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Marktbericht vom 12.01.2011
Ungeachtet der derzeit eher milden Temperaturen und der deutlich abgeschwächten Nachfrage, ziehen die Heizöl-Notierungen weiter an. Verantwortlich dafür ist die derzeitige Ölpreis-Rallye an den internationalen Warenterminbörsen, die auch gestern ihren Fortgang fand.
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Aktuell stehen die WTI-Rohöl-Futures bei gut 91 US-Dollar pro Barrel, ein Fass der Nordseemarke "Brent" kostet mittlerweile 97,60 Dollar. Der Euro kann leicht zulegen und wird zur Stunde knapp unterhalb der 1,30-Dollar-Marke gehandelt.
Die Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen kennen kein Halten mehr und streben beinahe unaufhaltsam auf die 100-Dollar-Marke zu.
Haupttreiber sind weiterhin die guten Konjunkturdaten rund um den Globus, die auch künftig einen steigenden Ölverbrauch erwarten lassen.
So hob gestern das US-Energieministerium die Prognose für den Ölverbrauch in den USA auf 0,8 Prozent gegenüber 2010 an. Weltweit soll der Bedarf sogar um 1,7 Prozent auf 88 Millionen Barrel pro Tag zunehmen.
Auch die Probleme mit der Alaska-Pipeline sind weiterhin ein Thema auf dem Börsenparkett, während sich die eigentlich bearish zu wertenden API-Ölbestandsdaten bisher nicht auf die Preisfindung auswirken.
Anscheinend warten die Marktteilnehmer, ob der vermeldete Bestandszuwachs von über acht Millionen Barrel, heute Nachmittag durch die DOE-Daten bestätigt wird.
Eine erfolgreiche Platzierung griechischer Staatsanleihen hat am Devisenmarkt dafür gesorgt, dass sich der Euro weiter etwas erholen und zeitweise die 1,30-Dollar-Marke überspringen konnte. Ob sich der Trend fortsetzt, wird sich heute im Laufe des Tages zeigen, wenn Portugal am Kapitalmarkt um frisches Geld bittet.
Der kräftige Preisanstieg bei den Rohölpreisen geht weder am Kraftstoff-, noch am Heizöl-Markt spurlos vorbei. Auch heute werden die Notierungen wieder deutlich zulegen und eine Trendumkehr ist trotz der milden Witterung weiterhin nicht in Sicht.
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Obwohl die gestern veröffentlichten US-Ölbestandsdaten eindeutig bearish ausgefallen sind, setzte sich der Anstieg der Ölpreise an den internationalen Warenterminbörsen weiter fort. Dank eines sich erholenden Euro, bleiben die Heizöl-Notierungen heute abe
Der seit Ende November existente Aufwärtstrend bei den Heizöl-Notierungen setzt sich leider weiter fort. Auch ein leicht anziehender Eurokurs kann den Anstieg der internationalen Ölpreise heute nicht ausgleichen.