Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
69,41 $ 0,00 %
Dollarkurs
0,8151 € 0,00 %
Gasölpreis
614,25 $ 0,00 %
* Stand: 17.01.2018, 00:11 Uhr
16.01.2018, 08:38 Uhr
Die Ölpreise bewegen sich weiter auf hohem Niveau und die Brent-Futures haben gestern die 70-Dollar-Marke überschritten. Da auch der Euro weiter zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen auch heute wohl wieder recht stabil in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bewegen sich weiter auf hohem Niveau und die Brent-Futures haben gestern zeitweise sogar die 70-Dollar-Marke überschritten. Da auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen auch heute aller Voraussicht nach wieder recht stabil in den Handel starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 64,40 Dollar. Der Euro konnte gestern im Vergleich zum US-Dollar massiv zulegen, fällt heute morgen aber wieder etwas zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,2230 US-Dollar gehandelt.

Trotz dünner Nachrichtenlage und einer deutlich gestiegenen Anzahl aktiver US-Bohranlagen, konnten die Rohölpreise auch gestern ihr hohes Niveau halten und zwischenzeitlich sogar weiter ausbauen. Vor allem am Nachmittag ging es im amerikanisch geprägten Handel zunächst weiter deutlich nach oben und die Brentöl-Futuers schlossen erstmals seit Dezember 2014 sogar oberhalb der 70-Dollar-Marke.
Preistreibend wirkt der derzeit eher schwache Dollarkurs, der die Nachfrage aus dem Nicht-Dollar-Raum entsprechend ankurbelt, da ja das in US-Dollar gehandelte Öl dadurch günstiger importiert werden kann.
Ansonsten fehlt es dem Markt eigentlich an bullishen Impulsen und daher ist es umso erstaunlicher, dass größere Gewinnmitnahmen bislang ausgeblieben sind.
Viele Marktteilnehmer warten derzeit sicherlich auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die in dieser Woche etwas mehr Aussagekraft haben sollten als noch vor Wochenfrist, wo es Sondereinflüsse aufgrund der extremen Kältewelle in weiten Teilen Nordamerikas gegeben hat. Sollte es hier einen unerwarteten und deutlichen Zuwachs geben, stehen die Chancen aber sicherlich gut, dass die Ölpreise endlich in eine Korrekturphase übertreten.
Heute Abend nach US-Börsenschluss vermeldet das American Petroleum Institute (API) ihre Version, morgen Nachmittag steht dann das Zahlenwerk des Department of Energy (DOE) auf der Agenda.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder deutlich an Wert gewinnen und in der Spitze bis auf knapp 1,23 Dollar ansteigen. Aber auch hier wird es wohl langsam Zeit für eine Korrektur und heute morgen geht es mit der Gemeinschaftswährung im asiatisch geprägten Handel auch schon etwas deutlicher nach unten.

Insgesamt bleiben die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt aber recht stabil und so werden die Heizölpreise heute erneut nur wenig verändert in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus in einer Größenordnung von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage zieht derzeit zwar etwas an, von einem hohen Bestellaufkommen kann aber weiterhin nicht gesprochen werden.
15.01.2018, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im späten Handel erneut deutlich zugelegt und starten heute Morgen auf einem neuen Langzeithoch. Da auch der Euro weitere deutliche Gewinne verbuchen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute nur leicht anziehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im späten Handel erneut deutlich zugelegt und starten heute Morgen auf Langzeithoch in die neue Handelswoche. Da auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar weitere deutliche Gewinne verbuchen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute aber wohl nur leicht steigend in den Tag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 66,40 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar massiv zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,2215 US-Dollar gehandelt, dem höchste Stand seit Ende 2014!

