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Marktbericht vom 14.12.2006
Im Vorfeld des heutigen OPEC-Treffens im nigerianischen Abuja sind die US-Lagerbestände deutlich gefallen. Die Rohöl-Notierungen haben entsprechend reagiert und wieder leicht zugelegt.
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Aktuell notieren die WTI-Futures bei rund 61,50 US-Dollar pro Barrel, Kontrakte auf Nordseeöl der Marke Brent bei knapp 62 Dollar. Der "Greenback" stabilisiert sich weiter bei Werten von 75,6 Euro-Cent.
Die allwöchentlich am Mittwoch Abend von Departement of Energy (DOE) und American Petroleum Institute (API) veröffentlichten Zahlen zu den Ölvorräten der USA, brachten durchweg einen Rückgang im Vergleich zur Vorwoche hervor.
Vor allem der sehr starke und auch unerwartete Abbau bei den Rohölbeständen überraschte die Marktteilnehmer, die im Vorfeld des heute stattfindenden OPEC-Treffens aber eher verhalten reagierten.
Denn sowohl eine Förderkürzung, wie es das Beratungsgremium des Kartells im Vorfeld vorgeschlagen hat, als auch eine Beibehaltung der aktuellen Liefermengen liegen hier im Bereich des Möglichen.
Unabhängig von der tatsächlichen Entscheidung wird es für das Kartell aber von großer Wichtigkeit sein, glaubhaft Disziplin und Geschlossenheit demonstrieren zu können.
Am Devisenmarkt konnte sich der Dollar aufgrund unerwartet guter Einzelhandelsumsätze in den USA weiter stabilisieren. Diese sind im November um ein Prozent gestiegen. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet.
Am Heizölmarkt setzt vor allem in Deutschland im Vorfeld der Mehrwertsteuererhöhung eine spürbare Belebung ein. Aber auch das allgemein sehr günstige Preisniveau bietet unabhängig davon eine gute Chance zur Bevorratung.
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Der Beschluss der OPEC vom vergangenen Donnerstag, die Fördermenge zum Februar 2007 offiziell erneut zu kürzen, sorgte zwar für leicht steigende Notierungen, eine grössere Reaktion blieb aber dennoch aus.
Angesichts mangelnder fundamentaler Neuigkeiten bestimmen am Ölmarkt weiterhin die Wetterämter die Richtung und die ist für Rohöl zumindest kurzfristig bullish.