Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
78,17 $ +0,75 %
Dollarkurs
0,9112 € +0,52 %
Gasölpreis
710,75 $ +0,85 %
* Stand: 07.10.2024, 03:11 Uhr
04.10.2024, 08:20 Uhr
Die Ölpreise haben leider auch gestern wieder einen Satz nach oben gemacht, nachdem sich die Krise im Nahen Osten immer weiter zuspitzt. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren deutlichen Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben leider auch gestern wieder einen Satz nach oben gemacht, nachdem sich die Krise im Nahen Osten immer weiter zuspitzt. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 77,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Oktober kostet zur Stunde 704 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar weitere Verluste hinnehmen und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1030 US-Dollar gehandelt.

Der Krieg im Nahen Osten nimmt an Intensität zu und treibt die Rohölpreise immer weiter nach oben. Vor allem seit Israel wohl die Ölanlagen des Iran ins Visier genommen hat.
Laut Aussage von US-Präsidenten Joe Biden gibt es zumindest Gespräche darüber. In diesem Fall würden dem Ölmarkt sicherlich bedeutenden Mengen fehlen und eine neue Eskalalationsstufe erreicht werden. Die Schließung der Meerenge von Hormuz durch den Iran wäre wohl eine logische, wenn auch nicht zwingende Folge. In diesem Fall droht zumindest vorübergehend sicherlich ein Engpass in der globalen Ölversorgung.
Alle anderen Themen spielen derzeit nur eine Nebenrolle. So das Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) der OPEC+ vom vergangenen Mittwoch, bei dem die geplante Angebotserhöhung im Dezember bestätigt wurde, was klar bearish, also preisdrückend zu werten ist.
Ebenso die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die ebenfalls am Mittwoch veröffentlicht wurden. Hier gab es einen überraschenden Aufbau bei den Rohöl- und Benzinbeständen von 3,9 bzw. 1,1 Millionen Barrel, bei den Destillaten fiel der Rückgang zudem weniger stark aus als erwartet. Gleichzeitig wurde eine Abnahme des Gesamtverbrauchs von 21,4 auf 19,8 Millionen Barrel pro Tag vermeldet und eine Erhöhung der Ölproduktion um 0,1 auf 13,3 Millionen Fass. Auf die Ölpreiser wirkte dies lediglich leicht dämpfend.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern den fünften Tag in Folge Verluste hinnehmen. Dies ist hauptsächlich mit der Erwartung einer baldigen Leitzinssenkung durch die EZB zu erklären. Gestern gab es zudem überraschend gute Konjunkturdaten aus den USA, wo der ISM Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor die Erwartung von 51,7 mit 54,9 Punkten deutlich übertreffen konnte.

Die Heizölpreise hierzulande befinden sich in Folge dieser Vorgaben leider weiter auf dem Weg nach oben. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen werden heute weitere Aufschläge in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent folgen. Somit sind die Notierungen in dieser Woche im Durchschnitt um gut 5 - 6 Cent pro Liter angestiegen. Wer zum oder im Winter nachtanken muss, sollten nicht warten und rechtzeitig bestellen, denn die Lieferzeiten bewegen sich regional weiterhin bei mehreren Wochen bzw. ein bis zwei Monaten.
02.10.2024, 08:15 Uhr
Die Ölpreise haben mit einem Sprung nach oben auf den Raketenangriff des Iran auf Israel reagiert, ohne dass an den Börsen aber Panik ausgebrochen wäre. In Folge haben sich auch die Heizölpreise spürbar verteuert. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben mit einem Sprung nach oben auf den Raketenangriff des Iran auf Israel reagiert, ohne dass an den Börsen aber Panik ausgebrochen wäre. In Folge haben sich logischerweise auch die Heizölpreise spürbar verteuert

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,70 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Oktober kostet zur Stunde 676 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1060 US-Dollar gehandelt.

