Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
75,07 $ +0,37 %
Dollarkurs
0,8435 € -0,11 %
Gasölpreis
605,00 $ +0,46 %
* Stand: 29.07.2021, 05:16 Uhr
28.07.2021, 08:16 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Handels zunächst nachgegeben, konnten sich aber wieder erholen und starten auch heute Morgen mit Aufschlägen. Da es aber leichte Währungsgewinne gibt, werden die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Handels zunächst nachgegeben, konnten sich dann aber wieder erholen und starten heute Morgen mit weiteren leichten Aufschlägen. Da es gleichzeitig aber leichte Währungsgewinne gibt, werden die Heizöl-Notierungen in der Eröffnung nur wenig verändert erwartet.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 72 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1820 US-Dollar gehandelt.

Auch gestern blieben die Rohölpreise im Spannungsfeld zwischen den weiter steigenden Corona-Neuinfektionen einerseits und der weiterhin knappen Versorgungslage auf der anderen Seite. Zusätzlich lassen die ins Stocken geratenen Atomgespräche mit dem Iran die Hoffnung auf eine Entlastung schwinden.
Mit einem schwachen Start der europäischen Aktienmärkten gingen auch die Öl-Futures etwas in die Knie, was am frühen Nachmittag durch einen schwachen US-Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter noch einmal verstärkt wurde. Hier gab es per Juni lediglich ein Plus von 0,8 Prozent, während die Analysten im Vorfeld mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent gerechnet hatten. Der Richmond Fed Herstellungsindex und vor allem das Verbrauchervertrauen Conference Board konnten aber überzeugen, sodass es mit dem Ölkomplex und auch mit den Aktienkursen zu Handelsschluss wieder etwas nach oben ging.
Die wenig später veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen dann eindeutig bullish, also preistreibend aus, sodass es nach Börsenschluss weiter nach oben ging.
In Summe gab es einen Rückgang von knapp 13 Millionen Fass, querbeet über alle Produktbereiche. Die Analysten hatte im Vorfeld lediglich mit einem Minus von 3,6 Millionen Fass gerechnet.
Das erhöht natürlich die Spannung auf die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Zahlen des Department of Energy (DOE), die generell stärkere Beachtung finden und aufgrund von Zahlen zur Nachfrageentwicklung und Produktion auch aussagekräftiger sind.
Heute Morgen wurde der deutsche GfK-Konsumklimaindex per August mit einem Wert von minus 0,3 bekanntgegeben, die Erwartung lag hier bei einem Plus von 1,0.

Am Devisenmarkt fiel der Euro im frühen Handel im Vergleich zum US-Dollar zunächst etwas zurück, konnte dann aber den jüngsten leichten Aufwärtstrend wieder aufnehmen und mit leichten Gewinnen aus dem Handel gehen. Heute blicken die Händler mit Spannung auf die Ergebnisse der letzten Sitzung der US-Notenbank, die heute Abend gegen 20 Uhr erwartet werden.

Dank der leichten Währungsgewinne starten die Heizölpreise hierzulande heute aller Voraussicht nach stabil, eventuell sogar mit leichten Abschlägen in den Handel. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu 0,2 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich somit der seit gut einem Monat existente Seitwärtstrend fort.  Die Aussichten auf einen deutlichen Preisrückgang, so wie sich dies die meisten Verbraucher derzeit natürlich erhoffen, bleiben trübe.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
27.07.2021, 08:39 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zum Start in die neue Handelswoche nur einen recht kurzen Schwächeanfall erlitten und in der zweiten Tageshälfte leider schon wieder kräftig angezogen. Entsprechend starten die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Tag. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Start in die neue Woche nur einen recht kurzen Schwächeanfall erlitten und in der zweiten Tageshälfte leider schon wieder kräftig angezogen. Entsprechend starten die Heizöl-Notierungen hierzulande heute mit Aufschlägen in den heutigen Handelstag.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 74,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 72,10 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht verbessern und wird heute Morgen knapp unterhalb der 1,18-Dollar-Marke gehandelt.

