Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
72,71 $ +0,12 %
Dollarkurs
0,8575 € -0,14 %
Gasölpreis
640,75 $ +0,16 %
* Stand: 20.07.2018, 14:41 Uhr
20.07.2018, 08:28 Uhr
Die Ölpreise sind gestern unter kräftigen Schwankungen mit weiteren leichten Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Obwohl sich der Euro gleichzeitig erholen konnte, werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit einem geringen Plus starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern unter kräftigen Schwankungen mit weiteren leichten Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Obwohl sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig erholen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande wohl ebenfalls mit einem geringen Plus in den letzten Börsentag der Woche starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 69,70 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas von den Verlusten der Vortage erholen und wird derzeit zu Kursen um 1,1670 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise am Mittwochabend nach Bekanntgabe der US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) deutlich angezogen haben, starteten die Futures gestern zunächst mit Verlusten in den europäisch geprägten Handel. Bis in die Mittagsstunden stand ein Minus von knapp einem Dollar pro Barrel zu Buche.
Mit einsetzendem US-Handel dreht dann aber der Markt und es ging nach Veröffentlichung guter Konjunkturdaten steil um fast zwei US-Dollar pro Fass nach oben.
Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung fielen in dieser Woche von 215.000 auf 207.000 zurück und liegen derzeit auf einem sehr niedrigen Niveau. Auch der Philadelphia Fed Herstellungsindex konnte per Juli die Erwartung von 21,6 Punkten mit einem Wert von 25,7 deutlich übertreffen.
War zu Beginn der Woche die Stimmung an den Ölmärkten ingesamt eher bearish einzustufen, so hat sich das Bild nun schon wieder etwas gewandelt. Nach wie vor sehen die meisten Marktbeobachter die Versorgungslage kritisch und spätestens im Herbst, wenn die Sanktionen gegen den Iran dann immer mehr umgesetzt werden, dürften die aktuell zur Verfügung stehenden Menge nicht mehr ausreichen und die Ölpreise weiter anziehen.
Der Analyst Matt Badiali von Banyan Hill hält es sogar für möglich, dass die Futures in den kommenden Wochen auf 120 Dollar pro Barrel steigen könnten.

Am Devisenmarkt kam gestern US-Präsident Trump dem Euro zu Hilfe und so konnte die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar wieder an Wert gewinnen. Trump mischt sich nun indirekt auch in die US-Geldpolitik ein, indem er geäußert hat, dass er "unglücklich" über die steigenden Zinsen sei. Er wünsche sich weniger schnell steigende Zinsen, oder generell niedrigere Zinsen.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Deutschland heute mit weiteren leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Wochenbilanz dürfte somit leider negativ ausfallen und die Tendenz geht leider seit einigen Tagen schon wieder nach oben. Wer auf der sicheren Seite stehen will, sollte jetzt bestellen!
19.07.2018, 08:42 Uhr
Die Ölpreise sind gestern mit deutlichen Gewinnen aus dem Handel gegangen, obwohl aus den USA ein Aufbau der US-Ölbestände vermeldet wurde. Bei weitgehend stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern mit deutlichen Gewinnen aus dem Handel gegangen, obwohl aus den USA in Summe ein Aufbau der US-Ölbestände vermeldet wurde. Bei weitgehend stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls mit Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 68,70 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1625 US-Dollar gehandelt.

Mit den preisdrückend ausgefallenen API-Ölbestandsdaten vom Vortag und der ingesamt deutlich entspannten Versorgungslage am globalen Ölmarkt, starteten die Rohölpreise gestern mit schwacher Tendenz in den europäisch geprägten Handel. Allerdings begrenzten technische Widerstände das Abwärtspotenzial, das nach dem deutlichen Rückgang zu Wochenbeginn auch fundamental gesehen ohnehin kaum mehr vorhanden war und so ging es dann ab den Mittagsstunden bereits wieder leicht nach oben.
Neue Konjunkturdaten gab es nur vom US-Immobilienmarkt, wo die Zahl der Wohnbaubeginne per Juni deutlich von 1,34 Millionen Einheiten im Vormonat, auf nur noch 1,17 Mio. zurückging. Eine ähnliche Entwicklung war bei den Baugenehmigungen zu beobachten.
Um 16.30 Uhr wurden dann die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) bekanntgegeben, die auf den ersten Blick  bearish, also preisdrückend ausgefallen sind. In Summe gab es nämlich einen Aufbau von 2,2 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld einen Rückgang von 3 Millionen Fass erwartet hatten.
Die Zahlen relativierten sich dann aber sehr schnell, denn die um diese Jahreszeit eher stärker gewichteten Bestände an Heizöl bzw. Diesel und Benzin gingen zurück und die Nachfrage legte entsprechend zu. Außerdem war der Überrasschungseffekt nach den API-Daten nicht mehr gegeben und die Erwartungen wurden ehr enttäuscht.
Entsprechend zogen die Öl-Futures nach einem kurzen Rücksetzer sofort deutlich an und gingen dann auch auf Tageshoch aus dem Handel. Heute morgen startet der Ölkomplex seitwärts gerichtet in den asiatisch und europäisch geprägten Handel.

