Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
57,72 $ -0,05 %
Dollarkurs
0,8514 € +0,22 %
Gasölpreis
529,50 $ -0,66 %
* Stand: 23.10.2017, 17:16 Uhr
23.10.2017, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben im Laufe des Freitags wieder zugelegt und zeigen sich in diesen Tagen auf relativ hohem Niveau stabil. Da auch der Euro an Wert verlor, werden die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im Laufe des Freitags wieder zugelegt und zeigen sich in diesen Tagen auf relativ hohem Niveau stabil. Da auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert verlor, werden die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 57,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 52 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Auch zu Beginn der neuen Handelswoche bleibt das Umfeld an den internationalen Ölmärkten von bullishen Einflüssen geprägt.
Vor allem die Exportausfälle aus dem Norden des Irak sind und bleiben wohl auch in den nächsten Tagen ein großes Thema unter den Ölhändlern. Aber auch die in den letzten Wochen deutlich gefallenen US-Ölbestände und die zurückgehende Zahl der aktiven US-Bohranlagen lassen derzeit wenig Luft nach unten. Am Freitag nach Börsenschluss vermeldetet das Marktforschungsunternehmen Baker Hughes hier einen erneuten Rückgang um 7 auf nunmehr 736 "Rigs". Das ist der niedrigste Stand seit gut vier Monaten.
Gleichzeitig bleibt die Nachfrageseite weiterhin angespannt. Nachdem erst kürzlich aus China stark steigende Ölimporte gemeldet wurden, gab es nun auch aus Indien neue Rekordzahlen. Hier kletterten die Einfuhren im September auf 4,83 Millionen Barrel Öl, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg von 19 Prozent bedeutet.
Trotz des Trends zur Elektrifizierung des Strassenverkehrs und erheblichen Effizienzsteigerungen in den westlichen Ländern darf nicht vergessen werden, dass die Wirtschaftsentwicklung in Asien den globalen Ölverbrauch auch in den nächsten Jahren weiter nach oben treiben wird.
Sollte das Förderabkommen der OPEC gleichzeitig fortgeführt werden, könnte es auch schnell wieder zu einer Unterversorgung und somit zu steigenden Ölpreisen kommen.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar am Freitag wieder Verluste hinnehmen. In den USA hat die geplante Steuerreform von US-Präsident Trump eine erste Abstimmung im Senat überstanden, was den "Greenback" entsprechend stützte.

Die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt sind also zu Wochenbeginn alles andere als gut. Aufgrund der gestiegenen Rohölpreise und des schwachen Euros werden die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen Cent pro Liter erwarten.
20.10.2017, 09:10 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf Verluste erlitten und sind um rund einen Dollar pro Barrel zurückgefallen. Bei stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge mit leichten bis moderaten Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf Verluste erlitten und sind um rund einen Dollar pro Barrel zurückgefallen. Bei stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge mit leichten bis moderaten Abschlägen in den letzten Tag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" weiterhin bei 57,45 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,55 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar erneut leicht hinzugewinnen und wird derzeit zu Kursen um 1,1815 US-Dollar gehandelt.

Trotz einer weiterhin bullish zu wertenden Marktlage, starteten die Rohölpreise gestern mit deutlichen Abschlägen in den europäisch geprägten Handel. Nach dem Durchbrechen technischer Widerstände war der Weg nach unten frei.
Die Futures fanden aber recht schnell wieder einen Boden und ab den Mittagsstunden setzte dann eine breit angelegte Seitwärtsbewegung ein, die durch gute Konjunkturdaten aus den USA gestützt wurde.
Hier gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche von 244.000 auf 222.000 zurück und der Philadelphia Fed Herstellungsindex per Oktober wurde mit 27,9 statt 22 Punkten veröffentlicht. Bereits am Morgen gab es ja schon gute Wirtschaftsindikationen aus China.
Aus den geopolitischen Krisenregionen kommen hingegen wenig neue Nachrichten, was wohl auch verantwortlich für die technische Reaktion am gestrigen Vormittag gewesen ist.
Im Nordirak haben die Regierungstruppen die meisten Gebiete in der Region Kirkuk wieder unter Kontrolle und es wurden dabei keine Ölanlagen beschädigt. Trotzdem gingen die Exporte um rund 400.000 Barrel pro Tag zurück, was damit begründet wurde, dass die Kurden wichtiges Equipment und Computer mitgenommen hätten.
Insgesamt hat sich die Lage hier aber wohl etwas beruhigt, was dämpfend auf die Ölpreise wirkt.

