Marktbericht vom 05.07.2010
Die Talfahrt der Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten fand am Freitag zumindest ihr vorläufiges Ende. Bei einem weiterhin sehr starken Euro geben die Heizöl-Notierungen zu Beginn der neuen Handelswoche aber erneut etwas nach.
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Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 72,60 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet zur Stunde 72,18 Dollar. Der Euro zeigt sich weiter gut erholt bei Werten deutlich oberhalb der 1,25-Dollar-Marke.
Auch zu Wochenschluss gab es wieder enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA. Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft ist im Juni um 125.000 zurückgegangen. Erwartet wurde hingegen ein Anstieg um bis zu 145.000.
Die zuletzt sehr schwachen Zahlen zum Arbeitsmarkt werden von den Börsianern als Anzeichen für eine Abschwächung der Konjunkturerholung in den USA gedeutet und so ging es auch am Freitag an den Aktienmärkten nochmals leicht nach unten.
Auch am Ölmarkt gaben die Notierungen weiter leicht nach, obwohl sich im Golf von Mexiko bereits ein neuer Hurrikan zusammenbraut, der die Ölproduktion in den nächsten Tagen stark einschränken könnte.
Heute bleiben die Börsen in den USA wegen des gestrigen Independence Day geschlossen.
Am Devisenmarkt setzt sich die Erholung des Euros weiter fort. Allerdings muss dies derzeit wohl eher als Schwäche des US-Dollars gewertet werden, denn gegenüber anderen Währungen fiel der Anstieg der letzten Tage deutlich geringer aus.
Erfreulicherweise hilft der schwache US-Dollar weiterhin beim Rückgang der Heizölpreise, der aber nun deutlich an Fahrt verliert. Heute können Ölkäufer aber noch einmal auf leichte Abschläge von bis zu 0,5 Cent pro Liter hoffen.
| 05.07.: *1) |
0,7976 €
|
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| 04.07.: *2) | 0,7952 € |
| 05.07.: *3) |
65,58 €
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| 04.07.: *4) | 65,60 € |
*1) Schlusskurs vom Stand 05.07.2010, 23:00 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (04.07.2010, 23:00 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 05.07.2010, 23:00 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (04.07.2010, 23:00 Uhr)
Bei relativ geringen Umsätzen gaben die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen auch gestern leicht nach, sodass bei einem stabilen Euro auch die Heizöl-Notierungen heute erneut etwas schwächer eröffnen werden.
Auch am letzten Handelstag der Woche dürfen sich die Verbraucher über weiter fallende Heizöl-Notierungen freuen. Nicht nur dass die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten fallen, auch der Euro zeigt sich zuletzt deutlich erholt.