Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind deutlich gefallen und erreichen aktuell das niedrigste Niveau seit Kriegsbeginn, was vor allem in der Südhälfte attraktive Konditionen bietet. Heute sieht es nach einem Anstieg von bis zu einem Cent pro Liter aus. Mittelfristig könnten mögliche Versorgungsengpässe und ein erhöhtes Bestellaufkommen in der zweiten Jahreshälfte die Preise wieder steigen lassen.
Marktbericht vom 26.05.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sind deutlich gefallen und erreichen aktuell das niedrigste Niveau seit Kriegsbeginn, was vor allem in der Südhälfte attraktive Konditionen bietet. Heute sieht es nach einem Anstieg von bis zu einem Cent pro Liter aus. Mittelfristig könnten mögliche Versorgungsengpässe und ein erhöhtes Bestellaufkommen in der zweiten Jahreshälfte die Preise wieder steigen lassen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern an den internationalen Märkten deutlich zurückgefallen, ziehen heute Morgen aber wieder leicht an. Bei den Heizöl-Notierungen ist mittlerweile ein durchaus attraktives Niveau erreicht, das eine hervorragende Kaufchance bietet.
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Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 98,20 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Juni kostet zur Stunde 1.068 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum Dollar gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1630 Dollar gehandelt.
Die sich bereits vor den Feiertagen anbahnende Lösung im Konflikt zwischen dem Iran und den USA scheint nun durchaus greifbar zu sein und entsprechend sind die Ölpreise gestern kräftig unter Druck geraten. Ob dies allerdings gerechtfertigt ist, muss sich in den nächsten Tagen zeigen, denn noch ist keine Vereinbarung unterzeichnet, auch wenn beide Seiten von großen Fortschritten berichten.
Es soll eine Absichtserklärung geben, die eine Waffenruhe von 60 Tagen beinhaltet und die auch eine Öffnung der Meerenge von Hormus vorsieht. Außerdem soll seitens der USA unter anderem die Blockade der iranischen Häfen weitgehend aufgegeben werden. Ob man sich beim Streitpunkt bezüglich der Atom-Aktivitäten des Iran einig werden wird, dürfte weiterhin eines der heikelsten Themen auf dem Weg zu einem langfristigen Frieden werden.
Dieser ist aber noch weit entfernt, denn heute Morgen wurde bereits wieder von US-Angriffen auf iranische Raketenstellungen sowie Booten berichtet, die Minen verlegen sollten.
Wie sich die aktuelle Situation auf die weitere Entwicklung der Ölpreise auswirken wird, darüber sind sich Händler und Analysten uneins. Nicht wenige erwarten auch im Fall eine Friedens in nächster Zeit wieder steigende Notierungen, da die Versorgungsengpässe in den nächsten Wochen und Monaten zunächst noch größer werden dürften, bevor sich die Lage wieder langsam normalisieren wird.
Am Devisenmarkt hat der Euro kurzzeitig von den neuen Ereignissen im Nahen Osten profitieren und im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar etwas zulegen können. Heute Morgen fällt unsere Gemeinschaftswährung aber schon wieder etwas zurück.
Die Heizölpreise sind gestern deutlich gefallen und liegen derzeit auf dem niedrigsten Niveau seit Kriegsbeginn. Vor allem in der Südhälfte ist unter Berücksichtigung der globalen Versorgungslage mittlerweile ein sehr attraktives Niveau erreicht, das gerade von Ölheizern mit knappen Vorrat unbedingt zur Einlagerung genutzt werden sollte. Generell ist spätestens ab der zweiten Jahreshälfte mit einem erhöhten Bestellaufkommen und damit verbunden logistischen Engpässen zu rechnen, was sich natürlich auch entsprechend negativ auf die Preise auswirken wird.
Die Ölpreise sind gestern weiter leicht zurückgefallen, was auf die Hoffnung auf eine Annäherung im Iran-Konflikt zurückzuführen ist. In Folge sind auch die Heizöl-Notierungen weiter gefallen und haben das niedrigste Niveau seit Anfang März erreicht.
Die Ölpreise sind gestern im Laufe des Tages immer stärker unter Druck geraten, nachdem die Marktteilnehmer wiederholt Hoffnung auf eine baldige Lösung im Iran-Konflikt geschöpft haben. In Folge starten die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen.