Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
67,60 $ +0,87 %
Dollarkurs
0,8827 € -0,04 %
Gasölpreis
609,50 $ +0,54 %
* Stand: 18.03.2019, 19:05 Uhr
18.03.2019, 08:25 Uhr
Die Ölpreise haben zum Ende der letzten Woche etwas an Wert verloren, stehen aber immer noch in Nähe der bisherigen Jahreshöchststände 2019. In Gegensatz dazu entwickelten sich die Heizöl-Notierungen weiterhin sehr verbraucherfreundlich. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben zum Ende der letzten Woche etwas an Wert verloren, stehen aber immer noch in Nähe der bisherigen Jahreshöchststände 2019. In Gegensatz dazu entwickelten sich die Heizöl-Notierungen in letzter Zeit sehr verbraucherfreundlich und werden auch heute wieder etwas schwächer in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1340 US-Dollar gehandelt.

Nachdem in der letzten Woche bereits die EIA (Energy Information Administration) und die OPEC ihre Monatsberichte veröffentlicht hatten, gab es am Freitagvormittag noch den Report der Internationalen Energieagentur (IEA).
Auch in Paris sieht man die Marktlage aktuell etwas knapper als noch vor vier Wochen, was natürlich an der deutlich zurückgegangenen Produktion der am Förderabkommen beteiligten OPEC-Länder und der Krise in Venezuela liegt. Trotzdem ist man innerhalb der IEA der Meinung, dass die Versorgungslage aufgrund der stark steigenden US-Ölproduktion und der Reservekapazitäten der OPEC auch künftig gesichert ist.
Die Rohölpreise gaben darauf hin spürbar nach, was aber wohl hauptsächlich daran lag, dass die Händler vor dem Wochenende Gewinne mitnehmen wollten. Das günstigere Niveau wurde dann aber am Nachmittag schon wieder zum Einstieg genutzt, obwohl aus den USA ingesamt wieder gemischte bzw. eher schwache Konjunkturdaten gab.
Die Industrieproduktion konnte per Februar lediglich um 0,1 Prozent zulegen, während die Analysten ein Plus von 0,4 Prozent erwartet hatten und auch die Kapazitätsauslastung konnte die Prognose nicht ganz erreichen. Dafür lag der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan per März bei 97,8 statt 95,3 Punkten.
Nach Börsenschluss vermeldete das Öldienstleistungsunternehmen Baker Hughes einen erneute Rückgang der aktiven US-Bohranlagen um eine auf nunmehr 833 Einheiten.
Am Wochenende gab es zudem ein Treffen der am Förderabkommen beteiligten Länder in Baku, Aserbaidschan. Hier wurde konstatiert, dass die Einhaltung der Kürzungen im März bisher bei über 100 Prozent liegt und die Disziplin zur Umsetzung der Förderreduzierung nach wie vor sehr hoch ist. Bis Mitte des Jahres wird das Abkommen in der jetzigen Form sicherlich fortgeführt werden. Wie es danach weitergehen wird, dürfte sich wohl erst beim nächsten regulären Meeting im Juni entscheiden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar den leichten Aufwärtstrend der letzten Tage fortsetzen und sich deutlich über der 1,13-Dollar-Marke etablieren. Gestützt haben dabei sicherlich die tendenziell eher schwach ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA, während es am Freitag aus Europa keine neuen Wirtschaftsindikationen gegeben hat.
 
Ingesamt relativ gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang Januar notieren. Auch heute könnte es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen wieder leicht um knapp einen halben Cent pro Liter nach unten gehen. Größere Preissprünge sind aber auch in nächster Zeit eher nicht zu erwarten.
15.03.2019, 08:42 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern ihr relativ hohes Niveau in Nähe der Jahreshöchststände verteidigen können und sind mit nur leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. In Folge werden heute wohl auch die Heizöl-Notierungen mit geringen Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern ihr relativ hohes Niveau in Nähe der Jahreshöchststände verteidigen können und sind mit nur leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. In Folge werden heute auch die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit geringen Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,80 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar weiterhin recht gut behaupten und wird derzeit zu Kursen um 1,1320 US-Dollar gehandelt.

