Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
66,70 $ +4,24 %
Dollarkurs
0,8345 € -0,28 %
Gasölpreis
531,50 $ +3,91 %
* Stand: 14.04.2021, 19:37 Uhr
14.04.2021, 08:23 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern langsam aber stetig verteuert und auch heute Morgen zeigen die Richtungspfeile bislang eindeutig nach oben. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den Handel starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern langsam aber stetig verteuert und auch heute Morgen zeigen die Richtungspfeile bislang eindeutig nach oben. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den heutigen Handel starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 60,90 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich hinzugewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1965 US-Dollar gehandelt.

Obwohl die gestern am Morgen veröffentlichten Außenhandelszahlen aus China eher gemischt ausgefallen sind und der ZEW Konjunkturerwartungsindex für die EU per April von 74 auf 66,3 Punkte zurückgegangen ist, zogen die Rohölpreise gestern am Vormittag leicht an.
Am Nachmittag wurde dann der Monatsreport der OPEC veröffentlicht, der unterm Strich bullish, also preistreibend gewertet wurde. Im Vergleich zum letzten Bericht hat man die Prognose zur globalen Ölnachfrage für dieses Jahr um knapp 200.000 Barrel pro Tag nach oben korrigiert. Somit erwartet das Kartell für 2021 einen Bedarf von 96,5 Millionen Fass pro Tag, im letzten Jahr lag dieser bei 90,5 Millionen Barrel.
Insgesamt blieb eine Überraschung aber aus und somit der Einfluss eher gering.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es zwar einen Rückgang bei Rohöl von 3,6 Millionen Barrel, was etwas über der Analystenschätzung lag . Zudem auch noch ein überraschendes Minus von 3 Millionen Fass bei Heizöl bzw. Diesel. Bei Benzin wurde hingegen ein starker Aufbau von 5,6 Millionen Barrel ermittelt. Insgesamt waren die Zahlen also eher preisdrückend zu werten.
Warum es heute am Morgen im asiatisch geprägten Handel trotzdem deutlich nach oben geht dürfte daher eher technische Gründe haben. Vor der Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten heute Nachmittag werden sich die Marktteilnehmer aber wohl nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne erzielen, obwohl der gestern veröffentlichte US-Verbraucherpreisindex höher ausfiel als erwartet, die Inflation also stärker anstiegen ist. Experten verwiesen aber darauf, dass es sich hier zum Teil wohl um einen einmaligen Effekt, unter anderem aufgrund gestiegener Benzinpreise handeln könnte.  Die US-Notenbank wird daher ihren expansiven Kurs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ändern.

Trotz der Währungsgewinne starten die Heizölpreise hierzulande mit weiteren leichten Aufschlägen in den heutigen Handelstag. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies tut dem derzeit durchaus attraktiven Preisniveau noch keinen Abbruch. Allerdings sollten gerade sicherheitsorientierte Verbraucher auf der Hut sein und rechtzeitig bestellen. Nach wie vor ist das Abwärtspotenzial an den internationalen Ölbörsen eher als gering einzustufen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
13.04.2021, 07:57 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zunächst deutlich zugelegt, mit Eröffnung des US-Handels dann aber wieder an Wert verloren und starten heute auf dem Niveau von gestern Morgen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen ihren Seitwärtstrend weiter fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zunächst deutlich zugelegt, mit Eröffnung des US-Handels dann aber wieder an Wert verloren und starten heute in etwa auf dem Niveau von gestern Morgen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen ihren Seitwärtstrend der letzten Wochen aller Voraussicht nach weiter fortsetzen.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1895 US-Dollar gehandelt.

Gestern sah es am Morgen zunächst aus als würden die Rohölpreise wieder etwas stärker unter Druck geraten. Im asiatischen und frühen europäischen Handel gaben die Notierungen deutlich nach. Um Punkt 10 Uhr setzten dann aber wohl technisch motivierte Käufe ein und diese trieben die Futures bis zum Nachmittag um rund zwei Dollar pro Barrel nach oben.
Gestützt wurde diese Entwicklung auch von neuen Unruhen bzw. Unsicherheiten im Nahen Osten. Neben einem angeblichen Sabotageakt an der Atomanlage Natan, für die Irans Außenminister Zarif Israel verantwortlich macht, gibt es auch wieder Sorgen um die saudische Ölversorgung. Die jemenitischen Houthi-Rebellen ließen verlauten, dass bei den jüngsten Drohnenangriffen auch Raffinerien ein Ziel gewesen seien.
Mit schwach startenden US-Aktienmärkten fielen dann aber auch die Ölpreise am Nachmittag wieder zurück, zumal es keine neuen Markt beeinflussenden Meldungen gab.
Erst nach Börsenschluss vermeldete die Energy Information Administration (EIA) ihren monatlichen Produktionsbericht, indem prognostiziert wird, dass die US-Schieferölproduktion im Mai etwas steigen soll. Gleichzeitig wurde auch konstatiert, dass die Zahl der angebohrten, aber noch nicht fertig erschlossenen Ölquellen um 177 Einheiten zurückgegangen ist.
Insgesamt dürfte sich dies ausgleichen und keine großen Auswirkungen auf das Handelsgeschehen heute haben. Die Marktteilnehmer warten vielmehr auf aktuelle Zahlen zu den US-Ölbeständen, die heute Abend nach Börsenschluss durch das American Petroleum Institute (API) und morgen Nachmittag durch das Department of Energy (DOE) vermeldet werden.

