Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
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Gasölpreis
292,50 $ 0,00 %
* Stand: 10.04.2020, 22:11 Uhr
09.04.2020, 08:43 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern lange Zeit seitwärts entwickelt, konnten im späten US-Handel dann aber zulegen. Heute starten die Futures aber eher schwach, sodass die Heizöl-Notierungen mit weiteren Verlusten in den letzten Handelstag vor Ostern starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern lange Zeit seitwärts entwickelt, konnten im späten US-Handel dann aber deutlich zulegen. Heute, vor Beginn der extrem wichtigen OPEC-Videokonferenz, starten die Futures aber eher schwach, sodass die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise mit weiteren Verlusten in den letzten Handelstag vor Ostern starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 33,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 25,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0860 US-Dollar gehandelt.

Heute könnte ein entscheidender Tag in der Geschichte des Ölmarktes werden. Die OPEC will gemeinsam mit einigen anderen wichtigen Ölförderländern eine umfangreiche Produktionskürzung von rund 10 Millionen Barrel pro Tag vereinbaren und kämpft dabei wohl auch ums eigene Überleben. Ob das Vorhaben gelingen wird, ist bislang aber äußerst ungewiss, denn ohne ein Beteiligung der USA ist die Möglichkeit eines Scheitern durchaus gegeben. Bislang gibt es aus Washington noch keine entsprechenden positiven Signale.
Gestern Abend machte überraschend die Meldung die Runde, wonach Russland angeblich bereit sein soll, den eigenen Ölausstoß um 1,6 Millionen Barrel pro Tag zu senken. Dies dürfte aber ebenfalls sehr fraglich sein, denn noch vor wenigen Wochen war Moskau nicht einmal bereit, eine Reduzierung in einem wesentlich geringeren Umfang zu akzeptieren. Außerdem war in den vergangenen Tagen immer wieder zu hören, dass man nur dann zu einer Drosselung bereit sei, wenn auch die US-Ölindustrie einen freiwilligen Beitrag leiste. Nur eine mehr oder weniger offizielle Prognose, dass die Förderung hier marktbedingt zurückgehen wird, wollte man wohl auch zu Recht nicht akzeptieren.
Neue Impulse bzw. Hilfen könnten unter anderem aber aus Ländern wie Kanada oder Brasilien kommen, die laut OPEC-Präsident Mohamed Arkab an der Videokonferenz teilnehmen werden. Dieser rechnet im Übrigen mit einem erfolgreichen Meeting, was aber natürlich auch Zweckoptimismus sein könnte. Bislang ist noch nicht einmal bekannt, wann die Unterredung beginnen soll.
Ansonsten wurden gestern die in der Regel viel beachteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) veröffentlicht, die in diesen Krisenzeiten aber weiterhin eine stark untergeordnete Rolle spielen. Der Form halber sei erwähnt, dass es im Vergleich zur Vorwoche einen enormen Aufbau von in Summe gut 25 Millionen Barrel gab und die Gesamtnachfrage um 3,4 Millionen Barrel eingebrochen ist. Dem gegenüber steht ein nur leichter Rückgang der Ölprodukten um 0,6 auf derzeit 12,4 Millionen Barrel pro Tag.

Am Devisenmarkt blieben die Kursausschläge auch gestern wieder recht gering und der Euro ging im Vergleich zum US-Dollar nur mit leichten Verlusten aus dem Handel. Nach wie vor konnte keine gemeinsame europäische Lösung zur Unterstützung der finanziell stark angeschlagenen Mitgliedsstaaten Italien und Spanien gefunden werden. Heute wollen die EU-Finanzminister aber den Durchbruch schaffen, was an den Finanzmärkten sicherlich mit großem Interesse verfolgt werden wird.

Die Heizölpreise hierzulande haben sich in dieser Woche bisher sehr gut entwickelt und werden den Abwärtstrend der letzten Tage wohl auch heute fortsetzen können. Zumindest lassen dies aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen erwarten. Im Schnitt liegen die Abschläge am Morgen bei einem halben bis einem Cent pro Liter. Je nach Nachrichtenlage zur geplanten Förderkürzung, könnte es im Laufe des Tages aber durchaus noch zu größeren Änderungen kommen. Es könnte sich lohnen, hier am Ball zu bleiben.

08.04.2020, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des späten Nachmittags wieder an Wert verloren und starten heute Morgen weitgehend stabil in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des späten Nachmittags wieder an Wert verloren und starten heute Morgen weitgehend stabil in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen erwartet.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 32,45 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 25 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut gut behaupten und leicht zulegen. Er wird heute Morgen zu Kursen um 1,0870 US-Dollar gehandelt.