Der bereits seit längerem angekündigte und auch erwartete Vergeltungsschlag des Iran, auf die Ermordung von Anführern der Hamas und der Hisbollah durch Israel, wurde gestern Abend Wirklichkeit. Mit etwa 180 Raketen wurden Ziel in Israel beschossen, nach jetzigem Kenntnisstand konnten die meisten Geschosse aber angefangen werden und es kam zu keinen größeren Zerstörungen oder gar Toten.
In der Nacht hat Israel seine Angriffe auf Ziele im Libanon fortgesetzt und selbstverständlich dem Iran mit Vergeltung gedroht. Inwieweit dies aber geschehen wird, bleibt abzuwarten, da es eine ähnliche Situation ja bereits im April gegeben hat, die keine Konsequenzen hervorgerufen hat.
Allgemein wird ohnehin an der militärischen Schlagkraft des Iran gezweifelt, trotzdem befürchten die Ölhändler, dass im schlimmsten Fall die Meerenge von Hormuz besetzt bzw. gesperrt werden könnte, über die derzeit rund 20 Prozent des globalen Ölbedarfs per Schiff transportiert werden. Entsprechend gab es an den Börsen zwar eine spürbare, aber auch nicht übertriebene Reaktion. Die Rohölpreise wurden um 3 bis 4 Dollar pro Barrel nach oben gehandelt.
Nach Börsenschluss gab es dann auch noch die wöchentlichen Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die unspektakulär ausgefallen sind und angesichts der Ereignisse im Nahen Osten kaum eine Rolle gespielt haben.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern weitere Verluste hinnehmen, nachdem die Inflationsrate in der Europäischen Union im September erstmals seit über drei Jahren wieder deutlich unter die Marke von 2 Prozent gefallen ist. Eine weitere Zinssenkung durch die EZB noch im Oktober scheint angesichts der schwachen Konjunkturentwicklung daher als sicher. Außerdem ist der US-Dollar in Krisenzeiten bekanntlich als "sicherer Hafen" gesucht.

Keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit weiteren Aufschlägen in den Handel starten, nachdem bereits gestern ein deutliches Plus von rund eineinhalb Cent pro Liter zu verzeichnen war. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen eine weitere Verteuerung von einem halben bis einem Cent erwarten. Angesichts einer weiteren Eskalation der Lage im Nahen Osten sollten vor allem sicherheitsorientierte Ölheizer mit geringem Tankvorrat unbedingt jetzt bestellen. Wer über gute Nerven verfügt,noch genügend Ware im Tank und daher mit der Bestellung noch eine Wochen oder gar Monate Zeit hat, kann auch in die Beobachterrolle schlüpfen.
01.10.2024, 08:38 Uhr
Die Ölpreise bleiben auch zum Wochenstart auf Richtungssuche. Nach durchaus etwas größeren Schwankungen gingen die Futures gestern kaum verändert aus dem Handel. In Folge starten die Heizöl-Notierungen wenig verändert. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben auch zum Wochenstart auf Richtungssuche. Nach durchaus etwas größeren Schwankungen gingen die Futures gestern kaum verändert aus dem Handel und auch heute Morgen deutet sich in Asien bislang keine neue Tendenz an. In Folge starten auch die Heizöl-Notierungen hierzulande wenig verändert und bleiben somit auf einem sehr günstigen Niveau.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,80 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Oktober kostet zur Stunde 658 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1130 US-Dollar gehandelt.

Während die schwachen Einkaufsmanagerindizes aus China und das Wiederanlaufen der Ölexporte in Libyen zum Wochenstart eher auf die Rohölpreise drückten, gab es auch bullish, also preistreibend zu wertende Nachrichten. 
So ist nach einem neuen Bericht der Energy Information Administration (EIA) die Ölnachfrage in den USA im Juli auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. Gleichzeitig ging die Ölproduktion leicht um 0,03 Millionen Barrel pro Tag zurück. Großes Thema ist und bleibt natürlich auch der Nah-Ost-Konflikt, der sich immer weiter zuspitzt.
Ab Morgen wird der Fokus der Ölhändler dann auf das Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) der OPEC+ gerichtet sein. Die Ölminister der 22 Mitgliedsländer werden darüber beraten, ob die eigentlich schon für Anfang Oktober geplante Rückführung der freiwilligen Förderkürzungen in einem Ausmaß von 2,2 Millionen Barrel pro Tag nun wie angekündigt im Dezember stattfinden soll.
Außerdem stehen wieder neue Ölbestandsdaten aus den USA zur Veröffentlichung an. Heute Abend nach Börsenschluss kommen die API-Zahlen, morgen Nachmittag die DOE-Daten.

