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Marktbericht vom 24.11.2010
Obwohl die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen gestern weitgehend stabil geblieben sind, werden die Heizöl-Notierungen heute, aufgrund eines kräftig gefallenen Euros, erstmals seit knapp zwei Wochen wieder höher erwartet.
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Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei 81,85 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet 83,80 Dollar. Der Euro purzelt förmlich nach unten und wird zur Stunde nur noch für knapp 1,34 US-Dollar gehandelt.
Während die Konsolidierungsphase am Ölmarkt weiter anhält, zeigte sich der Devisenmarkt gestern sehr nervös. Der Euro verlor gegenüber dem US-Dollar binnen weniger Stunden mehr als zwei Dollar-Cent.
Auch die Ölpreise gaben daraufhin etwas nach, um sich später, nach Bekanntgabe des Bruttoinlandsproduktes in den USA für das dritte Quartal, wieder zu erholen. Hier ging man im Vorfeld von einem Anstieg von 2,4 Prozent nach 1,7 im Vorquartal aus, tatsächlich wurden aber 2,5 Prozent erreicht.
Des weiteren sorgten Meldungen über militärische Zwischenfälle in Korea für Aufsehen und für wieder anziehende Notierungen.
Nach Börsenschluss gab es dann noch deutlich bearish zu wertenden Ölbestandsdaten vom American Petroleum Institute (API). Den starken Zuwachs bei den Rohölvorräten wollen sich die Börsianer wohl aber erst noch durch die heutigen DOE-Zahlen bestätigen lassen.
Die Ankündigung von Neuwahlen im finanziell stark angeschlagen Irland sorgen für Turbulenzen am Devisenmarkt. Die Marktteilnehmer fürchten einen Reformstau und dadurch auch um die Refinanzierbarkeit des Inselstaates. Wie eingangs bereits erwähnt, steht der Euro derzeit kräftig unter Druck.
So steigen heute wohl leider auch die Heizölpreise deutlich an. Nach acht Handelstagen in Folge mit fallenden Notierungen war ein Ende des kurzfristigen Abwärtstrends aber bereits absehbar. Wer jetzt noch nicht für den Winter bevorratet ist und kein unnötiges Risiko eingehen will, sollte jetzt bestellen.
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Trotz gestiegener Ölbestände in den USA und eines anziehenden US-Dollars, legten die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten gestern kräftig zu. So werden heute leider auch die Heizöl-Notierungen mit deutlichen Aufschlägen erwartet.
Auch zu Beginn der neuen Handelswoche tendieren die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen schwach. Da gleichzeitig auch der Euro wieder an Wert verliert, werden die Heizöl-Notierungen heute aber nur leicht nachgebend erwartet.