Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
61,99 $ 0,00 %
Dollarkurs
0,9082 € 0,00 %
Gasölpreis
572,25 $ 0,00 %
* Stand: 13.11.2019, 01:17 Uhr
12.11.2019, 08:36 Uhr
Die Ölpreise haben auch zu Beginn der neuen Handelswoche keine größeren Kursbewegungen vollzogen und suchen nach wie vor eine neue Richtung. Bei stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls wenig verändert starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch zu Beginn der neuen Handelswoche keine größeren Kursbewegungen vollzogen und suchen nach wie vor eine neue Richtung. Bei ebenfalls recht stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande in logischer Folge nur wenig verändert in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 57 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1035 Dollar gehandelt.

Nachdem die von China ins Gespräch gebrachte Rückführung der im Handelsstreit mit den USA gegenseitig auferlegten Zölle seitens der USA am Wochenende nicht bestätigt und somit die Hoffnung auf weitere positive Schritte in den Wirtschaftsbeziehungen beider Länder vorerst gedämpft wurde, orientierten sich die Rohölpreise gestern am Morgen zunächst gen Süden. Größeren Verkaufsdruck gab es dabei aber nicht.
Stabilisierend wirkt dabei sicherlich die erneut deutlich zurückgegangen Zahl der aktiven US-Bohranlagen, die auf Sicht von einigen Monaten erwarten lässt, dass das große Wachstum der US-Schieferölindustrie bald der Vergangenheit angehören dürfte und im nächsten Jahr von dieser Seite eventuell sogar mit zurückgehenden Mengen gerechnet werden muss.
Dies hatte bereits der russische Energieminister Nowak vor einiger Zeit in die Diskussion um die künftige Förderpolitik von OPEC und Co. ins Spiel gebracht. Mittlerweile zeichnet sich immer mehr ab, dass es beim nächsten Treffen Anfang Dezember keine Änderung der aktuellen Produktionsmenge geben wird. Saudi-Arabien will sich angeblich nicht für eine Reduzierung stark machen und auch das Bauchgefühl des Ölministers des Omans lässt für nächstes Jahr kein Veränderung erwarten. In die gleiche Richtung äußerte sich gestern auch der Chef des russischen Ölkonzerns Lukoil.
Trotzdem konnten sich die Ölpreise im Laufe des Nachmittags wieder erholen und auch heute morgen starten die Futures mit leicht aufwärts gerichteter Tendenz in den europäisch geprägten Handel.
Neue Impulse könnten heute im Laufe des Tages neue Zahlen zur Konjunkturerwartung in der EU, sowie die nach US-Börsenschluss erwarteten Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) bringen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen, aber auch hier gab es keine größeren Bewegungen und die Gemeinschaftswährung bleibt wohl auch weiterhin im seit Monaten existenten Seitwärtstrend. In Großbritannien könnte US-Premierminister Johnson bei den anstehenden Wahlen eine stabilere Mehrheit erlangen, da die Brexit-Partei nicht gegen die Torries antreten will. Das würde die jahrelange Unsicherheit beenden und endlich den Weg für einen Austritt Großbritanniens aus der EU ebnen.

