02.12.2022, 08:32 Uhr
Die Ölpreise haben gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel deutlich angezogen. Ab späten Nachmittag geriet der Ölkomplex aber wieder unter Druck, sodass die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den letzten Handelstag starten werden. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Start in den europäisch geprägten Handel deutlich angezogen und so die Aufwärtsentwicklung der bisherigen Woche zunächst weiter fortgesetzt. Ab späten Nachmittag geriet der Ölkomplex aber wieder unter Druck, sodass die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise mit Abschlägen in den letzten Handelstag starten werden.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei rund 87 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 920 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weiter zulegen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0525 Dollar gehandelt.

Die Rohölpreise erhielten gestern Impulse nach oben aus China, nachdem hier der Einkaufsmanagerindex aus dem verarbeitenden Gewerbe per November die Erwartungen mit 49,4 Punkten übertreffen konnte und in zwei Millionenmetropolen die Corona-Beschränkungen gelockert wurden. Außerdem soll es hier nach neuen Informationen aus Regierungskreisen wohl langsam ein generelles Umdenken in Peking geben.
Mit guten Konjunkturdaten aus den USA und einem gleichzeitig fallenden Dollarkurs ging es mit den Futures dann weiter nach oben, bis eine wohl vorläufige Einigung beim Thema EU-Preisdeckel auf russisches Öl vermeldet wurde. Angeblich hat man sich auf eine Obergrenze von 60 Dollar pro Barrel festgelegt, was aber von allen 27 Mitgliedsstaaten noch ratifiziert werden muss.
Am Ölmarkt löste dies Gewinnmitnahmen aus, ist doch in Folge damit zu rechnen, dass die russischen Öllieferungen bei diesem Preisniveau wohl kaum in größerem Umfang eingeschränkt werden.
Damit scheint immer mehr Klarheit in die künftige Angebotssituation zu kommen, wobei natürlich noch das Ergebnis des Treffens der OPEC+ Staaten am kommenden Sonntag abgewartet werden muss. Die meisten Marktbeobachter rechnen hier aber mit keiner Änderung der erst kürzlich angepassten Förderquoten.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar auch gestern wieder Gewinne verbuchen und auf den höchsten Stand seit Ende Juli klettern. Ursache für diese Entwicklung ist die Andeutung von US-Notenbankchef Jerome Powell, das Tempo der Zinserhöhungen eventuell schon bei der nächsten Sitzung im Dezember zu verringern.

Gute Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, so dass die Heizölpreise zum Wochenschluss wohl wieder etwas nachgeben werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von einem bis zwei Cent pro Liter erwarten. Die zuletzt wieder steigenden Notierungen haben zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage geführt, was die Lieferzeiten auf einem hohen Niveau bleiben lässt. Wer also mit dem Tankvorrat nicht über den Winter kommt, sollte die Lieferzeiten gut im Auge behalten und möglichst frühzeitig bestellen.
01.12.2022, 08:41 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern weiter verteuert und starten heute Morgen auf erhöhtem Niveau. Auch in Folge einer stark gestiegenen Nachfrage, haben die Heizöl-Notierungen zugelegt und sich nach dem starken Verfall der letzten Wochen stabilisiert. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern deutlich verteuert und starten heute Morgen auf erhöhtem Niveau. Auch in Folge einer stark gestiegenen Nachfrage, haben die Heizöl-Notierungen hierzulande ebenfalls zugelegt und sich nach dem starken Abwärtstrend der letzten Wochen stabilisiert.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 86,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 933 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar schöne Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0460 Dollar gehandelt.

Die Unsicherheit bezüglich des anstehenden Treffens der OPEC+ Staaten und der Ausgestaltung des Preisdeckels auf russiches Öl bzw. der neuen EU-Sanktionen, hat die Rohölpreise gestern nach oben getrieben. Hinzugekommen ist, dass die Verbraucherpreise in der EU im November mit 10 Prozent deutlich weniger stark angestiegen sind, als zuletdzt und als erwartet. Dies nährt die Hoffnung der Börsianer, dass die Zinsen künftig nicht mehr so schnell und stark erhöht werden, was sich entsprechend positiv auf die Konjunkturentwicklung auswirken würde.
Von dieser Seite gab es schon in den letzten Tagen durchaus positive Signale und auch gestern überraschte das US-Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal mit einem Plus von 2,9 Prozent.
Die neuen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) fielen, wie schon die API-Zahlen vom Vortag, gemischt aus, wobei der starke Abbau bei Rohöl von über 12 Millionen Barrel natürlich deutlich ins Auge stach.. Allerdings gab es Aufbauten bei den Produkten und eine sich weiter abschwächende Gesamtnachfrage, sodass die Zahlen unterm Strich eher neutral gewertet wurden.
Ein Faktor, der am Ölmarkt aktuell großen Einfluss hat und auch künftig haben wird, ist die Corona-Lage in China. Hier gibt es nach den vermehrten Protesten aus der Bevölkerung Lockerungen in den Millionenstädten Guangzhou und Chongqing. Ob dies ein erster Schritt in eine an sich generell ändernde Covid-Strategie Pekings ist, muss abgewartet werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern im späten Handel deutlich zulegen, nachdem US-Notenbankchef Jerome Powell für die nächste Sitzung im Dezember einen kleineren Zinsschritt in Aussicht gestellt hat. Zuvor hatten die neuen Inflationsdaten aus der EU keine größere Auswirkung auf den Außenwert unserer Gemeinschaftswährung. Wohl auch, weil die Kernteuerung weiterhin bei 5 Prozent verharrt.

