Marktbericht vom 22.06.2006
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 22.06.2006, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 22.06.2006

Heizölpreise kaum verändert

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 22.06.2006, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Sehr stabil zeigen sich derzeit sowohl die internationalen Rohöl-, als auch die hiesigen Heizölpreise. Der seit Monaten anhaltende Seitwärtstrend scheint voll im Takt zu sein.


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Aktuell notieren die Rohöl-Futures auf die Sorte WTI (West Texas Intermediate) mit 70,50 US-Dollar pro Barrel wieder deutlich über der 70-Dollar-Marke, während an der International Petroleum Exchange (IPE) in London Nordseeöl "Brent" für 68,45 Dollar gehandelt wird. Leicht schwächer zeigt sich der US-Dollar bei Werten um 79 Euro-Cent.

Die gestern vom DOE (Department of Energy) veröffentlichten US-Öllagerbestände wiesen zwar durchweg einen Anstieg aus, die Marktteilnehmer erwarteten wohl aber mehr, oder wurden durch die gegenteiligen Aussagen des American Petroleum Institute (API) verunsichert. Jedenfalls zogen die Preise nach Bekanntgabe an, wohl auch unterstützt durch gute US-Konjunkturdaten, die auf ein weiter robustes Wachstum der US-Wirtschaft, mit entsprechend hohem Energiebedarf hindeuten.
Zudem verschlechtert sich auch im Iran-Konflikt die Stimmung wieder, nachdem der iranische Präsident die Prüfung des Angebotes der internationalen Staatengemeinde zur Beilegung des Atomstreits bis Mitte August angekündigt hat. US-Präsident George W. Bush drängt hingegen auf eine schnelle Antwort, die in Wochen und nicht in Monaten gefunden werden muss.
Fundamental lässt die weiterhin sehr robuste Nachfrageentwicklung nur wenig Spielraum für deutlich nachgebende Preise, so dass schlechte Nachrichten wie z. B. aufziehende Hurrikans, wohl schnell und deutlich Gehör finden und zu steigenden Preisen führen werden.

Die bereits erwähnten, relativ gut ausgefallenen US-Konjunkturdaten konnten dem US-Dollar nicht weiter stützen. Zum einen scheint eine weitere Zinsanhebung durch die FED beschlossene Sache und bereits im Kurs enthalten zu sein. Zum anderen wächst auch die Konjunktur in Europa sehr robust, was angesichts der ebenfalls steigenden Inflationsraten auch hier weitere Zinsschritte nötig machen wird.

Entsprechend den Vorgaben zeigen sich die inländischen Heizölpreise wenig verändert. Angesichts der Entwicklung in den letzten beiden Jahren und der sehr schlechten Aussichten auf deutlich nachgebende Preise, bietet das aktuelle Niveau durchaus eine interessante Kaufgelegenheit.

Heizöl-Marktdaten

22.06.06, 23:00 Uhr
22.06.: 61,06 €
21.06.: 61,25 €
22.06.06, 23:00 Uhr
22.06.: 623,00 $
21.06.: 616,50 $
22.06.06, 23:00 Uhr
22.06.: 69,95 $
21.06.: 69,15 $
22.06.06, 23:00 Uhr
22.06.: 0,7950 €
21.06.: 0,7900 €

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