Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
64,93 $ 0,00 %
Dollarkurs
0,8991 € 0,00 %
Gasölpreis
598,25 $ 0,00 %
* Stand: 16.12.2019, 01:36 Uhr
13.12.2019, 07:55 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zugelegt, nachdem US-Präsident Donald Trump neue Hoffnung auf ein baldiges Handelsabkommen mit China geschürt hat. Trotz eines weiter gestiegenen Eurokurses, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande folgen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zugelegt, nachdem US-Präsident Donald Trump mit einem Tweet neue Hoffnung auf ein baldiges Handelsabkommen mit China geschürt hat. Trotz eines weiter gestiegenen Eurokurses, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute in Folge mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1180 Dollar gehandelt. Dies ist das höchste Niveau seit Mitte August.

Erstaunlicherweise konnte der überraschende Aufbau der US-Ölbestände die Rohölpreise in dieser Woche nicht unter Druck bringen und so starteten die Futures auch gestern mit leichten Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel.
Der am Vormittag veröffentlichte Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) ließ die Kurse dann vorübergehend etwas zurückgehen. Zwar rechnet man auch in Paris, aufgrund der Ausweitung des Förderabkommens, mit einem etwas geringen globalen Ölangebot, sieht den Ölmarkt aber weiterhin deutlich überversorgt.
Am Nachmittag schossen die Ölpreise dann plötzlich in die Höhe, als US-Präsident Trump in einem Tweet mitteilte, dass man einem "großen Deal" mit China "sehr nahe" gekommen sei. Man darf gespannt sein, ob den Ankündigungen dann auch mal Taten folgen werden, denn bislang wurden die Erwartungen der Marktteilnehmer hier immer wieder enttäuscht. Aktuell ist von Zollreduzierungen die Rede, die den Chinesen als Gegenleistung zu steigenden Agrar-Importen gewährt werden soll. Heute im Laufe des Tages sollten hierzu weitere Details folgen.
Unter den Erwartungen blieben gestern die neuesten Arbeitsmarktzahlen aus den USA, wo die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche um knapp 50.000 auf 252.000 angestiegen sind. Sehr gute Zahlen kamen hingegen aus der Europäischen Union. Hier ist die Industrieproduktion per Oktober um 2,2 Prozent angestiegen, während die Analysten im Vorfeld mit einem Minus in dieser Größenordnung gerechnet hatten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro vom sich abzeichnenden deutlichen Wahlsieg der konservativen Torries-Partei bei den britischen Parlamentswahlen und somit von einem möglichen baldigen Ende des Brexit-Dramas profitieren und im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen. Die gestrige EZB-Sitzung brachte keine Überraschung. Auch unter der neuen Chefin Christine Lagarde wird die ultra lockere Geldpolitik bis auf weiteres fortgeführt, auch wenn es laut Lagarde erste Anzeichen einer Stabilisierung der Konjunktur gibt..

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies heißt aber nichts anderes, als dass sich der seit Wochen und Monaten existente Seitwärtstrend fortzeichnet. Am Heizöl-Markt ist mittlerweile vorweihnachtliche Ruhe eingekehrt, ohne dass es aber eine Flaute gibt. Das mäßige Bestellaufkommen trifft auf immer noch relativ volle Auftragsbücher, sodass sich die Lieferzeiten weiterhin nicht spürbar verringern.
12.12.2019, 07:30 Uhr
Die Ölpreise sind auch gestern kaum verändert aus dem Handel gegangen. Dank eines gestiegenen Eurokurses, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande jedoch aller Voraussicht nach mit Abschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind auch gestern kaum verändert aus dem Handel gegangen. Deutlich gestiegene US-Ölbestände belasteten die Futures nur vorübergehend. Dank eines gestiegenen Eurokurses, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande jedoch aller Voraussicht nach mit leichten bis moderaten Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 64 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,85 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1150 Dollar gehandelt.

