Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
81,42 $ -0,17 %
Dollarkurs
0,8654 € +0,14 %
Gasölpreis
720,50 $ -0,24 %
* Stand: 17.10.2018, 09:43 Uhr
17.10.2018, 08:44 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Nachmittags wieder deutlich angezogen und starten auch heute Morgen auf hohem Niveau. Bei einem schwächeren Eurokurs werden die Heizöl-Notierungen heute leider mit deutlichen Aufschlägen in den Handel gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Nachmittags wieder angezogen und starten auch heute Morgen auf hohem Niveau, da die US-Ölbestände laut API in dieser Woche zurückgegangen sind. Bei einem etwas schwächeren Eurokurs werden die Heizöl-Notierungen heute leider ebenfalls mit deutlich spürbaren Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 72 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar heute Morgen leichte Verluste hinnehmen und wird derzeit zu Kursen um 1,1560 US-Dollar gehandelt.

Zum Start in den europäisch geprägten Handel testeten die Rohölpreise gestern nochmals ihre Unterstützungslinien und die Brent-Öl-Futures fielen kurzzeitig sogar unter die 80-Dollar-Marke zurück.
Begleitet wurde der Rückgang von sehr schwachen Konjunkturdaten aus der EU, wo der ZEW Konjunkturerwartungsindex per Oktober von minus 7,2 im Vormonat, auf minus 19,4 Punkte zurückgefallen ist. Erwartet wurde lediglich ein Rückgang auf einen Wert von minus 9,2 Zähler. Auch in der Handelsbilanz fiel der Überschuss von 17,6 auf 11,7 Milliarden Euro zurück.
Trotz der schlechten Zahlen, ging es mit den Öl-Futures wenig später aber wieder deutlich nach oben. Zum einen erwiesen sich die technischen Widerstände als stabil, zum anderen gab es Kommentare von OPEC-Generalsekretär Barkindo, der sich am Rande einer Konferenz besorgt über die Reservekapazitäten am Ölmarkt äußerte. Er forderte die Ölproduzenten auf, diese aufzustocken und Investitionen in neue Projekte zu erhöhen.
Zudem gab es eine schwere Pipeline-Explosion in Nigeria, bei der rund 200 Menschen ums Leben gekommen sind. Dies machte den Börsianern wieder bewusst, wie instabil die dortigen Ölförderung ist.
Auch die diplomatische Krise um den mutmaßlich von Saudi-Arabien ermordeten regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi wirkt nicht gerade beruhigend auf den Ölmarkt.
Die Notierungen legten in den Abendstunden weiter zu, gingen in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel und zogen nach Börsenschluss nochmals an.
Verantwortlich hierfür waren die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die mit einem Rückgang von in Summe 5,7 Millionen Barrel überraschten. Die Analysten hatten im Vorfeld mit kaum veränderten Vorräten gerechnet.
Heute Nachmittag gegen 17 Uhr werden die etwas höher gerichteten DOE-Ölbestandsdaten veröffentlicht. Sollte hier der Rückgang bestätigt werden, dürfte für den Ölkomplex der Weg nach unten für die nächsten Tage wieder verbaut sein.

Am Devisenmarkt reagierte der Euro im Vergleich zum US-Dollar erstaunlicherweise kaum auf die schwachen Konjunkturdaten aus der EU und konnte am Nachmittag sogar kurzzeitig die 1,16-Dollar-Marke nach oben durchbrechen. Die Gemeinschaftswährung ging dann kaum verändert aus dem Handel und erst heute Morgen zeigen die Kurspfeile etwas nach unten.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben, erstmals seit fünf Handelstagen in Folge, heute leider wieder mit Aufschlägen in den Handel starten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Obwohl die Nachfrage in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen ist und das Bestellvolumen auf einem für diese Jahreszeit normalen Niveau liegt, bleiben die Lieferzeiten auf einem sehr hohen Niveau. Zum einen muss der Bestellboom von Ende September/Anfang Oktober noch abgearbeitet werden, zum anderen gestaltet sich die Versorgung aufgrund der niedrigen Pegelstände und von Raffinieausfällen nach wie vor sehr schwierig. Es sollte also unbedingt der Tankvorrat im Auge behalten und auf jeden Fall rechtzeitig bestellt werden.
16.10.2018, 08:12 Uhr
Die Ölpreise haben sich zum Wochenauftakt weiter stabilisiert, obwohl immer wieder Unterstützungslinien getestet wurden. Da es auch am Devisenmarkt keine größeren Kursausschläge gegeben hat, starten die Heizöl-Notierungen heute erneut kaum verändert. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich zum Wochenauftakt weiter stabilisiert, obwohl die Futures zwischenzeitlich immer wieder mal die Unterstützungslinien getestet haben. Da es auch am Devisenmarkt keine größeren Kursbewegungen gegeben hat, starten die Heizöl-Notierungen erneut ebenfalls kaum verändert in den heutigen Handelstag.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 81 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,85 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar insgesamt recht gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1570 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise gestern Morgen im asiatischen Handel noch deutlich angezogen hatten, geriet der Ölkomplex im weiteren Handelsverlauf wieder leicht unter Druck. Die Umsätze blieben dabei relativ gering.
Im Fall des mutmaßlich getöteten, regierungskritischen saudischen Journalisten beruhigten sich die Gemüter und es wird allgemein erwartet, dass die vorübergehenden Spannungen zwischen den USA und Saudi-Arabien keinen Einfluss auf den Ölmarkt haben werden.
Der Spielraum für weitere deutliche Kursabschläge bleibt aber wohl bis auf Weiteres sehr gering, denn auch wenn die Nachfrageprognosen zuletzt etwas reduziert worden sind, ist die Mengensituation nach wie vor sehr angespannt und auf der Angebotsseite darf es in nächster Zeit definitiv zu keinen größeren Ausfällen kommen.
Gerade in den großen afrikanischen Ölförderländern Nigeria und Libyen ist die politische Lage aber nach wie vor sehr instabil. Gestern hat das libysche Ölunternehmen National Oil Corporation (NOC) erst wieder davor gewarnt, dass es aufgrund der aktuellen Sicherheitslage zu einer vorübergehenden Außerbetriebnahme einer Raffinerie kommen könnte. Solche Meldungen machen den Marktteilnehmern bewußt, dass die aktuelle Risikoprämie ihre Berechtigung hat.
Ansonsten blieb die Nachrichtenlage ingesamt recht dünn und viele Marktteilnehmer warten wohl schon wieder auf neue Zahlen zu den US-Vorräten, die heute Abend nach Börsenschluss durch das American Petroleum Institute (API) veröffentlicht werden. Morgen am späten Nachmittag folgen dann wie üblich die Daten des Department of Energy (DOE). Sollte es hier erneut zu einem deutlichen Aufbau kommen, könnten sich der Druck auf die Ölpreise aber zumindest kurzfritig nochmals etwas erhöhen.

