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Marktbericht vom 06.04.2003
Welche große psychologische Rolle derzeit das Kriegsgeschehen im Irak an den internationalen Rohölmärkten spielt, wurde uns letzte Woche wieder verdeutlicht. Im gleichen Maße, als ein baldiges Kriegsende doch wieder wahrscheinlicher wurde, ging es auch mit den Ölpreisen nach unten. Derzeit wird also an den Märkten - unser letzte Woche beschriebenes - Szenario 3 gespielt.
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Die Kurse an der IPE in Londen für die Nordseemarke Brent liegen bei ca. 24,5 $/Barrel, während der Rohölpreis an der NYMEX in NewYork, bei knapp 28 US-$/Barrel gehandelt wird. Beide Notierungen liegen somit innerhalb der von der OPEC angestrebten Preisrange von 22 bis 28 US-$/Barrel. Der Dollar zeigte sich die letzten Tage wieder etwas erholt; derzeit werden rund 93 Euro-Cent bezahlt.
Die aktuellen Jahrestiefstände bei leichtem Heizöl, veranlassten bereits viele Verbraucher, ihre Tanks nach- oder sogar schon aufzufüllen. Dies ist nicht verwunderlich, denn das derzeitige Preisniveau kann im langfristigen Vergleich als durchaus attraktiv bezeichnet werden.
Wie es tatsächlich an den Märkten weitergeht, ist aus den Ihnen mittlerweile bekannten Gründen äußerst schwer vorhersehbar. Aktuell sieht es danach aus, als dass die guten Nachrichten und positiven Erwartungen aus dem Irak bereits in den Preisen enthalten sind. Umso höher ist da natürlich die Anfälligkeit für eine Gegenreaktion bei Negativmeldungen. Wir erwarten also wieder eine spannende und volatile Woche.
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31,20 €
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| 04.04.: | 207,50 $ | |
| 03.04.: | 218,50 $ |
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Die im Langzeitvergleich sehr günstigen Heizöl-Verbraucherpreise sorgten letzte Woche für eine rege Nachfrage, die gegen Ende der Woche die Preise wieder etwas ansteigen ließ.
Nach dem Preisverfall in der Vorwoche, der auf Hoffnungen auf ein schnelles Kriegsende beruhten, zogen die Preise vergangene Woche wieder an.