Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
43,18 $ +1,94 %
Dollarkurs
0,8852 € -0,12 %
Gasölpreis
369,25 $ +1,37 %
* Stand: 11.07.2020, 13:32 Uhr
10.07.2020, 08:45 Uhr
Die Ölpreise mussten gestern zum Start der US-Börsen deutliche Verluste hinnehmen und gehen auch heute Morgen mit Abschlägen in den Handel. In Folge machen sich auch die Heizöl-Notierungen wieder auf, um neue Langzeittiefstände zu markieren. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten mussten gestern zum Start der US-Börsen deutliche Verluste hinnehmen und gehen auch heute Morgen mit Abschlägen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. In Folge machen sich auch die Heizöl-Notierungen hierzulande wieder aufmachen, um neue Langzeittiefstände zu markieren.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 38,90 Dollar. Der Euro kann die tags zuvor im Vergleich zum US-Dollar erzielten Gewinne nicht halten und fällt wieder auf Werte um 1,1260 US-Dollar zurück.

Nachdem die US-Ölbestandsdaten in dieser Woche keine neuen Impulse gebracht haben und die Nachrichtenlage auch sonst recht ruhig blieb, tendieren die Rohölpreise gestern lange Zeit seitwärts.
Erst mit einsetzendem US-Handel und gleichzeitig fallenden Aktienmärkten ging es auch mit den Rohöl-Notierungen bergab und dieser Trend beschleunigte sich später dann auch noch. Binnen weniger Minuten fielen die Futures um rund einen US-Dollar pro Barrel zurück.
Händler begründeten dies mit technischen Faktoren, denn entsprechende preistreibende Meldungen waren zu dieser Zeit nicht im Markt. Im Gegenteil, die Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung gingen sogar von 18,76 auf 18,06 Millionen zurück und auch die weitergeführten Anträge lagen unter den Erwartungen der Analysten und auch deutlich unter den Zahlen der Vorwoche.
Was aber immer mehr zum Belastungsfaktor wird ist zweifelsohne die stark zunehmende Zahl an Covid-19-Neuinfektionen. Auch gestern gab es in den USA wieder mehr als 60.000 neue Fälle und weltweit steckten sich nach den Zahlen von worldometers.info rund 220.000 Menschen an. Ein neuer, leider auch trauriger Rekord.
Mittlerweile werden auch aus einigen US-Raffinerien Ausbrüche gemeldet. Ob diese aber zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der US-Ölversorgung führen wird, ist derzeit nicht bekannt und wohl auch noch nicht absehbar.
Spannend wird es in der nächsten Woche, wenn sich die am OPEC-Förderabkommen beteiligten Länder über die weitere Förderpolitik beraten wollen. Analysten und Marktbeobachter rechnen damit, dass die Produktionsmengen ab Anfang August wieder um rund zwei Millionen Barrel pro Tag angehoben werden.  

Am Devisenmarkt fiel der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder deutlich zurück, nachdem unsere Gemeinschaftswährung am Vortag noch schöne Gewinne erzielen konnte. Die wachsende Sorge aufgrund der sich weiterhin stark ausbreitenden Corona-Pandemie und die in Folge zurückgehende Risikobereitschaft der Anleger führen derzeit verstärkt zu Dollar-Käufen.
 
Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande heute weniger stark fallen, als dies der Rückgang bei den Ölpreisen würde erwarten lassen. Nach aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen dürfte es aber immerhin zu einem Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter kommen. Somit rücken die Langzeittiefstände von Ende Juni wieder in Reichweite bzw. werden diese in vielen Regionen derzeit gerade unterschritten. Wer also noch etwas Platz im Tank hat, sollte auch über die Bestellung einer Kleinmenge nachdenken. Die Konditionen sind attraktiv wie lange nicht!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

09.07.2020, 09:08 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern keine neuen Impulse erhalten und suchen weiterhin nach einer neuen Richtung. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit wenig Veränderung in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern keine neuen Impulse erhalten und suchen weiterhin nach einer neuen Richtung. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit wenig Veränderung in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,75 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1350 US-Dollar gehandelt.

