Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
58,60 $ -0,83 %
Dollarkurs
0,9263 € -0,08 %
Gasölpreis
511,00 $ -0,49 %
* Stand: 21.02.2020, 08:39 Uhr
21.02.2020, 08:14 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel die zuvor erzielten Gewinne wieder abgegeben und starten heute Morgen mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen etwas schwächer erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel die zuvor erzielten Gewinne wieder abgegeben und starten heute Morgen mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen etwas schwächer erwartet.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 58,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 53,40 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar weitgehend stabil und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,0790 US-Dollar gehandelt.

Nach dem doch recht deutlichen Anstieg der internationalen Rohölpreise in den letzten Tagen, ging es mit den Öl-Futures auch gestern zunächst tendenziell weiter nach oben. Die neue Situation in Libyen, die erwarten lässt, dass sich die Ölexporte hier nicht so schnell erholen werden, wirkte entsprechend bullish, also preistreibend.
Der OPEC dürfte dies ganz gelegen kommen, denn damit ist der Druck, die Fördermengen weiter reduzieren zu müssen, aktuell nicht mehr ganz so hoch. Entsprechend wird es auch vor dem nächsten offiziellen Treffen am 5./6. März in Wien sicherlich keine Veränderungen der Quoten mehr geben.
Entscheidend für den weiteren Verlauf der Ölpreise wird aber natürlich die Entwicklung des Coronavirus sein. Während in China die Neuinfektionen langsam zurückgehen, wurden aus den USA und aus Südkorea eine erhöhte Anzahl von Ansteckungen vermeldet. Es ist derzeit noch völlig unabsehbar, wie lange die Epidemie die Wirtschaftstätigkeit einschränken wird und vor allem in welchem Ausmaß.
Die gestern am späten Nachmittag veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) brachten keine klaren Impulse. Während die Vorräte in Summe etwas zurückgingen, wurde auch ein deutlicher Rückgang bei der Gesamtnachfrage vermeldet, während die Rohölförderung unverändert bei 13 Millionen Barrel pro Tag auf Rekordniveau blieb.
Alles in Allem überwogen bei den Händlern dann aber wohl doch eher die preisdrückenden Aspekte und so fielen die Futures bis zum Handelsschluss wieder in etwa auf den Stand zu Handelsbeginn zurück. Heute Morgen setzt sich dieser Trend zunächst weiter fort.
 
Am Devisenmarkt blieben die Kursausschläge wieder recht gering. Der Euro konnte nur kurzzeitig die 1,08-Dollar-Marke zurückerobern, als die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung mit einem leichten Anstieg vermeldet wurden. Später fiel die Gemeinschaftswährung aber wieder zurück, obwohl das Verbrauchervertrauen in der EU per Februar etwas besser ausfiel als erwartet.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten, die ingesamt recht unspektakulär verlief. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,3 bis 0,6 Cent pro Liter erwarten. Da der Winter nach wie vor ein Totalausfall ist und sich die meisten Verbraucher bereits in den letzten Wochen eingedeckt haben, bleibt das Bestellaufkommen in diesen Tagen weiterhin auf einem relativ niedrigen Niveau.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
20.02.2020, 08:52 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder deutliche Gewinne verbuchen können und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Ende Januar. In Folge werden hierzulande leider auch die Heizöl-Notierungen ihren Aufwärtstrend der letzten Tage fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder deutliche Gewinne verbuchen können und stehen derzeit auf dem höchsten Niveau seit Ende Januar. In Folge werden hierzulande leider auch die Heizöl-Notierungen ihren Aufwärtstrend der letzten Tage fortsetzen.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 59,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 53,50 Dollar. Der Euro setzt seinen Abwärtstrend im Vergleich zum US-Dollar ebenfalls weiter fort und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0790 US-Dollar gehandelt.