Die Heizölpreise in Deutschland werden wohl auch heute keine größeren Sprünge machen und sich ein einer recht engen Handelsspanne weiter seitwärts bewegen. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht leichte Aufschlägen in einer Größenordnung von maximal 0,4 Cent pro Liter erwarten. Derzeit liegen die Notierungen unterhalb des Durchschnittswertes der letzten vier Wochen, der letzten drei Monate und auch des letzten Jahres. Außerdem natürlich immer noch deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, in dem sich die Versorgungsprobleme zum Ende hin aber langsam aufgelöst haben.
11.11.2019, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitagnachmittag eine Kehrtwende vollzogen und sind auf Tageshoch in das Wochenende gegangen. Da auch der Euro iwieder an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitagnachmittag eine Kehrtwende vollzogen und sind auf Tageshoch in das Wochenende gegangen. Da auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent", wie schon am Freitagmorgen, bei 61,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,60 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1020 Dollar gehandelt.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, sowie das anstehende OPEC-Treffen Anfang Dezember in Wien, sind derzeit nach wie vor die zwei bestimmenden Themen am Ölmarkt.
Bezüglich des ersten Themas hoffen die Marktteilnehmer nach den Äußerungen aus China, dass die bisherigen Zölle schrittweise wieder abgebaut werden könnten. Dies wurde am Freitag von den USA aber nicht bestätigt. Es scheint nach jetzigem Stand der Dinge aber durchaus möglich zu sein, dass die für den 15. Dezember geplanten neuen US-Zölle nicht in Kraft treten könnten. Das Thema wird sicherlich auch in den nächsten Tagen und Wochen immer wieder neue Impulse auf die Rohölpreise geben.
Nichts Neues gibt es hingegen im Bezug auf das Treffen der OPEC-Staaten mit den am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Staaten. Nach jetzigem Stand der Dinge könnte es durchaus sein, dass es keine weitere Förderreduzierung geben wird.
Durchweg positiv fielen die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten aus. Zunächst überraschten die Außenhandelszahlen aus China für den Monat Oktober, denn sowohl die Importe, als auch die Exporte sind weniger stark zurückgegangen, als dies von den Analysten erwartet wurde. Auch die deutsche Handelsbilanz verzeichnete per September einen stärkeren Zuwachs als prognostiziert. Schließlich stieg der US-Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan per November recht deutlich von 83,4 im Vormonat auf 85,9 Punkte an. Von dieser Seite also durchaus bullsihe, also preistreibende Impulse.
Weiter zurückgegangen ist zudem die Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Wie das Dienstleistungsunternehmen Baker Hughes am Freitagabend bekanntgegeben hat, sind derzeit nur noch 684 Einheiten in Betrieb, was im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 7 Anlagen bedeutet. Zu Jahresbeginn gab es noch 877 aktive US-Bohranlagen. Auch das sollte dafür sorgen, dass sich die Ölpreise in nächster Zeit mindestens stabil entwickeln werden.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag weiter deutlich an Wert. Der "Greenback" war als sicherer Hafen gesucht, nachdem die Hoffnung auf eine vollständige Rücknahme der Zölle zwischen den USA und China durch einen Kommentar des US-Präsident Trump gedämpft wurde. Außerdem konnte die US-Währung am Nachmittag von den guten Konjunkturdaten profitieren.

Zum Wochenstart also insgesamt keine sonderlich guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit leichten Aufschlägen in den Tag gehen werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen bleiben also weiterhin stabil auf einem durchaus attraktiven Niveau. Wer noch vor Weihnachten seinen Tank gefüllt haben will, sollte mit der Bestellung nicht zögern, denn die Lieferzeiten sind in vielen Regionen nach wie vor sehr lang.
08.11.2019, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des späten Handels weitere Verluste hinnehmen müssen und starten heute Morgen mit schwacher Tendenz in den europäisch geprägten Handel. In Folge werden sich die Heizöl-Notierungen den dritten Tag in Folge verbilligen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des späten Handels weitere Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen mit schwacher Tendenz in den europäisch geprägten Handel. In Folge werden sich die Heizöl-Notierungen, aller Voraussicht nach, den dritten Tag in Folge verbilligen.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1050 Dollar gehandelt.

Obwohl die dieswöchigen Ölbestandsdaten aus den USA in Summe preisdrückend gewertet wurden, starteten die Rohölpreise gestern zum Handelsauftakt in Europa zunächst mit deutlichen Aufschlägen, was sicherlich nicht an den neuesten Zahlen zur deutschen Industrieproduktion gelegen haben konnte, denn diese ist per September um 0,6 Prozent stärker als erwartet zurückgegangen.
Vielmehr waren wohl der Optimismus im Bezug auf eine weitere Annäherung der USA mit China im Handelsstreit, sowie die zuletzt recht positiven Konjunkturdaten aus den USA und der EU für den Anstieg verantwortlich. Auch gestern gab es wieder positive Signale vom US-Arbeitsmarkt, wo die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche von 219.000 auf 211.000 zurückgegangen sind.
Warum die Öl-Futures dann in der zweiten Tageshälfte doch wieder gen Süden tendiert haben, lag an den Analysten von Goldman Sachs, die aufgrund der schwachen Nachfrage derzeit kein Aufwärtspotenzial bei den Ölpreisen sehen.
Zu einem weiteren Belastungsfaktor entwickelt sich immer mehr das nächste OPEC-Treffen, das am 05./06. Dezember in Wien stattfinden soll. Schien es bis vor kurzem noch klar zu sein, dass das Kartell gemeinsam mit den anderen am Förderabkommen beteiligen Ölförderländern eine weitere deutliche Kürzung der Produktionsmengen beschließen wird, so hat sich die Stimmungslage zuletzt gedreht. Nach neuesten Erkenntnissen will sich Saudi-Arabien, das ja bisher der große Treiber bei den Kürzungsbeschlüssen war, nicht für eine weitere Absenkung starkmachen. Auch aus Russland, das hier ebenfalls einen sehr großen Einfluss hat, kamen hierzu eher zurückhaltenden Kommentare. In Moskau ist man der Meinung, dass sich die US-Ölförderung in nächster Zeit abschwächen könnte, was bei der künftigen Förderpolitik berücksichtigt werden sollte.
Man darf gespannt sein, wie es in den nächsten Wochen weitergehen wird.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro in diesen Tagen im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht unter Druck. Die Gemeinschaftswährung konnte auch gestern nicht von der gewachsenen Zuversicht auf eine weitere Annäherung im Handelsstreit zwischen den USA und China profitieren. Nach Angaben der chinesischen Regierung haben sich beide Parteien auf eine schrittweise Reduzierung der gegenseitig erhobenen Strafzölle geeinigt. Auch hier bleibt es spannend.