Am Devisenmarkt ging der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar nach anfänglichen Gewinnen gestern dann doch mit Abschlägen aus dem Handel. Zum einen ließ eine Rede von US-Notenbankchef Powell ein baldiges Ende der Zinssenkungen erwarten, zum anderen sind die Verbraucherpreise in den wichtigen Ländern der EU zuletzt weniger stark gestiegen als erwartet, was bei der aktuell schlechten Konjunkturentwicklung neue Zinsschritte durch die EZB erwarten lässt.

Insgesamt gibt es also auch heute wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise kaum verändert in den Tag starten. Die Notierungen bleiben auf einem sehr attraktiven Niveau und die Nachfrage hat zum Wochenstart wieder deutlich angezogen. So werden die derzeit ohnehin schon recht langen Lieferzeiten tendenziell noch länger. Wer also zum Winter noch Nachtanken muss, sollte mit der Bestellung nicht mehr warten.
30.09.2024, 08:02 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag lange Zeit seitwärts entwickelt, zu Handelsschluss zogen die Futures dann sogar etwas an. Auch heute Morgen stehen überwiegend Pluszeichen an den Kurstafeln, sodass die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag lange Zeit seitwärts entwickelt, zu Handelsschluss zogen die Futures dann sogar etwas an. Auch heute Morgen stehen in Asien überwiegend Pluszeichen an den Kurstafeln, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten bis morderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,70 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Oktober kostet zur Stunde 665 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1170 US-Dollar gehandelt.

Seit Anfang des Monats haben die Rohölpreise einen Seitwärtstrend eingeschlagen, nachdem sie zuvor auf das tiefste Niveau seit November 2021 gefallen waren.
Die Ölhändler haben die schwächer als erwartete Nachfrageentwicklung wohl entsprechend bzw. ausreichend eingepreist und warten nun, wie sich die globale Wirtschaftstätigkeit, nach den Zinssenkungen in den USA, der EU und in China, weiter entwickeln wird.
Außerdem wird sehr genau beobachtet, wie die OPEC+ weiter agieren wird. Zuletzt hießt es aus Insiderkreisen, dass das Produzentenbündnis an der angekündigten Fördererhöhung ab Dezember festhält, sodass nicht wenige Analysten im nächsten Jahr eher weiter fallende Ölpreise erwarten.
Am Freitag konnte ein besser als erwartet ausgefallenes US-Verbrauchervertrauen den Ölmarkt im späten Handel etwas stimulieren und auch heute Morgen zeigen sich die Futures fest, obwohl es neue und wieder nicht überzeugende Konjunkturdaten aus China gegeben hat. Hier wurden die Einkaufsmangerindizes für den Monat September veröffentlicht, die sowohl für das verarbeitenden Gewerbe, als auch für den Dienstleistungssektor kein Wachstum signalisieren.
Preistreibend ist aber der neue Bericht von Baker Hughes zu werten, der für die vergangene Woche einen Rückgang bei der Zahl der aktiven US-Bohranlagen um 4 auf 484 Einheiten hervorgebracht hat.

Am Devisenmarkt hat sich der Euro von neuen Inflationsdaten aus Frankreich und Spanien unbeeindruckt gezeigt und sich im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar stabil entwickelt. In beiden Ländern sind die Verbraucherpreise im September lediglich um 1,5 bzw. 1,7 Prozent angestiegen, was die Europäische Zentralbank angesichts der schwachen Wirtschaftsentwicklung in der EU zu einer weiteren Zinssenkung veranlassen könnte.

Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Dies drückt etwas auf die Kauflaune der Ölheizer, die im September so viel bestellt haben wie seit zwei Jahren nicht mehr. Entsprechend befinden sich die Lieferzeiten ingesamt auf einem sehr hohen Niveau. Verbraucher mit geringem Vorrat sollten mit der Bestellung nicht warten!
27.09.2024, 08:09 Uhr
Die Ölpreise sind gestern nach einigen Meldungen zur künftigen Förderpolitik Saudi-Arabiens und der OPEC+ unter Druck geraten. Rohöl dabei stärker als Gasöl, sodass es bei den Heizöl-Notierungen heuteg keine größeren Veränderungen geben sollte. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern nach einigen Meldungen zur künftigen Förderpolitik Saudi-Arabiens und der OPEC+ unter Druck geraten. Rohöl dabei stärker als Gasöl, sodass es bei den Heizöl-Notierungen zum Wochenausklang zunächst keine größeren Veränderungen geben sollte.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,50 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Oktober kostet zur Stunde 656 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1165 US-Dollar gehandelt.

Saudi-Arabien ist sicherlich das einflussreichste Land innerhalb der OPEC und war in der Vergangenheit Haupttreiber wenn es um die Regulierung der Fördermengen gegangen ist.
In Riad strebte man in den vergangenen Jahren einen möglichst hohen Ölpreis an, um die hohen Staatsausgaben zu finanzieren. In Anbetracht dessen war man auch bereits, im Verhältnis stärker auf die Förderbremse zu steigen, als die restlichen Mitgliedsländer des Kartells und dabei logischerweise auch Marktanteile zu verlieren.
Nun soll es nach einer Meldung der Financial Times hier aber einen Strategiewechsel geben, der den Ölmarkt in den nächsten Wochen und Monaten massiv beeinflussen könnte. Zwar ist bislang eine Bestätigung ausgeblieben, aus Kreisen der OPEC+ wurde aber bekräftigt, dass die freiwilligen Kürzungen im Dezember, wie angekündigt, zurückgefahren werden sollen, was gut mit dem Bericht zusammenpasst. Allerdings wurde auch betont, dass einige Mitgliedsländer zuvor ihre Fördermengen noch drosseln müssten.
Mit der Streitschlichtung in Libyen gibt es nun zwei durchaus gewichtige Faktoren, die in nächster Zeit zumindest nicht für steigende Ölpreise sprechen. Die meisten Marktbeobachter gehen von einer deutlichen Überproduktion und fallenden Notierungen im nächsten Jahr aus. Die Investmentbank Wells Fargo rechnet mit einem Brent-Preis von durchschnittlich 70 Dollar pro Barrel, was aber nur unwesentlich unter dem aktuellen Kurs läge.

