Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
63,94 $ -0,20 %
Dollarkurs
0,9029 € -0,09 %
Gasölpreis
582,25 $ -0,47 %
* Stand: 10.12.2019, 10:30 Uhr
10.12.2019, 07:26 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern weitgehend unbeeindruckt von der künftigen Förderpolitik von OPEC gezeigt und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Seitwärtstrend fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern weitgehend unbeeindruckt von der künftigen Förderpolitik von OPEC und Co. gezeigt und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. Bei stabilen Wechselkursen werden auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach ihren Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen fortsetzen.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" nach wie vor bei 64,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde weiterhin knapp 59 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1065 Dollar gehandelt.

Auch wenn die Förderkürzungen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens und unter Hinzuziehen der angekündigten zusätzlichen Drosselung Saudi-Arabiens wohl größer ausgefallen könnten, als dies im Vorfeld von den meisten Marktbeobachtern erwartet worden war, löste dies zumindest bis jetzt keinen größeren Anstieg der Rohölpreise aus. Auch der erneute, deutliche Rückgang der aktiven US-Bohranlagen wirkte lediglich preisstützend, obwohl hier mittlerweile der niedrigste Stand seit März 2017 erreicht ist und sich dies früher oder später sicherlich auch auf die Fördermengen der US-Ölindustrie auswirken wird.
Zu groß ist die Sorge vor einer sich weiter schwach entwickelnden globalen Nachfrage, vor allem im ersten Quartal des nächsten Jahres. Die zuletzt veröffentlichten Exportzahlen aus China haben diese Befürchtung untermauert und so sehen viele Analysten derzeit eher stabile, vorübergehend eventuell auch leicht steigende Notierungen. Vor allem wenn es nicht bald zu einer deutlichen Entspannung im Handelskonflikt zwischen der USA und China kommt, denn dieser wird sich weiter auf wohl fast alle Volkswirtschaften der Welt auswirken. Bereits in fünf Tagen könnte es zu einer weiteren Anhebung von US-Zöllen auf chinesische Importe kommen.
In den nächsten Tagen und Wochen werden sich die Marktteilnehmer daher stark auf die Ergebnisse der immer noch laufenden Verhandlungen, aber sicherlich auch auf neue Konjunkturdaten und die noch in dieser Woche zu Veröffentlichung anstehenden Monatsreports von EIA, OPEC und IEA konzentrieren.
Wie die US-Ölbestandsdaten des American Petreleum Institute (API), wird bereits heute Abend nach US-Börsenschluss der Bericht der Energy Information Administration (EIA) erscheinen, der dem Ölmarkt neue Impulse geben könnte.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar in einem recht ruhigen Marktumfeld minimal zulegen. Im Laufe dieser Woche könnte allerdings wieder etwas mehr Bewegung in den Handel kommen, denn sowohl die US-Notenbank, als auch die Europäische Zentralbank halten ihre Sitzungen ab und am Donnerstag wählen die Briten ein neues Parlament, das die Weichen für den Brexit stellen soll.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute sehr stabil in den Tag starten und es ist davon auszugehen, dass es auch im Laufe des Handels bei nur sehr geringen Preisbewegungen bleiben wird. Insgesamt stehen die Notierungen nach wie vor auf einem durchaus attraktiven Niveau, das gerade sicherheitsorientierte Verbraucher zu einem rechtzeitigen Bevorratungskauf genutzt werden sollte. Denn die Lieferzeiten sind vielerorts nach wie vor recht lang.
09.12.2019, 07:42 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag deutlich angezogen als bekannt wurde, dass Saudi-Arabien die Ölproduktion zusätzlich kürzen will. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten bis moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag deutlich angezogen als bekannt wurde, dass Saudi-Arabien die Ölproduktion, zusätzlich zum Förderabkommen, kürzen will. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten bis moderaten Aufschlägen in die neue Handelswoche.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 59 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1060 Dollar gehandelt.