Es wird spannend am Ölmarkt. Vor dem morgen angesetzten Treffen zwischen Vertretern der OPEC und anderen wichtigen Ölförderländern, warten die Händler bereits jetzt auf Hinweise, ob und in welchem Umfang es Förderkürzungen geben wird.
Gestern gab es hierzu kaum neue Erkenntnisse. Die meisten Analysten und Marktexperten rechnen wohl mit einer Einigung, andere sehen hier wenig Chancen, wenn sich die USA nicht an einer Beschränkung der Ölproduktion beteiligt. Dies hatte US-Präsident Trump ja zuletzt ausgeschlossen, wobei dieser ja für eine schnelle Änderung seiner Meinung wiederum bekannt ist. Die Marktteilnehmer sind auf jeden Fall höchst sensibilisiert und es ist durchaus möglich, dass bereits heute im Vorfeld der Verhandlungen erste Tendenzen durchsickern.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) brachten im vergleich zur Vorwoche einen deutlichen Aufbau von in Summe über 20 Millionen Barrel, was aber wohl die meisten Marktteilnehmer auch erwartet haben, wenngleich die Anlysten im Vorfeld mit deutlich weniger gerechnet hatten. Insgesamt bleibt der Einfluss solcher Zahlen auf das Marktgeschehen derzeit aber weiter sehr gering, ebenso wie die Monatsreports, die in diesen Tagen vom US-Energieministerium, der OPEC und der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlicht werden. Die Prognosen, die hier zur globalen Ölnachfrage und zur Ölproduktion getroffen werden, können nur wilde Spekulationen sein.
Entscheidend für den Ölmarkt werden in nächster Zeit nur zwei Faktoren bzw. Fragen sein: Wann können die Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus wieder gelockert bzw. aufgehoben werden und wieviel Öl kann kurzfristig vom Markt genommen werden?

Am Devisenmarkt konnte der Euro auch gestern davon profitieren, dass die Coronakrise in Europa schneller durchlaufen werden könnte, als dies wohl in den USA der Fall sein wird. Außerdem war unsere Gemeinschaftswährung technisch gesehen überverkauft, was jetzt wieder korrigiert wird. Größere Kursausschläge sind in diesen Tagen aber nicht zu beobachten.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Es ist aber stark davon auszugehen, dass es im Laufe des heutigen Tages noch größere Schwankungen geben wird, sollte es Neuigkeiten zum morgigen OPEC+-Treffen geben. Unabhängig davon ist das Abwärtspotenzial bei den Notierungen immer noch enorm, was der Blick auf die Preishistorie zeigt. Anfang 2016 notierte das Barrel Rohöl in etwa auf aktuellem Niveau, die Heizölpreise aber lagen im Schnitt bei gut 40 Cent pro Liter!

07.04.2020, 08:39 Uhr
Die Ölpreise zeigen sich vor dem morgen geplanten außerordentlichen Treffen der OPEC+ Gruppe recht robust und haben leichte Gewinne erzielt. Da die Nachfrage im Inland etwas schwächer wird, werden die Heizöl-Notierungen heute aber kaum verändert erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten zeigen sich vor dem morgen geplanten außerordentlichen Treffen der OPEC+ Gruppe recht robust und haben weitere leichte Gewinne erzielt. Da die Nachfrage im Inland langsam etwas schwächer wird, werden die Heizöl-Notierungen heute aber erneut kaum verändert erwartet.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 33,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 26,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0830 US-Dollar gehandelt.

Vor dem am morgigen Donnerstag geplanten Treffen der OPEC+ Gruppe gibt es nach wie vor viele Fragezeichen. Der Ausgang scheint völlig offen zu sein.
Unstrittig ist aber sicherlich die Tatsache, dass die Ölförderung dringend reduziert werden muss, denn die Lagerkapazitäten rund um den Globus sind absolute Mangelware und mittlerweile werden sogar alte Raffinerien, ausrangierte Tanker und eigentlich stillgelegte Lagereinrichtungen dazu verwendet, um überschüssiges Öl vom Markt zu nehmen.
Die Notwendigkeit zu handeln ist also gegeben und davon profitierten in den letzten Tagen sicherlich die Rohölpreise, die sich nach dem fulminanten Anstieg nach dem Trump-Tweet auf erhöhtem Niveau relativ gut behaupten können.
Sollte das Ergebnis aus Wien morgen aber enttäuschend ausfallen, ist das Abwärtspotenzial enorm. Entscheidend für einen möglichen Erfolg der Treffens dürfte sicherlich die Frage sein, ob es gelingen wird die USA mit ins Boot zu holen. Nur dann wird wohl auch Russland Bereitschaft zeigen, seinerseits den Ölhahn etwas zuzudrehen. An den OPEC-Ländern selbst sollte es wohl eher nicht scheitern. Ein weiterer wichtiger neuer Partner in Reihen der OPEC+ Gruppe könnte Kanada werden. Auch hier gab es bereits positive Signale aus der ölreichen Provinz Alberta.
Mittlerweile wirken natürlich auch die Kräfte des Marktes, sodass die Produktionsmengen auch von selbst etwas geringer werden. Dies geschieht aber viel zu langsam und in zu geringem Ausmaß. So ist der Rückgang der aktiven US-Ölförderanlagen um weitere 62 auf nunmehr nur noch 562 Einheiten eine logische Folge der aktuellen Marktsituation, aber eben auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Stützend auf den Ölmarkt wirkt in diesen Tagen sicherlich auch die Hoffnung, dass es in einigen europäischen Ländern baldige Lockerungen bei den Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus geben könnte. Dies sorgte gestern auch an den Aktienmärkten für Kauflaune und deutliche Kursgewinne.