Am Devisenmarkt gab es gestern insgesamt einen recht ruhigen Handel. Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung gingen im Vergleich zur Vorwoche weiter von 222.000 auf 218.000 zurück, was sich kaum auf das Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar auswirkte. Nachdem die anstehenden Häuserverkäufe in den USA etwas schwächer als erwartet ausgefallen sind, konnte unsere Gemeinschaftswährung im späten Handel etwas zulegen.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht nur Schwankungen in einem Bereich von einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen haben sich in dieser Woche insgesamt recht verbraucherfreundlich entwickelt und stehen weiterhin auf einem sehr attraktiven Niveau.
26.09.2024, 07:56 Uhr
Die Ölpreise sind nach einem stabilen Start gestern im weiteren Verlauf unter Druck geraten, obwohl die Ölbestände in den USA gefallen sind. Auch heute Morgen sind Abschläge zu beobachten, sodass die Heizölpreise erfreulicherweise im Minus starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind nach einem stabilen Start gestern im weiteren Verlauf unter Druck geraten, obwohl die Ölbestände in den USA gefallen sind. Auch heute Morgen sind im asiatisch geprägten Handel Abschläge zu beobachten, sodass die Heizölpreise hierzulande erfreulicherweise im Minus starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,60 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Oktober kostet zur Stunde 657 Dollar. Der Euro kann fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1150 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt bleibt angesichts der schwachen globalen Konjunkturentwicklung angeschlagen. Obwohl das American Petroleum Institute (API) am Vorabend überraschende Abbauten über alle Produktbereiche vermeldet hatte, starteten die Rohölpreise gestern mit leichten Abschlägen.
Allgemein zweifeln die Händler wohl an der Wirksamkeit der Zinssenkungen in den USA und China und erwarten weiterhin eine eher schwache Ölnachfrage.
Auch die durchweg bullish, also preistreibend ausgefallenen DOE-Daten konnte gestern keinen Stimmungswechsel herbeiführen und im späten Handel verstärkte sich der Abwärtsdruck sogar noch. Dabei wurde nicht nur die Bestandsabbauten des API bestätigt, sondern es gab auch noch einen deutlichen Anstieg der Gesamtnachfrage um rund 1,6 Millionen Barrel, sodass diese aktuell deutlich über den beiden Vorjahren liegt. Die Rohölvorräte gingen um 4,5 Millionen Barrel zurück, bei Destillaten und bei Benzin wurde ein Minus von 2,2 bzw. 1,5 Millionen Fass vermeldet.
Nochmals einen Satz nach unten machen die Ölpreise heute Morgen, nachdem aus Libyen die Meldung gekommen ist, dass man sich hier im Streit um die Zentralbank wohl einigen konnte und somit wieder künftig höhere Ölexporte zu erwarten ist.
Zudem sollte Hurrikan "Helene" nach aktueller Einschätzung der US-Wetterämter keine größeren Schäden an der Ölinfrastruktur im Golf von Mexiko verursachen.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach anfänglichen Gewinnen schlussendlich doch deutliche Verluste hinnehmen. Dies lag wohl an guten Zahlen vom US-Immobilienmarkt, wo die Zahl der im August verkauften Häuser mit 716.000 die Erwartung von 699.000 Einheiten übertreffen konnte. Zuvor war unsere Gemeinschaftswährung erstmals seit über einem Jahr wieder kurzzeitig über die 1,12-Dollar-Marke geklettert.

Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben heute erfreulicherweise mit schönen Abschlägen in den Handel. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten. Somit gewinnen die Notierungen, die sich derzeit deutlich unter dem Durchschnittspreis der letzten 3, 12 und 36 Monate bewegen, zusätzlich an Attraktivität. Da die Lieferzeiten schon sehr lang sind, raten wir bei knappem Vorrat weiterhin zur rechtzeitigen Bestellung.
25.09.2024, 08:19 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt, starten heute im asiatisch geprägten Handel aber mit leichten Abschlägen. In Folge dessen und auch währungsbedingt werden auch die Heizöl-Notierungen leichter in den Tag gehen Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt, starten heute im asiatisch geprägten Handel aber mit leichten Abschlägen. In Folge dessen und auch aufgrund von Währungsgewinnen werden aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit einem kleinen Minus in den Tag gehen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,85 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Oktober kostet zur Stunde 669 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich erholen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1190 US-Dollar gehandelt.

Obwohl am Ölmarkt derzeit die bullishen, also preistreibenden Faktoren eher die Oberhand haben, bleiben die Rohölpreise auch in dieser Woche bislang auf einem recht moderaten Niveau und tendieren seitwärts.
Neben den Zinssenkungen in den USA und China, sowie der weiterhin äußerst angespannten Lage im Nahen Osten, sorgen auch immer wieder neue Hurrikan-Warnungen dafür, dass der Ölkomplex nach unten derzeit wohl wenig Potenzial hat. Zudem kam gestern aus China die Meldung, dass die Rohölimporte per August auf den höchsten Stand des bisherigen Jahres angestiegen sind. Im Vergleich zum Juli gab es hier ein Plus von knapp 16 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat aber auch einen Rückgang um 7 Prozent.
Die gestern Abend nach US-Börsenschluss vermeldeten Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen ebenfalls eher Preis stimulierend aus. Über alle Produktbereiche wurden teilweise deutliche Rückgänge vermeldet. Sollten diese heute Nachmittag vom Department of Energy bestätigt werden, könnte dies die Futures doch noch nach oben treiben.

