Marktbericht vom 21.06.2010
Auch die neue Handelswoche startet am Heizöl-Markt mit steigenden Notierungen. Die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen ziehen weiter an und nehmen Kurs auf die 80-Dollar-Marke. Aber auch der Euro kann erneut zulegen.
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Aktuell stehen die führenden WTI-Rohöl-Futures bei 78,80 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet 79,80 Dollar. Der Euro verteuert sich weiter und wird zur Stunde für 1,2460 US-Dollar gehandelt.
Die zum Ende der letzten Woche festzustellende unterschiedliche Entwicklung zwischen den Produkt- und den Ölpreisen hat dazu geführt, dass nun auch die Rohöl-Futures nachziehen und auf den höchsten Stand seit Anfang Mai klettern.
Vor allem die starke Nachfrage aus Asien wird immer wieder als Grund für die bullishe Stimmung am Ölmarkt genannt.
Auch der in letzter Zeit deutlich gefallene US-Dollar sorgt für verstärkte Käufe aus dem Nicht-Dollar-Raum, da hier das in US-Dollar gehandelte Öl entsprechend billiger wird, was wiederum die Nachfrage ankurbelt.
Die chinesische Regierung will den festen Wechselkurs zum US-Dollar lockern und den Yuan etwas aufwerten. Dies führt dazu, dass der US-Dollar auch gegenüber anderen Währungen erneut verliert, sodass der Euro zwischenzeitlich sogar bis knapp an die 1,25-Dollar-Marke zulegen konnte.
Trotz des in letzter Zeit sehr starken Euro klettern die Heizölpreise unaufhaltsam weiter nach oben. Heute wird der Aufschlag dank der Währungsgewinne aber aller Voraussicht nach moderat bleiben. Die Aussichten auf deutlich fallende Notierungen bleiben aber weiterhin trüb.
| 21.06.: *1) |
0,8123 €
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| 20.06.: *2) | 0,8070 € |
| 21.06.: *3) |
69,91 €
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| 20.06.: *4) | 69,91 € |
*1) Schlusskurs vom Stand 21.06.2010, 23:00 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (20.06.2010, 23:00 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 21.06.2010, 23:00 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (20.06.2010, 23:00 Uhr)
Auch am gestrigen Handelstag konnten die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen ihr hohes Niveau im Großen und Ganzen halten, während dessen der Euro etwas nachgab. Auch die Heizöl-Notierungen werden heute stabil bis leicht fallend erwartet.
Auch zum Ende einer Handelswoche, die von stetig steigenden Ölpreisen und einem sich deutlich erholt zeigenden Euro geprägt war, ziehen die Heizöl-Notierungen nochmals an und nehmen Kurs auf die alten Höchststände von Anfang Mai.