Am Devisenmarkt tat sich gestern nicht viel. Der Euro konnte im Vergleich zum US-Dollar zwischenzeitlich leichte Gewinne verbuchen, obwohl die Mehrzahl der Analysten den "Greenback" in nächster Zeit wesentlich stärker einschätzen. Heute Morgen geht es mit unserer Gemeinschaftswährung dann auch schon wieder leicht nach unten.

Insgesamt also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise nun seit drei Wochen wie an der Schnur gezogen seitwärts laufen. Auch heute sind nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen nur minimale Aufschläge von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich trotz der weiterhin recht kühlen Temperaturen wieder etwas abgeschwächt. Wir bleiben bei der Einschätzung, dass das aktuelle Preisniveau gerade für sicherheitsorientierte Verbraucher eine gute Kaufgelegenheit bietet.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
12.04.2021, 08:43 Uhr
Die Ölpreise starten in die neue Handelswoche, wie sie die alte beendet haben. Auch die Heizöl-Notierungen werden bei nur wenig verändert Wechselkursen weitgehend stabil in den heutigen Tag starten und somit ihren Seitwärtstrend fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starten in die neue Handelswoche, wie sie die alte beendet haben. Auch die Heizöl-Notierungen werden bei nur wenig verändert Wechselkursen weitgehend stabil in den heutigen Tag starten und somit ihren seit Wochen existenten Seitwärtstrend fortsetzen.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,10 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1890 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die OPEC+ Gruppe vor gut einer Woche Klarheit geschaffen hat, wieviel Öl in den nächsten Monaten auf den Markt gebracht werden soll, dürfte der Fokus der Händler nun wieder vorwiegend auf die Nachfrageseite gerichtet sein. Hier wird in den nächsten Wochen entscheidend sein, ob die Corona-Pandemie in den nachfragestarken Regionen Europa und Indien bald wieder Lockerungen zulassen kann.
Nach oben geht der Ölbedarf auf jeden Fall nach wie vor in China, wo die Konjunktur weiter auf Hochtouren läuft und in den USA, wo die Beschränkungen immer mehr gelockert werden.
Ein neue Unsicherheitsfaktor am Ölmarkt könnte mittelfristig wieder das Thema Atomabkommen werden. Nachdem es bereits in der letzten Woche erste konstruktive Gespräche gegeben hatte, sollen diese in dieser Woche unter Einbeziehung u.a. des Iran weitergeführt werden. Sollte es hier weitere Fortschritte geben, wären es durchaus denkbar, dass in Zukunft auch bald wieder größere Mengen iranischen Öls auf den Markt kommen könnten.
Auch in den USA dürfte die Fördermenge künftig wieder etwas nach oben gehen, auch wenn die Zahl der aktiven US-Ölanlagen in der vergangenen Woche laut Baker Hughes konstant geblieben ist. In letzter Zeit war hier aber ein klarer Aufwärtstrend festzustellen und mittlerweile liegt die Zahl mit 337 Einheiten wieder fast doppelt so hoch wie im Sommer letzten Jahres. Mit einer Zeitverzögerung von sechs bis neun Monaten wirken sich diese Veränderungen dann meist auf die physische Ölfördermenge aus.

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas an Wert verloren, nachdem es im April bislang eine schöne Erholung auf die zuvor erlittenen Verluste gegeben hat. Generell rechnen die meisten Marktexperten aber damit, dass sich die Dollar-Stärke auch in Zukunft fortsetzen wird, da die US-Wirtschaft mittlerweile wieder klar auf Wachstumskurs ist und die gestiegenen Renditen für Dollarkäufe sorgen.

