Heizöl-News vom 25.09.2015


Heizöl-Markt aktuell: Leichter Preisanstieg!

 
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben sich im gestrigen Handelsverlauf in einer engen Spanne seitwärts bewegt und schlussendlich leichte Gewinne verbucht. Da gleichzeitig der Euro gegenüber der Ölwährung US-Dollar Verluste hinnehmen musste, werden die Heizöl-Notierungen heute leider mit Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die November-Futures der Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 48,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 44,30 Dollar. Der Euro kann sich bei Werten um 1,1150 US-Dollar nur knapp behaupten.

Die gestern veröffentlichten Konjunkturdaten fielen durchwachsen aus.
Den Anfang macht der GfK-Konsumklimaindex aus Deutschland, der per Oktober bei 9,6 statt wie erwartet 9,8 Punkten lag, während der Ifo-Geschäftsklimaindex per September die Schätzung von 108 mit 108,5 Zählern übertreffen konnte.
Am Nachmittag gab es zunächst schwache Zahlen aus den USA, denn hier ging der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter per August um zwei Prozent zurück.
Positiv überraschten dann aber die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, die mit 267.000 unter der Prognose von 271.000 blieben und auch die Verkäufe neuer Häuser konnte mit 552.000 Einheiten die Erwartung von 515.000 deutlich übertreffen.
Entsprechend pendelten auch die Rohölpreise auf und ab und schlussendlich gab es nur ein kleines Plus von rund einem halben Dollar pro Barrel.

Am Devisenmarkt konnte der Euro zunächst deutlich zulegen und sogar fast die 1,13-Dollar-Marke durchbrechen. Später gab die Gemeinschaftswährung im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar aber wieder nach, unter anderem, weil US-Notenbank-Chefin Yellen in einer Rede durchblicken ließ, dass es wohl noch in diesem Jahr zur Zinswende in den USA kommen wird.

Die Heizölpreise werden nach diesen Vorgaben leider mit leichten mit moderaten Aufschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen lassen ein Plus von rund einem halben Cent pro Liter erwarten. Am äußerst günstigen Preisniveau ändern das aber natürlich kaum etwas.

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vom September 2015