Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
55,83 $ -0,45 %
Dollarkurs
0,8261 € +0,45 %
Gasölpreis
451,75 $ -0,28 %
* Stand: 27.01.2021, 15:34 Uhr
27.01.2021, 08:53 Uhr
Die Ölpreise bleiben in diesen Tagen auf dem höchsten Niveau seit fast einem Jahr und tendieren immer wieder nach oben. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute zum Start noch stabil erw Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben in diesen Tagen auf dem höchsten Niveau seit fast einem Jahr und tendieren immer wieder nach oben. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig etwas zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute zum Start in Handel noch weitgehend stabil erwartet.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 56,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 53 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2160 Dollar gehandelt.

Wie die Aktienkurse, streben auch die Rohölpreise in diesen Tagen tendenziell weiter nach oben. Kleinere Rücksetzer werden von Anlegern sofort genutzt, um in den Markt einzusteigen. Ob das Ganze noch mit der realen Entwicklung der globalen Wirtschaftstätigkeit in Verbindung zu bringen ist, ist derzeit an den Märkten anscheinend nicht das große Thema.
Dabei gäbe es durchaus Gründe auf eher fallende Kurse zu setzen. Vor allem die Corona-Beschränkungen, die tendenziell eher noch verschärft werden, drücken immer stärker auf die Ölnachfrage, die in den letzten Monaten durch starke Käufe aus Asien und hier vor allem China halbwegs stabil geblieben ist. Aber auch hier wird die Bevölkerung gerade in der Hauptreisezeit dringend gebeten zuhause zu bleiben, um neue Infektionswellen zu verhindern. Man erwartet im Vergleich zu 2019 einen Rückgang der Flüge und Fahrten um 40 Prozent.
Auf der anderen Seite wird das Angebot derzeit von nicht nur von der OPEC+ Gruppe, sondern auch von Saudi-Arabien knapp gehalten und auch Russland will nun seine Exportmengen herunterfahren, um den Anstieg der Kraftstoffpreise im Inland entgegenzuwirken. Diese stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit 2008 und sorgen für Unmut in der Bevölkerung.
Leicht bullish, also preistreibend sind gestern auch die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute ausgefallen. Hier gab es bei Rohöl einen deutlichen und unerwarteten Rückgang von über 5 Millionen Barrel, während die Vorräte an Heizöl bzw. Diesel und Benzin in Summe um 4,5 Millionen Fass angestiegen sind.
Dies erhöht die Spannung auf die Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE), die heute Nachmittag vermeldet werden.

Am Devisenmarkt haben gestern die stark steigenden Aktienmärkten in Europa auch den Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar mit nach oben gezogen. Heute warten die Marktteilnehmer auf Neuigkeiten von der ersten US-Notenbanksitzung seit dem Regierungswechsel. Fed-Chef Jerome Powell wurde ja von Donald Trump immer wieder heftig kritisiert und dürfte nun froh sein, dass sich der neue US-Präsident wohl an die Regel halten will, sich nicht in die Geldpolitik der Fed einzumischen.

Dank der leichten Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute weitgehend stabil in den Tag starten. Allerdings ist die Frage, wie lange sich die Notierungen noch den aufstrebenden internationalen Ölpreisen entziehen können. Die Margen des Handels sind angesichts der schwachen Nachfrage auf ein Minimum zusammengeschrumpft und können in naher Zukunft hier sicherlich keinen weiteren Ausgleich bewirken. Noch liegen die Notierungen unter dem Niveau der Vorjahre, sodass wir aktuell all Denjenigen zum Kauf raten, deren Vorräte sich noch im Winter dem Ende neigen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
26.01.2021, 08:19 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach einer Berg- und Talfahrt auf Tageshoch geschlossen, starten heute Morgen aber mit Verlusten in den asiatisch geprägten Handel. Entsprechend werden auch die Heizöl-Notierungen heute wohl keine großen Sprünge machen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach einer Berg- und Talfahrt auf Tageshoch geschlossen, starten heute Morgen aber mit leichten bis moderaten Verlusten in den asiatisch geprägten Handel. Dass die Heizöl-Notierungen bei derart stabilen Vorgaben auch heute keine großen Sprünge machen werden, dürfte keine große Überraschung sein.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" weiterhin bei 55,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 52,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2130 Dollar gehandelt.