Auch am Devisenmarkt blieben die Ausschläge gestern gering und der Euro setzte im Vergleich zum US-Dollar seinen mittelfristigen Seitwärtstrend weiter fort. Gemischt ausgefallene US-Konjunkturdaten und die Erholung einiger Währungen in Schwellenländern, haben den US-Dollar geringfügig unter Druck gebracht. Heute Morgen muss unsere Gemeinschaftswährung die gestern erzielten, leichten Gewinne aber schon wieder abgeben.

Recht stabile Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen bislang noch keine neue Richtung erkennen. Die Nachfrage hat in den letzten Tagen deutlich nachgelassen, was sicherlich zu einem großen Teil an den ungewöhnlich hohen Temperaturen liegt. Viele Verbraucher erhoffen sich aber wohl auch weitere Kursrückgänge, was an der nach wie vor großen Zahl der Interessenten festzumachen ist. Bei der Spekulation auf einen Preisrückgang sollten aber die derzeit sehr langen Lieferzeiten nicht vergessen werden. Diese liegen, je nach Region, teilweise bei bis zu 6 Wochen!
15.10.2018, 08:19 Uhr
Die Ölpreise haben heute Morgen wieder deutlich angezogen, nachdem es zu Spannungen zwischen den USA und Saudi-Arabien gekommen ist. Gleichzeitig verlor der Euro wieder an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen heute bestenfalls stabil starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben heute Morgen leider wieder deutlich angezogen, nachdem es am Wochenende zu Spannungen zwischen den USA und Saudi-Arabien gekommen ist. Gleichzeitig verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande bestenfalls stabil in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72,10 Dollar. Der Euro fällt, nach den schönen Gewinnen der letzten Tage, im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1550 US-Dollar gehandelt.

In der letzten Woche gaben die Rohölpreise endlich wieder einmal deutlich nach, was die Folge zahlreicher preisdrückend zu wertenden Meldungen war. So gab es in den USA einen deutlichen Aufbau bei den Ölbeständen und in den Monatsreports des US-Energieministeriums und der OPEC wurden die globalen Ölverbrauchs-Prognosen unisono leicht zurückgenommen.
Entsprechend gerieten die Ölpreise unter Druck und am Freitag wurde bei den Brentöl-Futures vorübergehend sogar die 80-Dollar-Marke wieder unterschritten.
Die Internationalen Energieagentur (IEA) bestätigte am Freitagvormittag in ihrem Monatsbericht die Einschätzungen von EIA und OPEC und nahm ihrerseits ebenfalls die Prognonse zur weltweiten Ölnachfrage für dieses und nächstes Jahr um 100.000 Barrel pro Tag zurück.
Der Ölkomplex reagierte darauf mit weiteren Abschlägen, die dann erst im späten Handel zum Teil wieder korrigiert wurden. Nach den kräftigen Abschlägen der letzten Tage gab es hier wohl technisch bedingte Käufe. Schlussendlich gingen die Futures mit weiteren leichten Abschlägen aus dem Handel.
Am Wochenende kam es dann überraschend zu diplomatischen Spannungen zwischen Saudi-Arabien und den USA. Es geht um den in der Türkei verschwundenen, regierungskritischen saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi, der mutmaßlich von einem saudischen Kommando ermordet wurde. US-Präsident Donald Trump hat dem Königreich mit einer "schweren Bestrafung" gedroht, sollte sich herausstellen, dass der Verdacht bestätigt wird. Saudi-Arabien weist hingegen jegliche Beteiligung an dem Verschwinden zurück und droht im Falle einer Aktion seitens der USA mit einer "noch größeren Handlung".
Am Ölmarkt kommt dies natürlich gar nicht gut an und so geht es heute Morgen mit den Öl-Futures leider wieder deutlich nach oben.

