Marktindizes* im Vergleich zum Vortag
Rohölpreis (Brent):
84,23 $ 0,00 %
Dollarkurs
0,8619 € 0,00 %
Gasölpreis
720,50 $ 0,00 %
* Stand: 28.10.2021, 01:24 Uhr
27.10.2021, 08:03 Uhr
Die Ölpreise haben gestern im Laufe des Abends wieder Gewinne erzielen können, sind nach Bekanntgabe der API-Ölbestandsdaten aber wieder zurückgefallen. Bei stabilen Wechselkursen bleiben die Heizöl-Notierungen ebenfalls auf ihrem hohen Niveau. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern im Laufe des Abends wieder Gewinne erzielen können, sind nach Bekanntgabe der API-Ölbestandsdaten aber wieder etwas zurückgefallen. Bei stabilen Wechselkursen bleiben die Heizöl-Notierungen ebenfalls auf ihrem hohen Niveau.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 86 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 84 Dollar. Der Euro zeigt sich im Vergleich zum US-Dollar kaum verändert und wird auch heute Morgen zu Kursen knapp oberhalb der 1.16-Dollar-Marke gehandelt.

Die Aussichten auf deutlich fallende Rohölpreise bleiben leider schlecht! Auch wenn es immer wieder mal kurzzeitig technisch bedingte Verkäufe gibt, geht es anschließend sofort wieder nach oben. Es gibt kaum Potenzial nach unten.
Nicht ohne Grund, denn das fundamentale Umfeld bleibt angespannt. Eine zusätzliche Nachfrage von bis zu einer Millionen Barrel pro Tag aus dem Kraftwerksbereich zehren an den globalen Ölbeständen, worüber sich auch der Vorstandsvorsitzende des saudischen Ölkonzerns Aramco zunehmend Sorgen macht. Entgegen der allgemeinen Erwartung, dass es im nächsten Jahr zu einer Überversorgung kommen wird, will Amin Nasser nicht ausschließen, dass es auch im nächsten Jahr eine knappe Versorgungslage geben könnte.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten weisen derweil weiter auf ein robustes Wirtschaftswachstum in den USA hin. Die Zahl der Häuserverkäufe stieg per September von gut 700.000 auf 800.000 an und das Verbrauchervertrauen Conference Board erreicht per Oktober einen Wert von 113,8. Die Erwartung der Analysten lag hier bei 108,3 Punkten. Auch der Richmond Fed Herstellungsindex überraschte mit eine Wert von plus 12 positiv.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) ihre wöchentlichen US-Ölbestandsdaten. Hier gab es bei Rohöl und bei den Produkten einen Zuwachs von 2,3 bzw. 1,5 Millionen Barrel, die Analysten hatten geringere Vorräte erwartet. Obwohl es im Zentrallager Cushing einen weiteren Rückgang gab, wurden die Zahlen unterm Strich leicht bearish, also preisdrückend gewertet.
Heute Nachmittag werden die wesentlich umfang- und einflussreicheren Zahlen des Department of Energy (DOE) veröffentlicht.
 
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel. Der Euro konnte sich im Vergleich zum US-Dollar trotz der guten Konjunkturdaten aus den USA gut halten und dabei wohl wieder von der guten Stimmung an den Finanzmärkten profitieren.

Insgesamt also recht stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute erneut nur wenig verändert in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Das Bestellaufkommen hat in den letzten Tagen deutlich abgenommen, was sich bislang aber leider noch nicht auf die Liefersituation ausgewirkt hat. Diese bleibt angespannt und es muss weiterhin regional mit Wartezeiten von bis zu zehn Wochen gerechnet werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
26.10.2021, 08:32 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern zum Wochenauftakt im Großen und Ganzen nur wenig verändert und bleiben somit auf einem sehr hohen Niveau. Hierzulande werden die Heizöl-Notierungen heute vor allem währungsbedingt etwas höher erwartet. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern zum Wochenauftakt im Großen und Ganzen nur wenig verändert und bleiben somit auf einem sehr hohen Niveau. Hierzulande werden die Heizöl-Notierungen heute vor allem währungsbedingt etwas höher erwartet, bleiben aber vorerst im kurzfristigen Seitwärtstrend.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 83,90 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1605 US-Dollar gehandelt.