Am Devisenmarkt gab es gestern keine größeren Kursausschläge im Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Heute Morgen kann die Gemeinschaftswährung aber etwas anziehen, was ebenfalls mit der Tatsache in Verbindung gebracht werden könnte, dass Europa in der Coronakrise den USA zeitlich ein wenig voraus ist und in den Staaten das Schlimmste eher noch bevorsteht.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den heimischen Heizöl-Markt, wo die Notierungen auch heute wieder wenig verändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur geringe Aufschläge in einer Größenordnung von 0,3 bi 0,5 Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor haben die Heizölpreise großes Potenzial nach unten, was ein Blick auf die Preishistorie zeigt. Anfang 2016 notierte das Barrel in etwa auf dem aktuellen Niveau und die Heizölpreise im Schnitt bei gut 40 Cent pro Liter!


06.04.2020, 08:40 Uhr
Die Ölpreisehaben am Freitag weiter angezogen, nachdem bekannt wurde, dass sich die OPEC mit anderen Ölförderländer über mögliche Produktionskürzungen beraten möchte. In Folge verteuerten sich auch die Heizölpreise, die heute Morgen aber wieder nachgeben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag weiter deutlich angezogen, nachdem bekannt wurde, dass sich die OPEC mit anderen wichtigen Ölförderländer kurzfristig über mögliche Produktionskürzungen beraten möchte. In Folge verteuerten sich vorübergehend auch die Heizölpreise, die heute Morgen aber wieder etwas nachgeben.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 34 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 27,90 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar weitere Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0820 US-Dollar gehandelt.

Wie bereits am Freitag an dieser Stelle berichtet, ist Bewegung in den Kreis der Ölförderländer gekommen und es gibt seitens der OPEC und hier vor allem Saudi Arabien Bemühungen, die wichtigsten Ölförderländer zumindest virtuell an einen Tisch zu bringen. Am Freitag war man noch davon ausgegangen, dass dies bereits am heutigen Montag geschehen soll, nun steht der kommende Donnerstag im Raum.
Bislang gibt es aber wohl noch keine Annäherung zwischen Russland und Saudi-Arabien, dass bereits eine Reduzierung der eigenen Produktionsmenge um 3 Millionen Barrel pro Tag angeboten hat.
Eine entscheidende Rolle dürfte in der gesamten Konstellation die us-amerikanische Ölindustrie spielen. Noch am Freitag kam aus der bedeutendsten Ölregion Texas das Signal, sich ebenfalls mit rund 500.000 Barrel pro Tag an der Kürzungsmaßnahme beteiligen zu wollen und auch die ölreiche kanadische Region Alberta hat Bereitschaft gezeigt.
Am Freitagabend traf sich dann US-Präsident Trump aber mit den großen US-Ölgesellschaften ExxonMobil und Chevron und hier gab es wohl wenig Kooperationsbereitschaft. Trump ließ daraufhin über Twitter verlauten, dass er sich nicht für die OPEC interessiere und dieses ein Kartell sei, das er bereits sein ganzes Leben ablehne.
Man darf gespannt sein, wie darauf reagiert wird, denn schließlich war es ja der US-Präsident, der das Thema in einem Telefonat mit Putin angestoßen hatte. Eine russische Förderkürzung ist aus jetziger Sicht kaum vorstellbar, wenn sich die USA nicht im wesentlichen Umfang ebenfalls beteiligt.
Es scheint also noch nichts fix zu sein und so wird der Ölmarkt wohl auch in den nächsten Tagen sehr volatil bleiben.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro am Freitag ein wenig stabilisieren, nachdem die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar vorübergehend unter die 1,08-Dollar-Marke gefallen war. Die Stabilisierungstendenzen in einigen europäischen Ländern bezüglich der Corona-Neuinfizierungen haben hier sicherlich ebenso beigetragen wie die Bestätigung des Spitzen-Kreditratings für Deutschland durch Standard & Poors.

