Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
56,38 $ +0,70 %
Dollarkurs
0,8227 € -0,22 %
Gasölpreis
460,75 $ +0,71 %
* Stand: 20.01.2021, 08:36 Uhr
20.01.2021, 07:51 Uhr
Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf deutliche Gewinne verbuchen können und starten auch heute Morgen mit Pluszeichen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag gehen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf deutliche Gewinne verbuchen können und starten auch heute Morgen in Asien bislang mit Pluszeichen. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den heutigen Tag gehen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 56,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 53,30 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter an Wert gewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2140 Dollar gehandelt.

Bei einer insgesamt recht ruhigen Nachrichtenlage warteten die Marktteilnehmer gestern mit Spannung auf den Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA).
Wie wohl von den meisten Analysten erwartet, wurde in diesem die Prognose zur weltweiten Ölnachfrage nach unten korrigiert. Aktuell erwartet man in Paris, dass in diesem Jahr 96,6 Millionen und somit 0,3 Millionen Barrel pro Tag weniger verbraucht werden, als vor rund vier Wochen prognostiziert. Für das vergangene Jahr wurde der tatsächliche Verbrauch ebenfalls leicht um 0,2 auf 91,2 Millionen Fass nach unten angepasst.
Einen preisdrückenden Effekt konnten die Zahlen aber nicht hervorrufen. Eher im Gegenteil, denn die Ersteller des Berichtes schlossen nicht aus, dass es im zweiten Halbjahr vorübergehend zu einer Unterversorgung bei einer dann wieder stark steigenden Nachfrage kommen könnte.
Wenig später wurde der ZEW Konjunkturerwartungsindex für Januar veröffentlicht und dieser fiel überraschend gut aus. Für die EU stieg der Wert von 54,4 im Vormonat auf 58,3 Punkte an und für Deutschland von 55 auf sogar 61,8 Zähler.
Dies trieb die Rohölpreise im Laufe des Tages weiter nach oben, zumal dann auch noch Analystenstimmen veröffentlicht wurden, die rückläufige US-Ölbestände erwarten. Diese werden in dieser Woche aufgrund eines Feiertages erst heute Mittwoch nach Börsenschluss (API) und morgen Nachmittag (DOE) veröffentlicht.
Preistreibend wirkt in diesen Tagen sicherlich auch die Reduzierung der Ölförderung Libyens aufgrund von Reparaturarbeiten an einer maroden Pipeline. Hier geht es aber wohl eher um die allgemein sehr fragile Situation, als um diese Einzelmaßnahme.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern weitere Gewinne erzielen, die natürlich auch auf die guten ZEW-Werte zurückzuführen sind. Die Rede der künftigen US-Finanzministerin Janet Yellen vor dem US-Kongress wirkte sich hingegen nicht spürbar auf den Handel aus. Die ehemalige Notenbankchefin sprach sich gegen ein gezieltes Drücken des Dollars aus und betonte, dass die USA keine schwächere Währung anstrebt um Vorteile im internationalen Wettbewerb zu erzielen.

Trotz der leichten Währungsgewinne, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Weiterhin bleibt das Bestellaufkommen auf einem sehr niedrigen, eher an heiße Sommertage erinnernden Niveau. Die Tanks sind noch gut gefüllt, die Preisentwicklung bietet keinerlei Anlass zu handeln und die Temperaturen steigen in den nächsten Tagen eher an. Wer Heizöl braucht, bekommt es kurzfristig geliefert!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
19.01.2021, 08:41 Uhr
Die Ölpreise haben sich im gestrigen Handel kaum bewegt und in etwa auf Ausgangsniveau geschlossen. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute folgerichtig ebenfalls nur wenig verändert in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im gestrigen Handel kaum bewegt und in etwa auf Ausgangsniveau geschlossen. Bei ebenfalls stabilen Wechselkursen werden die Heizöl-Notierungen heute folgerichtig ebensfalls nur wenig verändert in den Tag starten und somit die Richtungssuche fortsetzen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 52,40 Dollar. Der Euro kann heute Morgen im Vergleich zum US-Dollar etwas zulegen und wird derzeit zu Kursen um 1,2095 Dollar gehandelt.

