Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
41,59 $ -1,98 %
Dollarkurs
0,8432 € -0,34 %
Gasölpreis
331,00 $ -0,53 %
* Stand: 25.10.2020, 09:52 Uhr
23.10.2020, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben gestern einen Teil der tags zuvor erlittenen Verluste wieder aufholen können, tendieren heute aber wieder etwas schwächer. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern einen Teil der tags zuvor erlittenen Verluste wieder aufholen können, tendieren heute aber wieder etwas schwächer. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,40 Dollar. Der Euro fällt im im Vergleich zum US-Dollar etwas deutlicher zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1795 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) von den Marktteilnehmern am Mittwochabend bearish, also preisdrückend gewertet wurden, die libyische Ölförderung immer besser in Fahrt kommt und die Corona-Zahlen weiter dramatisch ansteigen, gaben die Rohölpreise am Mittwoch im späten Handel folgerichtig deutlich nach.
Gestern setzte allerdings schon mit dem Start in den europäisch geprägten Handel eine Erholung ein, ohne dass es hierzu eine entsprechende Meldung gegeben hätte. Im Gegenteil, der GfK-Konsumklimaindex aus Deutschland wurde mit einem Wert von minus 3,1 veröffentlicht, erwartet wurde allerdings nur ein Minus von 2,8 Zähler.
Am frühen Nachmittag gaben die Futures dann wieder nach, bis aus den USA die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten über die Ticker liefen. Hier ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche um 55.000 auf 787.000 zurück gegangen und auch bei den weitergeführten Anträgen gab es eine positive Überraschung.
Spontan zogen die Ölpreise wieder an, zumal der russische Präsident Wladimir Putin verlauten ließ, dass man eine Verlängerung der OPEC+ Kürzungen nicht ausschließt und in Norwegen eventuell schon bald erneut ein Streik der Ölarbeiter droht.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar gestern von den guten Arbeitsmarktdaten und auch vom positiven Signalen aus dem Immobilienmarkt profitieren und im Vergleich zum Euro weiter anziehen. Außerdem belastet die hohe Zahl an Neuinfektionen in Europa unsere Gemeinschaftswährung, die auch heute Morgen wieder schwach in den Handel gegangen ist.
 
Trotz der Währungsverluste und der etwas gestiegenen Rohölpreise starten die Heizölpreise hierzulande heute aller Voraussicht nach nur mit leichten Aufschlägen in den Tag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich also der Seitwärtstrend auf einem weiterhin sehr attraktiven Niveau fort. Die Nachfrage geht derweil weiter zurück. Es soll aber nochmals darauf hingewiesen sein, dass die CO2-Abgabe und die Mehrwertsteuererhöhung den Liter Heizöl ab den ersten Januar um rund 9 Cent verteuern werden. Nur wer rechtzeitig bestellt und noch im alten Jahr beliefert werden kann, spart sich diesen Aufschlag!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.

22.10.2020, 08:16 Uhr
Die Ölpreise sind gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten deutlich unter Druck geraten und zeigen sich auch heute Morgen eher von der schwachen Seite. In Reaktion werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit Abschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten deutlich unter Druck geraten und zeigen sich auch heute Morgen eher von der schwachen Seite. In Reaktion darauf werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit schönen Abschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,80 Dollar. Der Euro fällt im im Vergleich zum US-Dollar leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1845 US-Dollar gehandelt.