Bei weiterhin recht hohen Umsätzen konnten die Rohölpreise auch gestern wieder deutliche Gewinne einfahren.
Hauptverantwortlich hierfür dürfte die Situation in Libyen sein. Auch wenn sich generell nichts geändert hat und die Ölproduktion bereits seit Wochen nur noch auf niedrigstem Niveau läuft, so sieht es mittlerweile stark danach aus, als könnte dieser Zustand noch länger Bestand haben. Bisher stufte man die Exportausfälle aus Libyen eher nur als vorübergehenden Effekt ein.
Dies könnte auch mit ein Grund sein, warum Russland derzeit keinen Grund für weitere Förderkürzungen sieht bzw. noch kein vorgezogenen OPEC-Treffen zustandegekommen ist, zumal sich zudem die positiven Meldungen zum Coronavirus in letzter Zeit weiter gehäuft haben. Die Zahl der Neuinfizierten ist mittlerweile auf den tiefsten Stand seit zwei Wochen gefallen.
Trotzdem kann hier sicherlich noch keine Entwarnung gegeben werden und die Auswirkungen auf die globale Wirtschaftsentwicklung bleiben enorm. Die Aktienmärkte zeigen sich davon aber (noch) weitgehend unbeeindruckt und bleiben weiter auf Rekordniveau, was die Ölpreise derzeit ebenfalls tendenziell mit nach oben zieht.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen ebenfalls leicht bullsih, also preistreibend aus. In Summe gab es nämlich einen leichten Abbau von gut einer Million Barrel, während die Analysten im Vorfeld mit einem Zuwachs von gut zwei Millionen Fass gerechnet hatten.
 
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern angesichts von sehr guten Zahlen vom US-Immobilienmarkt recht gut behaupten und sogar mit einem leichten Plus aus dem Handel gehen. Heute Morgen fällt unsere Gemeinschaftswährung aber wieder deutlich zurück.

Kein Wunder also, dass es mit den Heizöl-Notierungen weiter nach oben geht. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile sind die Kurse auf den höchsten Stand seit rund vier Wochen geklettert, liegen aber immer noch deutlich um Vorjahresniveau. Die Nachfrage bleibt in diesen Tagen aber überschaubar, was nicht nur an der Preisentwicklung, sondern sicherlich auch an den weiterhin viel zu milden Temperaturen liegt.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
19.02.2020, 07:54 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Nachmittags ins Plus gedreht und starten auch heute Morgen mit deutlichen Aufschlägen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande etwas höher erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Nachmittags ins Plus gedreht und starten auch heute Morgen mit deutlichen Aufschlägen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande etwas höher erwartet.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 58,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen knapp unterhalb der 1,08-Dollar-Marke gehandelt.

Nach einer Zwischenerholung schien es gestern so, als würden die Rohölpreise nun wieder den Weg nach unten einschlagen. Neben der nach wie vor bearish, also preisdrückend zu wertende Marktlage belastete ein per Februar deutlich zurückgegangener ZEW Konjunkturerwartungsindex die Börsen. Statt der erwarteten 21,5 Punkte gab es hier nur 8,7 nach 26,7 Zähler im Vormonat.
Mit einem überraschend gut ausgefallenen Empire State Index aus den USA konnte sich der Ölmarkt dann aber stabilisieren und als die Meldung über einen Angriff auf ein Transportschiff im Hafen von Tripolis über die Ticker lief, ging es mit den Futures dann deutlich nach oben. Die Marktteilnehmer fürchten eine Eskalation der Lage in Libyen, die dafür sorgen könnte, dass die derzeitigen Exportausfälle längerfristiger Natur werden könnten.
Nur eine leicht stützende Randnotiz ist sicherlich die von der US-Regierung verhängten Sanktionen gegen den russischen Ölkonzern Rosneft, der beim Export von venezolanischem Öl behilflich gewesen sein soll.
Auch die Hoffnung, dass der Höhepunkt der Corona-Epidemie bald erreicht sein könnte, treibt die Ölpreise an, die heute Morgen mit deutlichen Gewinnen in den asiatisch geprägten Handel gestartet sind.
Keine Neuigkeiten gibt es seitens der OPEC. So wie es aussieht, wird es wohl nicht zu einem vorgezogenen Treffen kommen. Doch bereits Anfang März steht das nächste offizielle Meeting in Wien an, wo über eine Reaktion auf die zuletzt deutlich gefallene globale Ölnachfrage diskutiert werden wird.
 