Wie bereits am Freitag an dieser Stelle berichtet, werden die am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder ihren Ausstoß, zunächst befristet bis Ende März nächsten Jahres, um weitere 500.000 Barrel pro Tag reduzieren. Während dies vom Markt ohne größere Reaktionen aufgenommen wurde, sorgte dann am Freitagnachmittag die Meldung, dass Saudi-Arabien freiwillig zusätzlich kürzen will, für einen deutlichen Anstieg der Rohölpreise.
Allerdings haben es die Saudis bei ihrer "Fleißaufgabe" zur Bedingung gemacht, dass sich die Partner auch an die neuen festgelegten Quoten halten. Bereits in den vergangenen Monaten hatte das Königreich bereits stärker gekürzt, also dies eigentlich vorgesehen war.
Ende des ersten Quartals will sich die OPEC mit ihren Verbündeten erneut treffen, um die Wirksamkeit der Maßnahme zu überprüfen und eventuelle Anpassungen vorzunehmen.
Auch wenn es am Freitagnachmittag dann doch noch zu einer Reaktion nach oben kam, rechnen die meisten Marktbeobachter nicht mit einem weiteren Anstieg der Ölpreise. Allerdings dürfte das Potenzial nach unten vorerst ebenfalls begrenzt bleiben.
In den nächsten Tagen und Wochen wird nun aller Voraussicht nach wieder der Handelskonflikt zwischen den USA und China das Hauptthema am Ölmarkt sein. Mittlerweile wirken sich die US-Zölle deutlich spürbar auf die chinesischen Exporte aus, die per November im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent zurückgegangen sind. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem leichten Plus gerechnet. Vor allem in Richtung USA gab es einen regelrechten Einbruch um 23 Prozent.
 
Am Devisenmarkt verlor der Euro am Nachmittag im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert, nachdem aus den USA sehr gute Konjunkturdaten veröffentlicht wurden und somit vorerst mit keinen weiteren Zinserhöhungen seitens der Fed zu rechnen ist. Die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft legte per November überraschend deutlich um 266.000 zu und der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan kletterte per Dezember auf 88,9 Punkte. Erwartet wurden lediglich 88 Zähler.

Insgesamt also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise wohl auch heute Morgen mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent erwarten. Allerdings wurde in einigen Regionen bereits am Freitag auf die gestiegenen Rohölpreise reagiert, sodass es im Schnitt wohl eher zu einer geringeren Verteuerung kommen wird. Nach wie vor bewegen sich die Notierungen innerhalb des seit Wochen existenten Seitwärtstrendes. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob dieser auch bis zum Jahresende Bestand haben wird.
06.12.2019, 08:27 Uhr
Die Ölpreise zeigen sich weier von der stabilen Seite gezeigt, obwohl die OPEC die offizielle Fördermenge um 0,5 Millionen Barrel pro Tag kürzen will. Somit gehen auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern wieder von der stabilen Seite gezeigt, obwohl die OPEC überraschend schnell verkündet hat, dass die offizielle Fördermenge um 0,5 Millionen Barrel pro Tag gekürzt werden soll. Somit gehen auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar leicht verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1105 Dollar gehandelt.

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) hat gestern bei ihrer Vollversammlung in Wien beschlossen, die gemeinsam mit den anderen am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Ländern vereinbarte Produktionsmenge weiter zu kürzen. Die bisher geltende Drosselung von 1,2 Millione Barrel vom Dezember 2017, soll nun nochmals um 0,5 Millionen Fass ausgeweitet werden, zunächst befristet bis Ende März 2020. Allerdings müssen die nicht dem Kartell angehörenden Länder heute offiziell noch zustimmen.
Auf die Rohölpreise hatte dieser, im Vorfeld eigentlich so nicht unbedingt erwartete, Beschluss bislang kaum größere Wirkung entfacht. Zum einen wurde die bisherige Quote in den meisten Monaten ohnehin deutlich übererfüllt, zum anderen soll es für Russland eine formale Änderung geben, die zusätzlich etwas mehr Öl auf den Markt bringen wird. Ingesamt sollte sich, nach Meinung der meisten Analysten, am derzeit verfügbaren physischen Angebot nur wenig ändern.
Somit wird der Fokus der Börsianer in den nächsten Tagen und Wochen wohl wieder auf die Nachfrageseite und hier speziell auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China gerichtet sein. Auch die Monatsberichte von EIA, OPEC und IEA stehen in der nächsten Woche zur Veröffentlichung an und werden sicherlich auch Auswirkungen auf die Preisfindung am Ölmarkt haben.
Die Konjunkturdaten liefern derzeit weiterhin ein recht gemischtes Bild. Während die Arbeitsaufträge der deutschen Industrie und die EU-Einzelhandelsumsätze gestern enttäuschten, gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche um 10.000 auf 203.000 zurück.

