Der Ölmarkt ist weiterhin sehr gut versorgt, und es wird auch in den kommenden Monaten mit einem Überangebot gerechnet. Dies wirkt grundsätzlich preisdämpfend auf die Ölpreise und damit auch auf die Heizölpreise.
Während sich der Konflikt rund um Grönland zuletzt etwas entspannt hat, richtet sich der Fokus nun wieder auf den Iran. US-Präsident Trump drohte Teheran mit einer "Armada", die eingesetzt werde, sollte der Iran erneut Demonstranten töten oder sein Atomprogramm wieder aufnehmen. Da der Iran zu den wichtigsten Ölexporteuren zählt, führen solche Aussagen zu steigenden Risikoaufschlägen und wirken preisstützend auf den Ölmarkt.
Auch andere geopolitische Krisenherde tragen weiter zu einer Risikoprämie bei und stützen damit insgesamt das Preisniveau am Ölmarkt.