Obwohl es zumindest an den europäischen Aktienmärkten gestern teilweise stärkere Verluste gab, konnten sich die Rohölpreise in diesem Marktumfeld relativ gut halten und bis Handelsschluss sogar die Gewinnzone erreichen.
Bei dünner Nachrichtenlage reagierten die Futures am Vormittag zunächst auf den deutschen Ifo-Geschäftsklimaindex, der per Januar mit 90,1 Punkten veröffentlicht wurde. Nach 92,2 Zählern im Vormonat hatten die Analysten mit 91,8 Punkten gerechnet.
Erst mit dem um 16 Uhr einsetzenden US-Handel kam dann wieder etwas Schwung bzw. Optimismus in den Handel. Die Analysten von Goldman Sachs gehen davon aus, das die Biden-Regierung stützend auf die Ölpreise wirken wird. Das Corna-Hilfspaket sollte dabei einen starken Nachfrageschub bringen, während der Ölindustrie eher mit strengeren Auflagen rechnen muss.
Aber auch die Erwartung, dass der Irak in den kommenden Wochen seine Kompensationskürzungen umsetzen will, wirkte stützend auf die Futures. Weiter zurückgehende Zahlen bei den Covid-19-Neuinfektionen nicht nur in Europa, sondern auch in den USA, tat ihr Übriges.
Heute Morgen setzten dann im asiatisch geprägten Handel aber schnell wieder Gewinnmitnahmen ein, sodass der Ölkomplex in etwa auf dem gestrigen Niveau in den europäischen Handel startet. Die Marktteilnehmer dürften dabei schon jetzt die neue Runde bei den wöchentlichen US-Ölbestandsdaten im Blick haben, die heute Abend nach Börsenschluss (API) und morgen Nachmittag (DOE) bekanntgegeben werden.

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern Verluste einstecken. Zunächst belastete der eher schwach ausgefallene Ifo-Geschäftsklimaindex und die deutlichen Verluste an den europäischen Aktienmärkte, dann auch noch die Probleme bei der europäischen Impfstoff-Beschaffung. Auch heute Morgen hat unsere Gemeinschaftswährung bislang keinen guten Start erwischt.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben stabil, währungsbedingt eventuell sogar mit leichten Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Weiterhin bleiben die Kursausschläge aber bemerkenswert gering. Da die Tanks der Verbraucher wohl immer noch gut gefüllt sind und es auch an preislichen Impulsen fehlt, bleibt die Nachfrage mitten im Winter weiter auf einem hochsommerlichen Niveau.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
25.01.2021, 08:20 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel deutlich nachgeben, konnten sich dann zum Abend hin aber wieder weitgehend erholen. Heute Morgen deutet sich bislang keine neue Richtung an, sodass auch die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im frühen Handel deutlich nachgeben, konnten sich dann zum Abend hin aber wieder weitgehend erholen. Heute Morgen deutet sich bislang keine neue Richtung an, sodass auch die Heizöl-Notierungen nur mit kleinen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten und somit den Seitwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen werden.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 52,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2180 Dollar gehandelt.

Mit schwachen Aktienmärkten und den Sorgen vor einem weiteren Rückgang der Ölnachfrage, bedingt durch die immer strikteren Corona-Beschränkungen weltweit, fielen die Rohölpreise am Freitag zunächst deutlich zurück. Am Nachmittag konnten sich die Futures mit dem einsetzenden US-Handel dann aber wieder erholen.
Diese Entwicklung wurde gestützt von guten Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks. Hier konnten die Einkaufsmanagerindizes für den Monat Januar die Erwartungen sowohl im verarbeitenden Gewerbe, also auch im Dienstleistungssektor, teilweise deutlich übertreffen.
Als dann aber die in dieser Woche mit zwei Tagen Verspätung vermeldeten DOE-Ölbestandsdaten ausgewertet waren, war die Partystimmung auch schon wieder vorbei. Bei Rohöl gab es nämlich einen deutlichen Aufbau von 4,4 Millionen Barrel, der von dem etwas überraschendem leichten Rückgang der Benzinvorräte nur zum Teil ausgeglichen wurde. Unverändert blieb die Gesamtnachfrage aber auf einem relativ hohen Niveau, bei einer ebenfalls stabilen Ölförderung.
Zu diesem Thema gibt es auch wieder neue Zahlen vom Öldienstleister Baker Hughes. Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche zum neunten Mal in Folge angestiegen, sodass mit 289 Einheiten der höchsten Stand seit Anfang Mai letzten Jahres erreicht ist. Zwar erfolgt der Anstieg hier langsam, aber stetig.
Leicht preisdrückend dürfte auch die Meldung wirken, dass die Reparaturarbeiten an der libyschen Pipeline schneller als erwartet beendet werden konnten und somit hier die Fördermengen wieder nach oben gehen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nur kurzzeitig von den guten Konjunkturdaten aus der EU profitieren und ging am Freitag weitgehend ohne Veränderung aus dem Handel. Heute Morgen profitiert unsere Gemeinschaftswährung von einer positiven Börsenstimmung in Asien, bevor der heute am Vormittag zur Veröffentlichung anstehende Ifo-Geschäftsklimaindex die weitere Richtung vorgeben könnte.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den heimischen Markt, wo die Heizölpreise heute weitgehend unverändert, nach erste Preistendenzen eventuell mit leichten Aufschlägen in den Tag starten werden. Dies bei einem weiterhin eher geringen Interesse der Verbraucher, deren Tanks nach wie vor gut gefüllt sind und die bei den geringen Schwankungen auch wenig Veranlassung sehen, zu handeln. Entsprechend kurz sind die aktuellen Lieferzeiten, sodass in den allermeisten Fällen eine kurzfristige Versorgung problemlos möglich ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


