Heizöl-News vom 01.02.2016


Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise stabilisieren sich!

 
Nach dem kräftigen Anstieg in der letzten Woche, können sich die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten derzeit wieder etwas stabilisieren, sodass auch die Heizöl-Notierungen hierzulande im Vergleich zum Freitag kaum verändert in die neue Handelswoche starten werden.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der Nordsee-Ölmarke "Brent" bei 35,30 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde knapp 33 Dollar. Der Euro verliert im Vergleich zum US-Dollar etwas an Wert und wird zur Stunde zu Kursen um 1,0850 US-Dollar gehandelt.

Auch am Freitag waren die Gerüchte und Spekulationen um mögliche Förderkürzungen das bestimmende Thema an den Ölmärkten, obwohl diese aus Kreisen der OPEC zwischenzeitlich dementiert wurden. Kurzzeitig kletterten die Brentöl-Futures sogar über die 36-Dollar-Marke.
An den vermeldeten Wirtschaftsindikationen konnte dies kaum gelegen haben, denn diese fielen überwiegend bearish aus.
So verfehlten die deutschen Einzelhandelsumsätze per Dezember mit einem Plus von 1,5 Prozent die Erwartungen der Analysten ebenso wie das US-Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal, das nur mit 0,7 Prozent, satt wie prognostiziert um 0,8 Prozent anstieg. Auch der Konjunkturerwartungsindex der Universität Michigan konnte per Januar die Prognose von 84,5 Punkten mit nur 82,7 Zählern nicht erreichen. Lediglich der Chicagoer Einkaufsmanagerindex lag per Januar mit 55,6 Punkten klar über der Analystenschätzung von 45 Zählern.
Schwach fielen heute Morgen auch die Vergleichszahlen aus China aus, denn mit einem Wert von nur 49,4 statt 49,6, ist hier weiterhin mit einer zurückgehende Wirtschaftstätigkeit zu rechnen, was die Ölpreise heute Morgen wieder etwas unter Druck bringt.

Am Devisenmarkt verlor der Euro am Freitag im Vergleich zur "Ölwährung" US-Dollar etwas an Wert, konnte sich aber weiterhin in der seit Anfang Dezember existenten Preisspanne zwischen 1,08 und 1,10 US-Dollar relativ stabil halten. Somit bleiben die Währungseinflüsse auf die Inlandspreise derzeit eher gering.

Die Heizölpreise werden nach diesen Vorgaben kaum verändert in die neue Handelswoche starten, nachdem in der letzten in Summe Aufschläge von mehr als zehn Prozent zu beklagen waren. Trotzdem stehen die Notierungen immer noch um über 25 Prozent unter dem ohnehin schon sehr günstigen Vorjahresniveau!

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