In den Vereinigten Staaten geht die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen weiter stark nach oben. Gestern wurden laut den Zahlen von worldometers.info knapp 62.000 neue Fälle gemeldet und auch in Brasilien und Indien ist die Lage alles andere als unter Kontrolle. Es muss hier in nächster Zeit mit einer deutlichen Verstärkung der Einschränkungen gerechnet werden und somit auch mit einem zumindest regionalen Rückgang der Ölnachfrage.
Dies scheint derzeit an den Börsen aber nur bedingt berücksichtigt zu werden, denn immer wieder streben die Öl-Futures nach oben, schaffen dann aber eben doch keinen Ausbruch. Es fehlt an neuen bullishen, also preistreibenden Impulsen.
Diese kamen gestern auch nicht von den neuen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE). Zwar stieg die derzeit viel beachtete Gesamtnachfrage im Vergleich zur Vorwoche um 0,767 Millionen Barrel an, gleichzeitig gingen aber auch die Vorräte in Summe um vier Millionen Fass nach oben. Bei Rohöl und Heizöl bzw. Diesel legten die Bestände unerwartet kräftig zu, bei Benzin fielen sie überraschend deutlich nach unten. Die Ölproduktion lag unverändert bei 11 Millionen Barrel pro Tag.
Stützend wirkt aber sicherlich die nach wie vor problematische Lage der libyschen Ölindustrie. Gestern hätte eigentlich, erstmals nach Aufhebung der Force Majeure, am Öl-Terminal Es Sider ein Tanker beladen werden sollen, was aber wieder durch eine General Haftar unterstützende Militärgruppe verhindert wurde. Es ist hier also künftig wohl nicht mit einer deutlichen Zunahme der Ölexporte zu rechnen.
Auch die Gefahr eines möglicherweise heraufziehenden Hurrikans, der die Ostküste der USA treffen könnte, löste sicherlich einige Käufe aus.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern deutlich auf den höchsten Stand seit rund vier Wochen zulegen. Marktbeobachter sprechen dabei von einer ausgeprägten Dollar-Schwäche, denn auch andere Währungen konnten Gewinne verbuchen. Nach wie vor herrscht an den Börsen ein ausgeprägt starker Optimismus, was die Risikobereitschaft der Anleger entsprechend erhöht. Es könnte aber ebenfalls gut sein, dass die Börsianer eine weitere Schwächung der US-Wirtschaft durch die zweite Corona-Welle befürchten.
 
Insgesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute ohne klare Tendenz in den Tag starten. Geht es nach aktuellen Berechnungen dürfte sich daran auch im Laufe des Tages nicht viel ändern. Mittlerweile sind die Notierungen wieder sehr nahe am Langzeittief angekommen und bieten erneut eine gute Kaufgelegenheit. Auch wenn die meisten Tanks noch voll sein dürfen, sollte vor allem in Regionen mit sehr langen Lieferzeiten bereits jetzt ans Nachtanken gedacht werden. Denn nur im alten Jahr kann noch mit 16 Prozent Mehrwertsteuer und ohne CO2-Aufschlag ausgeliefert werden. Bereits ab August könnten die Termine vielerorts bereits knapp werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

08.07.2020, 08:08 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder versucht, aus dem Seitwärtstrend der letzten Wochen auszubrechen, sind daran aber erneut gescheitert. Aufgrund von Währungsverlusten werden die Heizöl-Notierungen aber doch mit leichten Aufschlägen in den Tag starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder versucht, aus dem Seitwärtstrend der letzten Wochen auszubrechen, sind daran aber erneut gescheitert. Aufgrund von Währungsverlusten werden die Heizöl-Notierungen heute aber aller Voraussicht nach doch mit leichten Aufschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" weiterhin bei knapp 43 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1280 US-Dollar gehandelt.

In den USA bleibt die Zahl der Neuinfizierten weiterhin auf Rekordniveau und auch die gemeldeten Todesfälle nehmen wieder deutlich zu. Ähnlich schlimm ist die Lage in Brasilien.
Trotz der dadurch zu erwartenden Einschränkungen und Beeinträchtigungen der Wirtschaft, unternahmen die Rohölpreise auch gestern wieder einen Ausbruchsversuch nach oben, der aber am späten Abend scheiterte.
Auslöser für den Preisanstieg könnte die Meldung gewesen sein, wonach Angola nun wohl doch eingelenkt hat und die zugewiesenen Kürzungen nun vollständig einhalten will. Saudi-Arabien hatte zuvor mit einem neuen Preiskrieg gedroht, sollten das Förderabkommen nicht von allen Staaten konsequent umgesetzt werden.
Ansonsten fehlte es aber an neuen preistreibenden Meldungen und so kam es noch vor Bekanntgabe der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten durch das American Petroleum Institute (API) zu Gewinnmitnahmen. Die Zahlen selbst fielen relativ neutral aus. Zwar gab es bei den Rohölvorräten einen Aufbau von 2 Millionen Barrel, dafür bei Heizöl bzw. Diesel und Benzin einen Rückgang von 2,7 Millionen Fass. Erwartet wurde in Summe ein leichter Rückgang der Gesamtbestände von knapp drei Millionen Barrel.
Auch der Monatsbericht der Energy Information Administration (EIA) brachte keine neuen Impulse. Die Preisprognosen wurden im Wesentlichen unverändert belassen, obwohl die Schätzung zum globalen Ölverbrauch für dieses und nächstes Jahr etwas nach oben korrigiert wurde und somit nun auch eine geringere globale Überversorgung gesehen wird.
Die Rohölpreise starten heute eher richtungslos in den asiatisch geprägten Handel und viele Marktteilnehmer werden sich wohl zurückhalten, bis heute Nachmittag die einflussreichen und detaillierten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) über die Ticker rollen.