22.01.2021, 08:32 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern lange Zeit seitwärts bewegt und sind mit einem kleinen Plus aus den Handel gegangen. Heute Morgen fielen die Futures aber deutlich zurück. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern lange Zeit seitwärts bewegt und sind dann schlussendlich mit einem kleinen Plus aus den Handel gegangen. Heute Morgen fallen die Futures im asiatisch geprägten Handel aber deutlich zurück. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise mit Abschlägen in das Wochenende starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 52,40 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2160 Dollar gehandelt.

Obwohl die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) eher preisdrückend ausgefallen sind, starteten die Rohölpreise gestern weitgehend stabil in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Den ganzen Tag über tat sich dann auch nicht mehr viel.
Überraschend gut ausgefallen US-Konjunkturdaten wirkten sich dabei nur leicht stützend auf die Öl-Futures aus.
Die Erstanträge aus Arbeitslosenunterstützung sind im Verglich zur Vorwoche um 26.000 auf nun 900.000 zurückgegangen, die weitergeführten Anträge bleiben ebenfalls deutlich unter den Erwartungen. Die Wohnbaugenehmigung und -beginne sind per Dezember deutlich angestiegen und der Philadelphia Fed Herstellungsindex kletterte per Januar auf 26,5 Punkte. Die Analysten hatten im Vorfeld nur mit 12 Zählern gerechnet.
Eigentlich alles positive Signale, wenn da die Corona-Pandemie nicht wäre. Während in Europa die große Angst vor den neuen Mutationen aus Großbritannien und Südafrika umgeht, gibt es auch in China wieder die Alarmstufe rot. Bereits am 8. Januar haben die dortigen Behörden einen strikten Lockdown in der Provinz Hebei für dort rund elf Millionen Einwohner verhängt, dann wurden 20.000 Bürger in zentrale Quarantäneeinrichtungen verlegt. Nun wird berichtet, dass am Rand der 11-Millionenstadt Shijiazhuang ein riesiges Quarantäne-Camp für 4.000 Menschen errichtet wurde. Auch in Peking soll es mittlerweile kleinere regionale Lockdowns geben.
Diese Maßnahmen treffen die Menschen vor dem Beginn der Neujahrsfeierlichkeiten am 11. Februar sehr hart. Es wird damit gerechnet, dass die Reisetätigkeit auch in dieser Zeit stark eingeschränkt werden wird, was sich natürlich auch stark auf den Ölbedarf auswirkt.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern leichte Gewinne verbuchen, obwohl es ja in den USA sehr gute Konjunkturdaten gab. Gestützt wurde unsere Gemeinschaftswährung von der gestrigen EZB-Sitzung. Hier wurde zwar der Leitzins wie erwartet nicht verändert, es gab aber etwas optimistischere Kommentare zur erwarteten Konjunkturentwicklung in der Eurozone. Vor allem das mit Großbritannien erziele Handelsabkommen und die fortschreitenden Impfungen geben Grund zu Hoffnung.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen liegen, trotz der CO2-Abgabe und der höheren Mehrwertsteuer, auf dem niedrigsten Stand seit rund sechs Wochen und auch immer noch ein paar Cent unter den Januar-Preisen der Vorjahre!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

21.01.2021, 08:47 Uhr
Die Ölpreise haben die gestrige Börsenparty nicht mitgemacht und sind mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Trotzdem werden die Heizöl-Notierungen heute weitgehend stabil in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben die gestrige Party an den Aktienbörsen nicht mitgemacht und sind schlussendlich sogar mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Trotz dieser Vorgabe werden die Heizöl-Notierungen heute weitgehend stabil in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,95 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 53,15 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2130 Dollar gehandelt.

