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Marktbericht vom 23.11.2006
Die Ölmärkte tendieren weiterhin stabil seitwärts. Bereits seit Mitte September pendeln die Rohöl-Futures um die Marke von 60 US-Dollar pro Barrel, ein weiterer Preisrückgang zeichnet sich derzeit nicht ab.
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Aktuell notieren die WTI-Kontrakte bei gut 59 US-Dollar pro Barrel, die Brent-Futures werden für rund 59,50 Dollar gehandelt. Die US-Währung verlor weiter an Boden und kostet nur mehr gut 77 Euro-Cent.
Obwohl die gestern veröffentlichten US-Lagerbestandsdaten einen überraschend starken Aufbau bei Rohöl hervorbrachten und die Notierungen daraufhin kurzzeitig nachgaben, scheint der größte Abwärtsdruck aus dem Markt zu sein und der von der OPEC so gefürchtete "Preisverfall" wohl nicht eintreten.
Denn sowohl Politik als auch Wetter nahmen in der jüngsten Vergangenheit jegliches Aufwärtspotenzial aus dem Markt und das dies so bleiben wird, darf wohl bezweifelt werden.
Außerdem wird die generelle, weltweite Nachfrage, trotz einer sich abschwächenden US-Konjunktur, durch das enorme Wachstum in China hoch bleiben und der permanenten Förderkürzungsdiskussion innerhalb der OPEC entgegenwirken, oder sie sogar vollständig überflüssig machen.
Am Devisenmarkt steht der Euro mit Kursen gut über 1,29 US-Dollar auf dem höchsten Stand seit Juni. Schwache US-Konjunkturdaten belasten den Greenback, positive Daten aus Frankreich stärken den Euro.
Hierzulande ist die Nachfrage nach Heizöl trotz der guten Preise weiterhin ruhig. Viele Verbrauchertanks wurden in den letzten Woche bereits gefüllt und aufgrund der ungewöhnlich milden Witterung ist der Verbrauch gering. Wer auf dem jetzigen Preisniveau bestellt, liegt aber sicher nicht ganz falsch.
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Während in der vergangenen Woche der US-Dollar gegenüber dem Euro auf den tiefsten Stand seit Anfang 2005 fiel, zogen im Gegensatz die Ölpreise an und überschritten dabei sogar wieder die 60-Dollar-Marke.
Auch zu Beginn der neuen Woche bleiben die Ölpreise auf Jahrestiefstand und an den Märkten setzt sich die bearishe Grundstimmung weiter fort.