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Marktbericht vom 08.06.2004
Nach dem OPEC-Beschluss vom vergangenen Donnerstag, die Fördermengen um rund 2 Mio. Barrel pro Tag anzuheben, haben sich die Ölmärkte etwas entspannt und die Preise wieder nachgegeben.
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Aktuell notieren die Rohöl-Futures in NewYork bei 38,49 US-Dollar, während Nordseeöl "Brent" in London für 35,67 gehandelt wird. Der Euro behauptete sich auch vergangene Woche gegenüber dem Dollar, für den derzeit rund 81,40 Euro-Cent zu bezahlen sind.
Die Entscheidung der OPEC, die Fördermenge kurzfristig um 2 Mio. bpd, bei einem weiter steigenden Preis im August um nochmals 0,5 Mio. Barrel zu erhöhen, war erwartet worden und lag eher am unteren Ende der Erwartungen. Deshalb reagierten die Märkte anfangs auch mit stabilen, teils sogar leicht steigenden Preisen. Doch gegen Wochenschluss setzte sich unter den Marktteilnehmern dann doch die Meinung durch, dass zumindest eine negative Überraschung ausgeblieben ist und die OPEC doch handlungsbereit zu sein scheint. So kam es doch noch zu einem deutlichen Rückgang, dessen Fortgang jedoch äußerst unsicher ist.
Denn die schlechten Rahmenbedingungen haben nach wie vor Bestand. Der Öldurst aus Asien dürfte in Zukunft nur durch eine massive Ausweitung der Fördermengen zu löschen sein, die allerdings im Wesentlichen derzeit nur von Saudi Arabien und aus dem Irak kommen kann. Auf die Verlässlichkeit und die Bedingungen der Förderung aus Letztgenannten muss wohl nicht weiter eingegangen werden und auch Saudi Arabien ist mittlerweile von der Terrorwelle erfasst. Zudem produzierte die OPEC auch schon bisher weit über ihrem offiziellen Förderlimit.
Der Dollar bewegt sich schon seit Wochen in einer Preisrange zwischen 1,17 und gut 1,23 Euro und notiert wie bereits erwähnt derzeit am oberen Ende. Da dem Devisenmarkt aktuell die grossen Impulse fehlen, ist eine halbwegs seriöse Prognose derzeit nur schwer zu treffen. Größere Kursbewegungen dürften aber kurzfristig, bei normaler Nachrichtenlage, eher nicht erfolgen.
Die Heizölpreise haben sich deutlich von den Hochstständen gelöst und bieten für sicherheitsorientierte Verbraucher eine gute Gelegenheit zum Kauf. Nur sehr spekulative Ölheizungsbesitzer setzen auf einen weiteren, stärkeren Rückgang, für den die Vorzeichen aber nach wie vor - wie beschrieben - alles andere als gut sind.
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Auch in der vergangenen Woche waren die Ölpreise starken Schwankungen unterworfen. Während bis zum Mittwoch die Heizölpreise nachgaben, gab es gegen Ende wieder einen deutlichen Anstieg
Das derzeitige Auf und Ab an den internationalen Rohölmärkten scheint keine Ende zu nehmen. Nach stark steigenden Preisen zu Beginn der vergangenen Woche, gaben die Preise gegen Ende wieder nach