Heute gibt es aber zunächst mal sehr stabile Vorgaben, sodass die Heizölpreise kaum verändert in die neue Handelswoche starten werden. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Miniplus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten, erste Preistendenzen in einigen Regionen mitunter auch leichte Abschläge erwarten. Insgesamt setzt sich also der fast vierwöchige Seitwärtstrend auf einem relativ attraktiven Niveau fort. Gerade sicherheitsorientierte Verbraucher sollten sich rechtzeitig bevorraten, denn die Aussichten auf deutlich fallende Notierungen sind nach wie vor eher trübe. Außerdem droht im Spätsommer, spätestens aber im Herbst ein Bestellboom mit dann sicherlich wieder sehr langen Lieferzeiten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


09.04.2021, 08:22 Uhr
Die Ölpreise haben gestern wieder keine größeren Kursbewegungen vollzogen und auch heute Morgen zeichnet sich bislang keine neue Richtung ab. Gleiches gilbt für die Heizöl-Notierungen, die sich seit gut drei Wochen seitwärts bewegen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern erneut keine größeren Kursbewegungen vollzogen und auch heute Morgen zeichnet sich bislang keine neue Richtung ab. Gleiches gilbt für die Heizöl-Notierungen hierzulande, die sich seit gut drei Wochen wie an der Schnur gezogen seitwärts bewegen.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,19 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt geht eine Woche zu Ende, die zwar viele Impulse geliefert, dabei die Rohölpreise jedoch erstaunlicherweise kaum verändert hat. Vor allem die durchaus überraschende Entscheidung der OPEC+ Gruppe, die Fördermengen ab Mai schrittweise anzuheben und ab Juli zwei Millionen Barrel pro Tag mehr auf den Markt zu bringen, hätte eigentlich die Futures stärker unter Druck bringen sollen.
Doch es gab ja auch einen Grund für den Richtungswechsel der organisierten Ölförderländer und der liegt natürlich in der sich abzeichnenden Erholung der Nachfrage, vor allem in den zwei größten Ölverbrauchsländern China und USA. In den Staaten kommen die Corona-Impfungen bekanntlich ja gut voran was immer mehr Lockerungen ermöglicht.
Auch eine mögliche baldige Annäherung im Atomkonflikt mit dem Iran hätte natürlich Potenzial, die Ölpreise zu drücken, doch dies ist wohl eher ein mittelfristiges Thema.
Kurzfristig bereiten den Börsianern die wieder deutlich steigenden Corona-Neuinfektionen große Sorgen. Vor allem in Indien, Brasilien und auch in vielen europäischen Ländern breitet sich das Virus zuletzt wieder stark aus.
Nachdem schon die US-Ölbestandsdaten in dieser Woche gegenläufige Impulse brachten und somit kaum Einfluss auf die Preisfindung hatten, lieferten auch die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten kaum neue Erkenntnisse. In den USA stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung unerwartet von 728.000 in der Vorwoche auf 744.000 an, die weitergeführten Jobgesuche reduzierten sich hingegen etwas. Heute morgen kommen schwache Zahlen aus der deutschen Wirtschaft, wo die Industrieproduktion per Februar um 1,6 Prozent zurückgegangen ist. Die Analysten hatten im Vorfeld einen Zuwachs von 1,5 Prozent erwartet.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den unerwartet schwachen US-Arbeitsmarktdaten profitieren und im Vergleich zum US-Dollar bis zu Handelsschluss schöne Gewinne erzielen. Heute Morgen geht es mit unserer Gemeinschaftswährung aber schon wieder etwas bergab. Generell erwarten die meisten Devisenexperten, dass sich die Dollar-Stärke der letzten Zeit auch in den kommenden Wochen fortsetzen wird.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute kaum verändert, gebietsweise auch leicht höher in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von maximal 0,2 Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der seit Mitte März existente enge Seitwärtstrend weiter fort. Die Notierungen bewegen sich derzeit in etwa auf dem Niveau der letzten Jahre und bieten derzeit eine gute Kaufgelegenheit, vor allem für sicherheitsorientierte Ölheizer. Wer noch genügend Heizöl im Tank hat, kann natürlich auch noch auf bessere Preise in den Sommermonaten spekulieren, sollte sich aber bewußt machen, dass das Potenzial nach unten aufgrund der Geschlossenheit innerhalb der Ölproduzenten dabei eher gering ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
08.04.2021, 07:55 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur kurzzeitig etwas stärker nachgegeben, konnten sich im späten Handel wieder erholen und zeigen sich heute Morgen im Tagesvergleich kaum verändert. Kein Wunder, dass auch die Heizöl-Notierungen stabil starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur kurzzeitig wieder etwas stärker nachgegeben, konnten sich im späten Handel aber wieder erholen und zeigen sich heute Morgen im Tagesvergleich kaum verändert. Kein Wunder, dass auch die Heizöl-Notierungen heute weitgehend stabil eröffnen und ihren Seitwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen werden.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 59,40 Dollar. Auch der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar mehr oder weniger unverändert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1880 US-Dollar gehandelt.