Die Heizölpreise hierzulande starten, trotz des deutlich gestiegenen Rohölpreise, stabil bis etwas leichter in die neue Handelswoche. Bereits in den letzten Tagen war eine langsame Wiederangleichung zwischen den internationalen Ölmarkt und dem heimischen Heizöl-Markt zu beobachten und diese sollte auch in nächster Zeit seinen Fortgang finden. Vor allem, wenn die Nachfrage weiter nachlassen wird. Nach wie vor haben die Notierungen noch großen Spielraum nach unten, obwohl Rohöl in den letzten Tagen deutlich teuerer geworden ist. Anfang 2016 notierte das Barrel in etwa auf dem aktuellen Niveau und die Heizölpreise im Schnitt bei gut 40 Cent!

03.04.2020, 08:18 Uhr
Die Ölpreise machten gestern einen mächtigen Satz nach oben, als US-Präsident Trump per Twitter Produktionskürzungen angekündigt hatte. Wenig später fielen die Futures aber wieder deutlich zurück, sodass die Heizölpreise heute nur wenig verändert starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten machten gestern am späten Nachmittag einen mächtigen Satz nach oben, als US-Präsident Trump per Twitter Produktionskürzungen angekündigt hatte. Wenig später fielen die Futures aber wieder deutlich zurück, sodass die Heizölpreise heute nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten werden.  

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 28,45 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 23,75 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar erneut deutliche Verluste hinnehmen und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0850 US-Dollar gehandelt.

Bereits gestern an dieser Stelle berichteten wir, dass wohl langsam Bewegung in den Markt kommt und die gebeutelten Ölförderländer Lösungswege suchen, um die Rohölpreise wieder nach oben zu bringen. Dies stützte die Futures und so gab es bis zu den Mittagsstunden moderate Aufschläge. Am Nachmittag bröckelten die Notierungen aber schon wieder ab, bis plötzlich ein Tweet des US-Präsidenten Donald Trump, wonach es schon bald Produktionskürzungen von 10 bis 15 Millionen Barrel pro Tag geben könnte, einen massiven Anstieg der Preise verursachte. Binnen weniger Minuten schossen die Ölpreise um rund 30 Prozent nach oben, um wenig später aber wieder deutlich zurückzufallen.
Durchaus nachvollziehbar, denn noch ist kein Barrel vom Markt genommen und es muss sich erst noch zeigen, ob der Ankündigung auch Taten folgen. Zwar hat wohl Saudi-Arabien eine Sondersitzung der OPEC+ Staaten gefordert und auch Bereitschaft signalisiert, die eigene Produktion von derzeit rund 12 auf unter 9 Millionen Barrel pro Tag zu reduzieren, doch dies natürlich auch an Bedingungen geknüpft. Wenn Russland und vor allem auch die USA und Kanada nicht mitziehen, wird es wohl keinen Konsens geben.
Dass es Förderkürzungen geben muss ist aber völlig alternativlos und nun wird die spannende Frage sein, wer wie viel Mengen vom Markt nehmen wird bzw. muss. Heute sind ja Gespräche zwischen Vertretern der US-Ölindustrie und Präsident Trump anberaumt und hier wird es sicherlich auch darum gehen, wie groß der Beitrag der USA hier sein kann. In den nächsten Tagen wird sich hier sicherlich einiges tun.
Währenddessen hat die Coronakrise die Wirtschaft weiterhin im Würgegriff und die Konjunkturdaten fallen teilweise verheerend aus. Gestern gab es einen weiteren Anstieg der wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung von 3,3 auf 6,6 Millionen. Vor der Krise lag diese Zahl in der Regel nur gut 0,2 Millionen.

Am Devisenmarkt setzte der Euro seinen Abwärtstrend der letzten Tage auch gestern fort und verlor gegenüber der Öl- und Krisenwährung US-Dollar weiter an Wert. Derzeit liefern sich die Volkswirtschaften in Europa einen Wettlauf von katastrophalen Konjunkturdaten und es ist derzeit noch kaum abschätzbar, wo und wann es erste Lichtblicke geben wird. Aber auch in den USA sieht die Lage nicht besser aus.

Die Heizölpreise haben gestern Abend teilweise noch auf den massiven Anstieg der internationalen Ölpreise reagiert, gehen heute aber schon wieder zurück. Im Großen und Ganzen starten die Notierungen also stabil, in den Gebieten wo es gestern noch die Aufschläge gegeben hat auch mit Minuszeichen. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Ölmarkt trotz der Kürzungsbemühungen unter Druck bleiben und daher auch Heizöl in nächster Zeit eher günstiger werden wird. Erst wenn es Anzeichen gibt, dass sich die globale Weltwirtschaft wieder fangen kann, könnte es wieder nachhaltig nach oben gehen. Dies sehen wir derzeit leider noch nicht.
02.04.2020, 08:48 Uhr
Die Ölpreise konnten sich im Laufe des gestrigen Handels stabilisieren und starten heute Morgen mit deutlichen Aufschlägen in den Tag. Trotzdem sieht es aus morgendlicher Sicht danach aus, als dass die Heizölpreise weitgehend stabil bleiben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten sich im Laufe des gestrigen Handels wieder stabilisieren und starten heute Morgen mit deutlichen Aufschlägen in den Tag. Trotzdem sieht es aus morgendlicher Sicht danach aus, als dass die Heizölpreise weitgehend stabil bleiben und eventuell sogar weiter nachgeben könnten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 27,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 22,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0960 US-Dollar gehandelt.