Die globale Energiekrise hat auch den Ölmarkt weiter fest im Griff und lässt in diesen Tagen und wohl auch in den nächsten Wochen kaum Spielraum für deutlich fallende Rohölpreise oder gar eine Trendwende.
Auslöser der verfahrenen Situation ist der Gasmarkt, wo die Preise in den letzten Monaten förmlich explodiert sind und daher viele Kraftwerksbetreiber den Brennstoff wechseln und auf Öl umstellen.
Das in Rohstoffangelegenheiten sehr renommierte Investmenthaus Goldman Sachs hält es für möglich, dass am globalen Ölmarkt durch diese Situation ein Mehrbedarf von bis zu einer Million Barrel pro Tag entstehen könnte.
Die US-Regierung wirft Russland indes vor, zu wenig Gas nach Europa zu liefern und warnt vor einer "lebensgefährlichen" Energiekrise, falls es zu einem besonders heftigen Winter kommen sollte. Die Bestände in den USA sind hingegen auf einem relativ normalen Niveau. Seit Wochen ist der Energiemarkt auch ein politisches Thema.
Ansonsten gab es gestern kaum neue Markt bewegende Meldungen.
Etwas Hoffnung gibt es im Bezug auf die Wiederaufnahme des Atomabkommens. Angeblich soll es in dieser Woche zu Gesprächen zwischen EU-Vertretern und Gesandten aus Teheran kommen.
Preisbremsend könnten in nächster Zeit auch wieder steigende Coronazahlen wirken. Die Wirtschaft blickt hier mit Sorge auf China, wo aufgrund der "Null-Toleranz-Politik" neue Lockdowns drohen.
 
Am Devisenmarkt musste der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern spontan deutliche Verluste hinnehmen, nachdem der deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex per Oktober weiter auf 97,7 Punkte zurückgefallen ist. Die Analysten hatten 97,9 Punkte erwartet, im Vormonat lag der Wert bei 98,8 Zähler.

Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande heute mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Die hohen Preise haben in den letzten Tagen etwas auf die Nachfrage gedrückt, was sich allerdings nur sehr zögerlich auf die Lieferzeiten auswirkt. Diese sind in einigen Regionen extrem lang und reichen bereits weit in das nächste Jahr hinein.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
25.10.2021, 08:46 Uhr
Die Ölpreise haben bereits am Freitag ihren Konsolidierungskurs der letzten Tage beendet und sind mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Leider geht es heute Morgen weiter nach oben, sodass auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben bereits am Freitag ihren Konsolidierungskurs der letzten Tage beendet und sind mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Leider geht es heute Morgen in Asien bislang weiter nach oben, sodass auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 86,20 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 84,50 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1660 US-Dollar gehandelt.

Keine längere Verschnaufpause am Ölmarkt! Die Rohölpreise befinden sich leider schon wieder auf den Weg nach oben und haben heute Morgen wieder einmal einen neuen höchsten Stand seit rund sieben Jahren erreicht.
Die Meldung, dass eine durch Hurrikan Ida beschädigte Ölplattform des Shell-Konzerns deutlich früher als erwartet wieder in Betrieb gehen kann, sorgte nur vorübergehend für Entlastung. Schon am Freitag rückten wieder die alten Probleme in den Fokus der Marktteilnehmer.
Vor allem die mittlerweile sehr niedrigen Bestände im US-Zentrallager Cushing beunruhigt viele Händler, angesichts des knappen Angebots bei einer mittlerweile wieder recht robusten Nachfrage. Dieses dürfte wohl auch in den nächsten Wochen nicht merklich ausgeweitet werden, denn erst am Wochenende hat der saudische Ölminister Prinz Abdulaziz bin Salman die Förderstrategie der OPEC+ Gruppe verteidigt und vor den immer noch existenten Risiken der Corona-Pandemie gewarnt.
Auch in den USA ist in nächster Zeit mit keiner wesentlichen Erhöhung der Ölproduktion zu rechnen. Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist laut Baker Hughes aktuell im Vergleich zur Vorwoche sogar um 2 auf nun 443 Einheiten zurückgegangen. Vor der Krisen gab es noch rund doppelt so viele Förderstellen.
Hoffnungsträger für eine deutliche Mengensteigerung ist und bleibt der Iran, der aber aufgrund von Sanktionen ebenfalls nicht befähigt ist, für eine Entspannung der knappen Versorgungslage zu sorgen.
Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während der EU-Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per Oktober die Erwartung von 57 mit 58,5 Punkten übertreffen konnte, enttäuschte der Vergleichsindex aus dem Dienstleistungssektor. In den USA fielen die Zahlen am Nachmittag genau anders herum aus.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag leichte Gewinne erzielen und dabei wohl von der wieder recht freundlichen Stimmung an den Aktienmärkten profitieren. Auch heute Morgen zeigen die Kurspfeile für unsere Gemeinschaftswährung eher nach oben.