Die am Vorabend veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) vermochten den Börsianern gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel keine neue Richtung zu weisen. Zwar gingen die Rohöl-Vorräte überraschend deutlich zurück, dafür gab es aber kräftige Aufbauten bei den Produkten.
Bis in die Mittagsstunden konnten die Rohölpreise nach guten Konjunkturdaten aus Europa dann etwas zulegen. Der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor wurde per März mit 49,6 Punkten veröffentlicht, was klar über dem Vormonatswert von 45,7 und über der Analystenprognose von 48,8 Punkten lag.
Im Vorfeld der am Nachmittag erwarteten DOE-Bestandsdaten blieben die Händler aber vorsichtig. Diese bestätigten dann vom Trend her die API-Zahlen vom Vortag. Auch hier gab es nämlich einen deutlichen und unerwarteten Rückgang bei den Rohölvorräten von 3,5 Millionen Barrel, dafür aber kräftige Aufbauten bei Benzin und Heizöl bzw. Diesel. Die Gesamtnachfrage ging überraschend um gut eine Million Fass pro Tag zurück und liegt derzeit immer noch rund eine Million unter dem Niveau von 2019. Auch die Ölproduktion fiel wieder leicht auf 10,9 Millionen Barrel pro Tag zurück.
Alles in allem waren somit auch die Zahlen des Department of Energy (DOE) neutral zu werten und so wurden die in erster Reaktion getätigten Verkäufe bis Börsenschluss wieder mit Käufen ausgeglichen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro am Vormittag vom guten EU-Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor profitieren und im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert gewinnen. Zwischenzeitlich überstieg unsere Gemeinschaftswährung sogar kurzzeitig die 1,19-Dollar-Marke. In den Abendstunden setzten dann aber Gewinnmitnahmen ein, sodass in etwa wieder das Ausgangsniveau erreicht wurde.

Sehr stabile Vorgaben also für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute nur wenig verändert in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht nur ein leichtes Plus von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen befinden sich somit weiter auf einem recht attraktiven Niveau und es sieht ganz danach aus, als dass sich der seit Wochen herausgebildete Seitwärtstrend auch in naher Zukunft fortsetzen wird. Die Nachfrage hat sich gestern leicht abgeschwächt, liegt aber immer noch deutlich über den Werten der Vorwochen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
07.04.2021, 07:52 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nach oben tendiert, sind im späten Handel dann aber wieder in etwa auf Ausgangsniveau zurück gefallen. Dank leichter Wechselkursgewinne werden die Heizöl-Notierungen heute mit weiteren leichten Abschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern lange Zeit nach oben tendiert, sind im späten Handel dann aber wieder in etwa auf Ausgangsniveau zurück gefallen. Dank leichter Wechselkursgewinne werden die Heizöl-Notierungen heute aller Voraussicht nach mit weiteren leichten Abschlägen in den Tag starten.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde  59,50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1870 US-Dollar gehandelt.

Dem Ölmarkt mangelt es derzeit wahrlich nicht an neuen Impulsen. Während die Entscheidung der OPEC+ Gruppe und Saudi-Arabiens, die Fördermengen ab Mai schrittweise anzuheben, ebenso preisdrückend wirkt wie die ersten "konstruktiv verlaufenden" Gespräche zu einem neuen Atom-Abkommen mit dem Iran, gibt es durchaus auch Meldungen, die tendenziell für steigende Rohölpreise sprechen.
So hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für dieses Jahr von 5,5 auf 6 Prozent angehoben und vor allem in den USA und Großbritannien dürfte die Ölnachfrage in nächster Zeit weiter deutlich ansteigen. Nach Texas will nun auch Kalifornien seine Wirtschaft bis Mitte Juni vollständig öffnen.
Dies spiegelte sich auch im gestern veröffentlichten Monatsreport der Energy Information Administration (EIA) wider. In diesem wurde die Prognose zum globalen Ölverbrauch im Vergleich zum letzten Bericht um 160.000 Barrel pro Tag angehoben und gleichzeitig auch die Preiserwartung leicht nach oben korrigiert.
Ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt aber die Entwicklung der Corona-Pandemie in den wichtigen Wirtschaftsregionen Europa und Indien. Hier steigen die Infektionszahlen teilweise wieder deutlich an und es sind tendenziell weitere Beschränkungen zu erwarten.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen leicht bearish, also preisdrückend aus. In Summe gab es hier einen Zuwachs von knapp fünf Millionen Fass, während die Analysten im Vorfeld mit einen leichten Minus gerechnet hatten.
Bislang gab es aber noch keine spürbare Reaktion der Markteilnehmer, die auf die heute Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden DOE-Zahlen warten.