Am Devisenmarkt bleibt der Euro in diesen Tagen unter Druck. Im Vergleich zum US-Dollar fiel unsere Gemeinschaftswährung erstmals seit Mitte April 2017 wieder unter die 1,08-Dollar-Marke. Neben den Auswirkungen des Coronavirus, belasteten gestern zusätzlich die schwachen Konjunkturdaten aus der EU, während aus den USA eher gute Wirtschaftsindikationen kamen.

Keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit deutlichen Aufschlägen in den Handel starten werden. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Seit knapp vier Wochen tendieren die Notierungen nun seitwärts, auf einem aber nach wie vor sehr günstigen Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Ersparnis aktuell bei rund vier Cent pro Liter.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


18.02.2020, 08:51 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages weiter leicht nach oben tendiert, gehen heute Morgen aber schwach in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages weiter leicht nach oben tendiert, gehen heute Morgen aber deutlich schwächer in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 57 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0830 US-Dollar gehandelt.

Obwohl am Ölmarkt nach wie vor eindeutig die bearishen, also preisdrückenden Meldungen überwiegen, stiegen die Rohölpreise in den letzten Tagen immer weiter an. Auch gestern konnten hier bis Handelsschluss wieder Gewinne erzielt werden, während die Produktpreise bereits leicht unter Druck gerieten.
Heute Morgen folgen auch die für Europa maßgebenden Brent-Kontrakte, was sicherlich eine Folge der nach wie vor drückenden Fundamentaldaten ist.
Der durch den Coronavirus verursachte Bedarfsrückgang wird bei den Experten der Citigroup mittlerweile auf rund 3,4 Millionen Barrel geschätzt, was den Rückgang der libyschen Ölförderung mehr als kompensiert. Hier liegt die Produktion aktuell nur noch bei rund 150.000 Barrel pro Tag, sodass sich der Ausfall auf rund eine Million Barrel aufsummiert hat. Um die Gewalt in Libyen zu beenden, sollen nun europäische Kriegsschiffe vor der Küste patrouillieren und illegale Waffenlieferungen unterbinden.
Neue Sorgenfalten treibt den Börsianern unterdessen die japanische Konjunktur auf die Stirn, die kurz bevor steht in eine Rezession abzugleiten. Japan ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und einen entsprechend hohen Ölbedarf.
Während sich die OPEC und Russland nach wie vor nicht auf ein gemeinsames Vorgehen in Reaktion auf den deutlichen Rückgang der globalen Ölnachfrage einigen können, verstärkt sich heute Morgen allerdings die Hoffnung, dass der Coronavirus bald den Höhepunkt erreicht haben könnte. Die Zahl der Neuinfizierten stieg innerhalb der letzten 24 Stunden nur noch um 56 Patienten an.
 
Am Devisenmarkt verharrt der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau und konnte sich auch gestern wieder nur knapp behaupten. Die Anleger sind besorgt über die Folgen des Coronavirus für die sehr exportlästige europäische Wirtschaft, die ja sehr starke Handelsbeziehungen zu China unterhält.

Nachdem sich die Heizölpreise in Deutschland in den letzten Tagen erholen konnten und sogar leicht angestiegen sind, dürfte es heute wieder etwas nach unten gehen. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor liegen die Notierungen somit deutlich unter dem Vorjahresniveau und in etwa auf den Preiskurven der Jahre 2018 und 2019. Mit einem Bevorratungskauf kann man derzeit also weiterhin nur wenig falsch machen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
17.02.2020, 08:30 Uhr
Die internationalen Ölpreise haben am Freitag weiter zulegen können, obwohl eigentlich keine preistreibenden Nachrichten im Markt waren. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit weiteren Aufschlägen in die neue Handelswoche starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag weiter zulegen können, obwohl eigentlich keine gravierend preistreibenden Nachrichten im Markt waren. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit weiteren Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 57,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 52,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar im Großen und Ganzen behaupten und wird heute Morgen nach wie vor zu Kursen um 1,0840 US-Dollar gehandelt.