Gestern starteten die Rohölpreise recht verhalten in den europäisch geprägten Handel, nachdem die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) keine klare Richtung vorgaben. Mit einem schwachen Start der Aktienbörsen, gerieten dann aber auch die Öl-Futures leicht unter Druck, was sicherlich hauptsächlich mit den weiter stark steigenden Corona-Zahlen zu begründen war. In immer mehr Ländern der EU wird ein neuer Lockdown, oder zumindest ein damit vergleichbarer Zustand wahrscheinlich, was auf die Konsumlaune und natürlich auch auf den Ölverbrauch drücken wird.
Bis zum späten Nachmittag konnten sich der Ölkomplex noch gut halten. Dann aber kam es knüppeldick.
Zuerst gab es eine Nachricht aus Tripolis, wo die dortige Regierung damit rechnet, dass die libyische Ölförderung bis zum Dezember von aktuell rund 500.000 Barrel auf rund eine Million Fass pro Tag ansteigen könnte. Dann kamen die US-Ölvorratsdaten des Department of Energy (DOE) und diese wurden ebenfalls bearish, also preisdrückend interpretiert.
Zwar wurde ein unerwarteter Rückgang der Rohölbestände von einer Million Barrel und auch ein Minus bei den Destillaten von 3,8 Mio. Barrel ermittelt, dafür aber ebenso überraschend einen Aufbau bei Benzin. Außerdem ist die Gesamtnachfrage im Vergleich zur Vorwoche um 1,4 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen. Dass gleichzeitig auch die Ölförderung um 0,6 auf 9,9 Millionen Barrel pro Tag abnahm, wurde weitgehend ignoriert.
Die Öl-Futures verloren am frühen Abend gut einen US-Dollar pro Barrel und gingen in Nähe der Tagestiefstände aus dem Handel.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar im gestrigen Handelsverlauf zunächst Gewinne erzielen, nachdem es nun doch weitere Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU geben soll. Eigentlich hatte die britische Regierung die Gespräche ja für gescheitert erklärt. Auch die Möglichkeit auf ein baldiges Corona-Konjunkturpaket in den USA erhöhte die Risikobereitschaft der Anleger. Dies geht aber heute Morgen schon wieder zurück, zumindest wenn man auf die Kursentwicklung unserer Gemeinschaftswährung blickt.
 
Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben trotzdem mit schönen Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies geschieht bei einer weiterhin eher verhaltenen Nachfrage. Die meisten Verbrauchertanks sind gut gefüllt und der Heizölverbrauch hält sich derzeit in Grenzen. Allerdings sollten nicht vergessen werden, dass die CO2-Abgabe und die Mehrwertsteuererhöhung alle Lieferungen ab dem 1. Januar um rund 9 Cent pro Liter erhöht. Nachtanken sollte sich also lohnen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.

21.10.2020, 08:43 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Abends Aufschläge verbuchen können, die bis Handelsschluss aber teilweise wieder abgegeben werden mussten. Leichte Währungsgewinne sorgen dafür, dass die Heizöl-Notierungen heute stabil in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Abends Aufschläge verbuchen können, die bis Handelsschluss aber teilweise wieder abgegeben werden mussten. Leichte Währungsgewinne sorgen dafür, dass die Heizöl-Notierungen heute weitgehend unverändert in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1855 US-Dollar gehandelt.

Nachdem das Treffen der Ölminister der am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder keine neuen Erkenntnisse oder gar Ergebnisse gebracht hatte, gab es gestern bis zum Abend hin auch keine größere Veränderung der Rohölpreise.
Ingesamt hinterließ das Meeting eher einen leicht bullishen, also preistreibenden Unterton, denn nicht nur die Quotentreue lag per September deutlich über 100 Prozent, sondern auch die begleitenden Kommentare vor und nach dem Treffen lassen darauf schließen, dass innerhalb der OPEC+ Gruppe weiterhin große Geschlossenheit herrscht und man davon ausgehen kann, dass auf Marktveränderungen schnell reagiert wird.
Die Händler nahmen dann am Nachmittag gute Einzelhandelsumsätze und gemischt ausgefallene Zahlen vom Immobilienmarkt aus den USA zur Kenntnis, ehe steigende Aktienkurse die Futures am frühen Abend mit nach oben zogen.
In den letzten Handelsstunden setzten dann aber, im Vorfeld der nach Börsenschluss zur Veröffentlichung anstehenden Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), leichte Gewinnmitnahmen ein.
Die US-Vorratsdaten überraschten dann mit einem deutlichen Abbau bei Heizöl bzw. Diesel und einem moderaten Rückgang bei Benzin. Dafür stiegen aber die Rohölbestände leicht um 0,6 Millionen Barrel an, während die Analysten im Vorfeld mit einem Minus von 1,2 Millionen Fass gerechnet hatten.
Heute Nachmittag gegen 16.30 Uhr werden die etwas höher gewichteten und wesentlich umfangreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) veröffentlicht.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und auf den höchsten Stand seit gut vier Wochen klettern. Dies, obwohl sich immer noch keine Einigung zwischen der EU und Großbritannien abzeichnet und auch keine Lösung im Streit um das US-Konjunkturprogramm in Sicht ist.
 