Am Devisenmarkt fiel der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern etwas zurück. Händler begründeten dies mit schwachen Zahlen aus der deutschen Industrie und mit einer Korrektur zur Wirtschaftsleistung in der Eurozone. Die EU-Kommission rechnet hier in diesem Jahr mit einem Rückgang von 8,7 Prozent, nachdem die Prognose zuvor noch bei minus 7,7 Prozent lag.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben wohl auch heute keine großen Sprünge vollziehen und ihren seit Wochen existenten Seitwärtstrend weiter fortsetzen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur ein leichtes Plus von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt bleibt das Preisniveau also weiterhin außerordentlich attraktiv und Ölheizer die dies nutzen wollen, können bereits jetzt über eine Aufstockung des Vorrates nachdenken. Vor allem in Regionen, wo die Lieferzeiten immer noch sehr lang sind, sollte unbedingt rechtzeitig bestellt werden, um auch zuverlässig noch im alten Jahr mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz und vor Einführung der CO2-Abgabe beliefert werden zu können.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.



07.07.2020, 08:17 Uhr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern vormittag zunächst deutlich angezogen, gaben die Gewinne im weiteren Verlauf aber wieder fast vollständig ab und gehen heute Morgen mit leichten Verlusten in den asiatisch geprägten Hand Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern vormittag zunächst deutlich angezogen, gaben die Gewinne im weiteren Verlauf aber wieder fast vollständig ab und gehen heute Morgen mit leichten Verlusten in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit Minuszeichen in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1305 US-Dollar gehandelt.

Angetrieben von deutlich gestiegenen Aktienkursen in Asien, machten die Rohölpreise gestern am frühen Vormittag einen deutlichen Satz nach oben. Die in letzter Zeit relativ gut ausgefallenen Konjunkturdaten und die hohe Disziplin bei der Umsetzung des OPEC-Förderabkommens ließen die Risikobereitschaft der Anleger wieder ansteigen. Außerdem stützte die Meldung, dass der saudische Ölkonzern Saudi-Aramco die Ölpreise für August-Lieferungen in viele Regionen weiter angehoben hat.
Doch dann war es mit der Herrlichkeit auch schon wieder vorbei und den Börsianern wurde wohl bewusst, dass es angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen, vor allem in wirtschaftlich wichtigen US-Regionen, derzeit wohl nur wenig Spielraum nach oben gibt und entsprechend wurden die Gewinn auch gleich wieder mitgenommen.
Dies änderte auch nicht der am Nachmittag vermeldete US-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor, der per Juni mit einem Wert von 57,1 Punkten positiv überraschte. Die Analysten hatten im Vorfeld nur mit gut 50 Zählern gerechnet. Eher schwach fielen hingegen die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion per Mai aus. Hier gab es im Vergleich zum Vormonat nur ein Plus von 7,8 Prozent, während der Markt it 10 Prozent gerechnet hatte.
Heute ist am Ölmarkt mit einem ruhigen Handel zu rechnen, denn die Marktteilnehmer warten auf die neuen US-Ölbestandsdaten, die heute Abend nach Börsenschluss vom American Petroleum Institute (API) und morgen Nachmittag vom Department of Energy (DOE) bekanntgegeben werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Zuge steigender Aktienmärkten im Vergleich zum US-Dollar gestern schön zulegen und deutlich über die 1,13-Dollar-Marke ansteigen. Auch heute Morgen kann unsere Gemeinschaftswährung diese Marke noch verteidigen, obwohl die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion eher enttäuschend ausgefallen sind.
 