Am Devisenmarkt geriet der Euro im asiatischen und europäischen Handel zunächst weiter unter Druck, konnte am Nachmittag aber, nach den doch recht schlechten Zahlen vom US-Immobilienmarkt, wieder zulegen. Heute Morgen zeigen die Kurspfeile für unsere Gemeinschaftswährung aber schon wieder nach unten.

Keine guten Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise nach dem gestrigen Anstieg auch heute wieder mit Aufschlägen in den Tag starten werden. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage zieht dabei schrittweise immer weiter an und kann für diese Jahreszeit mittlerweile als gut bezeichnet werden. Kein Wunder, denn die Notierungen befinden sich derzeit auf dem günstigen Niveau seit Anfang Mai.
18.07.2018, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben gestern, nach dem deutlichen Rückgang zu Wochenbeginn, konsolidiert. Leider hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich nachgegeben, sodass die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben, nach dem deutlichen Rückgang zu Wochenbeginn, gestern einen Konsolidierungskurs eingeschlagen. Leider hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich nachgegeben, sodass die Heizöl-Notierungen heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 71,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 67,60 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1630 US-Dollar gehandelt.

Nach dem deutlichen Rückgang der Rohölpreise zum Wochenstart, gab es gestern am Ölmarkt einen recht ruhigen Handelstag mit eher durchschnittlichen Umsätzen. Neue Markt bewegende Nachrichten waren Mangelware.
Die in den vergangenen Wochen sehr angespannte Lage hat sich nach der Wiederaufnahme der libyschen Ölexporte deutlich entspannt und auch die Diskussion über die Freigabe eines Teiles der strategischen Ölreserven der USA, wirkte entsprechend preisdrückend.
Interessant war gestern sicherlich die Einschätzung eines US-Regierungsmitglieds bezüglich der Sanktionen gegen den Iran. Nach dessen Meinung könnte China diese über eine vom weltweiten Finanzsystem unabhängige Bank umgehen und so die Ölimporte aus dem Iran sogar noch ausbauen. Einem Vertreter des iranischen Ölministeriums zufolge gibt es diesbezüglich bereits Verhandlungen.
Dies hätte zur Folge, dass dem globalen Ölmarkt künftig doch nur ein Teil der bisherigen Iran-Lieferungen fehlen, was die Lage zusätzlich entspannen könnte.
Bearish, also preisdrückend, waren gestern nach langer Zeit auch wieder einmal die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) zu werten. Im Vergleich zur Vorwoche gab es hier nämlich einen Zuwachs von in Summe 2,7 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld mit einem weiteren Rückgang von 3 Millionen Fass gerechnet hatten.
Bislang gab es darauf aber keine Reaktion des Marktes. Auch die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen insgesamt eher gemischt aus und hatten wenig Einfluss auf den Ölhandel.
Auch heute dürfte es einen ruhigen Börsentag geben, zumindest bis am Nachmittag die einflussreichen DOE-Ölbestandsdaten veröffentlicht werden.

Am Devisenmarkt gab es für den Euro gestern einen Rückschlag und die Gemeinschaftswährung musste im Vergleich zum US-Dollar deutliche Verluste hinnehmen. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte gestern vor dem US-Kongrss die eingeschlagene Zinspolitik der Fed bestätigt, so dass trotz der Gefahren, die der Handelsstreit der USA mit China und anderen Ländern mit sich bringt, die Zinsen weiter erhöht werden sollen.

Die Heizölpreise in Deutschland sind am Montag und gestern kräftig gefallen und stehen derzeit auf dem tiefsten Stand seit Ende April bzw. Anfang Mai. Heute werden die Notierungen aufgrund der Währungsverluste voraussichtlich etwas anziehen. Erste Preistendenzen und aktuellen Berechnungen lassen in der Eröffnung ein Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Das Interesse der Verbraucher ist geweckt und die Preisanfragen sind auf das höchste Niveau seit Herbst letzten Jahres gestiegen. Auch der Bestelleingang hat sich deutlich erhöht, auch wenn das Gros der Verbraucher immer noch auf weitere Preisrückgänge spekuliert.