Die Heizölpreise hierzulande starten trotz der leichten Währungsgewinne leider mit Aufschlägen in die neue Handelswoche. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Nach wie vor muss mit Lieferzeiten von teilweise mehreren Wochen gerechnet werden, obwohl die Nachfrage in letzter Zeit deutlich nachgelassen hat.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.


22.10.2021, 08:41 Uhr
Die Ölpreise sind nach dem kräftigen Anstieg in den letzten Wochen nun in eine Konsolidierungsphase übergetreten und haben gestern weiter etwas nachgegeben. In Folge starten erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind nach dem kräftigen Anstieg in den letzten Wochen nun in eine Konsolidierungsphase übergetreten und haben gestern weiter etwas nachgegeben. In Folge starten erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 84 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde rund 82 Dollar. Der Euro muss im Vergleich zum US-Dollar leichte Verluste hinnehmen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1625 US-Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt scheint den Bullen langsam die Luft auszugehen, nachdem die Rohölpreise binnen zwei Monaten um rund 20 Dollar pro Barrel auf das höchste Niveau seit rund sieben Jahren nach oben gehandelt worden sind.
Ob es allerdings schon bald zu einer Trendwende kommen wird, ist eher zweifelhaft, denn nach wie vor ist die Versorgungslage angespannt. Hauptgrund ist das nach wie vor unter anderem durch die OPEC+ Gruppe beschränkte Angebot, das nicht ausreicht, die aktuell sehr hohe Nachfrage abzudecken. Zudem wirken sich die explodierten Gaspreise auch negativ auf den Ölmarkt aus, da viele Kraftwerksbetreiber den Brennstoff gewechselt haben.
Gestern kamen zu den technischen Faktoren, die derzeit für eine Konsolidierung oder Korrektur sprechen, auch noch ein paar preisdrückend zu wertende Meldungen hinzu. So könnte die durch den Hurrikan Ida stark beschädigte Ursa-Plattform des Shell-Konzerns möglicherweise schon in der ersten November-Hälfte wieder in Betrieb gehen. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass eine Aufnahme der Produktion nicht vor Beginn des nächsten Jahres möglich sein wird. 
Zudem sorgt das derzeit milde Wetter in weiten Teilen der USA und Europa für eine geringe Nachfrage nach Heizöl.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen gemischt aus. Während die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenunterstützung im Vergleich zur Vorwoche um 6.000 zurückging und auch weniger weitergeführte Anträge gezählt wurden, konnte der Philadelphia Fed Herstellungsindex die Erwartung von 25 mit 23,8 Punkten nicht erfüllen.
 
Am Devisenmarkt fiel der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern im Tagesverlauf etwas zurück. Dies könnte damit zu begründen sein, dass die Europäische Zentralbank (EZB) trotz der stark steigenden Inflation keine Anstalten macht, ihre Geldpolitik zu straffen. Die US-Notenbank hat hier bekanntlich andere Pläne. 

Die Heizölpreise hierzulande werden heute aller Voraussicht auch heute etwas nachgeben, nachdem bereits gestern leichte Verluste zu beobachten waren. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen ist ein Minus in einer Größenordnung von mindestens einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Ölheizer, die bislang noch nicht bestellt haben, sind nun wieder in den Wartemodus übergegangen, was sich entsprechend auf die Nachfrage auswirkt. Dies tut dem Markt aber gut, denn die Kapazitäten des Handels sind mehr als ausgelastet und die Lieferzeiten extrem hoch.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden. 
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
21.10.2021, 07:51 Uhr
Die Ölpreise waren gestern zunächst weiter auf dem Weg nach unten, als das Department of Energy (DOE) einen deutlichen Rückgang der US-Ölbestände vermeldete. Der Ölkomplex zog sofort kräftig an und sorgt heute für weiter steigende Heizöl-Notierungen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten waren gestern weiter auf dem Weg nach unten, als das Department of Energy (DOE) einen überraschend deutlichen Rückgang bei den US-Ölbeständen vermeldete. Der Ölkomplex zog darauf hin sofort kräftig an und in Folge werden heute leider auch hierzulande die Heizöl-Notierungen wieder ansteigen.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 83,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1650 US-Dollar gehandelt.

Nachdem die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) am Dienstabend unterm Strich eher neutral ausgefallen waren, konnten die Rohölpreise gestern ihren Konsolidierungskurs zunächst weiter fortsetzen.
Bis zum frühen Nachmittag summierten sich die Abschläge auf deutlich über einen Dollar pro Barrel. Ein preisdrückende Faktor war hierbei sicherlich die Senkung  der Wachstumsprognose für Asien durch den Internationalen Währungsfonds (IWF). Dieser rechnet für dieses Jahr nur noch mit einem Plus von 6,5 statt wie zuvor 7,6 Prozent. Im nächsten Jahr soll es dann jedoch ein Plus von 5,7 Prozent statt 5,4 Prozent geben.
Der Fokus der Marktteilnehmer lag gestern aber natürlich eindeutig auf den DOE-Bestandsdaten, die wie üblich gegen 17 Uhr veröffentlicht wurden.
Hier gab es zweifelsohne eine dicke Überraschung, denn in Summe fielen die Ölvorräte in den USA in dieser Woche um knapp 10 Millionen Barrel zurück, während die Analysten im Vorfeld lediglich ein leichtes Minus erwartet hatten. Bei Rohöl gingen die Bestände zwar nur um 0,4 Millionen Barrel zurück, dafür bei Diesel bzw. Heizöl und Benzin mit 5,4 bzw. 3,9 Millionen Fass umso stärker. Die Gesamtnachfrage legte deutlich um fast 2 Millionen Barrel pro Tag auf 21,8 Millionen zu, während die Ölproduktion leicht zurückging.
Unterm Strich fielen die Zahlen, wie eingangs schon erwähnt, also eindeutig preistreibend aus, was die Ölpreise natürlich sofort anspringen ließ. Bis Handelsschluss kletterten die Futures um rund zwei Dollar pro Fass auf einen neuen höchsten Stand seit rund sieben Jahren.
 
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel und kaum größere Kursbewegungen im Verhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Weder der über den Erwartungen liegende Erzeugerpreisindex aus Deutschland, noch der überraschende Rücktritt des Bundesbankpräsidenten Jens Weidmann konnte die Händler aus der Ruhe bringen.

Die Heizölpreise in Deutschland werden heute auf den höchsten Stand seit knapp neun Jahren ansteigen. Dies lassen zumindest aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht erwarten. Die Aufschläge dürften sich dabei in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter bewegen. Die hohen Preise haben mittlerweile die Nachfrage abgewürgt. Trotzdem bleiben die Lieferzeiten bis auf Weiteres auf sehr hohem Niveau. Wer noch in diesem Jahr nachtanken muss, sollte sich mit der Bestellung beeilen.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
20.10.2021, 08:18 Uhr
Die Ölpreise waren gestern heftigen Schwankungen unterworfen und gingen in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel. Heute Morgen fallen die Futures in Asien aber wieder zurück, sodass die Heizöl-Notierungen nur wenig verändert starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten waren gestern heftigen Schwankungen unterworfen und gingen in Nähe der Tageshöchststände aus dem Handel. Heute Morgen fallen die Futures in Asien aber wieder zurück, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande nur wenig verändert in den heutigen Tag starten werden.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 82,75 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1640 US-Dollar gehandelt.

Die Stimmung an den Ölmärkten ist und bleibt angespannt und die technische Korrektur zu Wochenbeginn war wie erwartet nur von kurzer Dauer. Gestern schwankten die Rohölpreise bei wieder sehr hohen Umsätzen innerhalb kurzer Zeit um ein bis eineinhalb Dollar pro Fass.
Generell bleibt es bei der unterversorgten Marktlage, da die OPEC+ Gruppe aktuell nicht mehr fördern will und wohl auch nicht kann. Zwar wäre es denkbar, dass Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) für Länder die Probleme mit den Mengensteigerungen haben einspringen, dies scheint derzeit aber innerhalb der Organisation kein Thema zu sein.
Ansonsten erwartet die Energy Information Administration (EIA) im November zwar einen Anstieg der US-Schieferölproduktion um 80.000 Barrel pro Tag, nachdem die Menge bereits im Oktober um 70.000 auf 8,142 Millionen Fass angestiegen ist, dies ist aber bei einem globalen täglichen Ölbedarf von fast 100 Millionen Barrel nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Schwache Zahlen vom US-Immobilienmarkt und ein verhaltener Start an der Wallstreet drückten gestern nur kurzzeitig auf die Ölpreise, am Nachmittag ging mit den Future-Kontrakten und auch mit den Aktienkursen dann wieder deutlich nach oben.
Nach Börsenschluss vermeldete das American Petroleum Institute (API) einen überraschenden Aufbau bei den Rohölbeständen von 3,3 Millionen Barrel, dafür aber auch einen deutlichen Rückgang von in Summe 6,5 Millionen Fass bei Benzin bzw. Heizöl und Diesel.
Heute Nachmittag werden die Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE) veröffentlicht, die nicht nur wesentlich umfang-, sondern auch einflussreicher sind.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro seine jüngsten Gewinne im Vergleich zum US-Dollar gestern gut verteidigen, bleibt insgesamt aber auf einem relativ niedrigen Niveau. Heute werden neue Zahlen zur Entwicklung der EU-Verbraucherpreise veröffentlicht, die eventuell etwas Schwung in den Handel bringen könnten.