Während die Ölnachfrage aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus immer weiter zurückgeht und mittlerweile alle Raffinerien und Tankläger voll sind, fördern die Ölproduzenten weiter auf Teufel komm raus.
Dass es am Ölmarkt so nicht weiter gehen kann. drürfte wohl allen Beteiligten klar sein und nach dem ersten Schock scheint nun langsam Bewegung in die festgefahrene Situation zu kommen. Bereits am Montag hatte US-Präsident Donald Trump mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin bezüglich der Marktsituation telefoniert und weitere Gespräche auf Ministerebene vereinbart. Am morgigen Freitag will sich Trump mit wichtigen Vertretern der US-Ölwirtschaft treffen.
Währenddessen berichten Insider, dass Saudi-Arabien seine Ölproduktion weiter auf rund 12 Millionen Barrel pro Tag ausgebaut hat. Vor dem letzten OPEC-Treffen lag die gedrosselte Förderung des Königreichs noch bei teilweise deutlich unter 10 Millionen Fass.
Alle anderen Meldungen spielen am Ölmarkt weiterhin kaum eine Rolle. Den meisten Analysten und Marktbeobachtern dürfte bereits vor Bekanntgabe der Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) klar gewesen sein, dass es hier nur einen massiven Aufbau geben kann. Dieser lag nach Veröffentlichung dann in Summe bei knapp 20 Millionen Barrel. Die Gesamtnachfrage fiel im Vergleich zur Vorwoche um 1,6 Millionen Barrel, während die US-Ölförderung weiterhin bei 13 Millionen Barrel pro Tag lag.
Genau dies zeigt das Dilemma, in dem der Markt derzeit steckt. Die Fördermengen müssen angepasst werden! Wo und in welchem Umfang wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Am Devisenmarkt war auch gestern wieder der US-Dollar als Krisenwährung Nummer eins gefragt und so verlor der Euro weiter an Wert. An den Aktienmärkten gerät die Erholung derzeit ins Stocken und sowohl der deutsche Aktienindex als auch der Dow Jones verloren bis Handelsschluss rund vier Prozent.

Heute also keine guten Vorgaben für den Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise aber trotzdem recht stabil, in manchen Gebieten sogar mit leichten Abschlägen in den Handel starten. Bereits seit einigen Tagen ist zu beobachten, dass sich die zuletzt weit auseinandergegangene Schere zwischen Rohöl- und Heizöl-Notierungen langsam wieder zu schließen beginnt. Bis wieder eine vollständig Angleichung vollzogen ist, dürfte es zwar noch einige Wochen dauern, aber die Richtung stimmt!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

01.04.2020, 08:11 Uhr
Die Ölpreise blieben auch im gestrigen Handel unter Druck, nachdem immer höhere Schätzungen zum Einbruch der Nachfrage Einzug halten. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Abwärtstrend der letzten Tage fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten blieben auch im gestrigen Handel unter Druck, nachdem immer höhere Schätzungen zum Einbruch der globalen Öl-Nachfrage Einzug halten. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande ihren Abwärtstrend der letzten Tage wohl weiter fortsetzen können.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 25,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 20,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1030 US-Dollar gehandelt.

Obwohl es schon bald Gespräche zwischen den USA und Russland bezüglich einer Stabilisierung des Ölmarktes und Maßnahmen zur Steigerung der Rohölpreise geben soll, blieben die Futures auch gestern unter Druck.
Immer neue Schätzungen zum aktuellen Nachfrageschwund machen die Runde und drücken auf die Stimmung. Das in Rohstoffangelegenheiten sehr renommierte Investmenthaus Goldman Sachs erwartet, dass der globale Ölverbrauch aktuell um rund 26 Millionen Barrel pro Tag geschrumpft ist. Das wäre rund ein Viertel des sonst üblichen Bedarfs. Mittlerweile gehen einige Marktteilnehmer sogar von einem Schwund von 30 Millionen Fass pro Tag aus.
Währenddessen hat Saudi-Arabien angekündigt, die Produktion im Mai um weitere 0,6 Millionen Barrel pro Tag auf dann 10,6 Millionen Fass aufstocken zu wollen. Die spannende Frage dürfte aber sein, wer diese Mengen abnehmen soll. Auch wenn sich Amerikaner und Russen auf eine Förderkürzung verständigen sollten, wird dies sehr wahrscheinlich nichts an der Überversorgung ändern. Erst wenn die Coronakrise und deren wirtschaftlichen Einschränkungen überstanden sein werden, könnte der Markt wieder zumindest halbwegs ein Gleichgewicht finden. Wann dies der Fall sein wird, vermag derzeit aber noch niemand vorherzusagen.
Die gestern nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) passten zur aktuellen Marktlage und fielen entsprechend bearish, also preisdrückend aus. In Summe gab es einen Anstieg der Ölvorräte von gut 12 Millionen Barrel. Angesichts der Dimension der aktuellen Überproduktion geraten solche Zahlen aber immer mehr in den Hintergrund.
Die Musik spielt derzeit eindeutig auf den obersten Etagen der internationalen Politik!

Am Devisenmarkt gibt es im Tagesvergleich keine großen Veränderungen im Umtauschverhältnis zwischen Euro und US-Dollar. Zwar ging unsere Gemeinschaftswährung in den Mittagsstunden vorübergehend auf Tauschstation, konnte sich bis zum Handelsschluss in New York aber wieder erholen.

Erneut also wieder sehr gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise ihren Abwärtstrend der letzten Tage aller Voraussicht nach auch heute weiter fortsetzen können. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Da es nicht danach aussieht, als dass sich die internationalen Ölpreise in nächster Zeit deutlich erholen könnten, dürfte dieser Trend auch in den nächsten Wochen und Monaten anhalten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

31.03.2020, 08:41 Uhr
Die Ölpreise sind gestern im Laufe des Tages wieder deutlich unter Druck geraten, konnten sich heute Morgen aber wieder erholen. Trotzdem starten die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Abschlägen in den heutigen Handel. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im Laufe des Tages wieder deutlich unter Druck geraten, konnten sich am Abend und auch heute Morgen aber wieder erholen. Trotzdem starten die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren leichten Abschlägen in den heutigen Handel.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 23 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 21,30 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1020 US-Dollar gehandelt.

Dass dem US-Präsidenten Donald Trump die Rohölpreise irgendwann zu niedrig sein würden, schien vor wenigen Monaten noch schier undenkbar zu sein. Nun will er offenbar mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin über Maßnahmen sprechen, die den Ölmarkt stabilisieren sollen. Es ist kein Geheimnis, dass die US-Schieferölindustrie bei den aktuellen Notierungen größtenteils nicht kostendeckend produzieren kann und eine große Pleitewelle im Gange ist. Dies würde aber sicherlich Russland in die Karten spielen, denn hier gibt es nur einige wenige große Konzerne, die wohl sicherlich um einiges länger durchhalten können. Ob Putin sich auf Regulierungsmaßnahmen einlässt und welche Bedingungen daran geknüpft werden, wird sich bald zeigen.
Am Ölmarkt wurde die Nachricht mit großen Interesse zur Kenntnis genommen und nachdem die US-Sorte "WTI" kurzzeitig unter die 20-Dollar-Marke gefallen war, konnten sich die Futures wieder deutlich erholen.
Wie schlecht es der US-Ölindustrie mittlerweile geht, machte der gestern veröffentlichte wöchentliche Baker-Hughes-Report deutlich. Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist nämlich weiter um 40 Anlagen zurückgegangen und es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend sogar noch beschleunigen wird.
Mittlerweile kommt aus den Reihen der Ölproduzenten die Bitte an die US-Regierung, die Produktion zu regulieren. Man warnt davor, dass die Branche großen Schaden nehmen und die USA bald wieder von Ölimporten abhängig sein könnte.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar von der ingesamt wieder recht guten Stimmung an den Aktienmärkten profitieren und im Vergleich zum Euro etwas an Boden gutmachen. Auch heute Morgen geht es mit dem Greenback weiter nach oben, was mit überraschend guten Konjunkturdaten aus China begründet wird. Hier wurden die Einkaufsmanagerindizes aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor per März mit jeweils über 50 Punkten veröffentlicht und lagen damit deutlich über den Erwartungen.

Die Heizölpreise hierzulande starten heute morgen trotz der Währungsverluste mit weiteren leichten Abschlägen in den Handel. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor ist die Lage im Handel sehr angespannt, denn die Liefer- und Lagerkapazitäten sind zu hundert Prozent ausgelastet und die Nachfrage hat zum Wochenstart wieder deutlich zugelegt. Die mittlerweile weit auseinandergegangene Schere zwischen den Rohöl- und Heizölpreisen kann sich erst dann wieder schließen, wenn die Nachfrage deutlich zurück geht.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

30.03.2020, 08:19 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag nachgegeben und starten heute Morgen mit weiteren Abschlägen in die neue Handelswoche. Da sich die Gasölpreise gleichzeitig aber stabil entwickeln, werden auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag nachgegeben und starten heute Morgen in Asien mit weiteren Abschlägen in die neue Handelswoche. Da sich die Gasölpreise gleichzeitig aber stabil entwickeln, werden auch die Heizöl-Notierungen kaum verändert in den Tag gehen.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 23,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 20,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar nochmals zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,11 US-Dollar gehandelt.

