Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
93,78 $ 0,00 %
Dollarkurs
1,0124 € 0,00 %
Gasölpreis
1.177,50 $ 0,00 %
* Stand: 06.10.2022, 03:39 Uhr
05.10.2022, 08:22 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Vorfeld des heute beginnenden Treffens der OPEC+ Organisation weitere deutliche Gewinne verbuchen können. In Folge zogen die Heizölpreise bereits gestern an, heute könnte es aber leider noch weiter nach oben gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Vorfeld des heute beginnenden Treffens der OPEC+ Organisation weitere deutliche Gewinne verbuchen können. In Folge zogen die Heizölpreise bereits gestern kräftig an, heute könnte es aber leider noch etwas weiter nach oben gehen.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 91,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 86,40 Dollar. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar vorerst auf der Gewinnerstraße und wird heute Morgen zu Kursen um 99,75 Dollar-Cent gehandelt.

Die Marktteilnehmer bereiten sich offenbar auf eine stärker als ursprünglich erwartete Förderkürzung seitens der OPEC+ Gruppe vor. Zumindest zogen die Rohölpreise gestern weiter deutlich an, nachdem Spekulationen aus Kreisen des Produzentenbündnis die Runde machten, dass es eventuell auch eine stärkere Quotensenkung um bis zu zwei Millionen Barrel pro Tag geben könnte. Dabei muss aber auch immer wieder unterschieden werden muss, ob Basis hierfür das bisher offizielle Produktionsziel, oder aber die derzeit tatsächlich geförderte Menge herangezogen wird.
Klar scheint hingegen zu sein, dass es stark unterschiedliche Vorstellungen innerhalb der Gruppe gibt und es heute wohl zu einer längeren Sitzung kommen wird. Der Wichtigkeit des Treffens wurde auch damit Ausdruck verleihen, dass dieses erstmals seit März 2020 wieder in einem persönlichen Rahmen in Wien stattfindet. Mit Ergebnissen ist aber bestenfalls wohl erst am späten Nachmittag oder Abend zu rechnen.
Heute gegen 16.30 Uhr werden zudem die neuen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) erwartet. Nachdem gestern nach Börsenschluss bereits das American Petroleum Institute (API) einen überraschend deutlichen Rückgang über alle Produktbereiche vermeldet hat, könnte es hier einen zusätzliche preistreibenden Faktor geben.
Große Probleme gibt es zudem weiterhin in Frankreich. Hier legt ein Streik seit Tagen einen Großteil der Raffinerieproduktion lahm, was die ohnehin knappe Versorgungslage in Europa bei Kraftstoffen und Heizöl weiter verschärft.

Am Devisenmarkt kommt für den Euro im Vergleich zum US-Dollar die Parität, also ein Tausch im Verhältnis 1 zu 1, langsam wieder in Reichweite. Verantwortlich für die seit Tagen recht positive Entwicklung unserer Gemeinschaftswährung waren zuletzt eher schwache Konjunkturdaten aus den Staaten, die den Börsianern Hoffnung geben, dass sich das Tempo der Zinsanhebungen bald deutlich verringern könnte.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise aller Voraussicht nach auch heute wieder mit Aufschlägen in den Tag starten. Jedoch fanden zum großen Teil bereits gestern die Vorgaben von den internationalen Ölmärkten in den Notierungen Berücksichtigung, sodass sich die Aufschläge in Grenzen halten sollten. Außerdem hat die Nachfrage nun doch etwas nachgelassen, sodass es von dieser Seite eher etwas Entlastung gibt, was sich entsprechend drückend auf die Preise auswirken dürfte. Insgesamt bleibt es aber bei stark ausgelasteten Kapazitäten und Lieferzeiten je nach Region von mehreren Wochen bis zu knapp vier Monaten!
04.10.2022, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zum Wochenstart deutliche Gewinne verbuchen können und zeigen sich auch heute morgen recht fest. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Wochenstart deutliche Gewinne verbuchen können und zeigen sich auch heute morgen recht fest. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten, bleiben aber vorerst noch im Seitwärtstrend.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 89,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 84 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 98,60 Dollar-Cent gehandelt.