Trotz der Sorgen über die wieder steigenden Zahlen bei den Corona-Infektionen und in Folge neue Reisebeschränkungen bzw. -auflagen, gibt es in diesen Tagen weiterhin kaum Luft nach unten und die Rohölpreise bleiben auf hohem Niveau.
Gestern drückten nachgebende Aktienmärkten in Asien zwar kurzzeitig etwas auf die Stimmung der Börsianer, am Nachmittag ging es mit den Öl-Futures dann aber schon wieder deutlich nach oben.
Hauptgrund ist und bleibt die knappe Versorgungslage, die durch die nur geringfügige Anhebung der Fördermengen durch die OPEC+ Gruppe wohl auch in nächster Zeit die Notierungen hochhalten dürfte.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen enttäuschend aus, was die Händler aber kaum zur Kenntnis nahmen. Der deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex fiel per Juli von 101,7 auf 100,8 Punkte zurück, erwartet wurden 102,1 Zähler. In den USA lag die Zahl der Häuserverkäufe per Juni mit 676.000 ebenfalls deutlich unter der Prognose von 800.000 Einheiten.
Trotzdem konnten sich die Aktienmärkte im Laufe des Tages immer stärker erholen und in New York standen beim Dow-Jones-Index am Schluss sogar Pluszeichen an den Kurstafeln.
Stützende auf die Ölpreise wirkt sicherlich auch die Meldung, wonach es durchaus möglich sein könnte, dass die Atomgespräche mit dem Iran nach der dortigen Regierungsübergabe von Neuem gestartet werden müssen und somit vorerst eventuell keine weiteren Exportmengen zu erwarten sind.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder leichte Gewinne erzielen und zeigte sich dabei nur kurz vom schwachen Ifo-Geschäftsklimaindex beeindruckt. Die schwachen Zahlen vom US-Immobilienmarkt schwächten am Nachmittag dann den Greenback, sodass unsere Gemeinschaftswährung ihren jüngsten leichten Erholungskurs fortsetzen konnte.

Die Heizölpreise hierzulande werden, wie eingangs bereits erwähnt, heute mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Zum Wochenstart bleibt die Nachfrage auf einem ungewöhnlich niedrigem Niveau, sodass sich die Bestellungen weiter in den Spätsommer bzw. Herbst hinein verlagern werden Es ist daher davon auszugehen, dass es spätestens zum Ende der Urlaubssaison zu einem ersten Bestellboom mit deutlich verlängerten Lieferzeiten und eventuell weiter steigenden Preisen kommen wird. Wer dem aus dem Weg gehen will, sollte jetzt bestellen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
26.07.2021, 08:43 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im späten Handel nochmals zugelegt und sind nicht nur auf Tageshoch, sondern auch auf dem höchsten Stand der Woche gestiegen. Heute Morgen starten die Futures allerdings schwach. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im späten Handel nochmals zugelegt und sind nicht nur auf Tageshoch, sondern auch auf dem höchsten Stand der Woche angestiegen. Heute Morgen starten die Futures im asiatischen Handel allerdings schwach, sodass die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach mit Abschlägen eröffnen werden.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 73,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 71,15 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1780 US-Dollar gehandelt.

Nach dem sich am Ölmarkt die Meinung durchgesetzt hat, dass die beschlossene Erhöhung der Ölfördermenge durch die OPEC+ Gruppe entschieden zu wenig sein dürfte, um die deutlich gestiegene Nachfrage bedienen zu können, stiegen die Rohölpreise ab Mitte letzter Woche wieder deutlich an.
Die zuletzt wieder nach oben gegangenen Corona-Neuinfektionen werden am Markt zwar mit Sorge beobachtet, generell geht man aber davon aus, dass sich der Einfluss auf den Ölverbrauch aufgrund der Impfmöglichkeiten in Grenzen halten wird.
In logischer Konsequenz bleibt der Markt wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten unterversorgt, da die Ölproduktion auch außerhalb der organisierten Länder nur moderat nach oben geht. Vor allem die USA ist noch weit von den Produktionsrekorden von knapp 13 Millionen Barrel pro Tag entfernt. Derzeit liegt die Förderung lediglich bei 11,3 Millionen Fass. Die Zahl der aktiven Bohranlagen ist in der vergangenen Woche um 7 auf nun 387 Einheiten angestiegen. Vor genau zwei Jahren wurden mehr als doppelt so viele Förderstellen gezählt.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten lassen weiteres Wachstum in der EU und in den USA erwarten. Die Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe lagen mit 62,6 bzw. 63,1 Punkten per Juni über den Erwartungen der Analysten. Lediglich im US-Dienstleistungsbereich zeichnet sich hier eventuell eine Schwäche ab. Hier lag der Wert nur bei 59,8 statt wie erwartet 64,8 Punkten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nur kurzzeitig von der guten Stimmung der europäischen Einkaufsmanager profitieren und musste seine vorübergehenden Gewinne im Vergleich zum US-Dollar im Laufe des Tages wieder abgeben. Insgesamt blieben die Kursausschläge aber weiterhin in einem sehr engen Rahmen. Heute warten die Marktteilnehmer auf den wichtigen Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit setzten die Notierungen ihren seit nunmehr gut vier Wochen existenten Seitwärtstrend fort. Die Nachfrage bleibt dabei weiterhin auf einem recht niedrigen Niveau, was erwarten lässt, dass es spätestens Anfang September zu einem ersten Bestellboom kommen wird, der nicht nur die Lieferzeiten sondern auch die Preise nach oben treiben dürfte.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