Aufgrund der schwachen Entwicklung der Rohöl- und vor allem Gasölpreise, werden die Heizöl-Notierungen in Deutschland mit weiteren Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Dies lassen erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen zumindest aus morgendlicher Sicht erwarten. Im Durchschnitt dürfte sich das Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter bewegen. So setzen die Heizölpreise ihren Seitwärtstrend auf attraktiven Niveau fort. Das Bestellaufkommen bleibt dabei moderat.


07.11.2019, 08:51 Uhr
Die Ölpreise sind gestern nach Bekanntgabe der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) deutlich zurückgefallen. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen mit leichten Abschlägen in den heutigen Handeltag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern nach Bekanntgabe der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten durch das Department of Energy (DOE) deutlich zurückgefallen. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen erfreulicherweise mit Abschlägen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1060 Dollar gehandelt.

Nachdem die Rohölpreise seit Anfang November bisher nur eine Richtung kannten, scheint das Potenzial nach oben vorerst ausgeschöpft zu sein. Bereits die Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) vom Dienstagabend hatten eine bearishe, also preisdrückende Note, auf die die Marktteilnehmer gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel zunächst mit leichten Verkäufen reagierten.
Dann aber gab es überraschend gut ausgefallene Konjunkturdaten aus Deutschland und der EU, wo die Einzelhandelsumsätze per September auf Jahressicht um 3,1 Prozent zugelegt haben und der Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor die Erwartung von 51,8 mit 52,2 Punkten deutlich übertreffen konnte.
So ging es mit den Öl-Futures vor Bekanntgabe der mit Spannung erwarteten DOE-Daten nochmals etwas nach oben, bevor es einen deutlichen Einbruch gab. Vor allem der deutliche Zuwachs bei den Rohöl-Vorräten von knapp 8 Millionen Barrel stach bei den US-Ölbestandsveränderungen ins Auge. Die Produktbestände gingen zwar wie erwartet zurück, jedoch nicht so deutlich wie bei den API-Zahlen. Unterm Strich gab es ein Plus von 4,5 Millionen Fass. Die US-Rohölförderung blieb mit 12,6 Millionen Barrel auf Rekordniveau.
Des Weiteren belastete die Meldung, wonach die Unterzeichnung eines ersten Teilvertrages zwischen den USA und China eventuell auf nächsten Monat verschoben werden könnte. Außerdem hieß es aus Insider-Kreisen, dass ein Scheitern des Deals immer noch möglich sei.
Bezüglich des OPEC-Treffens Anfang Dezember, wo es um die künftigen Produktionsmengen der am Förderabkommen beteiligten Länder gehen wird, gibt es neue Spekulationen, wonach es keine größeren Kürzungen geben soll. In den nächsten drei Wochen wird sich in diese Richtung aber sicherlich noch viele unterschiedliche Meinungen und Kommentare geben, sodass diese nicht überbewertet werden sollten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar nur kurzzeitig von den guten Konjunkturdaten aus der EU und vom überraschenden Plus bei den Auftragseingängen der deutschen Industrie profitieren. Bereits am Nachmittag fiel die Gemeinschaftswährung wieder auf das Ausgangsniveau zurück.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute aller Voraussicht nach etwas schwächer in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht in Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich der seit Wochen und Monaten existente Seitwärtstrend auf einem durchaus attraktiven Niveau fort. Das Bestellaufkommen kann als für diese Jahreszeit normal bezeichnet werden.
06.11.2019, 08:33 Uhr
Die Ölpreise haben gestern erneut Gewinne verbuchen können und sind auf den höchsten Stand seit Ende September geklettert. Obwohl auch der Euro weiter an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen heute nur mit leichten Aufschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut Gewinne verbuchen können und sind auf den höchsten Stand seit Ende September geklettert. Obwohl auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute nur mit leichten Aufschlägen in den Handel starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,95 Dollar. Der Euro erleidet erneut einen Schwächeanfall und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1075 Dollar gehandelt.