Am Devisenmarkt gab der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag etwas nach, nachdem tags zuvor noch schöne Gewinne verbucht werden konnten, die aber zu Großteil auf die kritischen Äußerungen von Donald Trump zur US-Notenbank zurückzuführen waren. Jetzt geht es aber wieder um das Brexit-Problem und den italienischen Haushalt, was entsprechend Druck auf die Gemeinschaftswährung bringt.

Nach diesen Vorgaben werden die Heizöl-Notierungen in Deutschland heute leider mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Erste Preistendenzen lassen aber befürchten, dass dieses auch etwas höher ausfallen könnte. Die Nachfrage ist in den letzten Tagen mit den fallenden Preisen deutlich zurückgegangen. Trotzdem bleiben die Lieferzeiten bis auf weiteres sehr hoch und so ist nach wie vor eine rechtzeitige Bestellung anzuraten.


12.10.2018, 07:34 Uhr
Die Ölpreise haben in Laufe des gestrigen Handels weitere leichte Verluste hinnehmen müssen. Da gleichzeitig der Euro erneut zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute, aller Voraussicht nach, erneut mit Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben in Laufe des gestrigen Handels weitere leichte Verluste hinnehmen müssen. Da gleichzeitig der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute, aller Voraussicht nach, erneut mit Abschlägen in den letzten Tag der Woche starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,05 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,70 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter aufholen und wird derzeit zu Kursen knapp oberhalb der 1,16-Dollar-Marke gehandelt.

Kaum zu glauben, aber es gibt sie wieder, die guten Nachrichten vom Ölmarkt! Bereits gestern gaben die Rohölpreise ja auf breiter Front deutlich nach, nachdem Hurrikan "Michael" die Ölanlagen im Golf von Mexiko weitgehend verschont hatte, das American Petroleum Institute (API) einen überraschend starken Bestandsaufbau bei den US-Ölvorräten vermeldet hatte und im EIA-Monatsreport, zumindest für dieses Quartal, die Versorgungslage etwas entspannter gesehen wurde.
Gestern gab es dann den Monatsreport der OPEC und auch dieser fiel insgesamt preisdrückend aus. Für dieses und nächstes Jahr haben die Marktbeobacher des Kartells die Prognose zur globalen Ölnachfrage leicht zurückgenommen, während die Ölproduktion zumindest in diesem Jahr stärker als erwartet zunehmen soll.
Wenig später veröffentlichte dann das Department of Energy (DOE) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Wie schon tags zuvor bei den API-Zahlen, wurde auch hier ein Aufbau vermeldet, der in Summe mit 4,3 Millionen Barrel aber deutlich geringer ausfiel.
Entsprechend verhalten war die erste Reaktion der Marktteilnehmer. Letztendlich wurde dann aber der am frühen Nachmittag eingeschlagene Abwärtstrend wieder aufgenommen und die Futures verloren weiter an Wert und schlossen dann auch ganz in Nähe der Tagestiefstände. Sicherlich trug auch die in den letzten Tagen sehr schlechte Stimmung an den Aktienmärkten ein Stück weit zum Preisrückgang am Ölmarkt bei. Gestern gab der Dow-Jones-Index um weitere zwei Prozent nach, tags zuvor betrug der Rückgang rund drei Prozent.
Heute Morgen geht es mit dem Ölkomplex im asiatisch geprägten Handel bislang aber wieder nach oben, was angesichts der starken Verluste der letzten beiden Tage aber nicht ungewöhnlich und mit technischen Faktoren zu begründen ist.

Am Devisenmarkt musste der US-Dollar im Vergleich zum Euro auch gestern wieder Verluste hinnehmen. Zum einen fürchten die Marktteilnehmer, dass die US-Notenbank aufgrund der aktuellen Korrektur an den Aktienmärkten die Zinsen nicht so anheben wird, wie dies allgemein erwartet wird, zum anderen darf auch der Druck von US-Präsident Trump auf die Notenbank nicht unterschätzt werden. Dieser hat sich bereits des öfteren gegen die Zinspolitik der Währungshüter ausgesprochen und kürzlich sogar geäußert, dass die "Fed verrückt geworden sei".