Trotz der eher schwachen Wirtschaftsindikationen aus der EU und den positiven Zahlen aus den USA, konnte der Euro gestern im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar weiter leicht zulegen und sogar die 1,11-Dollar-Marke übersteigen. Auch heute Morgen zeigt sich die Gemeinschaftswährung auf relativ hohem Niveau weiterhin stabil.

Dank der leichten Währungsgewinne werden auch die Heizölpreise hierzulande weitgehend unverändert in den letzzen Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur minimale Aufschläge in einer Größenordnung von 0,2 Cent pro Liter erwarten. Er scheint, als würde das OPEC-Treffen keine größeren Kursänderungen bringen und somit deutet Vieles darauf hin, dass sich der stabile Seitwärtstrend auch in den nächsten Tagen und Wochen fortsetzen wird.


05.12.2019, 08:02 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf kräftige Gewinne erzielen können. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf kräftige Gewinne erzielen können. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,15 Dollar. Der Euro bewegt sich im Vergleich zum US-Dollar weiterhin kaum von der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1080 Dollar gehandelt.

Die Möglichkeit, dass es am morgigen Freitag,beim OPEC-Treffen in Wien überraschenderweise doch zu einer weiteren Reduzierung der Fördermengen kommen könnte, sowie die leicht bullish, also preistreibend interpretierten Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) haben dafür gesorgt, dass die Rohölpreise gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel deutlich nach oben tendierten. Außerdem gibt es wohl wieder einmal neue Hoffnung, dass die USA und China doch noch auf einem guten Weg zu einem Handelsabkommen sind.
Unterstützt wurde die Aufwärtsbewegung dann auch noch von positiv ausgefallenen Konjunkturdaten aus der EU, wo der Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per November mit einem Wert von 51,9 veröffentlicht wurde. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 51,5 Punkten gerechnet. Auch die Erwartung einer im nächsten Jahr wieder stärkeren Ölnachfrage aus Indien, sorgte für zusätzliche Käufe, sodass die Futures bis zur Bekanntgabe der Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) weiter deutlich anzogen.
Diese bestätigten dann in etwa die API-Zahlen vom Vortag. Auch hier gab es nämlich einen deutlichen Rückgang bei den Rohöl-Vorräten, während die Bestände bei Heizöl bzw. Diesel und Benzin kräftig anstiegen. Unterm Strich verblieb ein Aufbau von 1,6 Millionen Barrel, sodass es nach Veröffentlichung zu leichten Gewinnmitnahmen kam.
Insgesamt konnten die Gewinne aber gut gehalten werden und auch heute Morgen starten die Ölpreise auf relativ hohem Niveau. Heute beginnt ja das OPEC-Treffen in Wien und morgen kommen dann die am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Länder hinzu. Mit einer Entscheidung über die künftigen Fördermengen ist somit heute noch nicht zu rechnen, Tendenzen und Stimmungen könnten aber durchaus neue entscheidende Impulse liefern.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern nur kurzzeitig von schlechten Konjunkturdaten aus den USA profitieren und im Vergleich zum US-Dollar vorübergehend auf Werte über 1,11 US-Dollar zulegen. Im November wurden von den US-Firmen nur 67.000 neue Jobs geschaffen, während Marktexperten mit einem Plus von 140.000 gerechnet hatten. Auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor verfehlte die Prognose mit einem Wert von 53,9 statt 54,5 Punkten.

Die Heizölpreise hierzulande haben bereits gestern einen Teil des Rohöl-Preisanstieges mit vollzogen, werden aber auch heute mit weiteren leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich der seit Wochen existente Seitwärtstrend fort, das Preisniveau ist dabei durchaus attraktiv. Dies sehen derzeit auch sehr viele Verbraucher so, denn das Bestellaufkommen kann weiterhin als relativ hoch beschrieben werden.
04.12.2019, 08:18 Uhr
Die Ölpreise blieben auch gestern weiter recht schwankungsanfällig, zeigen sich im Tagesvergleich heute morgen aber kaum verändert. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten blieben auch gestern weiter recht schwankungsanfällig, zeigen sich im Tagesvergleich heute morgen aber kaum verändert. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil in den Handel starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar behaupten und wird heute Morgen weiterhin zu Kursen um 1,1075 Dollar gehandelt.