Bereits am Donnerstag war ein Anstieg der Rohölpreise zu beobachten, der im Großen und Ganzen losgelöst von der Nachrichtenlage war. Denn diese würde eigentlich für weiter fallende Notierungen sprechen.
Der Coronavirus ist nach wie vor nicht unter Kontrolle und lähmt weiterhin die chinesische und somit wohl auch bald die globale Konjunktur. Ein deutlicher Rückgang der Ölnachfrage ist die Folge und die OPEC bleibt unter Zugzwang. Ein Alleingang ohne Russland steht derzeit aber wohl nicht zur Debatte und so wird es nach aktuellem Kenntnisstand bis zum nächsten Treffen am 5./6. März dauern, bis es eine Entscheidung bezüglich einer weiteren Förderkürzung geben wird.
Die am Freitag vermeldeten Konjunkturdaten fielen im Großen und Ganzen recht gemischt aus und hatten somit kaum Einfluss auf die Preisbildung am Ölmarkt. Ebensowenig der Baker-Hughes-Bericht über die Entwicklung der aktiven US-Bohranlagen. Hier gab es in der vergangenen Woche einen Zuwachs von zwei auf nunmehr 678 Einheiten.
Einzig preistreibender Faktor ist nach wie vor die Lage in Libyen. Der beim "Berlin-Gipfel" vereinbarte Waffenstillstand wird permanent gebrochen und nach wie vor ist die Ölförderung aufgrund der Blockade wichtiger Teile der Infrastruktur stark eingeschränkt.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar seinen Abwärtstrend stoppen, bleibt aber weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit knapp zwei Jahren. Experten schätzen, dass sich unsere Gemeinschaftswährung aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus schlechter entwickeln wird, als dies ursprünglich erwartet wurde.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben mit weiteren leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Der Kursanstieg der letzten Tage hat sich mittlerweile auch auf die Nachfrage ausgewirkt. Das Bestellaufkommen ist in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen, was angesichts der obendrein ungewöhnlich milden Witterung auch nicht verwunderlich ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
14.02.2020, 08:25 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages wieder Gewinne verbuchen können und gehen heute weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls etwas fester starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages wieder Gewinne verbuchen können und gehen heute weitgehend stabil in den letzten Handelstag der Woche. In Folge werden die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach ebenfalls mit weiteern Aufschlägen starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 56,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,50 Dollar. Der Euro gibt im Vergleich zum US-Dollar erneut nach und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0840 US-Dollar gehandelt.

Bearishe, also preisdrückende Meldungen können den Ölmarkt in diesen Tagen scheinbar nicht mehr viel anhaben. So tendierten die Rohölpreise auch gestern wieder nach oben, obwohl die Faktenlage eher das Gegenteil hätte vermuten lassen.
Der Coronavirus breitet sich vor allem in China weiter rasant aus und lähmt die dortige Wirtschaft. Die OPEC würde gerne auf die dadurch schwächere Ölnachfrage reagieren, kann wohl aber nicht, weil Russland nach wie vor nicht mit an Boot ist. Die Händler warten beinahe stündlich auf Nachrichten aus dem Kreml.
Der gestern vermeldete Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) betätigte in der Tendenz die Berichte von EIA und OPEC. In Paris wurde die Erwartung zum globalen Ölnachfragewachstum für dieses Jahr sogar um 0,4 Millionen Barrel reduziert, während man von einer unveränderten Ölproduktion ausserhalb der OPEC ausgeht und die US-Ölbestände sind in dieser Woche wieder unerwartet deutlich angestiegen.
Aber auch das konnte die Ölpreise nicht vom Weg nach oben aufhalten und so schlossen die Futures dann sogar auf Tageshoch, das heute Morgen im asiatisch geprägten Handel bisher auch gehalten werden konnte.
 
