Marktbericht vom 26.06.2006
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Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 26.06.2006, 00:00 Uhr

Marktbericht vom 26.06.2006

Ruhiges Fahrwasser dank ausbleibender Hurrikans

Josef Weichslberger - FastEnergy Geschäftsführer
Dieser News-Artikel wurde von Josef Weichslberger verfasst.
Veröffentlichung: 26.06.2006, 00:00 Uhr
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Bisher sind am Golf von Mexiko die in der Ölbranche seit dem letzten Jahr so gefürchteten Hurrikans ausgeblieben, wodurch sich die Märkte weiterhin in sehr ruhigem Fahrwasser bewegen. Entsprechend gering sind daher auch die momentanen Preisveränderungen.


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Derzeit notieren die Kontrakte auf die Rohöl-Sorte "WTI" bei rund 70,50 US-Dollar pro Barrel, in London werden die Brent-Futures für gut 69 Dollar gehandelt. Die US-Währung befindet sich mit Kursen um 79,6 Euro-Cent weiter leicht im Aufwind.

Keine Neuigkeiten sind am Ölmarkt aus Verbrauchersicht in der Regel gute Neuigkeiten, was eigentlich zu sinkenden Preisen führen müsste.
Dass dies derzeit nicht so ist, stimmt bedenklich und erhöht die Gefahr auf steigende Preise bei entsprechender Änderung der Nachrichtenlage.
Obwohl der Handel derzeit weder von Hurrikanmeldungen, noch von Negativeinflüssen aus dem Iran-Konflikt gestört wird, dominiert die nach wie vor äußerst robuste weltweite Nachfrageentwicklung den Handel. Denn nach wie vor sind die Kapazitäten - vor allem in der Ölverarbeitung - zu gering, um drohende Ausfälle im Katastrophenfall kompensieren zu können.
Und so ist in den Preisen wohl auch wieder eine "Angstprämie" enthalten, die sich erst nach dem Ende der Hurrikansaison auflösen dürfte. Wie sich bis dahin aber der auf die Ölmärkte ebenso stark Einfluss nehmende Iran-Konflikt entwickelt, ist nicht absehbar. Fest steht wohl nur, dass eine derartige Krise nicht innerhalb von Wochen und Monaten zu bewältigen ist.

Aus seinem "Formtief" erholt hat sich der US-Dollar, der nach starken Verlusten in den letzten Wochen im Verhältnis zum Euro wieder an Boden gewinnen konnte, was die Rechnung der europäischen Öl-Importeure etwas erhöht.

Am heimischen Heizölmarkt ist angesichts der hohen Temperaturen, der beginnenden Urlaubszeit und der Fußball-Weltmeisterschaft, die Nachfrage stark zurückgegangen. An den Heizölpreisen dürfte es zumindest nicht liegen, denn diese sind angesichts der schlechten Aussichten auf Kursrückgänge und der drohenden Gefahren als relativ attraktiv zu bezeichnen.

Heizöl-Marktdaten

26.06.06, 23:00 Uhr
26.06.: 61,97 €
25.06.: 61,97 €
26.06.06, 23:00 Uhr
26.06.: 627,00 $
23.06.: 628,00 $
26.06.06, 23:00 Uhr
26.06.: 70,78 $
23.06.: 69,90 $
26.06.06, 23:00 Uhr
26.06.: 0,7949 €
23.06.: 0,7992 €

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