"Da steh` ich nun, ich armer Tor. Und bin so klug als wie zuvor!" mögen sich viele Analysten und Marktbeobachter nach der OPEC-Entscheidung von letzter Woche denken, denn so richtig viel anzufangen weiß die Börse damit bislang offenbar nicht. Zwar fiel die vereinbarte Förderkürzung mit der zusätzlichen "Fleißaufgabe" aus Saudi-Arabien in Summe und vor allem auf dem Papier doch etwas kräftiger aus, als zunächst erwartet, insgesamt gesehen dürfte dies an der mehr als guten Versorgungslage in nächster Zeit aber kaum etwas ändern und so war der anfangs noch bullishe, also preistreibende Effekt schnell verflogen.
Der EIA-Monatsbericht vom Dienstagabend brachte ebenfalls keine neuen Impulse und auch im Report der OPEC, der gestern am frühen Nachmittag veröffentlicht wurde, waren keine großartigen Neuerungen enthalten.
Nach wie vor drücken die zähen Verhandlungen zwischen den USA und China auf die Rohölpreise, auch wenn es nach den letzten Informationen wohl zu einem Aufschub der für den 15. Dezember geplanten neuen US-Zölle kommen sollte. Zusätzlich gab es in dieser Woche laut dem American Petroleum Institute (API) einen deutlichen Aufbau der US-Ölbestände, den das Department of Energy (DOE) gestern am Nachmittag bestätigte. Auch hier wurde ein ebenso unerwartet wie kräftiger Anstieg von in Summe mehr als zehn Millionen Barrel ermittelt.
In erster Reaktion gaben die Futures deutlich nach, im weiteren Verlauf wurden die Gewinne aber fast wieder vollständig abgegeben, denn die ebenfalls vermeldete rückläufige US-Ölproduktion wirkte preistreibend und könnte eventuell schon ein erster Vorbote für ein Nachlassen des US-Schieferölbooms sein. Seit Beginn des Jahres geht ja bekanntlich die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ständig zurück und liegt derzeit auf dem niedrigsten Stand seit März 2017. Dass sich diese Entwicklung irgendwann auf den physischen Markt niederschlagen wird, war und ist absehbar.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar einen kräftigen Satz nach oben machen, als US-Notenbankchef Jerome Powell nach der US-Notenbanksitzung erklärte, dass es erst bei einem signifikanten Anstieg der Inflation weiterer Zinsschritte bedarf. Somit rechnen die Börsianer auch in Zukunft mit stabilen US-Zinsen, was den Greenback etwas unter Druck brachte und unserer Gemeinschaftswährung zu Gewinnen verhalf.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben auch heute wieder weitgehend stabil bis leicht schwächer in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,4 bis 0,6 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich das vorweihnachtlich ruhige Geschäft weiter fort, was in dieser ansonsten sehr von Hektik geprägten Zeit sicherlich positiv ist. Die Preisunterschiede von einem auf den nächsten Tag bleiben weiterhin so gering, dass der Bestellzeitpunkt derzeit nicht die ganz große Rolle spielt. Wichtig ist aber nach wie vor, dass rechtzeitig geordert wird, denn die Lieferzeiten sind vielerorts immer noch recht lang.
11.12.2019, 06:48 Uhr
Die Ölpreise befinden sich nach Bekanntgabe der neuesten Ölbestandsdaten aus den USA heute morgen auf dem Weg nach unten. Die Heizölpreise folgen und bewegen sich weiterhin in etwa auf dem Durchschnittsniveau der letzten vier Wochen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten befinden sich nach Bekanntgabe der neuesten Ölbestandsdaten aus den USA heute morgen auf dem Weg nach unten. Die Heizölpreise folgen und bewegen sich weiterhin in etwas auf dem Durchschnittsniveau der letzten vier Wochen.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde weiterhin knapp 59 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1090 Dollar gehandelt.

Zum Wochenstart überwog die Skepsis, ob die anlässlich des OPEC-Treffens beschlossenen Förderkürzungen ausreichend sein werden, um den Markt vor allem im traditionell nachfrageschwachen ersten Quartal stabilisieren zu können, zumal eine baldige Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China nach wie vor nicht greifbar ist und bald schon neue Zölle erhoben werden könnten.
Gestern gab es dann aber überraschend gute Konjunkturdaten aus der EU, wo der ZEW Konjunkturerwartungsindex per Dezember auf 11,2 Punkte nach oben sprang. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem negativen Wert von 17,7 gerechnet, nachdem im November -1,0 ermittelt wurde. Mit einsetzendem US-Handel legten die Notierungen im Sog der Aktienmärkte dann weiter zu und erreichten am Abend kurz vor Bekanntgabe der US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) ihr Tageshoch.
Die Ölvorräte in den USA sind im Vergleich zur Vorwoche aber deutlich angestiegen, sodass es nachbörslich und auch heute Morgen im asiatisch geprägten Handel bislang wieder nach unten ging. In Summe legten die Bestände um erstaunliche 9,5 Millionen Barrel zu, während die Analysten im Vorfeld nur mit einem minimalen Anstieg gerechnet hatten.
Der ebenfalls gestern Abend veröffentlichte Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) kann in der ersten Betrachtung weitgehend neutral gesehen werden. Zwar erwartet man in den kommenden Wochen und Monaten ein geringere Überversorgung des Marktes als noch zuletzt, dafür wurden aber die Preiserwartungen weitgehend unverändert belassen.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro von den überraschend guten Konjunkturdaten aus der EU profitieren und im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar im Tagesverlauf immer weiter zulegen. Nun warten die Markteilnehmer auf die US-Notenbanksitzung heute Abend und das morgige Treffen der Europäischen Zentralbank.