23.07.2021, 08:47 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder kräftige Gewinne verbuchen können. Zudem gibt es auch noch leichte Währungsverluste, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach dem starken Anstieg vom Mittwoch auch gestern wieder kräftige Gewinne verbuchen können. Zudem gibt es auch noch leichte Währungsverluste, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande mit weiteren deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 73,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 71,55 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Waren sich die Analysten nach der Korrektur zu Wochenbeginn oftmals noch uneins, wie es am Ölmarkt weitergehen wird, so scheint sich nun langsam einhellig die Meinung durchzusetzen, dass die Rohölpreise weiter ansteigen werden.
Die von der OPEC+ Gruppe beabsichtige Erhöhung der Ölfördermengen um 0,4 Millionen Barrel pro Tag ab August wird nicht ausreichen, um die mittlerweile wieder fast auf Vorkrisenniveau gestiegene Ölnachfrage zu decken. In Folge schmelzen die globalen Ölbestände entsprechend weiter ab.
Zwar geht es nach neuen Äußerungen aus der Bohrdienstleistungsbranche auch mit der US-Förderung weiter bergauf, dies aber in einem sehr gemäßigten Tempo.
Die derzeit wieder stark steigendende Corona-Neuinfektionen werden von den Marktteilnehmern zwar mit Sorge beobachtet, allerdings gehen die meisten Experten davon aus, dass die Ölnachfrage dadurch nur in einem wesentlich geringen Maß beeinträchtigt werden wird, als dies noch in den ersten Monaten des Jahres der Fall war.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen durchweg schlecht aus, doch dies schien am Öl- und auch an den Aktienmärkten niemanden zu interessieren. Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stieg von 368.000 auf 419.000 an, auch die weitergeführten Anträge enttäuschten mit einer Erhöhung von . Das EU-Verbrauchervertrauen lag per Juli bei minus 4,4, erwartet wurde ein Wert von minus 2,5 Punkten.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert und steht derzeit auf dem tiefsten Stand seit knapp vier Monaten. Die gestrige Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) brachte keine Überraschung. Die Geldpolitik bleibt weiterhin stark expansiv und es ist auch in Zukunft nicht mit einer Straffung zu rechnen.

Denkbar schlechte Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise leider auch heute wieder mit deutlichen Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem dreiviertel Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile sind die Preisabschläge der Korrektur schon wieder fast vollständig ausgeglichen und es muss wohl schon bald weder mit neuen Langzeithochs gerechnet werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
22.07.2021, 08:20 Uhr
Die Ölpreise haben gestern einen kräftigen Satz nach oben gemacht und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern einen kräftigen Satz nach oben gemacht und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit deutlichen Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 72,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 70,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas an Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1795 US-Dollar gehandelt.