Auch gestern starteten die Rohölpreise wieder mit recht fester Tendenz in den europäisch geprägten Handel, was angesichts der deutlich gefallenen US-Ölbestände, der allgemein recht knappen Versorgungslage und des preistreibend zu wertenden Monatsberichtes der Energy Information Administration (EIA) auch nicht verwunderlich war. Dennoch schien es so, als dass die Luft nach oben, nach dem Erreichen der neuen Jahrshöchststände, nun doch etwas dünner geworden ist und derzeit kaum mehr größeres Aufwärtspotenzial im Markt ist.
Der in den Mittagsstunden veröffentlichte Monatsreport der OPEC brachte keine gravierend neue Impulse. Die Prognose zum globalen Ölnachfragewachstum wurde für dieses Jahr unverändert belassen. Gleichzeitig erwartet das Kartell eine leicht steigende Ölproduktion außerhalb der Organisation, während die eigene Produktion auch im Februar heruntergefahren worden ist. Mittelfristig geht man aber von einem gut versorgten Markt aus, da damit zu rechnen sei, dass das Angebotswachstum die Nachfragesteigerung übertreffen wird.
Insgesamt hat der OPEC-Bericht somit einen eher leicht preisdrückenen Unterton, eine neue Richtung dürfte er den Öl-Futures aber nicht geben können. Zwar schloss der Ölkomplex gestern auf Tagestiefstand, heute Morgen tendiert der Markt aber schon wieder leicht nach oben, zumal das Investmenthaus Goldman Sachs die allgemeine Erwartung auf der Nachfrageseite als zu pessimistisch einschätzt und eher eine weiterhin knappe Marktlage erwartet.

Am Devisenmarkt konnte der Euro in dieser Woche im Vergleich zum US-Dollar wieder deutlich an Boden gutmachen, sodass die Delle, verursacht durch die überraschende Wende in der EZB-Zinspolitik, schon wieder mehr als ausgeglichen ist. Gestern gab es gemischt ausgefallene Konjunkturdaten aus China und den USA, die sich weitgehend neutralisiert haben. Das Brexit-Chaos setzt sich unterdessen weiter fort. Ein zweites Referendum wurde gestern im britischen Parlament abgelegt, sodass dies als wichtiger Grund für eine möglich Zustimmung zu einer Verlängerung der Austrittsfrist schon mal wegfällt. Bleibt die spannende Frage, was die Briten sonst angeben wollen, damit die Staats- und Regierungschefs der EU beim nächsten Gipfel am Donnerstag der Verschiebung des Brexit hier einstimmig zustimmen sollen.
 
Die Vorgaben für den deutschen Heizöl-Markt bleiben also weiterhin recht stabil und so sind auch heute keine größeren Veränderungen zu erwarten. Erste Preistendenzen und aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Derzeit bewegen sich die Notierungen eher am unteren Ende des Preiskorridors der letzten Wochen und bieten durchaus eine gute Kaufgelegenheit, vor allem für Ölheizer mit etwas knappem Tankvorrat.
14.03.2019, 08:44 Uhr
Die Ölpreise haben gestern wieder Gewinne verbuchen können und sind auf den höchsten Stand des bisherigen Jahres 2019 geklettert. Da der Euro weiter zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aber zumindest heute noch stabil erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern wieder Gewinne verbuchen können und sind auf den höchsten Stand des bisherigen Jahres 2019 geklettert. Da der Euro weiter zulegen konnte, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aber zumindest heute noch stabil bis leicht nachgebend erwartet.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 67,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 58,40 Dollar. Der Euro kann seinen Erholungskurs im Vergleich zum US-Dollar fortführen und wird derzeit zu Kursen um 1,1315 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) am Dienstagabend eindeutig bullish, also preistreibend ausgefallen sind und die Energy Information Administration (EIA) in ihrem Monatsreport die Versorgungslage aktuell knapper einschätzt und die Prognose zu den Rohölpreisen entsprechend nach oben korrigiert hat, war es nicht verwunderlich, dass die Futures gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel spontan nach oben tendierten. Zwar blieben die Kursbewegungen dabei moderat, aber es gab eben nur eine Richtung. Natürlich wollten sich die Börsianer im Vorfeld der am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Vorratsdaten des Department of Energy (DOE) nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
Als diese dann gegen 15.30 Uhr über die Ticker rollen, ging es am Abend aber dann nochmals etwas deutlicher nach oben, was nicht verwunderlich ist, den die DOE-Zahlen bestätigten den deutlichen Rückgang bei den API-Daten mit in Summe ebenfalls exakt dem gleichen Minus von 8,1 Millionen Barrel. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Abbau von 2,5 Millionen Fass gerechnet.
Hinzu kam die Meldung über eine Explosion eines Öllagers in Venezuela und die Absicht der USA, die Ölexporte des Iran um weitere 20 Prozent drücken zu wollen.
Gute Konjunkturdaten aus den USA, hier stiegen die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter um 0,4 und die Bauausgaben um 1,3 Prozent, und aus der EU, wo die Industrieproduktion per Januar mit minus 1,1 Prozent nicht so stark zurückging wie erwartet, rundeten das ingesamt bullishe Marktumfeld ab und so kletterten die Rohölpreise bis zu Handelsschluss auf ein neues Jahreshoch.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Laufe des Tages seinen leichten Aufwärtstrend im Vergleich zum US-Dollar weiter fortsetzen und die 1,13-Dollar-Marke überschreiten. Als am Abend das britische Parlament beschloss, nicht ohne eine Vereinbarung aus der EU ausscheiden zu wollen, konnte die Gemeinschaftswährung nochmals deutlich zulegen. Es bleibt jedoch die Unsicherheit, wie es in Sachen Brexit weitergehen soll, denn eine Nachbesserung des Abkommens wird es laut EU nicht geben und auch wenn die Frist verlängert werden sollte, ist nach wie vor keine Lösung in Sicht.
 