Die zuletzt recht positiv ausgefallenen Konjunkturdaten, vor allem aus den USA, haben den Ölmarkt in den vergangenen Tagen stabilisiert und die Rohölpreise konnten teilweise deutliche Gewinne verbuchen. Auch die Tatsache, dass Russland zuletzt weniger gefördert hat, als dies das OPEC-Förderabkommen eigentlich vorgesehen hatte, wirkte preistreibend. Hinzu kam eine Preiserhöhung für Öllieferungen im Dezember durch den saudischen Ölkonzerns Aramco, sowie ein weiterer deutlicher Rückgang der aktiven US-Bohranlagen.
Dieser wird am Börsenparkett zuletzt immer häufiger diskutiert, ist doch in Folge damit zu rechnen, dass die US-Schieferölindustrie im kommenden Jahr deutlich schwächer wachsen, eventuell sogar stagnieren wird. Russland hatte ja bereits vor einiger Zeit angeregt, dies beim nächsten OPEC-Treffen zu beachten, das am 5. Dezember in Wien stattfinden soll. Einen Tag später stoßen die am Förderabkommen beteiligten Nicht-OPEC-Länder hinzu und werden dann wohl eine weitere Förderkürzung beschließen.
Dies ist jedenfalls die allgemeine Erwartungshaltung am Markt, die durch den OPEC-Jahresbericht, der gestern veröffentlicht wurde, auch noch verstärkt wurde. In diesem geht das Kartell nämlich davon aus, dass der Bedarf aus den Reihen der Mitglieder bis 2025 stetig zurückgehen wird. Somit ist man wohl gezwungen, der Fördermengen ständig nach unten anzupassen, will man die Ölpreise halbwegs stabil halten.
Nachdem die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA eher gemischt ausgefallen waren, gab es nach Börsenschluss die wöchentlichen US-Ölbestandsdaen des American Petroleum Institute (API), die aber ebenfalls keine klaren Impulse brachten. Die Rohölvorräten stiegen im Vergleich zur Vorwoche um 4,3 Millionen Barrel an, dafür gingen die Produktbestände um 5,8 Millionen Fass zurück. Da auch die Analysten im Vorfeld in Summe mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet hatten, blieb eine spürbare Reaktion auf das Zahlenwerk bislang aus.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar im Vergleich zum Euro auch gestern wieder deutlich zulegen. Zum einen wurde dies mit der Hoffnung auf eine weitere Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China begründet, zum anderen mit der zuletzt besseren Stimmung im US-Dienstleistungssektor.

Insgesamt also wieder keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise wohl auch heute mit Aufschlägen in den Tag starten werden. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht aber nur ein Miniplus von maximal 0,3 Cent pro Liter erwarten. Trotz der Verteuerung in den vergangenen Tagen, stehen die Notierungen immer noch unter dem Durchschnittspreis der letzten drei Monate und können weiterhin als durchaus attraktiv bezeichnet werden. Entsprechend ist das Bestellaufkommen weiterhin relativ hoch.
05.11.2019, 08:10 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern weiter zugelegt, nachdem es ja bereits am Freitagnachmittag deutlich nach oben gegangen ist. Da auch der Euro an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern weiter zugelegt, nachdem es mit den Futures bereits am Freitagnachmittag deutlich nach oben gegangen war. Da auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,65 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar, wie eingangs bereits erwähnt, Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1130 Dollar gehandelt.