Insgesamt also recht gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Das Bestellaufkommen bleibt wohl auch in dieser Woche überschaubar und die Lieferfristen werden in Folge wieder kürzer. Trotzdem muss in einigen Regionen immer noch mit einer Wartezeit von 10 bis 16 Wochen gerechnet werden. Daher schon jetzt der Hinweis, dass in diesen Fällen bereits im August/September bestellt werden sollte, um noch im alten Jahr mit 16 Prozent Mehrwertsteuer und ohne CO2-Abgabe beliefert werden zu können. Es empfiehlt sich in nächster Zeit also nicht nur den Preis, sondern auch die Lieferzeiten zu beobachten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
06.07.2020, 09:10 Uhr
Die Ölpreise bewegten sich am Freitag kaum, starten heute Morgen aber mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Da aber auch der Euro anzieht, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute wohl keine größeren Kursausschläge vollziehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bewegten sich am Freitag kaum, starten heute Morgen aber mit Aufschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Da aber gleichzeitig auch der Euro anzieht, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aller Voraussicht nach keine größeren Kursausschläge vollziehen.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,60 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert gewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1290 US-Dollar gehandelt.

In den USA wurde am Freitag der Independence Day gefeiert und so gab es bei verkürzten Börsenzeiten nur wenig Handelsinteresse und somit eher geringe Umsätze. Die Rohölpreise bewegten sich unter sehr geringen Schwankungen seitwärts. Neue Markt bewegenden Meldungen waren Mangelware.
Die Öl-Futures befinden sich in diesen Tagen weiterhin im Spannungsfeld zwischen relativ guten Konjunkturdaten einerseits und den stark steigenden Corona-Neuinfektionen, vor allem in den USA, auf der anderen Seite. Sollte es hier nicht bald zu einer Abschwächung kommen, muss mit neuen Beschränkungen gerechnet werden, die sich entsprechend auf die Wirtschaftstätigkeit und somit den Ölverbrauch auswirken würden.
Ein stark stützender Faktor am Ölmarkt bleibt die konsequente Umsetzung des OPEC-Förderabkommens. Nach Auswertung der neuesten Tankertrackingdaten durch das Unternehmen Kpler, sind die Ölexporte der im Kartell organisierten Länder im Juni um ca. 1,84 Millionen Barrel pro Tag auf 17,2 Millionen Fass zurückgegangen. Dies macht deutlich, dass es den Förderländern wohl wirklich ernst ist und die Angebotsmenge tendenziell weiter zurückgeht.
Auch in den USA dürfte die Ölproduktion künftig weiter fallen. Laut den neuesten Erhebungen des Öldienstleistungsunternehmens Baker Hughes ist die Zahl der aktiven US-Bohranlagen auch in der vergangenen Woche leicht um 4 auf nun nur noch 185 Einheiten zurückgegangen. Dies ist der niedrigste Stand seit rund 15 Jahren und die Auswirkungen auf die Fördermengen werden mit einer zeitlichen Verzögerung von einigen Wochen und Monaten sicherlich spürbar werden.

Am Devisenmarkt gibt es ein ähnliches Bild wie am Ölmarkt. Am Freitag gab es einen relativ müden Handel mit kaum nennenswerten Kursausschlägen, heute Morgen aber kann der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich an Wert gewinnen. Händler begründen dies mit den zuletzt guten Konjunkturdaten, die die Risikobereitschaft der Anleger weiter steigen lässt. Die Aktienmärkten in Asien ziehen heute Morgen kräftig an.
 
Dank der Währungsgewinne werden sich die gestiegenen Rohölpreise heute, zumindest zum Handelsauftakt, kaum auf die heimischen Heizölpreise niederschlagen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht nur leicht Aufschläge in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. So bleiben die Notierungen bis auf weiteres auf einem sehr attraktiven Niveau, was sich aber nicht auf die Nachfrage niederschlägt, die weiterhin recht schwach ausgeprägt ist. Kein Wunder, nachdem das zweite Quartal Rekordumsätze gebracht hat und die meisten Ölheizer die Tanks wohl schon gefüllt haben.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