Wenig Neuigkeiten gab es auch gestern am Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum "Greenback", trotz der guten US-Konjunkturdaten, am Nachmittag etwas zulegen konnte. Heute Morgen muss die Gemeinschaftswährung die Gewinne aber schon wieder abgeben.

Dank der gefallenen Rohölpreise werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit weiteren Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten, nachdem das gestrige Minus bereits etwas größer ausgefallen ist, als es noch am Morgen den Anschein hatte. Aktuelle Berechnungen lassen einen weiteren Rückgang um rund einen halben Cent pro Liter erwarten.
19.10.2017, 08:45 Uhr
Die Ölpreise haben sich, trotz neuer Bestandsdaten aus den USA, auch gestern kaum von der Stelle gerührt. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute wohl mit leichten Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich, trotz neuer Öl-Bestandsdaten aus den USA, auch gestern kaum von der Stelle gerührt. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Handel starten.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" weiterhin bei 58,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde nach wie vor 52 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar leichte Gewinne erzielen und wird derzeit zu Kursen um 1,18 US-Dollar gehandelt.

An den internationalen Ölmärkten war der gestrige Handelstag relativ arm an neuen Markt bewegenden Meldungen, dafür waren die Umsätze aber relativ hoch.
Bevor am späten Nachmittag die mit Spannung erwarteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) vermeldet wurden, gab es lediglich neue Zahlen vom US-Immobilienmarkt, die enttäuschend ausgefallen sind. Sowohl die Baugenehmigungen, als auch die Baubeginne gingen per September deutlich zurück.
Die DOE-Zahlen fielen dann relativ neutral aus und bestätigten von der Tendenz her die API-Daten vom Vortag. Auch hier gab es bei Rohöl einen deutlichen Abbau von 5,7 Millionen Fass, während die Benzin- und Destillatbestände leicht zugelegt haben. Insgesamt wurde also einen Rückgang von 4,3 Millionen Fass vermeldet, was die Rohölpreise nur kurzzeitig etwas unter Druck brachte.
Insgesamt bleibt die Luft nach unten derzeit aber weiterhin recht dünn. Gestern wurde aus OPEC-Kreisen bekannt, dass eine Verlängerung der vereinbarten Förderkürzungen bis Ende nächsten Jahres ein durchaus wahrscheinliches Ergebnis des nächsten Treffens am 30. November in Wien sein könnte.
Auch die unsichere Lage im ölreichen Norden des Irak fordert nach wie vor eine gewisse Risikoprämie ein.
Heute Morgen kamen neue Konjunkturdaten aus China, wo die Einzelhandelsumsätze per September um 10,3 Prozent, die Bauausgaben um 7,5 Prozent und die Industrieproduktion um 6,6 Prozent zulegen konnten. Lediglich der Zuwachs im Bausektor lag dabei etwas unterhalb der Erwartungen der Analysten, während das Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal mit einem Plus von 6,8 Prozent diese genau traf.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern, nach anfänglichen Verlusten, im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar etwas zulegen und profitierte dabei von den schwachen Zahlen vom US-Immobilienmarkt. Heute Morgen "kämpft" die Gemeinschaftswährung mit der 1,18-Dollar-Marke.

Dank der leichten Währungsgewinne werden wohl auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit moderaten Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tage deutlich abgeschwächt, was angesichts der ungewöhnlich milden Witterung und der geringen Preisbewegungen auch nicht verwunderlich ist.


18.10.2017, 08:38 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch im gestrigen Handelsverlauf weitgehend stabil gezeigt und sorgen bei kaum veränderten Wechselkursen dafür, dass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter auf der Stelle treten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch im gestrigen Handelsverlauf weitgehend stabil gezeigt und zeigen sich bei kaum veränderten Wechselkursen dafür verantwortlich, dass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter auf der Stelle treten.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 58,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 52 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1765 US-Dollar gehandelt.