Die Spannung vor dem morgen beginnenden OPEC-Treffen in Wien wächst. Schien es bis vor kurzem noch klar zu sein, dass es lediglich eine Verlängerung des bisher geltenden Abkommens geben wird, so steht mittlerweile auch eine Ausweitung der Förderkürzung um 0,4 Millionen Barrel pro Tag im Raum. Marktbeobachter und Analysten mahnen ja seit Wochen und Monaten, dass eine Beibehaltung der aktuellen Quoten nicht ausreichen würde, um den Markt zu stabilisieren.
Dies hat dafür gesorgt, dass sich die Rohölpreise gestern gerade zum Abend hin wieder nach oben entwickeln konnten, nachdem sie zuvor weiter unter Druck geraten waren.
Auslöser für den Kurrutsch waren unter anderem die Äußerungen von US-Präsident Trump zum Handelskonflikt mit China, die starke Zweifel aufkommen ließen, ob ein Deal noch in diesem Jahr zustande kommen wird. Wörtlich sagte Trump "mir gefällt der Gedanke, mit dem China-Abkommen bis nach der Wahl zu warten". Somit scheint es auch sehr wahrscheinlich zu sein, dass es zum 15. Dezember neue US-Zöller auf chinesische Importe geben wird. Dies dürfte aber das Verhältnis zwischen China und den USA weiter massiv belasten.
Ebenfalls leicht preisdrückend wirkte die Nachricht, dass Saudi-Arabien die Preise für Rohöl-Lieferungen nach Nordwesteuropa für den Zeitraum Januar teilweise deutlich gesenkt, während bestimmte Ölsorten für Abnehmer aus Asien teuerer werden.
Gestern nach Börsenschluss wurden dann noch die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) veröffentlicht, die unterm Strich relativ neutral ausgefallen sind. Zwar gab es bei Rohöl einen unerwartet starken Rückgang von 3,7 Millionen Barrel, dafür aber bei Benzin einen ebenso überraschenden Aufbau von 2,9 Millionen Fass. Die Öl-Futures reagieren heute Morgen mit einem weiteren leichten Anstieg.

Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel mit kaum nennenswerten Kursschwankungen zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar. Insgesamt scheint es, als könnte sich unsere Gemeinschaftswährung auf dem Niveau von 1,1080 US-Dollar stabilisieren. Heute stehen aber wieder wichtige Konjunkturdaten aus der EU und den USA zur Veröffentlichung an, die eventuell neuen Schwung bringen könnten.

Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben heute ebenfalls recht stabil in den Handel. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht nur leichte Aufschläge in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen stehen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang August, was sich entsprechend auf die Nachfrage auswirkt, die auch gestern wieder recht robust war. Wer das Preisrisiko, das vom OPEC-Treffen zweifelsohne ausgeht, vermeiden möchte, sollte am besten noch heute bestellen.
03.12.2019, 08:06 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern am Vormittag zunächst etwas von den Verlusten vom Freitag erholen können, sind in der zweiten Tageshälfte aber wieder unter Druck geraten. Die Heizöl-Notierungen hierzulande starten folglich mit leichten Verlusten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern am Vormittag zunächst etwas von den Verlusten vom Freitag erholen können, sind in der zweiten Tageshälfte aber schon wieder unter Druck geraten. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Verlusten in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 61 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,10 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1075 Dollar gehandelt.

Je näher das OPEC-Treffen rückt, desto mehr Spekulationen und Analysten-Meinungen kommen in den Markt. Dabei gilt nach wie vor: Fix ist nix!
Gestern gab es zur Abwechslung mal eine ganz neue Insider-Information, wonach Saudi-Arabien in Wien für eine Überraschung sorgen will. Im Raum steht wohl nun doch eine Produktionskürzung von weiteren 400.000 Barrel pro Tag. Bislang schien es einen breiten Konsens darüber zu geben, die Förderung unverändert zu belassen. Doch das Königreich hat angesichts des bevorstehenden Börsengangs des Ölkonzerns Saudi Aramco ein großes Interesse an einer Stabilisierung der Rohölpreise. Es bleibt hier also spannend.
Auch zum zweiten großen Thema, dem Handelskonflikt zwischen den USA und China, gibt es neue Erkenntnisse. US-Handelsminister Wilbur Ross kündigte an, dass die für den 15. Dezember angekündigten weiteren Strafzölle auf chinesische Importe wohl umgesetzt werden, sollte das seit Ende Oktober verhandelte Teilabkommen bis dahin nicht stehen. China hingegen hat erneut die Rückführung von bestehende Zöllen verlangt. Derzeit sieht es also wieder einmal nicht nach Annäherung, sondern eher nach neuer Konfrontation aus.
Der gestern veröffentlichte EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe fiel überraschend positiv aus. Per November stieg der Wert von 45,9 auf 46,9 Punkte an, Analysten hatten lediglich mit 46,6 Punkten gerechnet. In den USA enttäuschte hingegen der viel beachtete ISM-Index aus der Industrie mit einem Wert von nur 48,1 Punkten und auch die Bauausgaben gingen per Oktober überraschend um 0,8 Prozent zurück.