Zum Start in die neue Handelswoche stehen vorrangig zwei Themen im Fokus der Marktteilnehmer. Zum einen das Treffen der OPEC+ Gruppe, das erstmals seit März 2020 wieder auf persönlicher Ebene stattfinden wird und sicherlich eine sehr große Bedeutung hat. Die Mitgliedstaaten sehen das aktuelle Preisniveau als zu gering an und wollen mit einer Förderkürzung gegensteuern. Auch Russland, als größtes und bedeutendstes Mitglied außerhalb der OPEC hat bereits im Vorfeld eine Drosslung um eine Million Barrel pro Tag gefordert. Am Markt wird daher mit einer offiziellen Reduzierung zwischen 0,5 und 1,5 Millionen Barrel pro Tag gerechnet.
Das zweite große Thema ist der Streik an Frankreichs Raffinerien. Hier sind ca. 60 Prozent der Verarbeitungskapazitäten lahmgelegt, sodass es bereits erste Engpässe bei der Dieselversorgung gibt. Außerdem wirkt sich dies natürlich auch auf andere europäische Märkte aus, wo verstärkt Heizöl und Kraftstoffe nachgefragt werden, was wiederum die Preise steigen lässt.
Ansonsten bleiben natürlich auch die Rezessionsängste ein Faktor, der dafür sorgen sollte, dass die Rohölpreise kaum größeres Potenzial nach oben haben sollten.
Neben wichtigen Konjunkturdaten aus Europa und den USA, stehen heute Abend auch wieder die neuen Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) auf der Agenda. Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche weiter leicht von 602 auf 604 Einheiten angestiegen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im gestrigen Handelsverlauf weiter leicht an Boden gutmachen und auch heute Morgen setzt sich dieser Trend fort. Auch in den USA gab es zuletzt recht enttäuschende Konjunkturdaten, die unserer Gemeinschaftswährung zu diesen Gewinnen verholfen haben. Angesichts der Tatsache, dass die US-Wirtschaft aber wesentlich geringer vom Ukraine-Krieg und den Russland-Sanktionen betroffen ist, rechnen die meisten Marktteilnehmer in nächster Zeit mit einem wieder anziehenden "Greenback".

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit weiteren Aufschlägen in den Handel starten, nachdem teilweise bereits schon gestern börsengekoppelte Steigerungen in die Notierungen eingearbeitet wurden. Insgesamt bleiben die Veränderungen heute aber wohl in einem eher engen Rahmen. Das Bestellaufkommen ist auch zum Start in die neue Handelswoche recht rege, sodass leider weiterhin nicht mit einer Entspannung der Liefersituation gerechnet werden kann. Derzeit muss in vielen Regionen mit Wartezeiten von zwei bis sogar drei Monaten gerechnet werden.
30.09.2022, 08:29 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern seitwärts bewegt, neigen heute Morgen aber wieder zur Schwäche, sodass sich der mittelfristig Abwärtstrend zumindest vorerst fortsetzen kann. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern unter relativ großen Schwankungen seitwärts bewegt, neigen heute Morgen aber wieder zur Schwäche, sodass sich der mittelfristig Abwärtstrend zumindest vorerst weiter fortsetzen kann. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit schönen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 88,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 81,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar kräftig erholen und wird heute Morgen zu Kursen um 98,20 Dollar-Cent gehandelt.

Die US-Wirtschaft ist auf den Weg in die Rezession. Im ersten Quartal gab es ein Minus von 1,6 Prozent, im zweiten von 0,6 Prozent. Auch aus China kommen heute Morgen wieder schlechte Wirtschaftsindikationen. Hier ist das Wachstum im zweiten Quartal auf für chinesische Verhältnisse mickrige 0,4 Prozent gefallen. Das für dieses Jahr anvisierte Ziel von plus 5,5 Prozent wird um Welten verfehlt, was sicherlich zu einem großen Teil an den immer noch bestehenden Corona-Beschränkungen liegt. Der HSBC Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe ist per September auf 48,1 Prozent zurückgefallen, was eine schrumpfende Wirtschaftsleistung erwarten lässt. In Europa ist die wirtschaftliche Lage auch wegen der extrem hohen Energiekosten noch düsterer. Die EU Geschäfts- und Verbraucherstimmung ist per September weiter von 97,3 auf 93,7 unerwartet stark zurückgegangen.
Dies drückt derzeit wieder auf die Stimmung der Börsianer, die gestern dann die Aktienkurse nach unten gehandelt haben.
Die Rohölpreise konnten sich in diesem Kontext noch erstaunlich gut halten, was unter anderem am Streik der französischen Raffineriearbeiter liegt. Hier sind aktuell rund 60 Prozent der Kapazitäten lahmgelegt, wodurch sich die ohnehin knappe Versorgungslage in Europa weiter verschärft. Die zu erwartende Förderkürzung durch die OPEC+, neue Sanktionen gegen den Iran und ein wohl bald kommendes neues Sanktionspaket gegen Russland wirken derzeit ebenfalls stützend.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar weiter an Boden gutmachen. Ein auf 10 Prozent angestiegener deutscher Verbraucherpreisindex hat gestern einen Vorgeschmack auf die heute zur Veröffentlichung anstehenden Inflationsdaten aus der EU gegeben. Ein weiterer baldiger und starker Zinsschritt durch die EZB scheint unausweichlich zu sein. Gute Arbeitsmarktdaten aus den USA nützten dem US-Dollar gestern nichts.