Die Richtungssuche an den internationalen Ölmärkten und somit auch am heimischen Heizöl-Markt geht weiter. Seit zwei Wochen tendieren die Rohölpreise in einer engen Spanne seitwärts und sind dabei hin- und hergerissen zwischen der Hoffnung einerseits, dass die Corona-Pandemie sich aufgrund der fortschreitenden Impfungen sich bald abschwächen und somit künftig wieder weniger Einschränkungen einfordern wird und der Sorge auf der anderen Seite, dass sich die Wirtschaft nicht so schnell von den Folgen der aktuellen Lockdown`s erholen kann.
Hier sind die Blicke vor allem auf China gerichtet, das gerade in den letzten Monaten dafür gesorgt hat, dass sich die Konjunktur global wieder etwas stabilisieren konnte. Dies zeigt sich auch an den dortigen Ölimporten und dem Raffineriedurchsatz, die beide im letzten Jahr Rekordstände erreicht haben. Nun steigen die Corona-Zahlen im Reich der Mitte aber wieder an und es bleibt zu hoffen, dass es erneut gelingen wird, die Ausbreitung schnell wieder zu reduzieren, zumal das chinesische Neujahrsfest Mitte Februar immer näher rückt.
Neue Markt bewegende Meldungen blieben gestern Mangelware, zumal es in den USA feiertagsbedingt keinen Börsenhandel gab. Daher werden die US-Ölbestandsdaten in dieser Wochen auch mit einem Tag Verspätung veröffentlicht werden.
Heute warten die Marktteilnehmer auf den Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) mit Sitz in Paris. Hier wird es neue Zahlen zum erwarteten globalen Ölverbrauch und zur Ölproduktion geben.

Auch am Devisenmarkt blieben die Kursausschläge im Verhältnis zwischen der Ölwährung US-Dollar und dem Euro gestern recht gering. Heute Morgen kann unsere Gemeinschaftswährung im Vorfeld des mit Spannung erwarteten ZEW-Konjunkturerwartungsindex aber etwas zulegen. Am Abend wird die designierte US-Finanzministerin und ehemalige Notenbankchefin Janet Yellen vor dem US-Kongress sprechen. Auch hiervon könnten neue Impulse für den Sortenhandel ausgehen.

Ingesamt gibt es heute also wieder recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise nur wenig verändert in den Tag starten und somit den Seitwärtstrend der letzten Wochen fortsetzen werden. Auch wenn die Nachfrage, wie üblich zu Wochenbeginn, gestern etwas angezogen hat, bleibt es doch bei einem für diese Jahreszeit ungewöhnlich ruhigem Geschäft, dem es an preislichen Impulsen mangelt. Angesichts der gut gefüllten Verbrauchertanks gibt es auch nur wenige aktute Bedarfsdeckungen, die dann auch recht schnell versorgt werden können.


Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

18.01.2021, 08:48 Uhr
Die Ölpreise mussten am vergangenen Freitag im Laufe des Tages deutliche Verluste hinnehmen. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar ebenfalls unter Druck blieb, werden die Heizöl-Notierungen heute ebenfalls mit Abschlägen starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten mussten am vergangenen Freitag im Laufe des Tages deutliche Verluste hinnehmen. Obwohl der Euro im Vergleich zum US-Dollar zeitgleich ebenfalls unter Druck blieb, werden die Heizöl-Notierungen heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 54,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 52,20 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2085 Dollar gehandelt.

An den internationalen Finanzmärkten scheint den Bullen langsam die Luft auszugehen. Die zuletzt positiven Nachrichten, wie beispielsweise das neue US-Konjunkturpaket oder die problemlose Freigabe von Corona-Impfstoffen, sind mittlerweile wohl ausreichend berücksichtigt und es gibt natürlich auch immer wieder Meldungen, die auf die Kurse drücken.
Vor allem der jüngste Anstieg der Corona-Neuinfektionen in China bereitet den Börsianern große Sorgen, denn sollte der globale Wachstumsmotor ins Stottern geraten, hätte das sicherlich fatale Auswirkungen auf die globale Konjunkturentwicklung. Welch wichtige Rolle die Asiaten wirtschaftlich spielen, zeigte sich in der zweiten Hälfte des letzten Jahres, als hier die Nachfrage nach Öl- und Ölprodukten deutlich anstieg. Die heute Morgen veröffentlichten Zahlen weisen dann auch ein Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent für das vergangene Jahr aus - trotz Corona!
Aber auch hierzulande bleibt natürlich die Pandemie das beherrschende Thema an den Börsen und sorgt in diesen Tagen eher für Verkäufe.
Stützend wirkte die Meldung aus Libyen, wonach hier die Ölproduktion aufgrund von Wartungsarbeiten an einer maroden Pipeline um rund 200.000 Barrel pro Tag vorübergehend zurückgehen wird. Auch auch generell stehen die Ölexporte der Nordafrikaner wohl auch in nächster Zeit auf wackeligen Beinen, nicht nur wegen der zuletzt ausgebliebene Investitionen.
Preisdrückend bleibt die Entwicklung bei der Zahl der aktiven US-Bohranlagen zu sehen. In der vergangenen Woche ist diese um weitere 12 auf nun 287 Einheiten gestiegen und somit ist aktuell der höchste Stand seit Mai letzten Jahres erreicht.

