Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
76,32 $ -3,20 %
Dollarkurs
0,8584 € +0,60 %
Gasölpreis
676,75 $ -2,77 %
* Stand: 26.05.2018, 23:35 Uhr
25.05.2018, 08:31 Uhr
Die Ölpreise sind gestern leicht unter Druck geraten und auf Tagestiefstand aus dem Handel gegangen. Bei einem weiterhin schwachen Eurokurs, werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge wohl mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern leicht unter Druck geraten und auf Tagestiefstand aus dem Handel gegangen. Bei einem weiterhin recht schwachen Eurokurs, werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge erfreulicherweise mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,1705 US-Dollar gehandelt.

Wurden die preisdrückend ausgefallenen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) am Mittwochabend noch durch die Meldung über Produktionsausfälle in Libyen in ihrer Wirkung ausgebremst, gerieten die Rohölpreise gestern im europäisch geprägten Handel dann doch unter Druck.
Zum Start der US-Börsen setzte dann zwar wieder eine Gegenbewegung ein, die sich schlussendlich aber dann doch nicht halten konnte.
Neben eher schwach ausgefallenen US-Konjunkturdaten, belasteten erneut Meldungen und Gerüchte über eine mögliche Aufweichung des Förderabkommens der OPEC mit anderen Nicht-OPEC-Staaten. Hier ist Russland sicherlich der wichtigste Vertreter und findet natürlich auch viel Gehör innerhalb des Verbundes.
Russische Medien berichteten, dass Energieminister Alexander Nowak sich noch in dieser Woche mit Vertretern Saudi-Arabiens und den Vereinten Arabischen Emiraten treffen und dabei wohl eine mögliche Lockerung der vereinbarten Förderquoten besprechen wird. Die Vorstände von Lukoil und Gazprom haben wohl eine höhere Flexibilität bei den Quoten gefordert, was generell sicherlich Sinn machen würde, zumal die Ziele des Förderabkommens ja mittlerweile mehr als erreicht wurden.
Es deutet derzeit also einiges darauf hin, dass die seit Anfang 2017 geltenden Produktionsbeschränkungen schon im Juni gelockert werden könnten, um die derzeitige Unterversorgung des Marktes und somit den Preisanstieg zu beenden.
Inwieweit dies die Ölpreise unter Druck bringen kann muss sich zeigen und hängt sicherlich vom Ausmaß der erwarten Mengenkorrektur ab.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar generell unter Druck, konnte sich gestern aber relativ gut halten und die 1,17-Dollar-Marke verteidigen. Trotzdem ist in nächster Zeit nicht von einer Trendwende auszugehen, denn die Zinsschere, die zwischen den beiden Währungsräumen entstanden ist und auch noch weiter auseinandergehen wird, lässt vorerst kaum eine andere Richtung zu.

Die Heizölpreise in Deutschland tendieren seit gut einer Woche seitwärts und es ist, wie an den internationalen Ölmärkten, ein gewisse Stabilisierung zu beobachten. Heute könnte es nach den Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt sogar etwas nach unten gehen. Aktuelle Berechnungen und erste morgendliche Preistendenzen lassen Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Auch wenn dies sicherlich noch nicht das ist, was sich die meisten Verbraucher erhoffen, ist es doch ein erster Schritt in die richtige Richtung.
24.05.2018, 08:54 Uhr
Die Ölpreise haben gestern ihren Seitwärtstrend der letzten Tag fortgesetzt und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. Da der Euro aber deutlich an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute leider wieder mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern ihren Seitwärtstrend der letzten Tag im Großen und Ganzen fortgesetzt und sind schlussendlich kaum verändert aus dem Handel gegangen. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber deutlich an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute leider wieder mit Aufschlägen starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,60 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1710 US-Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise starteten gestern mit leicht nachgebender Tendenzen in den europäisch geprägten Handel. Die leicht preisdrückend zu wertenden Öl-Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API) vom Vorabend und die Gerüchte über eine mögliche Produktionssteigerung der OPEC, sorgten für leichten Abgabedruck.
Die Händler waren angesichts der am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Vorratsdaten des Department of Energy (DOE) aber eher vorsichtig und so blieben größere Kursausschläge bis zu diesem Zeitpunkt aus.
Mit einem Aufbau von in Summe 6,7 Millionen Barrel fielen die DOE-Zahlen dann auch überraschend deutlich preisdrückend, also bearish aus. Die Analysten hatten im Vorfeld nämlich mit einem deutlichen Rückgang von 4,7 Millionen Fass gerechnet.
Entsprechend gaben die Öl-Futures dann auch nach, doch schon bald drehte der Markt wieder, als aus Libyen ein Produktionsausfall von ca. 120.000 Barrel pro Tag vermeldet wurde. Auch wenn dies sehr wahrscheinlich nur vorübergehender Natur sein wird, führen solchen Meldungen in einem ohnehin sehr knappen Marktumfeld sofort zu empfindlichen Preissteigerungen und so schlossen die für Europa entscheidenen Brent-Futures auch auf Tageshoch, knapp unterhalb der 80-Dollar-Marke.
Ansonsten gab es noch Konjunkturdaten, die in den USA gemischt, in Europa eher schwach ausgefallen sind.