Am Devisenmarkt hat sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar, nach den schwachen Konjunkturdaten vom Vortag aus der EU, gestern deutlich erholt. Dies obwohl auch der Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland mit 85,4 Punkten auf den niedrigsten Stand seit Januar gefallen ist. Aber auch in den USA sieht es anscheinend nicht besser aus. Hier ging das Verbrauchervertrauen Conference Board per September überraschend auf 98,7 Punkte zurück. Die Volkswirte hatten im Vorfeld mit einer leichten Steigerung von 103,3 auf 103,9 Punkte gerechnet.

Auch dank der Währungsgewinne starten die Heizölpreise hierzulande stabil bis etwas leichter in den heutigen Handel. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleiben die Notierungen also auch hier weiter im Seitwärtstrend, auf einem ingesamt sehr attraktiven Niveau. Nähe der Jahrestiefstände bewegen sich die Kurse deutlich unterhalb dem Durchschnittspreis der letzten 3, 6 und 36 Monate. Angesichts dessen und auch aufgrund der derzeit recht langen Lieferzeiten raten wir aktuell weiterhin zum Kauf.
24.09.2024, 07:41 Uhr
Die Ölpreise sind weitgehend stabil in die neue Handelswoche gestartet. Preistreibend- und drückende Faktoren wiegen sich derzeit auf, sodass es auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute wohl zu keinen größeren Veränderungen kommt. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern weitgehend stabil in die neue Handelswoche gestartet. Preistreibend- und drückende Faktoren wiegen sich derzeit auf, sodass es auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute wohl zu keinen größeren Veränderungen kommen wird. Die Preise bleiben also günstig!

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,60 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Oktober kostet zur Stunde 667 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1115 US-Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise suchen eine neue Richtung. Stützend wirkt die derzeit extrem angespannte Lage im Osten, die zu einem Flächenbrand werden könnte, vor allem wenn der Iran hier direkt involviert werden würde. Außerdem warnen die US-Wetterämter vor einem neuen Hurrikan, der sich im Golf von Mexiko zusammenbrauen könnte.
Hingegen drückt die aktuell recht gute Versorgungslage und vor allem die global schwache Konjunktur auf den Ölkomplex. Gestern gab es extrem schlechte Zahlen aus der EU, wo der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe mit 44,8 Punkten auf den tiefsten Stand des Jahres gefallen ist. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem Wert von 45,7 und somit mit einer stabilen Entwicklung gerechnet. Auch der Wert aus dem Dienstleistungssektor enttäuschte mit 50,6 statt wie erwartet 52,3 Zählern, was hier immerhin noch leichtes Wachstum signalisiert. Ähnlich fielen am Nachmittag die Vergleichszahlen aus den USA aus. Auch hier sieht es in der Industrie schlechter aus als im Bereich der Dienstleistungen. In China wurden heute Morgen Zinssenkungen angekündigt, da auch hier bekanntlich die Wachstumsziele in Gefahr sind.
Insgesamt befinden sich derzeit alle großen Volkswirtschaften in der Krise, was sich entsprechend auf den Ölverbrauch auswirkt.

Am Devisenmarkt brachten die katastrophalen Konjunkturdaten aus der EU den Euro deutlich unter Druck. Binnen weniger Minuten sackte unsere Gemeinschaftswährung von 1,1160 auf 1,1085 US-Dollar ab, konnte sich im Laufe des Tages aber wieder etwas erholen. Weitere Zinssenkungen durch die EZB sind nach diesen Zahlen mehr als wahrscheinlich.