Die Börsianer blicken wieder optimistischer in die Zukunft, was die globale Konjunkturentwicklung betrifft. Bereits am Freitag hatten überraschend gute US-Arbeitsmarktdaten nicht nur die Rohölpreise, sondern auch die Aktienmärkten nach oben katapultiert und diese Entwicklung setzte sich auch gestern fort.
Zu der Erwartung einer baldigen Unterzeichnung des "Phase-1-Abkommens" in den Verhandlungen zwischen den USA und China, gibt es nun wohl auch berechtigte Hoffnung, dass die von der US-Regierung angedrohten Auto-Zölle nun doch nicht kommen werden.
Angefeuert wurde die Party-Stimmung zusätzlich von einem positiv ausgefallenen EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe, der per Oktober einen Wert von 45,9 erreichte. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 45,7 Zählern gerechnet.
Größtes Sorgenkind der Weltkonjunktur bleibt weiterhin China. Hier ging die Stimmung der Einkaufsmanager aus dem Dienstleistungssektor per Oktober erneut auf 51,1 Punkte zurück. Die Prognose der Marktexperten lag hier bei 52,8 Punkten.
Preistreibend wirkte gestern sicherlich auch die Meldung, wonach Russland im Oktober weniger Öl gefördert hat, als im Förderabkommen vereinbart und dass der saudische Ölkonzern Aramco nun grünes Licht für seinen Börsengang erhalten hat.
Ab heute dürfte der Fokus der Marktteilnehmer aber wieder auf die US-Ölbestandsentwicklung gerichtet sein. Heute Abend nach Börsenschluss vermeldet das American Petroleum Institute (API) ihre wöchentlichen Zahlen, morgen Nachmittag liefert dann das staatliche Department of Energy (DOE) neue Daten.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar im Vergleich zum Euro gestern im Laufe des Tages deutlich zulegen, obwohl die am Nachmittag veröffentlichten US-Werksaufträge per September mit einem Rückgang von 0,6 Prozent schlechter ausgefallen sind als erwartet. Auch die Hoffnung, dass die befürchteten Autozölle nun doch nicht kommen könnten, konnte die Gemeinschaftswährung nicht beflügeln.

Auch wenn die Heizölpreise in den letzten Tagen wieder angestiegen sind, liegen die Notierungen derzeit weiter unterhalb des Durchschnittswerts der letzten drei Monate und auch deutlich unter dem Mittelpreis des letzten Jahres. Heute wird es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen wohl zu weiteren Aufschlägen in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter kommen, was zum einen an den weiter gestiegenen Rohöl- bzw. Gasölpreisen, zum anderen an den Währungsverlusten liegt.
04.11.2019, 08:39 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag in der zweiten Tageshälfte kräftig zugelegt und haben auf Tageshöchstkurs geschlossen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag in der zweiten Tageshälfte kräftig zugelegt und auf Tageshöchstkurs geschlossen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,90 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar weiterhin wenig verändert und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1165 Dollar gehandelt.

Nachdem die überraschend bearish, also preisdrückend ausgefallenen US-Ölbestandsdaten die Rohölpreis am Donnerstag noch deutlich nach unten gedrückt hatten, starteten die Öl-Futures am Freitag mit seitwärtsgerichteter Tendenz in den europäisch geprägten Handel.
Nach dem monatlichen Produktionsbericht der Energy Information Administration (EIA) ist die US-Ölförderung im August mit 12,37 Millionen Barrel pro Tag auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Das Plus gegenüber dem Vormonat betrug dabei erstaunliche 599.000 Barrel pro Tag. Dennoch muss die Erwartung zum Gesamtjahr wohl etwas nach unten korrigiert werden, sodass die Zahlen nur auf den ersten Blick preisdrückend ausgefallen sind.
Deutlich nach oben ging es dann aber erst mit neuen Arbeitsmarktdaten aus den USA, wo die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft per Oktober um 128.000 gestiegen ist. Erwartet wurden lediglich 89.000 neue Jobs. Dies nährt die Hoffnung, dass sich die US-Wirtschaft weiter robust entwickeln könnte und zumindest von dieser Seite auch eine stabile Öl-Nachfrage zu erwarten ist.
Außerdem wurde im Bezug auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China am Freitagnachmittag von beiden Seiten erklärt, dass man kurz vor dem Abschluss eines Teilabkommens stehe. Dieses soll wohl noch im November in den Staaten unterschrieben werden.
Weiter deutlich zurückgegangen ist die Zahl der aktiven US-Bohranlagen. Wie das Marktforschungsunternehmen Baker Hughes nach Börsenschluss berichtete, sind derzeit nur noch 691 Bohrlöcher in Produktion. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies ein Rückgang um 5 Einheiten, zu Jahresbeginn gab es noch fast 880 aktive Bohranlagen.
Trotzdem zeigen sich die Ölpreise heute Morgen auf den neuen erhöhten Niveau recht stabil.

Am Devisenmarkt tut sich im Verhältnis zwischen den Euro und dem US-Dollar weiterhin nicht viel. Die überraschend guten US-Arbeitsmarktdaten gaben dem Greenback am Freitag nur kurze Zeit Aufschwung. Unsere Gemeinschaftswährung konnte von der allgemein guten Börsenstimmung profitieren und auch die Aussichten auf eine Annäherung zwischen China und den USA wirken hier wohl eher unterstützend.