Die Korrektur am Ölmarkt scheint leider schon wieder vorbei zu sein. Gestern zogen die Rohölpreise vom Start weg kräftig an, obwohl die am Vorabend veröffentlichten API-Ölbestandsdaten eher preisdrückend ausgefallen sind.
Getrieben wurden die Öl-Futures sicherlich von den sich ebenfalls kräftig erholenden Aktienmärkten, aber auch das fundamentale Umfeld lässt derzeit einfach keinen Spielraum für weitere Preisrückgänge.
Besonders deutlich wird dies anhand einer aktuellen Einschätzung von JP Morgan. Hier sieht man die globale Ölnachfrage im August bei 99,6 Millionen Barrel pro Tag und somit um 5,4 Millionen Fass höher als noch vor vier Monaten. Die weltweite Ölproduktion dürfte aber, trotz der beabsichtigen Fördererhöhung der OPEC+ Gruppe, deutlich unter 96 Millionen Fass liegen. Somit wird es wohl auch in den nächsten Wochen und Monaten zu einem weiteren deutlichen Rückgang der globalen Ölbestände kommen, was sich auch entsprechend auf die Ölpreise auswirken dürfte.
Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) konnten den Aufwärtstrend nicht stoppen, obwohl die Zahlen auf den ersten Blick ebenfalls eher bearish ausgefallen sind. So erhöhten sich die Rohölvorräte im Vergleich zur Vorwoche um 2,1 Millionen Barrel, während die Produktbestände nur leicht zurückgegangen sind. Allerdings gab es einen kräftigen Anstieg der Gesamtnachfrage um über 1,2 Millionen Barrel pro Tag bei einer gleichzeitig leicht rückläufigen Ölproduktion.
Entsprechend ging es mit dem Ölkomplex nach Bekanntgabe der Zahlen weiter nach oben, sodass bis Handelsschluss ein Plus von gut drei Dollar pro Barrel an den Kurstafeln stand.

Am Devisenmarkt konnte der Euro ebenfalls von der guten Stimmung an den Aktienmärkten profitieren und nach den zuletzt herben Verlusten im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen. Heute ist die Aufmerksamkeit der Händler auf die Bekanntgabe der Ergebnisse der EZB-Sitzung gerichtet, die gegen 14 Uhr erwartet werden.

Die Heizölpreise hierzulande haben nach den schönen Abschlägen zu Wochenbeginn nun leider schon wieder gedreht und starten auch heute wieder mit teilweise deutlichen Aufschlägen in den Tag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Somit schwinden auch die Hoffnungen auf weitere Preisrückgänge, die sicherlich viele Ölheizer vor kurzem noch gehegt haben. Angesichts der weiterhin recht deutlichen Unterversorgung an den internationalen Ölmärkten muss in den nächsten Tagen und Wochen leider wohl eher mit einem weiteren Anstieg der Notierungen gerechnet werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
21.07.2021, 08:33 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern seitwärts bewegt und starten heute Morgen ohne klare Richtung. Auch wenn es bei den Heizöl-Notierungen heute wohl leichte Aufschläge geben wird, bewegen sich diese auf dem niedrigsten Niveau der letzten Wochen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern auf deutlich gedrücktem Niveau seitwärts bewegt und starten heute Morgen ebenfalls ohne klare Richtung in den asiatisch geprägten Handel. Auch wenn es bei den Heizöl-Notierungen hierzulande heute wohl leichte Aufschläge geben wird, bewegen sich diese derzeit auf dem niedrigsten Niveau der letzten Wochen.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 69,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 66,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1760 US-Dollar gehandelt.

Nachdem sich die OPEC+ Gruppe nun doch noch geeinigt hat und es somit wohl klar ist, wie es auf der Angebotsseite in den nächsten Wochen und Monaten aussehen wird, sind die Augen der Marktteilnehmer nun wieder verstärkt auf die Nachfrageseite gerichtet. Und hier brauchen sich leider neue dunkle Corona-Wolken zusammen.
Die Zahl der Neuinfektionen steigt in einigen Ländern derart stark, dass schon wieder über neue Beschränkungen diskutiert wird, die sich natürlich auch negativ auf die Entwicklung der Ölnachfrage auswirken könnten.
Entsprechend haben die Investmentbänker von Goldman Sachs ihre Prognosen für den Ölpreis gestern korrigiert. Für das laufende dritte Quartal wird nun mit einem Durchschnittspreis von 75 US-Dollar pro Barrel statt 80 Dollar gerechnet, im vierten Quartal soll die Unterversorgung aber nochmals steigen und somit auch der Preis, der dann wieder bei 80 US-Dollar pro Fass gesehen wird. Insgesamt geht man bei Goldman Sachs davon aus, dass die Delta-Variante die Ölnachfrage um rund eine Million Barrel pro Tag drücken wird.
Neue Konjunkturdaten gab es gestern vom US-Immobilienmarkt, wo die Zahl der Neubaubeginne per Juni mit 1,64 Millionen etwas höher ausfiel als erwartet, dafür lagen die Genehmigungen um gut eine Million unterhalb der Prognose.
Nach Börsenschluss gab es dann noch die mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die unterm Strich bearish, also preisdrückend ausgefallen sind. Während es bei Heizöl bzw. Diesel einen Rückgang von 1,2 Millionen Barrel gab, legten die Rohöl- und Benzinbestände überraschend um 0,8 bzw. 3,3 Millionen Fass zu. Sollte dies heute Nachmittag durch das Department of Energy (DOE) Bestätigung finden, könnten die Rohölpreise nochmals unter Druck geraten.

