Heizöl-News vom 14.10.2015


Heizöl-Markt aktuell: Internationale Energieagentur schickt Ölpreise weiter auf Talfahrt!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern nach Veröffentlichung des Monatsreports der Internationalen Energieagentur weiter nachgegeben und sorgen dafür, dass heute erfreulicherweise auch die Heizöl-Notierungen mit weiteren deutlichen Abschlägen in den Tag starten werden.

Aktuell stehen die November-Kontrakte der Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 49,25 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 46,70 Dollar. Der Euro kann sich bei Werten um 1,14 US-Dollar erneut gut behaupten.

Nach den nicht unbedingt schlecht ausgefallenen Konjunkturdaten aus China, starteten die Rohölpreise gestern mit einer Seitwärtstendenz in den europäisch geprägten Handel.
Als gegen 10 Uhr der Monatsreport der Internationalen Energieagentur (IEA) mit Sitz in Paris veröffentlicht wurde, setzte der Ölkomplex seine Talfahrt vom Vortag dann aber weiter fort.
Denn entgegen den Prognosen von OPEC und US-Energieministerium geht man hier von einer Abschwächung der globalen Ölnachfrage im nächsten Jahr aus.
Auch der ZEW-Konjunkturerwartungsindex aus Deutschland verfehlte mit plus 1,9 Prozent die Erwartung von 6 Prozent, während EU-weit die Analysenschätzung getroffen wurde.
Am späten Nachmittag konnten sich die Ölpreise kurzzeitig wieder etwas erholen, bevor im späten US-Handel erneut eine Verkaufswelle einsetzte.

Am Devisenmarkt kann der Euro derzeit weiterhin von den Spekulationen um eine mögliche Zinswende in den USA profitieren. Derzeit deutet einiges darauf hin, dass diese wohl erst im nächsten Jahr kommen wird, fielen doch wichtige Konjunkturdaten in letzter Zeit eher negativ aus.

So werden die Heizölpreise heute erneut die Vorgaben vom Ölmarkt aufnehmen können und den zweiten Tag in Folge mit schönen Abschlägen in den Handel gehen. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus in einer Größenordnung von rund einem Cent pro Liter erwarten. Eine Bevorratung auf aktuellem Niveau scheint derzeit sehr vorteilhaft zu sein.

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vom Oktober 2015