Dank der leichten Währungsgewinne werden die gestiegenen internationalen Ölpreise heute aller Voraussicht nach nicht auf die Heizölpreise hierzulande durchschlagen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht sogar leichte Nachlässe erwarten. Insgesamt ändert sich am Seitwärtstrend der letzten Wochen aber nichts und die Notierungen bleiben auf einem sehr attraktiven Niveau. Wer jetzt bestellt, kann kaum etwas falsch machen, zumal der Jahreswechsel langsam näher rückt und mit diesem auch die CO2-Abgabe. Gemeinsam mit der höheren Mehrwertsteuer wird diese den Heizölpreis ab dem 1. Januar um rund 9 Cent pro Liter verteuern. Entscheidend ist hier das Lieferdatum. Nur wer rechtzeitig bestellt und noch im alten Jahr beliefert werden kann, spart sich diesen Aufschlag!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.


20.10.2020, 08:08 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz. Da der Euro gleichzeitigzulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen in der Eröffnung mit schönen Abschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen mit eher schwacher Tendenz. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar gleichzeitig zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen in der Eröffnung mit schönen Abschlägen erwartet.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1780 US-Dollar gehandelt.

Gestern stand das Treffen des Joint Ministerial Monitoring Commitee (JMMC) der OPEC+ Gruppe im Fokus der Ölhändler. Die von einigen Marktteilnehmern erwarteten Hinweise auf eine mögliche Verschiebung der Quotenlockerung kamen dabei aber nicht. Jedoch wurden die Quoten per September zu 102 Prozent erfüllt, was der höchste Erfüllungsgrad seit Mai diesen Jahres ist. Saudi-Arabiens Energieminister Bin Salman und sein russischer Amtskollege Nowak appellierten an die Mitgliedsländer, die zugeteilten Mengen weiter konsequent einzuhalten. Letzterer warnte auch vor einer "Menge Unsicherheiten, die einer Rückkehr zu den Vorkrisenniveaus der globalen Ölnachfrage im Wege stehen". Bereits vor Beginn des Treffens ließ Bin Salman verlauten, die OPEC+ Gruppe werde alles tun, was nötig sei.
Die Tatsache, dass die Rohölpreise im späten Handel zur Schwäche neigten zeigt, dass die Händler konkretere Hinweise bezüglich der Mengenplanung erwartet hätten. Aber auch an den Aktienmärkten verschlechterte sich die Stimmung mit zunehmenden Handelsverlauf, was sicherlich auch an den weiterhin extrem hohen Covid19-Zahlen liegt.
Stützende Kommentare kamen vom Internationalen Währungsfonds (IWF), der im nächsten Jahr Ölpreise in einer Spanne zwischen 40 und 50 Dollar pro Barrel erwartet. Außerdem gab es gute Zahlen vom US-Immobilienmarkt.
Nun warten die Händler auf neue US-Ölbestandsdaten, die in dieser Woche planmäßig am Dienstagabend nach Börsenschluss (API) und am Mittwochnachmittag (DOE) veröffentlicht werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar erstaunlicherweise zulegen, obwohl die Risikobereitschaft der Investoren eher zurückging. Die Tatsache, dass die Zahl der Neuinfektionen auch in den USA wieder stärker ansteigen, könnte ein möglicher Grund für die Euro-Stärke oder wohl eher Dollar-Schwäche sein. Außerdem sieht es nach wie vor nicht danach aus, als könnte es in den Staaten eine schnelle Einigung auf ein neues Corona-Konjunkturpaket geben.
 
Insgesamt also recht gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit schönen Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage nach Heizöl ist in den letzten Tagen deutlich abgeflacht und wird bei dem aktuell eher wieder recht milden Temperaturen wohl auch in den nächsten Tagen nicht merklich anziehen. Am Preisniveau sollte es nicht liegen, denn das ist weiterhin äußerst attraktiv.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.

19.10.2020, 08:31 Uhr
Die Ölpreise bewegten sich am Freitag den ganzen Tag über in einer engen Spanne seitwärts und auch heute Morgen setzt sich dieser Trend fort. Kein Wunder, dass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bewegten sich am Freitag den ganzen Tag über in einer engen Spanne seitwärts und auch heute Morgen setzt sich dieser Trend fort. Kein Wunder, dass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1710 US-Dollar gehandelt.