Trotz der Währungsverluste starten die Heizölpreise hierzulande insgesamt recht stabil in den heutigen Handelstag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht nur ein geringfügiges Plus von maximal einem halben Cent pro Liter erwarten. Nachdem die Nachfrage in den letzten Wochen extrem hoch war, hat sich die Lage wieder etwas beruhigt. Dies ändert aber nichts an den immer noch teilweise extrem langen Lieferzeiten. Angesichts des attraktiven Preisniveaus und der langen Wartefristen raten wir weiterhin zum Kauf!
23.09.2024, 08:31 Uhr
Die Ölpreise haben haben sich am Freitag in einer engen Spanne seitwärts bewegt und starten heute Morgen in Asien in etwa auf dem Schlussniveau von letzter Woche. Aufgrund eines leichten Anstiegs bei Gasöl starten die Heizöl-Notierungen heute etwas fester Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben haben sich am Freitag in einer engen Spanne seitwärts bewegt und starten heute Morgen in Asien in etwa auf dem Schlussniveau von letzter Woche. Aufgrund eines leichten Anstiegs bei Gasöl gehen die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Aufschläge in die neue Handelswoche.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 75 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Oktober kostet zur Stunde 670 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar wenig verändert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1160 US-Dollar gehandelt.

Der stützende Einfluss der deutlichen Zinssenkung in den USA und die weiterhin sehr angespannte Lage im Nahen Osten haben die Rohölpreise zuletzt wieder etwas steigen lassen.
Ob dies den angeschlagenen Ölmarkt aber auf Dauer stützen kann, wird sich zeigen müssen, denn schon bald will die OPEC+ bekanntlich die freiwilligen Förderkürzungen zurückfahren, was sicherlich spätestens im ersten Quartal nächsten Jahres zu einer Überversorgung führen könnte. Daher darf dieses Vorhaben bzw. diese Ankündigung auch mit Skepsis betrachtet werden.
Zum Wochenstart ist eine sich anbahnende Zinssenkung in China bestimmendes Thema, aber auch ein groß angelegter Angriff der Hisbollah auf Ziele in Israel, der gestern als Reaktion auf die Angriffe Israels in der letzten Wochen durchgeführt wurde. Solange es zu keiner Ausweitung des Konfliktes auf den Iran kommt, dürfte der Einfluss auf die Ölpreise aber weiter eher gering bleiben.
Die Händler warten heute auf neue wichtige Konjunkturdaten aus der EU und den USA, bevor sich der Fokus zur Wochenmitte wieder auf die US-Ölbestandsdaten richten wird. Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche stabil geblieben und bleibt somit auf Erholungskurs.

Am Devisenmarkt gab es auch am Freitag wieder einen recht impulslosen Handel mit nur wenig Bewegung im Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Die durch die US-Notenbank angekündigten weiteren Zinssenkungen dürften unsere Gemeinschaftswährung nach unten gut absichern.

Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben weitgehend stabil in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur leichte Aufschläge in einer Größenordnung von maximal einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleiben die Notierungen also auf einem recht günstigen Niveau, deutlich unter dem Durchschnittspreis der letzen 3, 12 und 36 Monate. Aufgrund der mittlerweile sehr langen Lieferzeiten raten wir weiterhin zur rechtzeitigen Bestellung.
20.09.2024, 09:23 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und starten mit weiteren Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Auch die Heizöl-Notierungen in Deutschland zeigen sich eher fest. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und starten mit weiteren Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Auch die Heizöl-Notierungen in Deutschland zeigen sich eher fest.

Derzeit stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,50 Dollar pro Barrel, während eine Tonne Gasöl zur Lieferung im Oktober aktuell 666 Dollar kostet. Der Euro wird heute Morgen bei einem Kurs von 1,1178 US-Dollar gehandelt.

Am 10./11. September markierten die Ölpreise an ICE und NYMEX neue Langzeittiefs, mit WTI auf dem niedrigsten Stand seit Mai 2023 und Brent sowie Gasöl auf dem niedrigsten Niveau seit Dezember 2021. Seitdem haben sich die Preise erholt und einen kurzfristigen Aufwärtstrend entwickelt, dennoch wird das Quartal voraussichtlich mit einem deutlichen Minus enden.

