Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
40,95 $ 0,00 %
Dollarkurs
0,8530 € 0,00 %
Gasölpreis
334,00 $ 0,00 %
* Stand: 01.10.2020, 03:57 Uhr
30.09.2020, 09:01 Uhr
Die Ölpreise haben gestern am späten Nachmittag plötzlich deutlich an Wert verloren und starten auch heute morgen mit schwacher Tendenz in den europäisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit schönen Abschlägen eröffnen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern am späten Nachmittag plötzlich deutlich an Wert verloren und starten auch heute morgen mit schwacher Tendenz in den europäisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit schönen Abschlägen eröffnen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 40,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 38,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutliche Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1725 US-Dollar gehandelt.

Lange Zeit sah es gestern aus, als würden die Rohölpreise wieder ohne große Veränderung aus dem Handel gehen. Die Kursausschläge hielten sich bis ca. 16 Uhr in sehr engen Grenzen. Dann gaben die Futures im Zuge schwacher Aktienmärkte aber etwas nach und dabei wurde auch immer wieder technische Widerstände durchbrochen, sodass bis zum Schluss ein Minus von rund 1,5 bis 2 Dollar pro Barrel zu Buche stand. Eine explizite Meldung, die diesen doch recht deutlichen Kursrückgang auslöste, gab es nicht.
Stark preisdrückend wirkt aber nach wie vor die Wiederaufnahme der libyschen Ölexporte. Hier geht es schließlich um eine Größenordnung von rund 300.000 Barrel pro Tag, die in nächster Zeit zusätzlich auf den Markt kommen dürften.
An den gestern vermeldeten Konjunkturdaten kann die Schwäche der Ölpreise nicht gelegen haben. Die fielen nämlich durchweg positiv aus. Vor allem das US-Verbrauchervertrauen überraschte mit 101,8 statt den prognostizierten 89,2 Punkten und auch die EU Geschäfts- und Verbraucherstimmung konnte per September mit 91,1 Punkten die Schätzung von 89,5 und den Vormonatswert von 87,7 Zählern deutlich übertreffen.
Nach US-Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) neue Ölbestandsdaten, die gemischt ausgefallen sind. Während bei Rohöl ein unerwarteter leichter Rückgang von 0,8 Millionen Barrel vermeldet wurde, gab es bei Benzin einen Zuwachs von 1,6 Millionen Fass. Bei Heizöl bzw. Diesel gingen die Vorräte um 3,4 Millionen Barrel zurück. Alles in allem können die Zahlen daher leicht bullish, also preistreibend gewertet werden. Eine spürbare Reaktion der Marktteilnehmer war bislang aber nicht zu erkennen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den guten Konjunkturdaten profitieren und im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen. Heute Morgen gibt unsere Gemeinschaftswährung wieder etwas nach, aber ein gewisser positiver Effekt auf den heimischen Ölmarkt bleibt.
 
Hier geben die Heizölpreise heute erfreulicherweise weiter nach. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Weiterhin sind die Konditionen für einen Bevorratungskauf nahezu optimal und auch wenn der Tank noch gut gefüllt ist, sollte sich das Nachtanken einer Kleinmenge bei diesen Preisen durchaus lohnen. Vor allem im Hinblick auf die zum Jahreswechsel anstehende CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer. Beide Abgaben verteuern alle Heizöl-Lieferungen im neuen Jahr um rund 9 Cent pro Liter. Da die Lieferzeiten teilweise schon recht lang sind, sollte unbedingt rechtzeitig bestellt werden, um auch noch zuverlässig im alten Jahr beliefert werden zu können.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

29.09.2020, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Handelsverlauf Gewinne erzielt und dabei auf die Eskalation des Konfliktes zwischen Armenien und Aserbaidschan, sowie steigende Aktienkurse reagiert. In Folge starten die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit leichten Aufschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Handelsverlauf Gewinne erzielt und dabei auf die Eskalation des Konfliktes zwischen Armenien und Aserbaidschan, sowie steigende Aktienkurse reagiert. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit leichten Aufschlägen in den Tag.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,35 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1670 US-Dollar gehandelt.