Dank der Währungsgewinne werden die Heizölpreise hierzulande heute zwar wohl weiter anziehen, dies aber nicht ganz so stark wie dies die gestiegenen Öl-Futures erwarten lassen könnten. Geht es nach aktuellen Berechnungen, könnte es im Laufe des Tages weitere Aufschläge in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter geben. Erste Preistendenzen lassen eher eher ein kleineres Plus erwarten. Ein Faktor könnten hier aber noch die stark gestiegene Nachfrage werden, die leider auch die Lieferzeiten auf einem recht hohen Niveau bleiben lässt. Wer mit dem Vorrat nicht üben Winter kommt, sollte daher nicht nur die Preise, sondern auch die Wartefristen gut im Auge behalten.
30.11.2022, 08:34 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern uneinheitlich entwickelt. Während die Rohöl-Futures nachgegeben haben, ging es mit den Gasölpreisen leider nach oben. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen mit Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern uneinheitlich entwickelt. Während die Rohöl-Futures nachgegeben haben, ging es mit den Gasölpreisen leider nach oben. In Folge werden auch die Heizöl-Notierungen hierzulande mit Aufschlägen in den heutigen Handelstag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 84 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 903 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar weiter leicht zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0345 Dollar gehandelt.

In den nächsten Tagen stehen am Ölmarkt einige wichtige Termine an, die bereits jetzt ihren Schatten voraus werfen. So treffen sich die OPEC+ Staaten am kommenden Sonntag, um über die künftigen Fördermengen zu diskutieren. Hier brodelt die Gerüchteküche derzeit sehr heftig. Nachdem in der letzten Woche eine Produktionsanhebung dementiert und zum Wochenstart eher eine weitere Kürzung als wahrscheinlich erachtet wurde, hieß es gestern, dass es voraussichtlich zu keiner Änderung kommen wird.
Zweites wichtiges Thema ist und bleibt der Preisdeckel auf russisches Öl. Die EU kann sich bislang nicht auf eine gemeinsame Preisspanne einigen und sollte es dabei bleiben, wird das neue EU-Embargo auf russische Lieferungen über den Seeweg ohne eine mögliche Ausnahme umgesetzt.
Währenddessen rücken Russland und China zumindest wirtschaftlich immer näher zusammen, vor allem natürlich auf dem Energiesektor. Bereits jetzt sind die chinesischen Energieimporte aus Russland mengenmäßig um 10 Prozent angestiegen und dies soll nach den Wünschen beider Seiten noch ausgebaut werden.
Ob China aber künftig eher mehr oder weniger Öl benötigt, ist derzeit ein weiterer Punkt der die Märkte bewegt. Auch wenn die Corona-Neuinfektionen zuletzt zumindest nicht weiter zugenommen haben, geht man davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum in nächster Zeit bestenfalls deutlich verlangsamen wird.
Die gestern veröffentlichten Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen gemischt aus. Deutlichen Abbauten bei Rohöl stand ein unerwartet kräftiger Zuwachs bei Destillaten und Benzin gegenüber. Heute werden die Vergleichszahlen des Department of Energy (DOE) erwartet.

Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern leicht zurückgefallen. Ein Faktor war hier sicherlich der etwas schwächer als erwartet ausgefallene Verbraucherpreisindex aus Deutschland. Hier betrug die Teuerung im November "nur" noch 10 Prozent, während die Analysten im Vorfeld mit 10,4 Prozent gerechnet hatten. Heute wird der Wert für die komplette EU erwartet.

Die Heizölpreise haben gestern etwas angezogen und werden sich wohl auch heute weiter leicht verteuern. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus ein einer Größenordnung von durchschnittlich gut einem Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat kräftig zugelegt, da sich derzeit ein Ende des Abwärtstrends abzeichnet. Entsprechend bleiben die Lieferzeiten auf einem hohen Niveau, sodass Ölheizer mit knappem Tankvorrat unbedingt rechtzeitig bestellen sollten.