Beste Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit schönen Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Auch die Frachtsätze der Binnenschifffahrt fallen wieder, sodass es zumindest bei den Transportkosten eine leichte Entspannung gibt. Für den Handel hierzulande bleibt die extrem hohen Nachfrage das Hauptproblem, denn die Kapazitäten sind völlig überlastet und Lieferzeiten von mehreren Wochen an der Tagesordnung.


29.09.2022, 08:16 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern nach einem schwachen Start deutlich verteuert und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Heute Morgen zeigen sich die Futures bislang stabil, sodass die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach einem schwachen Start deutlich verteuert und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Heute Morgen zeigen sich die Futures bislang stabil, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande in Folge mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 88,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 81,60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar einen Teil der jüngsten Verluste wieder wettmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 96,80 Dollar-Cent gehandelt.

Der Anstieg der Rohölpreise war gestern zunächst auf eine technische Reaktion auf die starken Verluste der Vortage zurückzuführen, auch wenn es nach wie vor sicherlich auch starke fundamentale Gründe gibt, die für einen Anstieg der Ölpreise sprechen. Vor allem die Energiekrise in Europa wurde durch den Anschlag auf die Nordstream-Pipelines wieder stärker in den Fokus der Anleger gerückt, die wohl anstehende Förderkürzung durch die OPEC+ und die nach wie vor knappe Versorgungslage, vor allem bei den Endprodukten, sind weitere Faktoren.
Auf der anderen Seite lassen die Sorgen um die Entwicklung der globalen Konjunktur weiterhin kaum Spielraum für einen stärkeren Preisanstieg.
Neue Impulse erwarteten sich die Markteilnehmer gestern von den US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE), nachdem die API-Zahlen vom Vortag relativ neutral ausgefallen waren. Hier gab es dann eine dicke Überraschung, denn über alle Produktbereiche wurden teils deutliche Rückgänge vermeldet, sodass unterm Strich im Vergleich zur Vorwoche ein Abbau von knapp neun Millionen Barrel zu Buche standen. Zudem zog die Gesamtnachfrage kräftig von 18,9 auf 20,8 Millionen Barrel pro Tag an. Und als ob es damit noch nicht genug wäre, ging gleichzeitig die US-Ölförderung um knapp 100.000 Fass pro Tag zurück.
In Reaktion auf die also durchweg bullish zu wertenden Zahlen, zogen die Öl-Futures weiter an und bis Handelsschluss summierten sich die Aufschläge je nach Sorte und Produkt auf 5 bis 7 Prozent.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern von der guten Stimmung an den US-Aktienmärkten profitieren und im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar deutlich zulegen. Mit eine Rolle dürften dabei in Reaktion auf die herben Verluste der Vortage sicherlich auch technische Faktoren gespielt haben. Zusätzlich brachte die überraschende Entscheidung der Bank of England, die Geldpolitik vorübergehend wieder zu lockern, Bewegung in den Markt. Ingesamt bleiben die Rahmenbedingungen für unsere Gemeinschaftswährung aber durchweg schlecht.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Zudem bleibt es bei einer nach wie vor extrem starken Inlandsnachfrage, sodass auch die Lieferzeiten weiter auf einem sehr hohen Niveau bleiben. Wer mit seinem Heizöl-Vorrat nicht über den Winter kommt, sollte daher unbedingt rechtzeitig bestellen.
28.09.2022, 08:51 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zwar zeitweise etwas zulegen können, geraten aber heute morgen schon wieder unter Druck. Da sich der Euro weiter im freien Fall befindet, kommt dies aber kaum bei den Heizöl-Notierungen hierzulande an. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zwar zeitweise etwas zulegen können, geraten jedoch heute morgen schon wieder leicht unter Druck. Da sich der Euro weiter im freien Fall befindet, kommt dies aber kaum bei den Heizöl-Notierungen hierzulande an.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 77,40 Dollar. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar massiv unter Druck und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 95,50 Dollar-Cent gehandelt.

Die Sorge vor einer globalen Rezession hält die Rohölpreise weiter in Schach. Diese sind mittlerweile auf das niedrigste Niveau seit Mitte Januar diesen Jahres zurückgefallen.
Es gibt aber auch durchaus neue Themen, die gegen einen weiteren Rückgang bzw. eher für einen Anstieg der Ölpreise sprechen würden. Vor allem die mutmaßlichen Anschläge auf die Nordstream Pipelines werfen neue Ängste bezüglich der Energieversorgung Europas auf. Ein weiterer Aspekt sind die wohl als sicher geltenden Förderkürzungen durch die OPEC+ Staaten. Das Produzentenbündnis trifft sich in der nächsten Woche um hier einen entsprechenden Beschluss herbeizuführen. Im Vorfeld hat Russland als wichtigstes Nicht-OPEC-Mitglied eine Drosselung um eine Million Barrel pro Tag gefordert.
Zudem gibt es Streiks im französischen Energiesektor, sowie Abschaltungen in der Öl- und Gasförderung an der Südostküste der USA. Diese sind bedingt durch Hurrikan Ian, der zwischenzeitlich die Kategorie 4 erreicht hat.
Eher leicht preisdrückend fielen die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) aus. Bei Rohöl und bei den Destillaten gab es unerwartete Aufbauten, bei Benzin hingegen einen Rückgang, was von den Marktteilnehmern um diese Jahreszeit aber nicht so stark gewichtet wird.
Entsprechend starten die Futures im Vorfeld der heute am Nachmittag erwarteten DOE-Zahlen heute Morgen leicht im Minus.

Am Devisenmarkt spricht derzeit weiterhin alles gegen den Euro, der im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar immer weiter an Wert verliert. Die allgemein unsichere politische Lage, die restriktive Geldpolitik der US-Notenbank, die Energiekrise in Europa und die damit verbundenen schlechten Wirtschaftsaussichten setzen unserer Gemeinschaftswährung weiter zu. Gestern verhalfen dann noch insgesamt recht positive US-Konjunkturdaten dem Dollar zu weiteren Gewinnen.

Die Währungsverluste der letzten Tage und Wochen sind ein Faktor, warum sich die Heizölpreise nicht im Gleichschritt mit den Rohölpreisen nach unten bewegt haben. Der andere Grund ist die weiterhin extrem hohe Nachfrage, die die Versorgungskette an ihre Kapazitätsgrenzen gebracht hat. Die aktuellen Lieferzeiten liegen je nach Region zwischen drei und 16 Wochen. Heute werden die Notierungen aller Voraussicht nach mit wenig Veränderung in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht weitere leichte Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten.
27.09.2022, 08:01 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zum Wochenstart weitere Verluste hinnehmen müssen und stehen auf dem tiefsten Stand seit Mitte Januar, zumindest was die Rohölpreise anbetrifft. Bei den Heizöl-Notierungen gibt es aber immer noch gewaltiges Abwärtspotenzial. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Wochenstart, nach anfänglichen Gewinnen, weitere Verluste hinnehmen müssen und stehen mittlerweile auf dem tiefsten Stand seit Mitte Januar, zumindest was die Rohölpreise anbetrifft. Bei den Produkten sieht es leider nicht ganz so gut aus, sodass es unter anderem bei den Heizöl-Notierungen immer noch gewaltiges Abwärtspotenzial gibt.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 77,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 96,50 Dollar-Cent gehandelt.

Zum Start in die neue Handelswoche gab es gestern einen recht ruhigen Handel mit wenig neuen Markt beeinflussenden Meldungen.
Ein Thema, das aber seit Wochen rege diskutiert wird, ist ein von den USA initiierter und von den G7-Staaten angestrebter Preisdeckel auf russisches Öl. Diese Maßnahme ist aber sehr umstritten, da befürchtet wird, dass der Schuss nach hinten losgehen und die Ölpreise dadurch weiter steigen könnten. Hauptproblem dabei ist, dass sich China und Indien hieran wohl nicht beteiligen werden. Auf der anderen Seite könnten diese Länder die Situation für sich nutzen und eine bessere Verhandlungsposition gegenüber Russland haben. Angestrebt wird, die Preisobergrenze auf russisches Öl mit dem nächsten Schritt der EU-Sanktionen zum 5. Dezember umzusetzen.
Auch das Treffen der OPEC+ rückt langsam wieder in den Fokus der Marktteilnehmer, wenngleich dieses wohl weniger Einfluss auf die Preisfindung haben wird. Zwar könnte am 5. Oktober durchaus eine weitere Förderkürzung vereinbart werden, bei einer Unterlieferung der bisherigen Quoten von in Summe gut drei Millionen Barrel pro Tag, dürfte eine solche derzeit aber nur symbolische Wirkung haben.
Ansonsten bleibt die Sorge vor einer globalen Rezession das bestimmende Thema an den internationalen Warenterminmärkten. Stark steigende Zinsen, gestörte Lieferketten und hohe Energiepreise sorgen dafür, dass die Börsianer nicht gerade mit Optimismus in die Zukunft blicken und dabei natürlich auch einen zurückgehenden globalen Ölverbrauch sehen.