Entsprechend ging es am Devisenmarkt mit dem Euro im Vergleich zum US-Dollar schon am Vormittag weiter deutlich bergab und dieser Trend hielt den ganzen Tag über an. Mit Werten unterhalb der 1,17-Dollar-Marke fiel die Gemeinschaftswährung auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem halben Jahr.

Wieder keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute leider mit deutlich spürbaren Aufschlägen in den Handel starten werden. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Kein Wunder, dass derzeit nur weniger Ölheizer auf den Bestellbutton klicken und lieber abwarten. Auch wir hoffen, dass diese Strategie schlussendlich von Erfolg gekrönt sein wird.
23.05.2018, 08:59 Uhr
Die Ölpreise konnten gestern zunächst weitere Gewinne verbuchen. Am Abend setzten dann aber Gewinnmitnahmen ein, die sich bislang auch heute Morgen fortsetzen. Die Heizöl-Notierungen starten heute in Folge mit leichten Abschlägen in den Handel. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten gestern zunächst weitere Gewinne verbuchen. Am Abend setzten dann aber Gewinnmitnahmen ein, die sich bislang auch heute Morgen fortsetzen. Die Heizöl-Notierungen starten heute in Folge mit leichten Abschlägen in den Handel.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,95 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar wieder nur knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1755 US-Dollar gehandelt.

Preistreiber am Ölmarkt war gestern zunächst erneut der umstrittene Wahlausgang im krisengebeutelten Venezuela, der keine Verbesserung der dortigen wirtschaftlichen Situation erwarten lässt. Im Gegenteil, die angekündigten Sanktionen seitens der USA und der EU dürften das Land mit den größten Ölreserven der Welt noch  stärker in die Krise stürzen und die Ölproduktion weiter zurückgehen lassen.
Vor Jahren förderten die Südamerikaner noch rund 2,4 Millionen Barrel pro Tag, aktuell sind es nur noch etwa 1,4 Millionen und viele Marktexperten erwarten, dass die Leistung bald schon auf unter eine Million Fass pro Tag fallen könnte.
Venezuela ist Mitglieder der OPEC und auch am Förderabkommen beteiligt. Bisher wurde die nicht ausgeschöpfte Quote nicht im vollen Umfang von anderen Mitgliedsländern aufgefangen, sodass die Quotentreue hier insgesamt zuletzt deutlich über hundert Prozent lag.
Die Rohölpreise zogen gestern zunächst bis in die Abendstunden weiter an und die Brent-Öl-Futures durchbrach kurzzeitig die 80-Dollar-Marke. Dann aber setzten Gewinnmitnahmen ein, auch weil Gerüchte im Markt waren, dass es innerhalb der OPEC Bestrebungen geben soll, die Produktionskürzungen eventuell kontrolliert zu lockern.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) ihren Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, die unterm Stich eher preisdrückend zu werten waren. In Summe gab es einen Rückgang von 1,6 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld mit einem Abbau von 4,7 Millionen Fass gerechnet hatten. Ob diese Zahlen vom Department of Energy (DOE) bestätigt werden, wird sich heute Nachmittag zeigen.
Heute Morgen reagieren die Händler im asiatisch geprägten Handel auf jeden Fall mit weiteren Verkäufen, ohne dass es bislang jedoch zu größeren Preisabschlägen gekommen ist.