Die Heizölpreise hierzulande stehen weiterhin auf Langzeithoch und werden heute nur wenig verändert in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein leichtes Minus in einer Größenordnung von 0,2 bis 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen etwas beruhigt, was sich bislang aber noch nicht auf die Lieferzeiten ausgewirkt hat. Diese betragen in vielen Regionen mehrere Wochen, was bei der Bevorratung unbedingt berücksichtigt werden sollte. Die Aussichten auf deutliche fallende Notierungen oder gar eine Trendwende bleiben weiterhin trübe!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
19.10.2021, 08:22 Uhr
Die Ölpreise haben nach dem kräftigen Anstieg der letzten Tage gestern im späten Handel deutliche Verluste hinnehmen müssen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande - auch währungsbedingt - heute aller Voraussicht nach etwas nachgeben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben nach dem kräftigen Anstieg der letzten Tage gestern im späten Handel deutliche Verluste hinnehmen müssen. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande -auch währungsbedingt - heute aller Voraussicht nach etwas nachgeben.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 82,75 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar deutlich zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1650 US-Dollar gehandelt.

Durchatmen am Ölmarkt! Gestern gab es im späten Handel einen deutlichen, technisch bedingten Rückgang, der vermutlich durch schwach ausgefallene US-Konjunkturdaten ausgelöst wurde.
Hier ging die Industrieproduktion per September überraschend um 1,3 Prozent zurück, während die Analysten mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent gerechnet hatten. Auch die Kapazitätsauslastung lag unter der Erwartung. Bereits am Morgen gab es auch schon aus China eher enttäuschende Wirtschaftsindikationen, was auf die Stimmung an den Finanzmärkten drückte. Die Knappheit bei vielen Komponenten, wie z. B. Computerchips wirkt sich wohl langsam auf die globale Wirtschaftsentwicklung aus.
An den Rohstoffmärkten bleibt die Versorgungslage aber trotzdem angespannt und es ist leider davon auszugehen, dass die Ölpreise nach dieser technischen Korrektur schon bald wieder an Fahrt aufnehmen werden.
Nicht zuletzt oder vor allem weil die OPEC+ wohl weiterhin Probleme hat, ihre Produktionsziele zu erreichen. Wie gestern bekannt wurde, lag die Quotenerfüllung per September bei 115 Prozent was nichts anderes heißt, als dass die Länder ihre Liefermöglichkeiten nicht zur Gänze ausgeschöpft haben. In Summe hätte die Quotenvereinbarung eine Mehrmenge von knapp 750.000 Barrel zugelassen. Vor allem Länder wie Angola, Nigeria und Aserbaidschan tun sich offenbar schwer, ihre Kapazitäten nach oben zu fahren.
Dies vermehrt natürlich die Sorgenfalten vieler Marktbeobachter und auch Politiker. Nachdem bereits die USA die OPEC aufgefordert hat, mehr Öl auf den Markt zu bringen, fordert dies nun auch der japanische Premierminister Fumio Kishida.
 
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern gut behaupten und kann heute Morgen im asiatisch geprägten Handel bislang schöne Gewinne erzielen. Ein Grund hierfür waren die schwachen Konjunkturdaten aus den USA

Endlich mal wieder gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute wohl deutlich nachgeben werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu knapp einem Cent pro Liter erwarten. Da die fundamental angespannte Lage an den internationalen Ölmärkten aber weiterhin keine Trendwende erwarten lässt, wird der aktuelle Rücksetzer wohl nur von kurzer Dauer sein. Die Nachfrage bleibt in diesen Tagen und Wochen auf einem hohen Niveau und die Lieferzeiten sind regional mittlerweile bedenklich lang.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.