29.11.2022, 08:20 Uhr
Die Ölpreise haben sich nach den kräftigen Verlusten der Vortag gestern stabilisieren und bis Handelsschluss Gewinne erzielen können. Auch heute Morgen geht es weiter nach oben, sodass die Heizöl-Notierungen stabil bis leicht steigend starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich nach den kräftigen Verlusten der Vortag gestern stabilisieren und bis Handelsschluss sogar leichte Gewinne erzielen können. Auch heute Morgen geht es im asiatisch geprägten Handel weiter nach oben, sodass die Heizöl-Notierungen stabil bis leicht steigend in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 85 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 890 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0370 Dollar gehandelt.

Am kommenden Sonntag trifft sich die OPEC+ zum letzten Mal in diesem Jahr, um über die Produktionsquoten ab Anfang nächstes Jahres zu beraten. Gab es erst kürzlich dazu noch das Gerücht, dass diese wieder um 500.000 Barrel pro Tag angehoben werden sollen, gehen nun neue Spekulationen um die besagen, dass die Fördermengen sogar noch weiter gesenkt werden könnten. Dies ist auch unter Analystenkreisen das wahrscheinlichere Szenario und so reagierten die Rohölpreise gestern auch entsprechend nach oben.
Hauptgrund für die erwartete Quotensenkung ist die Lage in China. Hier haben die Corona-Neuinfektionen ein neues Rekordhoch erreicht und die nach wie vor sehr restriktiven Einschränkungen werden von immer mehr Chinesen nicht mehr ohne Protest hingenommen. Zudem wirkt sich die Null-Covid-Politik bereits seit längerem negativ auf die Wirtschaftsentwicklung und den Ölverbrauch Chinas aus.
Ein wichtiger Input für das Treffen der wichtigsten Ölproduzenten ist sicherlich auch der sich in der Vorbereitung befindliche  Preisdeckel auf russisches Öl. Hier konnte man sich aber innerhalb der EU bislang noch nicht auf einen Preis festlegen, sodass es hierzu bislang noch große Unsicherheiten gibt - sicherlich auch für die OPEC+.
Sollte der Preis sehr niedrig angesetzt werden, würde Russlands mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Förderung zurückfahren und sich die Angebotslage wieder etwas verschlechtern. Ein zu hoher Preis würde das Ziel, die russischen Öleinnahmen zu reduzieren, verfehlen und insgesamt das Ölpreis-Niveau eher weiter nach unten drücken.


Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern zwischendurch deutliche Gewinne erzielen und bis auf knapp 1,05 US-Dollar ansteigen. Auslöser waren Kommentare aus EZB-Kreisen, die auf weiter deutlich steigenden Zinsen hindeuten. Bis Handelsschluss fiel unsere Gemeinschaftswährung aber wieder auf Ausgangsniveau zurück. Heute warten die Marktteilnehmer mit Spannung auf neue Inflationszahlen aus Deutschlands für November.

Die Heizölpreise hierzulande haben innerhalb von nur drei Monaten erfreulicherweise um über 50 Cent pro Liter nachgegeben und stehen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit Kriegsbeginn. Geht es nach aktuellen Berechnungen sollten die Notierungen heute um rund einen Cent pro Liter anziehen, erste Preistendenzen lassen hier aber eher geringere Bewegungen erwarten. Trotz des starken Rückganges der letzten Wochen haben die Heizölpreise im Vergleich zu den Rohöl- bzw. Gasöl-Notierungen und unter Berücksichtigung der Währungsverluste immer noch ein rechnerisches Abwärtspotenzial von ca. 20 Prozent. Ob bzw. wann dieses noch geschöpft werden kann, ist allerdings schwer vorhersehbar und dürfte sicherlich im Wesentlichen vom Winterverlauf und der dadurch beeinflussten Nachfrageentwicklung abhängig sein.
28.11.2022, 08:25 Uhr
Die Ölpreise bleiben unter Druck. Rohöl steht mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit Jahresbeginn, die Gasölpreise sind so günstig wie seit März nicht mehr. In Folge gehe es auch mit den Heizöl-Notierungen zum Wochenstart weiter nach unten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten bleiben unter Druck. Rohöl steht mittlerweile auf dem niedrigsten Stand seit Jahresbeginn, die Gasölpreise sind so günstig wie seit März diesen Jahres nicht mehr. In Folge gehe es erfreulicherweise auch mit den Heizöl-Notierungen zum Wochenstart weiter nach unten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 80,90 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 880 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0365 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt sind derzeit alle Augen auf China gerichtet. Bereits in den letzten Tagen und Wochen sorgte die stark steigende Zahl an Corona-Neuinfektionen für Druck auf die Rohölpreise. Allgemein wird erwartet, dass die Ölnachfrage im Vergleich zum letzten Jahr zurückgehen wird.
Die weiterhin sehr harte Haltung Pekings führt nun zu ersten größeren Protesten, die sich in nächster Zeit durchaus noch ausweiten könnten. Im Land scheint es zu brodeln und hier gilt es die Entwicklungen genau zu beobachten.
Ein weiteres Thema, dass derzeit auf die Ölpreise drückt, ist der geplante Preisdeckel für russisches Öl. Eigentlich wollte sich die EU noch in der letzten Woche auf einen gemeinsamen Preisvorschlag einigen, doch dies wurde auf heute vertagt. Ob es zu einer Lösung kommen kann ist fraglich, denn die Vorstellungen liegen hier weit auseinander und bewegen sich in einer Spanne von unter 30 bis über 65 Dollar pro Barrel.
In den nächsten Tagen wird auch das nächste Treffen der OPEC+ ihre Schatten vorauswerfen. Bereits in der letzten Woche sorgten Spekulationen über eine mögliche Fördererhöhung zu entsprechenden Preisbewegungen.
Die Zahl der aktiven US-Bohranlagen ist im Vergleich zur Vorwoche weiter um 4 auf nun 627 Einheiten angestiegen.