03.07.2020, 08:50 Uhr
Die Ölpreise haben gestern wieder Gewinne erzielen können und wurde dabei von positiven Arbeitsmarktdaten getrieben. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder Gewinne erzielen können und wurde dabei von positiven Arbeitsmarktdaten getrieben. In Folge werden aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1240 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die Ölvorräte in den USA in dieser Woche deutlich gefallen waren und die OPEC weiter konsequent daran arbeitet, dass die vereinbarten Förderkürzungen ausnahmslos eingehalten werden und somit die Angebotsmenge reduziert wird, gab es für die Börsianer zuletzt nur wenig Grund auf die Verkäuferseite zu wechseln.
Gestützt wurde der leicht bullishe Grundton gestern dann von guten Arbeitsmarktdaten. Am Vormittag wurde die Erwerbslosenquote für die EU mit nur 7,4 statt wie erwartet 7,7 Prozent veröffentlicht, am Nachmittag gab es dann ausführliche Zahlen aus den USA. Hier gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche von 1,48 auf 1,43 Millionen zurück, während die weitergeführten Anträge weitgehend stabil blieben. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft stieg aber deutlich um 4,8 Millionen, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit 3 Mio. neuen Jobs gerechnet hatten. Die Arbeitslosenquote per Juni liegt bei 11,1 Prozent und somit deutlich unterhalb der Prognose von 12,3 Prozent.
An den Finanzmärkten kamen diese Daten gut an und sowohl Aktien, als auch Rohstoffe wurde entsprechend nach oben gehandelt. Die Rohölpreise der Sorte "Brent" klettern kurzzeitig sogar über die 43-Dollar-Marke.
Doch es gab durchaus auch bearishe, also preisdrückende Nachrichten. So will Angola, dass die Förderquote im Juni nur zu 83 Prozent eingehalten hat, nicht einlenken und auch im Juli und August nicht weniger fördern. Viel schwerer wiegen aber sicherlich die stark angestiegenen Covid-19-Infektionszahlen. In den USA wurden laut worldometer.info am Donnerstag über 57.000 neue Fälle gemeldet und weltweit erstmals mehr als 200.000 Ansteckungen pro Tag gemeldet. Die Coronakrise ist also bei weitem noch nicht ausgestanden und es ist derzeit kaum absehbar, wann global gesehen der Höhepunkt erreicht wird.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nicht von den insgesamt recht guten Konjunkturdaten profitieren und verlor im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar leicht an Wert. Auch hier macht sich immer mehr die Sorge breit, dass es wieder zu neuen Einschränkungen der Wirtschaftstätigkeit aufgrund der steigenden Corona-Zahlen kommen könnte.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben weitgehend stabil, eventuell auch mit weiteren leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,1 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Weiterhin liegen die Notierungen rund ein Drittel unter dem Niveau der letzten beiden Jahre und auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang 2016. Wer also noch etwas Platz im Tank hat, sollte schon jetzt nachbestellen, denn die Lieferzeiten liegen regional immer noch bei mehreren Wochen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

02.07.2020, 09:32 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt und befinden sich weiterhin auf Richtungssuche. Bei wenig veränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute folglich stabil bis leicht nachgebend in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts entwickelt und befinden sich weiterhin auf Richtungssuche. Bei wenig veränderten Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute folglich stabil bis leicht nachgebend in den Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 40 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1265 US-Dollar gehandelt.

Der deutliche Rückgang der US-Ölbestände, vermeldet durch das American Petroleum Institute (API), sowie eine auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gefallene OPEC-Ölproduktion sorgten gestern bis in die Mittagsstunden für steigende Rohölpreise. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch einen besser als erwartet ausgefallenen EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe, sowie guten Arbeitsmarktzahlen aus Deutschland.
Zu Beginn der zweiten Tageshälfte kam es dann aber zu massiven Verkäufen, ohne dass es hierfür eine entsprechende Meldung gegeben hätte. Händler nehmen in diesen Tagen, angesichts der großen Unsicherheit bezüglich der Corona-Pandemie, gerne schnell wieder Gewinne mit, vor allem wenn wichtige Daten zur Veröffentlichung anstehen, wie gestern am Nachmittag die US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE).
Hier gab es in Summe ebenfalls einen Rückgang von knapp acht Millionen Barrel, der vom API vermeldete Abbau fiel aber deutlich höher aus. Außerdem ging die Gesamtnachfrage im Vergleich zur Vorwoche um eine Millionen Barrel zurück, während die Ölproduktion unverändert blieb. Insgesamt wurden die Zahlen eher neutral gewertet, sodass von diesem Zeitpunkt aus eine eng angelegte Seitwärtsbewegung erfolgte.
Interessant ist eine Meldung, wonach der saudische Ölminister Prince Abdulaziz bin Salman bei einer Videokonferenz der OPEC mit einem neuen Preiskrieg gegen Nigeria und Angola gedroht haben soll, falls diese ihre Quoten weiterhin nicht einhalten würden. Der Deal steht also eventuell auf wackeligen Beinen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den insgesamt doch recht guten Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks profitieren und im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen. Heute warten die Börsianer mit Spannung auf neue Arbeitsmarktdaten aus den USA.
 