17.07.2018, 07:58 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf massiv an Wert verloren und die Brentöl-Futures den tiefsten Stand seit drei Monaten erreicht. Da sich auch der Euro gut behaupten konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute mit kräftigen Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf massiv an Wert verloren und die für Europa maßgebenden Brentöl-Futures den tiefsten Stand seit genau drei Monaten erreicht. Da sich auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute erfreulicherweise mit kräftigen Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 72 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 68 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut leicht verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1715 US-Dollar gehandelt.

Gestern starteten die Rohölpreise zunächst mit seitwärts gerichteter Tendenz in den europäisch geprägten Handel und bis zu den Mittagsstunden stand sogar ein leichtes Plus zu Buche. Dann ging es mit den Futures aber rapide bergab.
Auslöser war wohl eine Meldung, wonach Saudi-Arabien am asiatischen Markt zusätzliche Liefermengen angeboten haben soll, was eigentlich nicht verwunderlich ist, denn das Königreich hat die Förderung im Juni und auch im Juli ja ganz offiziell deutlich nach oben gefahren.
Es war wohl eher der Mix aus preisdrückend zu wertende Meldungen, wie die Absicht der US-Regierung, einen Teil der strategischen Ölreserven in den Markt zu geben, die Wiederaufnahme der libyschen Ölexporte und nicht unbedingt überzeugende Konjunkturdaten aus China.
Hier fiel vor allem die Industrieproduktion per Juni mit einem Plus von "nur" 6 Prozent enttäuschend aus, denn die Erwartung lag bei 6,5 nach 6,8 Prozent im Vorjahr.
In Folge wurden gleich reihenweise technische Widerstände durchbrochen und es entwickelte sich eine starke Abwärtsdynamik, die erst in den letzten Handelsstunden etwas abebbte. Auch heute Morgen bleiben die Öl-Futures bislang auf dem niedrigen Schlussniveau von gestern.
Bullishe, also Preis treibende Nachrichten, wie die Ausweitung der Streiks an Nordsee-Ölplattformen oder die Kritik des iranischen Ölministers Zanganeh an der von Saudi-Arabien scheinbar beliebig erhöhten Fördermenge, wurden ignoriert.

Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel mit wenig neuen Markt bewegenden Meldungen. In Folge tendierte der Euro im Vergleich zum US-Dollar den ganzen Tag über seitwärts und konnte sich die längste Zeit über der psychologisch wichtigen 1,17-Dollar-Marke halten. Auch heute Morgen zeigen die Kurspfeile für die Gemeinschaftswährung eher nach oben.

Nach dem kräftigen Einbruch der internationalen Ölpreise werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute ebenfalls mit deutlichen Abschlägen in den heutigen Tag starten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein durchschnittliches Minus in einer Größenordnung von bis zu eineinhalb Cent pro Liter erwarten. In Regionen, wo ein Teil des Preisrückganges bereits gestern vollzogen wurde, werden die Abschläge aber entsprechend geringer ausfallen. Das jetzt überraschend deutlich gedrückte Preisniveau ist so günstig wie seit Anfang Mai nicht mehr und bietet eine sehr gute Kaufgelegenheit!
16.07.2018, 08:37 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Da gleichzeitig aber der Euro im Vergleich zum US-Dollar zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit nur leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Da gleichzeitig aber der Euro im Vergleich zum US-Dollar zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit nur leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,55 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1705 US-Dollar gehandelt.

Der ganz große Druck am Ölmarkt ist raus, die Lage bleibt aber weiterhin angespannt.
Nachdem die libyschen Öllieferungen wieder laufen, dürfte das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage derzeit relativ ausgeglichen sein, wobei berücksichtigt werden muss, dass die politische Lage im Libyen nach wie vor sehr instabil ist.
Auch die Produktionssteigerungen von Saudi-Arabien, anderen OPEC-Ländern und Russland, dürfte sich bald auswirken, sodass der stetig steigende Bedarf und die fehlenden Mengen aus Venezuela wohl kompensiert werden.
Zudem wird US-Präsident Trump nicht müde, für eine Reduzierung der Rohölpreise zu werben und erwägt sogar eine teilweise Freigabe der strategischen Ölreserven der USA. Da dies aber sicherlich nur einen kurzfristigen Effekt haben würde, wirkte sich die Diskussion darüber am Ölmarkt bisher nicht aus.
Eher schon die Tatsache, dass die chinesischen Ölimporte per Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,9 Prozent zurückgegangen sind. Im bisherigen Jahresverlauf seht aber immer noch ein Plus von 5,8 Prozent zu Buche.
Am Freitag testeten die Öl-Futures nach dieser Meldung zunächst die technischen Unterstützungen, die sich aber als stabil erwiesen. Von diesem Zeitpunkt an ging es mit dem Ölkomplex wieder nach oben und erst in den späten Abendstunde setzten noch Gewinnmitnahmen ein, sodass schlussendlich nur noch ein kleines Plus übrig blieb.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in der vergangenen Woche konstant geblieben ist.