Am Devisenmarkt tat sich am Freitag nicht fiel, auch oder vor allem weil in den USA Thanksgiving gefeiert wurde. Heute Morgen kann der US-Dollar im Vergleich zu fast allen anderen wichtigen Währungen aber deutlich zulegen, was mit den Unruhen in China zu erklären ist. Die Anleger sind wohl auf der Suche nach einen "sicheren Hafen".

Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande den Abwärtstrend der letzten Wochen wohl weiter fortsetzen können. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen weitere Abschläge in einer Größenordnung von ein bis zwei Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen den niedrigsten Stand seit knapp neun Monaten erreicht. Wer weiter auf fallende Kurse setzten und mit der Bestellung noch warten will, sollte aber unbedingt die Lieferzeiten gut im Auge behalten. Vielerorts muss immer noch mit Wartezeiten von mehreren Wochen gerechnet werden.
25.11.2022, 08:54 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts bewegt, ziehen heute morgen im asiatisch geprägten Handel aber deutlich spürbar an. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts bewegt, ziehen heute morgen im asiatisch geprägten Handel aber deutlich spürbar an. In Folge werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 85,80 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 924 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0425 Dollar gehandelt.

Der sich in der Umsetzungsphase befindliche Preisdeckel auf russisches Öl bleibt in diesen Tagen das Hauptthema am Ölmarkt. Während sich die EU-Staaten noch um die Höhe streiten, gab das US-Finanzministerium gestern erste Rahmenbedingungen bekannt, bei denen es um Details wie Transport und Versicherungen, aber auch Weiterverarbeitung und Zwischenhandel geht.
Währenddessen hat der Kreml erneut damit gedroht, kein Öl und Gas an Länder liefern zu wollen, die sich an dem Preisdeckel beteiligen, dies aber unter dem Vorbehalt der Prüfung des vorgegebenen Preisniveaus gestellt. Es wird für die künftige Versorgungslage also von extrem hoher Bedeutung sein, auf welche Preisspanne sich die EU und die anderen teilnehmenden Staaten einigen werden. Das Paradoxum: Es niedriger die anvisierte Preisgrenze ist, desto höher können die Ölpreise steigen und umgekehrt.
Unabhängig davon treten in wenigen Tagen die neuen EU-Sanktionen gegen Russland in Kraft, die u.a. Ölimporte auf dem Seeweg verbieten.
Auch das nächste Treffen der OPEC+ Staaten rückt immer näher. Gestern haben sich der saudische und irakische Ölminister getroffen und dabei betont, wie wichtig die Einhaltung der kürzlich beschlossenen Förderkürzungen ist.
Während die Konjunktursorgen durch die sich zuspitzende Corona-Lage in China zuletzt wieder größer geworden sind, gab es zuletzt relativ gut ausgefallene Konjunkturdaten, vor allem aus Europa. Gestern überraschte der vielbeachtete deutsche Ifo-Geschäftsklimaindex mit einem Wert von 86,3 Punkten. Das Bruttoinlandsprodukt für das dritte Quartal stieg zudem um 1,2 Prozent und damit ebenfalls stärker als erwartet.

Am Devisenmarkt konnte der Euro gestern von diesen Zahlen offensichtlich nicht profitieren, zeigte sich im Vergleich zum US-Dollar auf erhöhtem Niveau aber zumindest stabil. Da heute in den USA Thanksgiving gefeiert wird, ist nicht damit zu rechnen, dass es zu größeren Kursausschlägen kommen wird.  