Am Devisenmarkt bleibt der Euro weiter unter Druck und hat im Vergleich zum US-Dollar den tiefsten Stand seit knapp drei Jahren erreicht. Es setzt sich unter den Händlern immer mehr die Erkenntnis durch, das gerade die sehr exportlastige europäische Wirtschaft vom Coronavirus betroffen sein könnte.

Zu Wochenschluss also keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise aller Voraussicht nach mit weiteren leichten Aufschlägen starten werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Plus von 0,3 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Trotzdem liegen die Notierungen immer noch auf einem äußerst günstigen Niveau, in Nähe der Tiefstände der letzten zwei Jahre. Wer also noch nicht auf- bzw. nachgetankt hat, sollte dies in diesen Tagen tun und dabei auch die derzeit wieder recht langen Lieferzeiten nicht außer Acht lassen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
13.02.2020, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf deutliche Gewinne erzielen können. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande größtenteils stabil, eventuell auch mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf deutliche Gewinne erzielen können, starten heute Morgen aber eher wieder mit schwacher Tendenz in asiatisch und europäisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande größtenteils stabil, eventuell auch mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 51,20 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0875 US-Dollar gehandelt.

Trotz des durch das American Petroleum Institute (API) veröffentlichten Aufbaus der US-Ölbestände und bearish, also preisdrückend zu wertenden Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) starteten die Rohölpreise gestern mit Aufschlägen in den Handel und die Gewinne wurde sukzessive den ganzen Tag über ausgebaut.
Daran änderte auch die per Dezember um 4,1 Prozent gefallene EU Industrieproduktion und der Monatsreport der OPEC nichts, in dem die Prognose zur globalen Ölnachfrage erwartungsgemäß zurückgenommen wurde.
Auch die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) konnten den Aufwärtstrend nur vorübergehend stoppen. Hier gab es in Summe einen Zuwachs von gut fünf Millionen Barrel, womit die API-Zahlen vom Vortag nochmals übertroffen wurden. Die Gesamtnachfrage legte um 0,1 Millionen Barrel pro Tag zu, ebenfalls die US-Ölproduktion.
Warum die Öl-Futures dann im späten Handel weiter nach oben tendierten, kann nur mit technischen Faktoren erklärt werden.
Heute Morgen drückt aber die Meldung über einen starken Anstieg der Todesfälle und Neuinfizierungen durch den Coronavirus auf die Stimmung der Börsianer. Diese sei zwar auf eine Umstellung der Erfassungsmethode zurückzuführen, doch in Anbetracht von knapp 15.000 neuen Fällen in der Provinz Hubei, was in etwa einer Verzehnfachung entspricht, kann dies nicht unbedingt beruhigen. Es ist durchaus zu erwarten, dass der Coronavirus nun wieder verstärkt in den Fokus der Anleger rücken wird.
 
Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern erneut zurück gefallen und steht derzeit auf dem tiefsten Stand seit April 2017. Auslöser für den weiteren Rückgang war die sehr schwach ausgefallene EU-Industrieproduktion, die erwarten lässt, dass sich die Konjunktur in Europa wohl nicht so schnell erholen wird.  