Die Lage im Südkaukasus ist eskaliert und Armenien und Aserbaidschan haben den Kriegszustand ausgerufen. Wieder einmal geht es um die Region Berg-Karabach, durch die auch zahlreiche Öl- und Gaspipelines  verlaufen. Zwar ist derzeit nicht mit einer Beeinträchtigung der Energieversorgung zu rechnen, trotzdem haben die Rohölpreise auf die Situation reagiert und man wird in nächster Zeit die Entwicklung der Lage sicherlich gut im Auge behalten. Auch ein drohender Streik norwegischer Ölarbeiter stützt derzeit die Notierungen.
Es gibt aber weiterhin viele Faktoren, die einen nachhaltigen Anstieg der Ölpreise verhindern. Vor allem natürlich die Corona-Pandemie, die weltweit mittlerweile gut eine Million Menschenleben gefordert hat und sich weiter stark verbreitet. Auch die Wiederaufnahme der libyschen Ölexporte, sowie die zuletzt höheren Fördermengen des Iran drücken auf die Notierungen.
Die Hoffnung auf ein neues Konjunkturpaket in den USA stütze gestern auch die Aktienkurse. Entsprechende Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern wurden am Abend wieder aufgenommen.
Ansonsten warten die Marktteilnehmer auf neue Konjunkturdaten und natürlich auf die wöchentlichen US-Ölbestandszahlen. Im Vorfeld erwarten die Analysten einen Aufbau bei den Rohölbeständen, gleichzeitig aber einen Rückgang bei Benzin und Diesel bzw. Heizöl. Heute Abend nach Börsenschluss werden die Daten des American Petroleum Institute (API) erwartet, morgen Nachmittag wird dann das Department of Energy (DOE) auch die Nachfrage- und Produktionsentwicklung vermelden.

Im Zuge der deutlich steigenden Aktienkurse konnte sich gestern auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas erholen und leichte Gewinne verbuchen. Dies wird allgemein damit begründet, dass mit zunehmender Risikobereitschaft der Anleger der US-Dollar als "sicherer Hafen" eher verkauft und das Kapital in etwas risikoreichere Anlagemöglichkeiten investiert wird.
 
Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben heute wohl mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Diese dürften sich aus morgendlicher Sicht aber stark in Grenzen halten. Aktuelle Berechnungen lassen lediglich ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten, erste Preistendenzen zeigen in einigen Gebieten derzeit sogar noch leicht nach unten. Alles in allem bleibt das Preisniveau also weiterhin sehr attraktiv und es wird in den letzten Tagen auch wieder rege bestellt. Das macht Sinn, denn ab Januar muss auf alle Lieferungen die CO2-Abgabe und die wieder höhere Mehrwertsteuer aufgeschlagen werden. Es lohnt sich also, nicht nur die Preise, sondern auch die Lieferzeiten verstärkt im Auge zu behalten. In einigen Regionen gibt es Lieferzeiten von zwei bis drei Monaten!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

28.09.2020, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag im Großen und Ganzen weiter seitwärts entwickelt und geraten heute Morgen im asiatisch geprägten Handel leicht unter Druck. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit geringen Abschlägen in die neue Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag im Großen und Ganzen weiter seitwärts entwickelt und geraten heute Morgen im asiatisch geprägten Handel leicht unter Druck. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit geringen Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1630 US-Dollar gehandelt.

Wo geht es in den nächsten Wochen hin mit den Rohöl- bzw. Ölpreisen? Diese Frage ist äußerst schwer zu beantworten, denn die Unsicherheiten angesichts der weiter voranschreitenden Covid-19-Pandemie sind nach wie vor sehr hoch.
Zwar wurde das globale Ölangebot durch die OPEC+ Gruppe zuletzt gut angepasst, sodass der Markt in den vergangenen Wochen und Monaten wieder einigermaßen ins Gleichgewicht kommen konnte, doch neue zu erwartende Corona-Einschränkungen sorgen dafür, dass die Aufwärtspotenzial wohl auch in nächster Zeit eher gering bleiben sollte.
Auf der anderen Seite gibt es durchaus auch immer wieder preistreibende Meldung. So haben iranische Revolutionsgarden an der Meerenge von Horus einen neuen Marinestützpunkt errichtet, was nicht unbedingt zur Entspannung in der Region beitragen dürfte. Auch die Ölexporte des Iran sind trotz der restriktiven Sanktionen der USA laut Tanker-Trackingdaten gestiegen, was Washington sicherlich ein Dorn im Auge ist.
Außerdem erwartet OPEC-Generalsekretär Mohammad Barkindo, dass die Ölbestände der OECD-Länder im vierten Quartal fallen werden und bei Goldman Sachs geht man davon aus, dass das Zenit beim Treibstoffbedarf im Flugverkehr noch nicht erreicht wurde.
Weitere treibende Impulse liefern ein drohender Streik norwegischer Ölarbeiter und der wieder neu entflammte Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan. Hier geht es nicht "nur" um die von beiden Seiten beanspruchte Region Nagornyj Karabach, sondern auch um Ölpipelines, die durch diese Region führen.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche um 4 auf nun 183 Einheiten angestiegen. Eine Meldung, die sich aber wohl kaum auf die Ölpreise auswirken dürfte.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter tendenziell unter Druck, konnte die 1,16-Dollar-Marke bislang aber noch gut verteidigen. Unsere Gemeinschaftswährung steht im Wechselkursverhältnis mit der US-Währung derzeit auf dem tiefsten Stand seit mehr als zwei Monaten, Anfang September war noch die 1,20-Dollar-Marke eine mögliche Zielmarke.
 