Ingesamt also relativ stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute mit leichten Aufschlägen in den Tag starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen im Tagesverlauf Aufschläge in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten. Dies ändert aber kaum etwas daran, dass sich die Notierungen mittlerweile auf dem tiefsten Stand seit Kriegsausbruch bewegen und im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres "nur" noch ein Plus von rund 45 Prozent festzustellen ist. Eine gute Kaufgelegenheit für sicherheitsorientierte Ölheizer mit Handelsbedarf in den nächsten Wochen.
24.11.2022, 08:25 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weiter deutlich an Wert verloren, nachdem erste Details zum geplanten Ölpreisdeckel auf russisches Rohöl durchgesickert waren. In Folge setzt sich der Rückgang der Heizöl-Notierungen heute weiter fort. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern weiter deutlich an Wert verloren, nachdem erste Details zum geplanten Ölpreisdeckel auf russisches Rohöl durchgesickert waren. In Folge setzt sich der Rückgang der Heizöl-Notierungen, verstärkt durch Währungsgewinne, heute aller Voraussicht nach weiter fort.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei knapp 85 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 914 Dollar. Der Euro kann im Vergleich zum US-Dollar weitere deutliche Gewinne verbuchen und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0435 Dollar gehandelt.

Wie gestern an dieser Stelle bereits angekündigt, ist es am Ölmarkt nun wohl vorbei mit der Ruhe, die in den letzten Handelstagen für eher stabile Rohölpreise gesort hat.
Großes Thema ist derzeit der von den G7-Staaten initiierte Preisdeckel auf russisches Öl. Hier gibt es derzeit wohl wieder einmal große Uneinigkeit innerhalb der EU, was die Höhe anbetrifft. Das gestern verhandelte Preisniveau von 65 bis 70 Dollar sorgte für einen deutlichen Rückgang der Ölpreise, da in diesem Fall nicht mit einer Förderkürzung durch Russland gerechnet wird. Die Verhandlungen werden aber noch in dieser Woche fortgesetzt und könnten die weitere Preisentwicklung weiter entscheidend beeinflussen.
Auch die gestern veröffentlichen US-Ölbestandsdaten des Department of Energy (DOE) drückten tendenziell auf die Notierungen, obwohl - wie schon tags zuvor bei den API-Zahlen - ein deutlicher Rückgang bei den Rohölvorräten vermeldet wurde. Dafür gab es aber Aufbauten bei Benzin und vor allem bei den derzeit so viel beachteten Destillaten, also Heizöl und Diesel. Außerdem ging die Gesamtnachfrage im Vergleich zur Vorwoche deutlich um 1,2 Millionen Barrel pro Tag zurück, bei einer gleichbleibenden Ölproduktion.
Ein weiterer Belastungsfaktor am Ölmarkt ist die aktuelle Corona-Lage in China. Hier ist die Zahl der Neuinfektionen auf ein neues Rekordhoch angestiegen und es drohen weitere Einschränkungen. Bereits jetzt sind zahlreiche Großstädte und Millionen von Menschen von Lockdowns betroffen.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern deutlich zulegen und dabei den höchsten Stand seit Ende Juni erreichen. Unsere Gemeinschaftswährung profitierte dabei von besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus der EU, während Wirtschaftsindikationen aus Übersee enttäuschend ausgefallen sind. Außerdem waren aus dem Sitzungsprotokoll der letzten US-Notenbanksitzung Signale zu vernehmen, wonach es künftig kleinere Zinsschritte bzw. eine Verlangsamung des Tempos geben könnte.