Seit rund vier Monaten pendeln die Rohölpreise der für Europa maßgebenden Ölsorte "Brent" bis auf ganz wenige Ausnahmen zwischen 40 und 45 US-Dollar und es sieht ganz danach aus, also ob sich daran auch in nächster Zeit wenig ändern wird.
Denn der Ölmarkt liegt weiter im Spannungsfeld zwischen den Sorgen vor weiteren Lockdowns aufgrund der fortschreitenden Corona-Pandemie und der strikten Beschränkung des Ölangebotes durch die am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder. Heute schließt sich hier das JMMC (Joint Ministerial Monitoring Committee) per Videokonferenz zusammen, um wieder eine aktuelle Bestandsaufnahme durchzuführen und eventuell auch eine Empfehlung für die im November/Dezember stattfindende Vollversammlung abzugeben. Auch die in diesem Zusammenschluss wichtigsten Ölförderländer Russland und Saudi-Arabien stehen hier in engem Kontakt. Präsident Putin und Kronprinz Bin Salman haben sich dazu in der vergangenen Woche zweimal telefonisch beraten und dabei die Bereitschaft zu einer weiteren engen Zusammenarbeit bekräftigt.
Die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während die US-Einzelhandelsumsätze per September um 1,9 Prozent und somit stärker als erwartet gestiegen sind, ging die US-Industrieproduktion um 0,6 Prozent zurück. Das von der Universität Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen stieg per Oktober leicht auf 81,2 Punkte.
Heute Morgen gab es weitere positive Signale aus China, wo die Einzelhandelsumsätze per September um 3,3 Prozent und die Industrieproduktion um 6,9 Prozent angestiegen sind. Beide Werte lagen deutlich über den Erwartungen.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche weiter angestiegen. Im Vergleich zur Vorwoche ermittelte Baker Hughes ein Plus von 12 Anlagen und somit den größten Zuwachs seit Januar diesen Jahres.

Am Devisenmarkt gab es am Freitag einen recht ruhigen Handel bei dem das Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar relativ stabil geblieben ist. Auch heute dürfte sich daran wenig ändern, denn es stehen kaum neue Markt bewegende Konjunkturdaten auf der Agenda. Daher konzentrieren sich die Marktteilnehmer auf die Statements ranghoher Mitglieder der Notenbanken.
 
Zum Wochenstart gibt es also äußerst stabile Vorgaben für die heimischen Heizölpreise. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht lediglich ein Miniminus von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen deutlich abgeschwächt, obwohl das Preisniveau weiterhin äußerst attraktiv ist. Der Grund ist schnell und einfach zu finden, denn bereits in den Frühlings- und Sommermonaten wurde ungewöhnlich viel geordert, sodass die Verbrauchertanks besser gefüllt sind, als dies in den Vorjahren der Fall war. Allen, die noch etwas Platz im Tank finden, sollten aber möglichst bald nachbestellen, denn die Liefertermine für das alte Jahr werden vielerorts bereits knapp. Alle Lieferungen ab ersten Januar werden dann wegen CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung um rund 9 Cent pro Liter teurer.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.
16.10.2020, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages zunächst deutlich an Wert verloren, konnten sich zum Abend hin aber wieder weitgehend erholen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages zunächst deutlich an Wert verloren, konnten sich zum Abend hin aber wieder weitgehend erholen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,60 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1705 US-Dollar gehandelt.

Nachdem das American Petroleum Institute (API) am Vorabend einen deutlichen Rückgang der US-Ölbestände vermeldet hatte und der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) bullish, also preistreibend gewertet wurde, konnte man gestern am Morgen eigentlich davon ausgehen, dass die Rohölpreise weiter zulegen werden.
Das Gegenteil war der Fall. Im Zuge schwacher Aktienemärkte, die auf neue restriktive Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung reagierten, fielen auch die Öl-Futures im Laufe des Tages immer weiter zurück. Mit Eröffnung der US-Märkte konnten sich der Ölkomplex aber wieder fangen und im Vorfeld der DOE-Ölbestandsdaten etwas zulegen.
Die mit Spannung erwarteten Zahlen fielen dann durchweg bullish aus und bestätigten somit die API-Daten vom Vortag. Zwar gingen die Rohölbestände nicht ganz so stark zurück, dafür gab es aber bei den Destillaten ein noch deutlicheres Minus von gut sieben Millionen Barrel. Die Gesamtnachfrage legte im Vergleich zur Vorwoche um 1,1 Millionen Barrel pro Tag zu, die US-Ölproduktion ging um 0,5 auf 10,5 Millionen Barrel pro Tag zurück. In Folge stiegen die Ölpreise weiter an.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche um gut 50.000 zunahm, gingen die weitergeführten Jobgesuche zurück. Der Empire State Index konnte per Oktober die Erwartung von 15 Punkten mit 10,5 Zählern nicht erfüllen, dafür legte der Philadelphia Fed Herstellungsindex auf 32,3 Punkte zu. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Wert von 14 gerechnet.