Die Rallye an den internationalen Ölmärkten setzt sich leider bis auf weiteres fort. Zwar starteten die Rohölpreise am Freitag zunächst etwas leichter in den frühen europäisch geprägten Handel, was wohl mit der Meldung des Verzichtes neuer Sanktionen gegen den Iran seitens der USA in Verbindung zu bringen war, im späten US-Handel ging es dann aber wieder steil nach oben, ohne dass es hierzu entsprechend bullish zu wertende Meldungen gegeben hätte.
Ganz im Gegenteil, die Anzahl der aktiven US-Bohranlagen stieg in der vergangenen Woche laut dem Bericht von Baker Hughes von 742 auf 752 Einheiten an, was der höchste Stand seit September ist und für die Zukunft eine weiter deutlich steigende US-Ölproduktion erwarten lässt.
Auch eine Meldung aus dem Irak, wo man verlauten ließ, die mögliche Produktionskapazität auf ca. fünf Millionen Fass pro Tag ausgebaut zu haben, wurde am Markt kaum gehört.
Seitens der OPEC gibt es bislang aber auch keine konkreten Hinweise, dass man auf die deutlich gestiegenen Öl-Futures reagieren will. Der irakische Ölminister Jabar al-Luaibi dementierte, dass es Tendenzen innerhalb des Kartells gäbe, das Produktionsabkommen vorzeitig zu überarbeiten oder gar zu beenden. Der Markt stabilisiere sich zwar, so al-Luaibi, er sei aber noch nicht stabil. Ähnliche Stimmen kamen auch aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), aus Katar und aus dem Oman.
Saudi Arabien hielt sich bislang recht bedeckt, während der Iran und Russland (kein OPEC-Mitglied) die hohen Ölpreise kritisierten.

Deutlich aufwärts ging es auch mit dem Euro am Devisenmarkt, der im Vergleich zum US-Dollar auf Werte um 1,22 Dollar ansteigen konnte, was gleichzeitig der höchste Stand seit mehr als drei Jahren ist. Nach Veröffentlichung des letzten EZB-Sitzungsprotokolls rechnen die Marktteilnehmer nun mit einer Zinswende in diesem Jahr, was die Gemeinschaftswährung entsprechend beflügelt.

Erneut sind es also die Währungsgewinne, die ein weiteres deutlicheres Ansteigen der Heizölpreise in Deutschland zumindest vorerst verhindert. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht jedenfalls nur ein kleines Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Der seit Ende Juni etablierte Aufwärtstrend findet also weiterhin seinen Fortgang und bislang sieht es leider nicht nach einer Wende aus.
12.01.2018, 08:39 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst weitere Gewinne erzielt und die Brentöl-Futures kurzzeitig sogar die 70-Dollar-Marke erreicht, bevor die Gewinne wieder abgegeben wurden. Da der Euro deutlich hinzugewinnen konnte, werden die Heizölpreise leicht fallen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages zunächst weitere Gewinne erzielt und die Brentöl-Futures kurzzeitig sogar die 70-Dollar-Marke erreicht, bevor im späten Handel die Gewinne wieder vollständig abgegeben wurden. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,45 Dollar. Der Euro wurde gestern rege nachgefragt und ist in Folge im Vergleich zum US-Dollar auf Werte um 1,2050 US-Dollar deutlich angestiegen.

Trotz der bearish zu wertenden Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) setzten die Rohölpreise gestern ihren Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen zunächst weiter fort.
Begleitet wurde dieser von guten Konjunkturdaten aus der EU, wo die Industrieproduktion per November um 3,2 Prozent zulegen konnte, während die Erwartung lediglich bei 3 Prozent lag. Enttäuschend fielen hingegen die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung aus, die in dieser Woche von 250.000 auf 261.000 angestiegen sind.
Am Ölmarkt rückt nun zunehmend das Förderabkommen der OPEC mit anderen Nicht-OPEC-Staaten wieder in den Blickpunkt, denn es werden immer mehr Stimmen laut, die das aktuelle Preisniveau für zu hoch halten.
Wenig passend dazu fielen die gestrigen Äußerungen des aktuelle OPEC-Präsidenten Al-Mazrouei, der gleichzeitig Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate ist, aus, denn der sieht bei der Umsetzung des Förderabkommens immer noch Verbesserungspotenzial, was aber gleichzeitig wohl bedeuten würde, dass die Preise dadurch noch weiter nach oben getrieben werden könnten.
Es scheint derzeit eher Frage innerhalb des Kartells zu sein, ob das Abkommen früher als geplant gelockert werden sollte, um nicht weiter im großen Stil Marktanteile, vor allem an die us-amerikanische Schieferöl-Industrie, zu verlieren.
Hinsichtlich geopolitischer Brandherde hat sich deren Einfluss auf die Ölmärkten in letzter Seit deutlich reduziert. Nach neuesten Informationen ist wohl nun auch die Entscheidung gefallen, dass die USA vorläufig keine neuen Sanktionen gegen den Iran verhängen will, was die Ölpreise, die gestern im späten Handel durch Gewinnmitnahmen belastet wurden, heute weiter unter Druck bringen könnte.