Am Tag der Amtsübernahme des 46. US-Präsidenten Joe Biden war die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten ausgesprochen gut und die Aktienindizes konnten durchweg deutlich zulegen.
Etwas früher verabschiedeten sich allerdings die Rohölpreise von der Party. Hier setzen am Nachmittag Gewinnmitnahmen ein, nachdem es zuvor auch hier nochmals ein Stück nach oben gegangen war.
Als ob die Börsianer es geahnt hätten, fielen die nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) dann auch bearish, also preisdrückend aus. Entgegen der Erwartung eines leichten Rückganges der Rohölvorräte, legten diese im Vergleich zur Vorwoche um 2,5 Millionen Barrel zu. Auch bei den Produkten wurde ein Aufbau errechnet, der aber im Vorfeld von den Analysten bereits prognostiziert worden war.
Ansonsten gab es einen eher ruhigen Handelstag, an dem an den Ölmärkten sicherlich auch viel über den Einfluss des neuen Präsidenten auf den Ölmarkt gesprochen und spekuliert wurde. Fakt ist, dass Biden wesentlich mehr für den Umweltschutz tun wird als sein Vorgänger, der den Klimawandel vehement abgestritten hat. Bereits gestern leitete er den Wiedereintritt der USA in das Pariser Klimaabkommen ein und stoppte die umstrittene Keystone-Pipeline, die bedeutende Mengen aus den kanadischen Ölsandgebieten im Bundesstaat Alberta in den Norden der USA befördern hätte sollen. Auch die US-Schieferölindustrie wird künftig sicherlich etwas mehr Gegenwind bekommen.

Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel, bei dem der Euro im Vergleich zum US-Dollar im frühen Handel zunächst etwas zulegen konnte, im Laufe des Tages aber dann wieder an Wert verlor. Im Vorfeld der heute stattfindenden EZB-Sitzung startet unsere Gemeinschaftswährung mit leichten Gewinnen in den Tag.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute aller Voraussicht kaum verändert in den Handel gehen werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten, erste Preistendenzen deuten eher auf geringe Aufschläge hin. Insgesamt werden die Notierungen den Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen auch heute fortsetzen. Dies bei einer für diese Jahreszeit ungewöhnlich schwachen Nachfrage, die eher an den Hochsommer erinnert.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

20.01.2021, 07:51 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf deutliche Gewinne verbuchen können und starten auch heute Morgen mit Pluszeichen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf deutliche Gewinne verbuchen können und starten auch heute Morgen in Asien bislang mit Pluszeichen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den heutigen Tag gehen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 56,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 53,30 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert gewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2140 Dollar gehandelt.

Bei einer insgesamt recht ruhigen Nachrichtenlage warteten die Marktteilnehmer gestern mit Spannung auf den Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA).
Wie wohl von den meisten Analysten erwartet, wurde in diesem die Prognose zur weltweiten Ölnachfrage nach unten korrigiert. Aktuell erwartet man in Paris, dass in diesem Jahr 96,6 Millionen und somit 0,3 Millionen Barrel pro Tag weniger verbraucht werden, als vor rund vier Wochen prognostiziert. Für das vergangene Jahr wurde der tatsächliche Verbrauch ebenfalls leicht um 0,2 auf 91,2 Millionen Fass nach unten angepasst.
Einen preisdrückenden Effekt konnten die Zahlen aber nicht hervorrufen. Eher im Gegenteil, denn die Ersteller des Berichtes schlossen nicht aus, dass es im zweiten Halbjahr vorübergehend zu einer Unterversorgung bei einer dann wieder stark steigenden Nachfrage kommen könnte.
Wenig später wurde der ZEW Konjunkturerwartungsindex für Januar veröffentlicht und dieser fiel überraschend gut aus. Für die EU stieg der Wert von 54,4 im Vormonat auf 58,3 Punkte an und für Deutschland von 55 auf sogar 61,8 Zähler.
Dies trieb die Rohölpreise im Laufe des Tages weiter nach oben, zumal dann auch noch Analystenstimmen veröffentlicht wurden, die rückläufige US-Ölbestände erwarten. Diese werden in dieser Woche aufgrund eines Feiertages erst heute Mittwoch nach Börsenschluss (API) und morgen Nachmittag (DOE) veröffentlicht.
Preistreibend wirkt in diesen Tagen sicherlich auch die Reduzierung der Ölförderung Libyens aufgrund von Reparaturarbeiten an einer maroden Pipeline. Hier geht es aber wohl eher um die allgemein sehr fragile Situation, als um diese Einzelmaßnahme.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern weitere Gewinne erzielen, die natürlich auch auf die guten ZEW-Werte zurückzuführen sind. Die Rede der künftigen US-Finanzministerin Janet Yellen vor dem US-Kongress wirkte sich hingegen nicht spürbar auf den Handel aus. Die ehemalige Notenbankchefin sprach sich gegen ein gezieltes Drücken des Dollars aus und betonte, dass die USA keine schwächere Währung anstrebt um Vorteile im internationalen Wettbewerb zu erzielen.