Am Devisenmarkt hat des der Euro in diesen Tagen schwer. Die Energiekrise und schlechte Wirtschaftsdaten in Europa, die stark steigenden Zinsen in den USA und der Ausgang der Wahlen in Italien sorgen dafür, dass unsere Gemeinschaftswährung im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar weiter auf dem niedrigsten Stand seit mehr als 20 Jahren verharrt.

Insgesamt gibt es aber heute recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, sodass die Heizölpreise wenig verändert bis weiter leicht nachgebend in den heutigen Handelstag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht bestenfalls ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten. Wie eingangs bereits erwähnt, haben die Notierungen angesichts der mittlerweile stark gefallenen Rohölpreise eigentlich noch gewaltiges Abwärtspotenzial. Wann dieses aber geschöpft werden kann, ist derzeit angesichts der nach wie vor angespannten Versorgungslage bei den Endprodukten schwer abschätzbar.
26.09.2022, 08:43 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im Laufe des Tages kräftige Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute schwach. Da der Euro ebenfalls deutlich nachgegeben hat, werden die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im Laufe des Tages kräftige Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute morgen schwach in die neue Handelswoche. Da der Euro gleichzeitig aber ebenfalls deutlich nachgegeben hat, werden die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert bis leicht höher in den Tag gehen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei nur noch knapp 85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 77,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 96,40 Dollar-Cent gehandelt.

Bereits mit der Veröffentlichung schwacher Konjunkturdaten aus der EU gerieten die Rohölpreise am Freitagvormittag unter Duck. Die Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor fielen per September mit 48,5 bzw. 48,9 Punkten schlechter aus als erwartet und signalisierten den Börsianern eine schrumpfende Wirtschaftsentwicklung.
Zwar fielen die am Nachmittag veröffentlichten Vergleichszahlen aus den USA wesentlich besser aus, trotzdem ging es mit den Futures weiter nach unten, da der starke US-Dollar das Öl für Käufer ausserhalb des Dollarraums verteuert.
Die zuletzt deutlich gefallenen Ölpreise werden sicherlich das Hauptthema des in der nächsten Woche stattfindenden Treffens der OPEC+ Staaten sein, die diese Entwicklung mit Sorge betrachten und bereits Anfang September mit einer Förderkürzung von 0,1 Millionen Barrel pro Tag einen Richtungswechsel signalisiert haben. Die Frage ist hier aber sicherlich, in wieweit die offizielle Quote noch eine Marktwirkung hat, wenn die tatsächliche Fördermenge derzeit gut drei Millionen Barrel darunter liegt.
Auch die US-Ölförderung scheint mittlerweile ihren Höhepunkt überschritten zu haben. Die Fördermenge liegt hier seit Wochen mehr oder weniger konstant bei gut 12 Millionen Barrel pro Tag, die Zahl der aktiven US-Bohranlagen pendelte seit Mitte des Jahres um den Wert 600. In der vergangenen Woche gab es nach den neuesten Zahlen des Öldienstleisters Baker Hughes hier einen leichten Zuwachs von 3 auf nun 602 Einheiten.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit mehr als 20 Jahren zurückgefallen und ein neues Allzeittief ist wohl nicht mehr auszuschließen. Die auch aufgrund der Energiekrise sich schwach entwickelnde Konjunktur in Europa, die zudem stärkere Verflechtung mit den Kriegsparteien, sowie die stärker und schneller steigenden US-Zinsen lasten auf unserer Gemeinschaftswährung. Zudem könnte Italien zu einem EU-Wackelkandiaten werden, sollte es hier zu einer neuen Rechtsregierung um die Wahlsiegerin Georgia Meloni kommen.

