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Marktbericht vom 20.11.2006
Auch zu Beginn der neuen Woche bleiben die Ölpreise auf Jahrestiefstand und an den Märkten setzt sich die bearishe Grundstimmung weiter fort.
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Aktuell notieren die Futures auf WTI-Rohöl bei rund 58,50 US-Dollar pro Barrel, die Kontrakte der Nordseemarke Brent werden für 58,40 Dollar gehandelt. Die US-Währung pendelt derzeit weiter knapp unter der Marke von 78 Euro-Cent.
Die sehr milde Witterung in den wichtigsten Verbrauchsregionen und die Zweifel an der Durchsetzung der Förderkürzung der OPEC-Staaten im vereinbarten Umfang, halten die Rohölpreise weiterhin unter Druck.
Das Kartell unterstützt dies sogar noch durch widersprüchliche und unkoordinierte Aussagen. Zunächst spekulierte der Präsident Doukoru in der vergangenen Woche über mögliche weitere Kürzungen im Dezember, heute vermeldete der Generalsekretär, dass zunächst die Auswirkungen der letzten Drosselung beobachtet werden sollten, bevor über weitere Förderkürzungen zu beraten ist.
Dieses Vorgehen dürfte im Markt sicher eher stabilisierende Wirkung erzielen, als haltlose Forderungen, die sich auf keine fundamentale Basis stützen lassen.
Bereits heute werden die neuesten US-Bestandsdaten, die am späten Mittwochnachmittag veröffentlicht werden, mit Spannung erwartet, da diese wieder dringend benötigte Fakten liefern könnten. Bis dahin bestimmt wohl wieder viel Spekulation das Börsengeschehen.
Am Devisenmarkt setzt sich die seit Mai diesen Jahres etablierte Seitwärtsbewegung zwischen Euro und US-Dollar weiterhin fort. Kaum war der Einfluss der Devisen auf das Geschehen am Ölmarkt so gering wie zur Zeit.
So kann auch vom heimischen Heizölmarkt bei ruhigem Geschäft von einem seitlich gerichteten Trend mit leicht fallender Tendenz berichtet werden. Die Lagertanks der Verbraucher dürften mittlerweile gut gefüllt sein, so dass bei gleich bleibenden Temperaturen weiterhin mit wenig Veränderung zu rechnen ist.
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Die Ölmärkte tendieren weiterhin stabil seitwärts. Bereits seit Mitte September pendeln die Rohöl-Futures um die Marke von 60 US-Dollar pro Barrel, ein weiterer Preisrückgang zeichnet sich derzeit nicht ab.
Schlechter als erwartet fielen die gestern veröffentlichten Zahlen zu den US-Lagerbeständen aus und zudem erhöhte die OPEC ihre Nachfrageprognose für 2007.