Trotz der leichten Währungsgewinne, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Weiterhin bleibt das Bestellaufkommen auf einem sehr niedrigen, eher an heiße Sommertage erinnernden Niveau. Die Tanks sind noch gut gefüllt, die Preisentwicklung bietet keinerlei Anlass zu handeln und die Temperaturen steigen in den nächsten Tagen eher an. Wer Heizöl braucht, bekommt es kurzfristig geliefert!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
19.01.2021, 08:41 Uhr
Die Ölpreise haben sich im gestrigen Handel kaum bewegt und in etwa auf Ausgangsniveau geschlossen. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute folgerichtig ebenfalls nur wenig verändert in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im gestrigen Handel kaum bewegt und in etwa auf Ausgangsniveau geschlossen. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute folgerichtig ebensfalls nur wenig verändert in den Tag starten und somit die Richtungssuche fortsetzen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 52,40 Dollar. Der Euro kann heute Morgen im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,2095 Dollar gehandelt.

Die Richtungssuche an den internationalen Ölmärkten und somit auch am heimischen Heizöl-Markt geht weiter. Seit zwei Wochen tendieren die Rohölpreise in einer engen Spanne seitwärts und sind dabei hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung einerseits, dass die Corona-Pandemie sich aufgrund der fortschreitenden Impfungen sich bald abschwächen und somit künftig wieder weniger Einschränkungen einfordern wird und der Sorge auf der anderen Seite, dass sich die Wirtschaft nicht so schnell von den Folgen der aktuellen Lockdown`s erholen kann.
Hier sind die Blicke vor allem auf China gerichtet, das gerade in den letzten Monaten dafür gesorgt hat, dass sich die Konjunktur global wieder etwas stabilisieren konnte. Dies zeigt sich auch an den dortigen Ölimporten und dem Raffineriedurchsatz, die beide im letzten Jahr Rekordstände erreicht haben. Nun steigen die Corona-Zahlen im Reich der Mitte aber wieder an und es bleibt zu hoffen, dass es erneut gelingen wird, die Ausbreitung schnell wieder zu reduzieren, zumal das chinesische Neujahrsfest Mitte Februar immer näher rückt.
Neue Markt bewegende Meldungen blieben gestern Mangelware, zumal es in den USA feiertagsbedingt keinen Börsenhandel gab. Daher werden die US-Ölbestandsdaten in dieser Wochen auch mit einem Tag Verspätung veröffentlicht werden.
Heute warten die Marktteilnehmer auf den Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) mit Sitz in Paris. Hier wird es neue Zahlen zum erwarteten globalen Ölverbrauch und zur Ölproduktion geben.

Auch am Devisenmarkt blieben die Kursausschläge im Verhältnis zwischen der Ölwährung US-Dollar und dem Euro gestern recht gering. Heute Morgen kann unsere Gemeinschaftswährung im Vorfeld des mit Spannung erwarteten ZEW-Konjunkturerwartungsindex aber etwas zulegen. Am Abend wird die designierte US-Finanzministerin und ehemalige Notenbankchefin Janet Yellen vor dem US-Kongress sprechen. Auch hiervon könnten neue Impulse für den Sortenhandel ausgehen.

Ingesamt gibt es heute also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise nur wenig verändert in den Tag starten und somit den Seitwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen werden. Auch wenn die Nachfrage, wie üblich zu Wochenbeginn, gestern etwas angezogen hat, bleibt es doch bei einem für diese Jahreszeit ungewöhnlich ruhigem Geschäft, dem es an preislichen Impulsen mangelt. Angesichts der gut gefüllten Verbrauchertanks gibt es auch nur wenige aktute Bedarfsdeckungen, die dann auch recht schnell versorgt werden können.


Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

18.01.2021, 08:48 Uhr
Die Ölpreise mussten am vergangenen Freitag im Laufe des Tages deutliche Verluste hinnehmen. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar ebenfalls unter Druck blieb, werden die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten mussten am vergangenen Freitag im Laufe des Tages deutliche Verluste hinnehmen. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar zeitgleich ebenfalls unter Druck blieb, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 54,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 52,20 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2085 Dollar gehandelt.

An den internationalen Finanzmärkten scheint den Bullen langsam die Luft auszugehen. Die zuletzt positiven Nachrichten, wie beispielsweise das neue US-Konjunkturpaket oder die problemlose Freigabe von Corona-Impfstoffen, sind mittlerweile wohl ausreichend berücksichtigt und es gibt natürlich auch immer wieder Meldungen, die auf die Kurse drücken.
Vor allem der jüngste Anstieg der Corona-Neuinfektionen in China bereitet den Börsianern große Sorgen, denn sollte der globale Wachstumsmotor ins Stottern geraten, hätte das sicherlich fatale Auswirkungen auf die globale Konjunkturentwicklung. Welch wichtige Rolle die Asiaten wirtschaftlich spielen, zeigte sich in der zweiten Hälfte des letzten Jahres, als hier die Nachfrage nach Öl- und Ölprodukten deutlich anstieg. Die heute Morgen veröffentlichten Zahlen weisen dann auch ein Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent für das vergangene Jahr aus - trotz Corona!
Aber auch hierzulande bleibt natürlich die Pandemie das beherrschende Thema an den Börsen und sorgt in diesen Tagen eher für Verkäufe.
Stützend wirkte die Meldung aus Libyen, wonach hier die Ölproduktion aufgrund von Wartungsarbeiten an einer maroden Pipeline um rund 200.000 Barrel pro Tag vorübergehend zurückgehen wird. Auch auch generell stehen die Ölexporte der Nordafrikaner wohl auch in nächster Zeit auf wackeligen Beinen, nicht nur wegen der zuletzt ausgebliebene Investitionen.
Preisdrückend bleibt die Entwicklung bei der Zahl der aktiven US-Bohranlagen zu sehen. In der vergangenen Woche ist diese um weitere 12 auf nun 287 Einheiten gestiegen und somit ist aktuell der höchste Stand seit Mai letzten Jahres erreicht.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag weiter an Wert, was zu einem Großteil sicherlich mit einer zurückgehenden Risikobereitschaft der Anleger zu begründen ist. Außerdem sieht es ganz danach aus, als dass es innerhalb der EU weitere Corona-Beschränkungen geben wird, was sich entsprechend negativ auf die Konjunkturentwicklung im Euro-Raum auswirken wird.

Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise in Deutschland heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Preisdrückend wirkt sicherlich auch die weiterhin sehr schwache Inlandsnachfrage, die stark auf die Margen der Händler drückt. Hier dürfte es aber kaum mehr Luft nach unten geben, sodass die weitere Entwicklung wohl ausschließlich von den internationalen Ölpreisen und im geringen Umfang natürlich auch von der Entwicklung am Devisenmarkt bestimmt werden wird.


Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

15.01.2021, 08:50 Uhr
Die Ölpreise konnten auch gestern ihr relativ hohes Niveau verteidigen, obwohl sich die globale Corona-Lage weiter verschlechtert hat. In Folge gehen die Heizöl-Notierungen hierzulande heute weitgehend unverändert in den letzten Handelstag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten auch gestern ihr relativ hohes Niveau verteidigen, obwohl sich die globale Corona-Lage weiter verschlechtert hat. In Folge gehen die Heizöl-Notierungen hierzulande heute weitgehend unverändert, in einigen Regionen auch mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 53 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2140 Dollar gehandelt.

