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Marktbericht vom 18.04.2004
Auch die vergangene Woche war wieder überwiegend von steigenden Rohölpreisen und einem schwächelnden Euro geprägt, so dass ein Rückgang der Heizölpreise wieder in weite Ferne gerückt ist.
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Die Rohöl-Futures in NewYork stehen derzeit wieder auf einem Rekordniveau von knapp 38 US-Dollar, während die Kontrakte für Nordseeöl "Brent" um 33,60 Dollar gehandelt werden. Der Euro rutschte heuer erstmals wieder unter die Marke von 1,20 US-Dollar, so dass für den Greenback aktuell rund 83 Euro-Cent zu bezahlen sind.
Die Gründe für die angespannte Situation bei den Rohölpreisen sind vielfältig aber immer wieder die selben: Krieg bzw. Eskalation im Irak, latente Terrorängste, knappe Öl- bzw. Benzinvorräte in den USA und natürlich das permanente Bestreben der OPEC, die Fördermengen zu drosseln. Konträr dazu ist eine hohe Nachfrage aus dem asiatischen Bereich zu verzeichnen. Die Charttechnik tut ihr Übriges und weist ebenfalls den Weg nach oben.
Bisher kam entgegen der permanent steigenden Rohölpreis für die europäischen Ölverbraucher Unterstützung von einem ständig stärker werdenden Euro. Doch dieser Aufwärtstrend ist seit geraumer Zeit gestoppt und es droht eine weitere Abschwächung der Gemeinschaftswährung, was die hohen Rohölpreise verstärkt durchschlagen lassen würde. Der Hauptgrund hierfür ist in einer sehr robust einzustufenden US-Konjunktur zu sehen, die sich bereits in leicht erhöhten Inflationsraten niederschlägt. Dies wird aber US-Notenbankchef Alain Greenspan vielleicht schon im Sommer zu einer ersten Zinsanhebung zwingen, was ein Ende der sehr langen Zinssenkungsphase bedeuten und Anlagen in den US-Dollar wieder attraktiver machen würde. Auch charttechnisch ist der Euro an der der Unterstützung bei 1,19 US-Dollar angekommen. Hält diese nicht nachhaltig, ist ein weiterer Rückfall zu befürchten.
Alles in allem also keine guten Rahmenbedingungen für die anstehende Heizölbevorratungssaison. Wer das Risiko scheut, kauft auf aktuellem Niveau, auch wenn dies derzeit nicht unbedingt attraktiv erscheint. Im Rückblick könnte es sich als richtig erweisen.
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37,26 €
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Ein sich gegenüber dem US-Dollar weiter abschwächender Eurokurs verhinderte vergangene Woche trotz eines leichten Rückganges der Rohölpreise fallende Heizölnotierungen.
Die wöchentliche Veröffentlichung der amerikanischen Ölbestandsdaten, die in der Vorwoche durch einen Bestandsaufbau noch zu Preisreduzierungen führte, sorgten letzte Woche für das Gegenteil: