Heizöl-Barometer - Aktuelle Lage am Ölmarkt

24.01.2020, 06:07 Uhr von Josef Weichslberger
Öl- und Heizölpreise auf sehr günstigem Niveau - Kaufkurse!
Die Rohölpreise sind in den letzten Tagen deutlich unter Druck geraten, obwohl es nach wie vor zu einer starken Einschränkung der libyischen Ölexporte kommt. Derzeit fehlen hier rund 0,8 Millionen Barrel pro Tag.
Zum Hauptbelastungsfaktor ist der Coronavirus geworden. Allgemein wird mit einer starken Einschränkung des Reiseverkehrs und in Folge mit einem deutlichen Rückgang der globalen Ölnachfrage gerechnet.
Auch die in dieser Woche weiter angestiegenen US-Ölbestände drücken weiter auf die Ölpreise, ebenso wie die mittlerweile sehr hohen Förderkapazitäten der OPEC-Länder, die aufgrund des Förderabkommens in letzter Zeit stetig gestiegen sind.
Heizöl-Preisrechner
Das spricht für steigende Heizölpreise
Das spricht für fallende Heizölpreise

Ausblick

Derzeit spricht nur wenig für steigende Rohöl- und somit auch Heizölpreise. Es darf aber nicht vergessen werden, dass es mittlerweile bereits einen starken Rückgang gegeben hat und die Notierungen auf einem äußerst günstigen Niveau liegen.
Eine technische Gegenbewegung ist jederzeit möglich!    

Prognose:
konstante Heizölpreise

FastEnergy-Tipp

Wir raten nach wie vor uneingeschränkt zum Kauf, auch wenn es vielleicht noch geringfüig nach unten gehen könnte. Den absoluten Tiefstand zu erwischen, ist ohnehin reine Glücksache.
Der Januar war im Schnitt der letzten zwanzig Jahren stets der günstigste Kaufmonat und es könnte gut sein, dass dies auch im Jahr 2020 wieder der Fall sein wird.

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Heizöl-Marktbericht

Freitag, 24.01.2020, 07:58 Uhr

Die Ölpreise haben sich gestern am späten Nachmittag nach Bekanntgabe der DOE-Ölbestandsdaten wieder erholt, nachdem es zuvor einen deutlichen Preisverfall gegeben hatte. In Folge werden die Heizöl-Notierungen mit leichten Aufschlägen starten.

Heizöl Preisrechner