Am Devisenmarkt fiel der Euro gestern mit den fallenden Aktienkursen in Europa im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück. Im Laufe des Tages konnte sich die Gemeinschaftswährung zwar stabilisieren, die anfänglichen Verluste jedoch nicht mehr kompensieren.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden heute nur wenig verändert in den Tag starten. Im Schnitt sollten die Notierungen um rein rechnerisch um bis zu 0,2 Cent pro Liter zurückgehen, in einigen Regionen muss aber noch auf den späten Anstieg der Rohölpreise reagiert werden, sodass es hier auch leichte Aufschläge geben kann. Generell bleibt es bei dem mehr als attraktiven Preisniveau, dass - soweit dies möglich ist - unbedingt zur Bevorratung genutzt werden sollte. Ab dem ersten Januar verteuern die Mehrwertsteuererhöhung und die Einführung der CO2-Abgabe eine Liter Heizöl um rund 9 Cent. Wer diesen Aufschlag vermeiden möchte, sollte jetzt bestellen, um auch noch zuverlässig im alten Jahr beliefert werden zu können.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.

15.10.2020, 08:25 Uhr
Die Ölpreise haben gestern deutliche Gewinne erzielen können, nachdem der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) überraschend preistreibend ausgefallen ist. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern deutliche Gewinne erzielen können, nachdem der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) überraschend preistreibend ausgefallen ist. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde etwas mehr als 41 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1755 US-Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise waren gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel eigentlich auf dem Weg nach unten, was angesichts der weiter gestiegenen Ölförderung in Libyen und des bearish, also preisdrückend ausgefallenen Monatsreports der OPEC auch folgerichtig erschient.
Als jedoch die Internationale Energieagentur (IEA) mit Sitz in Paris ihre monatliche Einschätzung zum Ölmarkt abgab, drehte der Markt und vor allem am Nachmittag ging es im US-Handel weiter deutlich nach oben.
Anders als in den Berichten der Energy Information Administration (EIA) und der OPEC, geht man bei der IEA von einer im Vergleich zum Vormonat stabilen Nachfrageentwicklung aus und sieht gleichzeitig einen deutlichen Rückgang der globalen Ölbestände per September. Alles in allem sorgte der Report für eine Überraschung und brachte entsprechende Käufe in den Markt.
Auch die Stabilisierung des weltweiten Flugverkehrs in den letzten Wochene hat die Ölpreise gestern gestützt, ebenso wie chinesische Käufe am Spotmarkt und die Erwartung einer steigenden Raffinerieauslastung in Indien.
Nach Börsenschluss vermeldet dann das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbeständsdaten. Hier gab es Abbauten über alle Produktbereiche, vor allem aber bei Rohöl und bei den um diese Jahreszeit wieder höher gewichteten Destillaten. In Summe wurde ein Rückgang von 10,8 Millionen Barrel vermeldet. Allerdings sind die Zahlen aufgrund der Beeinträchtigungen durch Hurrikan Delta etwas mit Vorsicht zu genießen.

Am Devisenmarkt gab es gestern einen recht ruhigen Handel mit kaum nennenswerten Kursveränderungen zwischen dem US-Dollar und dem Euro. Die Händler warten auf neue Arbeitsmarktdaten aus den USA und die weitere Entwicklung bei den Austrittsverhandlungen Großbritanniens mit der EU. Heute läuft die Frist des britischen Premierministers Boris Johnson ab, innerhalb der er einen Kompromiss gefunden haben wollte.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Es sieht weiterhin danach aus, als dass die Notierungen ihre Bodenbildung abgeschlossen haben und es Richtung Winter weiter nach oben gehen könnte. Wer kann, sollte also jetzt bestellen, zumal ja ab Januar die CO2-Abgabe und die wieder höhere Mehrwertsteuer einen Mehrpreis von rund 9 Cent pro Liter einfordern. Entscheidend ist hier das Liefer- und nicht das Bestelldatum! In einigen Regionen werden die Zustelltermine für dieses Jahr langsam knapp!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.