Die Grundstimmung am Ölmarkt bleibt bullish, auch wenn es gestern am Vormittag eher schwach ausgefallene Konjunkturdaten aus Deutschland und Europa gegeben hat.
Hier lag der ZEW Konjunkturerwartungsindex per Oktober mit 17,6 bzw. 26,7 Punkten deutlich unter der Erwartung von 20 bzw. 34,2 Punkten. Die am Nachmittag veröffentlichten Wirtschaftsindikationen aus den USA fielen insgesamt gesehen deutlich positiver aus.
Die Marktteilnehmer nehmen solche Zahlen derzeit aber nur am Rande zur Kenntnis, denn die Rohölpreise werden in diesen Tagen eindeutig von den geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran, sowie zwischen Kurden und Irakern beeinflusst.
Aus dem kurdischen Ölfeldern werden aufgrund des Einmarsches irakischer Truppen bereits Produktionsausfälle in einer Größenordnung von 275.000 Barrel vermeldet, was aber nach Meinung der Rohstoffexperten von Goldman Sachs am Markt bereits eingepreist ist.
Auch die Entwicklung der Ölbestände in den USA ist natürlich nach wie vor von hoher Wichtigkeit. Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten API-Zahlen fielen unterm Strich aber neutral aus.
Zwar gab es bei Rohöl einen deutlichen Rückgang von gut sieben Millionen Barrel, dafür bei den Produkten einen Aufbau von 3,5 Millionen Fass. Somit reduzierten sich die Vorräte in Summe nur um 3,6 Millionen Barrel, was in etwa im Rahmen der Erwartungen der Analysten lag.

Auch am Devisenmarkt ging es mit dem Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern zunächst deutlich nach unten, was zum Teil sicherlich an den schwachen europäischen Konjunkturdaten lag. Am Nachmittag konnte sich die Gemeinschaftswährung aber wieder erholen und im Vergleich zu gestern Morgen steht sogar ein kleines Plus an den Kurstafeln.

Insgesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute erneut kaum verändert in den Handel starten werden. Auch wenn die Notierungen in den letzten Wochen deutlich angezogen haben kann festgestellt werden, dass im Oktober in den letzten fünf Jahren kaum günstiger bestellt werden konnte als heute. Wer also weitere Aufwärtsrisiken vermeiden möchte sollte als lieber heute als morgen bestellen.
17.10.2017, 09:01 Uhr
Die Ölpreise haben sich, nach dem Anstieg vom Freitag, gestern weitgehend stabil gezeigt. Auch am Devisenmarkt tat sich nicht viel, sodass die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls kaum verändert in den heutigen Handelstag starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich, nach dem deutlichen Anstieg vom Freitag, gestern weitgehend stabil gezeigt. Auch am Devisenmarkt tat sich nicht viel, sodass die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls kaum verändert in den heutigen Handelstag starten werden.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" wie schon gestern bei 57,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,75 Dollar. Der Euro fällt heute Morgen im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,1760 US-Dollar gehandelt.

Die irakische Armee soll Medienberichten zufolge weitgehend kampflos die Kontrolle über wichtige Stellungen in und um Kirkuk erlangt haben, was gestern etwas Brisanz aus dem Thema genommen hat.
Allerdings bleibt der Konflikt zwischen den Kurden im Nordirak und der Zentralregierung in Bagdad im Fokus der Marktteilnehmer, geht es hier doch um sehr viel Öl. Rund 500.000 Barrel pro Tag kommen aus dieser Region und die Vorkommen werden auf rund fünf Milliarden Barrel geschätzt, was in etwa den Ölreserven Nigerias entspricht.
Daher ist leider nicht davon auszugehen, dass die Kurden das Gebiet kampflos übergeben werden und so bleibt eine gewisse Sicherheitsprämie vorerst im Markt.
Auch das Atomabkommen der westlichen Welt mit dem Iran ist nach wie vor ein großes Thema am Ölmarkt. Da es derzeit aber nach einem Alleingang der USA aussieht, dürften einer Aufkündigung eventuell folgende Sanktionen den Ölmarkt kaum treffen, da das iranische Öl wohl sicherlich andere Abnehmer finden würde.
Trotzdem wirkt auch dieser Konflikt bullish, könnte doch eine generelle Destabilisierung des Nahen Ostens die Folge des Streits sein.
Ansonsten werden auch in den nächsten Tagen die zurückgehende Anzahl der aktiven US-Bohranlagen und die US-Ölbestände ein Thema bleiben.
Heute nach Börsenschluss vermeldet das American Petroleum Institute (API) ihre Version, bevor die wichtigen DOE-Zahlen morgen Nachmittag folgen werden.