Am Devisenmarkt verlor der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag weiter an Wert, was zu einem Großteil sicherlich mit einer zurückgehenden Risikobereitschaft der Anleger zu begründen ist. Außerdem sieht es ganz danach aus, als dass es innerhalb der EU weitere Corona-Beschränkungen geben wird, was sich entsprechend negativ auf die Konjunkturentwicklung im Euro-Raum auswirken wird.

Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise in Deutschland heute mit leichten bis moderaten Abschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem halben Cent pro Liter erwarten. Preisdrückend wirkt sicherlich auch die weiterhin sehr schwache Inlandsnachfrage, die stark auf die Margen der Händler drückt. Hier dürfte es aber kaum mehr Luft nach unten geben, sodass die weitere Entwicklung wohl ausschließlich von den internationalen Ölpreisen und im geringen Umfang natürlich auch von der Entwicklung am Devisenmarkt bestimmt werden wird.


Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.



15.01.2021, 08:50 Uhr
Die Ölpreise konnten auch gestern ihr relativ hohes Niveau verteidigen, obwohl sich die globale Corona-Lage weiter verschlechtert hat. In Folge gehen die Heizöl-Notierungen hierzulande heute weitgehend unverändert in den letzten Handelstag der Woche. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten auch gestern ihr relativ hohes Niveau verteidigen, obwohl sich die globale Corona-Lage weiter verschlechtert hat. In Folge gehen die Heizöl-Notierungen hierzulande heute weitgehend unverändert, in einigen Regionen auch mit leichten Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 53 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2140 Dollar gehandelt.

Sowohl die Zahl der Corona-Neuinfektionen, als auch der in Verbindung mit dem Virus gemeldeten Todeszellen liegen weltweit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau und eine Entspannung der Lage ist derzeit, trotz der fortschreitenden Impfungen, nicht abzusehen. Hinzu kommt, dass mittlerweile auch China wieder stark von der Pandemie betroffen zu sein scheint. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sind hier mittlerweile wieder 28 Millionen Menschen in häuslicher Quarantäne. Sollte es im Land der Mitte zu einer weiteren Ausbreitung kommen, könnte sich das verheerend auf die globale Wirtschaftsentwicklung auswirken, denn China war und ist der Wachstumsmotor und war dafür verantwortlich, dass sich die Ölnachfrage in den letzten Monaten wieder etwas erholen konnte.
Noch aber sind die Börsianer anscheinend recht optimistisch und die Rohölpreise stehen weiterhin auf dem höchsten Niveau seit fast einem Jahr.
Der gestern veröffentlichte Monatsreport der OPEC hatte kaum Einfluss auf die Preisfindung. Hier wurde die Prognosen zu Angebot und Nachfrage für dieses Jahr weitgehend unverändert belassen.
Die gestrigen Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Jahr zwar um fünf Prozent zurückgegangen, die Analysten hatten im Vorfeld aber mit einem noch stärkeren Minus gerechnet. Die Zahl der US-Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung kletterte mit 965.000 auf den höchsten Wert seit August und lag damit deutlich über der Erwartung von 795.000. Auch die weitergeführten Jobgesuche fielen mit 5,27 statt 5,06 Millionen höher aus als prognostiziert.

Am Devisenmarkt scheint das Aufwärtspotenzial für den Euro im Vergleich zum US-Dollar vorerst erschöpft zu sein. Der künftige US-Präsident Joe Biden stellte gestern ein Corona-Hilfspaket in einem Umfang von 1,9 Billionen US-Dollar vor, was den "Greenback" ebenso stützte wie die eher wieder zurückgehende Risikobereitschaft der Börsianer. Die US-Währung ist wieder als "sicherer Hafen" gesucht.

Die Heizölpreise in Deutschland treten weiter auf der Stelle und auch heute sind keine größeren Kursausschläge zu erwarten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage nach Heizöl bleibt weiterhin sehr schwach und dürfte sich erst wieder beleben, wenn es von preislicher Seite entsprechende Impulse gibt. Dass diese kommen werden, ist angesichts der trüben Corona-Lage und der immer strikteren Beschränkungen nicht nur im Bereich des Möglichen, sondern sogar durchaus wahrscheinlich.


Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
14.01.2021, 08:37 Uhr
Die Ölpreise gingen gestern auf dem höchsten Stand seit knapp einem Jahr in den europäischen Handel, mussten dann im Laufe des Tages aber deutliche Abschläge hinnehmen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen zum Start in den heutigen Tag nachgeben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gingen gestern auf dem höchsten Stand seit knapp einem Jahr in den europäisch geprägten Handel, mussten dann im Laufe des Tages aber deutliche Abschläge hinnehmen. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande zum Start in den heutigen Tag etwas nachgeben.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 56 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 52,90 Dollar. Der Euro kann seine jüngsten Gewinne im Vergleich zum US-Dollar nicht halten und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2150 Dollar gehandelt.

