Heizöl-Barometer - Aktuelle Lage am Ölmarkt

09.12.2019, 07:22 Uhr von Josef Weichslberger
OPEC-Beschluss ohne große Wirkung aber Saudis wollen zusätzlich kürzen - Heizölpreise relativ stabil
Die am OPEC-Förderabkommen beteiligten Staaten wollen die Produktionsmengen um weitere 500.000 Barrel pro Tag kürzen. Dies soll zunächst bis Ende März nächsten Jahres gelten. Ziel ist es, eine Überversorgung der Märkte zu verhindern und die Ölpreise stabil zu halten.
Zusätzlich hat Saudi-Arabien aber angekündigt, ihrerseits die vereinbarte Mengen um rund 0,4 Millionen Barrel unterschreiten zu wollen, vorausgesetzt die Partner halten sich an ihre Quoten. Ende des ersten Quartals soll die Maßnahme dann überprüft und eventuell eine Veränderung vorgenommen werden.
Somit dürfte in den nächsten Tagen und Wochen das Hauptaugenmerk der Börsianer wieder auf die Nachfrageseite und somit auf den Handelskonflikt zwischen den USA und China gerichtet sein.
Alle anderen Themen spielen derezeit nur eine untergeordnete Rolle.
Heizöl-Preisrechner
Das spricht für steigende Heizölpreise
Das spricht für fallende Heizölpreise

Ausblick

Der Handel an den Ölbörsen verläuft trotz der Kürzungsabsichten weiterhin in recht ruhigen Bahnen und derzeit sieht es ganz danach aus, als könnte sich der seit Wochen und Monaten existente Seitwärtstrend der Heizölpreise auch über den Jahreswechsel hinaus fortsetzen.

Prognose:
konstante Heizölpreise

FastEnergy-Tipp

Da wir also auch weiterhin keine größeren Preisveränderungen erwarten, sollten das Hauptaugenmerk derzeit auf die rechtzeitige Bestellung gelegt werden. Gerade in den Wintermonaten muss gebietsweite mit Lieferzeiten von mehreren Wochen gerechnet werden.
Generell sind die Heizölpreise in den Monaten Dezember und Januar in der langfristigen Betrachtung stets am günstigsten gewesen.
Daher kann man mit dem Heizölkauf derzeit wohl nur wenig falsch machen!

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Heizöl Preisrechner