Heizöl-News vom 17.03.2014


Heizöl-Markt aktuell: Preise ziehen weiter an!

 
Nachdem die Heizöl-Notierungen bereits am Freitag mit Aufschlägen aus der Woche gegangen sind, sieht es heute leider nach einer weiteren Verteuerung aus. Schuld daran sind die gestiegenen internationalen Ölpreise, während sich der Euro gut behaupten konnte.

Aktuell stehen die Mai-Kontrakte der europäischen Ölsorte „Brent“ bei 108 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl „West Texas Intermediate“ kostet zur Stunde knapp 99 Dollar. Der Euro kann leicht auf Werte um 1,3890 US-Dollar zulegen.

Am Freitag überwogen zunächst eindeutig die bullishen Markteinflüsse, sodass die Marschrichtung für die Rohölpreise nur nach oben gerichtet sein konnte.
So korrigierte die IEA (Internationale Energieagentur) in ihrem neuen Monatsbericht die Prognose zum weltweiten Ölverbrauch um 100.000 Barrel pro Tag, auf nunmehr 92,7 Mio. bpd (Barrel per day) nach oben.
Wenig später gab es gute Zahlen vom europäischen Arbeitsmarkt, denn hier ist die Anzahl der Erwerbstätigen im 4. Quartal überraschend um 0,1 Prozent gestiegen.
Am Nachmittag wurde der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan für den Monat März mit 79,9 Punkten veröffentlicht, der deutlich unter der Analystenschätzung von 82 Zählern lag.
Zu diesem Zeitpunkt lag der Fokus der Marktteilnehmer wohl aber schon auf das anstehende Referendum auf der Krim, das ja nach wie vor viel Konfliktpotenzial in sich birgt.

Am Devisenmarkt konnte der Euro von den eher schwachen US-Konjunkturdaten profitieren und zeitweise sogar wieder über die 1,39-Dollar-Marke ansteigen. Nun warten die Markteilnehmer auf die Reaktion auf das Krim-Referendum.

Die Heizölpreise starten leider mit weiteren Aufschlägen in die neue Handelswoche, wobei diese nach aktuellen Berechnungen mit maximal einem halben Cent pro Liter im moderaten Rahmen bleiben sollten. Nach wie vor gilt, dass wer auf der sicheren Seite stehen will, lieber heute als morgen bestellen sollte!

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vom März 2014