Aktienkurse auf Allzeithoch und Rohölpreise, die in etwa auf dem Durchschnittspreis der letzten drei Jahre liegen könnten vermuten lassen, dass die Coronakrise bereits hinter uns liegt. Die aktuellen Zahlen zu Neuinfektionen und Todesfällen zeigen, dass wir hiervon noch ein ganzes Stück weit entfernt sind. Neue und striktere Lockdowns lassen eher erwarten, dass die Wirtschaftsleistung und somit auch der Ölverbrauch weiter zurückgehen werden.
Langsam scheint dieses Bewusstsein auch an den Börsen anzukommen. Auch wenn sich die Verluste noch in engem Rahmen halten, gibt es doch immer mehr Stimmen am Markt, die der Meinung sind, dass sich die Börsen nicht unerheblich von der Realwirtschaft abgekoppelt haben.
Auch wenn es immer wieder Konjunkturdaten gibt, die positiv überraschen, wie gestern die Zahlen zur EU-Industrieproduktion, die per November nur um 0,6 statt wie erwartet 3,3 Prozent zurückging.
Die mit Spannung erwarteten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen tendenziell ebenfalls bullish, also preistreibend aus. Bei Rohöl gab es einen Rückgang von 3,2 Millionen Barrel, dafür aber einen deutlichen Zuwachs bei den Endprodukten Benzin, Diesel und Heizöl. Allerdings legte die Gesamtnachfrage kräftig auf 19,6 Millionen Barrel pro Tag und erreichte das höchste Niveau seit Wochen. Verschiebungen aufgrund der Feiertage nicht hier allerdings nicht ganz auszuschließen. Die Ölproduktion lag weiterhin bei rund 11 Millionen Barrel pro Tag.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurückgefallen. Hauptthema unter den Händlern bleibt das billionenschwere Konjunkturhilfspaket in den USA. Heute stehen wichtige Konjunkturdaten aus Deutschland und am Nachmittag neue Arbeitsmarktdaten aus den Staaten zur Veröffentlichung an.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben heute mit leichten Abschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Preisaufschläge der letzten Tage haben weiter auf die Nachfrage gedrückt und so ist weiterhin von einem recht ruhigen Geschäft zu berichten. Wenig Interessenten haben in Verbindung mit einer geringen Kaufintensität dafür gesorgt, dass die Lieferzeiten weiter auf das niedrigste Niveau seit mehr als einem Jahr zurückgegangen ist. Kaltsteher können also erfreulicherweise in relativ kurzer Zeit versorgt werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
13.01.2021, 08:36 Uhr
Die Ölpreise starteten gestern mit deutlichen Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel, legten den ganzen Tag über zu und schlossen auf Tageshoch. Auch heute morgen zeigen die Kurspfeile leider schon wieder nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten starteten gestern mit deutlichen Aufschlägen in den europäisch geprägten Handel, legten den ganzen Tag über zu und schlossen auf Tageshoch. Auch heute morgen zeigen die Kurspfeile leider schon wieder nach oben, sodass auch die Heizöl-Notierungen ihren Aufwärtstrend wohl weiter fortsetzen werden.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 57,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 53,70 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar, nach einigen verlustreichen Tagen, wieder etwas an Wert gewinnen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2215 Dollar gehandelt.