Gute Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit schönen Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von etwa einem halben Cent pro Liter erwarten. Derzeit stehen die Notierungen knapp unterhalb des Durchschnittspreises der letzten vier Wochen und es bietet sich nach wie vor eine gute Kaufgelegenheit auf attraktiven Niveau.


10.12.2019, 07:26 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern weitgehend unbeeindruckt von der künftigen Förderpolitik von OPEC gezeigt und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Seitwärtstrend fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern weitgehend unbeeindruckt von der künftigen Förderpolitik von OPEC und Co. gezeigt und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. Bei stabilen Wechselkursen werden auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach ihren Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen fortsetzen.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" nach wie vor bei 64,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde weiterhin knapp 59 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1065 Dollar gehandelt.

Auch wenn die Förderkürzungen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens und unter Hinzuziehen der angekündigten zusätzlichen Drosselung Saudi-Arabiens wohl größer ausgefallen könnten, als dies im Vorfeld von den meisten Marktbeobachtern erwartet worden war, löste dies zumindest bis jetzt keinen größeren Anstieg der Rohölpreise aus. Auch der erneute, deutliche Rückgang der aktiven US-Bohranlagen wirkte lediglich preisstützend, obwohl hier mittlerweile der niedrigste Stand seit März 2017 erreicht ist und sich dies früher oder später sicherlich auch auf die Fördermengen der US-Ölindustrie auswirken wird.
Zu groß ist die Sorge vor einer sich weiter schwach entwickelnden globalen Nachfrage, vor allem im ersten Quartal des nächsten Jahres. Die zuletzt veröffentlichten Exportzahlen aus China haben diese Befürchtung untermauert und so sehen viele Analysten derzeit eher stabile, vorübergehend eventuell auch leicht steigende Notierungen. Vor allem wenn es nicht bald zu einer deutlichen Entspannung im Handelskonflikt zwischen der USA und China kommt, denn dieser wird sich weiter auf wohl fast alle Volkswirtschaften der Welt auswirken. Bereits in fünf Tagen könnte es zu einer weiteren Anhebung von US-Zöllen auf chinesische Importe kommen.
In den nächsten Tagen und Wochen werden sich die Marktteilnehmer daher stark auf die Ergebnisse der immer noch laufenden Verhandlungen, aber sicherlich auch auf neue Konjunkturdaten und die noch in dieser Woche zu Veröffentlichung anstehenden Monatsreports von EIA, OPEC und IEA konzentrieren.
Wie die US-Ölbestandsdaten des American Petreleum Institute (API), wird bereits heute Abend nach US-Börsenschluss der Bericht der Energy Information Administration (EIA) erscheinen, der dem Ölmarkt neue Impulse geben könnte.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar in einem recht ruhigen Marktumfeld minimal zulegen. Im Laufe dieser Woche könnte allerdings wieder etwas mehr Bewegung in den Handel kommen, denn sowohl die US-Notenbank, als auch die Europäische Zentralbank halten ihre Sitzungen ab und am Donnerstag wählen die Briten ein neues Parlament, das die Weichen für den Brexit stellen soll.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute sehr stabil in den Tag starten und es ist davon auszugehen, dass es auch im Laufe des Handels bei nur sehr geringen Preisbewegungen bleiben wird. Insgesamt stehen die Notierungen nach wie vor auf einem durchaus attraktiven Niveau, das gerade sicherheitsorientierte Verbraucher zu einem rechtzeitigen Bevorratungskauf genutzt werden sollte. Denn die Lieferzeiten sind vielerorts nach wie vor recht lang.
09.12.2019, 07:42 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag deutlich angezogen als bekannt wurde, dass Saudi-Arabien die Ölproduktion zusätzlich kürzen will. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten bis moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag deutlich angezogen als bekannt wurde, dass Saudi-Arabien die Ölproduktion, zusätzlich zum Förderabkommen, kürzen will. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten bis moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 59 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1060 Dollar gehandelt.