Dies wirkte sich auf den Devisenmarkt aus, wo es endlich mal wieder etwas mehr Bewegung gab. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen und kann diese heute Morgen bislang auch gut verteidigen. Dabei profitierte die Gemeinschaftswährung wohl auch von der sicher wieder verschlechternden Stimmung zwischen den USA und China.

Insgesamt also recht gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute wieder etwas schwächer in den Handel starten werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile sind die Notierungen wieder auf dem günstigsten Niveau der letzten drei Monate angekommen, was sich sofort auf die Nachfrage auswirkt. Das Bestellaufkommen stieg gestern auf das höchste Niveau seit mehreren Wochen.
02.12.2019, 08:38 Uhr
Die Ölpreise erlitten am Freitagnachmittag einen Schwächeanfall und gingen mit deutlichen Verlusten aus dem Handel. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen, werden auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Abschlägen in die neue Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitagnachmittag einen plötzlichen Schwächeanfall erlitten und gingen mit deutlichen Verlusten aus dem Handel. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Abschlägen in die neue Woche starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 56 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1020 Dollar gehandelt.

Die Stimmung an den Ölbörsen wird angesichts des immer näher rückenden OPEC-Meetings langsam nervöser und die Rohölpreise werden dabei immer volatiler. Während sich die Notierungen im frühen europäisch geprägten Handel noch wie an der Schnur gezogen seitwärts entwickelten, gab es mit einsetzendem US-Handel einen regelrechten Absturz, ohne dass es dazu eine spezielle Nachricht gegeben hätte.
Vielleicht waren es die Meldungen aus dem saudischen Königreich, wonach Insidern zufolge hier eine härte Linie bei der Einhaltung der Fördermengen eingeschlagen werden soll. Bisher haben es Länder wie der Irak nicht ganz so genau genommen, was wohl künftig nicht mehr toleriert bzw. ausgeglichen werden soll. Auch die russische Haltung zum Thema Förderabkommen lässt Unsicherheit aufkommen, wie es mit der gemeinsamen Förderpolitik weitergehen soll. Moskau präferiert derzeit lediglich eine Beibehaltung der aktuellen Produktionsmengen, hat sich aber nicht für eine Verlängerung über den 31. März hinaus ausgesprochen.
Auch beim Thema Handelsabkommen geht es nicht so recht voran und es gibt immer mehr Zweifel, ob das erste Teilabkommen noch vor dem 15. Dezember unterzeichnet werden kann. Sollte dies nicht geschehen, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass die von den USA zu diesem Zeitpunkt geplanten weiteren Strafzölle verhängt und wiederum eine Gegenreaktion aus China auslösen werden. Außerdem drückt die Verabschiedung von zwei US-Gesetzen, die die Demokratiebewegungen in Hongkong unterstützen, auf das Verhältnis der beiden wirtschaftlichen Supermächte.
So machen sich die Börsianer wohl berechtigterweise Sorgen, dass die globale Ölnachfrage sich auch in Zukunft eher schwach entwickeln und es so in den nächsten Monaten zu einem deutlichen Überangebot am Ölmarkt kommen könnte.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nicht von den überraschend gut ausgefallen Arbeitsmarktdaten aus Deutschland und der EU profitieren und fiel bis zum Beginn des US-Handels kurzzeitig sogar unter die 1,10-Dollar-Marke zurück. Mit dem Verkaufsdruck am Ölmarkt konnte sich die Gemeinschaftswährung aber wieder erholen und sogar ein leichtes Plus erzielen.