Dank der leichten Währungsgewinne und der nur recht moderat steigenden Gasölpreise, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute erneut kaum verändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen deuten darauf hin, dass es gebietsweise sogar Abschläge in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter geben könnte. Die Heizölpreise scheinen seit Anfang Januar wie festgefroren und so lassen immer mehr Ölkäufer ihre Hoffnung auf einen deutlichen Rückgang der Notierungen fallen und bestellen, was die steigende Nachfrage der letzten Tage, bei relativ konstanten Preisanfragen, zeigt.


13.03.2019, 08:39 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern wieder recht stabil gezeigt und setzen ihren Seitwärtstrend auch heute morgen fort, obwohl es nach Börsenschluss preistreibende Impulse durch die API-Ölbestandsdaten und den EIA-Monatsreport gegeben hat. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern wieder recht stabil gezeigt und setzen den Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen auch heute morgen fort, obwohl es nach Börsenschluss preistreibende Impulse durch die API-Ölbestandsdaten und den Monatsreport des US-Energieministerium gegeben hat. Die Heizöl-Notierungen gehen voraussichtlich sogar mit leichten Abschlägen in den heutigen Handelstag.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 67 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 57,25 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar seinen leichten Aufwärtstrend fortsetzen und wird derzeit zu Kursen um 1,1290 US-Dollar gehandelt.

Mit der Erwartung, dass die OPEC bei ihrem nächsten Treffen im April keinen Kurswechsel vollziehen und somit mindestens bis zur Jahresmitte ihre Förderkürzungen beibehalten wird, zogen die Rohölpreise gestern im frühen europäisch geprägten Handel zunächst deutlich an.
Im Laufe des Tages bröckelten die Gewinne dann aber wieder ab, zumal von Analysten prognostiziert wurde, dass es bei den US-Ölbeständen zumindest bei Rohöl zu leichte Aufbauten kommen wird.
Dies trat dann aber nicht ein, denn tatsächlich gab es hier einen überraschenden Rückgang von 2,5 Millionen Fass und bei den Gesamtbeständen sogar ein Minus von über acht Millionen Barrel. Die Analysten hatte im Vorfeld lediglich mit einem Rückgang von zweieinhalb Millionen Fass gerechnet.
Eine Reaktion der Marktteilnehmer blieb daraufhin aber ebenso aus, wie auf den Monatsreport der Statistikabteilung des US-Energieministeriums (EIA). In diesem wurde die Prognose zum globalen Ölverbrauch im Vergleich zum letzten Bericht für dieses und nächstes Jahr leicht nach unten korrigiert. Gleichzeitig erwartet man aber einen Rückgang der weltweiten Fördermenge, sodass die Marktlage insgesamt knapper eingestuft wird, als dies noch vor rund vier Wochen der Fall war. Entsprechend wurde auch die Preisprognose für dieses Jahr angehoben. Vor allem für das dritten Quartal erwartet man gut zwei Dollar pro Barrel mehr als zuletzt.
Morgen im Laufe des Tages wird der Monatsbericht der OPEC erwartet und bereits heute Nachmittag werden die Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) über die Ticker rollen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern im Laufe des Tages im Vergleich zum US-Dollar erneut leicht zulegen und die Gewinne bislang zum Großteil auch halten, obwohl das britische Parlament den neuen Vorschlag für einen geordneten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union gestern Abend erneut abgelehnt hat. Somit gibt es wohl nur noch die Möglichkeit einer zeitlichen Verschiebung, oder eben einen ungeordneten Brexit, den eigentlich keiner haben möchte.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben aller Voraussicht nach mit leichten Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Angesichts der in nächster Zeit zahlreich zur Veröffentlichung anstehenden Wirtschaftsdaten, kann es aber im Laufe des Tages aber sicherlich auch noch Veränderungen in die eine oder andere Richtung geben.