Gemischte Vorgaben für die Heizölpreise hierzulande, die in Folge nur wenig verändert in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht im Schnitt leichte Aufschläge in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die Tatsache, dass die Nachfrage zuletzt deutlich zurückgegangen ist, dürfte sich in nächster Zeit aber durchaus positiv auf die Notierungen auswirkten. Denn trotz des starken Verfalles unserer Währung, ist das Preisniveau angesichts der schwachen Entwicklung der Rohölpreise immer noch deutlich zu hoch.
23.09.2022, 08:55 Uhr
Die Ölpreise haben gestern den zuletzt eingeschlagenen Seitwärtstrend fortgeführt und sind wenig verändert aus dem Handel gegangen. In Folge werden sich auch die Heizöl-Notierungen hierzulande zum Start in den letzten Tag der Woche wenig bewegen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern den zuletzt eingeschlagenen Seitwärtstrend fortgeführt und sind wenig verändert aus dem Handel gegangen. In Folge zeigen sich auch die Heizöl-Notierungen hierzulande zum Start in den letzten Handelstag der Woche nur wenig bewegt.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 90,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 83,30 Dollar. Auch der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert und wird heute Morgen zu Kursen um 98,40 Dollar-Cent gehandelt.

Eine globale Rezession scheint angesichts der rasant steigenden Zinsen und der nach wie vor gestörten Lieferketten unvermeidbar zu sein und so gibt es am Ölmarkt derzeit kaum größeres Potenzial nach oben.
Dies, obwohl die Angebotslage nach wie vor angespannt ist. Gerade wir Europäer müssen aufgrund der Russland-Sanktionen neue Versorgungswege finden, die die vorhandenen Kapazitäten stark belasten. Außerdem bleibt die OPEC+ weiterhin deutlich hinter den eigenen Förderzielen zurück, sodass die Ölbestände global weiterhin auf einem recht niedrigen Niveau bleiben.
Dies gilt auch für die USA.  Wenngleich die Vorräte hier zuletzt etwas angestiegen sind, liegen vor allem die Destillat-Bestände in der langfristigen Betrachtung am unteren Ende der Bandbreite.
Ein weiterer bullisher, also preistreibender Faktor ist sicherlich auch die Tatsache, dass die Atomverhandlungen mit dem Iran wohl erneut gescheitert sind und es aus heutiger Sicht eher unwahrscheinlich ist, dass diese wieder aufgenommen werden. Die vom Markt erhofften zusätzlichen Mengen aus dem persischen Golf werden somit bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen.
Fraglich ist, wie sich die seit längerem schon diskutierte Preisobergrenze für russisches Öl auf die Märkte auswirken wird. Die Teilmobilmachung russischer Streitkräfte könnte das Thema bald zur Umsetzung bringen. Ob dies den gewünschten Erfolg bringen wird, ist angesichts der Aussicht, dass sich China und Indien nicht an der Aktion beteiligen wollen, allerdings fraglich. Im schlimmsten Fall könnten die Rohölpreise dadurch sogar ansteigen.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar auf dem niedrigsten Niveau der letzten 20 Jahre. Die schnell und stark steigenden Zinsen in den USA, sowie die drohende Zuspitzung des Krieges in der Ukraine, lasten auf unserer Gemeinschaftswährung. Heute stehen einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die auf die weitere künftige Wirtschaftsentwicklung in der EU schließen lassen könnten.

Die Heizölpreise hierzulande haben nach dem schönen Rückgang in der ersten Septemberhälfte in dieser Woche leider wieder angezogen und stehen derzeit etwas über dem Durchschnittspreis der letzten drei Monate. Heute könnte es, wie auch schon gestern, aber wieder leicht nach unten gehen. Zumindest deuten erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht auf Abschläge in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter hin. Die extrem hohe Nachfrage der letzten Tage lässt derzeit leider wenig Spielraum für größere Preisrückgänge, da die Kapazitäten im Handel auf Wochen hin ausgelastet sind.
22.09.2022, 08:17 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach der Mobilisierung weiterer Streitkräfte durch den russischen Präsidenten Putin zunächst zugelegt, im weitern Verlauf die Gewinne aber wieder abgegeben. Die Heizöl-Notierungen hierzulande starten heute kaum verändert. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach der Ankündigung einer Mobilisierung weiterer Streitkräfte durch den russischen Präsidenten Putin zunächst deutlich zugelegt, im weitern Verlauf die Gewinne aber schnell wieder abgegeben. Trotz dieses Rückfalls werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute nur wenig verändert in den Handel starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 90,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 83,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 98,30 Dollar-Cent gehandelt.

