Marktbericht vom 15.06.2010
Am Öl- und Devisenmarkt setzt sich die Entwicklung der letzten Tage weiter fort. Gestern konnten sich sowohl die Ölpreise, als auch der Euro weiter stabilisieren, was hierzulande zu weitgehend unveränderten Heizöl-Notierungen führt.
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Zur Stunde pendeln sowohl die WTI-Rohöl-Futures, als auch die Brent-Kontrakt um 75 US-Dollar pro Barrel. Der Euro kann sich knapp über der 1,22-Dollar-Marke halten, nachdem im gestrigen Handelsverlauf kurzzeitig sogar 1,23 auf der Kurstafel stand.
Die an sich recht freundliche Stimmung an den Finanzmärkten wurde gestern Abend durch die erneute Herabstufung Griechenlands von A3 auf Ba1 durch die Ratingagentur Moody etwas getrübt, wenngleich dies für die meisten Marktteilnehmer wohl kaum eine Überraschung gewesen ist.
Zuvor bewegten sich die Ölpreise auf die 76-Dollar-Marke zu und auch der Euro kletterte weiter nach oben. Grund war eine im April im Jahresvergleich deutlich gesteigerte Industrieproduktion in der Eurozone von 9,5 Prozent.
Nach der Griechenland-Meldung setzten dann sowohl am Aktien, als auch am Devisenmarkt Gewinnmitnahmen ein, sodass letztendlich auch der Ölkomplex wieder auf sein Ausgangsniveau zurückfiel.
Nun warten die Marktteilnehmer auf die neuen Öl-Bestandsdaten aus den USA, die im Vorfeld in Summe zwar kaum verändert erwartet werden, in letzter Zeit aber doch für die eine oder andere Überraschung gesorgt haben.
Am Devisenmarkt setzte sich die Erholung des Euros auch gestern fort, auch wenn die in letzter Zeit so stark gebeutelte Gemeinschaftswährung die Höchststände bei knapp 1,23 US-Dollar nicht verteidigen konnte. Die meisten Devisenexperten gehen aber weiterhin nicht von einer Trendwende aus, ist doch noch mit weiteren Hiobsbotschaften aus den hoch verschuldeten EU-Krisenländern zu rechnen.
Hierzulande werden die Heizölpreise heute, ähnlich wie auch schon gestern, keine größeren Sprünge vollziehen. Da nach heutiger Sicht auch in den nächsten Tagen und Wochen bestenfalls mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen ist, sollten vor allem sicherheitsorientierte Verbraucher eine rechtzeitige Bevorratung ins Auge fassen.
| 15.06.: *1) | 655,00 $ | |
| 14.06.: *2) | 652,75 $ |
| 15.06.: *1) |
77,62 $
|
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| 14.06.: *2) | 75,20 $ |
| 15.06.: *1) |
0,8113 €
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| 14.06.: *2) | 0,8184 € |
| 15.06.: *3) |
68,39 €
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| 14.06.: *4) | 68,49 € |
*1) Schlusskurs vom Stand 15.06.2010, 23:00 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (14.06.2010, 23:00 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 15.06.2010, 23:00 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (14.06.2010, 23:00 Uhr)
Nur einem sich weiterhin deutlich erholt zeigenden Euro ist es zu verdanken, dass die Heizöl-Notierungen heute nicht den kräftig steigenden Ölpreisen folgen und nur leicht höher erwartet werden.
Die Erholung des Euros setzt sich auch zu Beginn der neuen Handelswoche fort, sodass bei relativ stabilen Ölpreisen die Heizöl-Notierungen heute etwas leichter in den Tag starten werden.