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Marktbericht vom 31.08.2006
Nach dem Preisrückgang zu Wochenbeginn, haben die Heizölpreise aufgrund der sehr hohen Nachfrage wieder den "Seitwärtsgang" eingelegt und folgen somit nur bedingt den guten Vorgaben der Ölbörsen.
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Dort werden die Futures auf WTI-Rohöl aktuell wieder leicht höher für rund 70,40 US-Dollar pro Barrel gehandelt, während Nordseeöl der Marke "Brent" in London noch bei 69,36 Dollar notiert. Die US-Währung gab etwas nach und ist derzeit rund 77,9 Euro-Cent wert.
Trotz der unnachgiebigen Haltung des Iran im Atomkonflikt, verbunden mit der Gefahr einer weiteren Zuspitzung, gingen in dieser Woche die Notierungen weiter nach unten.
Zunächst nahm der Tropensturm "Ernesto" nicht wie befürchtet erneut an Fahrt auf, sondern schwächte sich weiter ab.
Dann fielen auch noch die gestern veröffentlichen Zahlen zu den amerikanischen Öllagerbeständen sehr positiv aus. Sowohl bei Rohöl, als auch bei den Endprodukten gab es zur Vorwoche durchweg einen Bestandsaufbau.
Auch die sich abzeichnende Abkühlung der US-Wirtschaft, trägt einen entscheidenden Teil zur bearishen Grundstimmung bei, wobei sicher noch von keiner Trendwende am Ölmarkt gesprochen werden kann. Nach wie vor befinden wir uns mitten in der Hurrikansaison und gute Nachrichten vom Atomkonflikt sind nach aktueller Lage ebenfalls nicht zu erwarten.
Am Devisenmarkt konnte der Euro wieder etwas an Boden gewinnen, nachdem sich hier die Einschätzung durchsetzte, dass in den USA wohl mit einer längeren Zinsanhebungspause zu rechnen ist. Ein starker Euro würde die europäischen Ölimport verbilligen und sich entsprechend auch positiv auf die Heizölpreise auswirken.
Diese konnten in den letzen Tagen nicht vollständig den Rückgang der Rohölpreise mitgehen, da es aufgrund der sehr starken Nachfrage verbreitet zu Kapazitätsproblemen bei Raffinerien und auch in der Zustelllogistik des Handels gibt. Sicherheitsorientierten Verbrauchern kann aufgrund der beschriebenen Risiken weiter zum rechtzeitigen Kauf geraten werden. Vor allem in Deutschland wird die Mehrwertsteuererhöhung zu Jahresbeginn wohl weiter für eine rege Nachfrage in den kommenden Wochen sorgen.
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In einem relativ ruhigem Marktumfeld ist und bleibt der Atom-Konflikt mit dem Iran das entscheidende Thema am Ölmarkt, an dem sich die Preise weiterhin stabil zeigen.
Nach den teilweise heftigen Preisausschlägen an den internationalen Ölmärkten, vorrangig ausgelöst durch den Krieg im Libanon und den Atom-Konflikt mit dem Iran, scheinen sich die Preise nun wieder zu stabilisieren.