Wie bereits am Freitag an dieser Stelle berichtet, werden die am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder ihren Ausstoß, zunächst befristet bis Ende März nächsten Jahres, um weitere 500.000 Barrel pro Tag reduzieren. Während dies vom Markt ohne größere Reaktionen aufgenommen wurde, sorgte dann am Freitagnachmittag die Meldung, dass Saudi-Arabien freiwillig zusätzlich kürzen will, für einen deutlichen Anstieg der Rohölpreise.
Allerdings haben es die Saudis bei ihrer "Fleißaufgabe" zur Bedingung gemacht, dass sich die Partner auch an die neuen festgelegten Quoten halten. Bereits in den vergangenen Monaten hatte das Königreich bereits stärker gekürzt, also dies eigentlich vorgesehen war.
Ende des ersten Quartals will sich die OPEC mit ihren Verbündeten erneut treffen, um die Wirksamkeit der Maßnahme zu überprüfen und eventuelle Anpassungen vorzunehmen.
Auch wenn es am Freitagnachmittag dann doch noch zu einer Reaktion nach oben kam, rechnen die meisten Marktbeobachter nicht mit einem weiteren Anstieg der Ölpreise. Allerdings dürfte das Potenzial nach unten vorerst ebenfalls begrenzt bleiben.
In den nächsten Tagen und Wochen wird nun aller Voraussicht nach wieder der Handelskonflikt zwischen den USA und China das Hauptthema am Ölmarkt sein. Mittlerweile wirken sich die US-Zölle deutlich spürbar auf die chinesischen Exporte aus, die per November im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent zurückgegangen sind. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem leichten Plus gerechnet. Vor allem in Richtung USA gab es einen regelrechten Einbruch um 23 Prozent.
 
Am Devisenmarkt verlor der Euro am Nachmittag im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert, nachdem aus den USA sehr gute Konjunkturdaten veröffentlicht wurden und somit vorerst mit keinen weiteren Zinserhöhungen seitens der Fed zu rechnen ist. Die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft legte per November überraschend deutlich um 266.000 zu und der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan kletterte per Dezember auf 88,9 Punkte. Erwartet wurden lediglich 88 Zähler.

Insgesamt also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise wohl auch heute Morgen mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent erwarten. Allerdings wurde in einigen Regionen bereits am Freitag auf die gestiegenen Rohölpreise reagiert, sodass es im Schnitt wohl eher zu einer geringeren Verteuerung kommen wird. Nach wie vor bewegen sich die Notierungen innerhalb des seit Wochen existenten Seitwärtstrendes. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob dieser auch bis zum Jahresende Bestand haben wird.
06.12.2019, 08:27 Uhr
Die Ölpreise zeigen sich weier von der stabilen Seite gezeigt, obwohl die OPEC die offizielle Fördermenge um 0,5 Millionen Barrel pro Tag kürzen will. Somit gehen auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern wieder von der stabilen Seite gezeigt, obwohl die OPEC überraschend schnell verkündet hat, dass die offizielle Fördermenge um 0,5 Millionen Barrel pro Tag gekürzt werden soll. Somit gehen auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar leicht verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1105 Dollar gehandelt.

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat gestern bei ihrer Vollversammlung in Wien beschlossen, die gemeinsam mit den anderen am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Ländern vereinbarte Produktionsmenge weiter zu kürzen. Die bisher geltende Drosselung von 1,2 Millione Barrel vom Dezember 2017, soll nun nochmals um 0,5 Millionen Fass ausgeweitet werden, zunächst befristet bis Ende März 2020. Allerdings müssen die nicht dem Kartell angehörenden Länder heute offiziell noch zustimmen.
Auf die Rohölpreise hatte dieser, im Vorfeld eigentlich so nicht unbedingt erwartete, Beschluss bislang kaum größere Wirkung entfacht. Zum einen wurde die bisherige Quote in den meisten Monaten ohnehin deutlich übererfüllt, zum anderen soll es für Russland eine formale Änderung geben, die zusätzlich etwas mehr Öl auf den Markt bringen wird. Ingesamt sollte sich, nach Meinung der meisten Analysten, am derzeit verfügbaren physischen Angebot nur wenig ändern.
Somit wird der Fokus der Börsianer in den nächsten Tagen und Wochen wohl wieder auf die Nachfrageseite und hier speziell auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China gerichtet sein. Auch die Monatsberichte von EIA, OPEC und IEA stehen in der nächsten Woche zur Veröffentlichung an und werden sicherlich auch Auswirkungen auf die Preisfindung am Ölmarkt haben.
Die Konjunkturdaten liefern derzeit weiterhin ein recht gemischtes Bild. Während die Arbeitsaufträge der deutschen Industrie und die EU-Einzelhandelsumsätze gestern enttäuschten, gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche um 10.000 auf 203.000 zurück.