18.10.2021, 08:52 Uhr
Die Ölpreise kennen leider weiterhin nur eine Richtung. Zum Start in die neue Handelswoche klettern die Futures auf den höchsten Stand seit sieben Jahren und treiben leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten kennen leider weiterhin nur eine Richtung und die ist nach oben. Zum Start in die neue Handelswoche klettern die Futures auf den höchsten Stand seit rund sieben Jahren und treiben leider auch die Heizöl-Notierungen hierzulande immer weiter nach oben.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 83,40 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1575 US-Dollar gehandelt.

Die globale Energie- und Rohstoffkrise macht auch vor dem Ölmarkt keinen Halt. Die Rohölpreise klettern immer weiter nach oben und eine Trendwende ist leider nicht in Sicht. Beim Investmenthaus Goldman Sachs rechnet man zudem damit, dass die Ölpreise aufgrund mangelnder Investitionen auf längere Zeit hin hochbleiben werden.
Haupttreiber ist und bleibt dabei das knappe Angebot, das einerseits durch die OPEC+ Gruppe reguliert und daher gewollt gering gehalten wird und andererseits auch durch strukturelle Probleme beeinträchtigt ist. So geht beispielsweise zwar die Zahl der aktiven US-Bohranlagen seit Monaten weiter auf nunmehr 445 Einheiten nach oben, in der Spitze waren es aber knapp 900 Fördereinheiten. Die Investitionsbereitschaft der Anleger ist weiterhin eher gering.
Gleichzeitig bleibt die weltweite Nachfrage auf einem sehr hohen Niveau und wird durch die Krise am Gasmarkt noch zusätzlich angefacht. Marktexperten rechnen mit einem Mehrverbrauch rund 500.000 Barrel pro Tag, verursacht durch viele Kraftwerke, die aufgrund des Preisvorteils von Gas auf Öl umstellen.
Mittlerweile drücken die hohen Energie- und Rohstoffpreise auf die Wirtschaftsentwicklung. Die am Freitag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen eher schwach aus. Das US-Verbrauchervertrauen der Universität Michigan ging per Oktober von 72,8 auf 71,4 Punkte zurück. Noch stärker fiel der Empire State Index von 34,3 auf nur noch 19,8 Zähler. Auch aus China kommen heute Morgen schwache Zahlen aus der dortigen Industrie. Hier ist die Produktion per September nur um 3,1 Prozent gestiegen, erwartet wurden 4,5 nach 5,3 Prozent im Vormonat.
 
Am Devisenmarkt konnte sich der Euro am Freitag im Vergleich zum US-Dollar noch gut behaupten, fällt heute morgen aber deutlich zurück. Hierfür wird die schlechte Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten verantwortlich gemacht, die wiederum durch die schwachen chinesischen Konjunkturdaten hervorgerufen wurde.

Zum Wochenstart gibt es also leider wieder denkbar schlechte Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise in Folge mit weiteren Aufschlägen erwartet werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von gut einem halben Cent pro Liter erwarten. Die Notierungen haben im Bundesdurchschnitt mittlerweile die 90-Cent-Marke erreicht und stehen auf dem höchsten Niveau seit knapp neun Jahren. Die Lieferzeiten betragen in den meisten Regionen mehrere Wochen!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
15.10.2021, 08:28 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten verteuert, obwohl die Zahlen eher preisdrückend ausgefallen sind. Auch heute morgen geht es im asiatischen Handel weiter nach oben und in Folge leider auch mit den Heizöl-Notierungen Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten verteuert, obwohl die Zahlen eher preisdrückend ausgefallen sind. Auch heute morgen geht es im asiatischen Handel weiter nach oben und in Folge leider auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 84,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 82 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht an Boden gutmachen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1605 US-Dollar gehandelt.