14.10.2020, 08:20 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages leichte Gewinne erzielen können, obwohl die Nachrichtenlage eher als bearish einzustufen war. Trotzdem werden die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach weitgehend stabil in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages leichte Gewinne erzielen können, obwohl die Nachrichtenlage eher als bearish, also preisdrückend einzustufen war. Trotzdem werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach weitgehend stabil in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde weiterhin knapp 40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar erneut zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1750 US-Dollar gehandelt.

Der Ölmarkt scheint derzeit recht resistent gegen preisdrückende Meldungen zu sein, denn auch gestern gab es eigentlich kaum bullishe, also preistreibende News und trotzdem zogen die Rohölpreise etwas an.
Kaum einen Einfluss auf die Preisfindung hatte der gestrige Ausblick der Internationalen Energieagentur (IEA) auf die langfristige Entwicklung der globalen Ölnachfrage. Diese soll ab 2030 nahezu zum Erliegen kommen, was sicherlich nicht unbedingt überrascht hat.
Durchaus unerwartet fiel hingegen der ZEW Konjunkturerwartungsindex für Deutschland und die EU aus. Hier gab es mit 56,1 bzw. 52,3 Punkten eine Enttäuschung, denn die Analysten hatten im Vorfeld mit Werten deutlich über 70 gerechnet.
Auch den OPEC-Monatsreport werteten die Marktexperten unterm Strich bearish, denn hier wurde das globale Ölnachfragewachstum für dieses und nächstes Jahr leicht nach unten korrigiert, während man außerhalb des Kartells für dieses Jahr mit einer leichten Zunahme der Ölförderung rechnet.
Stützend auf die Ölpreise wirkte die Aussage des Vorstandsvorsitzenden des Ölkonzern Saudi Aramco, der davon ausgeht, dass sich die Ölnachfrage im Jahr 2022 wieder vollständig von den Folgen der Corona-Pandemie erholt haben wird. Auch die Tatsache, dass die OPEC-Ölproduktion, dank der Kürzungen der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im September leicht zurückgegangen ist, sorgte für Käufe.

Am Devisenmarkt blieb der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar unter Druck. Der schwache ZEW-Konjunkturerwartungsindex, die stark steigenden Corona-Zahlen in Europa und die fehlenden Fortschritte bezüglich eines neuen Corona-Konjunkturprogrammes in den USA drückte auf die Stimmung der Anleger und somit auch auf unsere Gemeinschaftswährung.
 
Trotz der leichten Währungsverluste und der gestiegenen Rohölpreise werden die Heizöl-Notierungen hierzulande wohl weitgehend stabil in den heutigen Handelstag starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht lediglich ein leichtes Plus von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten, erste Preistendenzen deuten sogar auf geringe Abschläge hin. Insgesamt bleibt das Kursniveau also äußerst attraktiv und so kann man derzeit mit einem Bevorratungskauf wohl kaum etwas falsch machen. Zumal die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer alle Lieferungen ab Januar um rund 9 Cent pro Liter verteuern werden. Es sollte also rechtzeitig bestellt werden, damit der Tankwagen auch noch zuverlässig im alten Jahr vor dem Haus stehen kann.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.

13.10.2020, 08:34 Uhr
Die Ölpreise sind gestern zwar schwächer in die neue Handelswoche gestartet, konnten sich am Abend aber wieder stabilisieren und heute Morgen stehen sogar Pluszeichen an den Kurstafeln. Wenig Veränderung gibt es in Folge bei den Heizöl-Notierungen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern zwar schwächer in die neue Handelswoche gestartet, konnten sich am Abend aber wieder stabilisieren und heute Morgen stehen sogar leichte Pluszeichen an den Kurstafeln. Wenig Veränderung gibt es in Folge bei den Heizöl-Notierungen, die sich weiterhin auf einem sehr attraktiven Niveau befinden.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 42 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 39,80 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,18 US-Dollar gehandelt.

