Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten wegen gesunkener Gasölpreise mit Abschlägen in den Tag, bleiben insgesamt aber weitgehend stabil. Im Tagesverlauf könnten sie um bis zu zwei Cent pro Liter sinken; preisdämpfend wirkt auch die gesenkte Prognose für die weltweite Ölnachfrage.
Marktbericht vom 16.10.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise starten wegen gesunkener Gasölpreise mit Abschlägen in den Tag, bleiben insgesamt aber weitgehend stabil. Im Tagesverlauf könnten sie um bis zu zwei Cent pro Liter sinken; preisdämpfend wirkt auch die gesenkte Prognose für die weltweite Ölnachfrage.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben bislang kaum auf weiter deutlich gefallene Ölvorräte in den USA reagiert. Bei Gasöl geht es heute sogar nach unten, sodass auch die Heizöl-Notierungen mit Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten.
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Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 105,20 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im November kostet zur Stunde 1.417 Dollar. Der Euro kann sich im Vergleich zum US-Dollar erneut gut behaupten und wird heute Morgen zu Kursen um 1,1230 Dollar gehandelt.
Die Ölbestände in den USA sind in dieser Woche weiter deutlich gefallen und vor allem die Destillat- und Benzinvorräte bewegen sich weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.
In dieser Woche gab es aber vor allem bei Rohöl einen Rückgang von 8,6 Millionen Barrel, was zum Teil auch auf den Hurrikan "Isaias" zurückzuführen ist. Entsprechend ist auch der Rückgang der Ölförderung von knapp 14 auf 13,6 Millionen Barrel pro Tag zu erklären.
Die Gesamtnachfrage ist um knapp eine Million auf 21,4 Millionen Fass täglich angestiegen, sodass die Zahlen unterm Strich aber doch eindeutig als bullish, also preistreibend, gewertet wurden.
Preismildernd wirkte sicherlich der IEA-Monatsbericht vom Vortag, in dem die Prognose für die globale Ölnachfrage ein weiteres Mal nach unten korrigiert wurde und die Prüfung einer Lockerung von US-Sanktionen gegen Russlands Schattenflotte.
Eher symbolischen Charakter dürfte die Lockerung des russischen Exportverbotes haben, während im Golf-Konflikt vor den US-Zwischenwahlen mit keiner militärischen Aktion gerechnet wird.
Insgesamt hat sich an der angespannten Versorgungslage wenig geändert und die Freigabe strategischer Ölreserven ist sicherlich keine mittel- oder langfristige Lösung, sondern dienst lediglich dazu, Engpässen vorübergehend zu vermeiden, wie sie in afrikanischen und asiatischen Ländern bereits aufgetreten sind bzw. immer wieder auftreten.
Am Devisenmarkt gab es gestern wieder einen recht ruhigen Handel mit wenigen Kursbewegung des Euros im Vergleich zum US-Dollar. Auch heute dürfte sich daran wenig ändern, da keine wichtigen Ereignisse anstehen.
Die Heizölpreise hierzulande bleiben im Seitwärtstrend, auch wenn es heute zu weiteren Abschlägen kommen könnte. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von bis zu zwei Cent pro Liter erwarten. Die Aussichten auf eine nachhaltige Trendwende bleiben aber trübe und auch die derzeit wieder recht milden Temperaturen werden den Heizölverbrauch nicht dauerhaft niedrig halten können. Daher sollte der Tankvorrat weiterhin gut im Auge behalten und rechtzeitig bestellt werden.
Die Ölpreise haben sich gestern im Großen und Ganzen seitwärts bewegt und sind in etwa auf dem Ausgangsniveau aus dem Handel gegangen. Heute Morgen starten die Futures aber etwas leichter und somit auch die Heizöl-Notierungen.
Die Ölpreise haben gestern teils kräftig angezogen. Besonders bei Gasöl gab es deutliche Aufschläge, die sich bereits gestern auf die Heizöl-Notierungen ausgewirkt haben. Diese steigen heute leider weiter an.