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute wenig verändert bis etwas höher in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Unabhängig davon, wie sich die Notierungen heute im Laufe des Tages weiterentwickeln werden, kann das aktuelle Preisniveau nach wie vor als äußerst attraktiv beschrieben werden. Die Nachfrage ist daher unvermindert hoch und die Lieferzeiten werden dadurch immer länger.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
12.02.2020, 08:53 Uhr
Die Ölpreise starten heute Morgen mit Aufschlägen in den Handel, nachdem gestern eine ausgedehnte Seitwärtsbewegung zu beobachten war. Bei einem weiterhin schwachen Eurokurs, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande etwas fester starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten heute Morgen mit Aufschlägen in den Handel, nachdem gestern eine ausgedehnte Seitwärtsbewegung zu beobachten war. Bei einem weiterhin schwachen Eurokurs, werden in Folge auch die Heizöl-Notierungen hierzulande etwas fester in den Tag starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 50,70 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0905 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die Grundstimmung am Ölmarkt, hauptsächlich aufgrund der Blockadehaltung Russlands im Bezug auf weitere Förderkürzungen und des Coronavirus, nach wie vor bearish, also preisdrückend einzustufen war, starteten die Rohölpreise gestern recht stabil in den europäisch geprägten Handel. Daran änderte sich den ganzen Tag über recht wenig und auch nach Handelsschluss, als die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) veröffentlicht wurden, blieben die Notierungen weitgehend stabil. Hier gab es in Summe einen Aufbau von knapp fünf Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit einem Plus von gut drei Millionen Fass gerechnet hatten.
Deutlich nach oben ging es dann aber heute Morgen im asiatisch geprägten Handel, was wohl damit zusammenhängt, dass die Neuinfektionen durch den Coronavirus erneut deutlich zurückgegangen sind und es wohl berechtigte Hoffnung gibt, dass die Epidemie bald ihren Höhepunkt erreicht haben könnte.
Außerdem wurde der Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA), also der Statistikabteilung des US-Energieministeriums, der ebenfalls nach US-Börsenschluss vermeldet wurde, etwas genauer unter die Lupe genommen. Auch wenn hier die Prognose zum globalen Ölverbrauch für dieses Jahr im Vergleich zum letzten Report um 370.000 Barrel pro Tag zurückgenommen und die Preisprognosen deutlich nach unten korrigiert wurden, ist das meiste wohl doch schon in den Kursen enthalten, sodass es hier eigentlich keine Überraschung, lediglich eher eine Bestätigung der aktuellen Situation gibt.
 
Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiterhin unter Druck, konnte gestern aber die 1,09-Dollar-Marke noch verteidigen. Heute stehen wichtige Konjunkturdaten aus der EU zur Veröffentlichung an, die sicherlich neue Impulse bringen könnten.  

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleibt das Preisniveau aber trotzdem äußerst attraktiv, sodass auch das Bestellaufkommen weiterhin sehr hoch ist. Die Lieferzeiten werden immer länger, sodass bei knappem Vorrat unbedingt rechtzeitig bestellt werden sollte.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
11.02.2020, 07:54 Uhr
Die Ölpreise sind gestern im Laufe des Tages wieder stark unter Druck geraten und haben ein neues Langzeittief erreicht. Heute Morgen ziehen die Futures aber wieder an, sodass die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert in den Handel starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im Laufe des Tages wieder stark unter Druck geraten und haben zwischenzeitlich ein neues Langzeittief erreicht. Heute Morgen ziehen die Futures aber wieder an, sodass die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert in den Handel starten werden.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 54,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 50,20 Dollar. Der Euro befindet sich im Vergleich zum US-Dollar weiter im Abwärtstrend und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0910 US-Dollar gehandelt.