Trotz der weiteren leichten Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande eher mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht in Schnitt ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Insgesamt setzt sich also auch hier der seit Wochen existent Seitwärtstrend fort. Das Preisniveau insgesamt ist weiterhin attraktiv wie seit Jahren nicht und es kann uneingeschränkt zum Kauf geraten werden. Vor allem im Hinblick auf die Verteuerung zum Jahreswechsel. Bei allen Lieferungen, die nach dem 31.12. erfolgen, muss mit CO2-Abgabe und höhere Mehrwertsteuer aufgerechnet werden. Es ist daher unbedingt erforderlich, rechtzeitig zu bestellen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


25.09.2020, 08:47 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages leichte Gewinne erzielen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz. Entsprechend werden wohl auch bei den Heizöl-Notierungen in der Eröffnung Aufschläge zu beobachten sein. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages leichte Gewinne erzielen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den letzten Handelstag der Woche. Entsprechend werden wohl auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande in der Eröffnung geringe Aufschläge zu verzeichnen sein.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 42 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,35 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1660 US-Dollar gehandelt.

Zum Start in den europäisch geprägten Handel, tendierten die Rohölpreise gestern zunächst seitwärts. Obwohl der Ifo-Geschäftsklimaindex aus Deutschland per September mit 93,4 Punkten etwas schlechter ausfiel als erwartet, zogen die Futures zum Mittagshandel hin dann sogar etwas an. Dies war um so erstaunlicher, als dass es zu dieser Zeit auch die Meldung gab, dass der Irank wohl mit der OPEC über eine Steigerung seiner Exporte verhandelt. Eigentlich müsste Bagdad die Förderung bis Ende Dezember eher reduzieren, um die bisherigen Quotenüberschreitungen zu kompensieren.
Am Nachmittag konnte sich der leichte Aufwärtstrend weiter etablieren, obwohl die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA in dieser Woche von 866.000 auf 870.000 gestiegen ist. Erwartet wurden lediglich 840.000 neue Jobgesuche. Auch die weitergeführten Anträge lagen oberhalb der Prognose.
Am späten Nachmittag wurde dann noch vermeldet, dass die Beladung des ersten Öltankers im libyschen Terminal Hariga begonnen hat. Ein zweites Tankschiff steht wohl auch schon bereit um das Öl nach China zu transportieren.
Alles in allem eigentlich alles eher preisdrückende Meldungen, doch die Öl-Futures konnten ihr Plus bis zum Handelsschluss in New York verteidigen und auch heute Morgen stehen überraschenderweise Pluszeichen an den Kurstafeln in Asien.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro nach den Verlusten der letzten Tage gestern stabilisieren und im Vergleich zum US-Dollar leicht Gewinne verbuchen. Insgesamt gab es einen recht ruhigen Handel, dem es an neuen Impulsen fehlte. Auch heute stehen nur wenige Wirtschaftsindikationen auf der Tagesordnung.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute kaum verändert bis etwas höher in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Auch am Heizöl-Markt ist von einem recht ruhigen Handel zu berichten. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen etwas abgeschwächt und sich für diese Jahreszeit auf ein durchaus normales Niveau eingependelt. Angesichts der Tatsache, dass sich Heizöl ab dem 1. Januar 2021 deutlich verteuern wird, ist dringend zu einer rechtzeitigen Bestellung zu raten, denn die Lieferzeiten liegen in einigen Regionen bei mehreren Wochen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

24.09.2020, 08:27 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur vorübergehend Gewinne verbuchen können und starten heute Morgen in etwa auf dem Niveau des Vortages. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den Handel gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur vorübergehend Gewinne verbuchen können und starten heute Morgen in etwa auf dem Niveau des Vortages. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den Handel gehen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei  41,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,70 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar nochmals leicht zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1660 US-Dollar gehandelt.