Besser könnten die Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt heute kaum sein. Die Heizölpreise werden so ihren Weg nach unten fortsetzen können und dabei sehr wahrscheinlich den tiefsten Stand seit Kriegsausbruch erreichen. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht Abschläge in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Seit dem 8. Oktober haben die Notierungen gut 44 Cent pro Liter oder rund 25 Prozent nachgegeben. Eine gute Kaufchance für alle Ölheizer, die auf Nummer sicher gehen und einen vollen Tank haben wollen, oder im Winter nachtanken müssen.
23.11.2022, 08:13 Uhr
Die Ölpreise haben sich auch gestern weiter festigen können und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. Auch aufgrund von Währungsgewinnen sind bei den Heizöl-Notierungen hierzulande auch heute leichte Abschläge zu erwarten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich auch gestern weiter festigen können und sind kaum verändert aus dem Handel gegangen. Auch aufgrund von Währungsgewinnen sind bei den Heizöl-Notierungen hierzulande aber auch heute leichte Abschläge zu erwarten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 88,35 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 944 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar deutlich verbessern und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0325 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt ist es zuletzt recht ruhig zugegangen. Dies könnte sich aber bald ändern. Grund ist der kurz vor der Umsetzung stehende Preisdeckel auf russisches Öl. Die G7-Staaten wollen in Zusammenarbeit mit der EU und Australien eine Preisobergrenze vorgeben, zu dem Öl aus Russland bezogen werden darf und erhoffen sich dabei einer deutliche Reduzierung der Einnahmen Moskaus aus dem Ölgeschäft. Sollte Russland allerdings die Produktion stark zurückfahren, könnte dies die Rohölpreise deutlich ansteigen lassen.
Zwar erwartet dies das US-Finanzministerium nicht, da es nicht im Interesse Russlands liege, auf der anderen Seite wird Moskau es aber auch nicht besonders gut finden, sein Öl deutlich unter Marktniveau zum Produktionspreis zu verkaufen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass es zumindest  vorübergehend zu leichten Turbulenzen kommen könnte. Heute soll die EU-Kommission den seit Wochen diskutierten Preisdeckel verabschieden und dabei könnte auch das Preisniveau absehbar werden. In Kraft treten soll dieser dann mit den neuen EU-Sanktionen zum 5. Dezember.
Die gestern Abend nach US-Börsenschluss vermeldeten API-Ölbestandsdaten fielen gemischt aus. Während bei Rohöl im Vergleich zur Vorwoche ein unerwartet deutlicher Abbau vermeldet wurde, gab es bei den derzeit recht hoch gewichteten Destillaten, also Heizöl und Diesel, einen leichten Zuwachs von 1,1 Millionen Barrel. Auch hier rechneten die Analysten im Vorfeld mit eine leichten Rückgang.
Alles in allem blieb bislang eine stärkere Reaktion auf die Zahlen aus, da die Marktteilnehmer wohl auch auf die DOE-Daten warten, die heute Nachmittag veröffentlicht werden.

Am Devisenmarkt konnte der Euro im Vergleich zum US-Dollar gestern schöne Gewinne erzielen, obwohl die Erzeugerpreise in Deutschland zuletzt nicht so stark angestiegen sind wie erwartet und die Europäische Zentralbank (EZB) in Folge das Zinstempo etwas verringern könnte. Grund für den Anstieg unserer Gemeinschaftswährung war unter anderen ein per November etwas gestiegenes EU-Verbrauchervertrauen.

Die Heizölpreise in Deutschland haben mittlerweile das niedrigste Niveau sei Kriegsausbruch erreicht. Es fehlen nur noch ein paar Cent pro Liter um hier einen neuen Tiefstand zu markieren. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen, werden die Notierungen heute mit weiteren leichten Abschlägen in einer Größenordnung von knapp einem Cent pro Liter in den Tag starten. Insgesamt hat sich der Abwärtstrend in letzter Zeit deutlich verlangsamt und die Luft nach unten wird zunehmend dünner. Wer mit seinem Vorrat nicht über den Winter kommt und/oder auf der sicheren Seite stehen will, sollte jetzt ans Bestellen denken, zumal die Lieferzeiten nach wie vor sehr lang sind.
22.11.2022, 09:02 Uhr
Die Ölpreise haben sich gestern stabilisieren können und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Da es auch keine größeren Wechselkursschwankungen gab, werden die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den Tag starten. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich gestern stabilisieren können und sind in etwa auf Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Da es auch keine größeren Wechselkursschwankungen gab, werden die Heizöl-Notierungen heute nur wenig verändert in den Tag starten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 87,70 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 951 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0250 Dollar gehandelt.