Die Heizölpreise hierzulande können ihren Abwärtstrend der letzten Tage nach diesen Vorgaben wohl auch heute weiter fortsetzen. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von knapp einen Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleiben die Notierungen aber in der recht engen Handelsspanne der letzten Wochen und sollte es in dieser Woche keine große Überraschung vom OPEC-Treffen geben, könnte diese durchaus auch noch bis Jahresende Bestand haben.
29.11.2019, 08:33 Uhr
Die Ölpreise blieben gestern in einer recht engen Handelsspanne und zeigen sich heute Morgen im Tagesvergleich weitgehend unverändert. Auch die Heizöl-Notierungen setzen ihren Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen wohl auch heute fort. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten blieben gestern in einer recht engen Handelsspanne und zeigen sich heute Morgen im Tagesvergleich weitgehend unverändert. Auch die Heizöl-Notierungen hierzulande setzen ihren Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen heute wohl ebenfalls fort.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" nach wie vor bei 63,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,10 Dollar. Auch der Euro tritt auf der Stelle und wird im Vergleich zum US-Dollar heute Morgen weiterhin zu Kursen um 1,1010 Dollar gehandelt.

Wie es zu erwarten war, gab es gestern einen recht müden Handel an den internationalen Finanz- und Rohstoffmärkten, denn in den USA wurde der Thanksgiving-Feiertag begangen und somit blieben von dieser Seite nicht nur Impulse aus, sondern auch die Umsätze deutlich unter Durchschnittsniveau.
Nach dem überraschend kräftigen Aufbau der US-Ölbestände, gab es überraschenderweise nur wenig Verkaufsdruck und so starteten die Rohölpreise gestern am Morgen recht stabil in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Gewichtige Neuigkeiten zum Ölgeschäft gab es dabei nicht und die am Vormittag veröffentlichte Geschäfts- und Verbraucherstimmung aus der EU konnte per November mit einem Wert von 101,3 Punkten die Erwartung zwar leicht übertreffen, wirkte sich aber ebenfalls nicht auf das Geschehen am Ölmarkt aus.
So war der Handel wieder einmal von Gerüchten und Spekulationen zu den Hauptthemen Handelskonflikt und OPEC-Trefffen bestimmt. In genau einer Woche treffen sich die Mitglieder des Kartells mit den anderen am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Staaten und dann wird entschieden, wie es mit den Produktionsmengen in nächster Zeit weitergehen soll. Bisher deutet alles darauf hin, dass es hier keine Veränderung geben wird, obwohl die OPEC selbst mit einer Überversorgung in der ersten Hälfte des nächsten Jahres rechnet. Vor allem Russland, das hier in letzter Zeit gemeinsam mit Saudi-Arabien die Führungsrolle übernommen hatte, sprach sich erneut klar für eine Beibehaltung der aktuellen Förderpolitik ausgesprochen. Bleibt wohl nur die Frage, welche Laufzeit vereinbart wird.

Am Devisenmarkt scheint der Euro im Vergleich zum US-Dollar derzeit eingefroren zu sein. Auch gestern bewegte sich die Gemeinschaftswährung kaum von der Stelle und reagierte auch nicht auf das im Vergleich zum Vormonat gestiegenen EU-Verbrauchervertrauen und die wieder bessere Geschäfts- und Verbraucherstimmung. Auch heute dürften die Umsätze dünn und die Kursausschläge geringe bleiben, denn in den USA bleiben viele Börsianer dem Handel aufgrund des verlängerten Wochenendes fern. Black Friday ist Shopping-Day!

Bei diesen Vorgaben ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Heizölpreise hierzulande ebenfalls kaum verändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Die Notierungen suchen, wie die Rohölpreise, seit Tagen und Wochen eine neue Richtung. Es ist gut möglich, dass diese in nächster Zeit eher leicht abwärts gerichtet sein könnte, denn nach wie vor gibt es wenig Konkretes zum geplanten Teilabkommen zwischen den USA und China und sollte es beim OPEC-Treffen in einer Woche keine Überraschung geben, sollte der Ölmarkt in den nächsten Wochen und Monaten gut versorgt bleiben.
28.11.2019, 08:07 Uhr
Die Ölpreise waren gestern deutlichen Schwankungen unterworfen und gingen schlussendlich mit geringen Verlusten aus dem Handel. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen, werden wohl auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten waren gestern deutlichen Schwankungen unterworfen und gingen schlussendlich mit geringen Verlusten aus dem Handel. Bei weiterhin recht stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande folglich mit leichten bis moderaten Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 57,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter behaupten und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1010 Dollar gehandelt.