Nachdem das American Petroleum Institute (API) am Dienstagabend nach Börsenschluss einen überraschenden Bestandsabbau bei Benzin und Destillaten vermeldet hatte, starteten die Rohölpreise gestern mit leicht steigender Tendenz in den europäisch geprägten Handel.
Unterstützt wurde dieser Trend durch einen recht gut ausgefallenen EU Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe, der per September 53,7 statt wie erwartet 51,9 Punkte erreichen konnte. Dafür enttäuschte aber der Vergleichswert aus dem Dienstleistungssektor, der nur 49,1 statt 53 Punkte auswies. Ein ähnliches Bild zeigte sich dann auch am Nachmittag in den USA. Auch hier fielen die Zahlen aus der Industrie besser aus.
Die wenig später vermeldeten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) konnten eindeutlich bullish, also preistreibend gewertet werden. In Summe gab es nämlich einen Abbau über alle Produktbereiche von neun Millionen Barrel und auch die Gesamtnachfrage legte im Vergleich zur Vorwoche deutlich um 1,4 Millionen Barrel pro Tag zu. Die US-Ölproduktion ging von 10,9 auf 10,7 Millionen Fass pro Tag zurück, was aber sicherlich mit sturmbedingten Produktionsausfällen zu erklären ist.
Nach einem kurzen Anstieg, fielen die Ölpreise im späten Handel aber schon wieder zurück. Nach wie vor lässt die Corona-Pandemie kaum Spielraum nach oben und auch die Wiederaufnahme der libyischen Ölexporte dürfte den Ölmarkt in nächster Zeit weiter belasten.

Am Devisenmarkt gibt es vorerst keine Tendumkehr. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar, der in diesen Tagen von den Anlegern als "sicherer Hafen" gesucht wird, unter Druck. Heute stehen einige wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die etwas Schwung in den Handel bringen könnten. Um 10 Uhr gibt es den deutschen Ifo-Geschäftsklimanindex, am Nachmittag um 14.30 Uhr die US-Anträge auf Arbeitslosenunterstützung.
 
Ingesamt gibt es heute bislang also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit leicht steigender Tendenz in den Handel starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Der Handel verzeichnet in den letzten Tagen ein insgesamt recht ruhiges Herbstgeschäft bei durchschnittlicher Nachfrage. Die in den nächsten Tagen stark zurückgehenden Temperaturen dürften hier wieder für etwas Belebung sorgen. Auch die immer näher rückende CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung wirft ihre Schatten voraus. Wer noch rechtzeitig im alten Jahr zu den aktuellen Konditionen beliefert werden will, sollte die Lieferzeiten gut im Auge behalten und rechtzeitig bestellen, denn wenn der Tankwagen erst im Januar vor der Tür steht, will der Staat rund 9 Cent pro Liter mehr haben, auch wenn noch im alten Jahr bestellt wurde!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