Die Heizölpreise in Deutschland sollten nach diesen Vorgaben ihren Abwärtstrend der letzten beiden Tage heute fortsetzen können. Zumindest könnte es aus morgendlicher Sicht rein rechnerisch Abschläge in einer Größenordnung von einem halben Cent pro Liter geben. Allerdings wurden die gestern am Nachmittag weiter gefallenden Rohölpreise bereits zum Großteil in die Notierungen eingearbeitet, sodass erste Preistendenzen eher leichte Aufschläge signalisieren. Man wird beobachten müssen, wie sich die Kurse an den internationalen Ölmärkten heute weiter entwickeln. Wer "knapp bei Tank" ist, sollte den aktuellen Preisrückgang auf jeden Fall nutzen und rechtzeitig bestellen, denn die Lieferzeiten bleiben auf absehbar Zeit hoch.
11.10.2018, 08:17 Uhr
Die Ölpreise sind gestern im Laufe des Tages unter Druck geraten und starteten auch heue Morgen mit schwacher Tendenz. Gleichzeitig konnte der Euro an Wert gewinnen, sodass die Heizöl-Notierungen heute mit kräftigen Abschlägen erwartet werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im Laufe des Tages unter Druck geraten und starteten auch heue Morgen mit sehr schwacher Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. Gleichzeitig konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar an Wert gewinnen, sodass die Heizöl-Notierungen heute endlich wieder einmal mit kräftigen Abschlägen erwartet werden.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 81,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72,10 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen und wird derzeit zu Kursen um 1,1560 US-Dollar gehandelt.

In der ersten Tageshälfte tat sich gestern nicht viel an den internationalen Ölmärkten und die Rohölpreise tendierten zwischen zwei technischen Widerstandslinien lange Zeit seitwärts. Als dann am späten Nachmittag eine Unterstützung doch durchbrochen werden konnte, setzten verstärkt Käufe ein und es wurden die Gewinne vom Montag mitgenommen.
Der Rückgang hatte aber auch fundamentale Gründe, denn Hurrikan "Michael" hat die Ölindustrie im Golf von Mexiko erfreulicherweise weitgehend verschont und so ist damit zu rechnen, dass die dort abgeschalteten Anlagen bald wieder in Betrieb gehen können.
Zudem spekulierten die Händler wohl auf einen Aufbau bei den wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Dieser wurde dann auch tatsächlich nach Börsenschluss vom American Petroleum Institute (API) vermeldet. In Summe nahmen die Vorräte hier nämlich um knapp zehn Millionen Barrel zu, während die Analysten im Vorfeld kaum eine Veränderung erwartet hatten.
Entsprechend ging es auch nachbörslich weiter nach unten und im Vergleich zu gestern Morgen ist mittlerweile ein Minus von rund drei Dollar pro Barrel zu verzeichnen.
Gestern Abend gab es auch noch den Monatsbericht der Statistikabteilung des US-Energieministeriums (EIA), der derzeit ebenfalls auf die Ölpreise drückt. In diesem wurde die Schätzung zum globalen Ölverbrauch für dieses Jahr deutlich, für nächstes Jahr leicht nach unten korrigiert. Aufgrund der hohen Ölpreise rechnet man damit, dass ein Teil der Nachfrage zum Ende des Jahres in das nächste Jahr verschoben wird und es erst dann zu einer leichten Unterversorgung kommen wird. Entsprechend wurde die Preisprognose für das erste Quartal 2019 deutlich erhöht.
Insgesamt wurde der Bericht ebenfalls preisdrückend gewertet, nimmt er doch vor allem aus kurzfristiger Sicht etwas die Angst vor einer Ölknappheit im aktuellen Quartal.

Am Devisenmarkt sorgte gestern wieder einmal US-Präsident Donald Trump für Furore, da er die US-Notenbank in einer Rede in Pennsylvania äußerst scharf angegriffen hat. Wörtlich sagte er: "Ich denke die Fed ist verrückt geworden" und fügte hinzu, dass er die Goldpolitik mit den steigenden Zinsen für einen großen Fehler halte. Dies sorgte für Unruhe am Devisenmarkt, aber auch an den Aktienmärkten. Die Kurse gaben auf breiter Front nach und der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar zulegen.

Endlich geht es am heimischen Heizöl-Markt, aller Voraussicht nach, heute wieder einmal etwas deutlicher nach unten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von rund eineinhalb Cent pro Liter erwarten. Dies wäre der größte Rückgang seit mehreren Wochen und brächte eine gute Kaufgelegenheit für all diejenigen, die vor dem Winter noch tanken müssen. Eine generelle Preiswende ist, trotz der aktuell sehr schönen Entwicklung, derzeit leider immer noch nicht absehbar.
10.10.2018, 08:22 Uhr
Die Ölpreise haben auch im gestrigen Handel wieder leicht zugelegt und bleiben weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Der Euro kann sich wieder erholen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande heute kaum verändert in den Tag starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch im gestrigen Handel wieder leicht zugelegt und bleiben weiterhin auf dem höchsten Niveau seit knapp fünf Jahren. Der Euro kann sich nach einem Zwischentief wieder erholen, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande heute unterm Strich kaum verändert bis leicht schwächer in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 74,70 Dollar. Der Euro fiel gestern zunächst wieder deutlich zurück, konnte sich in der zweiten Tageshälfte aber wieder erholen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1510 US-Dollar gehandelt.