Am Devisenmarkt startete der Euro gestern eigentlich ganz gut in den europäisch geprägten Handel, musste am Nachmittag seine Gewinne im Vergleich zum US-Dollar aber wieder abgeben, nachdem der Richmond Fed Herstellungsindex per Mai mit 16 Punkten deutlich über der Erwartung von 9 Zählern veröffentlicht wurde. Auch heute Morgen gerät die Gemeinschaftswährung wieder unter Druck.

Trotz der leichten Währungsverluste werden die Heizölpreise in Deutschland heute mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Somit setzen die Notierungen ihren kurzfristigen Seitwärtstrend der letzten Tage bis auf weiteres fort.


22.05.2018, 08:52 Uhr
Die Ölpreise sind gestern ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen, nachdem es zwischenzeitlich noch deutlichere Verluste gegeben hatte. Bei relativ stabilen Wechselkursen werden auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in die neue Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern ohne große Veränderung aus dem Handel gegangen, nachdem es zwischenzeitlich noch deutlichere Verluste gegeben hatte. Bei weitgehend stabilen Wechselkursen werden auch die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert in die neue Woche starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,450 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 72,50 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1775 US-Dollar gehandelt.

Am Freitag konsolidierten die Rohölpreise auf hohem Niveau, bei einem insgesamt recht ruhigen Handelsverlauf. Bis zum Handelsschluss fielen die Öl-Futures sogar etwas zurück.
Gestern wurde an den internationalen Ölbörsen schon wieder gehandelt und bis zum frühen Nachmittag sackte der Ölkomplex zunächst weiter ab. Nach einer kurzen Konsolidierungsphase ging es am Abend aber wieder kräftig nach oben, sodass im Tagesvergleich schlussendlich sogar ein leichtes Plus zu Buche stand.
Preistreibend wirkte sicherlich die Präsidentenwahl in Venezuela, wo der bisherige sozialistische Machthaber Nicolas Maduro unter Manipulationsvorwürfen 68 Prozent der Stimmen geholt haben soll. In Folge haben die USA bereits Sanktionen angekündigt, die unter anderem auch die staatliche Ölgesellschaft Petroleos de Venezuela treffen werden. Seit Jahren geht die Ölförderung aufgrund der schweren Wirtschaftskrise permanent zurück und es steht zu befürchten, dass hier der Tiefpunkt noch nicht erreicht wird. Dabei ist Venezuela eines der ölreichsten Länder der Erde.
In Folge befürchten die Marktteilnehmer, dass sich das derzeit ohnehin sehr knappe globale Ölangebot in nächster Zeit weiter verringern könnte, auch wenn die Schieferöl-Förderung in Nordamerika weiterhin auf Hochtouren läuft.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist nach jüngstem Bericht von Baker Hughes in der letzten Woche allerdings konstant geblieben, nachdem es sechs Wochen lang permanent einen Zuwachs gegeben hatte.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern etwas von den Verlusten der Vortage erholen. Zum einen stieg der deutsche Erzeugerpreisindex per April von 1,9 auf 2 Prozent an, zum anderen haben sich in Italien die neuen Regierungsparteien auf einen Ministerpräsidenten geeinigt. Der politisch unerfahrene Juraprofessor Guiseppe Conti, der keiner der beiden Parteien angehört, soll die neue populistische Regierung führen und am heutigen Dienstag die dafür notwendige Zustimmung von Staatspräsident Sergio Mattarella erhalten.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen in der Eröffnung ein leichtes Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen wieder deutlich abgeschwächt, sodass wohl auch der Mai deutlich hinter den Absätzen des Vorjahresmonats zurückbleiben wird.
18.05.2018, 07:41 Uhr
Die Ölpreise haben ihren jüngsten Aufwärtstrend gestern im Laufe des Tages zunächst weiter fortgesetzt, sind im späten US-Handels aber wieder in etwa auf Ausgangsniveau zurückgefallen. Die Heizöl-Notierungen werden in Folge relativ stabil starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben ihren jüngsten Aufwärtstrend gestern im Laufe des Tages zunächst weiter fortgesetzt, sind im späten US-Handels aber wieder in etwa auf Ausgangsniveau zurückgefallen.  Die Heizöl-Notierungen hierzulande werden in Folge relativ stabil in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontakte der europäischen Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 79,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut nur knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1810 US-Dollar gehandelt.