Am Devisenmarkt blieb der Euro gestern im Vergleich zum US-Dollar weiter auf der Gewinnerstraße. Die sich insgesamt verbesserten globalen Wirtschaftsaussichten helfen auch der überwiegend auf Export ausgerichteten europäischen Wirtschaft und zudem steigt die Risikobereitschaft der Anleger, sodass die US-Währung als sicherer Hafen weniger gefragt ist.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute wohl mit weiteren leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,4 Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen auf einem durchaus attraktiven Niveau, was zunehmend auch von immer mehr Verbrauchern so gesehen wird. Die Nachfrage hat deutlich angezogen und wird dabei auch von den derzeit immer noch winterlichen Temperaturen gestützt.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
06.04.2021, 09:28 Uhr
Die Ölpreise haben gestern mit Verlusten auf die Meldung reagiert, dass die OPEC+ Gruppe die Fördermengen erhöhen will. Heute Morgen ziehen die Futures aber schon wieder an, sodass es bei den Heizöl-Notierungen nur moderate Veränderungen geben wird. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern mit Verlusten auf die Meldung reagiert, dass die OPEC+ Gruppe die Fördermengen in den nächsten Monaten schrittweise erhöhen will. Heute Morgen ziehen die Futures aber schon wieder leicht an, sodass es bei den Heizöl-Notierungen vorerst nur moderate Veränderungen geben wird.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 62,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde  59,60 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich erholen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1815 US-Dollar gehandelt.

Im Vorfeld der erwarteten Entscheidung der OPEC+ Gruppe zogen die Rohölpreise am Gründonnerstag nochmals etwas an und wurden dabei auch von der weiterhin recht positiven Stimmung an den Aktienmärkten beeinflusst. Erst am Abend wurde dann vermeldet, dass die organisierten Ölförderländer ihre Fördermengen in den nächsten Monaten schrittweise erhöhen wollen.
Im Detail sieht der Plan so aus, dass im Mai und im Juni um jeweils 350.000 Barrel pro Tag mehr produziert werden soll, im Juli dann nochmals um 450.000 Fass. Auch Saudi-Arabien will seine freiwillige Förderkürzung von einer Million Fass pro Tag im gleichen Zeitraum zurückfahren, sodass dem Markt im Juli unterm Strich zwei Millionen Fass pro Tag mehr zur Verfügung stehen sollte.
Die durchaus überraschende Entscheidung wurde damit begründet, dass in den Sommermonaten mit einer saisonell steigenden Ölnachfrage gerechnet und auch die Reiseaktivität wieder zunehmen wird. Hier gibt es auch neue Zahlen von Flightradar24 die belegen, dass das kommerzielle Flugaufkommen zuletzt deutlich angestiegen ist.
Insgesamt dürfte die Entscheidung der OPEC+ Gruppe die Ölpreise in nächster Zeit etwas stabilisieren, obwohl die Marktexperten von Goldman Sachs weiterhin mit Notierungen um 80 US-Dollar im dritten Quartal rechnen.
Eine neue Situation könnte sich aber ergeben, wenn es zu einer Annäherung zwischen den USA und dem Iran im Atom-Konflikt kommen sollte. Bereits heute sind erste Gespräche mit den am Abkommen von 2015 beteiligten Ländern angesetzt, allerdings zunächst ohne dem Iran. Wann dieser mit einbezogen werden und wann dann eventuell sogar auch das Ölembargo wieder aufgehoben werden kann, ist derzeit aber noch nicht absehbar.
Sorge bereitet den Börsianern derzeit die stark steigenden Infektionszahlen in Indien und auch die neuen Lockdowns in Europa.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist in der vergangenen Woche laut Baker Hughes deutlich um 13 auf nun 337 Einheiten angestiegen.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter positiv entwickeln, obwohl die zuletzt aus den USA vermeldeten Konjunkturdaten wieder recht überzeugend ausgefallen sind. Marktexperten sehen in der jüngsten Entwicklung demnach auch nur eine technische Korrektur und den Greenback auf längere Sicht weiter steigend.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute größtenteils mit leichten Abschlägen in den Handel starten, in einigen Regionen wurde die gefallenen Rohölpreise über automatisierte Preissystem auch schon gestern in den Markt gegeben. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage zieht zum Wochenstart deutlich an, was angesichts der winterlichen Temperaturen und des durchaus attraktiven Preisniveaus auch nicht verwunderlich ist. Der Markt hat nach einem sehr schwachen ersten Quartal großen Nachholbedarf.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
01.04.2021, 08:01 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handel Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute morgen in Asien mit Abschlägen. Bei wenig veränderten Wechselkursen werden heute wohl auch die Heizöl-Notierungen mit einem schönen Minus eröffnen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handel Verluste hinnehmen müssen und starten auch heute morgen in Asien mit weiteren Abschlägen. Bei wenig veränderten Wechselkursen werden heute aller Voraussicht nach auch die Heizöl-Notierungen mit einem schönen Minus in die Osterfeiertage gehen.