Auch am Devisenmarkt gab es gestern keine größeren Bewegungen zu vermelden. Heute morgen geht es mit der Gemeinschaftswährung technisch bedingt alledings etwas deutlicher nach unten, was sich in den nächsten Stunden aber durchaus wieder ändern könnte, stehen doch wichtige Konjunkturdaten aus der EU auf der Agenda.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute kaum verändert bis leicht höher in den Handel starten, der sich zu Wochenbeginn wieder recht belebt zeigt. Da die Aussichten auf deutlich fallende Notierungen derzeit sehr schlecht sind, besteht derzeit kaum ein Grund zu warten und so sichern sich die Verbraucher das derzeit immer noch recht attraktive Preisniveau und vermeiden so unnötige Risiken.
16.10.2017, 09:04 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag wieder zugelegt und starten heute Morgen ebenfalls sehr fest in die neue Handelswoche. Bei einem etwas schwächeren Eurokurs werden die Heizöl-Notierungen in Folge ebenfalls mit Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag wieder zugelegt und starten heute Morgen ebenfalls sehr fest in die neue Handelswoche. Bei einem etwas schwächeren Eurokurs werden die Heizöl-Notierungen in Folge ebenfalls mit Aufschlägen starten.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 57,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1795 US-Dollar gehandelt.

Mit den bullish zu wertenden DOE-Ölbestandsdaten und den deutlich gestiegenen chinesischen Ölimporten ging es am Freitag mit deutlich steigender Tendenz in den europäisch geprägten Handel. Am Nachmittag konsolidierten die Rohölpreise dann bei insgesamt gemischt ausgefallenen US-Konjunkturdaten.
Die Einzelhandelsumsätze lagen per September mit einem Zuwachs von 1,6 Prozent leicht unter der Prognose von 1,7 Prozent, dafür aber konnte der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan per Oktober mit 101,1 Punkten durchaus überzeugen.
Nach Börsenschluss vermeldete das Marktforschungsunternehmen Baker Hughes die wöchentliche Entwicklung der aktiven US-Bohranlagen. Hier gab es einen überraschend deutlichen Rückgang von 5 auf nunmehr 743 Einheiten, was gleichzeitig der niedrigste Stand der letzten vier Monate ist.
Schwerwiegender ist aber sicherlich die Meldung zu werten, dass es in Kurdistan wohl erste Gefechte um die umstrittene, weil sehr ölreiche Region Kirkuk gab. Eine Eskalation der Lage könnte zu einer deutlichen Reduzierung des Ölangebotes führen.
Gleiches gilt für das Thema Atomabkommen. US-Präsident Trump hat das Ziel, das Abkommen aufzukündigen, was zur Folge haben könnte, dass der Iran sein Programm wieder aufnehmen und auf der anderen Seite erneut ein Ölembargo verhängt werden könnte.
Alles keine guten Nachrichten für den Ölmarkt und so ist es nicht verwunderlich, dass die Rohölpreise auch heute Morgen sehr fest in den Handel starten.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar erneut an Wert und startet ebenfalls sehr schwach in die neue Handelswoche. Die Gemeinschaftswährung konnte am Freitag nur kurzzeitig von einem unter den Erwartungen liegenden US-Verbraucherpreisindex profitieren.

Keine guten Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit deutlich spürbaren Aufschlägen in den Tag starten werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Leider hat das Risikopotenzial am Ölmarkt in den letzten Tagen wieder deutlich zugenommen, sodass die Gefahr weiter steigender Ölpreise durchaus gegeben ist.
13.10.2017, 08:41 Uhr
Die Ölpreise haben sich im gestrigen Handelsverlauf erneut recht stabil gezeigt, obwohl die DOE-Ölbestandsdaten bullish zu werten waren. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im gestrigen Handelsverlauf erneut recht stabil gezeigt, obwohl die DOE-Ölbestandsdaten bullish zu interpretieren waren. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 56,55 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde nach wie vor knapp 51 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1845 US-Dollar gehandelt.