Am Ölmarkt ist es derzeit relativ ruhig und so auch nicht verwunderlich, dass die Gerüchteküche im Vorfeld des Anfang Dezember stattfindenden nächsten OPEC+ Treffens schon jetzt zu brodeln beginnt.
Gestern gab es am Nachmittag einen plötzlichen und kräftigen Einbruch der Rohölpreise von gut 4 US-Dollar pro Barrel, auf den tiefsten Stand seit Januar. Ausgelöst wurden die massiven Verkäufe von einem Bericht des Wall Street Journal, wonach das Produzentenbündnis über eine Erhöhung der Fördermengen diskutiert haben soll. Das umgehende Dementi des saudischen Energieministers Prinz Abdulaziz bin Salman sorgte aber dafür, dass der Ölkomplex schnell wieder die Richtung wechselte und die Verluste binnen weniger Minuten ausgeglichen wurden.
Insgesamt positiv ist die Meldung zu werten, dass die EU-Ölimporte aus Russland bereits jetzt stark gesunken sind und somit nicht mit einer plötzlichen Verknappung des Angebotes ab dem 5. Dezember zu rechnen ist. Zu diesem Zeitpunkt soll auch der von den G7-Staaten geplante Ölpreisdeckel in Kraft treten. Die Preisobergrenze dazu wollen die beteiligten Länder morgen verkünden. Noch ist nicht klar, ob die Maßnahme den erhofften Erfolg bringen wird. Der Plan beinhaltet unter anderem, dass Länder die nicht beteiligt sind, durch diese eine bessere Verhandlungsposition gegenüber Russland erhalten, was die Notierungen generell drücken würde. Die Gefahr besteht darin, dass andere ölproduzierende Länder vor allem aus OPEC-Kreisen dieses Vorhaben eher kritisch betrachten und ihre Marktmarkt gefährdet sehen. Ein logischer trotziger Schritt wäre eine weitere Förderreduzierung.
Heute warten die Marktteilnehmer auf die neuen US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API), die heute Abend nach Börsenschluss veröffentlicht werden. Diese dürften vorerst die weitere Richtung zusammen mit den morgen Nachmittag auf der Agenda stehenden DOE-Zahlen vorgeben.

Am Devisenmarkt gab es gestern einen recht ruhigen Handel, mit nur wenig Kursveränderungen zwischen den Euro und der Ölwährung US-Dollar. Neue Erzeugerpreisdaten aus Deutschland machen Hoffnung, dass der Inflationsdruck künftig etwas nachlassen könnte. Per Oktober gab es im Vergleich zum Vormonat einen Rückgang um 4,2 Prozent, wenngleich der Anstieg auf Jahressicht mit 34,5 Prozent natürlich immer noch sehr hoch ist.

Insgesamt also stabile Vorgaben für den deutschen Inlandsmarkt, wo die Heizölpreise heute aller Voraussicht nach mit leichten Aufschlägen in den Tag starten werden. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Dies ist angesichts des enormen Rückganges der letzten Tage und Wochen leicht zu verschmerzen und kaum der Rede wert. Die Notierungen bleiben vorerst auf dem niedrigsten Niveau seit Kriegsausbruch. Ölheizer ordern in diesen Tagen in Folge fleißig nach, sodass die Lieferzeiten weiter auf hohem Niveau bleiben.
21.11.2022, 08:41 Uhr
Die Ölpreise haben am Freitag weitere kräftige Verluste hinnehmen müssen und sind deutlich unter die 90-Dollar-Marke zurückgefallen. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande erfreulicherweise ebenfalls mit weiteren Abschlägen. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben am Freitag weitere kräftige Verluste hinnehmen müssen und sind deutlich unter die 90-Dollar-Marke (Brent) zurückgefallen. In Folge starten die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach ebenfalls mit weiteren Abschlägen.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 87,10 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 949 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich spürbar zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,0260 Dollar gehandelt.

Die Sorge vor einer starken globalen Rezession ist weiterhin das bestimmende Thema am Ölmarkt und so wurde die Rohölpreise erstmals seit Ende September wieder unter die 90-Dollar-Marke gehandelt. Ein Niveau, das wir auch schon vor Ausbruch des Krieges in der Ukraine hatten. Auch die Gasöl-Notierungen bewegen sich langsam in diese Richtung, haben hier aber noch eine kleine Wegstrecke vor sich.
Ob die Anfang Dezember in Kraft tretenden neuen EU-Sanktionen und/oder der geplante Preisdeckel auf russisches Öl den Rückgang aufhalten können, ist derzeit schwer abschätzbar.
Sicher ist, dass sich die bisher sehr milden Temperaturen in Mitteleuropa zuletzt recht positiv auf die Entwicklung der Ölpreise, aber auch Gas-Notierungen ausgewirkt hat.
Die Versorgungslage, vor allem mit Destillaten bleibt aber kritisch und steht weiterhin auf recht wackeligen Beinen. Die globalen Bestände liegen hier auf einem langfristig sehr niedrigen Niveau. Ein plötzlicher starker Anstieg der Nachfrage könnte hier durchaus wieder zu Engpässen führen.
Nach einer recht ereignisreichen letzten Woche, fokussieren sich die Marktteilnehmer in diesen Tagen wieder verstärkt auf die neuen US-Ölbestandsdaten und auf neue Hinweise zu den tatsächlichen Fördermengen der OPECplus-Staaten. Anfang Dezember treffen sich diese dann wieder, um über die weitere Förderpolitik zu beraten.

Am Devisenmarkt legte der Euro im Vergleich zum US-Dollar am Freitag zunächst weiter zu und nahm sogar Kurs auf die 1,04-Dollar-Marke. Diese konnte aber nicht überschritten werdend so gab es zu Handelsschluss wohl Gewinnmitnahmen. Heute Morgen startet unsere Gemeinschaftswährung bislang aber deutlich schwächer in den asiatisch geprägten Handel.