23.09.2020, 08:48 Uhr
Die Ölpreise haben gestern erneut leichte Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen in Asien weiter mit schwacher Tendenz. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit weiteren Abschlägen in den Handel gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut leichte Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute Morgen in Asien weiter mit schwacher Tendenz. In Folge werden die Heizöl-Notierungen ebenfalls mit weiteren Abschlägen in den Handel gehen und so ihren Abwärtstrend fortsetzen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 41,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,30 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar immer weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1680 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die libysche Ölproduktion in diesen Tagen wieder hochgefahren wird, die Welt gleichzeitig aber weiter unter der sich ausbreitenden Corona-Pandemie leidet, starteten die Rohölpreise gestern zunächst mit Gewinnen in den europäisch geprägten Handel.
Doch mit Start der US-Börsen gaben die Notierungen dann wieder nach und bis Handelsschluss standen überall Minuszeichen an den Kurstafeln. An den am Nachmittag vermeldeten Konjunkturdaten konnte dies allerdings nicht gelegen haben, denn diese fielen überwiegend positiv aus. Sowohl die Einzelhandelsumsätze, als auch der US Richmond Fed Herstellungsindex konnten positiv überraschend. Das EU Verbrauchervertrauen lag per September mit minus 13,9 Punkten ebenfalls über der Prognose von minus 14,6 Zählern. Zudem hat das Flugaufkommen zuletzt wieder etwas zugenommen.
Preisdrückend wirkt aber natürlich hauptsächlich die hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen. Vor allem in Europa scheint die zweite Welle nicht mehr aufzuhalten zu sein und es gibt immer mehr, derzeit noch regionale, Einschränkungen. Man muss kein Prophet sein um vorherzusehen, dass dies in den nächsten Wochen und Monaten wieder auf den Konsum und somit auch auf die Ölnachfrage drücken wird.
Gestern nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) die wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es einen unerwarteten leichten Zuwachs bei Rohöl, dafür aber deutlich gefallene Benzin-Vorräte. Alles in allem sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen, denn durch die Hurrikans der letzten Tage und Wochen dürften hier auch Verzerrungen enthalten sein.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar unter Druck und ist auf den niedrigsten Stand seit Juli zurückgefallen. Die steigende Corona-Zahlen in Europa, sowie die nach wie vor großen Unsicherheiten bezüglich des Austritts Großbritanniens aus der EU, belasten unsere Gemeinschaftswährung in diesen Tagen.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden auch heute wohl wieder mit Abschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Pünktlich zum Herbstbeginn gibt es nun wohl auch einen tiefgreifenden Wetterumschwung, der auch noch die letzten Heizungen wieder in Betrieb gehen lassen wird. Wer noch Platz im Tank hat, sollte zu den aktuellen Konditionen, die in den letzten 16 Jahren kaum günstiger waren, bestellen, zumal Heizöl ab dem ersten Januar deutlich teuerer werden wird. Die neue CO2-Abgabe und die dann wieder höhere Mehrwertsteuer sorgen für einen Aufschlag von 8 bis 9 Cent pro Liter. Nur wer im alten Jahr noch beliefert werden kann, muss diesen Mehrpreis nicht bezahlen. Es lohnt sich also, nicht nur die Preise, sondern auch die Lieferzeiten im Auge zu behalten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

22.09.2020, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages deutsche Verluste eingefahren, nachdem Corona-Sorgen auch die Aktienmärkten unter Druck gebracht haben. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den Handel gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages deutliche Verluste eingefahren, nachdem sich zunehmend verstärkende Corona-Sorgen zuvor entsprechend negativ auf die Stimmung an den Aktienmärkten auswirkten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Abschlägen in den Handel gehen, nachdem bereits gestern deutliche Minuszeichen die Verbraucher erfreut haben.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,25 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1750 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die internationalen Rohölpreise bereits am Freitag im späten Handel unter Druck geraten waren, setzten die Futures auch gestern diesen Trend fort und es gab bis Handelsschluss deutliche Verluste.
Ein Hauptgrund hierfür war sicherlich die schlechte Stimmung an den europäischen Aktienmärkten, wo der Deutsche Aktienindex (DAX) gestern gut vier Prozent eingebüsst hat. Hier machen sich wieder zunehmend Corona-Sorgen breit, nachdem die Zahl der Neuinfektionen in Europa zuletzt weiter stark angestiegen ist und neue regionale Einschränkungen wohl schon bald auf die Konsumlaune der Bürger drücken werden.
Auch die Wiederaufnahme der libyschen Ölexporte brachte gestern Druck auf die Ölpreise. Die National Oil Corporation (NOC) hob am Wochenende das Force Majeure an einigen Ölanlagen auf und erste Tanker sind bereits unterwegs um Ware abzuholen. Die Experten von Goldman Sachs rechnen damit, dass die Fördermengen in den nächsten Wochen und Monaten auf bis zu 550.000 Barrel pro Tag steigen könnten. Derzeit werden täglich lediglich rund 90.000 Barrel produziert. Bereits in den nächsten Tagen sollen die Mengen auf gut 300.000 Fass pro Tag ansteigen.
Der Tropensturm Beta, der wieder für einige Evakuierungen und Ausfällen in der Ölförderregion an der texanischen Küste gesorgt, erreicht in diesen Stunden Festland und dürfte dabei aller Voraussicht nach keine größeren Schäden anrichten.

Die wieder deutlich gestiegenen Corona-Zahlen in Europa belasteten auch den Euro am Devisenmarkt. Gestern verlor unsere Gemeinschaftswährung im Vergleich zur "Öl- und Krisenwährung" US-Dollar deutlich an Wert und fiel auf den niedrigsten Stand seit Mitte August zurück. Auch die nach wie vor große Unsicherheit beim anstehenden EU-Austritt Großbritanniens bringt Druck auf den Euro.
 
Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande mit leichten bis moderaten Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Entsprechend gehen viele potenzielle Käufe wieder in Warteposition, sodass sich die Nachfrage zuletzt etwas abgeschwächt hat. In den kommenden Tagen wird der Herbst aber mit aller Gewalt Einzug halten und auch die letzten noch auf Sommerbetrieb laufenden Heizungen dürften dann wieder auf Heizbetrieb umgeschaltet werden. Dies erhöht erfahrungsgemäß das Bestellaufkommen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

21.09.2020, 08:24 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitag in einer recht engen Spanne seitwärts bewegt und starten heute Morgen ebenfalls kaum verändert in die neue Handelswoche. In Folge wird es auch bei den Heizöl-Notierungen wohl zu keinen größeren Kursbewegungen kommen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag in einer recht engen Spanne seitwärts bewegt und starten heute Morgen ebenfalls kaum verändert in die neue Handelswoche. In Folge wird es auch bei den Heizöl-Notierungen hierzulande wohl zu keinen größeren Kursbewegungen kommen.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 43 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 40,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1865 US-Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise bewegen sich in diesen Tagen weiterhin in etwa im Mittel der letzten drei Monate und bleiben somit auf Richtungssuche. Auf der einen Seite gibt es die Bedenken, dass sich die Nachfrage aufgrund der nach wie vor steigenden Corona-Neuinfektionen nicht so schnell erholen wird, wie dies ursprünglich erwartet wurde, auf der anderen Seite sorgen OPEC und Co. dafür, dass das Angebot nicht zu groß ist und der Markt halbwegs ausgeglichen bleibt.
Am Freitag prognostizierte das in Rohstoffangelegenheiten sehr renommierte Investmenthaus Goldman Sachs bis Jahresende sogar ein Angebotsdefizit von drei Millionen Barrel pro Tag und erwartet bis dahin einen Brentöl-Preis von knapp 50 Dollar pro Fass. Allerdings dürfte bei dieser Erwartung nicht berücksichtigt sein, dass Libyen seine Ölexporte schon bald wieder aufnehmen wird. Hierzu kam am Freitag die Meldung, dass es eine Einigung mit General Haftar gegeben und dieser nun die Blockade der Ölhäfen aufgehoben hat.
Stützend wirkte auch noch das JMMC-Treffen und die dazu getroffenen Einschätzungen. Marktbeobachter rechnen durchaus damit, dass das OPEC-Förderabkommen beim nächsten Treffen im Dezember eventuell nicht wie ursprünglich beabsichtigt weiter gelockert wird.
Auch von Seiten der US-Schieferölindustrie ist so schnell nicht mit zusätzlichen Ölmengen zu rechnen. Die Zahl der aktiven Bohranlagen ist auch in der vergangenen Woche mit 179 Einheiten auf sehr niedrigem Niveau stabil geblieben.
Im Golf von Mexiko sorgt währenddessen ein neuer Tropensturm für Evakuierungen und Produktionsunterbrechungen von Ölanlagen an der texanischen Küste.

Am Devisenmarkt gab es am Freitag einen recht ruhigen Handel und so blieben auch die Kursausschläge zwischen dem Euro und dem US-Dollar recht gering. Auch heute stehen kaum neue Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, sodass von dieser Seite ebenfalls weiter stabile Vorgaben zu erwarten sind.