Am Devisenmarkt bleibt der US-Dollar in diesen Tagen als "sicherer Hafen" gefragt, sodass der Euro im Vergleich zum Ölwährung weiter leicht an Wert verloren hat. Insgesamt bleiben die Kursausschläge aber weiterhin recht gering, woran sich auch heute wenig ändern dürfte.

Die Heizölpreise hierzulande stehen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit fast sechs Wochen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen heute aber leichte Aufschläge in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Durch die Korrektur der letzten Tage hat sich eine gute Kaufgelegenheit ergeben, die gerade von sicherheitsorientierten Ölheizern genutzt werden sollte. In den nächsten Wochen ist mit einer starken Bestellwelle zu rechnen, die den Notierungen kaum Spielraum nach unten geben wird, selbst wenn die internationalen Ölpreise weiter nachgeben sollten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
20.07.2021, 08:12 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages einen heftigen Kurseinbruch erlitten und stehen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit Ende Mai. In Folge sind auch die Heizölpreise deutlich zurückgefallen und es bietet sich aktuell eine gute Kaufgelegenheit Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages einen heftigen Kurseinbruch erlitten und stehen derzeit auf dem niedrigsten Stand seit Ende Mai. In Folge sind natürlich auch die Heizölpreise deutlich zurückgefallen und es bietet sich jetzt durchaus eine sehr gute Kaufgelegenheit!

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 68,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 66,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1780 US-Dollar gehandelt.

Neue Corona-Sorgen haben an den internationalen Finanzmärkten dafür gesorgt, dass die Aktienkurse gestern deutlich zurückgefallen sind. Auch am Ölmarkt gab es förmlich ein "Blutbad" und die Rohölpreise sind in kurzer Zeit um knapp sieben Prozent eingebrochen.
Hier wirkte sich zusätzlich die überraschende Einigung der OPEC+ Gruppe vom Sonntag aus, die ab August 0,4 Millionen Barrel pro Tag mehr auf den Markt bringen will, was von den meisten Marktexperten im Vorfeld eigentlich als zu wenig erachtet wurde, um den Rückgang der globalen Ölbestände zu stoppen.
Doch nach dem Durchbrechen zahlreicher technischer Wiederstände gab es kein Halten mehr und die Futures fielen bis Handelsschluss auf den niedrigsten Stand seit rund zwei Monaten.
Namhafte Analysten sind sich uneins darüber, wie es mit den Öl-Futures nun weitergehen wird. Während man bei Goldman Sachs davon ausgeht, dass die Notierungen weiter steigen werden, sieht Carsten Menke von Julius Bär erst den Anfang vom Ende der Aufwärtsbewegung.
Heute dürfte der Markt erstmal innehalten und auf neue Impulse warten, die u. a. heute Abend nach Börsenschluss durch die US-Ölbestandsdaten vom American Petroleum Institute (API) kommen werden. Morgen Nachmittag gibt es dann die etwas gewichtigeren und umfangreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE)