Gestern starteten die Rohölpreise mit leicht steigender Tendenz in den europäisch geprägten Handel, was wohl an den Monatsreports von OPEC und IEA lag. In beiden wurde die Prognose zur weltweiten Öl-Nachfrage angehoben.
Am Vormittag wurde dann der Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlicht, der insgesamt neutral bewertet wurde.
Mit den preisdrückenden API-Ölbestandsdaten vom Vortag ging es dann ab den Mittagsstunden gen Süden, bis die viel beachteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) bekannt gegeben wurden. Hier gab es einen Rückgang von in Summe 1,7 Millionen Barrel, was zwar weniger war als erwartet, die API-Zahlen vom Vortag, die ja einen Aufbau zum Inhalt hatten, aber etwas relativierten.
Insgesamt blieben die Kursausschläge aber wieder recht gering.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen durchweg positiv aus. In der EU stieg die Industrieproduktion per August um 3,8 Prozent, während im Vorfeld nur mit einem Zuwachs von 2,6 Prozent gerechnet wurde. Auch die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA konnten in dieser Woche mit 243.000 statt 251.000 positiv überraschen.
Heute Morgen wurden die chinesischen Außenhandelszahlen per September veröffentlicht. Hier gab es im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Rohölimporte von 12 Prozent.
Für Spannung sorgt derzeit wieder einmal US-Präsident Trump, der sich nun wohl das Thema Atomabkommen vorknöpfen will. Sollte es wirklich zu der angedrohten Aufkündigung kommen, dürfte dies auch am Ölmarkt nicht ohne Folgen bleiben.

Der Euro geriet im Vergleich zum US-Dollar gestern leicht unter Druck, was nach den schönen Gewinnen der letzten Tage nicht unbedingt überraschte. Heute warten die Devisenhändler auf neue Inflationsdaten aus Deutschland und den USA, die Aufschluss über die künftige Zinspolitik von Fed und EZB geben könnten.

Recht stabile Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise auch heute kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Geringe Preisschwankungen, die derzeit recht milde Witterung und die guten Umsätze in den letzten Wochen zeigen sich verantwortlich dafür, dass die Nachfrage zuletzt deutlich nachgelassen hat.
12.10.2017, 08:51 Uhr
Die Ölpreise konnten im gestrigen Handelsverlauf leichte Gewinne erzielen, wurde aber von gestiegenen US-Ölbeständen ausgebremst. Da der Euro ebenfalls weiter zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute stabil bis leicht nachgebend starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten im gestrigen Handelsverlauf leichte Gewinne erzielen, wurde aber von gestiegenen US-Ölbeständen ausgebremst. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar ebenfalls weiter zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute stabil bis leicht nachgebend in den Tag starten.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 56,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 51 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1875 US-Dollar gehandelt.

Nach einem impulslosen Wochenauftakt standen gestern wichtige Ereignisse auf der Agenda der Ölhändler.
Am frühen Nachmittag wurde zunächst der Monatsreport der OPEC veröffentlicht, in dem die globale Ölnachfrage für dieses und nächstes Jahr leicht nach oben korrigiert wurde. Gleichzeitig geht man davon aus, dass die Produktion der Nicht-OPEC-Länder zurückgehen wird, sodass der Bericht unterm Strich bullish, also preistreibend gewertet wurde. Allerdings stieg die Fördermenge der Kartellmitglieder im September im Vergleich zum Vormonat leicht an, was etwas dämpfend wirkte.
Auch die Statistik-Abteilung des US-Energieministeriums (EIA) gab gestern ihren Monatsbericht heraus. Hier erwartet man im nächsten Jahr einen leicht zurückgehenden globalen Ölverbrauch, allerdings ebenso eine verminderte globale Ölförderung, wodurch sich die Marktlage weiter ausgleichen dürfte und nur noch mit einer sehr geringen Überversorgung zu rechnen ist.
Auch dieser Bericht kann unterm Strich bullish gewertet werden.
Preisdrückend fielen hingegen die API-Ölbestandsdaten aus, die feiertagsbedingt erst gestern Abend nach Börsenschluss veröffentlicht wurden. Hier gab es einen überraschenden Aufbau von in Summe 3,5 Millionen Fass, während die Analysten im Vorfeld mit einen Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet hatten.
Dies hat einen Teil der gestrigen Gewinne wieder ausgeglichen und heute morgen starten die Rohölpreise recht stabil in den asiatisch und europäisch geprägten Handel.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar auch gestern wieder zulegen. In Spanien wächst der Druck auf die katalanische Regierung, was die Gemeinschaftswährung tendenziell stützt. Gleichzeitig gerät der "Greenback" durch zunehmende Unsicherheiten im US-Notenbankkreisen, was die die geplante Zinserhöhung betrifft, etwas unter Druck.

