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Marktbericht vom 03.08.2003
Wie allgemein erwartet und auch von uns prognostiziert, beließen die OPEC-Ölminister bei Ihrer offiziellen Sitzung am Donnerstag letzter Woche die offizielle Ölförderquote bei 25,4 Millionen Barrel pro Tag. Die Ölmärkte reagierten gelassen auf die Entscheidung, zogen aber gegen Ende der Woche wieder etwas kräftiger an.
So notieren die Futures auf OPEC-Öl in NewYork derzeit bei 32,30 US-Dollar/Barrel, während Nordseeöl "Brent" in London um die 30 Dollar gehandelt wird. Preistreibend für unsere Inlandsnotierungen verhält sich auch der Dollar: Er stieg im Wochenvergleich kräftig auf knapp 89 Euro-Cent.
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Was also den Verbraucher ärgert, freut den Investor in Öl-Aktien. Der permanent hohe Rohölpreis treibt die Gewinne der internationalen Ölkonzern in die Höhe. Selten hielten sich die Preise ohne akute Krisenängste solange auf so hohem Niveau. Die Gründe liegen vorrangig in der Geschlossenheit der OPEC-Mitglieder, die derzeit auch bereit zu sein scheinen, für ein hohes Preisniveau Marktanteile gegenüber Nicht-Opec-Staaten zu verlieren.
Eine Ölschwemme aus dem Irak ist jedenfalls vorerst nicht zu erwarten, was neben dem hohen Preisniveau als Hauptgrund für die OPEC-Entscheidung von letzter Woche genannt wurde.
Sorgen bereitet uns derzeit der wiedererstarkte Dollar, der unsere Heizölpreise gemeinsam mit den hohen Rohölpreisen wieder nach oben treiben könnte. Die Konjunkturdaten aus den USA deuten jedenfalls auf eine schnellere Belebung der amerikanischen Wirtschaft im Vergleich zu Europa hin, was die Kapitalflüsse wieder in Richtung Dollar lenken dürfte.
Somit bleibt derzeit zumindest kurzfristig wenig Hoffnung auf fallende Heizöl- und Benzinpreise.
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Unsere Prognose hat sich leider auch diese Woche bestätigt. Die Rohöl- und somit auch die Heizölpreise verharren trotz weiterhin schwacher Nachfrage
Diese alte Börsenwahrheit bewahrheitete sich letze Woche auch wiedereinmal an den internationalen Ölmärkten.