Heizöl-News vom 06.01.2016


Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise und Euro schwächer!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen Handelsverlauf, nach einer längeren Konsolidierungsphase, wieder den Weg nach unten gesucht und setzen diesen heute Morgen fort. Da aber auch der Euro erneut einen Schwächeanfall erlitt, werden die Heizöl-Notierungen nur stabil bis leicht nachgebend starten.

Aktuell stehen die Februar-Kontrakte der Nordsee Ölmarke "Brent" bei 35,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde nur noch 35,45 Dollar. Der Euro fällt weiter deutlich auf Werte um 1,0725 Dollar zurück.

Vom Start weg gerieten die Rohölpreise gestern unter Druck, wenn auch anfangs nur leicht.
Gute deutsche Arbeitsmarktzahlen konnten die schwachen chinesischen Konjunkturdaten nicht aufwiegen und auch die Spannungen zwischen Saudi Arabien und dem Iran werden am Ölmarkt derzeit eher gelassen gesehen.
Mit einsetzendem US-Handel nahm der Druck auf die Notierungen dann deutlich zu, obwohl es keine neuen fundamentalen Einflüsse gab.
Nach Handelsschluss veröffentlichte das American Petroleum Institute (API) wie üblich am Dienstagabend ihre wöchentlichen US-Ölbestandsdaten und diese waren ein weiteres mal bearish zu werten.
Mit einem Plus von in Summe gut sieben Millionen Barrel wurde die Analysenschätzung von plus 4,2 Mio. Fass deutlich übertroffen.
Entsprechend schwach startet der Ölkomplex auch in den heutigen Handel.

Am Devisenmarkt bleibt der Euro unter Druck und beschleunigte gestern seine Talfahrt der letzten Tage. Schlussendlich verlor die Gemeinschaftswährung im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar rund einen Dollar-Cent und steht nun auf dem niedrigsten Stand seit mehr als vier Wochen.

Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach nur mit geringen Abschlägen in den heutigen Handelstag starten. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus von bestenfalls 0,3 Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der seit gut drei Wochen existente Seitwärtstrend weiter fort.

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vom Januar 2016