Aufgrund der Corona-Pandemie dürfte es nach Schätzung von Analysten und Marktexperten zu einem Nachfragerückgang von bis zu 20 Millionen Barrel pro Tag kommen. Das ist rund ein Fünftel der normalerweise benötigten Menge. Gleichzeitig will Saudi-Arabien die Förderung ausweiten, nachdem mit Russland beim letzten OPEC-Treffen keine Einigung über weitere Förderkürzungen erreicht werden konnte.
Die unausweichliche Folge ist nun, dass es kaum mehr Lagerkapazitäten für Rohöl gibt und das Öl bald nicht mehr an den Mann gebracht werden kann. So fallen die Rohölpreis-Futures zwar immer weiter, die Produktpreise koppeln sich hierbei aber zumindest vorübergehend immer mehr ab, so wie das bereits am heimischen Heizöl-Markt in den letzten Wochen zu beobachten war. So ist Gasöl, das technische Vorprodukt von Heizöl und Diesel am Freitag stabil geblieben, da die Raffinerien einfach kein frisches Rohöl mehr aufnehmen und somit von den gefallenen Preisen profitieren können. Sicherlich wird sich dieser Stau auch hier langsam wieder auflösen, aber vorerst ist der Rohölpreis von den anderen Notierungen schlichtweg abgekoppelt.
Es könnte also durchaus sein, dass die Ölförderländer langsam einsehen müssen, dass es keinen Sinn macht, die Produktion im vollen Umfang aufrecht zu erhalten oder sogar noch auszubauen, wenn gleichzeitig die Nachfrage einbricht. Das dürfte eigentlich nicht schwer zu verstehen sein und betrifft derzeit sehr viele, ja nahezu fast alle Betriebe und Unternehmen rund um den Globus. Man darf gespannt sein, wie Saudi-Arabien, Russland und Co. auf diese neue Situation reagieren werden. Die Hoffnung auf ein Sondermeeting hat sich zumindest vorerst zerschlagen. Weder Russland noch Saudi-Arabien sind derzeit wohl bereit, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch am Freitag weiter zulegen und zeitweise deutlich über die 1,11-Dollar-Marke klettern. Die durch die extrem hohen Hilfszusagen wieder gestiegene Risikobereitschaft der Anleger führt dazu, dass wieder verstärkt Aktien, aber auch andere Währungen gekauft werden. Auch die Tatsache, dass die USA wohl sehr stark von der Corona-Epidemie getroffen werden, bringt den Greenback unter Druck.

Trotz der Währungsgewinne und der weiter gefallenen Rohölpreise starten die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in die neue Handelswoche. Wie eingangs bereits beschrieben, müssen erst wieder neue Lagerkapazitäten frei werden, damit frisches Öl zu günstigeren Kursen aufgenommen bzw. nachgekauft werden kann. Über kurz oder lang werden die Heizölpreise aber auch hierzulande weiter nachgeben, es sei den, die Ölpreise ziehen bald wieder deutlich an. Davon ist derzeit aber definitiv nicht auszugehen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
27.03.2020, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern nicht erholen können und sind leicht zurückgegangen, obwohl die Aktienmärkten weitere Gewinne erzielen konnten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern nicht erholen können und sind leicht zurückgegangen, obwohl die Aktienmärkten weitere Gewinne erzielen konnten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 26,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 22,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar seinen jüngsten Aufwärtstrend fortsetzen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1050 US-Dollar gehandelt.

Die Welt steht weiter still und droht gleichzeitig im Öl zu ertrinken. Die globale Überversorgung ist aufgrund des Nachfrageschwunds, der durch die Folgen der Corona-Pandemie verursacht ist, enorm und derzeit wird nach Expertenschätzungen rund 15 bis 20 Millionen Barrel pro Tag zu viel produziert. Saudi-Arabien hat mittlerweile wohl schon Probleme, das preislich enorm reduzierte Öl an den Mann zu bringen. Die Lagerkapazitäten werden immer geringer und niemand weiß, wie lange der globale Corona-Schock noch anhalten wird.
Währenddessen hat sich das Epizentrum der Pandemie in die USA, dem mit Abstand größten Ölverbraucher der Welt, verlagert, aber auch in Europa kann noch nicht von einer Stabilisierung gesprochen werden. Einzig und allein in Teilen Asiens scheint die Lage derzeit unter Kontrolle zu ein und die chinesische Wirtschaft läuft in diesen Tagen langsam wieder an.
Mittlerweile kommt die Krise auch immer mehr in der Realwirtschaft an. Die Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung ist innerhalb einer Woche von 282.000 auf knapp 3,3 Millionen explodiert und der deutsche Gfk-Konsumklimaindex ist von 8,3 auf 2,7 Punkte zurückgegangen. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn ein völliger Zusammenbruch der globalen Wirtschaft kann nur verhindert werden, wenn die Epidemie bald in den Griff gebracht wird.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder zulegen und sogar über die 1,10-Dollar-Marke klettern. Die Tatsache, dass die Corona-Pandemie nun mit voller Wucht in den USA gelandet ist, bringt den "Greenback" unter Druck. Außerdem scheint das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank zu wirken, denn die Rendite bei Anleihen südländischer Länder sind stark gefallen.

