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Marktbericht vom 01.06.2003
So wenig Neuigkeiten derzeit aus den Ölmärkten kommen, umso mehr Schlagzeilen produziert derzeit der schwächelnde Dollar, oder - je nach Betrachtungsweise - der starke Euro. Trotz positiver Konjunkturdaten aus den USA schaffte es der Dollar nicht, aus dem Abwärtkanal auszubrechen. Gut für unseren Heizölpreis, schlecht natürlich für die deutsche Exportwirtschaft.
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Wie von uns prognostiziert, veränderten sich die Heizölpreise letzte Woche kaum. Ein Nachgeben verhinderten die etwas steigenden Rohölpreise. Der Kurs für OPEC-Rohöl steht derzeit in NewYork bei 29,50 US-Dollar je Barrel, Nordseeöl "Brent" notiert in Londen an der IPE (International Petroleum Exchange) bei 26,30 US-Dollar. Äußerst schwach der Dollar - lediglich rund 84,4 Eurocent sind derzeit für einen "Greenback" zu bezahlen.
Saudi Arabien korrigierte letzte Woche seine Prognose für die eigenen Rohölreserven: Statt der bisher erwarteten 50 Jahre reichen die Vorkommen noch für ca. 70 Jahre. Zudem wolle man die Fördermengen ab Juni kürzen, um das von der OPEC angestrebte Produktionsziel nicht zu unterlaufen. Wieder ein Zeichen für die, unserer Einschätzung nach, derzeit relativ hohe Disziplin der OPEC-Staaten. Das nächste Treffen ist übrigens für den 11. Juni in Quatar angesetzt.
Unser Ausblick für diese Woche fällt ähnlich der der Vorwochen aus: Keine großen Veränderungen bei Heizöl!
Preise, die im Dreijahresvergleich am unteren Ende der Range liegen, können nur als Kaufkurse bezeichnet werden.
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Am 11. Juni findet in Quatar das nächste OPEC-Meeting statt. Zur Diskussion stehen wieder einmal
Die Ölmärkte haben eine stabile Seitwärtsbewegung eingeschlagen. Wenig weltpolitische Impulse