Heizölpreis-Prognose 02/2018 bis 03/2019

Gepostet am 20. Feb. 2018 in News

Die Heizölpreise in Deutschland haben in den letzten drei Wochen eine erfreuliche Entwicklung hinter sich, auch wenn die Kurspfeile seit ein paar Tagen leider wieder nach oben zeigen.

Seit Ende Oktober konnte nicht mehr so günstig geordert werden, wie in diesen Tagen und dies honorieren die Verbraucher auch mit zahlreichen Bestellungen.
Eine ähnlich hohe Nachfrage war zuletzt Anfang Mai letzten Jahres zu beobachten.
Natürlich spielt dabei auch die Witterung ein gewisse Rolle, denn nach dem nahezu frostlosen Januar, geht es mit den Temperaturen im Februar endlich nach unten, sodass wir im Rückblick vielleicht doch noch von einer Art „Winter“ sprechen können.
Es zeigt aber auch, wie gut informiert die Verbraucher mittlerweile u. a. über unsere Plattform sind und das ist sehr erfreulich.
Denn durch das geschickte Ausnutzen von Marktschwankungen lässt sich sehr viel Geld sparen und der ohnehin seit mehr als drei Jahren bestehende Preisvorsprung im Vergleich zu Erdgas (siehe unten), wird für den Einzelnen in der Regel noch deutlich größer. Gaskunden haben die Möglichkeit des selbstbestimmten Einkaufs in dieser Form ja bekanntlich nicht.
Profitiert haben die Ölheizer in letzter Zeit auch von einem sehr starken Euro , der zwischenzeitlich immer mal wieder auf den höchsten Stand seit Ende 2014 klettert.
Im Vergleich zum Februar 2017 steht die Gemeinschaftswährung im Vergleich zur „Ölwährung“ US-Dollar derzeit knapp 20 Prozent höher, was den Import von Rohöl entsprechend verbilligt.
Der nachfolgende Chart zeigt den Dollarkurs im Vergleich zum Euro, der also in letzter Zeit entprechend gefallen ist.
Wie geht es nun weiter mit den Heizölpreisen?
Wir sind der Meinung, dass die Notierungen in den nächsten Wochen und Monaten nur noch geringes Abwärtspotenzial haben .
Die US-Schieferölmengen werden auf den Rohölmarkt drücken und die fehlenden Mengen von OPEC und Co. mehr als kompensieren.
Bleibt die Nachfrage allerdings auf hohem Niveau, so wie es derzeit aussieht, wird das Überangebot aber begrenzt und die weltweiten Lagerbestände auf einem relativ niedrigem Niveau in Nähe des Fünf-Jahres-Durchschnitts bleiben.
Der Druck auf die Ölpreise dürfte sich also in Grenzen halten!
Da auch der Euro sein größtes Aufwärtspotenzial ausgeschöpft haben sollte , sehen wir die Heizölpreise auf Sicht von ca. vier Wochen auf ähnlichem, bestenfalls etwas schwächerem Niveau, als heute.
Wer lieber auf der sicheren Seite stehen will, sollte jedoch bereits jetzt bestellen, denn gerade in der längerfristigen Betrachtung stehen die Heizöl-Notierungen derzeit auf einem sehr attraktiven Niveau.