Wenn auch nur langsam, so geben die Heizölpreise aber auch heute aller Voraussicht weiter nach. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Die langsam zurückgehende Nachfrage lässt hoffen, dass es bald Spielraum für weitere Preisreduzierungen geben wird. Dies dürfte aber noch einige Wochen dauern, denn die Kapazitäten sind nach wie vor voll ausgelastet und die Lieferzeiten liegen nach wie vor bei bis zu 12 Wochen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
26.03.2020, 08:54 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern im Großen und Ganzen wieder recht stabil gezeigt und sind etwas leichter aus dem Handel gegangen. Da der Euro gleichzeitig zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern im Großen und Ganzen wieder recht stabil gezeigt und sind schlussendlich dann etwas leichter aus dem Handel gegangen. Da der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar gleichzeitig zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit schönen Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 26,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 23,75 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere Gewinne erzielen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0915 US-Dollar gehandelt.

Auch gestern gab es am Ölmarkt nur zwei Themen: Die Corona-Pandemie und die derzeit extrem hohe Überversorgung.
Diese wird von verschiedenen Seiten mittlerweile auf rund 15 Millionen Barrel pro Tag geschätzt, was rund 15 Prozent der globalen Ölförderung ausmacht. Es müssten also dringend die Fördermengen reduziert werden, weil die Welt das Öl in diesen Tagen schlichtweg nicht braucht.
Dazu scheint derzeit aber (noch) niemand freiwillig bereit zu sein. Im Gegenteil - Saudi-Arabien hat ja erst kürzlich angekündigt, die Ölhähne weit aufdrehen zu wollen, nachdem Russland keine weiteren Förderkürzungen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens akzeptieren wollte. Somit muss nach jetziger Sachlage der Markt die Mengen selber regulieren, was auch sicherlich passieren wird, denn bei den aktuellen Rohölpreisen kann vor allem die US-Schieferölindustrie größtenteils nicht kostendeckend fördern. Dies wird aber einige Zeit in Anspruch nehmen und so ist davon auszugehen, dass die Notierungen auch im zweiten Quartal auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben werden.
Wie schon die API-Daten vom Vortag, wurden die gestrigen DOE-Zahlen zu den US-Ölbestandsdaten von den Börsianern nur am Rande zur Kenntnis genommen. Auch hier gab es in Summe einen Rückgang der Vorräte, der aber mit 0,6 Millionen Barrel relativ moderat ausfiel. Bereits jetzt wurde gleichzeitig ein deutlicher Rückgang der Gesamtnachfrage von 2,1 Millionen Barrel pro Tag ermittelt, die durch einen leichten Rückgang der US-Ölproduktion von 0,1 Millionen Fass natürlich nicht kompensiert werden kann.
Vorerst zurückgestellt wurden die geplanten Ölkäufe der US-Regierung. Die Verabschiedung des billionenschweren Hilfspakets hatte im Senat verständlicherweise Vorrang.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern und auch heute Morgen weiter zulegen und die 1,09-Dollar-Marke wieder nach oben durchbrechen. Wie gestern an dieser Stelle prognostiziert, hat das nun vom US-Senat verabschiedete Hilfspaket in Höhe von bis zu zwei Billionen US-Dollar den "Greenback" leicht unter Druck gebracht.

Die Heizölpreise hierzulande geben heute erfreulicherweise weiter nach, was nur zum Teil an den Währungsgewinnen liegt. Die Tatsache, dass sich die in den letzten Tagen und Wochen extrem hohe Nachfrage langsam etwas abschwächt sorgt dafür, dass sich die Schere zwischen den internationalen Ölpreisen und den Heizöl-Notierungen langsam wieder zu schließen beginnt. Dieser Prozess ist aber noch lange nicht vorbei und so gibt es durchaus künftig noch deutliches Potenzial nach unten. Heute sieht es aus morgendlicher Sicht danach aus, als könnte es Abschläge in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter geben.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluß vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.