Richtig was los war gestern am Devisenmarkt nach Veröffentlichung des letzten Sitzungsprotokolls der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Euro machte im Vergleich zum US-Dollar einen kräftigen Satz nach oben, weil die Währungshüter aufgrund der Fortschritte bei der Inflationsentwicklung das Thema Leitzins wieder verstärkt in den Fokus rücken wollen. Auch die enttäuschenden US-Arbeitsmarktzahlen trugen sicherlich ihren Teil dazu bei, dass die Gemeinschaftswährung einen deutlichen Sprung über die 1,20-Dollar-Marke machen konnte.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Deutschland heute mit spürbaren Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht einen Rückgang in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor hält sich die Nachfrage in Grenzen, was sich aber bei weiter fallenden Preisen und vor allem Temperaturen bald ändern sollte.


11.01.2018, 09:27 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihr hohes Niveau im Großen und Ganzen verteidigen können und sind nur mit minimalen Verlusten aus dem Handel gegangen. Bei einem kaum veränderten Eurokurs werden auch die Heizöl-Notierungen stabil starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihr hohes Niveau im Großen und Ganzen verteidigen können und sind nur mit minimalen Verlusten aus dem Handel gegangen. Bei einem kaum veränderten Eurokurs werden auch die Heizöl-Notierungen stabil in den heutigen Tag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1945 US-Dollar gehandelt.

Die Grundstimmung am den internationalen Ölmärkten bleibt weiterhin bullish. Dies zeigte sich gestern wieder sehr eindrucksvoll, als die mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) veröffentlicht wurden.
Aufgrund des Rückganges bei den API-Zahlen vom Vortag und der Analystenschätzungen, hätte der vermeldete Zuwachs von ingesamt 3,5 Millionen Fass, die Rohölpreise eigentlich unter Druck bringen müssen. Die Marktteilnehmer reagierten aber kaum auf die Meldung und so bewegten sich die Öl-Futures weiterhin auf dem höchsten Niveau seit Ende 2014 und gingen kaum verändert aus dem Handel.
Dabei scheint die OPEC angesichts des in den letzten Wochen deutlich gestiegenen Preisniveaus zunehmend nervöser zu werden, denn eigentlich hatte das Kartell einen Ölpreis von lediglich ca. 60 Dollar je Barrel angestrebt. Und das hat auch seinen guten Grund, denn durch die hohen Notierungen wird die Schieferölproduktion in Nordamerika immer rentabler und die Erschließung neuer Ölquellen nimmt an Fahrt auf. Die in Folge steigenden Öl-Exporte der USA reduzierten die Marktanteile der OPEC-Staaten und so könnte es durchaus sein, dass das bis zum Jahresende verlängerte Förderabkommen schon bald auf den Prüfstand kommt, so wie dies ohnehin Mitte des Jahres auf der Agenda steht.
Ansonsten war der gestrige Handelstag recht arm an neuen Markt beeinflussenden Meldungen und auch die Umsätze blieben wieder unterdurchschnittlich.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar zwischenzeitlich deutlich Gewinne erzielen, die schlussendlich aber nicht gehalten werden konnten. Auslöser war eine Meldung, wonach der chinesischen Regierung von Experten empfohlen worden sein soll, die Käufe von Dollar-Anleihen zurückzufahren bzw. ganz einzustellen.