Am stabilsten zeigte sich gestern der Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas an Boden verlor und heute morgen wieder unter die 1,18-Dollar-Marke gerutscht ist. Der "Greenback" ist an Tagen mit größeren Turbulenzen als "sicherer Hafen" besonders gefragt.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach dem gestrigen Kursrutsch heute mit weiteren Abschlägen in den Tag starten, wobei natürlich größtenteils auch gestern schon auf die gefallenen Rohölpreise reagiert wurde. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht im Schnitt ein Minus von einem bis eineinhalb Cent pro Liter erwarten. Somit ergibt sich aktuell gerade für sicherheitsorientierte Ölheizer eine sehr gute Kaufgelegenheit. Wer das Risiko liebt, kann natürlich auf weitere Preisrückgänge setzen. Dabei sollte man den Markt aber engmaschig verfolgen, denn ein erneuter plötzlicher Richtungswechsel ist nicht nur möglich, sondern durchaus wahrscheinlich.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
19.07.2021, 08:26 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag im Großen und Ganzen seitwärts bewegt und starten heute Morgen mit Abschlägen in die neue Handelswoche. Entsprechend tauchen auch vor den Heizöl-Notierungen überwiegend Minuszeichen auf. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag im Großen und Ganzen seitwärts bewegt und starten heute Morgen mit Abschlägen in die neue Handelswoche. Entsprechend tauchen auch vor den Heizöl-Notierungen in der Eröffnung überwiegend Minuszeichen auf.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 73 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 71,20 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1805 US-Dollar gehandelt.

Die OPEC+ Gruppe hat sich überraschend schnell auf eine Erhöhung der Ölproduktion um 0,4 Millionen Barrel pro Tag ab August geeinigt. Dies wurde überraschend gestern bei einer Videokonferenz beschlossen. Außerdem soll die Kooperation bis Ende nächsten Jahres verlängert werden. Ab Mai 2022 erhalten dann nicht nur die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die ja bekanntlich den Deal Anfang des Monats verhindert hatten, eine höhere Referenzmenge, sondern auch der Irak, Kuwait, Russland und Saudi-Arabien. Dies dürfte dann aber zu Lasten anderer Mitgliedsländer gehen. Hier droht eventuell neues Ungemach.
Vorerst herrscht aber wohl Einigkeit und auf der Angebotsseite gibt es nun wieder mehr Klarheit, wie hoch dieses zumindest von Seiten der OPEC+ Gruppe ausfallen wird.
Trotz der Anhebung ist man beim Investmenthaus Goldman Sachs der Meinung, dass es in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin bei einem Angebotsdefizit und somit bei einem Rückgang der globalen Ölbestände bleiben wird.
Die Unsicherheiten auf der Nachfrageseite nehmen unterdessen aufgrund der sich weiter ausbreitenden Delta-Variante weiter zu und die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA fielen eher gemischt aus. Auch am Freitag gab es wieder ein schwach ausgefallenes Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, das per Juli nur bei 80,8 statt wie erwartet 86,5 Punkten lag.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen geht derweil weiter leicht nach oben. Baker Hughes meldete für die vergangenen Woche eine Zuwachs von 2 auf nun 380 aktive Einheiten.

Am Devisenmarkt gab es am Freitag keinen klaren Trend und so pendelte der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar den ganzen Tag über um seinen Ausgangswert knapp oberhalb der 1,18-Dollar-Marke. Auch heute Morgen bleiben die Kursausschläge sehr gering.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben mit leichten bis moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche starten und so den erfreulichen Trend der letzten Tage aller Voraussicht nach fortsetzen können. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Nach der Einigung innerhalb der OPEC+ Gruppe dürfte es aber künftig keinen größeren Preisdruck geben, sodass das aktuelle, etwas vergünstigte Niveau durchaus zur Bevorratung genutzt werden sollte.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
16.07.2021, 08:02 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern wieder Verluste hinnehmen müssen, auch wenn diese eher nur schwach ausgeprägt waren. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande stabil bis etwas leichter in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern wieder Verluste hinnehmen müssen, auch wenn diese eher nur schwach ausgeprägt waren. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande stabil bis etwas leichter in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" 73,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 71,65 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar leicht an Wert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1810 US-Dollar gehandelt.

