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Marktbericht vom 04.05.2003
Die letzte Woche beschriebenen „Förderkürzungen“ bescherten der OPEC nicht die erhoffte preistreibende Wirkung. Wie OPEC-Generalsekretär Alvaro Silva am Mittwoch verlauten ließ, ist es zwar noch zu früh um über weitere Reduzierungen der Quoten zu sprechen, allerdings werde man die Märkte beobachten und bei Unterschreitung des unteren Zielwertes von 22 US-$ pro Barrel im Juni bei der nächsten OPEC-Sitzung auch handeln.
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An der bearischen Tendenz konnten auch die wieder aufflammenden Unruhen im Förderland Nigeria – einem der wichtigsten Ölnationen – nichts ändern. Dort wollen die Ölarbeiter ihrer Forderung nach mehr Lohn durch Streiks den nötigen Nachdruck verleihen. Weitere preissenkende Faktoren sind die erwartete baldige Wiederaufnahme der irakischen Öllieferungen, sowie die weiterhin fehlenden Indikatoren für eine weltwirtschaftliche Konjunkturbelebung.
So lag die Nordseemarke Brent am Freitag in London bei rund 23,5 US-$/Barrel, während der OPEC-Korbpreis für den Juni-Kontrakt in New York mit ca. 25,5 US-$ gehandelt wurde. Schwach auch weiterhin der Dollar bei Kursen unter 0,90 Eurocent.
Die Heizölpreise haben zwischenzeitlich wieder ein äußerst interessantes Niveau erreicht. Im Dreijahresvergleich befinden wir uns derzeit am unteren Ende der Preisrange, wobei weitere Preissenkungen angesichts der oben beschriebenen Tatsachen natürlich nie auszuschließen sind. Dennoch – wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte allmählich daran denken, sich zu bevorraten.
Eine denkbare Alternative für Ölheizungsbesitzer mit großem Vorratslager ist eine Risikostreuung durch Ordern lediglich eines Jahresbedarfes. Somit ist das Risiko eines Versorgungsengpasses abgedeckt, sie behalten sich aber die Chance vor, die Märkte zu beobachten und einen eventuellen stärkeren Preisrückgang, zum Nachtanken zu nutzen. Dies ist eine Strategie aus dem Aktienmarkt, die sich zur Risikominimierung durchaus bewährt hat.
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Der Schwächeanfall des Dollars gegenüber dem Euro hat letzte Woche wieder für etwas fallenden Heizölpreise gesorgt.
Zwar beschloss die OPEC in ihrer Sitzung am Donnerstag eine Erhöhung der Förderquoten