12.03.2019, 08:04 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern keine großen Sprünge vollzogen und sind nur mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Da Gasöl etwas billiger wurde und der Euro erneut fester tendierte, werden der Heizöl-Notierungen heute erneut stabil starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern keine größeren Sprünge vollzogen und sind nur mit leichten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Da sich Gasöl gleichzeitig etwas verbilligte und der Euro seinen Erholungskurs fortsetzen konnte, werden der Heizöl-Notierungen heute stabil bis leicht schwächer in den Tag starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut etwas verbessern und wird derzeit zu Kursen um 1,1260 US-Dollar gehandelt.

Trotz der ingesamt eher trüben Konjunkturaussichten in China und der Europäischen Union, starteten die Rohölpreise auch gestern wieder etwas fester in die neue Handelswoche.
Verantwortlich hierfür ist nach wie vor das stark begrenzte Angebot. Die Krise in Venezuela und die damit verbundenen Sanktionen der USA gegen die dortige Ölindustrie und vor allem auch die kräftigen Förderreduzierungen durch Saudi-Arabien sind hier die zwei wichtigsten Faktoren.
Gestern wurde bekannt, dass Saudi-Arabien die Ölproduktion wohl auch im April in etwa auf dem aktuellen Niveau von rund 9,8 Millionen Barrel pro Tag halten will und somit die Verknappungspolitik bis auf weiteres fortsetzen wird.
Dies dürfte auch in den nächsten Jahren nötig sein, denn die Internationale Energieagentur (IEA) hat in ihrem gestern veröffentlichten 5-Jahresausblick einen zweiten US-Schieferölboom prognostiziert. Bis zum Jahr 2024 soll die Förderung in den Vereinigten Staaten weiter kräftig auf 13,7 Millionen Barrel pro Tag (bpd) steigen. Derzeit liegt diese bei rund 11 Millionen bpd. Schon jetzt sind die USA der größte Ölproduzent der Welt.
Obwohl die Rohölpreise gestern im Laufe des Tages immer weiter leicht nach oben kletterten, gingen die Notierungen für Gasöl, dem unversteuerten Vorprodukt von Heizöl und Diesel, etwas zurück. Dies is damit zu erklären, dass es hier einen Frontmonatswechsel gibt, der kurzzeitig zu leichten Verwerfungen geführt hat. Dies wird sich in nächster Zeit aber sehr schnell wieder angleichen.

Am Devisenmarkt ist der Euro weiter langsam dabei, sich vom EZB-Schock der letzten Woche zu erholen. Auch gestern konnten die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum US-Dollar leichte Gewinne erzielen, was mitunter daran lag, dass die britische Premierministerin Theresa May wohl Zugeständnisse seitens der EU in der wichtigen Brexit-Frage um die irisch-nordirische Grenze erreichen konnte. Heute wird das britische Parlament über den neuen Vorschlag zu einem geregelten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union abstimmen. Der Ausgang gilt als ungewiss. 
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben den Seitwärtstrend der letzten Tage und Wochen auch heute fortsetzen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat gestern etwas überraschend angezogen, da sehr viele Ölheizer die Spekulation auf kurzfristig fallende Notierungen wohl aufgegeben haben. Dies ist angesichts der teilweise immer noch recht langen Lieferzeiten auch vernünftig, vor allem wenn sich der Tankvorrat noch in dieser Heizperiode dem Ende neigt.
11.03.2019, 08:08 Uhr
Die Ölpreise haben sich am Freitagabend wieder deutlich erholen können, nachdem die Futures zunächst einen starken Einbruch hinnehmen mussten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande erneut kaum verändert in die neue Handelswoche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitagabend wieder deutlich erholen können, nachdem die Futures zunächst einen starken Einbruch hinnehmen mussten. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande erneut kaum verändert in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 66 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,30 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar etwas erholen und wird derzeit zu Kursen um 1,1240 US-Dollar gehandelt.

