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Marktbericht vom 29.05.2006
Sowohl an den internationalen Börsenplätzen - in den USA und in Großbritannien bleiben die Börsen heute feiertagsbedingt geschlossen - als auch am heimischen Heizöl-Markt herrscht derzeit ruhiger Handel bei einer stabilen Preisentwicklung.
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Aktuell stehen die Futures auf WTI-Rohöl bei etwas über 71 US-Dollar pro Barrel, während für Kontrakte auf Nordseeöl "Brent" rund 70,50 Dollar gezahlt werden müssen. Auch am Devisenmarkt stabilisiert sich der US-Dollar bei Kursen um 78,5 Euro-Cent.
Nach wie vor ist das bestimmende Thema am Ölmarkt der Iran-Konflikt, zu dem es zwar keine bewegenden neuen Meldungen gibt, der aber aufgrund der riesigen Bedeutung der iranischen Öllieferungen für die weltweite Ölversorgung den Spielraum für größere Preisrückgänge sehr stark begrenzt.
Ansonsten bleiben die Märkte derzeit von großen und bedeutenden Negativmeldungen verschont.
Lediglich die Angst vor der bevorstehenden Hurrikan-Saison lässt erneute Versorgungsängste aufkommen.
Charttechnisch sehen einige Analysten die Rohölpreise weiter steigen, nachdem eine wichtige Widerstandslinie in der vergangenen Woche gehalten hat.
Auch am Devisenmarkt herrscht aufgrund des verlängerten Wochenendes ein ruhiger und richtungsloser Handel. Dem Euro scheint zumindest vorerst bei Kursen um 1,28 Dollar die Luft auszugehen.
Aufgrund der außergewöhnlich kühlen Witterung, dürfte so mancher Ölheizungsbesitzer seine Heizung wieder auf Winterbetrieb umgestellt haben. Aber egal ob zur Bevorratung, oder aus der Not heraus: Mit einem Kauf auf dem aktuellen Niveau dürfte man derzeit wohl kaum einen Fehler begehen.
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In den Iran-Konflikt scheint wieder Bewegung zu kommen. Je nach Nachrichtenlage reagieren die Ölmärkte in die eine oder andere Richtung.
Wenig marktbeeinflussende Neuigkeiten sorgen an den internationalen Ölmärkten dafür, dass die seit Wochen andauernde Seitwärtsbewegung ohne klare Richtung, allerdings unter großen Schwankungen anhält.