Die Heizölpreise hierzulande starten nach diesen Vorgaben ohne eine einheitliche Richtung in den Tag. Aktuelle Berechnungen lassen im weiteren Handelsverlauf leichte Abschläge in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent erwarten. Insgesamt haben sich die Notierungen in den letzten drei Wochen auf einem sehr attraktiven Niveau stabilisiert. Nur bei einem erneuten Schwächeanfall der internationalen Ölpreise könnte es noch weiter nach unten gehen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

01.07.2020, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern im Laufe des Tages im Großen und Ganzen seitwärts bewegt und starten heute Morgen mit fester Tendenz. In Folge werden die Abschläge bei den Heizöl-Notierungen nicht ganz so stark ausfallen, wie es zu erwarten wäre. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Laufe des Tages im Großen und Ganzen seitwärts bewegt und starten heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. In Folge werden die Abschläge bei den Heizöl-Notierungen nicht ganz so stark ausfallen, wie das durch die Mehrwertsteuersenkung zu erwarten wäre.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1225 US-Dollar gehandelt.

Die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle, vor allem in den USA, ist weiterhin das bestimmende Thema am Ölmarkt und begrenzt derzeit zweifelsohne das Aufwärtspotenzial der Rohöl- und somit auch Heizölpreise.
Gestern gab es nach den Zahlen vom Worldometer wieder knapp 45.000 Covid-19-Neuansteckungen und der das Weiße Haus beratende Experte für Infektionskrankheiten, Dr. Anthony Fauci warnte eindringlich vor einer weiteren Verschlechterung der Lage. Es sei durchaus möglich, dass die Zahl auf Neuinfizierten in den Staaten auf 100.000 pro Tag ansteigen könnte, so Fauci.
Trotzdem konnten sich die Öl-Futures auch gestern wieder halbwegs stabil entwickeln, was sicherlich auch an der Meldung lag, dass die Öl-Produktion der OPEC per Juni auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000 gefallen sein soll. Auch in den USA ist die Förderung nach den offiziellen Produktionsdaten der Energy Information Administration (EIA) per April deutlich zurückgegangen.
Außerdem gab es durchaus gute Konjunkturdaten aus China und gemischte Zahlen aus den USA, wo zwar der Chicagoer Einkaufsmanagerindex per Juni mit nur 36,6 Punkten enttäuschte, dafür aber das US-Verbrauchervertrauen Conference Board die Erwartung von 91,8 mit 98,1 Punkten deutlich übertreffen konnte.
Nach Börsenschluss vermeldete dann auch noch das American Petroleum Institute (API) einen völlig unerwarteten und deutlichen Rückgang der US-Ölbestände. In Summe fielen diese im Vergleich zur Vorwoche um mehr als 13 Millionen Barrel, während die Analysten lediglich mit einem leichten Abbau von 1,4 Millionen Fass gerechnet hatten.
Man darf sehr gespannt sein, wie die wesentlich einflussreicheren und detaillierteren Zahlen des Department of Energy (DOE) heute Nachmittag ausfallen werden.

Auch am Devisenmarkt gab es gestern keine größeren Kursbewegungen im Umtauschverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Auch hier belastet auf der einen Seite die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle, die relativ guten Konjunkturdaten stützen unserer Gemeinschaftswährung hingegen, sodass sich die Einflüsse unterm Strich neutralisieren.
 
Die Heizölpreise hierzulande starten trotz der festen Tendenz bei den Rohölpreisen mit schönen Abschlägen in den heutigen Tag. Dies liegt natürlich am reduzierten Mehrwertsteuersatz, der eins zu eins an die Kunden weitergegeben wird. Gäbe es diesen Sondereffekt nicht, würden die Notierungen nach aktuellen Berechnungen um rund einen halben Cent pro Liter anziehen. Derzeit stehen die Kurse auf dem niedrigsten Stand seit über vier Jahren und sollten die internationalen Ölpreise wieder stärker unter Druck geraten, könnte es sogar nochmals etwas Luft nach unten geben.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

30.06.2020, 08:22 Uhr
Die Ölpreise haben sich nach den Kursverlusten vom Freitag gestern wieder erholen können und setzen somit ihren seit rund vier Wochen existenten Seitwärtstrend fort. Nach dem gestrigen leichten Rückgang ziehen die Heizöl-Notierungen wieder etwas an. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich nach den Kursverlusten vom Freitag gestern wieder erholen können und setzen somit ihren seit rund vier Wochen existenten Seitwärtstrend fort. Nach dem gestrigen leichten Rückgang ziehen die Heizöl-Notierungen hierzulande in Folge wieder etwas an.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,50 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1230 US-Dollar gehandelt.

