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Marktbericht vom 13.11.2006
Die Internationale Energie Agentur (IEA) hat ihre Prognose für die weltweite Ölnachfrage für das Jahr 2006 erneut leicht gesenkt und damit einen leichten Rückgang der Notierungen ausgelöst.
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Aktuell wird ein Barrel der Sorte "WTI" (West Texas Intermediate) für knapp 60 US-Dollar gehandelt, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet rund 57,50 Dollar. Die US-Währung verlor weiter an Boden und steht derzeit bei rund 77,7 Euro-Cent.
In Zeiten weitgehender politischer Entspannung, werden Meldung über Bestandsveränderungen oder Fördermengen an den Ölmärkten äußerst sensibel aufgenommen.
So trieb eine Meldung, wonach die Vorräte in Europa stark gefallen sein sollen, die Preise am Freitag an, die dann aber mit der leichten Revidierung des weltweiten Nachfragewachstums von bisher 1,2 auf 1,1 Prozent wieder nachgaben. Da die IEA ihre Prognose für das Jahr 2007 u.a. aufgrund des nach wie vor starken Wirtschaftswachstums in China und der steigende Handelsaktivitäten zwischen Europa und Asien beibehält, wird dies jedoch wohl kaum nachhaltige Wirkung erzielen.
Stärkere Beachtung dürfte hingegen die Einhaltung der Förderkürzungen der OPEC finden, über die es mittlerweile widersprüchliche Meldungen, aber kaum Fakten gibt.
Außerhalb der OPEC hat Norwegen derzeit Produktionsprobleme, die aber wohl nur kurzfristiger Art sein werden.
Äußerungen des chinesischen Notenbankchefs vom vergangenen Freitag, die Devisenreserven des Landes neu ordnen und dabei verstärkt Dollars verkaufen zu wollen, haben den Euro kurzzeitig zu Kursen um 1,29 US-Dollar verholfen. Einige Devisenexperten erwarten bei einer gleich bleibenden konjunkturellen Entwicklung einen Anstieg des Euros auf über 1,30 Dollar bis zum Jahresende.
Bis dahin ist es gar nicht mehr so weit und viele Verbraucher haben bereits in weiser Voraussicht gehandelt und rechtzeitig Heizöl bestellt. Das Geschäft hat sich jedenfalls merklich beruhigt und die Lieferzeiten haben sich weitgehend normalisiert. Der Heizölpreis tendiert seitwärts und bewegt sich weiterhin auf attraktivem Niveau.
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Schlechter als erwartet fielen die gestern veröffentlichten Zahlen zu den US-Lagerbeständen aus und zudem erhöhte die OPEC ihre Nachfrageprognose für 2007.
Seit Wochen pendeln die Rohöl-Futures um die psychologisch und charttechnisch wichtige 60-Dollar-Marke, ohne diese nachhaltig und dauerhaft unterschreiten zu können.