Insgesamt zeigen sich die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt aber recht stabil und so ist auch heute mit wenig Kursveränderung zu rechnen. Rein rechnerisch sollten die Heizölpreise mit leichten Abschlägen von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter in den Handel starten, was sich aber im Laufe des Tages schnell wieder ändern kann, zumal um 16.30 Uhr die wichtigen DOE-Ölbestandsdaten vermeldet werden.
11.10.2017, 08:40 Uhr
Die Ölpreise haben sich im gestrigen Handelsverlauf wieder verteuert und sorgen dafür, dass auch die Heizöl-Notierungen mit spürbaren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten werden. Der ebenfalls etwas festere Euro mildert diese allerdings etwas ab Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im gestrigen Handelsverlauf wieder verteuert und sorgen dafür, dass auch die Heizöl-Notierungen mit deutlich spürbaren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten werden. Der ebenfalls etwas festere Euro mildert diese allerdings etwas ab.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 56,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum "Greenback" weiterhin recht gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1820 US-Dollar gehandelt.

Auch gestern blieb die Nachrichtenlage am Ölmarkt relativ dünn und so war der Handel stark von der Markttechnik geprägt. Mit dem Überschreiten der 50-Dollar-Marke bei den WTI-Futures, war der Weg nach oben frei und die Rohölpreise zogen bis in die Abendstunden deutlich an.
Bullish wirkte dabei sicherlich die Meldung, dass Saudi-Arabien die Produktions- und Exportmengen für November weiter kürzen will. Bereits in den letzten Wochen und Monaten machte das Königreich nicht nur durch Ankündigungen klar, dass mit aller Macht ein ausgeglichener Markt angestrebt wird.
Mit Russland hat man hier auch einen starken Verbündeten und man ist sich mit diesem offenbar einig darüber, dass das OPEC-Abkommen über das erste Quartal 2018 hinaus verlängert werden soll, was dem Ölmarkt derzeit generell wenig Spielaum nach unten lässt.
Die US-Ölbestände werden in dieser Woche nicht wie gewohnt und gestern irrtümlich an dieser Stelle angekündigt am Dienstagabend und Mittwochnachmittag, sondern aufgrund des Columbus-Day`s mit einem Tag Verspätung veröffentlicht. Im Vorfeld rechnen die Analysten im Vergleich zur Vorwoche mit einem Rückgang der Vorräte. Sollte sich dies tatsächlich so einstellen, ist damit zu rechnen, dass die Ölpreise auch den Rest der Woche fest bleiben.

Gut erholt zeigt sich auch der Euro am Devisenmarkt, der gestern im Vergleich zum US-Dollar weiteren Boden gutmachen und über die 1,18-Dollar-Marke klettern konnte. In Katalonien spielt Regierungschef Charles Puigdemont auf Zeit und will weiter mit der spanischen Zentralregierung verhandeln. Dies stützt die Gemeinschaftswährung auch am heutigen Morgen.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande mit Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht rund einen halben Cent pro Liter erwarten. Derzeit liegen die Notierungen relativ exakt auf dem Niveau der letzten beiden Jahre und es ist davon auszugehen, dass sich daran in den nächsten Tagen wenig ändern wird.
10.10.2017, 08:21 Uhr
Die Ölpreise haben sich im gestrigen Handelsverlauf kaum von der Stelle gerührt und sind auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Gleiches gilt für den Euro, der heute Morgen etwas zulegen kann und so am Heizöl-Markt leichte Abschläge bringen wird. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im gestrigen Handelsverlauf kaum von der Stelle gerührt und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Gleiches gilt für den Euro, der heute Morgen aber etwas zulegen kann und so am Heizöl-Markt wohl leichte Abschläge bringen wird.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 49,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum "Greenback" gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1765 US-Dollar gehandelt.