Am Devisenmarkt startete der Euro am Freitag im Vergleich zum US-Dollar mit Verlusten, konnte sich aber in den Mittagsstunden wieder erholen und bis zu Handelsschluss standen dann sogar Pluszeichen an den Kurstafeln. Insgesamt gab es aber einen recht müden Handel, den es an neuen Markt beeinflussenden Meldungen mangelte.

Die Heizölpreise in Deutschland starten nach diesen Vorgaben heute stabil bis leicht höher in die neue Handelswoche. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von maximal 0,3 Cent pro Liter erwarten. Langsam erwacht der Markt etwas aus der Lethargie der letzten Wochen und Monaten und die Nachfrage zieht leicht, aber durchaus spürbar an. Kein Wunder, denn bald schon wird die Heizperiode wieder beginnen und die Chancen auf einen deutlichen Preisrückgang sind nach wie vor sehr gering. Zeit zu handeln!
13.07.2018, 08:57 Uhr
Die Ölpreise haben sich nach dem massiven Preiseinbruch vom Mittwoch gestern relativ stabil gezeigt. Da es auch bei den Wechselkursen kaum Bewegung gab, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute ebenfalls wenig verändert starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich nach dem massiven Preiseinbruch vom Mittwoch gestern relativ stabil gezeigt. Da es auch bei den Wechselkursen kaum Bewegung gab, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute ebenfalls wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,35 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar erneut etwas zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,1660 US-Dollar gehandelt.

Mit der Wiederaufnahme der libyschen Ölexporte über die vier wichtigen Häfen im Osten des Landes, haben die Rohölpreise die Entwicklung der letzten zweieinhalb Wochen mit einem Schlag korrigiert und die Futures stehen nun in etwa wieder da, wo sie vor Beginn der Blockaden notiert hatten.
Derweil gibt es neue Demonstrationen im Irak, wo dagegen protestiert wird, dass Arbeiter auf dem Ausland angeworben werden, während junge Iraker arbeitslos sind.
Gestern war aber erst einmal Durchatmen angesagt und der Ölkomplex tendierte bei hohen Umsätzen meist seitwärts.
Nach den Monatsreports vom US-Energieministerium und von der OPEC, wurde gestern noch das Pendant der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlicht. Auch dieser hatte keine großen Auswirkungen auf die Preisfindung am Ölmarkt, lässt jedoch in der langfristigen Prognose eine Entspannung der Mengensituation erwarten.
Unterdessen zeigen die US-Sanktionen gegen den Iran weitere Auswirkungen. Indien hat die Einfuhren aus dem Iran bereits deutlich gedrosselt und bezieht immer mehr Öl aus den USA. Im Juni stiegen die Importmengen hier auf täglich rund 228.000 Barrel, so dass der bisherige Rekord von 98.000 Barrel vom September letzten Jahres mehr als deutlich übertroffen wurde.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen überwiegend positiv aus. Während die Industrieproduktion in der EU per Mai mit einem Plus von 2,4 Prozent über der Analystenschätzung von 2,1 Prozent lag, ging in den USA die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche von 232.000 auf 214.000 zurück. Heute Morgen wurden aus China per Juni leicht über den Prognosen liegende Exporte vermeldet, während die Importe deutlich unter den Erwartungen lagen.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern einen recht impulslosen Handel bei nur geringen Kursausschlägen, zumindest was den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem US-Dollar betrifft. Auch heute dürfte sich daran wenig ändern, sodass die Wochenbilanz für die Gemeinschaftswährung wohl negativ ausfallen wird.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute stabil bis leicht nachgebend in den letzten Handelstag der Woche starten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von maximal 0,3 Cent pro Liter erwarten. Dank der guten Nachrichten aus Libyen kann man mit der Entwicklung der letzten beiden Tage sehr zufrieden sein und dies honorieren immer mehr Verbraucher mit Bestellungen. Gerade für sicherheitsorientierte Ölheizer mit knappem Vorrat bietet sich derzeit eine gute Kaufgelegenheit, denn zu Beginn der Heizperiode ist mit einem starken Auftragseingang und in Folge deutlich verlängerten Lieferzeiten zu rechnen!
12.07.2018, 09:23 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Nachmittags kräftige Verluste hinnehmen müssen, nachdem aus Libyen die Meldung gekommen ist, dass dort die Öllieferungen wieder aufgenommen werden können. In Folge fielen auch die Heizöl-Notierungen deutlich zurück. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Nachmittags kräftige Verluste hinnehmen müssen, nachdem aus Libyen die überraschende Meldung gekommen ist, dass dort die Öllieferungen aus den Häfen im Osten des Landes wieder aufgenommen werden können. In Folge fielen natürlich auch die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise deutlich zurück.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 70,75 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird derzeit nur noch zu Kursen um 1,1680 US-Dollar gehandelt.