Insgesamt gibt es also heute recht stabilen Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, sodass die Heizölpreise heute in der Eröffnung kaum verändert in den Handel starten werden. Gestern markierten die Notierungen wieder einmal ein neues Langzeithoch, was sich aber dramatischer anhört als es tatsächlich ist, denn derzeit liegt das Preisniveau lediglich rund 6 Cent über dem Durchschnittspreis des letzten Jahres und noch weit von den Höchstständen der Jahre 2011 bis 2014 entfernt.
10.01.2018, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben leider auch gestern ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und sind auf den höchsten Stand seit Dezember 2014 geklettert. Bei insgesamt stabilen Wechselkursen, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben leider auch gestern ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und sind auf den höchsten Stand seit Dezember 2014 geklettert. Bei insgesamt stabilen Wechselkursen, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlich spürbaren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 63,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1935 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise am Montag im späten Handel deutlich zugelegt hatten und die US-Sorte "WTI" dabei den höchsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren erreichte, startete der Ölkomplex gestern stabil in den europäisch geprägten Handel.
Dabei gab es kaum nennenswerte Markt bewegende Meldungen und die Umsätze lagen weiterhin unter Durchschnitt. Die Marktteilnehmer warteten auf den Monatsbericht der Statistikabteilung des US-Energieministeriums (EIA), der dann gegen 18 Uhr MEZ veröffentlicht wurde.
Dabei korrigierte man die Schätzung zum globalen Ölverbrauch für 2017 und 2018 nach oben und auch im Jahr 2019 sieht man den Bedarf weiter steigen und erwartet dann eine tägliche Nachfrage von 101,75 Millionen Barrel. Gleichzeitig wurde auch die Prognose zur weltweit erwarteten Förderung angehoben und auch die Preisprognosen für dieses Jahr teilweise deutlich erhöht.
Dabei muss jedoch angemerkt werden, dass für das erste Quartal ein Rohölpreis von knapp 60 Dollar pro Barrel erwartet wird, was deutlich unter dem aktuellen Niveau liegt.
Trotzdem wurde der Bericht bullish interpretiert und es ging im späten US-Handel deutlich nach oben.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten und auch die fielen leider preistreibend aus. In Summe gab es einen Rückgang von 2,2 Millionen Barrel, während im Vorfeld ein leichter Aufbau von gut einer Million Fass erwartet wurde. Ins Auge fiel dabei aber ein enormes Minus bei den Rohölbeständen von über elf Millionen Fass.
Entsprechend ging es nachbörslich mit den Öl-Futures weiter nach oben.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder an Wert, wenngleich sich der Abschwung im Vergleich zu den letzten Tagen etwas verlangsamt hat. Die zuletzt recht guten Konjunkturdaten aus Deutschland und der EU können der Gemeinschaftswährung derzeit nur wenig nützen.

Die Heizölpreise in Deutschland werden heute im Laufe des Tages, aller Voraussicht nach, leider wieder ein neues Langzeithoch erreichen. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor ist nicht damit zu rechnen, dass die Notierungen in den nächsten Tagen und Wochen signifikant nach unten gehen werden.
09.01.2018, 08:18 Uhr
Die Ölpreise zeigen sich auch zu Beginn der ersten vollen Handelswoche weiterhin fest und so stehen heute Morgen im Tagesvergleich erneut Pluszeichen an den Kurstafeln. Da gleichzeitig der Euro an Wert verlor, werden die Heizöl-Notierungen heute anziehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigen sich auch zu Beginn der ersten vollen Handelswoche weiterhin fest und so stehen heute Morgen im Tagesvergleich erneut Pluszeichen an den Kurstafeln. Da gleichzeitig der Euro im Vergleich zum US-Dollar an Wert verlor, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten bis morderaten Aufschlägen in den Tag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,15 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert, fällt unter die 1,20-Dollar-Marke und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1960 US-Dollar gehandelt.