Der preisdrückende Impuls, der noch am Montagmorgen von den beschwichtigenden Äußerungen des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman kam, ist an den Ölmärkten mittlerweile längst wieder verflogen und die Iran-Sanktionen bleiben natürlich das Hauptthema unter den Ölhändlern.
Dies sieht auch der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) Fatih Birol so, der die derzeitige Lage als riskant einschätzt und den Markt derzeit in die "rote Zone" hineingleiten sieht. Er forderte die OPEC auf, die Produktion anzuheben, denn das vierte Quartal könnte sonst ein sehr, sehr schwieriges werden.
Währenddessen hat Tropensturm "Michael", der von den US-Wetterämtern zu einem schweren Hurrikan der Kategorie 3 hochgestuft worden ist, mittlerweile zu bedeutsamen Produktionsausfällen im Golf von Mexiko geführt. Derzeit beträgt der Mengenrückgang rund 670.000 Barrel pro Tag, was in etwa 40 Prozent der Offshore-Ölproduktion in der Region ist.
Beim Thema Iran-Sanktionen hat die USA der britischen Ölkonzern BP nun eine erste Ausnahmeregelung erteilt und der Markt hofft nun, dass weitere folgen werden. Vor allem Indien wäre auf diese angewiesen, da die dortige Ölverarbeitung weitgehend auf die Qualität des iranischen Öles ausgerichtet ist.
Feiertagsbedingt mit einem Tag Verspätung, werden die US-Ölbestände in dieser Woche mit Aufbauten erwartet. Dies ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg. Heute Abend nach Börsenschluss werden die Zahlen des American Petroleum Institute (API) zeigen, ob die Einschätzung richtig war. Morgen Nachmittag kommen dann die Daten des Department of Energy (DOE).

Am Devisenmarkt ging es für den Euro gestern zunächst wieder deutlich nach unten. Die Rendite zehnjähriger italienischer Staatsanleihen war aufgrund der mit Skepsis belegten Haushaltspolitik deutlich nach oben gegangen, was unsere Gemeinschaftswährung entsprechend belastet hatte. Am Nachmittag beruhigte sich hier die Lage allerdings, sodass die Verluste wieder ausgeglichen werden konnten.

Die Heizöl-Notierungen in Deutschland stehen derzeit wieder auf dem höchsten Niveau seit mehr als vier Jahren und eine Preiswende ist leider nach wie vor nicht in Sicht. Heute könnten es aber zumindest mal eine Verschnaufpause geben, denn aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht stabile bis leicht nachgebende Kurse erwarten. Die insgesamt recht hohe Nachfrage der letzten Wochen hat dazu geführt, dass die Lieferzeiten deutlich angestiegen sind. Daher ist Verbrauchern unbedingt anzuraten, den Tankvorrat zur überprüfen und rechtzeitig zu bestellen. Wer auf fallende Heizölpreise spekulieren will, sollte nur eine Teilmenge bestellen, die dazu wieder ausreichend Zeit verschafft.
09.10.2018, 08:12 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel wieder angezogen, nachdem es bis in die Mittagsstunden noch nach einem weiteren Rückgang ausgesehen hatte. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute leider wieder mit einem deutlichen Plus starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel wieder angezogen, nachdem es bis in die Mittagsstunden noch nach einem weiteren Rückgang ausgesehen hatte. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande, die in den letzten Tagen etwas konsolidierten, heute leider wieder mit einem deutlichen Plus in den Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 74,70 Dollar. Der Euro kann sich, nach zwischenzeitlich weiteren Verlusten, im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas erholen und wird derzeit zu Kursen um 1,1495 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt kommt einfach nicht zur Ruhe. Sah es gestern früh noch so aus, als könnten die Rohölpreise noch weiter nachgeben, wurde diese Hoffnung im späten Handel schon wieder zu Nichte gemacht.
Der iranischen Ölminister Zanganeh ließ verlauten,  dass die Äußerungen des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman übertrieben sind. In Wahrheit zapfe das Königreich nur bereits vorhandene Reserven an und die eigentliche Produktionskapazität habe nicht zugenommen, so Zanganeh weiter. Am Wochenende hatte der saudische Prinz mitgeteilt, dass die Ausfälle aus dem Iran durch Saudi-Arabien sogar überkompensiert werden. Dies hatte etwas Druck auf die Ölpreise gebracht.
Während dessen setzt sich der Rückgang der iranischen Ölexporte fort. Während Teheran die Exportmenge per September auf 1,5 Millionen Barrel pro Tag veranschlagt, deuten neueste Daten zu den Tankerbewegungen darauf hin, dass derzeit lediglich nur noch rund eine Million Barrel pro Tag den Iran verlassen. Vor dem Erlass der Sanktionen wurden noch rund 2,5 Millionen Fass pro Tag verschifft.
Die nächste Hiobsbotschaft kam dann von den US-Wetterämtern, die vor dem Tropensturm "Michael" warnen, der sich sehr schnell entwickelt und als Hurrikan über den Golf von Mexiko ziehen könnte. Hier ist bekanntlich der Großteil der us-amerikanischen Ölinfrastruktur angesiedelt.
Aus Kanada wurde am Abend dann noch eine Explosion an der größten Raffinerie des Landes vermeldet. Diese hat eine Kapazität von 320.000 Barrel pro Tag. Wie hoch die Schäden sind und wie lange die Anlage ausfallen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
Kein Wunder, dass die Phase der Gewinnmitnahmen am Ölmarkt nun schon wieder beendet ist und die Börsianer ihre Blicke wieder nach oben in Richtung Langzeithoch richten.

