Marktbericht vom 20.09.2010
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind am Freitag kaum verändert aus dem Handel gegangen, sodass auch die Heizöl-Notierungen bei stabilen Wechselkursen weiter seitwärts laufen.
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Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 73,70 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet 78,40 Dollar. Der Euro wird zur Stunde bei Werten um 1,3075 US-Dollar gehandelt.
Im europäisch geprägten Handel legte der Ölkomplex am Freitag zunächst nochmal zu, nachdem nicht sicher war, ob Hurrikan "Karl" die Ölanlagen im Golf von Mexiko bedrohen würde.
Als die Wetterämter aber Entwarnung geben konnten und am frühen Nachmittag auch noch der Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan für den Monat Septemberg mit 66,6 Punkten deutlich unter den Erwartungen lag, ging es aber wieder deutlich bergab.
So dürfte sich am Ölmarkt auch in dieser Woche der seit längerem etabilierte Seitwärtstrend weiter fortsetzen.
Auch am Devisenmarkt gab es beim Euro ein Auf und Ab. Im frühen Handel konnte die Gmeinschaftswährung bis auf 1,3150 US-Dollar anziehen, fiel aber nach Spekulationen über einen baldigen Hilferuf der irischen Regierung an den Internationalen Währungsfonds wieder zurück.
Bei diesen stabilen Vorgaben dürfte es am heimischen Heizöl-Markt heute zu keinen größeren Veränderungen kommen. Nach aktueller Berechnung starten die Notierungen mit leichten Aufschlägen von ca. 0,2 Cent pro Liter. Auch hier dürfte sich der Seitwärtstrend weiter fortsetzen.
| 20.09.: *1) |
0,7655 €
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| 19.09.: *2) | 0,7656 € |
| 20.09.: *3) |
67,54 €
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| 19.09.: *4) | 67,55 € |
*1) Schlusskurs vom Stand 20.09.2010, 23:00 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (19.09.2010, 23:00 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 20.09.2010, 23:00 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (19.09.2010, 23:00 Uhr)
Zum Wochenstart präsentierten sich die internationalen Finanzmärkte sehr freundlich, sodass auch die Ölpreise wieder anzogen, was in Folge heute voraussichtlich zu steigenden Heizöl-Notierungen führen wird.
Obwohl die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen gestern relativ stabil blieben, werden die Heizöl-Notierungen heute nachgebend erwartet. Der Grund ist der gegenüber dem US-Dollar deutlich anziehende Euro.