Die Verbraucher in aller Welt müssen sich wohl bis auf weiteres auf höhere Ölpreise einstellen. Vermeintlich preisdrückend zu wertende Meldungen, wie eine wieder gestiegene Ölproduktion in Libyen, wo die Förderung nun wieder bei einer Million Barrel pro Tag liegen soll und die Nachricht, dass der Irak ab Januar wieder Öl aus Kirkuk in den Iran exportieren will, finden derzeit am Markt kein Gehör und so können die Öl-Futures scheinbar problemlos ihr hohes Niveau halten bzw. weiter ausbauen.
Nachdem in dieser Woche wieder fallenden US-Ölbestände erwartet werden, stiegen die Rohölpreise gestern Nachmittag dann auch wieder an und bei der US-Sorte "West Texas Intermediate" wurde heute Morgen der höchste Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht.
Ein weiteres "Problem" ist die derzeit die sehr gute globale Wirtschaftsentwicklung. Auch gestern wurden wieder überwiegend gute Konjunkturdaten aus der EU vermeldet. Hier lagen die Einzelhandelsumsätze per November mit einem Plus von 2,8 Prozent deutlich über der Erwartung von 2,2 Prozent und die Geschäfts- und Verbraucherstimmung stieg im Dezember von 114,6 auf 116 Punkte an.
Heute Morgen gab es bereits gute Zahlen aus Deutschland, wo die Industrieproduktion per November um 3,4 Prozent gestiegen ist und die Handelsbilanz ein Plus von 22,3 Milliarden erreichte. Anlasten hatten im Vorfeld lediglich mit 20,9 Milliarden gerechnet.

Dem Euro nützt das derzeit jedoch wenig, denn im Vergleich zum US-Dollar ist dieser in den letzten Tagen ins Hintertreffen gelangt und auch gestern gab es wieder deutliche Verluste. Begründet wird dies mit technischen Verkaufsdruck, nach dem kräftigen und wohl eher unbegründeten Anstieg zum Jahreswechsel.

Insgesamt also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit Aufschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor ist hierzulande kein richtiger Winter in Sicht und so dürfte die Nachfrage auch in den nächsten Tagen eher unterdurchschnittlich bleiben.
08.01.2018, 08:33 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag relativ stabil gezeigt und sind letztlich ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen. Da der Euro heute morgen etwas an Wert verliert, könnten die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag relativ stabil gezeigt und sind letztlich ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar heute morgen etwas an Wert verliert, könnten die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 61,50 Dollar. Der Euro gibt im Vergleich zum US-Dollar heute morgen etwas nach und wird derzeit zu Kursen um 1,2010 US-Dollar gehandelt.

Das Handelsvolumen in den vergangenen zwei Wochen war feiertagsbedingt sehr gering und so wirkten sich Markt beeinflussende Meldungen oftmals stärker aus, als das bei normalen Umsätzen der Fall gewesen wäre.
So schlugen sich die extreme Kältewelle in weiten Teilen Nordamerikas und die Unruhen im Iran verstärkt auf die Preisfindung nieder, wobei auch erwähnt werden muss, dass bearishe Einflussfaktoren zuletzt eher Mangelware blieben.
In den USA steigen nun die Temperaturen wieder langsam an und zumindest von dieser Seite könnte in den nächsten Tagen etwas Entlastung kommen.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während aus Deutschland starke Einzelhandelsumsätze per November vermeldet wurden und der EU Einkaufsmanagerindex aus diesem Bereich per Dezember mit einem Wert von 53 über den Vormonatswert von 52,4 Punkten lag, enttäuschten in den USA die Zahl der neu geschaffenen Jobs außerhalb der Landwirtschaft mit einem Zuwachs von nur 148.000. Erwartet wurden hier 190.000 neue Arbeitsplätze. Dafür verzeichneten hier die Werksäufträge per November ein überraschendes Plus von 1,3 Prozent.
Am Abend wurde dann auch noch der wöchentliche Baker Hughes Bericht zur Entwicklung der aktiven US-Bohranlagen vermeldet. Hier gab es im Vergleich zur Vorwoche einen Rückgang von 5 auf nunmehr 742 Einheiten. Im Jahresvergleich steht aber ein sattes Plus von 40 Prozent zu Buche, was erwarten lässt, dass die US-Ölförderung in den kommenden Wochen und Monaten weiter deutlich zulegen wird.
Dies wird auch dringend nötig sein, denn die fortlaufenden Förderkürzungen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens haben dafür gesorgt, dass die Überversorgung abgebaut wurde und derzeit, trotz der gesteigerten US-Schieferölproduktion, eher von einem ausgeglichen Markt ausgegangen werden kann.
Die Preisentwicklung der letzten Wochen und Monate spiegelt dies wieder.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nicht von den eher schwachen US-Arbeitsmarktzahlen profitieren und fiel im Vergleich zum US-Dollar, wohl hauptsächlich bedingt durch Gewinnmitnahmen, etwas zurück. Auch heute Morgen startet die Gemeinschaftswährung eher schwach in den asiatisch und europäisch geprägten Handel.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten. Wenn, dann sollte es aber aufgrund der Währungsverluste aus morgendlicher Sicht aber leicht nach oben gehen. Nach wie vor kann von einem ruhigen Geschäft berichtet werden. Die Verbraucher halten sich angesichts des relativ hohen Preisniveaus mit Vorratskäufen zurück und auch die milde Witterung trägt hier sicherlich ihren Teil dazu bei.
05.01.2018, 09:18 Uhr
Die Ölpreise geben heute im Laufe des frühen Handels etwas nach, nachdem gestern ein breit angelegter Seitwärtstrend zu beobachten war. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten geben heute im Laufe des frühen Handels etwas nach, nachdem gestern ein breit angelegter Seitwärtstrend zu beobachten war. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der ersten Woche des Jahres 2018 starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 61,80 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,2060 US-Dollar gehandelt.