Am Devisenmarkt testete der Euro gestern nochmals die Tiefstände von letzter Woche und sackte kurzzeitig bis auf unter 1,1470 US-Dollar ab. Im späten Handel konnte sich die Gemeinschaftswährung aber wieder erholen und heute Morgen wird die 1,15-Dollar-Marke wieder in Angriff genommen.

"Wie gewonnen, so zerronnen" heißt es am heimischen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute wieder mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten werden. Die Konsolidierungsphase mit leichten Rückgängen dauerte leider nur zwei bis drei Tage. Heute lassen erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen wieder ein Plus in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter erwarten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass wieder ein neues Langzeithoch erreicht wird. Die Nachfrage hat in den letzten Tagen etwas nachgelassen, die Lieferzeiten bleiben aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau!
08.10.2018, 08:10 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag weiter leicht nachgegeben und starten heute Morgen mit schwacher Tendenz in die neue Handelswoche. Bei insgesamt stabilen Wechselkursen werden auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag weiter leicht nachgegeben und starten heute Morgen mit schwacher Tendenz in die neue Handelswoche. Bei insgesamt recht stabilen Wechselkursen werden in Folge die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit deutlichen Abschlägen in den heutigen Tag gehen.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 73,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1510 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise am Donnerstag aufgrund von Gewinnmitnahmen unter Druck geraten sind, konnten sich die Futures am Freitag zunächst stabilisieren, gingen dann aber doch wieder mit deutlichen Verlusten aus dem Handel.
Verantwortlich hierfür waren wohl, neben der nach wie vor stark überkauften Marktsituation, schwache Arbeitsmarktdaten aus den USA und die Information, dass Indien nun anscheinend doch weiter Öl aus dem Iran beziehen wird. Nach neuesten Informationen werden die Importe im November zwar um knapp 50 Prozent zurückgehen, zuletzt war man aber davon ausgegangen, dass die Öleinfuhren aufgrund der US-Sanktionen komplett eingestellt werden.
Nach Börsenschluss vermeldeten dann das Marktforschungsunternehmen Baker Hughes ihren Bericht zur Entwicklung der Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Diese ist in der vergangenen Woche zwar um weitere zwei auf 861 zurückgegangen, allerdings tut diese geringe Abnahme dem ingesamt recht hohen Niveau keinen Abbruch.
Weiteren Druck auf die Ölpreise brachten da eher schon die Ausführungen des saudischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman, in denen er bekräftigte, dass die bisherigen Ausfälle aus dem Iran durch OPEC und Co. nicht nur vollständig ausgeglichen, sondern sogar überkompensiert wurden. Er sieht das derzeitige Preishoch vor allem durch Exportprobleme unter anderem in Kanada, Libyen und Venezuela verursacht.
Gleichzeitig bekräftigte er, dass Saudi-Arabien bereit sei, die derzeitigen Reservekapazitäten von ca. 1,3 Millionen Barrel pro Tag vollständig zu aktivieren, falls dies erforderlich sei. Zudem könnten gemeinsam mit Kuwait zusätzliche Anlagen in Betrieb genommen und somit rund 500.000 Barrel pro Tag zusätzlich gefördert werden.
Dies wirkte heute Morgen dann wohl doch recht beruhigend auf die Marktteilnehmer und so startete der Ölkomplex heute Morgen erfreulicherweise recht schwach in den asiatisch geprägten Handel.

Am Devisenmarkt geriet der US-Dollar am Freitag nach enttäuschenden Zahlen von Arbeitsmarkt nur kurzzeitig unter Druck und kann sich heute Morgen im Vergleich zum Euro wieder gut erholen. Zwar ist die Arbeitslosenquote in den USA per September mit 3,7 Prozent auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen, jedoch wurden per September nur 134.000 neue Jobs geschaffen. Erwartet wurde jedoch ein Plus von 185.000, nach 270.000 im Vormonat.