Auch gestern überwogen wieder eindeutig die bullish zu wertenden Einflussfaktoren auf die internationalen Rohölpreise. Die überraschend deutlich zurückgegangenen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), die allgemein sehr knappe Versorgungslage und die Spannungen im Nahen Osten halten die Bullen bei Laune und die Bären klar in Schach! 
Zudem drohen nun auch Venezuela Sanktionen, die den Ölfluss aus diesem Land weiter abebben lassen könnten.
Israel hat nach eigenen Angaben in der Nacht zum Donnerstag Luftangriffe auf Hamas-Stützpunkte im Gazastreifen, als Vergeltung für die Maschinengewehr-Angriffe auf die israelische Ortschaft Sderot, geflogen. Dies schürte erneut Ängste vor einer Eskalation der politischen Lage in der Region.
Ein weiterer Preis treibender Faktor waren Äußerungen des Chefs der französischen Mineralölgesellschaft Total, der indirekt einen Rückzug aus dem Iran angekündigt hat.
Dies lässt Zweifel an der Wirksamkeit der  Bemühungen der EU aufkommen, die gestern mit dem "Blocking Statut" Gegenmaßnahmen zu den US-Sanktionen in Kraft gesetzt hat.
Bis in die Abendstunden zogen die Öl-Futures weiter an und die Brentöl-Kontrakte übersprangen sogar kurzzeitig die 80-Dollar-Marke - das erste Mal seit November 2014! Im späten Handel setzten dann aber dann doch noch Gewinnmitnahmen ein und der Ölkomplex musst einen Großteil seiner Gewinne wieder abgeben.
Eine entscheidende Rolle bei dem weiteren Verlauf der Ölpreise dürfte zweifelsohne die OPEC spielen. Sollte man innerhalb des Kartells zu der Erkenntnis gelangen, dass das Förderabkommen seinen Dienst nun mehr als erfüllt hat und dieses ausgesetzt werden könnte, dürfte sich die Lage etwas entspannen und die Notierungen ein Stück weit nach unten gehen. Bleibt dies jedoch weiterhin aus, könnte sich der Aufwärtstrend durchaus noch einige Zeit fortsetzen.

Am Devisenmarkt blieb der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern leicht unter Druck, was zum Großteil an der Regierungsbildung in Italien liegt. Künftig werden hier wohl zwei euro-kritische Parteien das Sagen haben, was dem Vertrauen in die Gemeinschaftswährung sicherlich nicht zuträglich ist. Zudem fielen die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA überwiegend positiv aus.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute relativ stabil in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen lassen zwar aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten, in vielen Regionen dürfte aber der späte Preisrückgang an den Ölbörsen noch nicht berücksichtigt sein, sodass es mancherorts eventuell auch leichte Abschläge geben könnte.
17.05.2018, 08:20 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten erneut kräftig zugelegt und sind auf ein neues Dreieinhalb-Jahreshoch geklettert. Bei insgesamt stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen heute wieder mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten erneut kräftig zugelegt und sind auf ein neues Dreieinhalb-Jahreshoch geklettert. Bei insgesamt relativ stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen auch heute wieder mit deutlichen Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 79,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1835 US-Dollar gehandelt.