Geopolitische Spannungen im Nahen Osten und die Zinssenkung in den USA stützen die Preise kurzfristig. Die Faktoren, die im September zu den Tiefstständen führten, bleiben jedoch bestehen. Experten sind sich weitgehend einig, dass die Versorgungslage bis zum Jahresende knapp bleibt, aber ab 2025 eine Überversorgung eintreten könnte, vor allem, wenn die OPEC+ ihre Produktionskürzungen zurückfährt.

Sollten sich die Spannungen im Nahen Osten nicht weiter verschärfen, könnte die Risikoprämie auf dem Markt nachlassen, während die Warscheinlichkeit für eine Überversorgung im nächsten Jahr zunimmt.

Heute nehmen wir eine leicht bärische Haltung ein, da die US-Zinssenkung allmählich eingepreist ist und ohne weitere Eskalationen im Nahen Osten an Bedeutung verliert. Die mögliche Überversorgung im nächsten Jahr rückt zunehmend in den Vordergrund. Die Notierungen an ICE und NYMEX verteidigen ihre gestrigen Gewinne, doch die Vortageshochs werden nicht ganz erreicht.

Da der Euro ebenfalls stabil bleibt, sind bei den Inlandspreisen keine größeren Veränderungen zu erwarten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für den Morgen nur geringe Bewegungen von plus/minus einem Viertel Cent pro Liter erwarten.
19.09.2024, 09:11 Uhr
Nach einem turbulenten Tag suchten die Ölpreise gestern nach einer Richtung, starten jedoch heute mit leichten Zuwächsen im asiatisch geprägten Handel. Dies führt leider dazu, dass auch die Heizölpreise mit Aufschlägen in de Mehr
Nach einem turbulenten Tag an den internationalen Warenterminmärkten suchten die Ölpreise gestern nach einer Richtung, starten jedoch heute mit leichten Zuwächsen im asiatisch geprägten Handel. Dies führt leider dazu, dass auch die Heizölpreise mit Aufschlägen in den Tag starten.

Die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent” liegen derzeit bei 74 Dollar pro Barrel, während eine Tonne Gasöl für die Lieferung im Oktober 665 Dollar kostet. Der Euro wird aktuell bei 1,1144 US-Dollar gehandelt.

Nach monatelangen Spekulationen hat die Fed die Zinsen um 50 Basispunkte gesenkt. Der Markt zeigte jedoch nur eine geringe Reaktion, da die mittelfristigen Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Der Fokus am Ölmarkt liegt nun wieder auf den wirtschaftlichen Fundamentaldaten, die nach wie vor schwach sind. Besonders die Nachfrageprobleme aus China drücken auf die Stimmung. Niedrige Raffineriemargen in China führen zu Insolvenzen und sinkenden Rohölimporten.

Zusätzlich verschärfen geopolitische Spannungen die Situation. Nach den jüngsten Explosionen von Pager- und Walkie-Talkie-Geräten im Libanon, bei denen über 450 Menschen verletzt und 32 getötet wurden, wächst die Sorge, dass sich der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah ausweiten könnte. Der jordanische Außenminister warnte, dass die Region an der Schwelle zu einem größeren Krieg steht, der die Ölversorgung stark beeinträchtigen könnte.

Auch wenn die US-Ölbestände keine neuen Impulse lieferten, nehmen die Bedenken über eine Eskalation im Nahen Osten zu. Ein Krieg in der Region könnte die Ölversorgung gefährden und die Kosten durch höhere Risikoprämien weiter ansteigen lassen.

Die möglichen Auswirkungen sind momentan schwer einzuschätzen. Dennoch zeigen die Öl-Futures an den ICE- und NYMEX-Börsen einen morgendlichen Anstieg, was auf höhere Inlandspreise hindeutet. Dementsprechend werden auch die Heizölpreise hierzulande heute leider mit Aufschlägen in den Handel starten. Erste Berechnungen und Preistendenzen lassen auf ein Plus von etwa einem halben Cent pro Liter schließen.