Nach dem kräftigen Anstieg der Rohölpreise am Mittwoch, starteten die Rohölpreise auch gestern zunächst mit weiteren Aufschlägen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Im Laufe des Vormittags setzten dann aber bereits Gewinnmitnahmen ein und bis zum frühen Nachmittag standen  sogar Minuszeichen an den Kurstafeln.
Neue Markt bewegende Meldungen gab es dabei kaum.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen insgesamt recht gut aus. Lediglich die in dieser Woche leicht gestiegenen US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung tanzen dabei etwas aus der Reihe.
Als dann gegen 17 Uhr die viel beachteten und mit Spannung erwarteten wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) veröffentlicht wurden, hätte es eigentlich weiter abwärts gehen müssen, denn hier gab es in Summe einen deutlichen Zuwachs von 6,3 Millionen Barrel. Jedoch hatten die Börsianer auf den ersten Blick wohl nur die deutlich gefallenen Rohöl-Vorräte im Blick und so blieb eine spürbare Reaktion auf das Zahlenwerk zunächst aus.
Heute morgen scheinen die Händler aber wohl doch einen zweiten Blick auf die Daten zu werfen und so geht es zumindest von der Tendenz her bislang etwas nach unten, wobei größere Kursbewegungen weiterhin ausbleiben.
Der Einfluss der extremen Kälte in weiten Teilen Nordamerikas und die politisch unsichere Situation im Iran lassen den Ölfutures derzeit weiterhin wenig Luft nach unten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern wieder an Fahrt aufnehmen und weiter zulegen. Dies trotz der insgesamt recht guten Konjunkturdaten aus Übersee. Allgemein setzt sich aber zunehmend die Erwartungshaltung durch, dass die Europäische Zentralbank (EZB), angesichts der ebenfalls recht guten Wirtschaftsentwicklung im Euroraum, ihre extrem lockere Geldpolitik bald aufgeben muss.

Dank der Währungsgewinne und der leicht nachgebenden Rohölpreise, werden die Heizöl-Notierungen in Deutschland heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht einen Rückgang von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Regional wirkt sich aber auch schon die Hochwassersituation aus, die zunehmend die Binnenschifffahrt beeinträchtigt und die somit die Versorgung erschwert bzw. verteuert.
04.01.2018, 08:47 Uhr
Die Ölpreise waren leider nur kurz von Gewinnmitnahmen beeinflusst. Gestern zogen die Futures wieder kräftig an und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Mitte 2015. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten waren leider nur kurz von Gewinnmitnahmen beeinflusst. Gestern zogen die Futures schon wieder kräftig an und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Mitte 2015. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 62,05 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,2030 US-Dollar gehandelt.