Nach den eindeutig bearish zu wertenden Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) vom Dienstagabend, starteten die Rohölpreise gestern zunächst mit nachgebender Tendenz in den europäisch geprägten Handel.
Belastet wurden sie dabei zusätzlich vom Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA), in dem die Prognose zum weltweiten Nachfragewachstum überraschend leicht nach unten korrigiert wurde. Gleichzeitig sieht man in Paris das Produktionswachstum der Nicht-OPEC-Länder leicht höher als noch vor rund vier Wochen. Dennoch hatte der Bericht auch bullishe Inhalte, denn die IEA betonte gleichzeitig die Risiken, die auf der Angebotsseite durch die möglichen Sanktionen gegen den Iran und der sinkenden Förderung Venezuelas bestehen.
Zwischendurch gab es dann noch gemischt ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA, bevor um 16.30 Uhr die viel beachteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) über die Ticker rollten.
Im Vergleich zur Vorwoche gingen hier die Ölvorräte in Summe um 5,3 Millionen Barrel zurück, was deutlich unterhalb der Erwartung von minus drei Millionen Fass und natürlich auch unter den API-Zahlen vom Vorabend lag.
Nach einer kurzen Gedenkpause starteten die Öl-Futures dann eine Preisrallye, die bei Brent-Öl sogar die 80-Dollar-Marke in Reichweite gelangen ließ.
Diese könnte heute durchaus erreicht werden, denn zum Start in den asiatisch geprägten Handel tendieren die Ölpreise bislang weiter nach oben.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar in etwa auf Vortagesniveau halten. Sorge bereitet den Marktbeobachtern derzeit die künftige Regierung Italiens, die mühsam aus zwei Anti-Euro-Parteien gebildet wurde. Nun steht zu befürchten, dass es auch hier Austrittsbestrebungen geben könnte, was die Gemeinschaftswährung natürlich belastet.

Wieder sehr schlechte Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten werden. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten, sodass der bundesweite Durchschnittspreis bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter seit langem wieder über 70 Cent pro Liter gestiegen ist.
16.05.2018, 08:20 Uhr
Die Ölpreise haben sich nach einem recht volatilen Handel im Vergleich zu gestern Morgen kaum verändert. Da jedoch der Euro weiter an Boden verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen auch heute wieder mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich nach einem recht volatilen Handel im Vergleich zu gestern Morgen kaum verändert. Da jedoch der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter an Boden verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach auch heute wieder mit Aufschlägen starten, auch wenn diese recht gering ausfallen dürften.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" nach wie vor bei 78,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,20 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar noch einmal deutlich zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1840 US-Dollar gehandelt.

Nach den kräftigen Kursgewinnen vom Montag starteten die Rohölpreise auch gestern mit weiteren deutlichen Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel.
Preistreiber waren dabei nach wie vor die Spannungen im Nahen Osten, die drohenden Sanktionen gegen den Iran und die allgemein knappe Versorgungslage, die durch den OPEC-Monatsbericht noch etwas düsterer gezeichnet wurde.
Mit dem einsetzenden US-Handel ging es am Nachmittag allerdings wieder deutlich nach unten, ohne dass entsprechende Meldungen im Markt gewesen wären. Das gleiche Spiel wiederholte sich dann in den Abendstunden.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es einen durchaus überraschenden Aufbau bei den Rohölbeständen, während sich die Vorräte an Heizöl bzw. Diesel und Benzin verringerten. Insgesamt blieb aber ein leichtes Plus, während die Analysten im Vorfeld mit einem Rückgang von drei Millionen Barrel gerechnet hatten.
Obwohl die Zahlen also leicht bearish zu interpretieren sind, startet der Ölkomplex heute morgen recht stabil in den Handel. Die Händler warten wohl auf den Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) und den DOE-Bestandsdaten, die heute Nachmittag gegen 16.30 Uhr erwartet werden.

Am Devisenmarkt gerät der Euro im Vergleich zum US-Dollar immer weiter unter Druck und steht derzeit auf einem neuen Jahrestief. Eine per März unter den Erwartungen liegende EU-Industrieproduktion und die sich langsam abkühlende Wirtschaft in Deutschland belasteten die Gemeinschaftswährung, während der "Greenback" von guten Einzelhandelsumsätzen und einem über den Prognosen liegenden Empire State Index gestützt wurde.

Die Heizölpreise in Deutschland werden aufgrund der Währungsverluste heute Morgen mit weiteren leichten Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und frühe Preistendenzen lassen ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Viele Verbraucher geben die Hoffnung auf deutlich fallende Notierungen auf und lagern auf einem langfristig gesehen mittelmäßigen Preisniveau ein. Andere bestellen nur eine Teilmenge, um sich etwas Luft bzw. Zeit bei der weiteren Spekulation auf tiefere Kurse zu verschaffen. Man wird sehen, welche Taktik am Ende die richtige war!
15.05.2018, 08:29 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf wieder deutliche Aufschläge verbuchen können, nachdem es am Morgen noch Gewinnmitnahmen gab. Bei einem nachgebenden Eurokurs, werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge mit einem kräftigen Plus starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf wieder deutliche Aufschläge verbuchen können, nachdem es am Morgen noch nach Gewinnmitnahmen aussah. Mit einem nachgebenden Eurokurs, werden die Heizöl-Notierungen heute in Folge leider ebenfalls mit einem kräftigen Plus in den Tag starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1920 US-Dollar gehandelt.