Aktuell stehen die Juni-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 59,60 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar leicht erholt und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1720 US-Dollar gehandelt.

Mit der Erwartung, dass die OPEC+ Gruppe die Fördermengen wohl weiterhin unverändert belassen wird und weiteren relativ guten Konjunkturdaten, starteten die Rohölpreise gestern zunächst mit Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel. Nach dem dann aber leicht enttäuschenden Arbeitsmarktdaten aus Deutschland bekanntgegeben wurden, bröckelten die Gewinne schnell wieder ab.
Auch die Zahl der in den USA neu geschaffenen Arbeitsplätze konnte am frühen Nachmittag nicht überzeugen, dafür aber der Chicagoer Einkaufsmanagerindex, der per März mit einem Wert von 66,3 statt wie erwartet 60,7 veröffentlicht wurde.
So konnten die Konjunkturdaten keine neuen Impulse liefern, ebensowenig wie die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE). Hier gab es zwar bei Rohöl und Benzin einen unerwartete Rückgang von in Summe 2,6 Millionen Barrel, dafür legten die Destillat-Vorräte aber um 2,5 Millionen Fass zu. Preistreibend war zwar der Anstieg der Gesamtnachfrage zu werten, die erstmals seit sechs Wochen wieder mit über 20 Millionen Barrel pro Tag ermittelt wurde, jedoch stieg die US-Ölproduktion ebenfalls auf 11,1 Millionen Barrel pro Tag an, sodass die Zahlen unterm Strich neutral gewertet wurden.
Während es vom OPEC+ Treffen noch keine konkreten Hinweise auf die künftigen Fördermengen gibt, belastete eine weitere Verschärfung des Lockdowns in Frankreich die Futures gestern am späten Abend und wohl auch noch heute Morgen.
Allerdings könnte es heute im Laufe des Tages durchaus noch den ein oder anderen Kurswechsel geben, je nachdem wie die Entscheidung der organisierten Ölförderländer ausfällt. Dass das Gremium immer für eine Überraschung gut ist, zeigte sich beim letzten Treffen vor rund vier Wochen.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar nach den jüngsten Kursverlusten wieder etwas erholen, eine Trendwende ist hier allerdings nach wie vor nicht in Sicht. Zumal die gestern veröffentlichten Inflationsdaten aus der EU schwächer als erwartet ausgefallen sind. Per März stiegen die Verbraucherpreise nur um 1,3 Prozent, im Schnitt erwarteten die Analysten allerdings ein Plus von 1,4 Prozent, sodass es von dieser Seite vorerst keinen Druck auf die EZB gibt, die Geldpolitik zu straffen.

Insgesamt also relativ gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit schönen Abschlägen in den letzten Handelstag vor Ostern starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu knapp einen Cent pro Liter erwarten. Was für die internationalen Ölmärkte gilt, gilt allerdings auf für den heimischen Heizöl-Markt. Je nach Ausgang des OPEC+ Treffens könnte es im Laufe des Tages noch zu größeren Veränderungen kommen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
31.03.2021, 07:49 Uhr
Die Ölpreise sind gestern im europäisch geprägten Handel zeitweilig unter Druck geraten, konnten sich am Nachmittag aber wieder stabilisieren und heute Morgen ziehen die Futures wieder an. Die Heizöl-Notierungen werden von einem schwachen Euro belastet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im europäisch geprägten Handel zeitweilig unter Druck geraten, konnten sich am Nachmittag aber wieder stabilisieren und heute Morgen ziehen die Futures schon wieder an. Die Heizöl-Notierungen werden derzeit von einem sehr schwachen Euro belastet.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 64,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 60,90 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar immer weiter an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,17 US-Dollar gehandelt.