Trotz der eher schwachen Wirtschaftsindikationen aus der EU und den positiven Zahlen aus den USA, konnte der Euro gestern im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar weiter leicht zulegen und sogar die 1,11-Dollar-Marke übersteigen. Auch heute Morgen zeigt sich die Gemeinschaftswährung auf relativ hohem Niveau weiterhin stabil.

Dank der leichten Währungsgewinne werden auch die Heizölpreise hierzulande weitgehend unverändert in den letzzen Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur minimale Aufschläge in einer Größenordnung von 0,2 Cent pro Liter erwarten. Er scheint, als würde das OPEC-Treffen keine größeren Kursänderungen bringen und somit deutet Vieles darauf hin, dass sich der stabile Seitwärtstrend auch in den nächsten Tagen und Wochen fortsetzen wird.
05.12.2019, 08:02 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf kräftige Gewinne erzielen können. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf kräftige Gewinne erzielen können. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,15 Dollar. Der Euro bewegt sich im Vergleich zum US-Dollar weiterhin kaum von der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1080 Dollar gehandelt.

Die Möglichkeit, dass es am morgigen Freitag,beim OPEC-Treffen in Wien überraschenderweise doch zu einer weiteren Reduzierung der Fördermengen kommen könnte, sowie die leicht bullish, also preistreibend interpretierten Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) haben dafür gesorgt, dass die Rohölpreise gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel deutlich nach oben tendierten. Außerdem gibt es wohl wieder einmal neue Hoffnung, dass die USA und China doch noch auf einem guten Weg zu einem Handelsabkommen sind.
Unterstützt wurde die Aufwärtsbewegung dann auch noch von positiv ausgefallenen Konjunkturdaten aus der EU, wo der Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per November mit einem Wert von 51,9 veröffentlicht wurde. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 51,5 Punkten gerechnet. Auch die Erwartung einer im nächsten Jahr wieder stärkeren Ölnachfrage aus Indien, sorgte für zusätzliche Käufe, sodass die Futures bis zur Bekanntgabe der Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) weiter deutlich anzogen.
Diese bestätigten dann in etwa die API-Zahlen vom Vortag. Auch hier gab es nämlich einen deutlichen Rückgang bei den Rohöl-Vorräten, während die Bestände bei Heizöl bzw. Diesel und Benzin kräftig anstiegen. Unterm Strich verblieb ein Aufbau von 1,6 Millionen Barrel, sodass es nach Veröffentlichung zu leichten Gewinnmitnahmen kam.
Insgesamt konnten die Gewinne aber gut gehalten werden und auch heute Morgen starten die Ölpreise auf relativ hohem Niveau. Heute beginnt ja das OPEC-Treffen in Wien und morgen kommen dann die am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Länder hinzu. Mit einer Entscheidung über die künftigen Fördermengen ist somit heute noch nicht zu rechnen, Tendenzen und Stimmungen könnten aber durchaus neue entscheidende Impulse liefern.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern nur kurzzeitig von schlechten Konjunkturdaten aus den USA profitieren und im Vergleich zum US-Dollar vorübergehend auf Werte über 1,11 US-Dollar zulegen. Im November wurden von den US-Firmen nur 67.000 neue Jobs geschaffen, während Marktexperten mit einem Plus von 140.000 gerechnet hatten. Auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor verfehlte die Prognose mit einem Wert von 53,9 statt 54,5 Punkten.