Nachdem Hurrikan "Delta" keine größeren Schäden an den Ölanlagen im Golf von Mexiko hinterlassen hat und hier die Ölproduktion schnell wieder hochgefahren werden kann und zudem auch der Ölarbeiterstreik in Norwegen beigelegt werden konnte, starteten die Rohölpreise gestern erwartungsgemäß mit Abschlägen in die neue Handelswoche.
Der Hauptbelastungsfaktor am Ölmarkt wird, neben den wieder zunehmend notwenig werdenden Corona-Beschränkungen, künftig aber wohl die Wiederaufnahme der libyschen Ölförderung sein. Derzeit liegt hier die Produktion bei rund 350.000 Barrel pro Tag und eine Verdoppelung ist nach Wiederinbetriebnahme des Sharara-Ölfeldes durchaus möglich.
Dies könnte die am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder schon bald dazu zwingen, auf die veränderte Situation zu reagieren. In der nächsten Woche trifft sich das JMMC (Joint Ministerial Monitoring Committee) um eine Bestandsaufnahme zu machen.
Gestern gab es an den internationalen Ölmärkten zwar hohe Umsätze, dafür aber nur wenig neue Markt bewegenden Nachrichten. Dies wird sich in nächster Zeit ändern, denn es stehen nicht nur wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, auch die Monatsberichte der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA) könnten neue Impulse bringen.
Natürlich warten die Händler auch wieder mit Spannung auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die morgen Abend nach Börsenschluss (API) und am Donnerstag Nachmittag (DOE) in dieser Woche mit einem Tag Verspätung veröffentlicht werden.

Auch am Devisenmarkt gab es gestern einen recht ruhigen und ereignislosen Handel. Der Euro verlor dabei im Vergleich zum US-Dollar leicht an Wert, die Kursänderungen hielten sich aber in engen Grenzen. Der heute am Vormittag erwartete ZEW-Konjunkturerwartungsindex könnte etwas Schwung in den Markt bringen. Die heute am Morgen veröffentlichten Außenhandelszahlen aus China wurden bislang weitgehend ignoriert.
 
Wenig Veränderung wird es heute aller Voraussicht nach auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande geben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht weitere minimale Abschläge in einer Größenordnung von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Somit bleibt das Preisniveau weiterhin äußerst attraktiv und entsprechend rege zeigt sich auch die Nachfrage. Angesichts der Tatsache, dass die Liefertermine im alten Jahr immer knapper werden und ab dem 1. Januar die CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer einen Mehrpreis von rund 9 Cent pro Liter einfordern, ist dringend anzuraten, den Heizöl-Vorrat zu überprüfen und rechtzeitig zu bestellen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.

12.10.2020, 08:50 Uhr
Die Ölpreise sind im Laufe des Freitages leicht unter Druck geraten und starten auch heute Morgen mit eher schwacher Tendenz in den europäisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit leichten bis moderaten Abschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind im Laufe des Freitages leicht unter Druck geraten und starten auch heute Morgen mit eher schwacher Tendenz in den europäisch geprägten Handel. Erfreulicherweise werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit leichten bis moderaten Abschlägen erwartet.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 40,20 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1820 US-Dollar gehandelt.

Hurrikan "Delta" hat keine größeren Schäden an den Ölanlagen im Golf von Mexiko verursacht und so kann die Produktion dort bald wieder aufgenommen werden. Auch der zweite Faktor, der in der letzten Woche noch für steigende Rohölpreise gesorgt hatte, ist nun wohl weggefallen. Der Streik der norwegischen Ölarbeiter wurde für beendet erklärt, nachdem sich die Gewerkschaft mit dem Arbeitgeber einigen konnte.
Zudem nimmt die Ölförderung in Libyen immer weiter an Fahrt auf. Am Wochenende vermeldete die National Oil Corporation (NOC), dass die Produktion am größten Ölfeld Sharara nun wieder aufgenommen werden kann. Es sieht also danach aus, als dass der Ölmarkt auch in nächster Zeit sehr gut versorgt sein wird, was tendenziell natürlich wieder etwas auf die Preise drücken sollte.
Auch die Corona-Zahlen gehen weiter kräftig nach oben, sodass auch auf Nachfrageseite nicht mit einer Erholung, eher mit einem Rückgang zu rechnen ist.
Die Zahl der aktiven US-Ölanlagen ist die dritte Woche in Folge angestiegen. Das Öl-Dienstleistungsunternehmen Baker Hughes vermeldete am Freitagabend einen Anstieg um weitere 4 auf nunmehr 193 Einheiten. Somit ist auch von dieser Seite ein eher preisdrückender Impuls zu erwarten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen und dabei von überraschend guten Konjunkturdaten aus Italien profitieren. Hier ist die Industrieproduktion per August um 7,7 Prozent und somit deutlich stärker als erwartet angestiegen. Dies nährt Hoffnungen auf eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung, nachdem das Land von der Corona-Krise ja besonders hart getroffen wurde.
 
