Heizöl-News vom 28.09.2015


Heizöl-Markt aktuell: Preise zum Wochenauftakt stabil!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich am Freitag in einer engen Spanne seitwärts bewegt. Auch der Euro zeigte sich gegenüber der Ölwährung US-Dollar stabil und so werden auch die Heizöl-Notierungen heute kaum verändert bis leicht nachgebend in die neue Handelswoche starten.

Aktuell stehen die November-Futures der Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 48,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 45,30 Dollar. Der Euro kann sich bei Werten um 1,1175 US-Dollar gut behaupten.

Bis zum frühen Nachmittag traten die Rohölpreise, bei allerdings verhältnismäßig regen Umsätzen, mehr oder weniger auf der Stelle.
Erst als aus den USA das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal mit einem Plus von 3,9 Prozent veröffentlicht wurden, zogen die Futures deutlich an.
Analysten hatte im Vorfeld lediglich mit 3,7 Prozent gerechnet. Im ersten Quartal wuchs die US-Wirtschaft lediglich mit 0,6 Prozent.
Auch der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan konnte per September die Prognose von 77 Punkten mit 78,2 Zählern übertreffen, während der Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor die Erwartungen mit 55,6 Punkten bestätigen konnte.
Im späten Handel setzten dann aber wieder die ersten Gewinnmitnahmen ein und auch heute Morgen in Asien ging es weiter leicht nach unten.


Am Devisenmarkt konnte sich der Euro, trotz der insgesamt recht guten Wirtschaftsindikatoren aus den USA, gegenüber dem US-Dollar wacker schlagen und letztendlich sogar mit einem leichten Kursplus aus dem Handel gehen.

Die deutschen Heizölpreise werden nach diesen Vorgaben kaum verändert in die neue Handelswoche starten. Erste Berechnungen lassenden leichtes Minus von bis zu 0,3 Cent pro Liter erwarten. Die Nachfrage hat sich in den letzten Tagen deutlich abgeschwächt, obwohl das Preisniveau nach wie vor äußerst attraktiv ist.

Newsmeldungen
vom September 2015