Der Coronavirus und die daraus entstehenden wirtschaftlichen Folgen lasten weiterhin schwer auf den Ölmarkt und sorgen dafür, dass die Rohölpreise in diesen Tagen weiterhin kaum Potenzial noch oben haben dürften.
Hinzu kommt, dass Russland nach wie vor ein vorgezogenes OPEC-Treffen und somit wohl eine weitere Förderkürzung im Rahmen des Förderabkommens blockiert. Somit ist der Markt derzeit deutlich überversorgt, denn der Nachfragerückgang aus China ist immens. Experten beziffern diesen auf zwei bis drei Millionen Barrel pro Tag. Größere Handelshäuser sind bereits auf der Suche nach Lagerkapazitäten.
Da fällt es derzeit kaum ins Gewicht, dass die Ölförderung in Libyen immer weiter zurück geht und hier dem Markt aktuell kanpp eine Million Barrel pro Tag fehlt. Die zweite Libyen-Konferenz, die in Kairo stattfand, brachte bislang kein zählbares Ergebnis. Sollte es hier aber in nächster Zeit doch zu einer Befriedung und einer Anhebung der Ölfördermengen kommen, dürfte die OPEC ein ernsthaftes Problem haben, dem sich dann aber wiederum auch Russland wohl nicht mehr verschließen könnte.
Der Anstieg der Ölpreise von heute Morgen kam etwas überraschend und wird mit technischen Faktoren erklärt. Inwieweit sich die Gewinn halten lassen, wird sich zeigen.
Generell ist und bleibt die Grundstimmung am Ölmarkt aber bearish, also preisdrückend.
 
Unter Druck bleibt in diesen Tagen auch der Euro am Devisenmarkt, der im Vergleich zum US-Dollar immer weiter an Wert verliert und mittlerweile auf das tiefste Niveau seit April 2017 zurückgefallen ist. Zuletzt eher schwache Konjunkturdaten aus der EU, der Brexit und die Folgen des Coronavirus sorgen für Abgabedruck und Umschichtung in die Krisenwährung US-Dollar.

Trotz der Währungsverluste befinden sich die Heizölpreise hierzulande in den letzten Tagen wieder auf dem Rückzug. Heute soll es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen aber zu keinen größeren Veränderungen kommen. Die Verbraucher nutzen die aktuell äußerst attraktiven Konditionen zur Bevorratung, was absolut nachvollziehbar ist. Durch die sehr hohe Nachfrage der letzten Tage und Wochen sind die Lieferzeiten allerdings deutlich angestiegen. Wer also "knapp bei Tank" ist, sollte unbedingt rechtzeitig bestellen um teuere Eilzuschläge zu vermeiden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
10.02.2020, 08:15 Uhr
Die Ölpreise sind im Laufe des Freitags wieder unter Druck geraten, nachdem es so aussieht, als dass es kein Sondertreffen der OPEC geben wird. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind im Laufe des Freitags wieder unter Druck geraten, nachdem es so aussieht, als dass es kein Sondertreffen der OPEC geben wird. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 54,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 50,35 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0950 US-Dollar gehandelt.

Nachdem es aufgrund der Blockadehaltung Russlands nach aktuellem Stand der Dinge kein Sondermeeting der OPEC und somit wohl auch keine zusätzlichen Förderkürzungen geben wird, nimmt der Druck auf die Rohölpreise wieder zu.
Auf der anderen Seite scheint die Sorge um den Coronavirus etwas abzuflachen und auch das Thema Libyen ist weiterhin ein sehr bullish zu wertender Faktor. Nach neuesten Zahlen ist die Ölproduktion des Landes auf nur noch 180.000 Barrel pro Tag gefallen. Vor der Blockade wichtiger Ölanlagen durch Truppen des um die Macht kämpfenden Generals Halfter lag diese noch bei 1,14 Millionen Barrel pro Tag. Derzeit gibt es wieder eine Libyen-Konferenz in Kairo mit dem Ziel die Lage zu befrieden. Sollte es hier zu einer Lösung kommen und die Ölförderung wieder deutlich zulegen, würde dies den Ölmarkt sicherlich belasten und die Notierungen könnten weiter zurückfallen.
Stark bearish, also preisdrückend ist zweifelsohne auch die Wiederaufnahme der Ölförderung im Grenzgebiet zwischen Saudi-Arabien und Kuwait zu beurteilen. Eigentlich sollten die abgeschalteten Ölfelder erst im März wieder in Betrieb gehen, doch nun wurde der Termin vorgezogen und bereits heute soll die Produktion wieder aufgenommen werden. Dies kommt sicherlich nicht gerade zu einem günstigen Zeitpunkt, wo die OPEC eigentlich bestrebt ist, die Fördermengen zu reduzieren.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen relativ gut aus. Die chinesischen Exporte stiegen per Januar um 9,1 Prozent und die Importe gingen nur um 1,5 Prozent zurück. Beide Wert lagen deutlich über den Analystenprognosen. Die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft ist in den USA per Januar um 225.000 gestiegen. Erwartet wurden lediglich 160.000 neue Jobs.
 