Wie schnell sich die Lage am Ölmarkt oft ändern kann, zeigte sich am gestrigen Handelstag. Noch am Morgen sah es so aus, als würden die Rohölpreise bei den Brent-Futures bald die 80-Dollar-Marke erreichen können, wobei die Ankündigung der USA, Ausnahmen im Bezug auf die Iran-Sanktionen prüfen zu wollen, schon etwas Entspannung brachte.
In den Mittagsstunden gab es dann die Meldung, die durchaus eine Trendwende bringen könnte.
Denn in Libyen wurde der Status "Force Majeure" für vier Öl-Verladeterminals im Osten Libyens völlig überraschend aufgehoben, sodass hier die Lieferungen bald wieder anlaufen können. Zuletzt mussten diese ja um rund 850.000 Barrel pro Tag reduziert werden, was selbst durch die Produktionssteigerungen von Saudi-Arabien und Russland kaum zu kompensieren war.
Auch der am Nachmittag veröffentlichte Monatsreport der OPEC enthielt in der langfristigen Prognose durchaus eine preisdrückende Note, sodass sich auch von dieser Seite die Stimmung etwas aufhellte.
Der Einbruch der Öl-Futures kam dann aber erst mit Veröffentlichung der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE). Diese wurde trotz eines enormen Rückganges der Rohöl-Vorräte von 12,6 Millionen Barrel schlussendlich preisdrückend interpretiert, was an einem Rückgang der Gesamtnachfrage und ingesamt gestiegenen Produktbeständen lag.
Innerhalb von rund vier Stunden sackten die Ölpreise um rund vier US-Dollar pro Barrel ab. Im späten Handel gab es dann nur eine schwach ausgeprägte Erholung auch auch heute Morgen geht es nur sehr zaghaft etwas nach oben.

Am Devisenmarkt gab es gestern einen stark von technischen Faktoren geprägten Handel, den es an neuen Fundamentaldaten fehlte. Zunächst konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar noch leichte Gewinne verbuchen, bevor es in den letzten Handelsstunden deutlich nach unten ging. Heute Morgen  startet die Gemeinschaftswährung ohne eine klare Richtung in den europäisch geprägten Handel.

Die Heizölpreise hierzulande werden heute mit deutlichen Abschlägen in den Handel starten, wobei erwähnt werden muss, dass in vielen Regionen bereits gestern Nachmittag noch auf die gefallenen internationalen Ölpreise reagiert wurde. Aktuelle Berechnungen lassen im Vergleich zu gestern Morgen aber Preisrückgänge in einer Größenordnung von einem bis eineinhalb Cent pro Liter erwarten. Im Bundesdurchschnitt stehen die Notierungen derzeit auf dem tiefsten Stand seit gut zwei Wochen und es ist festzustellen, dass die Nachfrage spürbar anzieht.
11.07.2018, 08:50 Uhr
Die Ölpreise starten heute Morgen relativ stabil in den europäisch geprägten Handel, nachdem gestern nach US-Börsenschluss ein ückgang der US-Ölbestände vermeldet wurde. Die Heizölpreise gehen aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Tag. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten heute Morgen weitgehend stabil in den europäisch geprägten Handel, nachdem gestern nach US-Börsenschluss ein weiterer deutlicher Rückgang der US-Ölbestände vermeldet worden war. Die Heizölpreise gehen aller Voraussicht nach sogar mit leichten Abschlägen in den Tag.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 73,65 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar nur wenig verändert und wird derzeit zu Kursen um 1,1735 US-Dollar gehandelt.