Nachdem die Heizölpreise hierzulande in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen sind, starten die Notierungen heute leider mit deutlichen Aufschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Das derzeitige Preisniveau kann aber nach wie vor als sehr attraktiv bezeichnet werden. Dies spiegelt auch die Nachfrage wieder, die in den letzten Tagen deutlich zugelegt hat und auch heute Morgen recht robust ist. Achtung, die Lieferzeiten sind gebietsweise nach wie vor sehr lang!
31.10.2019, 08:30 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Nachmittags deutlich an Wert verloren, nachdem das Department of Energy (DOE) einen überraschenden Aufbau der US-Ölbestände vermeldet hatte. In Folge sind die Heizöl-Notierungen weiter zurückgefallen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Nachmittags deutlich an Wert verloren, nachdem das Department of Energy (DOE) einen überraschenden Aufbau der US-Ölbestände vermeldet hatte. In Folge sind die Heizöl-Notierungen auf den tiefsten Stand seit mehr als acht Wochen zurückgefallen.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 60,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1165 Dollar gehandelt.

Zunächst starteten die Rohölpreise gestern am Morgen mit leichten Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel, was sicherlich noch Nachwirkungen von den US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) waren, die am Vorabend mit einem überraschend kräftigen Minus veröffentlicht wurden. Schwache Konjunkturdaten aus der EU, wo die Geschäfts- und Verbraucherstimmung per Oktober weiter auf 100,8 Punkte zurückgegangen ist, wurden dabei ignoriert.
In den Mittagsstunden war es mit den Gewinnen aber vorbei und die Öl-Futures wurden bereits vor Bekanntgabe der wichtigen und viel beachteten DOE-Ölbestandsdaten wieder leicht nach unten gehandelt, obwohl das US-Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal in der Vorabschätzung überraschend um 1,9 statt wie erwartet 1,6 Prozent zulegen konnte.
Anscheinend sickerten aber schon vorher durch, dass die Öl-Vorratsdaten des Department of Energy überraschend bearish, also preisdrückend ausfallen würden. Im Vergleich zur Vorwoche legten die Rohölbestände nämlich um 5,7 Millionen Barrel zu, während es bei den Produkten Abbauten von 4 Millionen Fass gab. In Folge gab es für die Öl-Futures nur noch den Weg nach unten zumal auch die Veranstaltung in Chile, bei der das Teilabkommen zwischen den USA und China unterzeichnet hätte werden sollen, abgesagt wurde.
Heute morgen gab es dann auch noch schwache Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte. Hier fielen die Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe und dem Dienstleistungssektor per Oktober weiter auf 49,3 bzw. 52,8 Punkte zurück.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen, nachdem die US-Notenbank die Zinsen erwartungsgemäß weiter um 25 Basispunkte erhöht hat. Gleichzeitig deutete Fed-Chef Jerome Powell aber an, dass in nächster Zeit keine weiteren Schritte mehr geplant sind, sollte sich die US-Wirtschaft stabil entwickeln.

Dank der Währungsgewinne und der gefallenen Rohölpreise werden die Heizöl-Notierungen in Deutschland aller Voraussicht nach auch heute ihren Weg nach unten fortsetzen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge von bis zu einem Cent pro Liter erwarten. In Regionen, wo bereits gestern auf den Preisrückgang am Ölmarkt reagiert wurde, werden diese entsprechend geringer ausfallen. Die Notierungen stehen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit Anfang September und knapp 25 Cent pro Liter unter Vorjahr. Kein Wunder, dass die Nachfrage wieder deutlich angezogen hat. Entsprechend werden die Lieferzeiten vielerorts wohl weiter ein Thema bleiben.
30.10.2019, 08:15 Uhr
Die Ölpreise sind gestern kaum verändert aus dem Handel gegangen, nachdem die anfänglichen Verluste im Tagesverlauf wieder ausgleichen wurden. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande weitgehend stabil bis leicht schwächer starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern kaum verändert aus dem Handel gegangen, nachdem die anfänglichen Verluste im Tagesverlauf wieder ausgleichen werden konnten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach weitgehend stabil bis leicht schwächer starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1115 Dollar gehandelt.