Obwohl auch schon die US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) am Mittwochabend eher bearish, also preisdrückend ausgefallen waren, zogen die Rohölpreise bereits gestern im frühen Handel wieder an.
Gestützt wurden diese dabei vom Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA), die ihre Prognose zum globalen Ölnachfragewachstum für dieses und nächstes Jahr in diesem nach oben korrigierte. Zudem gab es einen Kommentar vom saudischen Energieminister Prinz Abdelaziz bin Salman, der die Arbeit der OPEC+ Organisationen als "bemerkenswert" lobte und eine stärkere Produktionsanhebung nicht in Aussicht stellen wollte.
Am Nachmittag gab es dann zunächst leichte Gewinnmitnahmen, obwohl es an den Aktienmärkten weiter nach oben ging. Diese wurden unter anderem von guten Arbeitsmarktdaten aus den USA getrieben, denn hier ging die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in dieser Woche von 329.000 auf 293.000 zurück. Auch die weitergeführten Jobgesuche fielen besser aus als erwartet.
Um 17 Uhr wurden dann die mit Spannung erwarteten Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) veröffentlicht. Hier gab es in Summe einen Zuwachs von 4,9 Millionen Barrel. Gleichzeitig ging die Gesamtnachfrage deutlich von 21,5 auf 19,9 Millionen Barrel pro Tag zurück, bei einer relativ konstanten Ölproduktion.
Obwohl die Zahlen also eindeutig preisdrückend zu werten waren, zogen die Ölpreise im späten Handel wieder an und auch heute morgen stehen dicke Pluszeichen an den Kurstafeln. Die Situation an den Energiemärkten bleibt also angespannt!
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern weiter leicht zulegen und wieder über die 1,16-Dollar-Marke klettern. Dies, obwohl die US-Erzeugerpreise per September weiter auf 8,6 Prozent gestiegen sind und die US-Notenbank ihre Geldpolitik noch in diesem Jahr straffen will. Händler sahen die gute Stimmung an den Aktienmärkten als Grund für die Dollar-Verkäufe.

Die Heizölpreise hierzulande kennen leider weiter nur eine Richtung. Auch heute muss nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen mit einem Aufschlag in einer Größenordnung von bis zu einem Cent gerechnet werden. In weniger als zwei Monaten sind die Notierungen um rund 20 Cent pro Liter angestiegen und ein Ende oder gar eine Trendwende ist nicht in Sicht. Dafür steigen die Lieferzeiten aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage immer weiter an. In einigen Regionen sind bereits jetzt die Liefertermine für dieses Jahr knapp!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
14.10.2021, 08:34 Uhr
Die Ölpreise haben ihre kurze Konsolidierungsphase scheinbar schon wieder abgeschlossen und machen sich wieder auf den Weg nach oben. In Folge werden leider Lauch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben ihre kurze Konsolidierungsphase scheinbar schon wieder abgeschlossen und machen sich wieder auf den Weg nach oben. In Folge werden leider auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,90 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde gut 81 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar spürbar zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1590 US-Dollar gehandelt.

Schwach ausgefallene Konjunkturdaten, die Senkung der globalen Wachstumsprognose durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) und die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Atomverhandlungen mit dem Iran haben gestern die Rohölpreise zunächst leicht unter Druck gebracht.
Auch der Monatsreport der OPEC fiel leicht bearish, also preissenkend aus, da hier die Prognosen zum globalen Ölnachfragewachstum für dieses und nächstes Jahr leicht nach unten korrigiert worden sind. Anders sieht dies die Energy Information Administration (EIA), die ihre Prognose zum weltweiten Verbrauch zumindest für dieses Jahr nach oben angepasst hat und gleichzeitig deutlich höhere Durchschnittspreise erwartet.
Auch der Gasmarkt war gestern natürlich wieder Thema. Der russische Präsident Wladimir Putin sieht die Schuld für die explodierenden Gaspreise bei den Europäern, die nicht genügend vorgesorgt hätten. Obwohl die Russen jetzt 15 Prozent mehr Gas nach Europa liefern, könnte dies seiner Ansicht nach nicht ausreichen und der Ölpreis in Folge dadurch durchaus auf 100 Dollar pro Fass ansteigen.
Die gestern Abend nach Börsenschluss vermeldeten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen gemischt aus. Während es bei Rohöl einen unerwartet deutlichen Zuwachs von 5,2 Millionen Barrel gab, fielen die Vorräte bei Benzin und Heizöl bzw. Diesel deutlich. Unterm Strich waren die Zahlen daher neutral zu werten.
Heute Nachmittag werden die wesentlich umfang- und einflussreicheren Auswertungen des Department of Energy (DOE) erwartet.
 
Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar endlich wieder einmal zulegen und so zumindest den Anstieg des in Dollar gehandelten Öls etwas abmildern. Gestützt wurde unsere Gemeinschaftswährung durch einen unerwartet kräftigen Anstieg der EU-Industrieproduktion per August. Hier gab es auf Jahressicht einen Zuwachs von 5,1 Prozent, während die Analysten im Vorfeld lediglich mit 4,7 Prozent gerechnet hatten.

Trotz der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande aber leider auch heute weiter ansteigen und dabei einen neuen höchsten Stand seit rund drei Jahren erreichen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Die anhaltend hohe Nachfrage wirkt ebenfalls preistreibend und lässt die Lieferzeiten weiter ansteigen. Er wird nicht mehr lange dauern, bis regional die Zustelltermine für dieses Jahr knapp werden.