Die Ölbestandsdaten aus den USA sind in dieser Woche gemischt, teilweise sogar bearish, also preisdrückend ausgefallen. Auch die Meldung, dass es doch noch einen Kompromiss im Förderstreit der OPEC+ Gruppe geben könnte, hat die Rohölpreise am Mittwoch unter Druck gebracht.
Gestern war lange Zeit eine ausgeprägte Seitswärtsbewegung zu beobachten, die Notierungen schlossen dann aber auf Tagestief.
Mit verantwortlich hierfür war der Monatsbericht der OPEC, aus dem hervorgegangen ist, dass die Fördermengen des Kartells per Juni um 590.000 Barrel pro Tag gestiegen sind. Auch die Ölproduktion außerhalb der OPEC hat leicht zugenommen, während man keine Anpassung bei der erwarteten globalen Nachfrage vornahm.
Zum Thema OPEC-Kompromiss schießen bereits wieder neue Spekulationen in den Markt. Angeblich fordert nun auch der Irak einen höheren Marktanteil. Man darf gespannt sein, wann es einen neuen Termin geben wird und ob die Mitglieder der Vereinigung bei diesem dann einen Konsens finden werden.
Die gestern veröffentlichten Wirtschaftsindikationen aus Übersee fielen gemischt, teilweise sogar eher schlecht aus. Zwar gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche weiter um 26.000 auf 360.000 zurück und auch der Empire State Index schoss von gut 17 Punkte auf einen neuen Rekordwert von 43 nach oben, dafür aber enttäuschte der Philadelphia Fed Herstellungsindex und auch die Industrieproduktion erreichte per Juni die Erwartungen nicht.

Am Devisenmarkt haben die gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten aus den USA dem Dollar aber trotzdem eher genützt als geschadet. Im Vergleich zum Euro konnte die Ölwährung am Nachmittag leicht zulegen, wobei die Kursausschläge insgesamt weiterhin recht gering blieben.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben stabil bis leicht nachgebend in den heutigen Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Es scheint so als sei der seit Wochen existente Aufwärtstrend gebrochen und die Notierungen nun eine Seitwärtsbewegung eingeschlagen zu haben. Sollte sich die OPEC+ Gruppe tatsächlich auf einen neuen Kompromiss verständigen, dürfte sich daran wohl so schnell nichts ändern.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
15.07.2021, 08:21 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im späten Handel deutliche Verluste hinnehmen müssen, nachdem DOE-Ölbestandsdaten veröffentlicht wurden. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit kräftigen Abschlägen in den heutigen Tag. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im späten Handel deutliche Verluste hinnehmen müssen, nachdem das Department of Energy (DOE) ihre wöchentlichen US-Ölbestandsdaten veröffentlicht hat. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit kräftigen Abschlägen in den heutigen Tag.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" 74,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 72,20 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar wieder an Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1840 US-Dollar gehandelt.

Nach dem Ölbestandsbericht vom American Petroleum Institute (API) vom Vorabend, der unterm Strich eher bearish, also preisdrückend ausgefallen war, starteten die Rohölpreise gestern zunächst ohne klare Tendenz in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Die Händler warteten auf die DOE-Zahlen, die aufgrund technischer Probleme dann aber erst mit rund einer Stunde Verspätung gegen 17.30 Uhr über die Ticker liefen.
Bei den Rohölbeständen gab es hier zwar einen deutlich stärker als erwarteten Rückgang von 7,9 Millionen Barrel, dafür aber Aufbauten bei Heizöl bzw. Diesel und Benzin. Der große preisdrückende Faktor der Zahlen war aber sicherlich die deutlich um 2,2 Millionen Barrel pro Tag zurück gegangene Gesamtnachfrage. Zudem stieg die US-Ölproduktion gleichzeitig um weitere 0,1 Millionen Barrel an und liegt nun bei 11,4 Millionen Barrel pro Tag. Vor einem Jahr lag diese bei knapp 11 Millionen Fass, vor zwei Jahren bei knapp 12 Millionen Barrel pro Tag.
Sofort nach Bekanntgabe der Zahlen setzten umfangreiche Verkäufe ein und die Öl-Futures gingen mit deutlichen Verlusten aus dem Handel.
Bereits am frühen Nachmittag gab es die Meldung, wonach sich Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate im Förderstreit auf einen Kompromiss geeinigt haben sollen. Die Händler reagierten aber nur kurzzeitig auf die Nachricht, zumal Details noch nicht bekannt sind und es natürlich eines erneuten Beschlusses der Vollversammlung bedarf, um diesen umsetzen zu können. Einen Termin gibt es hier aber noch nicht.
Heute Morgen kamen neue Konjunkturdaten aus China. Hier stiegen die Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze per Juni mit 8,3 bzw. 12,1 stärker als erwartet, das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal erreichte auf Jahressicht ein Plus von 12,7 Prozent.