Nachdem das havarierte Containerschiff "Ever Given" die Fahrt nach rund einer Woche endlich wieder aufnehmen konnte und der Suez-Kanal nun wieder frei befahrbar ist, gaben die Rohölpreise gestern zum Start etwas nach.
Wenig überraschend rückte dann aber schon das OPEC+ Treffen in den Mittelpunkt des Interesses, das ja schon heute mit den Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) beginnt, das die Entscheidung der morgigen Vollversammlung vorbereiten soll. Im Vorfeld hieß es gestern aus anonymen Kreisen, dass Saudi-Arabien gegen eine Erhöhung der Fördermengen sein soll und dafür auch bereit sei, die freiwillige zusätzliche eigene Kürzung von einer Million Barrel pro Tag weiter aufrechtzuerhalten. Dies wäre nicht überraschend und es könnte gut sein, dass man zumindest bis zum nächsten Treffen im Mai alles beim Alten lässt.
Entsprechend konnten sich die Futures am Nachmittag stabilisieren, zumal auch wieder recht gute Konjunkturdaten veröffentlicht wurden. In der EU kletterte die Geschäfts- und Verbraucherstimmung per März von 93,4 im Vormonat auf 101 Punkte und lag damit deutlich über der Analystenschätzung. In den USA stieg das Verbrauchervertrauen Conference Board von 90,4 auf 109,87 Punkte an, was ebenfalls klar über der Prognose von 96,9 Zählern lag.
Während der deutsche Aktienindex in Folge ein historisches  Hoch von 15.000 Punkte erreichen konnte, gab der Dow-Jones-Index gestern etwas nach.
Die nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen gemischt aus. Während die Rohöl- und Destillatvorräte in Summe um 6,5 Millionen Barrel zunahmen, gingen die Benzinbestände um 6 Millionen Fass zurück. Mehr Klarheit könnten die heutigen DOE-Zahlen bringen, die nicht nur höher gewichtet, sondern auch deutlich umfangreicher sind.

Am Devisenmarkt setzt sich die Kursschwäche des Euro gestern weiter fort, wobei hier wohl eher von einer Dollar-Stärke gesprochen werden sollte. Die guten US-Konjunkturaussichten, die sehr schnell voranschreitenden Impfungen und die zuletzt gestiegenen Renditen bei den US-Staatsanleihen lassen den Greenback steigen, was leider unsere Ölimporte verteuert.

In Folge werden die Heizölpreise hierzulande wohl auch heute wieder etwas ansteigen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein kleines Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat in diesen Tagen einen neuen Tiefpunkt erreicht. Das warme Frühlingswetter, die gefühlt eher hohen Preise und die immer noch zumindest teilweise gefüllten Tanks lassen derzeit kaum Gedanken an einen vorzeitigen Heizölkauf aufkommen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
30.03.2021, 08:14 Uhr
Die Ölpreise tendierten gestern unter großen Schwankungen seitwärts, gingen aber nahe der Tageshöchststände aus dem Handel. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten Aufschlägen in den heutigen Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten tendierten gestern unter großen Schwankungen seitwärts, gingen aber in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel. Da es zudem auch noch leichte Währungsverluste gab, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den heutigen Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei genau 64,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 61,50 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1765 US-Dollar gehandelt.

Die Blockade des Suez-Kanals bestimmt auch gestern noch größtenteils den Handel an den weltweiten Ölmärkten.
Zunächst gaben die Rohölpreise im frühen Handel deutlich nach, als bekannt wurde, dass das havarierte Containerschiff "Ever Given" freigesetzt werden konnte. Dann hieß es aber, der Bug sei noch im Ufer festgekeilt, woraufhin die Notierungen wieder anzogen.
Schlussendlich konnte der Ozean-Riese am Nachmittag dann doch noch vollständig befreit werden und die Fahrt wieder aufnehmen. Es wird aber wohl noch einige Tage dauern, bis sich der durch den Unfall gebildete Stau aufgelöst haben wird. Rund 275 Schiffe warten derzeit auf die Durchfahrt, darunter auch über 40 Tanker.
Mit dem heutigen Tag rückt dann aber wohl endgültig das morgen mit dem Joint Ministerial Monitoring Committee (JMMC) beginnende OPEC+ Treffen in den Mittelpunkt des Interesses. Bereits jetzt brodelt die Gerüchteküche, aber erste Erkenntnisse bzw. Hinweise wird es wohl erst im Laufe des morgigen Tages, spätestens aber natürlich am Donnerstag geben, wenn die Vollversammlung virutell zusammen tritt. Das derzeit wohl wahrscheinlichste Szenario ist eine Beibehaltung der aktuellen Fördermengen, was den Ölpreisen tendenziell wieder Auftrieb geben könnte.
Heute Abend nach Börsenschluss veröffentlicht das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, am Mittwoch folgt das Department of Energy (DOE), was natürlich ebenfalls von großer Bedeutung ist.