Zum Start in den europäisch geprägten Handel gaben die Rohölpreise gestern zunächst deutlich nach und bis zum frühen Nachmittag summierte sich das Minus auf fast einen Dollar pro Barrel. Ausgelöst wurde der Abwärtstrend durch einen Kommentar des stellvertretenden russischen Energieministers im Bezug auf eine mögliche weitere Reduzierung der Ölfördermengen im Rahmen des OPEC-Förderabkommens. Er wies darauf hin, dass dabei auch eine womöglich geringe US-Schieferölförderung zu berücksichtigen sei, was am Markt dahingehend interpretiert wurde, dass Russland eine weitere Förderkürzung nicht unbedingt befürwortet.
Zudem prognostizierte eine Vertreter der Internationalen Energieagentur (IEA) für 2020 einen Angebotsüberschuss am Ölmarkt, was aber sicherlich keine neue und überraschende Erkenntnis war.
Eine Trendwende gab es dann am Nachmittag, als der Schwiegersohn des US-Präsidenten Donald Trump Kushner, der auch Berater des Weißen Hauses ist, mitgeteilt hat, dass die USA und China überein gekommen sind, wie die künftigen Handelsbeziehungen funktionieren können. Außerdem kam vom nigerianischen Ölminister die Information, dass Saudi Arabien wohl bereit sei, die Ölförderung weiter zu drosseln, was wohl Voraussetzung für eine weitere generelle Produktionsreduzierung im Rahmen des Förderabkommens wäre.
Entsprechend ging es im späten Handel wieder deutlich nach oben und die anfänglichen Verluste wurden zur Gänze wieder ausgeglichen.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) einen überraschend deutlichen Rückgang der US-Ölbestände. Im Vergleich zur Vorwoche reduzierten sich die Vorräte in Summe um sieben Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit einem Minus von 3,7 Millionen Fass gerechnet hatten.
Eine stärkere Reaktion der Marktteilnehmer auf diese Zahlen blieb bislang aus. Die Händler warten zum Großteil wohl wieder auf die Daten des Department of Energy (DOE) die heute Nachmittag vermeldet werden.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wieder über die 1,11-Dollar-Marke klettern. In Großbritannien wird es noch im Dezember Neuwahlen geben, was die Karten beim Brexit-Austritt wieder neu verteilen könnte. Heute im Laufe des Tages werden zahlreiche Konjunkturdaten diesseits und jenseits des Atlantiks veröffentlicht, die sich ebenfalls auf den Kurs unserer Gemeinschaftswährung auswirken können.

Die Heizölpreise hierzulande werden aller Voraussicht nach auch heute den Abwärtstrend der letzten Tage fortführen können, wenn auch mit verringertem Tempo. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein weiteres leichtes Minus in einer Größenordnung von 0,3 Cent pro Liter erwarten. Somit erreichten die Notierungen allmählich wieder das tiefste Niveau der vergangenen Wochen, was sich auch in der Nachfrage widerspiegelt, die in den letzten Tagen wieder etwas angezogen hat.
29.10.2019, 08:22 Uhr
Die Ölpreise sind gestern zum Wochenstart unter Druck geraten und gingen auch heute Morgen schwach in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise mit weiteren Abschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern zum Wochenstart unter Druck geraten und gingen auch heute Morgen schwach in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise mit weiteren Abschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar behaupten und wird auch heute Morgen zu Kursen um 1,1090 Dollar gehandelt.

Nachdem es wohl Fortschritte in den Verhandlungen im Handelsstreit zwischen China und den USA gibt und der Abschluss eines Teilabkommens bereits Mitte November als möglich erachtet wird, hatten die Rohölpreise zuletzt etwas zulegen können. Nun scheint diese Nachricht aber ausreichend in den Kursen enthalten zu sein, ebenso der erneute deutliche Rückgang der aktiven US-Bohranlagen. Die Marktteilnehmer wenden sich eher wieder den harten Fakten zu und diese brachten die Öl-Futures gestern unter Druck.
Nach wie vor erwarten die meisten Experten in den nächsten Monaten eine deutliche Überversorgung des Marktes, da die globale Konjunkturschwäche weiter anhalten dürfte und die Rohölförderung weiter auf Hochtouren läuft. Zudem vermeldete Kasachstan eine Ölproduktion auf Rekordniveau und Russland scheint noch nicht zur Gänze davon überzeugt zu sein, dass die Fördermengen beim nächsten OPEC-Treffen am 05./06. Dezember in Wien, erneut deutlich nach unten angepasste werden müssen.
Dies sorgt dafür, dass das Potenzial deutlich steigender Ölpreise derzeit sehr gering ist, vorausgesetzt natürlich die politische Lage im Nahen Osten bleibt stabil.
Auf der anderen Seite ist auch kein kräftiger Preisverfall zu erwarten, da es schon bald eine weitere Annäherung im Handelsstreit und eine Anpassung beim Förderabkommen geben könnte.
Somit ist es durchaus wahrscheinlich, dass die Rohölpreise auch in den nächsten Wochen weiter seitwärts tendieren werden.