Trotz der überraschend bearish, also preisdrückend ausgefallenen API-Ölbestandsdaten vom Vorabend, starteten die Rohölpreise gestern mit weiter steigender Tendenz in den europäisch geprägten Handel. Der Optimismus im Handelskonflikt zwischen den USA und China, sowie die Erwartung, dass das OPEC-Förderabkommen in der nächsten Woche wohl verlängert werden wird, stützten die Notierungen.
Mittlerweile gibt es zahlreiche Kommentare und Spekulationen, was das OPEC-Treffen nächste Woche in Wien betrifft, die aber nahezu alle in die gleiche Richtung gehen. Es wäre also eine große Überraschung, wenn die Fördermengen gekürzt oder gar gelockert werden würden. Die einzig offene Frage scheint zu sein, ob es eine Verlängerung um drei, sechs oder gar neun Monate geben wird. Entscheidend wird dies aber ohnehin nicht sein, da die beteiligten Parteien die Entscheidung sicherlich auch künftig regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls vorzeitig anpassen werden.
Nachdem am frühen Nachmittag gute Konjunkturdaten aus den USA vermeldet wurden, begannen die Kurse aber wenig später bereits wieder zu bröckeln und es setzten Gewinnmitnahmen ein. Als dann die mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) veröffentlicht wurden, ging es mit den Notierungen weiter nach unten.
Auch hier gab es dann einen deutschen Aufbau von in Summe gut sieben Millionen Barrel, bei einem gleichzeitigen leichten Rückgang der Gesamtnachfrage. Außerdem stieg die US-Ölproduktion um 0,1 auf 12,9 Millionen Barrel an. In Summe waren die Zahlen also klar preisdrückend zu werten.
Trotzdem ging es mit den Futures in den Abendstunden wieder etwas nach oben, sodass unterm Strich im Tagesvergleich nur ein kleines Minus zu Buche stand.

Auch dem Devisenmarkt konnte der US-Dollar nur zwischenzeitlich von den guten Arbeitsmarktdaten, dem überraschenden Zuwachs bei den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter und dem im dritten Quartal um 2,1 Prozent gestiegenen Bruttoinlandsprodukt profitieren. Der Euro rutschte zwar zwischenzeitlich unter die 1,10-Dollar-Marke, konnte sich aber wieder erholen und notiert aktuell im Vergleich zu gestern Morgen weitgehend unverändert.

Dank der etwas gefallenen Rohölpreise, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleiben die Kurse also im stabilen Seitwärtstrend. Die Nachfrage zeigt sich dabei eher von der schwachen Seite, was angesichts der eher milden Temperaturen und des hohen Bevorratungsstandes nicht unbedingt überraschend ist.
27.11.2019, 08:14 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages weitere leichte Gewinne erzielen können und starten auch heute Morgen auf relativ hohem Niveau. In Folge gehen auch die Heizöl-Notierungen wieder mit geringen Aufschlägen in den heutigen Handelstag. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages weitere leichte Gewinne erzielen können und starten auch heute Morgen auf relativ hohem Niveau, obwohl die US-Ölbestände in dieser Woche deutlich gestiegen sind. In Folge gehen, aller Voraussicht nach, auch die Heizöl-Notierungen wieder mit geringen Aufschlägen in den heutigen Handelstag.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,25 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar weiterhin auf der Stelle und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1010 Dollar gehandelt.

Auch gestern blieb die Nachrichtenlage wieder recht dünn und so konzentrierten sich die Marktteilnehmer, wie schon in den letzten Tagen und Wochen, auf den Handelskonflikt und das in gut einer Woche anstehende OPEC-Meeting in Wien.
Doch auch von diesen beiden Themen gab es eigentlich so gut wie nichts Neues zu berichten. Nach wie vor hoffen die Börsianer auf einen baldigen Abschluss des ersten Teilabkommens zwischen den USA und China und in Folge mit einer schrittweisen Entspannung und eventuellen Rücknahme der bisher gegenseitig auferlegten Strafzölle. Doch bis dahin steht sicherlich noch einiges an Arbeit und Verhandlungen an und ob es tatsächlich soweit kommen kann, ist nach wie vor sehr fraglich.
Vom OPEC-Treffen erwarten sich die meisten Analysten nicht nur eine Verlängerung der bisher festgelegten Quotenregelung, sondern auch eine noch striktere Einhaltung, sodass auch von dieser Seite eher leicht stützende Einflüsse kamen.
Die nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen hingeben überraschend bearish, also preisdrückend aus. In Summe gab es hier einen Aufbau von gut sieben Millionen Barrel. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einen Plus von gut einer Million Fass gerechnet.
Bislang wirkten sich die Zahlen aber noch nicht auf das Handelsgeschehen in Asien aus. Heute Nachmittag werden die etwas wichtiger eingeschätzten Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE) veröffentlicht. Hierauf sollte die Reaktion dann doch etwas stärker ausfallen, bevor am morgen Donnerstag die US-Börsen aufgrund des Thanksgiving Day geschlossen bleiben.