Noch gestern Morgen hatte es den Anschein, als könnte am Ölmarkt eine Korrekturphase einsetzen und die Rohölpreise weiter nachgeben.
Jedoch schon mit dem Start in den europäisch geprägten Handel gab es für den Ölkomplex nur eine Richtung und bis Handelsschluss in New York ging es permanent nach oben.
Dabei gab es kaum neue Markt beeinflussenden Meldungen. Lediglich die Erwartung eines deutlichen Rückganges bei den US-Rohölvorräten könnte den ein oder anderen Händler überrascht haben.
Ansonsten wurden wieder die Spannungen im Iran und die extreme Kältewelle in weiten Teilen Nordamerikas ins Feld geführt. Hier steigt der Bedarf an Rohöl kräftig an, da viele Kraftwerksbetreiber nun zusätzlich Öl verheizen und auch die Privathaushalte müssen in Scharen nachbestellen.
Trotzdem bleibt dies ein zeitlich und regional begrenzter Faktor, der wohl etwas überbewertet wird und aufgrund des geringen Handelsvolumens zu diesen derartigen Preisausschlägen führt.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) dann zwar tatsächlich einen deutlichen Rückgang von fünf Millionen Barrel bei den Rohölvorräten, was sogar die Schätzung von minus 4,7 Millionen Fass übertraf, dafür gab es aber bei Heizöl und Diesel sowie bei Benzin einen ebenso deutlichen Aufbau von gut sechs Millionen Barrel.
Unterm Strich waren die API-Ölbestandsdaten somit neutral bis leicht bearish zu werten, was die Händler an den Warenterminbörsen bislang aber wohl kaum interessiert, denn heute Morgen geht es mit den Futures weiter leicht nach oben.

Am Devisenmarkt hatte der Euro im gestrigen Handelsverlauf mit leichten Gewinnmitnahmen zu kämpfen, jedoch hielten sich die Verluste im Vergleich zum US-Dollar in Grenzen. Heute Morgen kann die Gemeinschaftswährung schon wieder etwas zulegen, sodass im Vergleich zu gestern Morgen derzeit nur noch ein kleines Minus zu verzeichnen ist.

Hierzulande werden die Heizölpreise ihren Weg nach oben wohl leider weiter fortsetzen, den sie zu Jahresbeginn nur kurzzeitig verlassen hatten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage bleibt angesichts der milden Witterung und der Preissteigerungen der letzten Wochen dabei weiterhin recht verhalten.
03.01.2018, 08:55 Uhr
Die Ölpreise haben nach den deutlichen Gewinnen zum Jahreswechsel gestern etwas nachgegeben. Bei insgesamt recht stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande etwas leichter in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben, nach den deutlichen Gewinnen zum Jahreswechsel, gestern etwas nachgegeben. Bei insgesamt recht stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande leichter in den heutigen Handelstag starten.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,45 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 60,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiterhin recht gut schlagen und wird derzeit zu Kursen um 1,2040 US-Dollar gehandelt.

In den vergangenen Tagen und Wochen war der Ölmarkt sehr anfällig für bullishe, also preistreibend zu wertende Meldungen, während bearishe Faktoren kaum Beachtung fanden.
Dies hat dazu geführt, dass die Rohölpreise zum Jahresstart auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren geklettert sind.
Als neuer Brennpunkt ist in den letzten Tagen die innenpolitisch instabile Lage im Iran hinzugekommen. Da sich die Bürgerproteste hier gestern aber etwas beruhigt haben, setzten am Ölmarkt im Laufe des Tages Gewinnmitnahmen ein, die sich durchaus auch in den nächsten Tagen noch fortsetzen könnten.
Denn die für die Nordsee-Förderung so wichtige Forties-Pipeline ist wieder vollständig in Betrieb und die geopolitischen Risiken haben in letzter Zeit etwas abgenommen. Die hier eingeforderten Risikoprämien sind bislang wohl noch nicht vollständig wieder abgebaut.
Entscheidend für die weitere Entwicklung der Rohölpreise dürften in den nächsten Tagen wieder die US-Ölbestände sein, die heute Abend nach Börsenschluss (API) und morgen Nachmittag (DOE) erwartet werden.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen insgesamt recht positiv aus. Ein mit 51,5 Punkten leicht über den Erwartungen liegender chinesischer Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe, folgten der Vergleichswert aus der EU, der mit 60,6 Punkten die Prognose genau traf. Mit einem Wert von 55,1 Zählern konnte der us-amerikanische Wert die Analystenschätzung ebenfalls leicht übertreffen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Laufe des Tages weiter zulegen und im Vergleich zum US-Dollar den höchsten Stand seit drei Jahren erreichen. Der kräftige Anstieg seit Mitte Dezember macht die Gemeinschaftswährung aber immer anfälliger für Gewinnmitnahmen, zumal es an fundamentalen Nachrichten mangelt, die den Anstieg untermauern könnten.

