Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen zum Tagesstart, vor allem wegen Sorgen um die Ölversorgung durch Konflikte im Nahen Osten und eines schwächeren Euro. Im Tagesverlauf könnten die Preise um einen halben bis einen Cent pro Liter zulegen.
Marktbericht vom 27.10.2026
Das Wichtigste in Kürze:
Die Heizölpreise steigen zum Tagesstart, vor allem wegen Sorgen um die Ölversorgung durch Konflikte im Nahen Osten und eines schwächeren Euro. Im Tagesverlauf könnten die Preise um einen halben bis einen Cent pro Liter zulegen.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern zum Wochenstart wieder deutlich zugelegt und die Brent-Futures dabei den höchsten Stand seit knapp einem halben Jahr erreicht. Im späten Handel gaben die Kurse zwar wieder etwas nach, die Heizöl-Notierungen starten heute aber trotzdem mit weiteren Aufschlägen.
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Aktuell stehen die Dezember-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 116,10 Dollar pro Barrel. Eine Tonne Gasöl zur Lieferung im November kostet zur Stunde 1.507 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen nur noch zu Kursen um 1,1150 Dollar gehandelt.
Die Unsicherheit vor den wohl nicht nur für die Politik in den USA so wichtigen Midterm-Wahlen ninmt täglich zu und mit dieser steigen auch die Ölpreise immer weiter an.
Die Brent-Futures steuern langsam, aber sicher auf die 120-Dollar-Marke zu, Gasöl ist kurz davor, neue Allzeithochs zu erreichen.
Der Markt rechnet mittlerweile fest mit einer erneuten Eskalation im Nahen Osten, sobald die Wahlen abgeschlossen sind, also voraussichtlich ab Mitte nächster Woche.
Saudi-Arabien sieht sich immer intensiveren Angriffen seitens der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen ausgesetzt, während die Rohölexporte aus dem Persischen Golf die vierte Woche in Folge zurückgegangen sind. Dies ist die Folge von permanenten Angriffen auf Öltanker bei der Durchfahrt durch die Meerenge von Hormus, aber auch im nördlichen Teil des Persischen Golfs nehmen die Angriffe zu.
In Libyen fallen die Ölexporte aufgrund eines Pipelineausfalls und die Ausfuhren des Iran sind mittlerweile mehr oder weniger sanktionsbedingt zum Erliegen gekommen.
Auch im Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist keine Entspannung in Sicht und die gegenseitigen Angriffe auf Ölanlagen werden trotz der von Trump angekündigten "Energie-Waffenruhe" fortgesetzt.
Sollte sich an der aktuellen Situation nichts ändern, dürfte es bald zu Versorgungsproblemen kommen. So warten die Händler mit Spannung auf neue Bestandsdaten aus den USA, die heute Abend nach Börsenschluss und morgen Nachmittag veröffentlicht werden.
Am Devisenmarkt ist der Euro gestern im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar wieder unter Druck geraten und auch heute Morgen zeigen die Kurspfeile im Vorfeld der morgigen Zinssitzung der US-Notenbank nach unten. Die meisten Händler erwarten für diese zwar noch keine Änderung, allgemein geht der Trend aber zu einer weiteren Strahlung in der Geldpolitik.
Keine guten Vorgaben für den heimischen Heizölmarkt, wo die Notierungen leider auch heute wieder etwas ansteigen werden. Zumindest lassen aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen aus morgendlicher Sicht ein Plus in einer Größenordnung von einem halben bis einem Cent pro Liter erwarten. Somit setzt sich der Seitwärtstrend der letzten Wochen auf hohem Niveau fort. Weiterhin ist keine Trendwende in Sicht, die Gefahr weiter steigender Heizölpreise bleibt hingegen hoch.
Die Ölpreise haben am Freitag wieder kräftig zugelegt und Rohöl ging auf Tageshoch aus dem Handel. Heute Morgen starten die Futures aber mit deutlichen Abschlägen in den asiatisch geprägten Handel, sodass auch die Heizöl-Notierungen im Laufe des Tages etw
Die Ölpreise haben gestern weitere Gewinne verbuchen können und starten auch heute Morgen im asiatisch geprägten Handel mit Aufschlägen. Entsprechend geht es leider auch mit den Heizöl-Notierungen hierzulande weiter nach oben.