Auch dem Devisenmarkt fehlt es nach wie vor an Impulsen. Entsprechend unverändert blieb auch gestern das Wechselkursverhältnis zwischen der Ölwährung US-Dollar und dem Euro. Heute stehen einige wichtige Konjunkturdaten aus den USA zur Veröffentlichung an, die eventuell etwas Bewegung in den Markt bringen könnten.

Erneut also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo sich die Heizölpreise ingesamt recht stabil entwickeln, allerdings mit leicht aufwärts gerichteter Tendenz. Auch heute wird es aus morgendlicher Sicht wohl wieder zu leichten Aufschlägen von 0,2 bis 0,4 Cent kommen, sodass mittlerweile der höchste Stand seit gut vier Wochen erreicht ist. Insgesamt kann das Preisniveau aber nach wie vor als recht günstig bezeichnet werden und sowohl der kurz-, also auch der mittelfristige Seitwärtstrend ist nach wie vor intakt.
26.11.2019, 08:39 Uhr
Die Ölpreise blieben auch gestern in einer recht engen Handelsspanne und befinden sich weiter auf Richtungssuche. Auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande sind keine größeren Kursprünge in Sicht und der Seitwärtstrend bleibt weiterhin intakt. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten blieben auch gestern in einer recht engen Handelsspanne und befinden sich weiter auf Richtungssuche. Auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande sind keine größeren Kursprünge in Sicht und somit bleibt der kurz- und mittelfristige Seitwärtstrend zumindest vorerst weiterhin intakt.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde weiterhin knapp 58 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar auf niedrigem Niveau knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1010 Dollar gehandelt.

Weiterhin gibt es von den großen Themen, die den Ölmarkt in letzter Zeit bewegt haben, kein neuen Erkenntnisse. Die USA und China arbeiten nach wie vor an einem ersten Teilabkommen, konnten bislang aber immer noch keine Details und keinen Termin für eine Unterzeichnung bekanntgeben. Während einige Analysten die laufenden Verhandlungen positiv beurteilen und dies als Zeichen einer weiteren Deeskalation deuten, werden andere langsam ungeduldig und sehen die Stimmung an den Börsen langsam kippen.
Auch zu dem in gut einer Woche anstehenden OPEC-Treffen gibt es keine neuen Nachrichten, was vermuten lässt, dass das Kartell gemeinsam mit den anderen am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Länder die Fördermengen unverändert belassen wird. Die Frage ist wohl nur, welche Laufzeit die neue Vereinbarung haben wird. Generell soll wohl wieder einmal auf eine stärke Einhaltung der Quoten geachtet werden, was wohl einer leichten Förderkürzung gleichkommen würde, aber auch schon bei den letzten Treffen ein Thema war. Hier gehen Wunsch und Wirklichkeit oft ein wenig auseinander.
Die gestern spärlich veröffentlichten Konjunkturdaten hatten keinen Einfluss auf die Preisfindung, ebenso wie der weitere Rückgang der aktiven US-Bohranlagen.
Auch heute ist damit zu rechnen, dass die Rohölpreise keine großen Sprünge machen werden. Die Marktteilnehmer warten auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die in dieser Woche wie gewohnt am Dienstagabend nach Börsenschluss (API) und am morgigen Mittwochnachmittag (DOE) veröffentlicht werden. Am Donnerstag wird in den USA Thanksgiving gefeiert.

Auch am Devisenmarkt blieben die Ausschläge sehr gering und der Euro konnte sich knapp oberhalb der psychologisch wichtigen 1,10-Dollar-Marke entlang hangeln. Der heute morgen veröffentlichte GfK Konsumklimaindex aus Deutschland konnte die Erwartung mit einem Wert von 9,7 Punkten leicht übertreffen und sollte somit unsere Gemeinschaftswährung eventuell weiter stützen.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben den stabilen Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen weiter fortsetzen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen minimale Aufschläge in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Im Vergleich zu den letzten Wochen hat die Kaufaktivität nun doch deutlich nachgelassen und es kann von einem recht ruhigen Geschäft berichtet werden. Trotzdem bleiben die Lieferzeiten in einigen Regionen nach wie vor recht lang.