Sowohl die Zahl der Corona-Neuinfektionen, als auch der in Verbindung mit dem Virus gemeldeten Todeszellen liegen weltweit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und eine Entspannung der Lage ist derzeit, trotz der fortschreitenden Impfungen, nicht abzusehen. Hinzu kommt, dass mittlerweile auch China wieder stark von der Pandemie betroffen zu sein scheint. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sind hier mittlerweile wieder 28 Millionen Menschen in häuslicher Quarantäne. Sollte es im Land der Mitte zu einer weiteren Ausbreitung kommen, könnte sich das verheerend auf die globale Wirtschaftsentwicklung auswirken, denn China war und ist der Wachstumsmotor und war dafür verantwortlich, dass sich die Ölnachfrage in den letzten Monaten wieder etwas erholen konnte.
Noch aber sind die Börsianer anscheinend recht optimistisch und die Rohölpreise stehen weiterhin auf dem höchsten Niveau seit fast einem Jahr.
Der gestern veröffentlichte Monatsreport der OPEC hatte kaum Einfluss auf die Preisfindung. Hier wurde die Prognosen zu Angebot und Nachfrage für dieses Jahr weitgehend unverändert belassen.
Die gestrigen Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Jahr zwar um fünf Prozent zurückgegangen, die Analysten hatten im Vorfeld aber mit einem noch stärkeren Minus gerechnet. Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung kletterte mit 965.000 auf den höchsten Wert seit August und lag damit deutlich über der Erwartung von 795.000. Auch die weitergeführten Jobgesuche fielen mit 5,27 statt 5,06 Millionen höher aus als prognostiziert.

Am Devisenmarkt scheint das Aufwärtspotenzial für den Euro im Vergleich zum US-Dollar vorerst erschöpft zu sein. Der künftige US-Präsident Joe Biden stellte gestern ein Corona-Hilfspaket in einem Umfang von 1,9 Billionen US-Dollar vor, was den "Greenback" ebenso stützte wie die eher wieder zurückgehende Risikobereitschaft der Börsianer. Die US-Währung ist wieder als "sicherer Hafen" gesucht.

Die Heizölpreise in Deutschland treten weiter auf der Stelle und auch heute sind keine größeren Kursausschläge zu erwarten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage nach Heizöl bleibt weiterhin sehr schwach und dürfte sich erst wieder beleben, wenn es von preislicher Seite entsprechende Impulse gibt. Dass diese kommen werden, ist angesichts der trüben Corona-Lage und der immer strikteren Beschränkungen nicht nur im Bereich des Möglichen, sondern sogar durchaus wahrscheinlich.


Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
14.01.2021, 08:37 Uhr
Die Ölpreise gingen gestern auf dem höchsten Stand seit knapp einem Jahr in den europäischen Handel, mussten dann im Laufe des Tages aber deutliche Abschläge hinnehmen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen zum Start in den heutigen Tag nachgeben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gingen gestern auf dem höchsten Stand seit knapp einem Jahr in den europäisch geprägten Handel, mussten dann im Laufe des Tages aber deutliche Abschläge hinnehmen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande zum Start in den heutigen Tag etwas nachgeben.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 56 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 52,90 Dollar. Der Euro kann seine jüngsten Gewinne im Vergleich zum US-Dollar nicht halten und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2150 Dollar gehandelt.

Aktienkurse auf Allzeithoch und Rohölpreise, die in etwa auf dem Durchschnittspreis der letzten drei Jahre liegen könnten vermuten lassen, dass die Coronakrise bereits hinter uns liegt. Die aktuellen Zahlen zu Neuinfektionen und Todesfällen zeigen, dass wir hiervon noch ein ganzes Stück weit entfernt sind. Neue und striktere Lockdowns lassen eher erwarten, dass die Wirtschaftsleistung und somit auch der Ölverbrauch weiter zurückgehen werden.
Langsam scheint dieses Bewusstsein auch an den Börsen anzukommen. Auch wenn sich die Verluste noch in engem Rahmen halten, gibt es doch immer mehr Stimmen am Markt, die der Meinung sind, dass sich die Börsen nicht unerheblich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben.
Auch wenn es immer wieder Konjunkturdaten gibt, die positiv überraschen, wie gestern die Zahlen zur EU-Industrieproduktion, die per November nur um 0,6 statt wie erwartet 3,3 Prozent zurückging.
Die mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen tendenziell ebenfalls bullish, also preistreibend aus. Bei Rohöl gab es einen Rückgang von 3,2 Millionen Barrel, dafür aber einen deutlichen Zuwachs bei den Endprodukten Benzin, Diesel und Heizöl. Allerdings legte die Gesamtnachfrage kräftig auf 19,6 Millionen Barrel pro Tag und erreichte das höchste Niveau seit Wochen. Verschiebungen aufgrund der Feiertage nicht hier allerdings nicht ganz auszuschließen. Die Ölproduktion lag weiterhin bei rund 11 Millionen Barrel pro Tag.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurückgefallen. Hauptthema unter den Händlern bleibt das billionenschwere Konjunkturhilfspaket in den USA. Heute stehen wichtige Konjunkturdaten aus Deutschland und am Nachmittag neue Arbeitsmarktdaten aus den Staaten zur Veröffentlichung an.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Preisaufschläge der letzten Tage haben weiter auf die Nachfrage gedrückt und so ist weiterhin von einem recht ruhigen Geschäft zu berichten. Wenig Interessenten haben in Verbindung mit einer geringen Kaufintensität dafür gesorgt, dass die Lieferzeiten weiter auf das niedrigste Niveau seit mehr als einem Jahr zurückgegangen ist. Kaltsteher können also erfreulicherweise in relativ kurzer Zeit versorgt werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
13.01.2021, 08:36 Uhr
Die Ölpreise starteten gestern mit deutlichen Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel, legten den ganzen Tag über zu und schlossen auf Tageshoch. Auch heute morgen zeigen die Kurspfeile leider schon wieder nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starteten gestern mit deutlichen Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel, legten den ganzen Tag über zu und schlossen auf Tageshoch. Auch heute morgen zeigen die Kurspfeile leider schon wieder nach oben, sodass auch die Heizöl-Notierungen ihren Aufwärtstrend wohl weiter fortsetzen werden.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 57,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 53,70 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar, nach einigen verlustreichen Tagen, wieder etwas an Wert gewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2215 Dollar gehandelt.

