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Marktbericht vom 02.01.2007
Das neue Jahr hat am Rohöl- und Heizölmarkt sehr ruhig und unspektakulär begonnen. Bedeutende neue Einflüsse gibt es nicht - die alten Themen bestimmen auch zu Jahresbeginn den Handel.
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Aktuell notieren die Februar-Kontrakte auf WTI-Rohöl bei knapp 61 US-Dollar pro Barrel, die Brent-Futures pendeln um die 60-Dollar-Marke. Die US-Währung startet mit Kursen um 75,5 Euro-Cent in das neue Handelsjahr.
Weiterhin bestimmt die sehr milde Witterung in den USA und Europa das Börsengeschehen und drückt die bullishen Faktoren Iran-Konflikt und OPEC-Förderdrosselung in den Hintergrund.
Selbst der wiederum sehr deutliche Abbau bei den us-amerikanischen Öllagerbeständen in der letzten Woche blieb preislich ohne Folgen.
Allerdings geschah dies - wie üblich um diese Zeit - bei sehr dünnem Handel.
Trotzdem zeigte es sich, dass im Markt die fundamentalen Daten, auch wenn es sich hier nur um Temperaturwerte handelt, derzeit mindestens die gleiche Beachtung finden, als die Sorgen um den Iran-Konflikt und die OPEC-Bemühungen, die Öl-Fördermengen weiter zu drosseln.
So sagen auch viele Analysten für das neue Jahr stabile Ölpreise vorher, was angesichts der doch recht langen Seitwärtsbewegung im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres auch nicht unbedingt verwunderlich ist, aber sicher auch keine Gewähr auf das tatsächliche Eintreten sein kann.
Denn in der Vergangenheit lagen die meisten Einschätzungen doch weit neben dem Ist, was in einem Markt, der neben Angebot und Nachfrage auch noch stark politischen und meteorologischen Einflüssen unterliegt, wohl verziehen werden muss.
Deshalb ist es wohl auch klug, auf Prognosen zu verzichten.
Am Devisenmarkt erwarten die meisten Experten in diesem Jahr einen weiter steigenden Euro, was sicher unserer exportorientierten Wirtschaft schaden, andererseits die Ölrechnung entsprechend verbilligen würde.
Die Heizölpreise geben auch zu Beginn des neuen Jahres weiter nach. Der starke Euro, die leicht fallenden Rohölpreise und der bisher sehr milde Winter mit schwacher Nachfrage wirken sich entsprechend auf die Notierungen aus. Die Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland ist kaum spürbar und geht in den üblichen Marktschwankungen der letzten Wochen förmlich unter.
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Das extrem milde Wetter und gute Lagerbestandsdaten haben zu einem Sell-Out an den internationalen Ölmärkten geführt.
Nachdem die Vereinten Nationen nun doch erste Sanktionen gegen den Iran verabschiedet haben, stiegen die Preise an den internationalen Ölmärkten zunächst deutlich an, um dann nach Prognosen auf sehr mildes Wetter in den USA doch wieder nachzugeben.