Nachdem am Freitagmorgen neue Konjunkturdaten aus China vermeldet worden waren, setzten die Rohölpreise zu einer Talfahrt an, die bis zum späten Nachmittag anhielt. Die Exporte aus dem Reich der Mitte waren per Februar um über 20 Prozent eingebrochen, was erwarten lässt, dass auch die Ölnachfrage in nächster Zeit schwächer ausfallen könnte, als das ursprünglich erwartet worden war.
Doch ziemlich genau um 16 Uhr drehte der Markt und genauso wie die Öl-Futures vorher nachgegeben hatten, erholen sie sich auch wieder, sodass bis Handelsschluss die Verluste wieder nahezu vollständig ausgeglichen waren.
Kurz zuvor hatte es ingesamt recht gute Konjunkturdaten aus den USA gegeben, wo die Arbeitslosenquote per Februar von 4 Prozent im Januar auf 3,8 Prozent zurückgegangen ist. Die Erwartungen lagen bei 3,9 Prozent. Auch vom Immobilienmarkt kamen gute Nachrichten, denn hier stiegen per Januar sowohl die Wohnbaubeginne, als auch die Genehmigungen unerwartet deutlich.
Schwache Zahlen kamen am Vormittag wieder aus der deutschen Wirtschaft, wo die Arbeitsaufträge der Industrie per Januar um 2,6 Prozent zurückgegangen ist. Die Analysten hatten im Vorfeld mit einem leichten Plus von 0,5 Prozent gerechnet.
Am Freitagabend wurde dann noch die Zahl der aktiven US-Bohranlagen durch den Öl-Dienstleister Baker Hughes bekanntgegeben. Hier gab es mit einem Minus von 9 auf nun 834 Einheiten den dritten Rückgang in Folge. Seit Jahresbeginn wird derzeit an 51 Anlagen weniger gebohrt, was eine Folge des starken Preiseinbruches im vierten Quartal 2018 sein dürfte. Trotzdem wird sich das Wachstum der US-Ölindustrie wohl auch in Zukunft fortsetzen lassen, denn das Niveau ist insgesamt immer noch recht hoch.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar langsam vom Einbruch vom Donnerstag erholen, als die Europäische Zentralbank überraschend vermeldet hatte, die Zinsen bis mindestens Ende des Jahres nicht anheben und Geschäftsbanken mit zusätzlichen Krediten versorgen zu wollen. Daraufhin war der Euro auf den tiefsten Stand seit Juni 2017 gefallen.
 
Die Heizölpreise in Deutschland werden nach diesen Vorgaben kaum verändert in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Plus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage bewegt sich für diese Jahreszeit auf einem normalen Niveau, wobei die Lieferzeiten vielerorts immer noch bei mehreren Wochen liegen. Wer also "knapp bei Tank" ist, sollte mit der Bestellung nicht zögern, zumal sich preislich wohl auch in nächster Zeit wenig ändert sollte.
08.03.2019, 08:36 Uhr
Die Ölpreise haben auch gestern keine neue Richtung gefunden. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit Juni 2017 gefallen ist, werden die Heizöl-Notierungen heute bestenfalls stabil in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben auch gestern keine neue Richtung gefunden. Die anfänglichen Gewinne konnten nicht gehalten werden und die Futures rutschen bis Börsenschluss dann sogar ins Minus. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar aber auf den niedrigsten Stand seit Juni 2017 gefallen ist, werden die Heizöl-Notierungen heute aber bestenfalls mit leichten Verlusten in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,20 Dollar. Der Euro geht nach der gestrigen EZB-Sitzung in die Knie und wird nur noch zu Kursen um 1,12 US-Dollar gehandelt.

Mit den tendenziell leicht bullish ausgefallenen Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) vom Mittwochnachmittag, starteten die Rohölpreise gestern etwas fester in den europäisch geprägten Handel. Da der deutliche Bestandsaufbau, vermeldet durch das American Petroleum Institute (API), von den DOE-Zahlen nicht bestätigt wurde, bestand leichter Korrekturbedarf nach oben.
Das Ergebnis des gestrigen Treffens der Europäischen Zentralbank (EZB) blieb dann aber auch am Ölmarkt nicht ohne Wirkung. Die Währungshüter wollen die Zinsen mindestens bis Jahresende nicht anheben und die Geschäftsbanken darüber hinaus mit neuen günstigen Krediten mit einer Laufzeit von zwei Jahren versorgen, um die schwächelnde Wirtschaft anzukurbeln. Die Wachstumsprognose für die EU wurde dabei für dieses Jahr von bisher 1,7 auf nur noch 1,1 Prozent gesenkt.
Während der Euro spontan in die Knie ging, drehten auch die Ölpreise nach unten, was durch gute US-Arbeitsmarktzahlen nicht verhindert werden konnte. Hier sind die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche leicht zurückgegangen und auch die weiterführten Anträge lagen unter den Erwartungen. Die Produktivität ausserhalb der Landwirtschaft fiel zudem im vierten Quartal mit plus 1,9 Prozent besser aus als erwartet.
Die heute Morgen veröffentlichten Konjunkturdaten aus China treiben den Börsianern aber schon wieder die Sorgenfalten auf die Stirn, denn per Februar gingen hier die Importe um 5,2 Prozent zurück, die Exporte brachen sogar um über 20 Prozent ein.
Auch wenn die Rohölimporte im Vergleich zum Februar des Vorjahres um 22 Prozent gestiegen sind, sieht der Markt die Abschwächung der Konjunktur im Reich der Mitte mit Sorge und entsprechend schwach präsentiert sich auch heute Morgen der gesamte Ölkomplex.