Die Hoffnung auf eine Korrektur der Rohölpreise hat sich gestern leider sehr schnell wieder zerschlagen. Nach anfänglichen Gewinnmitnahmen drehte der Markt bereits am Vormittag erneut ins Plus und von da an ging es wie an der Schnur gezogen deutlich auf ein neues Dreieinhalb-Jahreshoch nach oben.
Zu den bekannten bullishen Themen Iran-Sanktionen und Unruhen im Nahen Osten, kam gestern zudem ein preistreibend zu wertendender OPEC-Monatsreport hinzu. In diesem wurde die globale Nachfrageprognose für dieses Jahr von 98,7 auf 98,85 Mio. Barrel angehoben. Gleichzeitig geht man aber nur von einer geringfügig höheren Ölproduktion der Nicht-OPEC-Länder aus, während die OPEC-Produktion ja bekanntlich durch das Förderabkommen gedeckelt wurde.
Die OECD-Bestände sind per März weiter zurückgegangen und liegen nur noch neun Millionen Barrel über dem Fünf-Jahresdurchschnitt. Der Markt ist derzeit also eindeutig unterversorgt und sollte die OPEC bei ihrer aktuellen Förderpolitik bleiben und die Exporte Venezuelas weiter zurückgehen, dürfte das Delta in den nächsten Wochen und Monaten, unabhängig von den Auswirkungen der Iran-Sanktionen, noch größer werden.
Eines der Länder mit den größten Zuwachsraten, was den Ölbedarf angeht, ist sicherlich Indien. Hier stieg die Nachfrage im April den achten Monat in Folge.
Leicht enttäuschende Konjunkturdaten kamen heute hingegen aus China, wo die Industrieproduktion per April mit einem Plus von 7 Prozent die Erwartung von 6,4 Prozent zwar übertreffen konnte, dafür aber die Einzelhandelsumsätze und die Bauausgaben deutlich unter den Prognosen lagen. Auch das deutsche Bruttoinlandsprodukt verfehlte im ersten Quartal die Analysenschätzung von plus 1,8 Prozent mit einem Zuwachs von nur 1,6 Prozent.

Auch am Devisenmarkt war die Gegenbewegung auf die deutlichen Verluste des Euro im Vergleich zum US-Dollar nur von kurzer Dauer. Am späten Nachmittag drehte die Gemeinschaftswährung schon wieder ins Minus und ging schlussendlich auf Tagestiefstand aus dem Handel. Auch heute Morgen geht es weiter nach unten, nachdem die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal deutlich an Schwung verloren hat.

Äußerst schlechte Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizöl- und Kraftstoffpreise heute leider wieder deutlich anziehen werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor spricht kaum etwas für einen deutlichen Rückgang der Heizöl-Notierungen und so haben Bevorratungskäufe auf aktuellem Niveau durchaus ihre Berechtigung - vor allem für sicherheitsorientierte Verbraucher!
14.05.2018, 08:52 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag im Großen und Ganzen seitwärts bewegt, sind dann aber zu Handelsschluss leicht unter Druck geraten. Auch heute Morgen geht es weiter nach unten, sodass die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in die neue Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag im Großen und Ganzen seitwärts bewegt, sind dann aber zu Handelsschluss leicht unter Druck geraten. Auch heute Morgen geht es aufgrund von Gewinnmitnahmen weiter nach unten, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 76,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,45 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter erholen und wird derzeit zu Kursen um 1,1970 US-Dollar gehandelt.

