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Marktbericht vom 21.12.2006
Die gestern Nachmittag veröffentlichen Daten zur Entwicklung der Öl-Lagerbestände in den USA, brachten erneut einen deutlichen Abbau bei Rohöl hervor, worauf die Märkte kurzfristig mit steigenden Notierungen reagierten.
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Aktuell hat sich die Lage wieder entspannt und die WTI-Futures notieren bei 63,40 US-Dollar pro Barrel. Ein Fass der Nordseemarke Brent kostet rund 62,80 US-Dollar, während die US-Währung weiter um die Marke 76 Euro-Cent pendelt.
Auf den ersten Blick haben die Bestandsdaten überrascht und so manchen Börsianer wohl auch geschockt.
DEO (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) meldeten übereinstimmend einen starken Abbau bei Rohöl von 6,3 bzw. 4,3 Mio. Barrel im Vergleich zur Vorwoche.
Das ist zwar verhältnismäßig viel, konnte die Börsianer aber nur kurzzeitig aus der vorweihnachtlichen Ruhe bringen, da die Vergleichswerte auf Jahresbasis keine Sorge zur Beunruhigung geben.
Außerdem konnte das hohe Niveau auf der Produktseite (Heizöl/Diesel und Benzin) verteidigt werden und die Wetterprognosen lassen keinen überhöhten Verbrauch in den nächsten Tagen erwarten.
Und so gaben die Preise wieder nach und lenkten in den Seitwärtstrend der letzten Tage ein, der sich wohl auch über die Jahreswende hinaus fortsetzen wird.
Auch am Devisenmarkt sind heuer keine größeren Kursschwankungen mehr zu erwarten. Der Euro hat sich bei Kursen um 1,32 US-Dollar eingependelt. Neue Impulse könnte der Markt von den anstehenden Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum im dritten Quartal bekommen.
Die Nachfrage nach Heizöl hat sich in den letzten Tagen deutlich belebt. Wie üblich um diese Zeit, prüfen die Verbraucher vor den Weihnachtstagen ihre Heizölbestände und sehen sich auf dem aktuellen Preisniveau nicht veranlasst, ein unnötiges Risiko einzugehen. Die Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland tut ihr Übriges.
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Nachdem die Vereinten Nationen nun doch erste Sanktionen gegen den Iran verabschiedet haben, stiegen die Preise an den internationalen Ölmärkten zunächst deutlich an, um dann nach Prognosen auf sehr mildes Wetter in den USA doch wieder nachzugeben.
Der Beschluss der OPEC vom vergangenen Donnerstag, die Fördermenge zum Februar 2007 offiziell erneut zu kürzen, sorgte zwar für leicht steigende Notierungen, eine grössere Reaktion blieb aber dennoch aus.