Was treibt die Ölpreise, aber natürlich auch die Aktienmärkten in diesen Tagen und Wochen an? Diese Frage dürften sich in letzter Zeit nicht wenige Marktbeobachter gestellt haben.
Die eine Antwort gibt es wohl nicht, es dürften mehrere sein. Da spielt zum einen natürlich die Tatsache, dass an den Börsen die Zukunft gehandelt wird, eine große Rolle. Aber hier sieht man derzeit blühende Landschaften, die es eventuell gar nicht geben wird. Dann der Anlagenotstand. Wohin mit dem Geld, fragen sich derzeit nicht nur wohlhabende Privatpersonen, sondern auch sehr viele institutionelle Anleger. Und ein weiterer Aspekt ist sicherlich die Förderpolitik der wichtigsten Ölländer, die derzeit nur wenig Zweifel aufkommen lässt, dass es zumindest in naher Zukunft zu keiner unkoordinierten Überversorgung und somit zu einem keinem neuen Crash der Rohölpreise mehr kommen wird.
In den Monatsreports von EIA, IEA und OPEC wird wohl auf die neue Fördersituation und die weiterhin kaum nachlassende Corona-Pandemie eingegangen werden müssen. Den Anfang machte bereits gestern die Energy Information Administration (EIA). Hier wurde die Prognose zur globalen Ölnachfrage für dieses Jahr um 0,4 Millionen Barrel zurückgenommen, die weltweit erwartete Ölförderung aber nur um knapp 0,3 Millionen Fass. Mit der Preisprognose hächelt man der aktuellen Entwicklung hinterher und erwartet den höchsten Stand bereits im ersten, also aktuellen Quartal.
Die Zahlen sind unterm Strich somit eindeutlich bearish, also preisdrückend zu werten, doch die Öl-Futures zeigten sich bislang unbeeindruckt.
Auch die nach Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen nicht unbedingt preistreibend aus. Zwar gab es bei Rohöl einen deutlichen Rückgang von 5,8 Millionen Fass, dafür aber bei den Produkten einen Zuwachs von 6,3 Millionen Fass. Mehr Aufschluss über die aktuelle Situation am US-Ölmarkt sollten heute Nachmittag die Zahlen des Department of Energy bringen.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro von den Verlusten der Vortage erholen und im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zulegen. Die Rendite der amerikanischen Staatsanleihen ist gestern wieder leicht zurückgegangen, nachdem diese in den letzten Tagen deutlich angestiegen war und somit dem "Greenback" Rückenwind gegeben hatte.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande leider mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies, obwohl die Nachfrage nach Heizöl und auch nach Kraftstoffen in diesen Tagen sehr verhalten bleibt. Die Margen des Handels sind bereits wieder auf einem sehr niedrigen Niveau, sodass es von dieser Seite in nächster Zeit keinen weiteren Spielraum nach unten geben kann. Bleibt zu hoffen, dass sich die internationalen Ölpreise nicht noch weiter von der Realwirtschaft abkoppeln werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
12.01.2021, 08:42 Uhr
Die Ölpreise konnten sich gestern nach anfänglichen Verlusten im Laufe des Tages stabilisieren und am Abend sogar wieder zulegen. Da es gleichzeitig auch weitere leichte Währungsverluste gab, starten die Heizöl-Notierungen mit moderaten Aufschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten konnten sich gestern nach anfänglichen Verlusten im Laufe des Tages stabilisieren und am Abend sogar wieder etwas zulegen. Da es gleichzeitig auch weitere leichte Währungsverluste gab, starten die Heizöl-Notierungen hierzulande mit moderaten Aufschlägen in den heutigen Handelstag.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 56 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 52,60 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht an Wert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2160 Dollar gehandelt.

Trotz der nach wie vor großen Corona-Sorgen, die sich die Börsianer mittlerweile auch wieder über China und Asien machen müssen, zeigen sich die Rohölpreise in diesen Tagen weiterhin erstaunlich robust. Gestern gab es zum Start in den europäisch geprägten Handel zwar zunächst leichte Gewinnmitnahmen, nachdem die Futures kurz zuvor ja wieder einmal den höchsten Stand seit elf Monaten erreichten hatten, am Nachmittag setzten dann mit Start des US-Handels aber schon wieder verstärkt Käufe ein.
Die Hoffnung, dass die Biden-Administration bald ein Corona-Hilfspaket in Billionenhöhe auf den Weg bringen könnte stützte die Notierungen ebenso wie die weiterhin recht optimistische Stimmung an den Finanzmärkten. Hinzu kommt die Prognose des in Rohstoffangelegenheiten sehr renommierten Investmenthauses Goldman Sachs, die den Preis für Brent-Öl schon im Sommer bei 65 US-Dollar pro Barrel sehen. Ursprünglich hatte man dieses Preisziel erst für Ende des Jahres 2021 ausgegeben.
Die Meldung, dass der Ölverbrauch in Indien in 2020 erstmals seit mehr als zwanzig Jahren zurückgegangen ist, wurde von den Ölhändlern wohl so erwartet und daher weitgehend ignoriert. Ebenso die Daten des Navi-Herstellers TomTom, der zuletzt einen deutlichen Rückgang des Straßenverkehrs gemessen hat.
Ansonsten gab es gestern kaum Markt bewegende Meldungen. Erste heute Abend nach Börsenschluss kommen neue Impulse vom American Petroleum Institute (API), das über die Entwicklung der US-Ölbestände berichtet.

Am Devisenmarkt hat der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern weiter leicht an Wert verloren. Marktbeobachter sehen den Hauptgrund für die jüngste Dollar-Stärke im Anstieg der Rendite bei den US-Staatsanleihen. Papiere mit einer Laufzeit von zehn Jahren werden mittlerweile wieder mit 1,15 Prozent verzinst. Bei Deutsche Staatsanleihen liegt der Zinssatz hingegen im negativen Bereich.