Am Freitag gab es einen recht ruhigen Handel mit jedoch überdurchschnittlichen Umsätzen. Neue Markt bewegende Meldungen blieben dabei Mangelware und so hatten die Börsianer etwas Zeit, die Turbulenzen der Vortage zu verarbeiten.
Anscheinend kamen sie zur Erkenntnis, dass der Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran, die deutlich gefallenen US-Ölbestände und die jüngsten militärischen Feindseligkeiten zwischen Israel und dem Iran nun fürs Erste ausreichend in den Rohöl-Notierungen eingepreist sind und so blieben weitere größere Anschlusskäufe aus.
Tatsächlich muss sich in den nächsten Wochen erst zeigen, wie sich die nun wieder in Kraft getretenen Sanktionen gegen den Iran auf das Ölangebot auswirken werden, denn die europäischen Vertreter sehen sich ja nach wie vor an das Abkommen gebunden und auch Russland steht hinter der Vereinbarung mit dem Iran.
Am späten Freitagabend wurde der wöchentliche Bericht des Marktforschungsunternehmen Baker Hughes veröffentlicht, der Aufschluss über die Zahl der aktiven US-Bohranlagen gibt. Im Vergleich zur Vorwoche gab es hier einen weiteren Anstieg um 10 auf nunmehr 844 Einheiten. Das ist der höchste Stand seit März 2015.
Auch dies mag wohl ein Grund dafür gewesen sein, dass es zum Handelsschluss nach unten ging und der Ölkomplex auch heute Morgen in Asien eher schwach in die neue Handelswoche gestartet ist. Einen weiteren Aspekt könnten OPEC und Co. liefern, denn es werden erste Stimmen laut die fordern, dass das Förderabkommen unter der neuen Konstellation früher als erwartet gelockert oder beendet werden sollte.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro weiter stabilisieren und im Vergleich zum US-Dollar erneut leicht zulegen. Verantwortlich hierfür waren unter anderem ein Kommentar des US-Notenbankmitgliedes Bullard, der vor einer zu eiligen Zinsanhebung warnte und wohl auch die Hoffnung, dass es in Italien nun doch noch zu einer Regierungsbildung kommen könnte.

Ingesamt also recht gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Einen größeren Einbruch wird es aber nach jetzigem Stand der Dinge wohl bis auf weiteres nicht geben. Die Nachfrage hat sich auf ein für diese Jahreszeit übliches Niveau eingependelt.
11.05.2018, 08:15 Uhr
Die Ölpreise haben sich im Vergleich zum Mittwochmorgen weiter leicht verteuert und bleiben bis auf weiteres auf hohem Niveau. Da der Euro Gewinne erzielen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im Vergleich zum Mittwochmorgen weiter leicht verteuert und bleiben bis auf weiteres auf hohem Niveau. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar Gewinne erzielen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute jedoch mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 77,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 71,30 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Boden gewinnen und wird derzeit zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Nach wie vor gibt es am Ölmarkt derzeit kaum einen Grund, auf fallende Rohölpreise zu setzen. Die Versorgungslage ist knapp und wird sich wohl in den nächsten Wochen und Monaten noch verschärfen, wenn das Förderabkommen von OPEC und Co. nicht gelockert oder gar ausgesetzt wird. Derzeit gibt es hierfür aber keinerlei Anzeichen.
Durch die us-amerikanischen Sanktionen Richtung Teheran wird sich das Ölangebot aller Voraussicht nach verringern, während die Nachfrage weiterhin auf einem sehr hohen Niveau bleibt bzw. tendenziell weiter zunimmt.
Zudem fordert der Markt eine gewisse Risikoprämie für die politisch instabile Lage im Nahen Osten ein. Erst gestern wurden iranische Raketenangriffe auf Israel und ein entsprechender Gegenschlag vermeldet.
Am Mittwochnachmittag gab das Department of Energy (DOE) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten bekannt. Mit einem Rückgang von in Summe 8,2 Millionen Barrel, fiel das Minus zwar nicht ganz so hoch aus wie bei den API-Zahlen vom Vortag, jedoch wurde die Analysenschätzung auch hier deutlich übertroffen, sodass die Daten ebenfalls preistreibend wirkten.
Gestern am Feiertag setzten dann aber leichte Gewinnmitnahmen ein, was angesichts der enormen Aufschläge der letzten Tage und Wochen nicht unbedingt verwunderlich ist.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas hinzugewinnen, nachdem die US-Verbraucherpreise in der Kernrate per April nicht ganz so stark gestiegen sind, wie das die Analysten erwartet hatten. Trotzdem bleibt die Gemeinschaftswährung auf einem relativ schwachen Niveau deutlich unterhalb der 1,20-Dollar-Marke.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben stabil bis leicht nachgebend in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich seit dem Trump-Erlass spürbar belebt, von Panikkäufen kann aber keine Rede sein. Die meisten Ölheizer warten und hoffen nach wie vor auf fallende Notierungen in der zweiten Jahreshälfte, was aber natürlich mit einem hohen Risiko behaftet ist.
09.05.2018, 08:17 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Abend und heute Morgen in Asien weiter angezogen, nachdem US-Präsident Donald Trump den Ausstieg aus den Atom-Abkommen bekanntgegeben hat. Die Heizölpreise werden heute in Folge mit weiteren Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Abend und heute Morgen in Asien weiter angezogen, nachdem US-Präsident Donald Trump den Ausstieg der USA aus den Atom-Abkommen mit dem Iran bekanntgegeben hat. Die Heizölpreise werden heute in Folge leider mit weiteren deutlichen Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 76,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,60 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,1850 US-Dollar gehandelt.