Am Devisenmarkt kann der Euro bislang von den soliden Zahlen aus China profitieren und heute Morgen im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar weiter leicht zulegen. Bereits gestern ging es mit unserer Gemeinschaftswährung nach oben bzw. mit dem Greenback nach unten, als US-Notenbankchef Jerome Powell den Erwartungen bezüglich einer baldigen Straffung der Geldpolitik einen leichten Dämpfer verlieh.

Beste Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit schönen Abschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem bis eineinhalb Cent pro Liter erwarten. Auch wenn es auf den ersten Blick unlogisch erscheinen mag, so haben sich mit der sich nun abzeichnenden Einigung im Förderstreit der OPEC+ Gruppe die Chancen auf einen deutlichen Rückgang der Notierungen deutlich verschlechtert. Langfristig gesehen ist ein reguliertes Angebot aber sicherlich wichtig und wirkt ausgleichend auf den Ölpreis.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
14.07.2021, 07:57 Uhr
Die Ölpreise haben gestern am Abend erneut einen Satz nach oben gemacht und liefern somit wieder schlechte Vorgaben für den heimischen Heizöl-Markt. Auch Währungskursverluste sorgen für einen weiteren Anstieg der Notierungen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen haben gestern am Abend erneut einen Satz nach oben gemacht und liefern somit wieder schlechte Vorgaben für den heimischen Öl-Markt. Auch Währungskursverluste unterstützen einen weiteren Anstieg der Heizöl-Notierungen hierzulande.

Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" 76,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 75 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1790 US-Dollar gehandelt.

Der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) hatte gestern kaum Auswirkungen auf den Verlauf der Rohölpreise und somit auch auf den Heizölpreis hierzulande.
Zwar rechnet man in Paris im dritten Quartal mit den stärksten Bestandsabbau seit zehn Jahren, wirklich überraschende Bestandteile hatte der Report aber kaum. Auch bei der IEA weiß man natürlich nicht, wie es mit den Förderquoten der OPEC+ Gruppe künftig weitergehen wird. Klar scheint nur zu sein, dass die globale Ölnachfrage weiter auf Erholungskurs bleibt.
Derweil erholt sich die Ölproduktion in den USA weiterhin nur sehr zögerlich. Im monatlichen Produktionsbericht der EIA (Energy Information Administration) wurde die Förderprognosen für die wichtigsten Schieferölregionen für Juli und August zwar leicht nach oben korrigiert, derzeit liegt der Ausstoß aber nur in etwa auf Vorjahresniveau und immer noch weit unter den Zahlen von 2019.
Erst am Abend zogen die Öl-Futures im Vorfeld der erwarteten API-Ölbestandsdaten deutlich spürbar an.
Die wie üblich erst nach Börsenschluss veröffentlichten Zahlen waren dann eigentlich leicht bearish, also preisdrückend zu werten. In Summe gab es zwar einen Rückgang von rund zwei Millionen Barrel, die Analysten hatten im Vorfeld aber mit einem deutlich stärkeren Abbau gerechnet.
Insgesamt blieb die Reaktion bislang aber verhalten und die Marktteilnehmer warten auf den wesentlich umfang- und einflussreicheren Bericht des Department of Energy (DOE), der heute Nachmittag veröffentlicht wird.

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern deutlich an Wert verloren. Auslöser waren stärker als erwartet gestiegene Verbraucherpreise in den USA, die den Druck auf die US-Notenbank erhöhen, ihre Geldpolitik zu straffen. Per Juni gab es im Jahresvergleich eine Teuerung von 5,4 Prozent und somit den höchsten Wert seit August 2008.

Schlechte Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise aller Voraussicht nach auch heute wieder ansteigen werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Aufschläge in einer Größenordnung von einem halben bis einem dreiviertel Cent pro Liter erwarten. Somit werden die Notierungen wohl auch wieder ein neues Langzeithoch erreichen. Die Verbraucher halten derweil an ihrem Käuferstreik fest und hoffen darauf, dass der Heizölpreis im Herbst fallen wird. Die Chancen sind dabei aus heutiger Sicht aber leider eher als gering einzustufen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.