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Marktbericht vom 03.02.2023

Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise mit weiteren Verlusten - Heizölpreise markieren neue Tiefststände!

03.02.2023, 09:02 Uhr von Josef Weichslberger
Heizöl-News - Heizölpreis-Analyse

Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten sind auch gestern unter Druck geblieben und haben weitere Verluste hinnehmen müssen. Aufgrund eines wieder etwas stärkeren US-Dollars werden die Heizöl-Notierungen, die derzeit auf dem tiefsten Stand seit knapp einem Jahr stehen, heute aber nur wenig verändert in den letzten Handelstag der Woche starten.

Aktuell stehen die April-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 82,10 US-Dollar pro Barrel, eine Tonne Gasöl zur Lieferung Februar kostet zur Stunde 844 Dollar. Der Euro fällt im Vergleich zum US-Dollar deutlich zurück und wird heute Morgen zu Kursen um 1,09 Dollar gehandelt.

Nachdem die US-Ölbestände in dieser Woche weiter angestiegen sind und der russische Vizepremierminister Alexander Nowak am Rande des OPEC+ Treffens verlauten ließ, dass Russland seine Ölproduktion trotz der Sanktionen konstant halten kann, gerieten die Rohölpreise bereits am Mittwoch Nachmittag kräftig unter Druck. Gestern setzte sich dieser Trend zunächst mit nahezu unverminderten Tempo fort und vor allem bei Gasöl gab es weitere deutliche Abschläge.
Dies in einem Umfeld, das eigentlich eher für steigende Notierungen sprechen würde. Die gestern vermeldeten Arbeitsmarktdaten aus den USA fielen besser aus als erwartet und bestätigten die Hoffnung des Internationalen Währungsfonds (IWF), der die globale Konjunkturentwicklung aktuell etwas besser sieht als noch zuletzt. Der heute Morgen aus China vermeldete Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor übertraf per Januar mit 52,9 Punkte die Prognose ebenfalls, sodass von der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt weiterhin Wachstumssignale kommen.
Druck auf den Ölkomplex hat sicherlich die per Januar gefallene Kraftstoffnachfrage in Indien gebracht, wo diese Zahlen wohl eher mittelfristig betrachtet werden müssen.


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Am Devisenmarkt ist der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar gestern nach der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank deutlich zurückgefallen. Wie erwartet haben die Währungshüter den Leitzins um weitere 0,5 auf nun 3 Prozent angehoben. Den anschließenden Kommentaren entnehmen viele Marktbeobachter und Händler aber auch ein nahes Ende der Anhebungsphase.

Aufgrund der Währungsverluste werden die Heizölpreise hierzulande heute weitgehend stabil bis nochmals etwas nachgebend in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen und erste Preistendenzen lassen aus morgendlicher Sicht ein Minus in einer Größenordnung von einem halben Cent pro Liter erwarten. Mit dem Rückgang der letzten Tagen stehen die Notierungen, angesichts der politischen Lage, auf einem sehr attraktiven Niveau und es kann derzeit uneingeschränkt zum Kauf geraten werden. Dass der Monat Februar im Schnitt der letzten zwanzig Jahre stets der Monat mit den niedrigsten Preisen war, bekräftigt diese Empfehlung!

Heizöl-Marktdaten

*1) Schlusskurs vom Stand 03.02.2023, 23:59 Uhr
*2) Schlusskurs vom Vortag (02.02.2023, 23:59 Uhr)
*3) Schlusskurs vom Stand 03.02.2023, 23:59 Uhr
*4) Schlusskurs vom Vortag (02.02.2023, 23:59 Uhr)

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