Die Heizölpreise hierzulande haben bereits gestern einen Teil des Rohöl-Preisanstieges mit vollzogen, werden aber auch heute mit weiteren leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich der seit Wochen existente Seitwärtstrend fort, das Preisniveau ist dabei durchaus attraktiv. Dies sehen derzeit auch sehr viele Verbraucher so, denn das Bestellaufkommen kann weiterhin als relativ hoch beschrieben werden.
04.12.2019, 08:18 Uhr
Die Ölpreise blieben auch gestern weiter recht schwankungsanfällig, zeigen sich im Tagesvergleich heute morgen aber kaum verändert. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten blieben auch gestern weiter recht schwankungsanfällig, zeigen sich im Tagesvergleich heute morgen aber kaum verändert. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den Handel starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar behaupten und wird heute Morgen weiterhin zu Kursen um 1,1075 Dollar gehandelt.

Die Spannung vor dem morgen beginnenden OPEC-Treffen in Wien wächst. Schien es bis vor kurzem noch klar zu sein, dass es lediglich eine Verlängerung des bisher geltenden Abkommens geben wird, so steht mittlerweile auch eine Ausweitung der Förderkürzung um 0,4 Millionen Barrel pro Tag im Raum. Marktbeobachter und Analysten mahnen ja seit Wochen und Monaten, dass eine Beibehaltung der aktuellen Quoten nicht ausreichen würde, um den Markt zu stabilisieren.
Dies hat dafür gesorgt, dass sich die Rohölpreise gestern gerade zum Abend hin wieder nach oben entwickeln konnten, nachdem sie zuvor weiter unter Druck geraten waren.
Auslöser für den Kurrutsch waren unter anderem die Äußerungen von US-Präsident Trump zum Handelskonflikt mit China, die starke Zweifel aufkommen ließen, ob ein Deal noch in diesem Jahr zustande kommen wird. Wörtlich sagte Trump "mir gefällt der Gedanke, mit dem China-Abkommen bis nach der Wahl zu warten". Somit scheint es auch sehr wahrscheinlich zu sein, dass es zum 15. Dezember neue US-Zöller auf chinesische Importe geben wird. Dies dürfte aber das Verhältnis zwischen China und den USA weiter massiv belasten.
Ebenfalls leicht preisdrückend wirkte die Nachricht, dass Saudi-Arabien die Preise für Rohöl-Lieferungen nach Nordwesteuropa für den Zeitraum Januar teilweise deutlich gesenkt, während bestimmte Ölsorten für Abnehmer aus Asien teuerer werden.
Gestern nach Börsenschluss wurden dann noch die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) veröffentlicht, die unterm Strich relativ neutral ausgefallen sind. Zwar gab es bei Rohöl einen unerwartet starken Rückgang von 3,7 Millionen Barrel, dafür aber bei Benzin einen ebenso überraschenden Aufbau von 2,9 Millionen Fass. Die Öl-Futures reagieren heute Morgen mit einem weiteren leichten Anstieg.

Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel mit kaum nennenswerten Kursschwankungen zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Insgesamt scheint es, als könnte sich unsere Gemeinschaftswährung auf dem Niveau von 1,1080 US-Dollar stabilisieren. Heute stehen aber wieder wichtige Konjunkturdaten aus der EU und den USA zur Veröffentlichung an, die eventuell neuen Schwung bringen könnten.

Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben heute ebenfalls recht stabil in den Handel. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht nur leichte Aufschläge in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen stehen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang August, was sich entsprechend auf die Nachfrage auswirkt, die auch gestern wieder recht robust war. Wer das Preisrisiko, das vom OPEC-Treffen zweifelsohne ausgeht, vermeiden möchte, sollte am besten noch heute bestellen.
03.12.2019, 08:06 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern am Vormittag zunächst etwas von den Verlusten vom Freitag erholen können, sind in der zweiten Tageshälfte aber wieder unter Druck geraten. Die Heizöl-Notierungen hierzulande starten folglich mit leichten Verlusten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern am Vormittag zunächst etwas von den Verlusten vom Freitag erholen können, sind in der zweiten Tageshälfte aber schon wieder unter Druck geraten. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Verlusten in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 61 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,10 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1075 Dollar gehandelt.

