Marktbericht vom 13.09.2010
Auch am Freitag stiegen die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten wieder an, sodass sich auch zu Beginn der neuen Handelswoche der Preisauftrieb bei den Heizöl-Notierungen leider weiter fortsetzen wird.
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Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei knapp 77,50 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet 78,75 Dollar. Der Euro kann ebenfalls zulegen und wird zur Stunde mit 1,2820 US-Dollar gehandelt.
Preistreiber war am Freitag die Abschaltung einer leckgeschlagenen Pipeline in Kanada, die sehr wichtig für die Ölversorgung der USA sein soll.
Außerdem wurde der doch etwas überraschende Rückgang vom Vortag korrigiert. Am Donnerstag waren die Preise trotz unerwartet gefallener US-Ölbestände und einer Anhebung der Nachfrageprognose durch die Internationale Energieagentur (IEA) gefallen.
Auch die Aktienmärkte konnten sich am Freitag erneut positiv entwickeln und gaben so ein zusätzlich bullishes Signal für den Ölmarkt.
Schließlich sehen auch Charttechniker derzeit weiteres Potenzial nach oben, sodass sich die Aussichten auf fallende Ölpreise weiter eintrübt.
Erfreulicherweise springt die gute Stimmung an den Finanzmärkten auch auf den Devisenmarkt über, wo der Euro heute Morgen einen kräftigen Satz nach oben, deutlich über die 1,28-Dollar-Marke machen konnte.
Dank der Währungsgewinne dürften sich der Anstieg bei der Heizölpreise also auch heute in Grenzen halten. In Schnitt müssen Heizölkäufer aber mit Aufschlägen von bis zu 0,5 Cent pro Liter rechnen. Der kurzfristige Aufwärtstrend setzt sich also weiter fort!
| 13.09.: *1) |
0,7764 €
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| 12.09.: *2) | 0,7865 € |
| 13.09.: *3) |
67,69 €
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| 12.09.: *4) | 67,69 € |
*1) Schlusskurs vom Stand 13.09.2010, 23:00 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (12.09.2010, 23:00 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 13.09.2010, 23:00 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (12.09.2010, 23:00 Uhr)
Auch zu Beginn der neuen Handelswoche konnten die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen ihr hohes Niveau verteidigen, sodass auch die Heizöl-Notierungen heute wenig verändert in den Handel starten werden.
Obwohl die Lagerbestände in den USA nach den DOE-Zahlen in dieser Woche leicht gefallen sind, haben die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen gestern nachgegeben, sodass auch die Heizöl-Notierungen am letzten Handelstag der Woche etwas schwäch