Gestern gab es einen recht ereignisreichen Tagen an den Finanzmärkten, der die Rohöl- und Produktpreise entsprechend stark schwanken ließ.
Zunächst sorgte die Meldung, dass der russische Präsident Wladimir Putin eine Teilmobilmachung per Dekret angeordnet hat und somit rund 300.000 Reservisten zum Kriegsdienst hinzugerufen werden sollen, zu starken Käufen und steigenden Notierungen. Durchaus nachvollziehbar, steigt damit doch das Risiko, dass der Konflikt weiter eskalieren könnte.
Nach einem schnellen Anstieg um rund drei Dollar pro Barrel beruhigte sich das Marktgeschehen aber schnell wieder und die Futures fielen bis zur Veröffentlichung der US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) wieder deutlich zurück.
Die Zahlen selbst fielen dann eher bearish, also preisdrückend aus. Über alle Produktbereiche gab es Zuwächse, wenngleich diese nicht besonders stark ausgeprägt waren. Jedoch ist auch die Gesamtnachfrage zum dritten Mal in Folge auf nun nur noch 18,9 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen, während die Ölförderung unverändert bei 12,1 Millionen Fass pro Tag konstant geblieben ist.
Trotzdem zogen der Ölkomplex nach Bekanntgabe der Zahlen wieder etwas an und die Brent-Futures gingen knapp oberhalb der 90-Dollar-Marke aus dem Handel.
Die am Abend mit Spannung erwartete Zinsentscheidung der US-Notenbank brachte keine Überraschung und wirkte sich nicht mehr auf die Preisfindung am Ölmarkt aus.

Am Devisenmarkt führte die erneute Anhebung der US-Zinsen um 0,75 Prozent dazu, dass der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter zurückgefallen ist und dabei ein neues Langzeittief markiert hat. Die Aussicht, dass die US-Notenbank auch künftig die Inflation resolut bekämpfen und dabei auch eine Rezession in Kauf nehmen wird, sowie die Angst vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges, stützten die US-Währung, die ja bekanntlich in Krisenzeiten besonders gesucht ist.

Insgesamt also eher gemischt Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt. Rein rechnerisch müssten die Heizölpreise hier eigentlich nachgeben, jedoch lassen erste Preistendenzen eher stagnierende Notierungen erwarten. Der Grund hierfür ist die seit Tagen extrem starke Nachfrage, die gebietsweise extrem lange Lieferzeiten verursacht hat. Die Kapazitäten des Handels sind weitgehend erschöpft, sodass die Preise nicht in dem Maß zurückgenommen werden, wie dies in Normalzeiten der Fall wäre. Mit signifikanten Abschlägen ist erst wieder zu rechnen, wenn das Bestellaufkommen merklich zurückgeht.
21.09.2022, 08:28 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern zunächst verteuert, sind aber mit fallenden Aktienmärkten wieder unter Druck geraten. Aufgrund gestiegener Gasölpreise und eines festen Dollar, werden die Heizöl-Notierungen aber mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern zunächst verteuert, sind zum Start in den US-Handel aber mit weiter fallenden Aktienmärkten wieder unter Druck geraten. Aufgrund gestiegener Gasölpreise und eines festen Dollar, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aber aller Voraussicht nach leider mit weiteren Aufschlägen starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 91,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 84,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 99,46 Dollar-Cent gehandelt.

Die auch gestern wieder recht trübe Stimmung an den Aktienmärkten hat auch die Rohölpreise mit nach unten gezogen und die Kontrakte der Ölsorte "Brent" wieder bis an die 90-Dollar-Marke gedrückt. Da sich diese Widerstandsmarke aber als stabil erwiesen hat, konnten sich die Futures im späten Handel wieder etwas erholen.
Verantwortlich für die Kursverluste an den Börsen waren natürlich wieder einmal die Sorgen vor einer globalen Rezession, die nicht zuletzt durch stark steigende Zinsen hervor gerufen werden. Heute Abend wird die US-Notenbank ihre Entscheidung verkünden, ob die Zinsen um weitere 0,75 oder sogar um ein Prozent angehoben werden. Auch die Europäische Zentralbank dürfte bald mit einem weiteren deutlichen Schritt nach oben folgen.
Auf der anderen Seite ist der Ölmarkt nach wie vor nicht gerade üppig versorgt. Die OPEC+ hinkt derzeit um rund 3,5 Millionen Barrel pro Tag hinter den eigenen Förderzielen hinterher und könnte die offiziellen Quote Anfang Oktober weiter senken. Zudem sind die Ölexporte Russlands über den Seeweg im der ersten Septemberwoche, vor allem in Richtung Europa, deutlich zurückgegangen.
Die gestern nach Börsenschluss veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) wirkten sich bislang kaum auf die Preisfindung am Ölmarkt aus. Dies, obwohl die Zahlen unterm Strich eher preisdrückend ausgefallen sind. Vor allem die Benzin- und Destillatvorräte unerwartet deutlich angestiegen.
Wie üblich warten die Marktteilnehmer aber auf die wesentlich umfang- und auch einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE), die heute am Nachmittag über die Ticker laufen sollten.