Je näher das OPEC-Treffen rückt, desto mehr Spekulationen und Analysten-Meinungen kommen in den Markt. Dabei gilt nach wie vor: Fix ist nix!
Gestern gab es zur Abwechslung mal eine ganz neue Insider-Information, wonach Saudi-Arabien in Wien für eine Überraschung sorgen will. Im Raum steht wohl nun doch eine Produktionskürzung von weiteren 400.000 Barrel pro Tag. Bislang schien es einen breiten Konsens darüber zu geben, die Förderung unverändert zu belassen. Doch das Königreich hat angesichts des bevorstehenden Börsengangs des Ölkonzerns Saudi Aramco ein großes Interesse an einer Stabilisierung der Rohölpreise. Es bleibt hier also spannend.
Auch zum zweiten großen Thema, dem Handelskonflikt zwischen den USA und China, gibt es neue Erkenntnisse. US-Handelsminister Wilbur Ross kündigte an, dass die für den 15. Dezember angekündigten weiteren Strafzölle auf chinesische Importe wohl umgesetzt werden, sollte das seit Ende Oktober verhandelte Teilabkommen bis dahin nicht stehen. China hingegen hat erneut die Rückführung von bestehende Zöllen verlangt. Derzeit sieht es also wieder einmal nicht nach Annäherung, sondern eher nach neuer Konfrontation aus.
Der gestern veröffentlichte EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe fiel überraschend positiv aus. Per November stieg der Wert von 45,9 auf 46,9 Punkte an, Analysten hatten lediglich mit 46,6 Punkten gerechnet. In den USA enttäuschte hingegen der viel beachtete ISM-Index aus der Industrie mit einem Wert von nur 48,1 Punkten und auch die Bauausgaben gingen per Oktober überraschend um 0,8 Prozent zurück.

Dies wirkte sich auf den Devisenmarkt aus, wo es endlich mal wieder etwas mehr Bewegung gab. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen und kann diese heute Morgen bislang auch gut verteidigen. Dabei profitierte die Gemeinschaftswährung wohl auch von der sicher wieder verschlechternden Stimmung zwischen den USA und China.

Insgesamt also recht gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute wieder etwas schwächer in den Handel starten werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile sind die Notierungen wieder auf dem günstigsten Niveau der letzten drei Monate angekommen, was sich sofort auf die Nachfrage auswirkt. Das Bestellaufkommen stieg gestern auf das höchste Niveau seit mehreren Wochen.
02.12.2019, 08:38 Uhr
Die Ölpreise erlitten am Freitagnachmittag einen Schwächeanfall und gingen mit deutlichen Verlusten aus dem Handel. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen, werden auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen in die neue Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitagnachmittag einen plötzlichen Schwächeanfall erlitten und gingen mit deutlichen Verlusten aus dem Handel. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Abschlägen in die neue Woche starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 56 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1020 Dollar gehandelt.

Die Stimmung an den Ölbörsen wird angesichts des immer näher rückenden OPEC-Meetings langsam nervöser und die Rohölpreise werden dabei immer volatiler. Während sich die Notierungen im frühen europäisch geprägten Handel noch wie an der Schnur gezogen seitwärts entwickelten, gab es mit einsetzendem US-Handel einen regelrechten Absturz, ohne dass es dazu eine spezielle Nachricht gegeben hätte.
Vielleicht waren es die Meldungen aus dem saudischen Königreich, wonach Insidern zufolge hier eine härte Linie bei der Einhaltung der Fördermengen eingeschlagen werden soll. Bisher haben es Länder wie der Irak nicht ganz so genau genommen, was wohl künftig nicht mehr toleriert bzw. ausgeglichen werden soll. Auch die russische Haltung zum Thema Förderabkommen lässt Unsicherheit aufkommen, wie es mit der gemeinsamen Förderpolitik weitergehen soll. Moskau präferiert derzeit lediglich eine Beibehaltung der aktuellen Produktionsmengen, hat sich aber nicht für eine Verlängerung über den 31. März hinaus ausgesprochen.
Auch beim Thema Handelsabkommen geht es nicht so recht voran und es gibt immer mehr Zweifel, ob das erste Teilabkommen noch vor dem 15. Dezember unterzeichnet werden kann. Sollte dies nicht geschehen, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass die von den USA zu diesem Zeitpunkt geplanten weiteren Strafzölle verhängt und wiederum eine Gegenreaktion aus China auslösen werden. Außerdem drückt die Verabschiedung von zwei US-Gesetzen, die die Demokratiebewegungen in Hongkong unterstützen, auf das Verhältnis der beiden wirtschaftlichen Supermächte.
So machen sich die Börsianer wohl berechtigterweise Sorgen, dass die globale Ölnachfrage sich auch in Zukunft eher schwach entwickeln und es so in den nächsten Monaten zu einem deutlichen Überangebot am Ölmarkt kommen könnte.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nicht von den überraschend gut ausgefallen Arbeitsmarktdaten aus Deutschland und der EU profitieren und fiel bis zum Beginn des US-Handels kurzzeitig sogar unter die 1,10-Dollar-Marke zurück. Mit dem Verkaufsdruck am Ölmarkt konnte sich die Gemeinschaftswährung aber wieder erholen und sogar ein leichtes Plus erzielen.