Wie es zu erwarten war, gab es gestern einen recht volatilen Handel an den Ölbörsen.
Zunächst blieben größere Kursausschläge zwar noch aus, doch am späten Nachmittag machte sich ein Gerücht breit, wonach sich Trump eine Hintertür bei den Verhandlungen offen lassen will. Die Futures sackten binnen weniger Minuten um rund drei US-Dollar pro Barrel ab, erholten sich dann aber schnell wieder und als der US-Präsident dann den erwartete Ausstieg aus dem Atom-Abkommen bekannt gab, ging es wieder nach oben und die Futures schlossen auf Tageshöchststand.
Nun wird eifrig darüber spekuliert, inwieweit dieser Ausstieg tatsächlich Auswirkungen auf den Ölmarkt hat, denn die anderen fünf Länder, die noch am Abkommen beteiligt sind, wollen dieses beibehalten und auch der Iran sieht sich wohl nach wie vor an die Vereinbarungen gebunden.
Die Frage ist, inwieweit die USA indirekt die Ölexporte des Iran in andere Länder beeinträchtigen kann, denn selbst haben die Staaten ja kein iranisches Öl importiert.
Fakt ist jedoch, dass diese Entscheidung die Lage im Nahen Osten sicherlich noch unsicherer macht, als sie ohnehin schon ist.
Nach Börsenschluss gab es dann einen weiteren stark bullishen Impuls zu verkraften. Die API-Ölbestandsdaten wurden mit einem Rückgang von in Summe 10,7 Millionen Barrel veröffentlicht. Im Vorfeld rechneten die Analysten lediglich mit einem Abbau von 1,8 Millionen Fass.
Entsprechend geht es auch heute Morgen im asiatisch geprägten Handel weiter nach oben und die 80-Dollar-Marke rückt immer näher in Reichweite.
Leicht bearish ist aus unserer Sicht der Monatsreport des US-Energieministeriums zu werten, denn in diesem wurde die globale Ölnachfrage für dieses und nächstes Jahr leicht zurückgenommen, während die US-Ölförderung stärker als erwartet steigen soll.

Am Devisenmarkt kennt der Euro seit Wochen nur noch eine Richtung und auch gestern musste die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar weitere deutliche Verluste hinnehmen. Das Zinsniveau in den USA steigt stetig und die EZB sieht bislang keine Veranlassung, ihre Zügel der Geldpolitik spürbar zu straffen. Zudem profitiert der "Greenback" von der Verunsicherung, die nun zusätzlich durch das aufgekündigte Atom-Abkommen entstanden ist.

Schlechter könnten die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt kaum sein und so werden die Heizölpreise leider auch heute ihren Weg nach oben fortsetzen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Aufschläge in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter erwarten, wobei der Handel heute sehr schwankungsanfällig bleiben dürfte. Viele Verbraucher geben die Hoffnung auf deutlich fallende Notierungen nun auf und bestellen auf einem immer noch recht annehmbaren Niveau.