In Anbetracht der insgesamt sehr angespannten Versorgungslage, tendierten die Rohölpreise gestern zunächst weiter nach oben und die Brentöl-Futures nahmen sogar Kurs auf die 80-Dollar-Marke.
Unterstützt wurde der Aufwärtstrend von einem Streik, der eine norwegische Öl- und Gasplattform in der Nordsee betrifft. Auch wenn davon nur eher geringe Mengen betroffen sind, lässt dies die Börsianer noch nervöser werden, denn weitere Ausfälle sind derzeit alles andere als willkommen. Zudem könnte sich der Streik auch noch ausweiten, sodass dann sicherlich mehr als die derzeit rund 24.000 Barrel pro Tag wegfallen würden.
Einen Rücksetzer gab es dann am Nachmittag als vermeldet wurde, dass Russland seine Ölproduktion in den ersten Tagen des laufenden Monats auf 11,2 Millionen Barrel pro Tag gesteigert und somit fast wieder die Mengen erreicht hat, die vor dem Abkommen mit der OPEC gefördert wurden.
Leicht bullish, also preistreibend, war der EIA-Monatsreport des US-Energieministeriums zu werten. Hier geht man zwar im Vergleich zur letzten Schätzung von einem leicht reduzierten globalen Ölverbrauch aus, allerdings sieht man auch die Ölförderung der OPEC auf einem deutlich geringeren Niveau, sodass auch die Preisprognosen für dieses und nächstes Jahr angehoben wurden.
Wie bereits erwähnt, vermeldete das American Petroleum Institute (API) nach Börsenschluss einen Rückgang der US-Ölbestände von insgesamt 6,4 Millionen Fass, was die Analystenschätzung deutlich übertraf, die nur mit einem Abbau von 3,6 Millionen Barrel gerechnet hatten.
Trotzdem gab der Ölkomplex in der Nacht kurzzeitig deutlich nach, was wohl an der Meldung lag, dass die US-Regierung Ausnahmen bezüglich der Iran-Sanktionen prüfen will. Hier soll es um große Abnehmerländer wie China und Indien gehen, die kaum in Gänze auf iranische Öllieferungen verzichten könnten.
Auch der Handelsstreit zwischen den USA und China belastet den Ölmarkt nach wie vor. Die USA will nun weitere Zölle gegen chinesische Importe mit einem Warenwert von insgesamt 200 Milliarden US-Dollar erheben.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern Vormittag deutlich an Wert, nachdem der ZEW Konjunkturerwartungsindex aus Deutschland und der EU per Juli erschreckend schwach ausgefallen war. Im Laufe des Nachmittags konnte sich die Gemeinschaftswährung aber wieder etwas erholen, sodass es im Tagesvergleich kaum eine Veränderung zu vermelden gibt.

Die Heizölpreise in Deutschland werden heute aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den Handel starten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von knapp einem halben Cent pro Liter erwarten, nachdem ja die Kurspfeile in den letzten Tagen eher nach oben gezeigt haben. Aufgrund der anstehenden Nachrichten, wie Monatsreports von OPEC und IEA bzw. DOE-Ölbestandsdaten, könnte sich dies im Tagesverlauf aber auch schnell wieder ändern. Größere Preisabschläge sind in nächster Zeit leider nach wie vor nicht zu erwarten.
10.07.2018, 08:24 Uhr
Die Ölpreise bleiben weiterhin auf hohem Niveau und haben gestern wieder deutliche Gewinne verbuchen können. Bei weitgehend stabilen Wechselkursen werden in Folge die Heizöl-Notierungen hierzulande leider mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben weiterhin auf hohem Niveau und haben gestern wieder deutliche Gewinne verbuchen können. Bei weitgehend stabilen Wechselkursen werden in Folge die Heizöl-Notierungen hierzulande leider mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 78,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 74,25 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird derzeit zu Kursen um 1,1740 US-Dollar gehandelt.

