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Marktbericht vom 06.07.2003
Wie von uns prognostiziert, erlebten wir letzte Woche wieder einen relativ ruhigen Handelsverlauf an den internationalen Rohölmärkten. Zwar beeinflussten drohende Streiks in Nigeria, einem der wichtigsten Ölförderländer der Welt, sowie wieder einmal überraschend niedrige Bestandsdaten aus den USA kurzfristig das Geschehen, an der seit Wochen andauernden Seitwärtsbewegung konnte dies allerdings (noch) nichts ändern. Zu schwach ist derzeit die Inlandsnachfrage nach Heizöl.
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So notiert OPEC-Rohöl gegen Ende der Woche an der NYMEX in NewYork bei 30,40 US-Dollar pro Barrel rund einen Dollar höher als letzte Woche, während die Nordseemarke Brent in London weiterhin auf dem Niveau der Vorwoche bei 27,59 Dollar verharrt. Der Dollar steht trotz eines zwischenzeitlichen Schwächeanfalles derzeit wieder bei rund 87,30 Euro-Cent.
Letzten Meldungen zufolge entspannt sich die Lage in Nigeria, dem achtgrössten Ölexporteur der Welt, bereits wieder. Auch die Ölförderung aus dem Irak, der ein längerfristiges Verbleiben in der OPEC angekündigt hat, geht etwas zügiger voran als erwartet. Anhand der immer wieder aufflammenden Unruhen sind hier aber auch immer wieder Rückschläge zu erwarten. Am Devisenmarkt zeichnet sich derzeit kein klarer Trend ab. Zu wiedersprüchlich sind Wirtschaftsdaten sowohl in den USA als auch in Europa. In Japan hingegen scheint sich die Stimmung nach jahrelang andauernder Krisenstimmung allmählich wieder aufzuhellen.
Für diese Woche erwarten wir bei unverändert schwacher Nachfrage weiterhin stabile Heizöl- und Benzinpreise. Allerdings bergen die Unsicherheiten im Irak und Nigeria in der Summe ein gewisses Risikopotenzial für steigende Rohölpreise in sich.
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Die permanent niedrigen Ölvorräte in den USA und eine erstaunlich hohe Disziplin der Ölförderländer lassen den Rohölpreis auf das höchste Niveau seit vier Monaten steigen.
Ein relativ ruhiger Handelsverlauf wurde letzte Woche im Wesentlichen durch den wiedererstarkten Dollar beeinflusst.