Am Devisenmarkt haben Spekulationen über eine mögliche Zinserhöhung von einem Prozent durch die US-Notenbank dem US-Dollar Auftrieb verliehen, sodass der Euro wieder deutlich unter die Parität gefallen ist. Die Mehrheit der Marktteilnehmer rechnet aber weiterhin mit einer Anhebung des Leitzinses um 75 Basispunkte. Heute Abend um 20 Uhr wissen wir mehr.

Die leider wieder gestiegenen Gasölpreise und der schwache Euro sind verantwortlich dafür, dass die Heizölpreise hierzulande auch heute wieder mit Aufschlägen in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten. Auch die in den letzten Tagen extrem hohe Nachfrage begünstigt diese Entwicklung. Die Lieferzeiten bleiben auf einem sehr hohen Niveau, so dass vorausschauend agiert und rechtzeitig bestellt werden sollte.
20.09.2022, 08:29 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst kräftige Verluste hinnehmen müssen, konnten sich am Abend aber wieder erholen und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zunächst kräftige Verluste hinnehmen müssen, konnten sich am Abend dann aber wieder erholen und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 92,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 85,70 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0020 Dollar gehandelt.

Zum Start in die neue Handelswoche legten die Rohölpreise gestern zunächst den Rückwärtsgang ein. Binnen weniger Stunden verloren die Brent-Futures rund drei Dollar pro Barrel und fielen dabei deutlich unter die 90-Dollar-Marke. Am Nachmittag machten sie dann aber kehrt und stiegen noch schneller wieder an.
Wendepunkt könnten die neuen Zahlen zur Produktion der OPEC+ Staaten gewesen sein. Im August verfehlte das Bündnis die angestrebte Fördermenge um gut 3,5 Millionen Barrel pro Tag, was gegenüber Juli nochmals ein Delta von gut 600.000 Barrel pro Tag ist. Dies zeigt, dass die Allianz wohl offensichtlich an ihre Fördergrenze angelangt ist und eine weitere Erhöhung zumindest derzeit nicht realistisch wäre. Eine solche wird aber wohl in nächster Zeit auch nicht benötigt, denn die globale Konjunktur steuert auf eine Rezession zu, sodass beim nächsten Treffen Anfang Oktober wohl eher über eine weitere Förderkürzung diskutiert werden wird. Der Einfluss dieser Entscheidung auf die Preisfindung wird aber wohl erst dann wieder stärker werden, wenn die tatsächlich Produktionsmengen mit den offiziellen Quoten übereinstimmen.
Preistreibende Faktoren waren gestern wieder die Förderausfälle in Kasachstan, die wohl noch bis Oktober andauern werden, das Ende der Corona-Beschränkungen in den chinesischen Metropolen Chengdu und Dalian, sowie die offensichtlich erneut gescheiterten Verhandlungen über ein Atomabkommen mit dem Iran.

Am Devisenmarkt tat sich gestern im Vorfeld der morgigen Sitzung der US-Notenbank nicht viel. Der Euro konnte sich nach anfänglichen Verlusten wieder fangen und sich schlussendlich knapp über der Ein-Dollar-Marke festigen. Heute Morgen wurde der deutsche Erzeugerpreisindex per August mit einem enormen und unerwarteten Plus von 45,8 Prozent veröffentlicht. Die Prognosen lagen "nur" bei 37,1 Prozent. Dies könnte etwas Schwung in den Handel bringen.

Die Heizölpreise hierzulande haben ihre Talfahrt zumindest vorerst beendet und ziehen seit gestern Mittag wieder an. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen für heute aus morgendlicher Sicht Aufschläge in einer Größenordnung von einem bis zwei Cent pro Liter erwarten. Die für September ungewöhnlich kalte Witterung, der zuletzt kräftig gefallenen Notierungen und der Preisanstieg zum Wochenstart haben die Nachfrage förmlich explodieren lassen. Die Lieferzeiten steigen in Folge weiter an!