Die Versorgungslage am Ölmarkt bleibt angespannt und könnte sich in den nächsten Tagen und Wochen durchaus noch verschlechtern.
Gestern warnte der Chef der libyschen National Oil Corporation (NOC) davor, dass die Ölproduktion täglich weiter zurückgehen werde, weil über die derzeit blockierten Häfen im Osten des Landes Ausfuhren in einem Umfang von 850.000 Barrel pro Tag nicht mehr abgewickelt werden können und es somit an Lagermöglichkeiten fehlt. Nach jetzigem Stand ist also nicht damit zu rechnen, dass die Öllieferungen aus Libyen bald wieder ansteigen werden.
Auch in Kanada gibt es nach wie vor Probleme die Syncrude-Anlage wieder hochzufahren, nachdem diese wegen Problemen in der Stromversorgung ausgefallen war. Erst Mitte September soll der Betrieb wieder zu hundert Prozent laufen, was durchaus eine Überraschung ist und die Rohölpreise gestern ebenfalls unterstützt hat.
Währenddessen gibt es anscheinend auch erste Absatzprobleme beim iranischen Öl. Einige Raffinerien aus Europa und Korea haben den Bezug wohl bereits vollständig eingestellt, sodass sich der Plan von US-Präsident Trump, die Ölexporte des Iran bis Anfang November auf "null" zurückzuführen, bereits in der Umsetzung befindet.
Auch diese Mengen fehlen derzeit natürlich am Ölmarkt und die Versorgungslücke wird hier in nächster Zeit sicherlich noch größer werden.
Es sieht also alles andere als gut aus und es ist leider nicht damit zu rechnen, dass die Ölpreise in den nächsten Wochen und Monaten großes Abwärtspotenzial haben werden. Im Gegenteil, das Risiko weiter steigender Notierungen ist allgegenwärtig!
 
Am Devisenmarkt ging es mit dem Euro im Vergleich zum US-Dollar bis zum Start in den US-Handel zunächst nach oben, was zum Teil sicherlich an den guten Außenhandelszahlen aus Deutschland gelegen hat. Hier sind die Exporte per Mai um 1,8 Prozent gestiegen und auch die Importe übertrafen mit einem Plus von 0,7 Prozent die Erwartungen. Die Handelsbilanz erreichte einen Wert von 20,3 Milliarden Euro. Am Nachmittag ging es mit der Gemeinschaftswährung aber wieder nach unten, sodass im Tagesvergleich ein leichtes Minus zu Buche steht.

Keine guten Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten werden, nachdem bereits gestern der prognostizierte Rückgang ins Wasser gefallen ist. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Wie oben bereits ausführlich erläutert, stehen die Chancen auf einen deutlichen Rückgang der Notierungen äußerst schlecht und sollte sich die Versorgungslage am Rohöl-Markt weiter verschlechtern, dürfte es in den nächsten Wochen tendenziell eher nach oben gehen!
09.07.2018, 08:28 Uhr
Die Ölpreise haben sich im Laufe des Freitags kaum verändert und starten heute Morgen in Asien mit leicht steigender Tendenz in die neue Woche. Da der Euro aber an Wert gewinnen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute leicht schwächer in den Tag gehen Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im Laufe des Freitags kaum verändert und starten heute Morgen in Asien mit leicht steigender Tendenz in die neue Handelswoche. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber an Wert gewinnen konnte, werden die Heizöl-Notierungen heute wohl leicht schwächer in den Tag gehen.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 77,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 74,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Der große Preisrückgang, auf den derzeit soviel Verbraucher warten, ist auch zu Beginn der neuen Handelswoche nicht in Sicht, denn an der angespannten Marktlage hat sich so gut wie nichts geändert.
Auch wenn Saudi-Arabien die Ölproduktion im Juni um rund 500.000 Barrel pro Tag gesteigert hat und die Förderung in diesem Monat wohl weiter auf ein neues Rekordhoch anheben wird, reicht dies bei weitem nicht aus, um die aktuellen Ausfälle aus Libyen und Kanada auszugleichen. Hier fehlen derzeit rund 1,2 Millionen Barrel und geht es nach dem Willen der USA, werden bis Anfang November nochmals zwei Millionen Barrel aus dem Iran wegfallen.
Man darf sich die berechtige Frage stellen, wie dies ausgeglichen werden soll. Natürlich rechnen die Optimisten damit, dass die Öllieferungen aus Kanada und Libyen bald wieder zunehmen werden, doch gerade im letzteren Fall ist das alles andere als sicher. Hier gibt es seit Jahren Rebellenangriffe und man sollte sich nicht darauf verlassen, dass sich die Lage entspannt.
Und auch wenn die Zahl der aktiven US-Bohranlagen in dieser Woche laut Baker Hughes um 5 auf nunmehr 863 Anlagen gestiegen ist und somit der Rückgang der letzten beiden Wochen wieder ausgeglichen wurde, wird es seine Zeit brauchen, bis hier das Öl fließen kann, zumal die Infrastruktur seit einiger Zeit an ihren Grenzen ist.
Einen deutlichen Preisrückgang kann es daher wohl nur dann geben, wenn die globale Nachfrage an Schwung verliert. US-Präsident Trump arbeitet mit seiner Sanktionspolitik kräftig daran, das weltweite Wirtschaftswachstum abzuwürgen und wenn es mit den Strafzöllen zwischen den USA und China so weiter geht, könnte das Ganze in eine Rezession führen, die eigentlich keiner haben möchte.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro am Morgen von einer überraschend starken deutschen Industrieproduktion profitieren, die per Mai unerwartet deutlich um 2,6 Prozent gestiegen ist. Am Nachmittag drückten ingesamt eher enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten auf die US-Währung, sodass die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum "Greenback" weiter zulegen konnte.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise in Deutschland heute stabil bis leicht nachgebend in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Leider zeigt sich die Nachfrage nach Heizöl auch im Juli sehr schwach, sodass zu befürchten ist, dass es zu Beginn der Heizperiode zu einem Bestellboom kommen wird, der nicht nur lange Lieferzeiten mit sich bringen wird, sondern sich auch negativ auf die Preise auswirken dürfte.
06.07.2018, 08:41 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur geringfügig nachgegeben, obwohl die US-Ölbestände laut DOE im Großen und Ganzen stabil geblieben sind. Die Heizöl-Notierungen werden heute in Folge ebenfalls nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur geringfügig nachgegeben, obwohl die US-Ölbestände laut Department of Energy (DOE) in dieser Woche im Großen und Ganzen stabil geblieben sind und somit eindeutig preisdrückend ausgefallen sind. Die Heizöl-Notierungen hierzulande werden heute in Folge ebenfalls nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 77,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 73,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1710 US-Dollar gehandelt.