Die Heizölpreise hierzulande werden in Folge heute also kaum verändert in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht im besten Fall Abschläge in einer Größenordnung von 0,3 Cent pro Liter erwarten. Auch wenn die Notierungen in der letzten Woche etwas angezogen haben, ist das Preisniveau immer noch äußerst attraktiv und ein Bevorratungskauf ist wärmstens zu empfehlen. Auch das Nachtanken einer Kleinmenge sollte sich durchaus lohnen, denn im nächsten Jahr werden CO2-Abgabe und die wieder höhere Mehrwertsteuer den Heizölkauf deutlich verteuern.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
18.09.2020, 08:34 Uhr
Die Ölpreise haben gestern vor allem am späten Nachmittag deutlich angezogen und sind in etwa auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Tag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern vor allem am späten Nachmittag deutlich angezogen und sind in etwa auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Auch heute Morgen stehen in Asien überwiegend Pluszeichen an den Kurstafeln, sodass die Heizöl-Notierungen heute mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Tag der Woche starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 43,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 41,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar etwas an Boden gut machen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1855 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die viel beachteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) unterm Strich eher gemischt ausgefallen sind und Hurrikan "Sally" keine größeren Schäden an den Ölanlagen im Golf von Mexiko angerichtet hatte, starteten die Rohölpreise gestern am Morgen zunächst mit leichten Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Doch schon zum Handelsstart in Europa zogen die Futures wieder an.
Die Händler erwarteten offenbar bullishe, also preistreibende Impulse vom Treffen des Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC), das ja gestern stattgefunden hat. Dabei beschlossen die Delegierten, den Zeitraum für die Kompensation der bisherigen Überproduktionen einiger Länder bis Jahresende zu verlängern. Außerdem kann im Oktober eine außerordentliche Sitzung einberufen werden, falls die Marktlage dies erfordern würde. Einen Vorschlag, die Fördermengen weiter zu reduzieren, gab es aber nicht.
Am Markt wurde das Ergebnis etwas überraschend mit Käufen quittiert und die Ölpreise zogen am späten Abend deutlich an. Unterstützung kam dabei zusätzlich von den US-Meteorologen, die ein neues tropisches Tiefdruckgebiet beobachten, das sich schon bald zu einem neuen Hurrikan entwickeln könnte.
Die gestern veröffentlichten Wirtschaftsindikationen aus den USA fielen gemischt aus. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stiegen im Vergleich zur Vorwoche leicht an, die weitergeführten Jobgesuche gingen hingegen leicht zurück. Etwas unter den Erwartungen der Analysten lagen die 1,47 Millionen Wohnbaugenehmigungen per August, während der Philadelphia Fed Herstellungsindex die Prognose mit 15 Punkten genau traf.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen, nachdem es ja in den letzten Tagen überwiegend Verluste gegeben hatte. Die zumindest nicht überzeugenden US-Konjunkturdaten halfen dabei wohl ebenso, wie eine technische Reaktion auf die Euro-Verluste der letzten Tage.
 
Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute leider mit deutlichen Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von mindestens einem Cent pro Liter erwarten.  In einigen Regionen wurde der Preisanstieg aber schon gestern realisiert. Trotz des jüngsten Anstieges befinden sich die Notierungen immer noch auf einem äußerst günstigem Niveau, dass eine hervorragende Chance zur Bevorratung bietet. Auch eine Aufstockung des Vorrates mit einer kleineren Menge ist durchaus sinnvoll, zumal ja im neuen Jahr eine empfindliche Preiserhöhung aufgrund von CO2-Abgabe und Mehrwertsteuer ansteht.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
17.09.2020, 08:32 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Tages deutliche Gewinne erzielt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures aber wieder nach, sodass die Heizöl-Notierungen weitgehend stabil bis leicht nachgebend starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Tages deutliche Gewinne erzielt und sind auf Tageshoch aus dem Handel gegangen. Heute Morgen geben die Futures aber schon wieder nach, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande weitgehend stabil bis leicht nachgebend in den Tag starten.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 39,70 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar erneut zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1770 US-Dollar gehandelt.

Mit deutlich gefallenen US-Ölbestandsdaten, vermeldet durch das American Petroleum Institute (API) und Hurrikan "Sally", der seine Fortbewegungsgeschwindigkeit verringerte, gleichzeitig aber wieder von Kategorie eins auf zwei hochgestuft wurde, zogen die Rohölpreise gestern vom Start weg an.
Im weiteren Verlauf des Tages ging es mit den Futures immer weiter nach oben, obwohl der Hurrikan keine größere zerstörerische Wirkung entfacht hatte und zudem vermeldet wurde, dass der Iran seine Ölförderung, trotz der harten US-Sanktionen, deutlich gesteigert hat.
Hinweise auf einer sehr robuste Kraftstoffnachfrage in China stütze die Ölpreise ebenso wie ingesamt recht solide Konjunkturdaten.
Die mit Spannung erwarteten DOE-Ölbestandsdaten fielen gemischt aus. Bei Rohöl gab es mit 4,4 Millionen einen deutlich geringeren Abbau als bei den API-Zahlen vom Vortag, dafür gingn die Benzin-Vorräte aber etwas zurück. Die Gesamtnachfrage fiel im Vergleich zur Vorwoche um weitere 1,7 Millionen Barrel pro Tag zurück, die US-Ölproduktion konnte sich nach Hurrikan "Laura" wieder erholen und liegt derzeit bei 10,9 Millionen Barrel pro Tag.
Ingesamt lieferten die Zahlen leicht bearishe, also preisdrückende Impulse, die Futures reagierten aber nur kurz nach Bekanntgabe entsprechend nachgebend. Wenig später ging es schon wieder nach oben.
Heute morgen fallen die Notierungen im Vorfeld des Meetings des JMMC (Joint Ministerial Monitoring Committee) teilweise wieder deutlich zurück. Man darf gespannt sein, welche Impulse von diese Treffen ausgehen werden.

