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Marktbericht vom 24.04.2006
Nach der Ölpreis-Rallye der vergangenen Tage und Wochen, die beinahe täglich neue Rekordstände hervorbrachte, deutet vieles darauf hin, dass an den Börsen nun erstmal Gewinne mitgenommen werden und sich die Lage kurzfristig etwas entspannen könnte.
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Aktuell pendeln die Rohöl-Futures, sowohl der Sorte "WTI" also auch der Nordseemarke "Brent", aber weiterhin um die 75 Dollar pro Barrel. Erneut ein wenig schwächer präsentiert sich der US-Dollar bei Werten von 80,7 Euro-Cent für einen "Greenback".
Die hohen Ölpreise waren auch Thema auf dem G7-Treffen vom vergangenen Wochenende, wo zur Erforschung neuer Ölvorkommen, verstärkten Investitionen in Ölverarbeitungskapazitäten und auch zu einem effizienteren und sparsameren Umgang mit Energie aufgerufen wurde.
Es wird befürchtet, dass sich die enorm gestiegenen Energiepreise schon bald auf das weltweite Wirtschaftswachstum auswirken könnten.
Währendessen ist im Atom-Konflikt weiterhin keine diplomatische Lösung in Sicht. Der Iran bezeichnet sein Atom-Programm als "unumkehrbar", die USA fordern ihre Verbündeten im Gegenzug zu wirtschaftliche Sanktionen auf.
Am kommenden Freitag läuft die gesetzte Frist des UN-Sicherheitsrates zum Stopp der Urananreicherung ab.
Am Devisenmarkt zeigt sich der Euro unvermindert robust und steuert auf die Marke von 1,24 Dollar zu. Marktexperten erwarten verstärkt Umschichtungen von Währungsreserven verschiedener Notenbanken von Dollar zu Euro.
Am heimische Heizölmarkt drosseln die ebenfalls stark gestiegenen Heizölpreise die zaghaften Bestrebungen mancher Verbraucher, zur rechtzeitigen und vorausschauenden Einlagerung zunehmend ab. Obwohl es derzeit schwer vorstellbar ist, dass sich das aktuelle Preisniveau im nachhinein als günstig erweisen könnte, ist dies leider nicht ausgeschlossen.
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Die Konsolidierung der Rohölmärkte auf hohem Niveau geht vorerst - auch gestützt durch die gestern veröffentlichen US-Lagerbestandsdaten - weiter, ohne das Aussicht auf weit reichende Entspannung besteht.
Die Rekord-Rally am Rohölmarkt geht weiter. Sorgen über eine Eskalation im Iran-Konflikt und eine Benzinverknappung in den USA sorgen, für beinahe täglich neue Rekordstände.