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Marktbericht vom 18.05.2006
Sorgen um ein sich abschwächendes Wirtschaftswachstum und relativ gut ausgefallene Lagerbestandsdaten sorgen dafür, dass die Ölpreise auch zur Wochenmitte weiter nachgeben.
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So notieren die Futures auf WTI-Rohöl aktuell bei 68,40 US-Dollar pro Barrel, während Kontrakte auf Nordseeöl "Brent" in London für rund 68,80 Dollar gehandelt werden. Neue Zinsphantasien haben den Dollar gestärkt und die Kurs auf 78,5 Euro-Cent getrieben.
Der stetig gestiegene Ölpreis hat nun auch an den Börsen seine Spuren hinterlassen, die Aktien müssen derzeit empfindliche Kurseinbrüche hinnehmen. Schuld daran ist die stark gestiegene Inflation, die u.a. durch die hohen Rohstoffkosten getrieben wird und nun wohl weitere Zinsanhebungen erforderlich macht, was ja bekanntlich Gift für die Börsen ist.
Ebenso wird ein sich abschwächendes weltweites Wirtschaftswachstum erwartet, das die Nachfrage nach Rohöl bremsen dürfte, was dazu führte, dass einige Rohstoffspekulanten die Wette auf weiter steigende Ölpreise wohl vorerst aufgegeben haben.
Zudem stiegen die US-Benzinbestände im allgemeinen Rahmen der Erwartungen erneut leicht an, was auch kurzfristig Druck von den Ölmärkten nimmt.
Bleibt als grosser Belastungsfaktor weiterhin der Iran-Konflikt, in dem es aber leider immer noch keine Annäherung zu geben scheint.
Die schon verloren geglaubte Zinsphantasie in den USA ist durch die stärker als erwartet gestiegene Inflation zurückgekehrt und hat den zuletzt arg schwächelnden Dollar zu einem satten Plus verholfen, was den aktuellen Abwärtstrend der europäischen Heizöl- und Kraftstoffpreise etwas bremst.
Hierzulande sind die Heizölpreise in den letzten Tagen durchschnittlich um rund fünf Prozent gefallen, was die Bevorratung durchaus interessant macht. Denn wenn sich die Börsianer wieder auf die politischen Krisenherde konzentrieren, könnte es an den Ölmärkten schnell wieder zu einer Wende kommen. Nur sehr risikoorientierte Verbraucher setzen auf eine weitere Entspannung.
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Nach dem starken Anstieg der Ölpreise im April und der leider deutlich schwächeren Gegenbewegung im Mai, scheinen die Märkte nun wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser überzuschwenken.
Die anhaltend hohen Ölpreise scheinen erste Auswirkungen auf die weltweite Nachfrageentwicklung zu nehmen, was die Märkte zumindest kurzfristig etwas entlastet.