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert verloren und startet auch heute Morgen mit deutlichen Verlusten in den asiatischen Handel. US-Notenbankchef Jerome Powell hatte nach der gestrigen Zinssitzung gesagt, dass die aktuelle Ausrichtung der Fed angemessen sei. Einige Marktteilnehmer hatten hier wohl Hinweise auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik erwartet.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute nur wenig verändert, in einigen Regionen möglicherweise auch mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht im Durchschnitt ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Das Preisniveau bleibt also äußerst attraktiv und das Bestellaufkommen entsprechend hoch. In den kommenden Tagen und Wochen dürften die Lieferzeiten daher wieder ansteigen. Es ist dringend anzuraten, diese gut zu beobachten und rechtzeitig zu bestellen, damit die Lieferung noch zuverlässig im alten Jahr erfolgen kann. Ab dem ersten Januar wird Heizöl dann aufgrund von CO2-Abgabe und Mehrwertsteuererhöhung um rund 9 Cent pro Liter teuerer.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
16.09.2020, 08:18 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach Bekanntgabe guter Konjunkturdaten zulegen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatischen Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit moderaten Aufschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Bekanntgabe recht guter Konjunkturdaten zulegen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit moderaten Aufschlägen erwartet.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 41,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 38,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1840 US-Dollar gehandelt.

Das Abwärtspotenzial am Ölmarkt scheint vorerst ausgeschöpft zu sein. Die Händler reagieren kaum noch auf neue preisdrückende Neuigkeiten, wie den gestrigen Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA), in dem die Prognose zur globalen Ölnachfrage für dieses Jahr um 0,3 Millionen Barrel pro Tag zurückgenommen wurde. Da dies auch schon in den Reports von EIA und OPEC so gesehen wurde, erwarteten die Marktteilnehmern hier wohl auch nichts anderes.
Überrascht hat hingegen der ZEW-Konjunkturerwartungsindex aus der EU, der per September von 64 im Vormonat auf nun 73,9 Punkte angestiegen ist. Daraufhin zogen die Rohölpreise spontan an und nach einer Konsolidierungsphase am Nachmittag ging es mit den Futures auch am Abend weiter nach oben.
Ein Grund hierfür könnte die Tatsache sein, dass Hurrikan "Sally" wohl langsamer auf die Golfküste treffen wird, als dies von den Wetterämtern ursprünglich erwartet wurde und dadurch auch mehr Schaden an den Ölanlagen anrichten könnte.
Nach Börsenschluss vermeldete dann das American Petroleum Institute (API) ihre wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, die eindeutig bullish, also preistreibend ausfielen. In Summe gab es nämlich einen Rückgang von 6,5 Millionen Barrel, wobei vor allem das deutliche Minus bei Rohöl von 9,5 Millionen Fass überraschte. Die Analysten hatten hier im Vorfeld sogar mit einem leichten Plus gerechnet.
Entsprechend geht es mit den Öl-Kontrakten auch heute Morgen an den asiatischen Börsen weiter nach oben.

Am Devisenmarkt konnte der Euro nach den guten ZEW-Zahlen zunächst zulegen, fiel dann im Vergleich zum US-Dollar am Nachmittag aber deutlich zurück. Begründet wurde dies mit der Entscheidung der Welthandelsorganisation (WTO), dass die US-Zölle gegen China gegen das Regelwerk verstoßen. In Folge könnten sich die Beziehungen beider Länder weiter verschlechtern, was sich wiederum auch sehr negativ auf die Eurozone auswirken würde.

Heute gibt es also leider keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies tut dem aktuell äußerst attraktiven Preisniveau aber kaum einen Abbruch. Das Bestellaufkommen ist in diesen Tagen auch entsprechend hoch, sodass die Lieferzeiten langsam wieder ansteigen. Wer sicher gehen will, noch in diesem Jahr beliefert werden zu können, sollte daher auch die Lieferzeiten im Auge behalten und rechtzeitig bestellen. Wenn der Tankwagen erst nach dem 1. Januar vor der Tür steht, muss die neue CO2-Abgabe und die höhere Mehrwertsteuer bezahlt werden. In Summe sind dies rund 9 Cent pro Liter!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.