Die Zahlen der Neuinfektionen, vor allem in den USA, ist weiterhin eines der bestimmenden Themen am Ölmarkt. Auch gestern gab es hier nach den Zahlen von Worldometer wieder knapp 45.000 neue Corona-Fälle, wobei vor allem die drei bevölkerungsreichsten Staaten Kalifornien, Texas und Florida betroffen sind. Es gibt also weiterhin große Unsicherheiten, was die künftige Ölnachfrage betrifft, denn sollte es hier wieder stärkere Einschränkungen geben, wird sich das natürlich entsprechend auf den Konsum und den Kraftstoffverbrauch auswirken.
Das Gegengewicht hierzu ist auf der Angebotsseite nach wie vor das OPEC-Förderabkommen, das bislang sehr konsequent umgesetzt worden ist und das vorerst bis Ende Juli Bestand haben soll. Allerdings gibt es erste Hinweise aus Kreisen des Kartells, dass es bereits wieder Gespräche über eine erneute Verlängerung gegeben haben soll. Auch wenn dies nicht wirklich überraschen sollte, so stützte dies die Ölmärkte im gestrigen Handel.
Auch die Insolvenz der Chesapeakt Energy Corp, eines der bekanntesten Schieferölunternehmen der USA, hat verdeutlicht, dass die Ölproduktion in Nordamerika wohl nicht so schnell wieder auf die Beine kommen dürfte, vor allem weil hier die nötigen Investments in naher Zukunft wohl eher ausbleiben werden.
Die Meldung, dass der Iran wegen der Tötung des Generals Soleimani Haftbefehl gegen US-Präsident Trump und weiteren 35 Personen erlassen hat, wurde am Ölmarkt hingegen kaum zur Kenntnis genommen.
Gemischt ausgefallene Konjunkturdaten brachten ebenso keine neuen Impulse. Während die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der EU per Juni nur bei 75,7 statt der erwarteten 80 Punkten lag, stieg die Zahl der US-Häuserverkäufe per Mai um satte 44,3 Prozent. Die heute Morgen veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes aus China lagen sowohl in der Industrie, als auch im Dienstleistungssektor leicht über den Erwartungen der Analysten.

Trotzdem geht es heute Morgen am Devisenmarkt mit dem Euro weiter nach unten, nachdem unsere Gemeinschaftswährung bereits gestern am Nachmittag unter Druck geraten war. Zuvor gab es noch einen Anstieg bis knapp 1,13 US-Dollar.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute leider mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Weiterhin bleibt die Nachfrage auf einem sehr niedrigem Niveau, obwohl sich die Notierungen weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit gut vier Jahren bewegen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

29.06.2020, 08:59 Uhr
Die Ölpreise sind am Freitag in der zweiten Tageshälfte wieder unter Druck geraten und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz in den Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Abschlägen in die neue Woche gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag in der zweiten Tageshälfte wieder unter Druck geraten und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Abschlägen in die neue Handelswoche gehen.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 40,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 37,70 Dollar. Auch der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar heute morgen deutlich verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1260 US-Dollar gehandelt.

In den USA hat die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen ein neues Rekordhoch erreicht und hier ist die zweite Ansteckungswelle nun nicht mehr nur Befürchtung, sondern mittlerweile leider bereits harte Realität. Die Sorge vor neuen Beschränkungen drückte am Freitag entsprechend auf die Aktienkurse und auch die Rohölpreise gerieten wieder unter Druck.
Im Bundesstaat Texas wurden die Lockerungen bereits wieder zum Teil zurückgenommen und es ist zu erwarten, dass dies bald auch in Kalifornien und Florida der Fall sein wird. Somit wären die drei bevölkerungsreichsten Staaten der USA betroffen, was sich natürlich auch auf den Konsum und den Ölverbrauch auswirken wird.
Dazu passend fiel auch der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan per Juni mit 78,1 statt wie erwartet 79 Punkten entsprechend negativ aus.
Ein weiterer Belastungsfaktor sind sicherlich auch die in letzter Zeit wieder deutlich zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China, was sich nicht nur negativ auf die Handelsbeziehungen beider Länder, sondern auch auf die globale Wirtschaftstätigkeit auswirken könnte.
Die in letzter Zeit wieder höheren Ölpreise haben mittlerweile zu einer Stabilisierung bei den aktiven US-Bohranlagen geführt. Hier ist die Zahl im Vergleich zur Vorwoche laut dem Öldienstleister Baker Hughes nur um eine auf nun 188 Einheiten zurückgegangen. In der Boomphase der US-Schieferölindustrie gab es Ende des Jahres 2014 noch deutlich über 1.500 aktive Bohranlagen, zu Beginn des Jahres immerhin noch rund 670 Einheiten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar etwas an Boden zurückgewinnen. Auf der einen Seite belastet den Greenback die zweite Infektionswelle in den USA, auf der anderen Seite ist eben der Dollar in Krisenzeiten wieder verstärkt gefragt. So könnte es gut sein, dass sich beide Faktoren in nächster Zeit eher neutralisieren.
 