Zum Wochenstart gibt es also insgesamt recht gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise aller Voraussicht nach mit Abschlägen in den Tag starten werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Nachdem es in der letzten Woche den größten Anstieg seit Monaten gegeben hat und die Notierungen mittlerweile auf den höchsten Stand seit Anfang September stehen, ist dies sicherlich eine gute Nachricht für alle Verbraucher die noch nicht bestellt haben. Da für alle Lieferungen ab dem 1. Januar die neue CO2-Abgabe und die wieder höhere Mehrwertsteuer erhoben werde muss, ist dringend anzuraten, rechtzeitig zu ordern. In einigen Regionen sind die Liefertermine für das alte Jahr bereits knapp!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.

09.10.2020, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder deutliche Gewinne verbuchen können und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit knapp sechs Wochen. Die Heizöl-Notierungen werden heute trotzdem weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder deutliche Gewinne verbuchen können und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit knapp sechs Wochen. Da heute in Asien bislang leichte Gewinnmitnahmen zu beobachten sind, werden die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach aber stabil, bestenfalls sogar mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 41 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter behaupten und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Bestimmendes Thema am Ölmarkt sind weiterhin die Produktionsausfälle im Golf von Mexiko und in der Nordsee, wo unter anderem das größte Ölfeld durch einen Ölarbeiter-Streik betroffen ist und Förderausfälle von knapp 500.000 Barrel pro Tag drohen. Beide Ereignisse sollten zwar nur vorübergehender Natur sein, dennoch wirken sie zumindest kurzfristig stark bullsih, also preistreibend auf die Ölpreise.
Hurrikan "Delta" wird im Laufe des heutigen Tages auf die Ölanlagen im Golf von Mexiko treffen, wo die Produktion mittlerweile um über 90 Prozent zurückgefahren wurde. Dadurch stehen dem Markt etwa 1,7 Millionen Barrel pro Tag weniger zur Verfügung. Wie stark die Schäden dann letztendlich sein werden, ist derzeit natürllch noch nicht absehbar. Aktuell ist "Delta" in der Kategorie 3 von 4 eingestuft.
Wie es am Ölmarkt nach diesen Ereignissen weitergehen wird, ist ebenfalls schwer abschätzbar. Zwar drückt natürlich die Corona-Pandemie nach wie vor sehr schwer auf die Öl-Futures, doch es gibt durchaus immer wieder optimistische Prognosen, vor allem was die längerfristige Nachfrageentwicklung anbetrifft. So geht die OPEC beispielsweise in ihrem aktuell veröffentlichten Jahresbericht davon aus, dass der globale Ölverbrauch erst im Jahr 2040 ihren Höhepunkt erreichen und dann bei knapp 120 Millionen Barrel pro Tag liegen wird.
Relativ gut sind auch die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten ausgefallen. In den USA ging die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche von 849.000 auf 840.000 zurück und auch die weitergeführten Jobgesuche verringerten sich. Heute Morgen wurde aus China der Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per September mit einem Wert von 54,8 Punkten veröffentlicht. Im Vormonat lag dieser noch bei 54 Zählern glatt.

Relativ wenig Bewegung gab es gestern wieder am Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar weitgehend unverändert aus dem Handel gegangen ist. Dabei konnte unsere Gemeinschaftswährung kaum von den guten Konjunkturdaten und der neuen Hoffnung, dass es in den USA doch schon bald ein neues Corona-Hilfspaket geben könnte, profitieren.
 
Trotz der weiter deutlich gestiegenen Rohölpreise werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach nur wenig verändert in den Tag starten. Dies liegt daran, dass der Großteil dieses Anstieges bereits gestern schon weitgehend eingepreist wurde. Obwohl die Heizölpreise mittlerweile den höchsten Stand seit Anfang September erreicht haben, ist das Niveau weiterhin als äußerst attraktiv zu bezeichnen. Da nicht davon auszugehen ist, dass die Kurse in den nächsten Wochen wieder deutlich nachgeben werden, sollte eher früher als später bestellt werden, zumal die CO2-Abgabe nun endgültig verabschiedet ist und definitiv erstmals für alle Lieferungen ab Januar 2021 erhoben werden muss. Zusammen mit der höheren Mehrwertsteuer ergibt dies dann einen Aufschlag von rund 9 Cent pro Liter!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden
Heizungen eingesetzt werden.