Obwohl es gestern einige durchaus preisdrückend zu wertende Meldungen gab, zeigten sich die Rohölpreise ingesamt recht stabil und im Tagesvergleich ist unterm Strich nur ein geringer Abschlag festzuhalten.
Bereits vor Veröffentlichung der am Ölmarkt nach wie vor sehr bedeutenden US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), gab das staatliche saudische Ölunternehmen Saudi Aramco eine Preisreduzierung für Öllieferungen im August bekannt und zwar für alle Regionen! Dies soll dem Markt wohl signalisieren, dass das Königreich die Förderung deutlich erhöhen wird.
Eine spürbare Reaktion der Händler war darauf aber nicht zu vernehmen. Eher schon auf die in dieser Woche feiertagsbedingt mit einem Tag Verspätung bekanntgegeben DOE-Ölbestandsdaten, die überraschend bearish, also preisdrückend ausgefallen sind. In Summe wurde hier nämlich nur ein leichter Rückgang von 0,2 Millionen Barrel vermeldet, was klar oberhalb dem von den Analysten erwarteten Minus von 3,7 und den API-Zahlen von Minus 7,9 Millionen Barrel lag.
Die Verkäufe hielten sich erstaunlicherweise aber in Grenze und nach einem kurzen Rücksetzer zogen die Futures bereits wieder an. Erst in den letzten Handelsstunden wurde der Verkaufsdruck wieder etwas größer.
US-Präsident Trump forderte die OPEC via Twitter gestern wieder einmal auf, die Ölpreise zu senken. Schon erstaunlich, denn als ehemaliger Unternehmer müsste Trump wissen, dass der Preis auch am Ölmarkt über Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Das Angebot beschränkt er durch seine Sanktionspolitik gerade selbst.
Ansonsten gab es insgesamt recht gut ausgefallene Konjunkturdaten aus der EU. Die Arbeitsaufträge der deutschen Industrie stiegen per Mai um 2,6 Prozent und der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Einzelhandel konnte per Juni mit einem Wert von 51,8 Punkten ebenfalls positiv überraschen.

Dies stützte zweifelsohne den Euro, der gestern im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas zulegen konnte und auch heute Morgen wieder nach oben tendiert. Die Kursausschläge bleiben aber auch am Devisenmarkt in diesen Tagen recht gering, sodass es von dieser Seite nur wenig Unterstützung für den Inlandsmarkt gibt.

Hier werden die Heizölpreise heute wenig verändert bis leicht nachgebend in den Tag starten. Dies lassen zumindest erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen erwarten. Insgesamt sollten die Verbraucher aber weiterhin keine großen Rückgänge erwarten, denn die Versorgungslage am weltweiten Ölmarkt ist und bleibt bis auf weiteres angespannt.