Die Heizölpreise hierzulande können ihren Abwärtstrend der letzten Tage nach diesen Vorgaben wohl auch heute weiter fortsetzen. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von knapp einen Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleiben die Notierungen aber in der recht engen Handelsspanne der letzten Wochen und sollte es in dieser Woche keine große Überraschung vom OPEC-Treffen geben, könnte diese durchaus auch noch bis Jahresende Bestand haben.
29.11.2019, 08:33 Uhr
Die Ölpreise blieben gestern in einer recht engen Handelsspanne und zeigen sich heute Morgen im Tagesvergleich weitgehend unverändert. Auch die Heizöl-Notierungen setzen ihren Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen wohl auch heute fort. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten blieben gestern in einer recht engen Handelsspanne und zeigen sich heute Morgen im Tagesvergleich weitgehend unverändert. Auch die Heizöl-Notierungen hierzulande setzen ihren Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen heute wohl ebenfalls fort.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" nach wie vor bei 63,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,10 Dollar. Auch der Euro tritt auf der Stelle und wird im Vergleich zum US-Dollar heute Morgen weiterhin zu Kursen um 1,1010 Dollar gehandelt.

Wie es zu erwarten war, gab es gestern einen recht müden Handel an den internationalen Finanz- und Rohstoffmärkten, denn in den USA wurde der Thanksgiving-Feiertag begangen und somit blieben von dieser Seite nicht nur Impulse aus, sondern auch die Umsätze deutlich unter Durchschnittsniveau.
Nach dem überraschend kräftigen Aufbau der US-Ölbestände, gab es überraschenderweise nur wenig Verkaufsdruck und so starteten die Rohölpreise gestern am Morgen recht stabil in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Gewichtige Neuigkeiten zum Ölgeschäft gab es dabei nicht und die am Vormittag veröffentlichte Geschäfts- und Verbraucherstimmung aus der EU konnte per November mit einem Wert von 101,3 Punkten die Erwartung zwar leicht übertreffen, wirkte sich aber ebenfalls nicht auf das Geschehen am Ölmarkt aus.
So war der Handel wieder einmal von Gerüchten und Spekulationen zu den Hauptthemen Handelskonflikt und OPEC-Trefffen bestimmt. In genau einer Woche treffen sich die Mitglieder des Kartells mit den anderen am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Staaten und dann wird entschieden, wie es mit den Produktionsmengen in nächster Zeit weitergehen soll. Bisher deutet alles darauf hin, dass es hier keine Veränderung geben wird, obwohl die OPEC selbst mit einer Überversorgung in der ersten Hälfte des nächsten Jahres rechnet. Vor allem Russland, das hier in letzter Zeit gemeinsam mit Saudi-Arabien die Führungsrolle übernommen hatte, sprach sich erneut klar für eine Beibehaltung der aktuellen Förderpolitik ausgesprochen. Bleibt wohl nur die Frage, welche Laufzeit vereinbart wird.

Am Devisenmarkt scheint der Euro im Vergleich zum US-Dollar derzeit eingefroren zu sein. Auch gestern bewegte sich die Gemeinschaftswährung kaum von der Stelle und reagierte auch nicht auf das im Vergleich zum Vormonat gestiegenen EU-Verbrauchervertrauen und die wieder bessere Geschäfts- und Verbraucherstimmung. Auch heute dürften die Umsätze dünn und die Kursausschläge geringe bleiben, denn in den USA bleiben viele Börsianer dem Handel aufgrund des verlängerten Wochenendes fern. Black Friday ist Shopping-Day!

Bei diesen Vorgaben ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Heizölpreise hierzulande ebenfalls kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Die Notierungen suchen, wie die Rohölpreise, seit Tagen und Wochen eine neue Richtung. Es ist gut möglich, dass diese in nächster Zeit eher leicht abwärts gerichtet sein könnte, denn nach wie vor gibt es wenig Konkretes zum geplanten Teilabkommen zwischen den USA und China und sollte es beim OPEC-Treffen in einer Woche keine Überraschung geben, sollte der Ölmarkt in den nächsten Wochen und Monaten gut versorgt bleiben.