Die Heizölpreise in Deutschland werden heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Handel starten, nachdem der Markt bereits gestern Nachmittag gedreht hat und aus dem prognostizierten Plus erfreulicherweise ein leichtes Minus geworden ist. Heute soll es aktuellen Berechnungen zufolge knapp einen halben Cent pro Liter nach unten gehen, was sich im Laufe des Tages aber natürlich wieder ändern kann. Generell sind größere Kursbewegungen nach wie vor nicht zu erwarten.
02.01.2018, 08:36 Uhr
Die Ölpreise haben auch am letzten Handelstag des alten Jahres wieder leichte Gewinne verbuchen können und starten leider mit Aufschlägen in das neue Jahr. Obwohl der Euro ebenfalls zulegen konnte, ziehen die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter an. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch am letzten Handelstag des alten Jahres wieder leichte Gewinne verbuchen können und starten leider mit weiteren Aufschlägen in das neue Jahr. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar ebenfalls zulegen konnte, ziehen die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls an und markieren den höchsten Stand seit Juli 2015.
 
Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 60,65 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert gewinnen und wird derzeit zu Kursen um 1,2030 US-Dollar gehandelt.

Bei weiterhin recht geringen Umsätzen, was um den Jahreswechsel durchaus normal ist, starteten die Rohölpreise am Freitag nur wenig bewegt in den europäisch geprägten Handel. Dabei gab es auch keine neuen Markt bewegenden Meldungen.
Nach oben ging es dann mit Handelsstart in den USA und hier sorgte wohl die extreme Kältewälle in großen Teilen Nordamerikas verstärkt zu Käufen, die die Futures bis Handelsschluss dann auch nochmals leicht ins Plus beförderten. Gerade im Osten und Nordosten der Vereinigten Staaten ist der Anteil der Ölheizungen recht hoch und so geht die Nachfrage hier sprunghaft nach oben, was sich bei geringem Handelsvolumen durchaus auf die Öl-Futures auswirken kann.
Ein weiterer, neuer und wohl wesentlich weitreichenderer bullisher Einflussfaktor sind derzeit aber die Bürgerproteste im Iran. In über 50 Städten demonstrierte die Bevölkerung am Wochenende gegen die schlechte wirtschaftliche Lage und die permanent steigenden Preise.
Mit derzeit rund 3,8 Millionen Barrel pro Tag ist der Iran der drittgrößte Ölexporteur der OPEC und daher sind Stabilität und Frieden in und um Teheran für den Ölmarkt von großer Wichtigkeit.
Daher blicken die Marktteilnehmer mit Argusaugen auf die weitere Entwicklung im Iran und reagieren zunächst mit Käufen auf die derzeitige Lage.
Keine Veränderung gab es in dieser Woche bei der Zahl der aktiven US-Ölbohranlagen. Diese lag laut Baker Hughes auch in der vergangenen Woche bei 747 Einheiten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro seinen positiven Trend der letzten Tage fortsetzen und noch vor dem Jahreswechsel die 1,20-Dollar-Marke nach oben durchbrechen und bislang auch halten. Dabei gab es so gut wie keine neuen Markt bewegenden Meldungen. Jedoch spiegelt die aktuelle Entwicklung die Erwartungshaltung der Händler für das aktuelle Jahr wieder, denn aufgrund der recht guten Wirtschaftsentwicklung in der EU wird die Europäische Zentralbank früher oder später die extrem lockere Geldpolitik wohl aufgeben müssen.

Trotz der leichten Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Deutschland den Aufwärtstrend der letzten Tage und Wochen im neuen Jahr aufnehmen und bis auf weiteres fortsetzen. Aktuelle Berechnungen lassen ein Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten, womit auch hier der höchste Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht ist. Die Nachfrage zeigt sich dabei recht verhalten, zumal die derzeit recht milden Temperaturen die Vorräte in den Heizöltanks nur sehr langsam verringern.