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Marktbericht vom 07.12.2006
Vorweihnachtliche Ruhe scheint an den Ölmärkten eingekehrt zu sein. Bei ruhigem Handel ohne marktbewegende Neuigkeiten tendieren die Ölpreise unter relativ geringen Schwankungen seitwärts.
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Aktuell notieren die WTI-Rohöl-Futures bei rund 62,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet gut einen Dollar mehr. Die US-Währung zeigt sich weiterhin schwach bei Kursen um gut 75 Euro-Cent für einen "Greenback".
Die gestern veröffentlichten Daten zu den US-Lagerbeständen reihten sich nahtlos in die Riege derzeit eher bedeutungsloser Nachrichten ein und riefen an den Märkten kaum eine Reaktion hervor.
Zwar wird der leichte Bestandsabbau eher "bullish" gewertet, doch sorgen Prognosen auf milderes Wetter und die Charttechnik für das entsprechende Gegengewicht.
Spannend dürfte es erst nächste Woche wieder werden, wenn sich die OPEC zu weiteren Förderkürzungen berät.
Bis dahin werden wohl weiter die Wetterämter den Preis bestimmen.
Am Devisenmarkt steht heute eine Sitzung der Europäischen Zentral Bank an, die weiteren Aufschluss für die künftige Zinsentwicklung in Europa bringen soll. Im Vorfeld stabilisiert sich der Euro bei Werten um 1,33 Dollar.
Trotz der sehr attraktiven Preise, denken derzeit die Verbraucher wohl eher an die Weihnachtsgeschenke als an den Heizölvorrat, was bei diesen Temperaturen auch nicht verwunderlich ist. Trotzdem sollte in Deutschland im Hinblick auf die Mehrwertsteuererhöhung langsam ans Bestellen gedacht werden. Denn entscheidend für den Steuersatz ist der Zeitpunkt der Lieferung!
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Angesichts mangelnder fundamentaler Neuigkeiten bestimmen am Ölmarkt weiterhin die Wetterämter die Richtung und die ist für Rohöl zumindest kurzfristig bullish.
Ein weiterer, kräftiger Anstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar auf den höchsten Stand seit Frühjahr 2005 sorgt dafür, dass die jüngste Rallye am Ölmarkt bisher nur zu einem relativ geringen Preisanstieg bei Heizöl und Benzin führte.