Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sinken aktuell weiter, da das vorläufige Iran-Abkommen die Ölpreise weiter drückt. Für den Tagesverlauf wird ein Rückgang von bis zu einem Cent pro Liter erwartet, hauptsächlich wegen der Hoffnung auf eine Normalisierung der Ölversorgung und der damit verbundenen geringeren geopolitischen Risiken.
Marktbericht vom 17.06.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise sinken aktuell weiter, da das vorläufige Iran-Abkommen die Ölpreise weiter drückt. Für den Tagesverlauf wird ein Rückgang von bis zu einem Cent pro Liter erwartet, hauptsächlich wegen der Hoffnung auf eine Normalisierung der Ölversorgung und der damit verbundenen geringeren geopolitischen Risiken.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind gestern im Laufe des Tages weiter gefallen und starten daher heute Morgen auf niedrigerem Niveau als gestern in den asiatisch geprägten Handel. Grund dafür ist weiterhin das vorläufige Iran-Abkommen und die Hoffnung auf eine weitere Normalisierung des Ölmarktes. In der Folge sinken auch die Heizölpreise weiter.
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Der Brent-Ölpreis ist gestern erstmals seit Anfang März wieder unter die wichtige Marke von 80 Dollar je Barrel gefallen. Auch heute deutet sich an den Ölbörsen zunächst an, dass die Nordsee-Sorte weiter unter Druck bleiben könnte.
Auslöser ist vor allem die Aussicht auf eine Einigung zwischen den USA und dem Iran. Viele Investoren ziehen sich deshalb derzeit aus dem Ölmarkt zurück. Die geopolitische Risikoprämie, die seit Beginn des Konflikts eingepreist wurde, wird nun zunehmend wieder abgebaut. Während zu Beginn der Spannungen noch viele Marktteilnehmer auf steigende Preise gesetzt hatten, ist nun genau die Gegenbewegung zu beobachten.
Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin die Straße von Hormus. Die bedeutende Meerenge soll am Freitag wieder geöffnet werden, sobald die USA und der Iran ihre Absichtserklärung unterzeichnet haben. Vor dem Krieg wurden über diese Route täglich rund 21 Millionen Barrel Öl transportiert. Entsprechend groß ist am Markt die Hoffnung, dass die Liefermengen bald wieder steigen.
Eine schnelle Rückkehr zur Normalität ist allerdings nicht sicher. Experten gehen eher davon aus, dass der Schiffsverkehr nur schrittweise wieder aufgenommen wird. Viele Reedereien dürften ihre Routen erst dann vollständig zurückverlegen, wenn die Lage dauerhaft stabil erscheint.
Gleichzeitig bestehen weiterhin politische Risiken. Der Iran hatte erneut erklärt, dass ein Abkommen ohne einen vollständigen Rückzug Israels aus dem Libanon nicht Bestand haben werde. Auch US-Präsident Trump mahnte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zuletzt zur Zurückhaltung im Libanon.
Neben der geopolitischen Entwicklung stehen heute auch der Monatsbericht der Internationalen Energieagentur IEA sowie die Zinssitzung der US-Notenbank Fed im Fokus. Der IEA-Bericht dürfte zeigen, wie die Behörde die aktuelle Lage und den weiteren Ausblick für den Ölmarkt bewertet. IEA-Chef Fatih Birol hatte zuletzt betont, dass die Straße von Hormus möglichst schnell wieder geöffnet werden müsse.
Noch größeren Einfluss könnten jedoch die Aussagen der Fed am Abend haben. Eine Zinserhöhung wird derzeit zwar nicht erwartet. Sollte die US-Notenbank aber Signale für einen möglichen Zinsschritt in naher Zukunft geben, könnte dies den Dollar stärken. Dadurch würden Ölkontrakte für Käufer außerhalb der USA teurer. Zudem könnten höhere Zinsen das Wirtschaftswachstum und damit auch die Ölnachfrage belasten.
An den Ölbörsen haben die Rohölpreise heute Morgen die Tiefstände des Vortags bereits leicht unterschritten. Die Heizölpreise hierzulande starten mit diesen Vorgaben erfreulicherweise mit weiteren Abschlägen. Aktuelle Berechnungen und erste Preisbewegungen lassen Preisrückgänge in einer Größenordnung von bis zu einem Cent pro Liter erwarten.
Die Ölpreise sind gestern weiter gesunken und starten heute Morgen auf dem niedrigsten Niveau seit Kriegsbeginn im Nahen Osten. In Folge fallen erfreulicherweise auch die Heizölpreise weiter.
Die Ölpreise starten heute Morgen deutlich niedriger in die neue Handelswoche. Grund dafür ist die lang ersehnte Einigung im Iran-Konflikt. In der Folge fallen auch die Heizöl-Notierungen auf ein neues Tief seit Kriegsbeginn.