Auch ohne Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Deutschland heute aller Voraussicht nach weiter nachgeben. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht einen Rückgang von 0,6 bis 0,8 Cent pro Liter erwarten. Verbraucher die ihren Vorrat für den Winter noch nicht aufgestockt haben, schöpfen nun anscheinend wieder Hoffnung auf weiter fallende Notierungen und halten sich mit Bestellungen entsprechend zurück. Dabei sollten aber die Lieferzeiten von teilweise bis zu sechs Wochen mit einkalkuliert werden, denn ansonsten müssten teuere Eilzuschläge bezahlt werden, die Fakt sind! Ob die Notierungen aber tatsächlich weiter deutlich zurückgehen werden, vermag hingehen derzeit niemand zu sagen.
05.10.2018, 08:06 Uhr
Die Ölpreise sind gestern Nachmittag unter Druck geraten, was mit längst überfälligen Gewinnmitnahmen zu erklären ist. In Folge werden aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen, erstmals seit zwei Wochen, wieder einmal nachgeben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern Nachmittag unter Druck geraten, was mit längst überfälligen Gewinnmitnahmen zu erklären ist. In Folge werden aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen, erstmals seit zwei Wochen, wieder einmal nachgeben.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 74,86 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Boden gewinnen und wird derzeit zu Kursen um 1,1505 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die US-Ölbestandsdaten in dieser Woche eigentlich preisdrückend ausgefallen waren, zogen die Rohölpreise am Mittwochabend weiter an und auch gestern konnte das hohe Niveau in der ersten Tageshälfte noch gut verteidigt werden.
Allerdings war allen Marktteilnehmern klar, dass nach der extremen Preisrallye der letzten Tage und Wochen Gewinnmitnahmen überfällig waren. Diese setzten dann am Nachmittag zunächst noch recht zögerlich ein, später ging es dann aber doch etwas rasanter nach unten und in der Spitze verloren die Futures kurzzeitig rund zwei Dollar pro Fass. Am späten Abend konnte sich die Ölpreise aber schon wieder erholen, was aus Verbrauchersicht nicht unbedingt ein gutes Zeichen ist.
Allgemein wird das aktuelle Preisniveau als zu hoch angesehen und vor allem Russland und Saudi-Arabien sind wohl derzeit bestrebt, ihre Produktion wieder auszubauen. Allerdings geht dies natürlich automatisch zu Lasten der Reservekapazitäten, die auf OPEC-Seite derzeit nur noch auf rund 1,4 Millionen Barrel geschätzt werden. Angesichts des täglichen weltweiten Verbrauchs von knapp 100 Millionen Barrel ist dies sicherlich nicht sehr beruhigend.
Trotz der knappen Mengensituation gab Saudi-Arabien gestern bekannt, dass die Rohölpreise für Lieferungen nach Nordwesteuropa per November gesenkt wurden. Für Abnehmer aus Asien und dem Mittelmeerraum gab es dafür Preiserhöhungen.
Das chinesische Unternehmen "China Merchants Energy Shipping" hat währenddessen bestätigt, dass aus den USA kein Rohöl mehr importiert wird. Eine Folge des Handelsstreits, dessen preisdrückende Wirkung in letzter Zeit eher in den Hintergrund geraten ist.
Neue Fundamentaldaten waren gestern Mangelware. Die wenigen Konjunkturdaten fielen dabei eher positiv aus. So gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA in dieser Woche weiter leicht auf 207.000 zurück und die US-Werkaufträge per August legten überraschend stark um 2,3 Prozent zu.

Trotz der ingesamt recht guten Wirtschaftsindikationen aus den USA, konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und einen Teil der in den letzten Tagen erlittenen Verluste wieder wettmachen. Auch hier war der Markt wohl eher von technischen Faktoren geprägt und nach den deutlichen Aufschlägen bei Greenback, nahmen wohl einiger Devisenhändler vorsichtshalber ihre Gewinne mit.

Endlich geht es am deutschen Inlandsmarkt wieder einmal abwärts. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,5 bis 0,7 Cent pro Liter erwarten. Dies ist angesichts des steilen Anstieges der letzten beiden Wochen allerdings nur ein Tropfen auf dem heißen Stein und fällt im Verhältnis kaum ins Gewicht. Außerdem sieht es nicht so aus, als ob der Verkaufsdruck an den internationalen Ölmärkten derzeit besonders hoch wäre. Ein deutlicher und nachhaltiger Rückgang ist bislang leider nach wie vor nicht in Sicht.
04.10.2018, 09:06 Uhr
Die Ölpreise haben gestern Nachmittag nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten weiter angezogen. Gleichzeitig gerät der Euro immer stärker unter Druck, sodass die Heizöl-Notierungen auch heute wieder mit kräftigen Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern Nachmittag nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten weiter angezogen. Gleichzeitig gerät der Euro im Vergleich zum US-Dollar immer stärker unter Druck, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande auch heute wieder mit kräftigen Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 86 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 76,10 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar unter die 1,15-Dollar-Marke zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1475 US-Dollar gehandelt.

Am Dienstag gab es insgesamt einen recht ruhigen Handel, der die Rohölpreise kaum bewegte. Die Marktteilnehmer warteten auf die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die nach Börsenschluss veröffentlicht wurden und in Summe einen Rückgang von zwei Millionen Barrel hervorbrachten. Die Analysten hatten im Vorfeld hingegen mit einem Aufbau von 0,8 Millionen Fass gerechnet.
Entsprechend gingen die Futures mit leicht steigender Tendenz in den gestrigen Handel, wobei größere Kursbewegungen auch hier zunächst ausblieben.
Diese gab es dann aber nach Veröffentlichung der mit Spannung erwarteten und viel beachteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE). Diese brachten nämlich einen völlig überraschenden und starken Zuwachs bei den Rohöl-Vorräten von 8 Millionen Barrel, während die Produkt-Bestände um 2,3 Millionen Fass zurückgingen. Trotzdem ergab dies in Summe einen Aufbau von 5,7 Millionen Barrel und in erster Reaktion fielen die Öl-Futures auch folgerichtig zurück.
Doch schon nach wenigen Minuten gab es eine Kehrtwende und die Ölpreise zogen auf breiter Front wieder deutlich an. Die Brentöl-Kontrakte konnten erstmals seit knapp vier Jahren sogar die 86-Dollar-Marke überschreiten.
Es scheint so, als könne derzeit nur eine deutliche Produktionssteigerung der OPEC einen weiteren Anstieg der Ölpreise verhindert. Von dieser Seite gibt es derzeit, zumindest offiziell, noch keine Hinweise bzw. Signale. Jedoch sind Gerüchte im Markt, wonach sich Russland und Saudi-Arabien im September darauf verständigt haben sollen, die Förderung im Alleingang anzuheben.
Es wird sich in den nächsten Wochen zeigen, ob es tatsächlich dazu kommen wird.

Am Devisenmarkt musste der Euro, wie auch andere Währungen, im Vergleich zum US-Dollar weitere Verluste hinnehmen. Verantwortlich hierfür sind, neben den Unsicherheiten in Europa, wie der Staatshaushalt in Italien und der Brexit, die robuste Wirtschaftsentwicklung in den USA und das dort steigende Zinsniveau.

Schlechter könnten die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt kaum sein und so werden die Heizölpreise auch heute leider wieder deutlich ansteigen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Trotz der permanent steigenden Notierungen bleibt die Nachfrage relativ hoch und die Lieferzeiten entsprechend lang. Derzeit befindet sich der gesamte Ölmarkt zweifelsohne in einer Übertreibungsphase und es ist damit zu rechnen, dass es bald auch wieder in die andere Richtung gehen wird. Wann dies der Fall sein wird, vermag aber leider niemand zu sagen.
02.10.2018, 08:39 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel erneut kräftig zugelegt und die Brentöl-Futures die 85-Dollar-Marke erreicht. Der Euro musste weitere Verluste hinnehmen, sodass die Heizöl-Notierungen heute erneut mit Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel erneut kräftig zugelegt und die Brentöl-Futures dabei erstmals seit knapp vier Jahren wieder die 85-Dollar-Marke erreicht. Der Euro musste im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig weitere leichte Verluste hinnehmen, sodass die Heizöl-Notierungen heute leider erneut mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,05 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 75,60 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar erneut Federn lassen und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1555 US-Dollar gehandelt.

Nach dem fulminanten Anstieg in der letzten Woche sah es gestern lange Zeit so aus, als ob die Rohölpreise in eine Konsolidierungsphase übertreten würden.
Bis zum späten Nachmittag tat sich an den Ölbörsen nicht viel, bis dann plötzlich wieder verstärkt Käufer auf den Plan traten und es, nach dem Durchbrechen einiger technischern Widerstände, erneut steil nach oben ging. Innerhalb von nur fünf Stunden legten die Futures um gut zwei Dollar pro Barrel zu und die Brent-Kontrakte überschritten auf Anhieb die 85-Dollar-Marke. Auch heute Morgen gibt es keinerlei Anzeichen von Gewinnmitnahmen, die nun eigentlich aber langsam fällig wären. Doch das fundamentale Umfeld lässt derzeit wohl keine größeren Rückschritte zu.
Dazu passt die Meldung, dass die Produktion der OPEC im September anscheinend nur unwesentlich gestiegen ist. Dies ist jedenfalls das Ergebnis einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Während Länder wie Saudi-Arabien ihre Förderung nur sehr zögerlich anheben, fallen mittlerweile die Ausfälle der Iran stark ins Gewicht. Die Exporte nahmen hier seit Ankündigung der Sanktionen um rund 1,1 Millionen Barrel pro Tag ab und die meisten Analysten und Marktexperten erwarten einen weiteren Rückgang um 0,4 Millionen Fass. Auch in Venezuela geht es mit den Fördermengen nach wie vor weiter abwärts.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen zwar durchweg schlecht aus, wurden aber weder am Ölmarkt, noch an den Aktienmärkten zur Kenntnis genommen.
Nun warten die Marktteilnehmer auf neue Impulse durch die Ölbestandsveränderungen in den USA. Heute nach Börsenschluss vermeldet das American Petroleum Institute (API) ihre Zahlen, morgen Nachmittag gibt es dann wie gewohnt gegen 17 Uhr die Daten des Department of Energy (DOE).

Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder leichte Verluste hinnehmen. Das Freihandelsabkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko hat den US-Dollar gestützt, während es für den Euro derzeit eine ganze Reihe von Belastungsfaktoren gibt. Die Haushaltsdebatte in Italien, die schleppenden Brexit-Verhandlungen und sich eintrübenden Wachstumsaussichten drücken auf den Kurs unserer Gemeinschaftswährung.

Der Anstieg der Heizölpreise hierzulande ist leider nach wie vor ungebremst. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen auch heute wieder Aufschläge in einer Größenordnung von gut einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage ist dabei nach wie vor sehr stark und die Lieferzeiten steigen permanent an. Mittlerweile haben die Notierungen den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren erreicht und es ist derzeit leider nicht absehbar, wann der Anstieg der Ölpreise ein Ende finden wird.