Was treibt die Ölpreise, aber natürlich auch die Aktienmärkten in diesen Tagen und Wochen an? Diese Frage dürften sich in letzter Zeit nicht wenige Marktbeobachter gestellt haben.
Die eine Antwort gibt es wohl nicht, es dürften mehrere sein. Da spielt zum einen natürlich die Tatsache, dass an den Börsen die Zukunft gehandelt wird, eine große Rolle. Aber hier sieht man derzeit blühende Landschaften, die es eventuell gar nicht geben wird. Dann der Anlagenotstand. Wohin mit dem Geld, fragen sich derzeit nicht nur wohlhabende Privatpersonen, sondern auch sehr viele institutionelle Anleger. Und ein weiterer Aspekt ist sicherlich die Förderpolitik der wichtigsten Ölländer, die derzeit nur wenig Zweifel aufkommen lässt, dass es zumindest in naher Zukunft zu keiner unkoordinierten Überversorgung und somit zu einem keinem neuen Crash der Rohölpreise mehr kommen wird.
In den Monatsreports von EIA, IEA und OPEC wird wohl auf die neue Fördersituation und die weiterhin kaum nachlassende Corona-Pandemie eingegangen werden müssen. Den Anfang machte bereits gestern die Energy Information Administration (EIA). Hier wurde die Prognose zur globalen Ölnachfrage für dieses Jahr um 0,4 Millionen Barrel zurückgenommen, die weltweit erwartete Ölförderung aber nur um knapp 0,3 Millionen Fass. Mit der Preisprognose hächelt man der aktuellen Entwicklung hinterher und erwartet den höchsten Stand bereits im ersten, also aktuellen Quartal.
Die Zahlen sind unterm Strich somit eindeutlich bearish, also preisdrückend zu werten, doch die Öl-Futures zeigten sich bislang unbeeindruckt.
Auch die nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen nicht unbedingt preistreibend aus. Zwar gab es bei Rohöl einen deutlichen Rückgang von 5,8 Millionen Fass, dafür aber bei den Produkten einen Zuwachs von 6,3 Millionen Fass. Mehr Aufschluss über die aktuelle Situation am US-Ölmarkt sollten heute Nachmittag die Zahlen des Department of Energy bringen.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro von den Verlusten der Vortage erholen und im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen. Die Rendite der amerikanischen Staatsanleihen ist gestern wieder leicht zurückgegangen, nachdem diese in den letzten Tagen deutlich angestiegen war und somit dem "Greenback" Rückenwind gegeben hatte.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande leider mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies, obwohl die Nachfrage nach Heizöl und auch nach Kraftstoffen in diesen Tagen sehr verhalten bleibt. Die Margen des Handels sind bereits wieder auf einem sehr niedrigen Niveau, sodass es von dieser Seite in nächster Zeit keinen weiteren Spielraum nach unten geben kann. Bleibt zu hoffen, dass sich die internationalen Ölpreise nicht noch weiter von der Realwirtschaft abkoppeln werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.