Am Devisenmarkt gab es auch gestern wieder keine größeren Kursbewegungen im Verhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Während der Austrittstermin Großbritanniens aus der EU erneut auf den 31. Januar nächsten Jahres verschoben wurde, ringt Premierminister Boris Johnson weiterhin um Neuwahlen, die das Unterhaus gestern Abend aber abgelehnt hat.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben auch heute wieder mit Abschlägen in den Tag starten, nachdem bereits gestern im Laufe des Tages das Minus immer größer geworden ist. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht einen Rückgang in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Derzeit stehen die Notierungen gut 25 Prozent unter den Vorjahresniveau. Bei einer Abnahmeenge von 3.000 Liter liegt der Preisvorteil derzeit also bei rund 700 Euro!
28.10.2019, 08:41 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag die Gewinne vom Vortag verteidigen und bis Handelsschluss sogar leicht ausbauen können. Heue Morgen tendieren die Futures wieder schwächer, sodass die Heizöl-Notierungen ohne große Veränderung in die neue Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag die Gewinne vom Vortag verteidigen und bis Handelsschluss sogar leicht ausbauen können. Heue Morgen tendieren die Futures aber wieder etwas schwächer, sodass auch die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach ohne große Veränderung in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 61,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar erneut zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1090 Dollar gehandelt.

Trotz der ingesamt eher bearish, also preisdrückend einzuschätzenden Marktlage, konnten die Rohölpreise das erhöhte Niveau, das durch die überraschend deutlich gefallenen DOE-Ölbestandsdaten von Mitte letzter Woche erreicht wurde, halten. Bis Handelsschluss zogen die Notierungen sogar noch weiter an, was zum einen mit der Sorge vor einem neuen Hurrikan im Golf von Mexiko, zum anderen mit dem neuesten Baker-Hughes-Bericht begründet werden konnte.
Hier wurde im Vergleich zur Vorwoche ein kräftiger Rückgang der aktiven US-Bohranlagen vermeldet. Derzeit sind nur noch 696 Einheiten in Betrieb, was der tiefste Stand seit zweieinhalb Jahren ist. Allein in diesem Jahr beträgt das Minus gut 20 Prozent. Bislang hat sich dieser Trend aber noch nicht spürbar auf die tatsächliche US-Ölförderung ausgewirkt, denn diese hat erst kürzlich wieder ein neues Rekordhoch erreicht. Trotzdem ist dies sicherlich ein Faktor, den die Börsianer im Auge behalten werden.
Ansonsten gab es am Freitag neue Konjunkturindikationen aus Deutschland, wo der GfK-Konsumklimaindex per November mit 9,6 Punkten leicht unter dem Vormonatswert lag, dafür aber der deutlich wichtigere Ifo-Geschäftsklimaindex per Oktober mit 94,6 Punkten die Erwartungen leicht übertreffen und sich nach der Talfahrt der letzten Monate stabilisieren konnte. Aus den USA wurde am Nachmittag der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan veröffentlicht, der per Oktober mit 95,5 Punkten unterhalb der Prognose von 96 Zählern lag.
Heute Morgen erreichte uns aus Kasachstan die Meldung, dass die dortige Ölförderung nach dem Ende der Wartungsarbeiten am Kashagan Ölfeld auf Rekordniveau gestiegen ist. Dies könnte die Ölpreise zum Wochenstart durchaus wieder etwas belasten.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht unter Druck und verlor auch am Freitag wieder etwas an Wert. Neben der permanenten Unsicherheit bezüglich des Austritts Großbritanniens aus der EU wurde dies mit technischen Faktoren begründet.

Trotz der leichten Währungsverluste und der etwas gestiegenen Rohölpreise werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute weitgehend stabil in den Tag starten, was hauptsächlich daran liegt, dass Gasöl, das technische Vorprodukt von Diesel und Heizöl, im Wert relativ stabil geblieben ist. Geht es nach ersten Preistendenzen, könnten die Kurse heute sogar etwas nachgeben. Insgesamt wird sich der Seitwärtstrend der letzten Wochen im Großen und Ganzen wohl aber weiter fortsetzen.