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.
13.10.2021, 07:41 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zwischenzeitlich zwar wieder neue Höchststände erreicht, sind schlussendlich dann aber doch wenig verändert aus dem Handel gegangen. Hierzulande treibt die hohe Nachfrage nach Heizöl die Preise leider immer weiter nach oben. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zwischenzeitlich zwar wieder neue Höchststände erreicht, sind schlussendlich dann aber doch wenig verändert aus dem Handel gegangen. Hierzulande treibt die hohe Nachfrage die Heizöl-Notierungen leider immer weiter nach oben.

Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 83,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 80,40 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar nur knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1550 US-Dollar gehandelt.

Die hohen Energiepreise sind mittlerweile in aller Munde. Auch die EU-Kommission hat sich nun eingeschaltet und will heute Maßnahmen vorstellen, um vor allem ärmere Familien zu entlasten.
Am Ölmarkt legen die Futures derweil eine Verschnaufpause ein, bevor es vermutlich weiter nach oben gehen wird.
Denn an den Rahmenbedingungen hat sich bislang nichts geändert. Nach wie vor steht ein begrenztes Angebot einer auch durch die hohen Gaspreise verursachten erhöhten Nachfrage gegenüber. Zwar gibt es mittlerweile auch politischen Druck auf die OPEC+ Gruppe, vor allem aus den USA, entsprechende Signale auf der Gegenseite, die Fördermengen außerplanmäßig anzuheben, bleiben bislang aber aus.
Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten spiegeln ebenfalls die Situation an den Energie- und Rohstoffmärkten wider. Während die deutschen Großhandelspreise per September auf Jahressicht um 13,2 Prozent angestiegen sind, fiel der ZEW Konjunkturerwartungsindex per Oktober von 31,1 auf 21 Punkte zurück. Es scheint so, als werde die Wirtschaft langsam durch die stark gestiegenen Rohstoffpreise ausgebremst.
Das sieht auch der Internationale Währungsfonds (IWF) so. In dem gestern veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick wurde die Wachstumsprognose für dieses Jahr von 6 auf 5,9 Prozent zurückgenommen.
Neue Hoffnung gibt es im Bezug auf die Gespräche zum Atomabkommen. Angeblich wird der EU-Koordinator Enrique Mira noch in dieser Woche nach Teheran fliegen, um mit der iranischen Regierung über die Wiederaufnahme der Verhandlungen zu reden. Auswirkungen auf den Ölmarkt, wenn überhaupt, wird es aber in nächster Zeit sicher noch nicht geben.
 
Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern auf den tiefsten Stand seit 15 Monaten gefallen. Die Aussicht, dass die Europäische Zentralbank wohl auch weiterhin an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten will, sowie die wenig überzeugenden Konjunkturdaten aus der EU, drücken derzeit auf unsere Gemeinschaftswährung.

Die Heizölpreise hierzulande haben in den letzten Tagen ein Eigenleben entwickelt und sich teilweise vom Weltmarkt abgekoppelt. Grund ist die anhaltend hohe Nachfrage, die nicht nur die Lieferzeiten, sondern auch die Handelsmargen nach oben getrieben hat. Heute muss somit mit weiteren leichten bis moderaten Aufschlägen in einer Größenordnung von knapp einem halben Cent gerechnet werden. Es gilt nach wie vor die dringende Empfehlung, den Tankvorrat gut im Auge zu behalten, denn die Wartefristen betragen teilweise mehrere Wochen und Eillieferungen sind teuer!

Erläuterung bzw. Klarstellung zum Klimapaket der Bundesregierung: Bestehende Ölheizungen dürfen uneingeschränkt weiter betrieben werden. Erst ab 2026 sollen neue Ölheizungen mit einer regenerativen Energiequelle kombiniert bzw. ergänzt werden, z. B. Solarthermie oder Photovoltaik für Brauchwasser bzw. Heizungsunterstützung. Sollte dies nicht möglich und auch kein Gas- oder Fernwärmeanschluss vorhanden sein, darf auch nach 2026 eine neue Ölheizung einbaut werden.
Unabhängig davon ist es absehbar, dass in den nächsten Jahren auch CO2-neutrales Heizöl (Stichwort E-Fuels) zu einem bezahlbaren Preis angeboten werden kann. Dieses kann problemlos in bestehenden Heizungen eingesetzt werden.