Gute Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von knapp einen Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile stehen die Heizölpreise auf dem niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahren und die Absenkung der Mehrwertsteuer wird sich natürlich ebenfalls positiv die Endpreise auswirken. Auch in den nächsten Tagen und Wochen sollte das äußerst günstige Niveau Bestand haben, bevor im Herbst ein neuer Bestellboom zu erwarten ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

26.06.2020, 08:17 Uhr
Die Ölpreise sind gestern zunächst weiter zurückgefallen, konnten sich nach Bekanntgabe relativ guter Konjunkturdaten aber wieder erholen und gingen schlussendlich mit schönen Gewinnen aus dem Handel. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern zunächst weiter zurückgefallen, konnten sich nach Bekanntgabe relativ guter US-Konjunkturdaten aber wieder erholen und gingen schlussendlich mit schönen Gewinnen aus dem Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die August-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,30 Dollar. Der Euro konnte sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1230 US-Dollar gehandelt.

Trotz der Befürchtungen, dass es in den USA zu einem zweiten Lockdown kommen könnte, ging es gestern mit den Aktienkursen, aber auch mit den Rohöl-Notierungen wieder deutlich nach oben.
Angefacht wurden die Käufe durch einen überraschend starken Anstieg der Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA, die per Mai um 15,8 Prozent zugelegt haben. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Anstieg um 10,9 Prozent gerechnet. Auch die weitergeführten Anträge auf Arbeitslosenunterstützung lagen mit 19,5 Millionen unter der Prognose von knapp 20 Mio. Anträgen. Die Zahl der Erstanträge fiel mit 1,48 Mio. schlechter aus als erwartet. Das US-Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal traf exakt die Schätzung von minus 5 Prozent.
Hoffnung auf eine weiter steigende Ölnachfrage machen auch Verkehrsdaten, die gestern vom Navigationsgerätehersteller TomTom veröffentlicht wurden. Demnach war die Staurate in Shanghai in den letzten Wochen höher als im Vorjahr, was auf eine starke Zunahme des Straßenverkehrs schließen lässt.
Wie es hier allerdings in den US-Staaten weitergeht ist eher ungewiß. Der Gouverneur von Texas sprach gestern von einem "massiven Ausbruch" bei den Corona-Neuinfektionen und setzte weitere Phasen der Lockerungen vorerst aus. Dies wird die Reisetätigkeit sicherlich einschränken und auch in weiteren US-Bundesstaaten ist damit zu rechnen, dass die Zügel wieder angezogen werden müssen.
Preistreibend ist sicherlich eine Meldung aus Libyen zu werten. Hier beklagte der Vorsitzende der National Oil Corporation (NOC) den maroden Zustand der Ölanlagen nach dem jahrelangen Bürgerkrieg. Dies lässt erwarten, dass es hier künftig zu längeren Ausfallzeiten und einer Beeinträchtigung der Öllieferungen kommen wird.

Am Devisenmarkt verlor der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas an Wert, obwohl der deutsche Gfk-Konsumklimaindex per Juli besser als erwartet ausgefallen ist. Es überwogen dann aber doch die einigermaßen gut ausgefallenen US-Konjunkturdaten, sodass der "Greenback" seine Gewinne einigermaßen halten konnte. Insgesamt blieben die Kursausschläge aber in Grenzen.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies ändert natürlich nichts an dem nach wie vor äußerst attraktiven Preisniveau, das aber wohl auch noch in den nächsten Wochen Bestand haben sollte. Die Inlandsnachfrage wird die Preise auf jeden Fall zumindest vorerst nicht nach oben treiben, denn diese präsentiert sich in den letzten Tagen außerordentlich schwach.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.