Trotz der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande den Abwärtstrend der letzten Wochen wohl auch heute fortsetzen können. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten. Mittlerweile haben die Notierungen angesichts der Situation an den Energiemärkten ein wieder durchaus attraktives Niveau erreicht. Seit Kriegsausbruch konnte nicht mehr so günstig bestellt werden wie heute. Dies wirkt sich entsprechet auf die Nachfrage aus, die seit Anfang November wieder auf einem durchaus hohen Niveau liegt. Entsprechend stagniert der Rückgang der Lieferzeiten, die regional immer noch bei mehreren Wochen liegen. Wer mit dem Vorrat nicht über den Winter kommt, sollte daher mit der Bestellung nicht zu lange warten.
18.11.2022, 08:33 Uhr
Die Ölpreise haben gestern weiter deutlich an Wert verloren. Rohöl der Sorte Brent steht auf dem niedrigsten Stand seit Anfang Oktober, Gasöl in Euro ist so günstig wie seit April nicht mehr. In Folge geben auch mit die Heizöl-Notierierungn weiter nach. Mehr
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf weiter deutlich an Wert verloren. Rohöl der Sorte Brent steht auf dem niedrigsten Stand seit Anfang Oktober, Gasöl in Euro ist so günstig wie seit April nicht mehr. In Folge geht es erfreulicherweise auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach unten.

Aktuell stehen die Januar-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei gut 90 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Dezember kostet zur Stunde 965 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar knapp behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,0370 Dollar gehandelt.

Es war wieder eine sehr gute Woche am Ölmarkt, zumindest aus Verbrauchersicht! Die bei den Marktteilnehmern zuletzt wieder aufkommenden Sorgen vor einer Angebotsverknappung wurden durch die Monatsberichte von EIA, OPEC und IEA ein wenig beiseite geschoben und es traten wieder Konjunktursorgen in den Vordergrund. Nur der Raketeneinschlag auf polnischem Gebiet sorgte zur Wochenmitte brachte einen kurzen und nur vorübergehenden Anstieg der Rohölpreise.
Hauptthema ist derzeit wieder China, wo die Corona-Neuinfektionen zuletzt wieder deutlich zugenommen haben. Auch wenn es zuletzt einige Lockerungen bezüglich der Quarantänezeiten gegeben hat, bleibt es zumindest vorerst bei großflächigen Lockdowns, die nicht nur die Wirtschaftsleistung in der Volkrepublik selbst schwächen, sondern sich auch negativ auf die ohnehin schon stark belasteten Lieferketten und somit auch auf andere Wirtschaftsräume auswirken.
Zweites belastendes Thema sind natürlich die stark steigenden Zinsen, die sich ebenfalls dämpfend auf die Konjunkturentwicklung auswirken. Der Philadelphia Fed Herstellungsindex brach gestern auf einen negativen Wert von 19,4 ein. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Minus von 6,2 gerechnet.
Dass die USA die Zügel gegen den Iran nun wieder stärker anzieht und zahlreiche Sanktionen gegen Unternehmen verhängt hat, die das Umgehen des Ölembargos ermöglichen, blieb am Ölmarkt gestern nur eine Randnotiz.

Am Devisenmarkt tat sich gestern nicht viel und der Euro ging im Vergleich zum US-Dollar nur mit kleinen Verlusten aus dem Handel. Derzeit wird heftig darüber spekuliert, ob die US-Notenbank das künftige Tempo bei den Zinserhöhung reduzieren oder den zuletzt sehr restriktiven Kurs beibehalten wird. Der recht robuste US-Arbeitsmarkt spricht eher für letzteres. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ist im Vergleich zur Vorwoche wieder etwas zurückgegangen.

Erfreuliches gibt es weiterhin vom deutschen Inlandsmarkt zu berichten, wo die Heizölpreise den Abwärtstrend der letzten Wochen auch gestern fortsetzen konnten. Geht es nach aktuellen Berechnungen und ersten Preistendenzen, sind auch heute wieder Abschläge in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter zu erwarten. Innerhalb von nur knapp sechs Wochen haben die Notierungen um rund 40 Cent pro Liter nachgeben, was bei einer durchschnittlichen Bestellmenge von 2.500 Liter immerhin 1.000 Euro ausmacht. Wer im Winter nochmals nachtanken muss und auf der sicheren Seite stehen will, sollte auf diesem Niveau durchaus schon jetzt bestellen, zumals die Lieferzeiten in vielen Regionen immer noch recht lang sind.