Am Devisenmarkt hat es der der Euro im Vergleich zum US-Dollar derzeit weiterhin sehr schwer. Auch gestern blieb unsere Gemeinschaftswährung leicht unter Druck und eine Trendwende ist wohl auch weiterhin nicht in Sicht. Die Anleger präferieren derzeit eindeutig den "Greenback", da die Konjunkturentwicklung in den Vereinigten Staaten generell positiver eingeschätzt wird und dort auch die Renditen in letzter Zeit angezogen haben.

Keine guten Vorgaben heute für den heimischen Markt, wo die Heizölpreise mit weiteren leichten Aufschlägen in den Tag starten werden, nachdem es ja bereits gestern eine Trendwende hin zu steigenden Notierungen gegeben hat. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich zu Beginn der Karwoche wieder deutlich abgeschwächt. Das frühlingshafte Wetter und der Ferienbeginn lassen derzeit wohl nur wenig Gedanken an den Heizölvorrat aufkommen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
29.03.2021, 08:36 Uhr
Die Ölpreise gehen heute morgen im asiatisch geprägten Handel deutlich zurück, nachdem das im Suez-Kanal havarierte Containerschiff nun wieder freigesetzt werden konnte. In Folge werden die Heizöl-Notierungen zum Wochenstart etwas nachgeben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gehen heute morgen im asiatisch geprägten Handel deutlich zurück, nachdem das im Suez-Kanal havarierte  Containerschiff nun endlich wieder freigesetzt werden konnte. In Folge werden erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen zum Wochenstart mit leicht nachgebender Tendenz erwartet.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 63,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 59,50 Dollar. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar auf gedrücktem Niveau und wird heute Morgen weiterhin zu Kursen um 1,1780 US-Dollar gehandelt.

Vor allem die Blockade des Suez-Kanals, aber auch die unsichere Lage im Nahen Osten haben in den letzten Tagen dazu geführt, dass sich die internationalen Rohölpreise eher seitwärts bewegt haben. Hinzu kommt die Spekulation, dass die OPEC+ Gruppe am kommenden Donnerstag die Fördermengen erneut nicht anheben könnte, da die Infektionszahlen in Europa und in Indien wieder neue Lockdowns erforderlich machen, die sich entsprechend auf den Ölverbrauch auswirken werden.
Ein entscheidender Faktor dürfte dabei aber sein, ob Saudi-Arabien seine freiwillige Kürzung von einer Millionen Barrel auf über den April hinaus aufrechterhalten will.
Heute Morgen geht es mit den Futures nach der Wiederfreigabe des Suez-Kanals auf jeden Fall zunächst deutlich nach unten, doch die in dieser Woche sicherlich zunehmenden Kommentare und Meinungen über den vermeintlichen Ausgang des OPEC+ Treffens könnte in nächster Zeit für einen insgesamt recht schwankungsanfälligen Handel sorgen.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen überwiegend positiv aus. Der viel beachtete Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 92,4 im Vormonat auf 96,6 Punkte an und auch das US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan konnte unerwartet deutlich auf 84,9 Punkte zulegen.
Bei der Zahl der aktiven US-Bohranlagen setzt sich der Aufwärtstrend nach aktuellen Zahlen von Baker Hughes weiter fort. In der vergangenen Woche gab es hier einen Anstieg um 6 auf nun 324 Einheiten. Somit ist auf Sicht von drei bis sechs Monaten auch wieder mit einer etwas ansteigenden US-Produktion zu rechnen.

Wenig Neues gibt es am Devisenmarkt. Der Euro bleibt im Vergleich zum US-Dollar in diesen Tagen auf dem niedrigsten Stand seit November, was mit den wesentlich besseren Konjunkturerwartungen in den USA und den dort gestiegenen Kapital-Renditen zu begründen ist. Außerdem belastet unsere Gemeinschaftswährung die weiterhin nur sehr schleppend voran kommenden Corona-Impfungen.

Die Heizölpreise starten erfreulicherweise mit Abschlägen in die neue verkürzte Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Somit bleiben die Notierungen auf einem im Vergleich zu den letzten Wochen recht attraktiven Niveau, das gerade von sicherheitsorientierten Verbrauchern zur frühzeitigen Bevorratung genutzt werden könnte. Denn nach wie vor ist ein Preisverfall am Ölmarkt, wie wir ihn im letzten Jahr gesehen haben, definitiv nicht zu erwarten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.