Dies gab dem US-Dollar im Vergleich zum Euro weiter Auftrieb, sodass die Gemeinschaftswährung mittlerweile auf den tiefsten Stand seit Anfang Oktober zurückgefallen ist. Belastend wirken hier sicherlich auch die stark verhärteten Fronten zwischen der EU und Großbritannien bezüglich der Regelung der Beziehungen nach Ende der Übergangsphase.

Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,3 bis 0,5 Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen auf einem äußerst attraktiven Niveau und bieten nach wie vor eine gute Gelegenheit, den Vorrat aufzustocken. Aufgrund der starken Nachfrage der letzten Tage und Wochen sind die Lieferzeiten zuletzt wieder deutlich angestiegen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
07.02.2020, 08:29 Uhr
Die Ölpreise sind gestern, nach anfänglichen weiteren Gewinnen, im Laufe des Tages wieder unter Druck geraten. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern, nach anfänglichen weiteren Gewinnen, im Laufe des Tages wieder unter Druck geraten. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 51,20 Dollar. Der Euro gibt im Vergleich zum US-Dollar weiter nach und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0980 US-Dollar gehandelt.

Auch wenn die Meldung über einem Durchbruch bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus am Mittwoch für kräftig steigende Rohölpreise sorgte, wird die Epidemie auch weiterhin ein großes, wenn nicht das bestimmende Thema an den weltweiten Finanz- und Rohstoffmärkten bleiben. Denn bis ein marktfähiges Medikament entwickelt ist, wird es noch Monate dauern und bis dahin wird es bei massiven Beeinträchtigungen, vor allem der chinesischen Wirtschaft bleiben.
Eigentlich wollte die OPEC auf den erwarteten Rückgang der globalen Ölnachfrage reagieren und ein Sondermeeting einberufen, doch Russland sträubt sich als einer der wichtigsten Träger des Förderabkommen und möchte noch abwarten, bis detailliertere Erkenntnisse vorliegen. Somit scheint das Thema OPEC-Sondermeeting zwar nicht zur Gänze vom Tisch, aber zumindest in Gefahr zu sein. Das technische Komitee der OPEC+ Gruppe (JTTC) hat in den letzten Tagen eine Empfehlung herausgearbeitet, die Fördermengen vorübergehend bis Juni um weitere 0,6 Millionen Barrel zu kürzen. Man darf gespannt sein, ob dies beim nächsten Treffen übernommen wird und wer dann konkret die Ölhähne zudrehen wird.
Die Meldung, dass China einige Zölle auf US-Waren senken und damit eine Vereinbarung des Phase 1 Handelsabkommens mit den USA umsetzen wird, stütze den Markt und auch das Thema Libyen bleibt ein bullisher Faktor. In dieser Woche ist die Förderung hier auf rund 200.000 Barrel pro Tag gefallen. Dies ist der niedrigste Wert seit dem Jahr 2011. Noch vor einigen Wochen lag die Produktion noch bei gut einer Million Barrel pro Tag.
 
Am Devisenmarkt geht es mit den Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter nach unten. Mittlerweile hat unsere Gemeinschaftswährung das niedrigste Niveau seit knapp vier Monaten erreicht. Der Greenback profitiert von zuletzt recht guten Arbeitsmarktdaten und der baldigen Absenkung der chinesischen Zölle auf US-Importe.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute weitgehend stabil bis leicht nachgebend in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Das Kursniveau bleibt also weiterhin sehr attraktiv und auch die Nachfrage auf einem sehr hohen Niveau. Die Lieferzeiten haben sich in Folge zuletzt deutlich erhöht.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.