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| 04.08.: | 36,20 € |
| 15.08.: | 242,50 $ | |
| 14.08.: | 241,25 $ |
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Marktbericht vom 17.08.2003
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zeigt uns derzeit wieder einmal, was alles scheinbar "Unmögliche" tatsächlich doch möglich ist - leider im negativem Sinne. Der Stromausfall im Nordosten Nordamerikas verdeutlicht unsere totale Abhängigkeit von der Energieversorgung und lässt uns erahnen, welche Folgen z. B. eine Öl-Verknappung haben könnte.
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Trotzdem, die Rohstoffmärkte reagierten sehr gelassen auf diesen Zwischenfall. Rohöl an der NewYorker Terminbörse sank im Wochenvergleich sogar um gut einen Dollar pro Barrel auf rund 31 US-Dollar, Nordseeöl "Brent" in London ebenso auf 28,80 US-Dollar. Der Dollar zeigt sich kaum verändert bei 88 Euro-Cent für einen "Greenback".
Inwieweit die Meldung vom Anschlag auf die wichtige Pipline vom Irak in den Süden der Türkei Auswirkungen auf die Märkte hat, wird sich erst im Wochenverlauf zeigen, da diese erst nach Handelsschluss über die "Ticker rollte".
Auch die permanent niedrigen Rohölbestandsdaten müssen aus unserer Sicht nach dem Strom-Debakel neu bewertet werden. Der völlig liberalisierten Energiewirtschaft in Amerika ist nach dieser neuen Erfahrung anscheinend auch eine Unterversorgung mit Mineralöl zuzutrauen. Auch die Wirbelsturmsaison hat begonnen, was die Risiken zusätzlich durch unvorhersehbare Umwelteinflüsse erhöht.
Diese teils neuen Aspekte müssen bei der Markteinschätzung, zu den allgemeinen Gesetzen von Angebot und Nachfrage, mit aufgenommen werden.
Wer also bisher mit der Eindeckung mit Heizöl noch gewartet hat, vor dem Winter aber noch auftanken muss, sollte sich die derzeitigen Risiken des Marktes bewußt machen und Überlegungen anstellen, auf dem derzeitig doch sehr moderaten Preisniveau einzukaufen. Eine Spekulation könnte Ihnen teuer zu stehen kommen.
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Keine guten Neuigkeiten brachte die vergangene Woche für den deutschen Heizölmarkt.
Unsere Prognose hat sich leider auch diese Woche bestätigt. Die Rohöl- und somit auch die Heizölpreise verharren trotz weiterhin schwacher Nachfrage