Derzeit gibt es keine großen neuen Themen am Ölmarkt und dies zeigte sich gestern am Kursverlauf der Futures, der ohne große Ausschläge seitwärts gerichtet war.
Die Hurrikan-Saison neigt sich dem Ende, die Richtung der OPEC scheint bis auf weiteres klar zu sein, auch wenn es hier immer wieder neue Kommentare über mögliche neue Maßnahmen gibt, und die US-Schieferölindustrie scheint sich weiter stabil zu entwickeln. Zudem ist an den geopolitischen Brandplätzen Kurdistan und Südkorea zuletzt wohl etwas Ruhe eingekehrt.
So warten die Händler auch in dieser Woche wieder auf die Entwicklung der US-Ölbestände, die wie gewohnt heute Abend nach Börsenschluss (API) und morgen Nachmittag (DOE) bekannt gegeben werden.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während am frühen Morgen aus China per September ein schwacher Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor veröffentlicht wurde, gab es eine überraschend starke deutsche Industrieproduktion per August. Auch die heute Morgen veröffentlichten Außenhandelszahlen fielen hier positiv aus. Die Exporte nahmen um 3,1 Prozent zu, während die Impurte um 1,2 Prozent zulegten.

Dies ist wohl auch der Grund, warum der Euro heute Morgen im Vergleich zum US-Dollar etwas fester in den Handel startet. Gestern gab es kaum Kursveränderungen und die Gemeinschaftswährung dümpelte mehr oder weniger vor sich hin, ähnlich wie die Rohölpreise am Ölmarkt.

Da ist es nicht verwunderlich, dass auch die deutschen Heizölpreise heute weitgehend stabil in den heutigen Handelstag starten werden. Der etwas stärkere Euro könnte uns aber zumindest aus morgendlicher Sicht leichte Abschläge in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter bescheren. Derzeit stehen die Notierungen auf den niedrigsten Stand seit fast vier Wochen und es wird in diesen Tagen auch eifrig bestellt.
09.10.2017, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben im Laufe des Freitags die Richtung gewechselt und sind mit deutlichen Abschlägen in das Wochenende gegangen. Da der Euro zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind im Laufe des Freitags unter Druck geraten und mit deutlichen Abschlägen in das Wochenende gegangen. Da gleichzeitig der Euro im Vergleich zum US-Dollar zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Abschlägen in die neue Handelswoche starten.
 
Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,75 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 49,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum "Greenback" Gewinne verbuchen und wird derzeit zu Kursen um 1,1735 US-Dollar gehandelt.

Nach den katastrophalen Folgen von "Harvey", der zeitweise rund ein Viertel der us-amerikanischen Ölproduktion lahm legte, reagierte der Ölmarkt zuletzt sehr sensibel auf mögliche neue Bedrohungen durch Hurrikan-Meldungen. Am Donnerstag gab es folglich deutliche Aufschläge, als bekannt wurde, dass Tropensturm "Nate" auf den Golf von Mexiko treffen würde und dort bereits Evakuierungsmaßnahmen gestartet und Ölanlagen stillgelegt wurden. Zwar nahm "Nate" den prognostizierten Verlauf, jedoch erreichte er nur die Kategorie 1 und zog sehr schnell über die kritische Küstenregion hinweg. Mittlerweile hat er sich im Landesinnern abgeschwächt und größere Schäden blieben weitgehend aus.
Dies war wohl bereits früh abzusehen und so korrigierten die Rohölpreise bereits im Laufe des Freitagnachmittags deutlich nach unten und gingen schlussendlich auch nahe der Tagestiefstände aus dem Handel.
Ansonsten gab es gemischt ausgefallene Konjunkturdaten aus Europa und den USA. Während die Arbeitsaufträge der deutschen Industrie per August mit einem Plus von 3,6 Prozent die Erwartung von 0,7 Prozent klar übertreffen konnten, ging die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft in den USA per September um 33.000 zurück. Im Vorfeld rechneten Analysten mit einem Plus von 90.000 neuen Jobs.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche leicht von 750 auf nunmehr 748 Anlagen zurückgegangen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar am Nachmittag etwas zulegen und profitierte dabei von den enttäuschend ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten. Insgesamt dürfte das Aufwärtspotenzial für die Gemeinschaftswährung in den nächsten Wochen aber weiterhin begrenzt bleiben.

Besser könnte der Start in die neue Handelswoche an den heimischen Ölmärkten gar nicht sein. Dank der gefallenden internationalen Ölpreise und des etwas stärkeren Eurokurses werden die Heizöl-Notierungen heute wohl mit kräftigen Abschlägen in den Tag starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein erfreuliches Minus in einer Größenordnung von einem bis eineinhalb Cent pro Liter erwarten.