Keine guten Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten bis moderaten Aufschlägen in den Tag starten werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu  gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat zum Wochenstart etwas angezogen und dabei das höchste Niveau des noch recht jungen Jahres erreicht. Die schwindende Aussicht auf deutlich fallende Preise und das kalte Winterwetter bringen etwas mehr Käufe in den Markt.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
11.01.2021, 08:23 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag im Laufe des Tages wieder deutliche Gewinne eingefahren und sind auf Tageshöchststand aus dem Handel gegangen. Heute Morgen starten die Futures aber mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag im Laufe des Tages wieder deutliche Gewinne eingefahren und sind auf Tageshöchststand aus dem Handel gegangen. Heute Morgen starten die Futures aber mit Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel, sodass die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach weitgehend unverändert in die neue Woche gehen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 55,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 51,60 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar weitere Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2190 Dollar gehandelt.

An den Börsen sind Investments in Öl derzeit sehr gefragt. Dies dürfte zum einen an der insgesamt immer noch recht guten Stimmung unter den Investoren liegen, zum anderen aber auch an der Neugewichtung vieler Fonds und Anlageprodukte zu Jahresbeginn, die in Folge zusätzliche Käufe mit sich bringen. Am Freitag erreichten die Rohölpreise einen neuen Höchststand seit Februar letzten Jahres.
Gestützt werden die Futures aber auch nach wie vor von der Erwartung, dass das globale Ölangebot in den nächsten Wochen, aufgrund der konstanten Ölförderung der OPEC+ Gruppe und der angekündigten Produktionsreduzierung Saudi-Arabiens, aller Voraussicht nach zurückgehen wird.
Inwieweit auch die Nachfrage geringer ausfallen wird, dürfte sich bald zeigen. Immer stärkere Corona-Beschränkungen in Europa und den USA haben nach Zahlen des Navi-Herstellers TomTom zu einem deutlichen Rückgang des Straßenverkehrs geführt und auch die Zahl der Flüge nimmt stetig ab. Sollte jetzt auch Asien und hier vor allem China wieder mit zunehmenden Infektionszahlen zu kämpfen haben, könnte es trotz der Angebotsbeschränkung bald schon wieder zu einer Überversorgung am Ölmarkt kommen.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen wieder einmal gemischt aus und beziehen sich zumeist auf Entwicklungen zum Ende des letzten Jahres. So ist die deutsche Industrieproduktion per November um 0,9 Prozent gestiegen, während lediglich 0,7 Prozent erwartet wurde. Die EU-Arbeitslosenquote lag per November bei 8,3 nach 8,4 Prozent  im Vormonat. In den USA ging die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft um 140.000 zurück, während hier ein Plus von 71.000 neuen Stellen prognostiziert worden war.
Weiterhin im Aufwind ist die US-Ölindustrie. In der vergangenen Woche gab es wieder ein Plus von 8 auf nunmehr 275 aktive Bohranlagen. Seit Herbst letzten Jahres geht es hier langsam aber stetig bergauf.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro im Vergleich zum US-Dollar in diesen Tagen auf Konsolidierungskurs. Am Freitag gab es leichte Verluste und auch heute Morgen startet unsere Gemeinschaftswährung etwas schwächer in den Handel. Die nun klaren Machtverhältnisse in den USA und die Aussicht auf schnelle Corona-Hilfen haben den "Greenback" zuletzt gestützt.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben stabil, eventuell auch mit leichten Aufschlägen in die neue Handelswoche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. In einigen Regionen sind bislang aber auch leichte Abschläge zu beobachten Trotz der Verteuerung in den letzten Wochen und Monaten, liegen die Notierungen immer noch unterhalb der Januar-Niveaus der letzten Jahres. Die Nachfrage hält sich aufgrund der hohen Befüllstände in den Verbrauchertanks weiterhin in Grenzen. Entsprechend kurz sind die aktuellen Lieferzeiten.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
08.01.2021, 08:11 Uhr
Die Ölpreise haben gestern keine größeren Sprünge vollzogen und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Aufgrund von Währungsverlusten werden die Heizöl-Notierungen heute aber wohl mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern keine größeren Sprünge vollzogen und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Aufgrund von Währungsverlusten werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute aber wohl mit leichten Aufschlägen in den letzten Tag der Woche starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 54,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 51 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,2260 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt dürfte die überraschende Ankündigung Saudi-Arabiens, die Fördermenge ab Februar um eine Million Barrel pro Tag kürzen zu wollen, nun vollständig in den Kursen enthalten sein. Gestern tendieren die Rohölpreise daher den ganzen Tag über seitwärts, dies allerdings auf dem höchsten Niveau der letzten elf Monate.
Die extrem hohe Zahl an Corona-Neuinfektionen wird das weitere Potenzial nach oben zwar begrenzt halten, die Reduzierung des globalen Angebots sollte gleichzeitig aber auch nur wenig Spielraum nach unten lassen.
Stützend könnte in den nächsten Tagen die Neuausrichtung zahlreicher Rohstoffindizes wirken, da durch die gefallenen Preise der Rohstoff Öl anteil- und somit mengenmäßig wohl stärker gewichtet werden wird. Auf die Ölpreise drücken könntedie Sorge, dass das Corona-Virus sich nun auch in China wieder stärker ausbreiten könnte. In der Region Hebei, unweit der Hauptstadt Peking, wurden die Wohngebiete abgeriegelt und der Kriegszustand erklärt.
Die gestern im Laufe des Tages vermeldeten Konjunkturdaten fielen überwiegend positiv aus. Die Arbeitsaufträge der deutschen Industrie legten per November um 2,3 Prozent zu, erwartet wurde ein Minus von 1,2 Prozent. Zudem stieg die Geschäfts- und Verbraucherstimmung in der EU per Dezember von 87,6 auf 90,4 Punkte an. In den USA gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche leicht zurück und der ISM Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor überraschte per Dezember mit einem Wert von 57,2 statt der prognostizierten 54,6 Punkte.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar in Reaktion auf die guten US-Wirtschaftsindikationen im Vergleich zum Euro gestern etwas zulegen, zumal hier auch eine technische Gegenreaktion auf die jüngsten Gewinne unserer Gemeinschaftswährung überfällig war. Mittelfristig rechnen die meisten Devisenexperten jedoch mit einem wieder schwächeren US-Dollar, da die Biden-Administration durch die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat ihre Wachstumspolitik leichter umsetzen kann, was die Inflation erhöhen könnte.

Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizöl-Notierungen hierzulande heute wohl etwas fester in den letzten Handelstag der Woche starten, bewegen sich dabei aber weiter am unteren Rand des seit knapp vier Wochen existenten Seitwärtstrendes. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu knapp einen halben Cent pro Liter erwarten. Weiterhin geht es am Markt recht ruhig zu, die Zahl der Aufträge ist recht überschaubar. Das Positive für Verbraucher ist dabei, dass die Lieferzeiten auf einem sehr niedrigen Niveau liegen und somit in den allermeisten Fällen im Notfall auch eine sehr schnelle Versorgung gewährleistet ist.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
07.01.2021, 08:40 Uhr
Die Ölpreise haben gestern die Gewinne vom Vortag gut verteidigen können, starten heute Morgen aber mit weiteren leichten Aufschlägen in den Handel. Die Heizöl-Notierungen werden in Folge ebenfalls etwas fester erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern die Gewinne vom Vortag gut verteidigen können, starten heute Morgen aber mit weiteren leichten Aufschlägen in den asiatisch und europäisch geprägten Handel. Die Heizöl-Notierungen werden in Folge ebenfalls etwas fester erwartet, befinden sich aber immer noch in dem seit Wochen existenten Seitwärtstrend.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 54,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 51,10 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2320 Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise haben den höchsten Stand seit dem Crash vom Februar/März und dem Ausbruch der Corona-Krise erreicht. Verantwortlich hierfür ist die überraschende Ankündigung Saudi-Arabiens, die Förderung in den Monaten Februar und März um eine Million Barrel pro Tag kürzen zu wollen. Zuvor hatte sich die OPEC+ Gruppe drauf verständigt, die Produktionsmengen ab Februar nicht wie geplant um 0,5 Millionen Barrel pro Tag zu erhöhen. Somit ist in den nächsten Wochen mit einem deutlich geringeren globalen Ölangebot zu rechnen. 
Natürlich haben die Entscheidungen der führenden Ölförderländer ihren Grund, denn die weltweite Nachfrage nach Öl und Ölprodukten dürfte sich in nächster Zeit aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht so schnell erholen, wie dies noch vor einigen Wochen gehofft wurde.
In Libyen gibt es derzeit Probleme bei der Verladung eines Öltankers. Sicherheitskräfte fordern offenbar die Zahlung ausstehender Löhne. Auch dies wirkt momentan stützend auf die Ölpreise.
Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen uneinheitlich aus. Während es bei Rohöl einen kräftigen Rückgang von acht Millionen Barrel gab, legten die Produktbestände ingesamt um über zehn Millionen Barrel zu. Die Gesamtnachfrage ist um  2,3 Millionen Barrel pro Tag eingebrochen, die Ölförderung blieb weiterhin stabil bei 11 Millionen Fass pro Tag.
Die Zahlen wirkten sich kaum auf die Notierungen aus, ebenso wie die Unruhen in Washington. Hier hatten Trump-Anhänger das Kapitol gestürmt um die offizielle Bestätigung des Wahlergebnisses zu verhindert. Es soll vier Todesopfer gegeben haben.

Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern insgesamt recht gut halten, obwohl der EU Einkaufsmanagerindex per Dezember mit 46,4 Punkten unter den Erwartungen blieb. Die Vergleichszahlen aus den USA fielen am Nachmittag aber auch nicht besser aus und hinzu kamen hier auch noch schlechte Daten vom Arbeitsmarkt. Bei der Stichwahl im Bundesstaat Georgia haben beide Kandidaten der Demokraten gewonnen, was es für den künftigen US-Präsidenten Joe Biden wesentlich einfacher macht zu regieren.

Die Heizölpreise hierzulande werden nach diesen Vorgaben mit weiteren leichten Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus von bis zu einem halben Cent pro Liter starten. In Regionen, wo gestern Feiertag war, fallen die Preissteigerungen entsprechend höher aus. Auch wenn die Hoffnungen auf in nächster Zeit fallende Notierungen durch die künftige Verknappung des globalen Ölangebotes etwas geringer geworden sind, setzt sich der seit Mitte Dezember existente Seitwärtstrend bislang weiter fort. Es kann derzeit immer noch günstiger bestellt werden, als im Januar der letzten Jahre!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
06.01.2021, 09:05 Uhr
Die Ölpreise haben gestern einen Satz nach oben gemacht, nachdem nach dem OPEC-Treffen bekannt wurde, dass das Angebot am Ölmarkt in nächster Zeit reduziert werden soll. Die Heizöl-Notierungen ziehen in Folge heute ebenfalls an. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern einen Satz nach oben gemacht, als nach dem OPEC-Treffen bekannt wurde, dass das Angebot am Ölmarkt in nächster Zeit überraschenderweise reduziert werden soll. Da es gleichzeitig auch Währungsgewinne gab, werden die Heizöl-Notierungen heute nur moderat ansteigen.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 54 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 50 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,2340 Dollar gehandelt.

Nachdem die OPEC+ Gruppe am Montag keine gemeinsame Linie finden konnte, gingen die Verhandlungen gestern weiter. Am Nachmittag gab es dann das nicht unbedingt zu erwartende Ergebnis, dass es im Februar und auch im März zu keiner Produktionsanhebung kommen soll, so wie dies eigentlich ursprünglich geplant war. Doch das war nur ein Teil des Ergebnisses.
Völlig überraschend wurde anschließend vermeldet, dass Saudi-Arabien seine Fördermengen in den Monaten Februar und März freiwillig um eine Million Barrel pro Tag drosseln will. Diese Entscheidung sei nach Aussagen des saudischen Energieministers Abdulaziz bin Salman nicht Bestandteil des OPEC-Kompromisses.
Sollten die Vereinbarungen eingehalten werden, wovon nach den Erfahrungen der letzten Monate auszugehen ist, dürfte dem Ölmarkt im Februar und März weniger Angebotsmenge zur Verfügung stehen, als dies noch in den Monaten Dezember und Januar der Fall war.
Die Analysten von Goldman Sachs reagierten prompt auf die neuen Marktbegebenheiten und hoben die Preiserwartung für Brent-Öl bis Ende des Jahres auf 65 Dollar pro Barrel an. Aktuell notieren die Futures auf dem höchsten Stand seit Februar letzten Jahres!
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) dann ihre Version der wöchentlichen US-Ölbestandsdaten, die in Summe mit einem Zuwachs von über 10 Millionen Barrel zwar preisdrückend ausgefallen sind, im Trubel um den OPEC-Kompromiss und der völlig überraschenden Entscheidung Saudi-Arabiens mehr oder weniger untergegangen sind. Heute Nachmittag kommen die etwas wichtigeren Zahlen des Department of Energy  (DOE).

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern wieder einen Satz nach oben, auf einen neuen Höchstkurs seit April 2018 machen. Den "Greenback" belasteten erste Prognosen zur Stichwahl  im US-Bundesstaat Georgia, die auf einen sehr engen Wahlausgang hinweisen. Die Wahl ist extrem wichtig, da bei einem Sieg der Demokraten diese auch die Kontrolle im US-Senat hätten und somit der künfitge Präsident Joe Biden wesentlich leichter regieren könnte.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Aus dem erhofften Rückgang der Heizölpreise zu Jahresbeginn wird aufgrund der oben erläuterten Ereignisse wohl vorerst leider nichts. Heute ziehen die Notierungen nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen um knapp einen Cent pro Liter an. Die Währungsgewinne federn den Anstieg der internationalen Ölpreise dabei etwas ab. Die Nachfrage ist weiterhin am Boden und wird durch den Preisanstieg sicherlich nicht belebt. Die Hoffnung auf fallende Kurse ist aber weiterhin gegeben, da uns die Corona-Pandemie wohl leider noch eine längere Zeit einschränken und sich somit der Ölverbrauch reduzieren wird.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.