Wie bereits thematisiert, wird die EZB bis auf weiteres nicht von ihrer ultralockeren Geldpolitik abrücken und somit die Geldmenge in der Euro-Zone tendenziell weiter erhöhen. Entsprechend sackte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern regelrecht ab und steht derzeit auf dem niedrigsten Stand seit Mitte 2017. Auch in nächster Zeit dürfte die Gemeinschaftswährung kaum größeres Potenzial nach oben haben.
 
Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande die guten Vorgaben von den internationalen Ölmärkten nicht aufnehmen können und wohl weitgehend unverändert in den letzten Handelstag der Woche starten. Erste Preistendenzen lassen aber zumindest aus morgendlicher Sicht dann doch ein leichtes Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,2 Cent pro Liter erhoffen. Hier setzt sich der mittlerweile seit gut zwei Monaten existente Seitwärtstrend weiter fort. Größere Schwankungen als 2 Cent pro Liter waren im Bundesdurchschnitt in dieser Zeit nicht zu beobachten, was durchaus bemerkenswert ist.
07.03.2019, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weitere leichte Gewinne erzielen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Aufschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weitere leichte Gewinne erzielen können und starten auch heute Morgen mit fester Tendenz in den asiatisch geprägten Handel. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Aufschlägen erwartet.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 66,10 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,25 Dollar. Der Euro tritt im Vergleich zum US-Dollar weiterhin auf der Stelle und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1305 US-Dollar gehandelt.

Trotz den preisdrückend ausgefallen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) vom Dienstagabend, starteten die Rohölpreise gestern mit fester Tendenz in den europäisch geprägten Handel. Die Kursausschläge waren aber wie schon in den letzten Tagen dabei recht gering und auch die Umsätze lagen deutlich unter Durchschnittsniveau.
Neue Markt bewegende Meldungen blieben bis zur Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten Mangelware. Lediglich auch den USA wurde die Zahl der neu geschaffenen Stellen per Februar bekanntgegeben. Statt der erwarteten 189.000 neuen Jobs, gab es nur 183.000 neue Arbeitsverhältnisse. Im Vormonat lag die Zahl noch bei 300.000.
Ansonsten waren die Händler stark auf die Entwicklung der US-Ölvorräte fokussiert, die gegen 16.30 Uhr vom Department of Energy aktualisiert wurden. Hier gab es im Vergleich zur Vorwoche in Summe einen leichten Zuwachs von 0,5 Millionen Barrel, während die API-Zahlen vom Vortag ein Plus von 3,8 Millionen Barrel hervorbrachten. Vor allem bei Benzin gingen die Bestände deutlich um über vier Millionen Fass zurück.
Insgesamt wurden die Daten neutral gewertet, wenngleich angesichts der API-Zahlen insgeheim sicherlich ein stärkerer Aufbau erwartet wurde, weshalb es mit dem Ölkomplex am Abend auch tendenziell leicht nach oben ging. Auch heute Morgen zeigen sich die Futures ingesamt eher von der festen Seite.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar nur kurzzeitig von den leicht enttäuschenden US-Arbeitsmarktzahlen profitieren. Insgesamt bewegte sich die Gemeinschaftswährung, die natürlich weiterhin stark von den Unsicherheiten zum Thema Brexit belastet wird, in einer recht engen Handelsspanne seitwärts. Heute stehen zahlreiche Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die etwas Schwung in den Handel bringen könnten.
 
Wenig Bewegung gibt es nach wie vor auch bei den Heizöl-Notierungen, die heute zur Eröffnung des Handels leicht nach oben tendieren. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,4 Cent pro Liter erwarten. Der Seitwärtstrend der letzten Wochen und Monate setzt sich also weiter fort und bislang gibt es keine Anzeichen, dass sich daran in nächster Zeit gravierend etwas ändern wird.
06.03.2019, 08:19 Uhr
Die Ölpreise haben sind auch gestern unter sehr geringen Schwankungen weiter seitwärts entwickelt. Da der Euro weiter leicht an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute rein rechnerisch mit leichten Aufschlägen erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sind auch gestern unter sehr geringen Schwankungen weiter seitwärts entwickelt. Da der Euro im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht an Wert verloren hat, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute rein rechnerisch mit leichten Aufschlägen in den Tag starten, wobei diese sicherlich sehr gering ausfallen dürften.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,20 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar erneut leicht an Wert und wird heute Morgen nur noch knapp oberhalb der 1,13-Dollar-Marke gehandelt.

