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Marktbericht vom 13.07.2003
Die permanent niedrigen Ölvorräte in den USA und eine erstaunlich hohe Disziplin der Ölförderländer lassen den Rohölpreis auf das höchste Niveau seit vier Monaten steigen.
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An der NYMEX in NewYork stiegen die Preise gegen Ende der letzten Woche auf über 31 US-Dollar je Barrel, in Londen notiert Nordseeöl der Marke "Brent" bei rund 29 Dollar. Auch der Dollar ist wieder gestiegen und kostet derzeit 88,79 Euro-Cent.
Wie von uns schon des öfteren erwähnt, ist die Förderdisziplin vor allem der OPEC-Staaten derzeit äußerst hoch. Neuesten Marktdaten der Internationalen Energie Agentur (IEA) zufolge, sank die Förderung des Kartells (ohne Irak) im Monat Juni um 800.000 bpd (Barrel pro Tag) gegenüber dem Vormonat. Somit lag die OPEC-Produktion sogar um 125.000 bpd unter der offiziell beschlossenen Förderquote. Gleichzeitig bleiben die Lagerbestände in den Industrieländern auf sehr niedrigen Niveau und die Nachfrage aufgrund wirtschaftlicher Aufwärtstendenzen erhöht sich. Nicht zu vergessen der wieder anziehende Dollar, der eine schnellere wirtschaftliche Erholung in den USA vorwegnimmt.
Alles also schlechte Vorzeichen für fallende Heizölpreise. Dem gegenüber steht mittel- und langfristig lediglich die allmählich wieder anlaufende Förderung im Irak und die immer stärker werdende Position der Nicht-OPEC-Staaten an den internationalen Ölmärkten.
Aufgrund dieser Tatsachen können wir eine Bevorratung auf dem derzeitigen, immer noch günstigen Preisniveau weiterhin empfehlen. Nur sehr risikobewußte Käufer orientieren sich an unserem langfristigen Preischart und hoffen auf fallende Preise im Herbst.
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Auch die letzte Woche bescherte uns wieder leicht steigende Rohölpreise bei relativ schwacher Nachfrage.
Wie letzte Woche prognostiziert, erlebten wir diese Woche wieder einen relativ ruhigen Handelsverlauf an den internationalen Rohölmärkten.