Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen heute voraussichtlich um zwei bis drei Cent pro Liter, bedingt durch gestiegene Ölpreise nach geopolitischen Spannungen und einem reduzierten Angebot an Gasöl. Ein voraussichtlich bald deutlich steigendes Bestellaufkommen könnte weitere Preisaufschläge und längere Lieferzeiten verursachen.
Marktbericht vom 29.07.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen heute voraussichtlich um zwei bis drei Cent pro Liter, bedingt durch gestiegene Ölpreise nach geopolitischen Spannungen und einem reduzierten Angebot an Gasöl. Ein voraussichtlich bald deutlich steigendes Bestellaufkommen könnte weitere Preisaufschläge und längere Lieferzeiten verursachen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten verzeichnen heute querbeet wieder Aufschläge, nachdem sich die Futures in den letzten Tagen sehr unterschiedlich entwickelt haben. Entsprechend starten auch die Heizöl-Notierungen heute mit weiteren Aufschlägen.
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Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 88,30 Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung August kostet zur Stunde 1.270 Dollar. Der Euro zeigt sich gegenüber dem Dollar weiter wenig verändert und wird heute Morgen zu Kursen um 1,14 Dollar gehandelt.
Der Ölmarkt bleibt unberechenbar, wie US-Präsident Trump! Für eine Überraschung sorgte in der vergangenen Nacht aber der Iran, der wohl relativ unerwartet einen amerikanischen Stützpunkt in Jordanien angegriffen hat. Zudem wurden wohl drei Tanker attackiert und getroffen.
Somit ist die aufgrund der Feuerpause der vergangenen Tage erneut aufkommende Hoffnung auf eine Wiederaufnahme von Verhandlungen schon wieder im Keim erstickt und die Ölpreise streben wieder einheitlich nach oben.
Zuletzt gab es hier ja eine recht unterschiedliche Entwicklung zu beobachten. Während die Rohölpreise als bekanntes Spekulationsobjekt an den Börsen auf Talfahrt geschickt wurden, zogen die Gasöl-Futures aufgrund der knappen Versorgungslage weiter an. Zwar wird auch Gasöl auch den Warenterminmärkten gehandelt, steht dabei aber weit weniger im öffentlichen Interesse. Dafür geht es hier weniger um Spekulation, als vielmehr um Angebot und Nachfrage.
Das Angebot bleibt eben gerade bei Gasöl aufgrund der in weiten Teilen zerstörten bzw. beschädigten Raffinerien in Russland stark reduziert, auch wenn die kasachischen Ölexporte über das Schwarze Meer mittlerweile wieder angelaufen sind.
Die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute (API) fielen zusätzlich preistreibend aus. Bei Rohöl wurde ein überraschend deutliches Minus von über drei Millionen Barrel bekanntgegeben.
Am Devisenmarkt bleibt es in diesen Tagen bei einem weiterhin recht ruhigen Handel mit nur wenig Kursbewegung zwischen dem Euro und der Ölwährung US-Dollar.
Die Heizölpreise haben zuletzt auf hohem Niveau weiter zugelegt und starten leider auch heute mit Aufschlägen. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen zumindest aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von zwei bis drei Cent pro Liter erwarten. Dies bei einem weitern sehr ruhigen Marktlage, sprich einer schwachen Nachfrage. Das Bestellaufkommen wird in Bälde aber deutlich höher werden und dann könnte es schnell zu sehr langen Lieferzeiten und auch zu weiteren Preisaufschlägen kommen. Wir raten daher rechtzeitig zum Kauf, eventuell auch nur einer Teilmenge.
Die Ölpreise haben gestern nachgegeben und starten auch heute mit leichten Abschlägen in den Handel. Heizöl bleibt jedoch aufgrund der weiterhin steigenden Gasölpreise auf einem hohen Preisniveau.
Die Ölpreise starten nach der Rallye der letzten Tage und Wochen heute erfreulicherweise mit Abschlägen in die neue Handelswoche. Im Schlepptau befinden sich dabei auch die Heizöl-Notierungen.