Mit der Wiederinbetriebnahme des Sharara-Ölfeldes in Libyen, das ingesamt eine Förderkapazität von gut 300.000 Barrel pro Tag hat, ist die in den letzten Tagen am Ölmarkt tendenziell bullishe Grundstimmung einer eher neutralen Einschätzung gewichen.
Die bekannten preistreibenden Faktoren, wie die Förderkürzungen der OPEC, die sanktionsbedingten Ausfälle in Venezuela und im Iran, sowie die Erwartung einer Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China, dürften mittlerweile ausreichend in den Kursen enthalten sein.
Zudem zeigten die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten, dass die globale Wirtschaftsentwicklung in nächster Zeit eher schwach sein dürfte, sodass auf der Nachfrageseite hinsichtlich der Prognosen in nächster Zeit eventuell Korrekturen nötig werden könnten.
Gestern fielen die Indikatoren aber gar nicht mal so schlecht aus. In der EU ist der Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per Februar von 53 im Vormonat auf 55,3 Punkte angestiegen, erwartet wurden lediglich ein Wert von 55,1 Zählern. Auch die Einzelhandelsumsätze per Januar lagen mit einem Plus von 2,2 Prozent über den Prognosen. Dafür enttäuschte der chinesische Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor mit 51,1 statt 53,5 Punkten. Aus den USA kamen am Nachmittag durchwachsene Konjunkturdaten, wobei auch hier die Einkaufsmanager aus dem Dienstleistungssektor eher positive Signale sendeten.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es einen durchaus überraschenden Zuwachs von in Summe 3,8 Millionen Barrel, während die Analysten im Vorfeld mit einem weiteren Rückgang von knapp zwei Millionen Fass gerechnet hatten.  Vor allem der starke Aufbau von 7,3 Millionen Barrel bei den Rohöl-Vorräten fiel ins Auge.

Am Devisenmarkt pickten sich die Händler bei den US-Konjunkturdaten den besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor heraus und handelten den US-Dollar im Vergleich zum Euro gestern am späten Nachmittag etwas nach oben. Kurzzeitig fiel die Gemeinschaftswährung , die von den guten Wirtschaftsindikationen aus der EU leider nicht profitieren konnte, sogar unter die 1,13-Dollar-Marke.
 
Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben ihren seit Wochen existenten Seitwärtstrend aller Voraussicht nach auch heute fortsetzen und nur wenig verändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen prognostizieren aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter, erste Preistendenzen lassen aber eher auf einen leichten Preisrückgang hoffen. Ingesamt bleibt es aber wohl bei einem recht ruhigen Handelsgeschehen mit weiterhin bemerkenswert geringen Kursabschlägen.
05.03.2019, 08:37 Uhr
Die Ölpreise haben gestern nur kurzzeitig Gewinne verbuchen können und sind schlussendlich in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Auch die Heizöl-Notierungen werden aller Voraussicht nach ihren Seitwärtstrend fortsetzen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nur kurzzeitig Gewinne verbuchen können und sind schlussendlich in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Auch die Heizöl-Notierungen treten in Folge weiter auf der Stelle und werden ihren seit Wochen existenten Seitwärtstrend aller Voraussicht nach heute fortsetzen können.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,40 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 56,40 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1325 US-Dollar gehandelt.

Auch gestern strebten die Rohölpreise zunächst wieder nach oben, was dem immer noch bullish, also preistreibend einzustufenden fundamentalen Umfeld geschuldet war.
Nach wie vor geht es um die starken Förderkürzungen der OPEC, die Sanktionen gegen Venezuela und den Iran und die Erwartung, dass es im Handelsstreit zwischen den USA und China bald zu einer Einigung kommen wird.
Gestern gab es wieder neue Schätzungen zur OPEC-Förderung im Februar, die laut Bloomberg um weitere 560.000 Barrel pro Tag, auf eine Gesamtfördermenge von nur noch 30,5 Millionen Barrel zurückgegangen sein soll. Bei Reuters geht man von einem etwas geringeren Rückgang und somit einer etwas höheren Fördermenge von rund 30,7 Mio. Fass pro Tag aus. Neue Erkenntnisse werden hier sicherlich auch die Monatsreports von EIA, OPEC und IEA bringen, die nächste Woche erwartet werden.
Es gibt aber auch noch preisdrückende Meldungen, wie die Wiederaufnahme der Ölförderung im größten libyschen Ölfeld "Sharara". Wenn hier weiterhin alles nach Plan läuft, dürfte die komplette Produktionskapazität von gut 300.000 bpd bereits in den nächsten Tagen erreicht werden. Dies könnte die derzeit doch recht angespannte Versorgungslage deutlich entlasten.
Entsprechend ging es am späten Nachmittag mit den Öl-Futures wieder deutlich nach unten und auch heute Morgen stehen überwiegend Minuszeichen an den Kurstafeln, sodass es bislang im Vergleich zu gestern Morgen keine große Veränderung gibt.

Stabil zeigen sich in den letzten Tagen und Wochen auch die Wechselkurse zwischen den US-Dollar und dem Euro, der gestern im Laufe des Tages leichte Verluste hinnehmen musste. Seit gut vier Monaten tendiert die Gemeinschaftswährung im Vergleich zum "Greenback" in einer Handelsspanne zwischen 1,13 und 1,15 US-Dollar seitwärts.
 
Auch die Heizölpreise hierzulande suchen bereits seit längerem eine neue Richtung, die sie wohl auch heute nicht finden werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Auch in den nächsten Tagen und Wochen ist nicht damit zu rechnen, dass sich daran viel ändern wird. Daher sollten Ölheizer mit knappen Tankvorrat lieber früher als später bestellen, denn die Lieferzeiten sind vielerorts immer noch außergewöhnlich lang.
04.03.2019, 08:40 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im Laufe der zweiten Tageshälfte Gewinnmitnahmen hinnehmen müssen. Bei insgesamt weiterhin recht stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande wohl ebenfalls mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im Laufe der zweiten Tageshälfte Gewinnmitnahmen hinnehmen müssen. Bei insgesamt weiterhin recht stabilen Wechselkursen, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 65,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 55,90 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar im Großen und Ganzen behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1365 US-Dollar gehandelt.

Nach den kräftigen Gewinnmitnahmen vom vergangenen Montag, ausgelöst durch den Trump-Tweet Richtung OPEC, konnten sich die Rohölpreise in der vergangenen Handelswoche Schritt für Schritt wieder erholen, was fundamental vor allem durch die deutlich gefallenen US-Öllagerbestände begleitet wurde. Auch sonst bleibt die Faktenlage mit den Förderkürzungen der OPEC, den Sanktionen gegen Venezuela und dem Iran, sowie den Förderausfällen in Kanada und Libyen bullish, also preistreibend.
Bereits am Freitagvormittag zeichneten sich aber erste Gewinnmitnahmen ab, obwohl die Konjunkturdaten aus der EU leicht positiv zu werten waren. Der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe konnte per Februar die Erwartung von 49,2 mit 49,3 Punkten leicht übertreffen, während in Deutschland die Zahl der Arbeitslosen auch im Februar unerwartet deutlich um 21.000 zurückgegangen ist.
Am Nachmittag gab es dann aber zahlreiche Wirtschaftsindikationen aus den USA und diese fielen durchweg schlecht aus, sodass sich der Abwärtstrend beschleunigte.
Vor allem der Rückgang des Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan, sowie der deutlich unter den Prognosen liegende Einkaufsmanagerindex aus der Industrie, trieb den Börsianern die Sorgenfalten auf die Stirn und lässt erwarten, dass die Ölnachfrage künftig etwas schwächer ausfallen wird.
Ab Abend gab es dann noch den wöchentlichen Report von Baker Hughes, der Aufschluß über die Anzahl der aktiven US-Bohranlagen gibt. Diese ging im Vergleich zur Vorwoche um 10 auf 843 Einheiten zurück. Auch wenn dies das zweite Minus in Folge ist, ist das Niveau in der mittelfristigen Betrachtung immer noch recht hoch.

Weiterhin wenig Bewegung gibt es derzeit am Devisenmarkt, wo der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag nach Bekanntgabe der schwachen US-Konjunkturdaten nur vorübergehend etwas an Wert gewinnen konnte. Am Abend gab die Gemeinschaftswährung schon wieder nach und auch heute morgen im asiatisch geprägten Handel ging es bislang weiter leicht nach unten.
 
Die Heizölpreise in Deutschland werden nach den erfreulichen Vorgaben vom Rohöl-Markt heute aber trotzdem mit Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten, die ersten Preistendenzen zeigen aber eher ein gemischtes Bild, das sich wohl aber im Laufe des Vormittags noch angleichen wird. Die Nachfrage kann für diese Jahreszeit als normal bezeichnet werden. Was die Lieferzeiten anbetrifft, sind diese immer noch recht lang, auch wenn sie tendenziell weiter leicht nach unten gehen.